Neuigkeiten und Pressemitteilungen

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Konzeptstudie Begegnung und Bewegung im Stadtwald
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Kein Baumblütenfest im kommenden Jahr
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Außerplanmäßige Ausschusssitzung am Samstag
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Baustart
für neuen
Trinkwasser-
Hochbehälter
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Neuer Sportplatz
für Carl-von-Ossietzky-
Schule
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Boot & Fun inwater
in Werder eröffnet
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Delegation besucht
Partnerstadt Siegburg
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Neubauplanung für
Hagemeister-Grundschule
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2. Stadtgespräch
zum Insek am 24.9.
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Wahlbekanntmachung
der Wahlbehörde
Stadt Werder (Havel)
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Historischer
Walter-Kollo-Film
wird im Scala
gezeigt
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Feuerwehrübung
am Mittwochabend
in Plessow
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Stand der
Kitaneubauten
in Werder (Havel)
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Besondere
Bildschenkung
an das
Kunst-Geschoss
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Neuer
Hochbehälter zur
Trinkwasserversorgung
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Bauarbeiten
für neue Therme
im Zeitplan
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Werders
Tourist-Information
hat neuen Standort
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Anmeldung für
Gastgeberverzeichnis
2020
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Ausstellung
zum Bauhausjahr
im Kunst-Geschoss
Werder (Havel)
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Bekanntmachung der
Stadt Werder (Havel)
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Ausstellung
zum Bauhausjahr
im Kunst-Geschoss
Werder (Havel)
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Resümee zum 140. Baumblütenfest
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Festwochenende
in Werder (Havel) mit
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Konzeptstudie Begegnung und Bewegung im Stadtwald



Die Einwohner von Werder (Havel) sollen Anfang des kommenden Jahres zur Zukunft des Stadtwaldes befragt werden. Das ist Ergebnis einer außerplanmäßigen Sitzung des Ausschüsse für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung mit dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt am Samstagvormittag. Bei der Sitzung wurde - direkt vor Ort im Stadtwald - eine Studie vorgestellt, die die Verwaltung nach einem Beschluss der Stadtverordneten in Auftrag gegeben hatte.

Die Stadtverordneten war es bei ihrem Beschluss um eine Aufwertung des Stadtwaldes als Erholungsgebiet mit attraktiven Freizeit- und Erholungsangeboten gegangen. In der Studie des Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung Potsdam mit dem Büro Ahner Landschaftsarchitektur in Königs Wusterhausen wurden dazu eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet. Ideen für die Durchwegung, Bepflanzung sowie für Aussichts- und Begegnungspunkte, Bewegungsangebote und Ruhezonen wurden entwickelt.

Haupt- und Nebenwege in unterschiedlichen Ausbaustufen für Spaziergänger und Sportler solle demnach Verweilpunkte und Aktionsflächen miteinander verbinden. Bestehende Aussichtspunkte sollen freigeschnitten und ergänzt werden. In der Ausschusssitzung, an der rund 15 Einwohner teilnahmen, gab es unterschiedliche Auffassungen und Wortmeldungen zum Konzept. Sie reichten von der Begrüßung über die Zustimmung zu Teilaspekten bis hin zur Frage, ob Bedarf für eine Umgestaltung des Stadtwaldes besteht.

Solche überlegungen sollen in einem Einwohnerbeteiligungsverfahren weiter diskutiert werden. Im Januar wird zunächst ein öffentlicher Workshop zum Stadtwald stattfinden. Alle Einwohner Werders sind hierzu eingeladen. Zeit und Ort werden im Internet, der Presse und über Plakate bekanntgegeben. Im Anschluss wird es einen inhaltlich gleichen, zweiten Workshop geben, für den die Teilnehmerschaft aus dem Melderegister ausgelost wird.

Die Ergebnisse der Workshops werden an dieser Stelle veröffentlicht und den Stadtverordneten als Entscheidungsgrundlage übergeben, ehe sie über Maßnahmen im Stadtwald entscheiden. Die Studie zum Stadtwald wird in den nächsten Tagen im Internet veröffentlicht.

Werder (Havel), 9. September 2019

Konzeptstudie als PDF-Datei (4,7 MB)


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Kein Baumblütenfest im kommenden Jahr

In Werder (Havel) wird es im kommenden Jahr kein Baumblütenfest geben. Die Stadt hat die Ausschreibung für eine dreijährige Dienstleistungskonzession ohne Ergebnis beendet. "Wir haben einen Partner gesucht, mit dem wir das Baumblütenfest unseren Vorstellungen entsprechend neu ausrichten können", so Bürgermeisterin Manuela Saß. Das sei nicht gelungen. "Es hat sich gezeigt, dass wir für einen echten und nachhaltigen Richtungswechsel eine andere Herangehensweise und mehr Zeit benötigen." Im März war das Vergabeverfahren deutschlandweit bekannt gemacht worden, der Vertrag mit dem bisherigen Dienstleister war ausgelaufen. Vor einer erneuten Ausschreibung sei beabsichtigt, mit den Einwohnern von Werder (Havel) und mit Fachleuten in einen umfassenden Diskussionsprozess über die langfristige Zukunft des Baumblütenfestes einzutreten. Das Baumblütenfest genießt eine herausragende Bedeutung für das Image des Staatlich anerkannten Erholungsortes, dem müsse Rechnung getragen werden.

"Wir möchten uns mit den Werderanern und den Stadtverordneten darüber unterhalten, wie es konzeptionell weitergeht", sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Fragen, wie mit dem Thema Sicherheit und einem sich verändernden Publikum künftig umgegangen wird, hätten mit zum Scheitern der Vergabe beigetragen. Auch darum müsse es gehen, wenn man sich über die Zukunft des Festes unterhält, so Christian Große.

Die Aufhebung eines Vergabeverfahrens sei unbefriedigend, sie sei in diesem Fall aber eine Chance für eine nachhaltige Neuausrichtung dieses wichtigsten Jahresereignisses von Werder (Havel). "Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit den Werderanern und den Stadtverordneten gehen." Ein erstes Arbeitspapier dafür ist den Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt worden und soll auf der nächsten Sitzung der Stadtverordneten diskutiert werden.

Bürgermeisterin Saß geht von einem breiten Konsens für das weitere Vorgehen in der Stadtverordnetenversammlung aus. "Unterm Strich wird es darum gehen, unter neuen Vorzeichen eine gemeinsame Basis für ein zeitgemäßes Baumblütenfest zu finden, das zugleich an dessen Ursprünge anknüpft", sagt die Bürgermeisterin. Dafür werde man sich die Zeit nehmen, die benötigt wird.

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Außerplanmäßige Ausschusssitzung am Samstag

Eine außerplanmäßige Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung der Werderaner Stadtverordnetenversammlung findet am Samstag, 7. September, im Stadtwald statt. Direkt vor Ort soll das Konzept vorgestellt werden, dass die Fachhochschule für Sport und Management Potsdam zur Attraktiverung des Stadtwaldes erstellt hat. Die Sitzung ist öffentlich, nach der Vorstellung findet eine Einwohnerfragestunde statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Parkplatz Elsebruchweg.

Werder (Havel), 5. September 2019

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Baustart für neuen Trinkwasser-Hochbehälter



Am heutigen Freitag, 30. August, haben die Bauarbeiten für einen neuen Trinkwasserhochbehälter in Werder (Havel) begonnen. Er wird einen Nutzinhalt von rund 5.000 Kubikmetern haben. Am Bauvorhaben sind vier Unternehmen beteiligt, die im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens ermittelt und beauftragt wurden.

Der alte Hochbehälter auf der Friedrichshöhe steht seit mehr als 100 Jahren und muss abgerissen werden. Auch die Kapazität von 3000 Kubikmetern hat in der schnell wachsenden  Stadt nicht mehr gereicht. Der Ersatzneubau sichert die Trinkwasserversorgung für 32.000 Einwohner in Werder, den Ortsteilen und einigen angrenzenden Orten der Gemeinden Kloster Lehnin und Groß Kreutz.  

Der Trinkwasserhochbehälter sorgt dafür, dass in Spitzenzeiten die Trinkwasserversorgung in Werder aufrecht erhalten bleibt. An heißen Sommerabenden werden pro Stunde bis zu 900 Kubikmeter Wasser abgenommen, die Pumpen des Wasserwerks am Plessower See können nur etwa die Hälfte davon fördern. Der Hochbehälter schafft den Ausgleich.

Neue Leitungen zum Wasserwerk und ins Werderaner Netz wurden in Vorbereitung auf das Projekt bereits verlegt. Jetzt wird mit dem Abriss der alten Behälter und bauvorbereitenden Arbeiten begonnen. Im Anschluss daran wird der neue Behälter, der aus Fertigteilen besteht, im Rohbau hergestellt. Er wird einen Durchmesser von rund 46 Metern haben.

In einem dritten Abschnitt werden die Wassertechnik sowie die Elektro- und Steuerungsanlage installiert. Den Abschluss bilden die Gestaltung der Außenfassade aus hellen Klinkersteinen  und der Nebenanlagen. Das Bauvorhaben soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

Damit die Trinkwasserversorgung in Werder (Havel) während der Bauzeit aufrecht erhalten bleibt, kauft der WAZV Werder-Havelland Wasser von den Stadtwerken Potsdam, hat zusätzliche Brunnen aktiviert, eine Aufbereitungsanlage errichtet und nutzt weitere Kapazitäten außerhalb von Werder aus Anlagen des Verbandsgebietes.

„Trotz all dieser Maßnahmen sind die Mengen begrenzt und können nur den Bedarf für den menschlichen Gebrauch decken“, so die WAZV-Geschäftsführerin Bärbel Gärtner. Der WAZV appelliere an alle Bürger, stets und insbesondere während der Bauzeit bis Dezember 2021 sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.

Das Gesamtprojekt kostet 6,1 Millionen Euro. Das Land Brandenburg fördert den Bau mit 1,3 Millionen Euro.

Werder (Havel), 30. August 2019

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Neuer Sportplatz für Carl-von-Ossietzky-Schule



Die neue Außensportanlage der Carl-von-Ossietzky-Schule in Werder (Havel) ist am Freitag, 30. August, von Schülern der dritten Klasse mit einer Sportstunde mit Bürgermeisterin Manuela Saß eingeweiht worden. Die Bauarbeiten hatten im Februar begonnen, nach den Sommerferien konnte die Anlage in Betrieb genommen werden.

Für Gesamtkosten von rund 343.000 Euro sind eine 60-Meter-Bahn, eine Weitsprunggrube, eine Anlage für Schlagballweitwurf und eine Rasenfläche mit zwei mobilen Fußballtoren entstanden. Außerdem wurde die Außenfläche um den Neubau mit Entwässerung, Gehölzanpflanzungen, neuem Spielplatz, Beleuchtung und Einzäunung  ergänzt.

Vor zwei Jahren war der Grundschulerweiterungsbau eingeweiht worden. Im Zuge dessen wurde auch das Sportplatzprojekt in Angriff genommen. Das Gesamtprojekt hat 3,2 Millionen Euro gekostet und wurde aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm mit 1,3 Millionen Euro gefördert.

„Der Sportplatz wird toll angenommen und die Kinder haben sich schon darauf gefreut, heute zu zeigen, wie gut sie beim Sport sind“, sagte Primarstufenleiterin Petra Amelung.  „Nach dem Schulerweiterungsbau haben wir mit dem Sportplatz und den neuen Außenanlagen wieder einen rundum gelungenen Schulcampus“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß.

An dem Schulstandort  mit Grund- und Oberschule lernen mehr als 600 Kinder. Die Stadt  Werder (Havel) ist nach Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg auf 26.220 Einwohner (Stand 31. März 2019) gewachsen, fast jeder fünfte Zuzügler ist ein Kind.

Werder (Havel), 30. August 2019

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Boot & Fun inwater in Werder eröffnet



Foto: Daniel Barkowski von der Messe Berlin, Bürgermeisterin Saß und Armin Burchardi von Werder Maritim auf dem Messegelände

Zum zweiten Mal findet an diesem Wochenende die Boot & Fun inwater in Werder statt. Nach dem großen Erfolg der Veranstaltungspremiere 2018 ist die von der Messe Berlin in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsverein Werder Maritim veranstaltete  Bootsausstellung noch einmal deutlich gewachsen. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat am heutigen Freitag an der Eröffnung teilgenommen.

„Werder ist in Berlin-Brandenburg als Zentrum des Yachtsports mit einer hervorragenden maritimen Infrastruktur bekannt. Es kann kaum einen besseren Standort für eine solche Messe geben“, so die Bürgermeisterin. Sie zeigte sich beeindruckt, dass Werderaner Unternehmer diese besondere Veranstaltung mit ins Leben gerufen haben.   

Die Wassersportbranche sei ein unverzichtbarer Baustein der touristischen Entwicklung der Blütenstadt. Mit der engen Anbindung an die Boot & Fun Berlin werde Werder als wassertouristisches Ziel noch bekannter. Das Ausstellungsspektrum im und am Stichhafen der Havelauen umfasst u.a.  Yachten, Angelboote, Segelboote, Elektroboote, Hausboote, Kajaks und Canadier.

Anlässlich der Messe wird auch das neue Hafenbüro des Werderaner Wasserwanderstützpunktes vorgestellt. Das eigens gebaute Floß wird künftig als Hafenbüro am Hartplatz dienen, soll zu entsprechenden Anlässen aber auch als Gäste-Information am oder auf dem Wasser bereitstehen.

Werder (Havel), 30. August 2019

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Delegation besucht Partnerstadt Siegburg



Werders Bürgermeisterin Manuela Saß, Baumblütenkönigin Madeleine Reichelt und der Sachgebietsleiter Marketing Stefan Marten haben am Wochenende die Partnerstadt Siegburg (Nordrhein-Westfalen) besucht. Sie folgten damit einer Einladung des Siegburger Bürgermeisters Franz Huhn. Auf dem Programm standen eine Führung über das Siegburger Stadtfest, wo auch ein interkulturelles Gebet stattfand, und ein Besuch des Katholisch-Sozialen Instituts.

An der Gedenkstätte wurde am Uhlrather Hof ein Kranz niedergelegt.  Am 23. August 1944 - vor 75 Jahren - waren hier drei luxemburgische Kriegsgefangene aus dem Zuchthaus Siegburg erschossen worden. Sie hatten sich der Zwangsrektrutierung in die Wehrmacht entzogen, eine Gedenktafel erinnert daran. Die Zwangsrekrutierung von Luxemburgern für die Wehrmacht und ihre dramatischen Folgen waren auch Thema einer Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg, an deren Eröffnung die Delegation aus Werder (Havel) teilgenommen hat.

Werder (Havel), 28. August 2019

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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

Übergang eines Sitzes der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel)


Gemäß § 60 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes mache ich Folgendes bekannt:

Die für den Wahlvorschlag BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewählte Bewerberin,

Frau Nina Meyer-Blankenburg,

hat ihr Mandat mit Wirkung zum 14.08.2019 niedergelegt.

Der Sitz geht auf die in der Reihenfolge erste Ersatzperson über. Die Ersatzperson,

Herr Joachim Hilburg,

nahm die Wahl an und rückt damit ab dem 16.08.2019 in die Stadtverordnetenversammlung nach.

gez.
Annika Lack
Wahlleiterin

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Neubauplanung für Hagemeister-Grundschule

In Werder (Havel) soll noch in diesem Jahr die Planung für einen Schulneubau auf dem Gelände der Karl-Hagemeister-Schule ausgeschrieben werden. „Der Neubau ist ein Ergebnis unserer Integrierten Schulentwicklungsplanung“, so der 1. Beigeordnete Christian Große. In einer Basisanalyse wurde zunächst ermittelt, dass Werder in der mittel- bis langfristigen Perspektive einen Raumbedarf für zwei bis drei zusätzlichen Grundschulzüge hat.

Hintergrund  sind das Zuzugsgeschehen und die damit verbundene wachsende Kinderzahl. In einer Standortuntersuchung hat die beauftragte complan Kommunalberatung GmbH untersucht, welche Entwicklungsperspektiven und Erweiterungsmöglichkeiten an den vier kommunalen Grundschulen der Stadt dafür bestehen. Die Ergebnisse sind in der vorigen Woche in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung diskutiert worden.

„Der Standort der Karl-Hagemeister-Schule erschien dem Büro complan für eine Erweiterung besonders geeignet, weil er gut angebunden und auf dem Schulgelände eine Fläche für einen mehrgeschossigen Neubau vorhanden ist“, so Christian Große.  Damit sei die Einrichtung eines zusätzlichen Zuges möglich, um den Bedarf im Kernstadtbereich aufzufangen. Die Planungsmittel dafür sind bereits mit dem Nachtragshaushalt 2019 bereitgestellt worden.

Erweiterungsmöglichkeiten wurden in der Standortuntersuchung an allen vier kommunalen Grundschulstandorten der Stadt gesehen. „Kurz- bis mittelfristig könnte ein zusätzlicher Zug demnach auch an der Grundschule Glindow eingerichtet werden“, so der 1. Beigeordnete.

Unterdessen wird im Herbst mit den Bauarbeiten für einen Mensaanbau im Ernst-Haeckel-Gymnasium begonnen. „Außerdem soll im Herbst die Planung für den Anbau einer Aula mit Klassenräumen ausgeschrieben werden“, so Christian Große. Aus seiner Sicht sind - davon unabhängig - Überlegungen des Landkreises Potsdam-Mittelmark für eine zusätzliche weiterführende Schule in Werder dringend angezeigt. „Die Schulentwicklungsplanung des Landkreises bildet die rasanten Entwicklungen in Werder aktuell leider nicht mehr ab.“

Werder (Havel), 28. August 2019

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2. Stadtgespräch zum Insek am 24.9.

Am Dienstag, 24. September, sind alle Bürger der Stadt (Werder) zum zweiten Stadtgespräch ins Schützenhaus, Uferstraße 10, eingeladen. Dort werden von 18 bis ca. 20 Uhr die Ergebnisse des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes vorgestellt und erörtert. Das zweite Stadtgespräch knüpft an die Auftaktveranstaltung im September 2018 an. Zahlreiche Anregungen und Hinweise wurden dort zur Stadt- und Ortsteilentwicklung von Werder (Havel) geäußert und für den Erarbeitungsprozess gesammelt.

Mittlerweile ist die Analysephase mit weiteren Beteiligungs- und Gesprächsrunden abgeschlossen. Entwicklungsziele sowie zentrale Vorhaben und Maßnahmen wurden erarbeitet und abgestimmt. Das Konzept bildet den strategischen Rahmen für die zukünftige Stadtentwicklung und skizziert die wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre. Vom Kitaneubau bis zur Neuordnung der verkehrlichen Situation rund um den Bahnhof sind eine Reihe an Vorhaben benannt, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen.

Die Bürger haben im Stadtgespräch die Gelegenheit, sich zu informieren, zu diskutieren und zu positionieren.

Werder (Havel), 28. August 2019

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Wahlbekanntmachung der Wahlbehörde Stadt Werder (Havel)

Am 1. September 2019 findet

die Wahl zum 7. Landtag Brandenburg statt.

Die Wahl dauert von 8 bis 18 Uhr. Die Stadt Werder (Havel) ist in folgende 27 allgemeine Wahlbezirke eingeteilt:

Bekanntmachung als PDF-Datei


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Historischer Walter-Kollo-Film wird im Scala gezeigt



Foto: Kollo-Archiv

Der Operettenkomponist Walter Kollo (1878-1940) war Schöpfer von Berliner Gassenhauern wie „Das war in Schöneberg, im Monat Mai“, „Die Männer sind alle Verbrecher“, „Immer an der Wand lang“ oder „Nach meine Beene is ja janz Berlin verrückt“. Schon im Jahr 1958 hat ihm sein nicht weniger bekannter Sohn Willi Kollo mit einem Dokudrama ein Denkmal gesetzt.

Der Titel erinnert an einen weiteren berühmten Hit Walter Kollos: „Solang noch Untern Linden“. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls wird der Film am 25. August um 17 Uhr im Scala Kulturpalast in Werder, Eisenbahnstraße 182, in einer neuen digitalisierten Bearbeitung aufgeführt. Die Einnahmen der Veranstaltung, die von der Stadt Werder (Havel) gefördert wird, fließen an den Scala Kulturpalast.

Der Film erzählt in Spielfilmsequenzen die Lebensgeschichte von Walter Kollo und stellt sie mit bemerkenswerten Dokumentaraufnahmen in einen historischen Berliner Kontext. Wilhelm II., Hindenburg, Klara Zetkin, Heinrich Zille, Claire Waldoff, Max Reinhardt, der „eiserne Gustav“, Josephine Baker und unzählige andere Zeitgenossen der turbulenten Berliner Jahre zwischen 1895 und 1940 sind zu erleben.

René und Marguerite Kollo übernahmen für den Streifen die Rollen ihrer Großeltern in jungen Jahren. Joachim Röcker schlüpfte unter anderem in die Rolle des Heinrich Zille und der Liedtexter Hermann Frey wird von Wolfgang Gruner verkörpert. Karin Hübner, die spätere erste deutsche Eliza in „My fair lady“, spielte eine ihrer ersten Rollen. Der Film lagert seit Jahren im Privatarchiv von Marguerite Kollo, die heute in Groß Kreutz lebt.

Die 84-jährige war in Berlin als Musiktheateragentin und Musikverlegerin tätig, hat ihren Bruder, den Tenor René Kollo, exklusiv weltweit gemanagt, und ist bis heute Vorstandsvorsitzende der von ihr gegründeten Europäischen Stiftung zur Pflege und Erneuerung der Operette. „Wenn ich jungen Menschen die alten Operettentitel vorspiele, sind sie begeistert, dass es früher schon sowas wie Musicals gab“, sagt Marguerite Kollo. Viele würden die alten Melodien aber leider nicht mehr kennen, „auch weil sie in deutschen Medien so gut wie nicht mehr gespielt werden“.

Mit der Vorführung möchte sie in Erinnerung rufen, in welch enger Verbindung die Musik ihres Großvaters zur Berliner Geschichte steht.  Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ist ihr auch ein anderer Zusammenhang wichtig. Für die Filmfinale verpasste ihr Vater Willi Kollo 1958 einer noch nicht vertonten Musik Walter Kollos einen Text, in dem er die deutsche Wiedervereinigung prophezeite. Darin heißt es;

„Denn eines Tags nach langer Zeit ist‘s endlich doch so weit:
Dann ziehn wir wieder mit Gesang die guten alten Linden lang
durchs Brandenburger Tor, durchs Brandenburger Tor!
Dann werden wir, Du wirst ja sehn, am Alex wieder tanzen gehn,
dann fahren wir und wie, hinaus nach Sanssouci,
und warten wir auch heute noch,
aber mal, aber mal,
aber mal klappt‘s doch!“


„Die Berliner glaubten nach der Teilung ihrer Stadt fest daran, dass das einmal Wirklichkeit wird“, sagt Marguerite Kollo. Seit 30 Jahren sei der Weg durchs Brandenburger Tor wieder offen.

Werder (Havel), 16. August 2019

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Feuerwehrübung am Mittwochabend in Plessow





Feuerwehrübung am Mittwochabend im Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung Plessow: Im achten Geschoss eines Wohnheimgebäudes brennt ein Zimmer. Der Alarm wird ausgelöst und die Wohnheimbewohner verlassen das Gebäude zum zentralen Sammelplatz. Bis auf zwei: Da die Tür des brennenden Zimmers nicht richtig verschlossen ist, dringt dicker Rauch in den Flur. Die beiden Bewohner des Nachbarzimmers trauen sich nicht in den Flur und winken aus dem Fenster um Hilfe.

Die Auszubildenden spielen ihre Rolle gut, der Rauch wird freilich von einer Nebelmaschine erzeugt. Ein Feuer gibt es zum Glück nicht. Schon fünf Minuten nach der Alarmmeldung trifft die Plessower Feuerwehr mit einem Kleinlöschfahrzeug ein. Nach 14 Minuten sind die Signalhörner der Werderaner Feuerwehr zu hören. Wenig später sind sämtliche Feuerwehren der Stadt Werder (Havel) am Einsatzort eingetroffen. Auch wenn bald klar ist, dass es sich um ein Übung handelt, wird das Szenario nah an der Realität durchgespielt.

Feuerwehrkräfte mit Atemschutzmasken befreien die eingeschlossenen Jugendlichen aus dem Zimmer. Zur Drehleiter wird ein Löschwasseranschluss gelegt, zwei mit Atemschutz ausgestattete Feuerwehrleute werden im Korb hinaufgefahren. Wasser marsch, heißt es dann. Das Wasser wird allerdings nur aufs Gebäudedach gespritzt. Ein Löschtrupp beginnt parallel, das Haus zu durchkämmen. Ist eventuell doch noch jemand drin? Inzwischen gibt es hier auch Auszubildende, die gehandicapt sind. Aber alles ist leer. Auch der „Brand“ ist bald gelöscht. Die gespielte Gefahr ist vorüber.

Das Bildungszentrum nutzte den Tag für eine Brandschutzeinweisung der neuen Auszubildenden. Der Rettungsdienst Promedica war in die Übung eingebunden. Die anderthalb Stunden wurden von der Feuerwehr auch genutzt, um eine Löschwasserentnahme aus einem offenen Gewässer zu trainieren. Feuerwehrleute legten in wenigen Minuten Trockenleitungen von der Einsatzstelle zum Ufer des Plessower Sees, wo eine Tragkraftspritze angeschlossen wurde.  Das überschüssige Wasser bildete eine beeindruckende Fontäne über dem See.

Alle sieben Ortsfeuerwehren waren an dem Brandeinsatz beteiligt, die der stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk vorbreitet und geleitet hat. Insgesamt rund 60 Kameraden Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen und umfangreicher Technik waren beteiligt. „Im Ernstfall geht es bei einem solchen Einsatz darum, Menschenleben und Sachwerte zu retten“, so der stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig nach der Übung. Mit dem Ergebnis zeigte er sich zufrieden. Abläufe und die Koordination von Einsatzkräften und Technik konnten trainiert werden. Es seien Erkenntnisse gewonnen worden, die nützlich werden können.

Das galt im Kleinen auch für das Zeltlager der Jugendfeuerwehren von Werder, das am Wochenende in Plötzin stattgefunden hat. Insgesamt hatten daran rund 70 Jugendliche teilgenommen. Unter andrem konnten sie im Stationsbetrieb die „Kinder- und Jugendflamme“ ablegen - ein Leistungsnachweis, der zum Start einer Feuerwehrlaufbahn dienlich sein kann.

Werder (Havel), 16. August 2019

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Stand der Kitaneubauten in Werder (Havel)



Die Bauarbeiten für den Kitaneubau in Glindow sind im Zeitplan. Am 7. Mai war offizieller Baustart, inzwischen ist die Struktur des Baukörpers sichtbar geworden. „Die Module des Neubaus sind aufgestellt, aktuell laufen die Arbeiten zur Abdichtung des Daches und zur Fassadendämmung“, sagt HGW-Geschäftsführer Thomas Lück.

Wenn die Gerüste abgebaut sind, soll mit den Arbeiten am Außengelände begonnen werden. Auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück sollen großzügige Spiel- und Tobeflächen für Krippen- und Kitakinder entstehen. Auch im Gebäudeinnern des Modulbaus gehen die Installationsarbeiten planmäßig voran. Thomas Lück rechnet mit einer Eröffnung der Kita Ende 2019/ Anfang 2020.

Die städtische Haus- und Grundstücksgesellschaft war bereits Partner bei zwei Neubauten für kommunale Kitas in Werder (Havel). Seit dem Jahr 2012 sind in der Stadt  insgesamt 420 neue Kitaplätze bei der Kommune und Freien Trägern entstanden. 55 weitere sind zunächst durch Ausnahmegenehmigungen geschaffen worden.

Dennoch reichen die Plätze aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums nicht aus. Mit einem weiteren Neubauprojekt in der Adolf-Damaschke-Straße soll sich die Lage entspannen. Auf einem Grundstück gegenüber der neuen Kita Havelzwerge sollen in einem HGW-Neubau 200 Kitaplätze entstehen. „Dafür ist Anfang August der Bauantrag gestellt worden“, so Thomas Lück.

Der HGW-Geschäftsführer lobte die kooperative Zusammenarbeit mit der Bauaufsichtsbehörde bei dem Projekt. Bei einem zügigen Ablauf könnte der Neubau im Jahr 2021 stehen. Es wäre der sechste Kitaneubau in Werder (Havel) seit 2012.

Werder (Havel), 16. August 2019

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Besondere Bildschenkung an das Kunst-Geschoss



Foto: „Himmelfahrt“ für den Fundus der Stadtgalerie, Elfriede Gupta übergibt ein Werk ihres verstorbenen Mannes Ajit an Frank W. Weber.

Der Fundus des Kunst-Geschoss ist um ein besonderes Bild reicher: Elfriede Gupta, die Witwe des bekannten Berliner Künstlers Ajit Gupta (1923-2001), hat der Stadtgalerie und damit der Stadt Werder (Havel) ein Werk aus dem Nachlass ihres Mannes geschenkt.

Ajit Gupta ist 1923 in Indien zur Welt gekommen. Die Reichtümer zweier Kulturen beeinflussten seine Werke. In der indischen liegen die Wurzeln, während die abendländische Kultur seinen späteren Lebensraum prägte.

„Im Werk von Ajit Gupta werden Einflüsse von Joan Miró, Paul Klee und Marc Chagall gesehen“, sagt der Kurator der Stadtgalerie, Frank W. Weber. „Dennoch gelang es Gupta, sein eigenes Werk zu kreieren, in dem asiatische Weisheit, indische Lebensart und europäische Stilelemente harmonieren.“

Ajit Gupta studierte unter anderem an der Cambridge School in Dehli und der Central School in London, lebte von 1958 bis 1967 in London, übersiedelte dann nach Berlin, wo er als Mitglied im Verein Berliner Künstler VBK bis zu seinem Tod 2001 freischaffend tätig war.

Gupta war für seine besondere Auswaschtechnik bekannt, in welcher er Schicht für Schicht seine Bildinhalte aufbaute. Das gestiftete Werk „Himmelfahrt“ von 1994 ist ein besonderes Werk aus dem Oeuvre des Künstlers. „Hier arbeitete er ausnahmsweise mit Acryl und Tusche, das Bild erscheint als wahre Farbexplosion“, sagt Frank W. Weber. 

Mit der Stiftung des Werkes bekomme der Fundus der Stadtgalerie einen neuen Stellenwert, denn bisher haben nur ausgestellte Künstler ein Werk für die Sammlung hinterlassen. Frank W. Weber: „ Wir bedanken uns bei Elfriede Gupta für die Schenkung.“

Werder (Havel), 13. August 2019

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Neuer Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung

Seit 106 Jahre steht der Hochbehälter auf der Friedrichshöhe und sorgt für eine stabile Trinkwasserbereitstellung in Werder (Havel). Doch der Zahn der Zeit nagt auch an diesem imposanten Bauwerk. „Die im Laufe der Jahre entstandenen Setzungsrisse können nicht mehr saniert werden. Darüber hinaus reicht die Kapazität von 3.000 m³ nicht mehr aus, um den wachsenden Bedarf zu decken“, sagt  Bärbel Gärtner, Geschäftsführerin des WAZV Werder-Havelland.

Ende August soll deshalb der Grundstein für einen neuen Hochbehälter gelegt werden. Er wird einen Nutzinhalt von rund 5.000 m³ haben. Am Bauvorhaben sind vier Unternehmen beteiligt, die im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens ermittelt und beauftragt wurden.

Mit dem Abriss der alten Behälter und den weiteren bauvorbereitenden Arbeiten wird im August begonnen. Im Anschluss daran wird der neue Behälter, der aus Fertigteilen besteht, im Rohbau hergestellt. In einem dritten Abschnitt werden die Wassertechnik sowie die Elektro- und Steuerungsanlage installiert. Den Abschluss bilden die Gestaltung der Außenfassade und Nebenanlagen. Das Bauvorhaben soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

„Schon der Bau an sich ist eine große Herausforderung und anspruchsvolle Aufgabe. Doch auch die Trinkwasserversorgung ist trotz vorrübergehend fehlender Kapazität des Hochbehälters weiterhin zu sichern“, so Bärbel Gärtner. „In Vorbereitung auf die Außerbetriebnahme der alten Behälter haben wir Interimslösungen geschaffen, die die Versorgung während der Bauphase sichern sollen.“

So kaufe der WAZV Wasser von den Stadtwerken Potsdam, habe zwei zusätzliche Brunnen aktiviert, eine Aufbereitungsanlage errichtet und nutze weitere Kapazitäten außerhalb von Werder aus Anlagen des Verbandsgebietes. „Trotz all dieser Maßnahmen sind die Mengen begrenzt und können nur den Bedarf für den menschlichen Gebrauch decken.“ Der WAZV appelliere an alle Bürger, stets und insbesondere während der Bauzeit von August 2019 bis Dezember 2021 sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.

Nach derzeitiger Kostenrechnung sind für alle mit dem Vorhaben verbundenen Maßnahmen, einschließlich der bereits erneuerten Transport-, Füll- und Entnahmeleitung 6,1 Millionen Euro aufzuwenden. Das Land Brandenburg fördert den Bau des Hochbehälters mit 1,3 Millionen Euro. Der Ersatzneubau sichert nachhaltig die Trinkwasserversorgung für 32.000 Einwohner in Werder mit seinen Ortsteilen.

Bärbel Gärtner: „Wir bitten alle Bürger um Verständnis für die während der Baudurchführung auftretenden Störungen und Belastungen.“

Werder (Havel), 13. August 2019

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Bauarbeiten für neue Therme im Zeitplan



Südöstlich vom Haupgebäude entsteht eine Banja

Seit dem offiziellen Baustart am 11. Mai herrscht auf der Baustelle der neuen Therme in Werder (Havel) reger Baubetrieb. Der Stand der Bauarbeiten entspreche dem vertraglich vereinbarten Bauzeitenplan, informierte Stefan Kulczak vom Ingenieurbüro PST die Mitglieder des Badausschusses in ihrer Sitzung am Donnerstagabend. Das Büro ist von der Stadt mit dem Vertragscontrolling der Baustelle beauftragt worden. Vertragspartner der Stadt ist die Havel Therme GmbH von Andreas Schauer.

Auf Einladung von Bürgermeisterin Manuela Saß konnten sich die Mitglieder des Badausschusses der Stadtverordnetenversammlung vor der Sitzung ein Bild vom Stand der laufenden Arbeiten machen. Für den Anbau des Familienbades an der Nordseite der Therme waren Bauarbeiter am Donnerstagabend dabei, den Bewehrungsstahl für die Grundplatte zu verlegen.

Auch Umrisse einer neuen Außensauna an der Seite des Zernsee-Ufers sind durch die erfolgten Bauarbeiten sichtbar geworden. Auf dem Technikanbau und den Umkleiden liegen die Deckenplatten, die künftig auch als Außenterrassen für die darüber liegenden Sauna- und Thermenbereiche dienen werden. Die Umkleiden selbst werden aktuell noch etwas erweitert. Einzelne Rückbauten sind am Bestandsgebäude erfolgt, um geplante Umbauten vornehmen zu können.

Das alles entspreche den vertraglich vereinbarten Terminketten, sagte Stefan Kulczak im Badausschuss, wo er seinen Controllingbericht vorstellte. Parallel zu den Bauarbeiten würden die Ausführungsplanungen für weitere Arbeiten und Gewerke vollendet. Für den Parkplatz der Therme sei im Frühjahr der Bauantrag gestellt worden. Die Baugenehmigung hierfür wird in Kürze erwartet.

Für einen Saunasteg in den Zernsee werden die Antragsunterlagen für das Genehmigungsverfahren vorbereitet. Ein Konzept für eine Seesauna sei in Arbeit.

Werder (Havel), 9. August 2019

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Werders Tourist-Information hat neuen Standort



Die Tourist-Information von Werder (Havel) hat eine neue Adresse: Ab Donnerstag, den 8. August, wird sie im Lindowschen Haus tätig sein. Vier Mitarbeiter werden die Gäste des Staatlich anerkannten Erholungsortes über touristische Ziele und Gastgeber informieren. Die Zahl der Vollzeitstellen ist für den neuen Standort auf drei verdoppelt worden. Die neue Telefonnummer der Tourist-Information Werder (Havel) lautet (03327) 783 372 oder -373, die neue Adresse 14542 Werder (Havel), Plantagenplatz 9.

Das denkmalgeschützte Obstbauerngehöft ist seit Ende 2017 saniert und teilweise umgebaut worden. Die drei Gebäudeflügel - Wohnhaus, Stall und Remise – können damit ihrer neuen Bestimmung zugeführt werden. An der offenen vierten Seite ist ein Neubau entstanden. Insgesamt ergibt das eine Nutzfläche von 475 Quadratmetern.

In das neue Besucherzentrum soll ab Herbst auch der Bürgerservice des Rathauses einziehen. Während der Bürgerservice die Remise des Dreiseitenhofs nutzen wird, ist die Tourist-Information ins frühere Wohnhaus eingezogen, das an der Straßenseite steht. Sie nimmt dort morgen den Betrieb auf, der Standort in der Kirchstraße wird geschlossen.
 
Gäste von Werder können in der neuen Tourist-Information nicht nur Informationen zu touristischen Zielen erhalten. Sie können sich auch ein Bild machen von den Ursprüngen der Stadt im Weinanbau, im Obstbau und der Fischerei. Auf vier Funktionsinseln gibt es Informationen und Ausstellungsstücke zur Stadtgeschichte und multimediale Urlaubsinspirationen, einen Beratungscounter und einen Shop für Souvenirs und Regioprodukte.  

„Die Bauarbeiten waren ein Drahtseilakt“, sagt Christian Große. Die Anforderungen der Denkmalpflege mussten dabei ebenso beachtet werden wie die der Bautechnik und einer zeitgemäßen Nutzung. Alle Beteiligten seien hochmotiviert an die Arbeit gegangen. „Anders wären die Schwierigkeiten, die bei einem solchen Sanierungsprojekt zwangsweise auftreten, auch nicht zu bewältigen gewesen.“

Das Lindowsche Haus ist im Kern bereits 1751 errichtet und in den darauffolgenden Jahrhunderten schrittweise erweitert worden. Die Substanz war marode. Bei der Sanierung seien unter anderem historische Fenster und Türen, eine Räucherkammer, ein alter Fliesenspiegel, eine historische Kochstelle und  Wandbemalungen erhalten worden. Auch die noch laufende Gestaltung des Außenbereich werde an die frühere Nutzung als Obsthof erinnern.

„Die Tourist-Information im Lindowschen Haus bedeutet einen Qualitätssprung für unsere Gästebetreuung, auf den wir stolz sein können“, sagt Cristian Große. „Der neue Standort mit den zusätzlichen Fachkräften wird der Entwicklung unseres Staatlich anerkannten Erholungsortes zu einem der beliebtesten Reiseziele von Brandenburg vollständig gerecht.

Hintergrund

Im 19. Jahrhundert erlebte der Obstbau in Werder seine erste Blüte. Die Obstbauern konnten sich im ausgehenden Jahrhundert teilweise mondäne Anwesen mit aufwändigen Stuckfassaden leisten. Diese Architektur prägt bis heute das Stadtbild, in dem das Lindowsche Haus eine Ausnahme bildet. Es gilt als eines der letzten Obstbauerngehöfte des alten, urwüchsigen Typs. Das auch heute märkisch-bodenständig wirkende Gehöft stammt aus dem 18. Jahrhundert. Offene Eigentumsfragen und unterschiedliche Nutzungsvorstellungen verzögerten nach der Wende viele Jahre lang eine Rekonstruktion. Ende 2017 begannen Umbau und Sanierung durch die Stadt Werder (Havel).


Werder (Havel), 7. August 2019

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Anmeldung für Gastgeberverzeichnis 2020

Die Arbeiten zum gemeinsamen Gastgeberverzeichnis 2020 für die Region Schwielowsee und Werder (Havel) haben begonnen. Die Broschüre wird für die Vermarktung touristischen Angebote auf Tourismus-Messen und Reisemärkten eingesetzt sowie bei den zahlreichen individuellen Gästeanfragen versandt. Sie wird auch im Internet zum Download bereitgestellt.

Neben Unterkünften, Campingplätzen und Gastronomie sind zahlreiche Freizeit- und Kulturangebote, Dienstleister und Geschäfte vertreten. Touristische Anbieter sowie Geschäfte oder Dienstleistungsunternehmen können ihre Angebote mit textlicher Beschreibung und Preisangaben in einem Listeneintrag darstellen und/oder eine gewerbliche Anzeige buchen.

Für das Jahr 2020  wurde die Firma PRISMA D*SIGN als ausführende Agentur beauftragt. Interessenten können Sie sich per E-Mail an reisemagazin@prisma-d-sign.de oder telefonisch unter der Nummer 03327-489229 bis zum 16.8.2019 wenden.

Das aktuelle Gastgeberverzeichnis ist online unter Tourismus - Übernachten zu finden. Ansichtsexemplare gibt es in den Tourist-Informationen.

Werder (Havel), 1. August 2019

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Ausstellung zum Bauhausjahr im Kunst-Geschoss Werder (Havel)



Zum Jubiläumsjahr „Bauhaus 100“ trägt das Kunst-Geschoss in Werder (Havel) mit einer besonderen Ausstellung bei: Die japanische Künstlerin Aishu Gen stellt bis 1. September ihre vom Bauhausmeister Wassily Kandinsky und von Piet Mondrian inspirierte Arbeit in der Stadtgalerie im Schützenhaus vor. Ausstellungstitel „Form-Licht-Schatten“. Aishu Gen (geb. 1949) lebt in Osaka und hat in Japan, Taiwan, Frankreich, Polen und Deutschland ausgestellt. Sie ist Mitglied der japanischen Künstlergruppe A 21.

Sie bezeichnete es bei der Vernissage am Mittwochabend als große Ehre, im Bauhausjahr in Werder ausstellen zu dürfen. Die klaren, einfachen Formen des Bauhauses würden ihrem Arbeitskonzept entsprechen. Als sie vor 30 Jahren Kandinskys Büchlein „Punkt und Linie zur Fläche“ gelesen hat, sei es wie eine in Worte gefasste und bebilderte Handreichung zu ihrer Zen-buddhistischen Sicht auf die Welt gewesen, sagte Kurator Frank W. Weber.

„Ihre Werke sind eine verständliche, bildliche Umsetzung des Reduktionsgedankens und fördern das Verständnis für die Idee des Bauhauses“, so Weber in seiner Laudatio.  Wie in der Bauhaus-Formensprache sehe sie in Dreieck, Quadrat und Kreis die Basis gestalterischen Denkens. Dabei spielt sie bisweilen mit der Dreidimensionalität und deren Licht- und Schattenwirkung.

„Der Urklang der Werke von Aishu Gen wird durch den Starkkontrast von schwarz und weiß erzeugt“, sagte Frank W. Weber. In der japanischen Auffassung stehe weiß für den Beginn und Schwarz für das Ende. Zur Ausstellungseröffnung gab es eine eindringliche Performance der Tänzerin Hiroko Kato mit dem Musiker Masanori Tamaki, die sich diesen beiden Farben und deren Wirkungen widmete.

Bereits vor 18 Monaten hat der Kurator damit angefangen, die Ausstellung mit Aishu Gen zu organisieren und diese im „Verbund Bauhaus 100“ in das Jubiläumsprogramm aufzunehmen. Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar geründet, Deutschland begeht gemeinsam mit Partnern in aller Welt das 100-jährige Jubiläum. Die Japanische Botschaft in Deutschland hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung in Werder übernommen. 

Durch die Stadt und durch Spenden von 50 Einzelpersonen ist es zudem gelungen, ein dreisprachiges Katalog-Journal zu erstellen, welches in der Ausstellung für 10 Euro gekauft werden kann..

Aishu Gen
„Form-Licht-Schatten“

Geöffnet bis Sonntag, 1. September, immer
Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr.
Der  Eintritt ist frei.
Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS,
Uferstraße 10, Werder (Havel)

www.kunst-geschoss.de


Werder (Havel), 19. Juli 2019

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Bekanntmachung der Stadt Werder (Havel) über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen für die Wahl zum 7. Landtag Brandenburg

am 01.September 2019

Bekanntmachung als PDF-Datei


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Ausstellung zum Bauhausjahr im Kunst-Geschoss Werder (Havel)



Foto: Aishu Gen vor „WORK-0911 et“ in der Echigawa Station Gallery in Shiga/Japan. Foto: Y. Moriwaki

Zu einer außergewöhnlichen Ausstellung wird im Sommer ins Kunst-Geschoss nach Werder (Havel) eingeladen. Deutschland und die Welt feiert 100 Jahre Bauhaus und Werders Stadtgalerie ist mit dabei! Die Ausstellung der japanischen Künstlerin Aishu Gen mit dem Titel „Form-Licht-Schatten“ ist Teil des offiziellen Programms im Bauhausjahr. Die Vernissage findet am Mittwoch, 17. Juli, um 19 Uhr im Kunst-Geschoss statt.

Bereits vor 18 Monaten hat der Kurator des Kunst-Geschosses, Frank W. Weber, damit angefangen, die Ausstellung mit Aishu Gen zu organisieren und diese im „Verbund Bauhaus 100“ in das Jubiläumsprogramm aufzunehmen. Die Japanische Botschaft in Deutschland hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Künstlerin wird in der Eröffnungswoche als Artist in Residence zusammen mit ihrem Dolmetscher und Socialguide im Atelierhaus ARATORA wohnen und ist zur Vernissage in der Galerie dabei.

Extra zur Ausstellungseröffnung reist auch die moderne japanische Tänzerin Hiroko Kato zusammen mit dem Komponisten Masanori Tamako für einen Auftritt an. Neun japanische Gäste haben sich bereits Hotelzimmer in Werder gebucht. Durch die Stadt Werder (Havel) und durch Spenden von 50 Einzelpersonen ist es zudem gelungen, ein dreisprachiges Katalog-Journal zu erstellen, welches in der Ausstellung verkauft wird.

Zur Künstlerin Aishu Gen erklärt Kurator Frank W. Weber:

„Aishu Gen befasst sich seit 30 Jahren mit einfachen geometrischen Formen. Ihre Werke sind eine verständliche, bildliche Umsetzung des Reduktionsgedankens und fördern das Verständnis für die Idee des Bauhauses. Sie könnten direkt in einem Vorkurs von Josef Albers am Bauhaus entstanden sein. Aishu Gen fand über den Weg der Komposition zu ihrem heutigen Stil. Wie in der Formensprache des Bauhauses sieht sie in Dreieck, Quadrat und Kreis die Basis gestalterischen Denkens und Handelns in minimalistischer Diktion. Die Basiselemente montiert die Künstlerin entweder mit Distanz zweidimensional oder aber dreidimensional auf weiße oder schwarze Grundflächen und spielt ganz bewusst mit dem Licht als bildendes Element. Ihre Werke sind eine Bearbeitung des Raumes und weniger des Gegenstandes. Bei Hängung der Kunstwerke im Sonnenlauf des Tages verändert sich das Schattenspiel der Raumkörper auf der weißen Grundfläche. Die Reduktion auf Basiselemente und deren Schattenbildung ist Bestandteil eines visuellen Erlebnisses und Faszination für das Einfache bei den Besuchern. In der Ausstellung in Werder können sie in einem Laboratorium mit Form-Licht und Schatten experimentieren.“

Aishu Gen (geb. 1949) lebt in Osaka und hat in Japan, Taiwan, Frankreich, Polen und Deutschland ausgestellt. Die Lehrer ihrer Kunst sind Tsuguro Ito und Sadamasa Motonaga.  Sadamasa Motonaga gehörte zur Gutai-Gruppe. Aishu Gen ist Mitglied der Studiengruppe für zeitgenössische Kunst unter der Leitung von Etsuko Nakatsuji, der Frau von Sadamasa Motonaga, und Mitglied der Künstlergruppe A 21. Aishu Gen studierte am Musashino Art Junior College.

Geöffnet bis Sonntag, 1. September, immer Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr. Der  Eintritt ist frei.

www.kunst-geschoss.de


Werder (Havel), 11. Juli 2019

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Resümee zum 140. Baumblütenfest

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat ein positives Zwischenresümee des diesjährigen 140. Baumblütenfestes gezogen. „Das Wetter hat gehalten und es gab viele tolle Momente auf der Festmeile“, sagte sie am Nachmittag des letzten Festsonntags. So habe Frank Zander am Donnerstag wenige Wochen nach der zweiten Hüft-OP einen mitreißenden Auftritt an der Regattastrecke gehabt, er wird ein zweites Konzert am heutigen Sonntagabend auf der Bismarckhöhe geben. Die Deutschrockband Brenner war dort bereits am Mittwochabend zu erleben.

70 Bands und Diskotheken waren am Fest beteiligt. Zu den Höhepunkten am Rande zählten zwei Hochzeitsanträge oder ein gefeiertes Gitarrensolo der Band "Blind Bankers" auf einem Biertisch am Freitagabend. „Auch der Obstwein hat wieder geschmeckt, solange er in Maßen getrunken wurde“, so die Bürgermeisterin. Erstmals gab es in diesem Jahr auch echt Werdersches Craftbeer vom Rittmeister auf der Festmeile. Rund jeder fünfte Verkaufsstand ist von regionalen Anbietern.

Manuela Saß betonte, dass das Blütenfest nicht nur ein überregionales Großereignis, sondern auch wieder ein Höhepunkt des städtischen Lebens in Werder (Havel) gewesen sei. Zum Blütenball sei mit Howard Carpendale in diesem Jahr wieder eine Punktlandung gelungen. Vor den mehr als 400 Gästen sei auch die neue Baumblütenkönigin Madeleine Reichelt gekrönt worde, das diesmal lindgrüne Kleid sei von vielen Gästen bewundert worden.

„Der Festumzug ist in diesem Jahr dann eine Viertelstunde überzogen worden, weil es bei der Moderation durch Klaus-Dieter Bartsch so viel über die 70 beteiligten Gruppen und Vereine zu erzählen gab.“ Drei Bands aus Werder seien auf den Bühnen aufgetreten (Black Smith, Extraleicht, Hot Rock). Zum Werdertag mit Kitas, Schulen, Vereinen und Gruppen gab es bei schönstem Sonnenschein 20 Programmpunkte. „Das Hähnewettkrähen am 1. Mai hatte so viele Gäste wie noch nie“, so die Bürgermeisterin. Beim Baumblütenlauf sei in diesem Jahr wieder der Werderaner Olympionik Christopher Linke mitgelaufen - und gewann wenig überraschend.

Für Bürgermeisterin Saß gehört zu den größten Erfolgen des Baumblütenfestes, dass es auf den Obsthöfen wieder zu seinen Ursprüngen zurückgefunden hat. „Die Busse konnten an den beiden Samstagen gar nicht alle Fahrgäste mitnehmen, die vom Bahnhof auf die Höfe wollten“, so die Bürgermeisterin. Auf dem Obtspanoramaweg seien Fahrradkarawanen unterwegs gewesen. „Dort wird das Fest seit einigen Jahren auch zu einem Fahrradereignis.“ Hotels, Pensionen, Campingplätze und Ferienunterkünfte seien sehr gut gebucht gewesen.

Die Bürgermeisterin räumte ein, dass es auch Probleme gebe, über die in diesem Jahr umfassend berichtet wurde. „Uns ist klar, dass Gastfreundschaft der Werderaner mit dem Baumblütenfest teilweise stark strapaziert wird.“ Unter den Zehntausenden Anreisenden gebe es leider „Randalierer und Spinner“. „Das war besonders an den beiden Samstagen zu spüren.“ Teilweise reisten Gäste stark alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss an. „Das soziale Miteinander besteht leider auch nicht mehr immer: Wenn jemand die Wirkung des Obstweins unterschätzt hat, wird er von Freunden manchmal einfach liegengelassen.“

Die Bürgermeisterin betonte, dass der Veranstalter die Lage mit Unterstützung der Sicherheitspartner und der Polizei immer unter Kontrolle hatte. Die Zusammenarbeit sei gut eingespielt. „Das frühe Eingreifen und der deeskalierende Ansatz der Bundes- und Landespolizei haben wieder Wirkung gezeigt. Unsere Gäste konnten trotz einiger negativer Vorfälle an allen Tagen sicher feiern und auch die Schnapsleichen wurden umfassend betreut.“ Das Thema Jugendschutz sei zudem noch umfassender als bisher betrachtet worden.

„Der übermäßiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist ein gesellschaftliches Problem, dem wir uns auch beim Baumblütenfest verstärkt stellen müssen“, so Manuela Saß. Auf der einen Seite gebe es schon immer die Jugendschutzkontrollen der Ordnungsbehörde. „In diesem Jahr gab es zusätzliche Streifen von Sozialarbeitern, die nicht ordnungsrechtlich sondern pädagogisch unterwegs waren.“

Das erste Feedback sei außerordentlich positiv. „Der Jugendschutzbeauftragte des Landkreises sagte uns, dass die Erwartungen übertroffen wurden.“ Von Jugendlichen seien die Streifen sehr gut angenommen worden, teilweise habe es es sogar ein Dankeschön gegeben. „Wir werden das Thema gemeinsam mit dem Landratsamt und der Stiftung Job evaluieren und über die Ergebnisse informieren“, kündigte sie an.

Manuela Saß dankte allen am friedlichen Festverlauf Beteiligten, der Bundes- und Landespolizei, den Sicherheitsleuten, den Ehrenamtlern von DLRG und Feuerwehr, den Notärzten, dem Landratsamt und den Veranstaltungspartnern. „Mein Dank gilt auch den Werderanern, die das Baumblütenfest mit ihrer Gastfreundschaft möglich machen und deren Geduld dabei gelegentlich leider auf eine harte Probe gestellt wird.“ Dies stehe auch als Thema für die zukünftige Ausrichtung des Festes  auf der Agenda.

Werder (Havel), 6. Mai 2019

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Präsentation Ihrer Firma auf der Homepage der Stadt Werder (Havel)



Wir bieten allen Gewerbetreibenden, Firmen, Gastronomen, Hoteliers, Zimmervermieter im privaten Bereich und sonstigen touristischen Leistungsträgern die Möglichkeit der Darstellung im Internet auf der Homepage der Stadt Werder (Havel), unter www.werder-havel.de, zu einmaligen Konditionen an.

Der einfache Eintrag mit den tabellarischen Informationen der Anzeigennehmer erfolgt im Internet unter der Rubrik Tourismus bzw. Gewerbe in einer Datenbank mit Suchfunktion und der Verknüpfung zum Stadtplan.

Damit bieten wir Ihnen eine weltweite Präsentation Ihres Unternehmens unter:

www.werder-havel.de
www.werder-havel.com
www.stadt-werder.de
www.baumbluete-werder.de

uund damit verbunden die Erschließung eines neuen Gäste- und Kundenpotentials an.

Dabei werden einmalige Erstellungskosten für die Einstellung der Anzeige von der Firma F|Factor in Höhe von 80,00 EUR zzgl. Mehrwertsteuer erhoben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter 03327 / 783374 zur Verfügung.

gez.
Christian Große
1. Beigeordneter

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Unsere Wochenmärkte in Werder (Havel)

Jeden Freitag – Der Wochenmarkt unter den Linden (Straße „unter den Linden“ Richtung Inselbrücke)
und jeden Samstag und Sonntag - der Frischemarkt auf dem Strengfeld in Werder (nahe dem Einkaufszentrum Werderpark)


Für diese Wochenmärkte können sich insbesondere regionale Händler/ Kleinerzeuger bewerben, die im traditionellen Obstanbau erntefrisches Obst und Gemüse anbieten, frische Blumen, Beet-, Balkonpflanzen, Gemüsepflanzen, aber auch Fleisch- und Wurstwaren oder Honig.

Somit also Produkte des Obst- und Gartenbaus, der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei, Erzeugnisse des Weinanbaus, sowie rohe Naturerzeugnisse mit Ausnahme von lebenden Tieren.

Nutzen Sie diese Chance! Tragen Sie mit Ihrer Teilnahme zur Attraktivität des Wochenmarktes Unter den Linden und auf dem Strengfeld in Werder (Havel) bei.

Interessensbekundungen senden Sie bitte an:

Werderscher Obst- und Gartenbauverein e.V.
Walter Kassin (Vorsitzender)
Berliner Straße 113a
14542 Werder (Havel)
Telefon: 03327 70162

kassin@obstbauverein-werder.de
www.obstbauverein-werder.de

gez. Christian Große
1. Beigeordneter

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Gebt den Kindern
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