ARCHIV - NEUIGKEITEN - 02.04. - 15.05.2001

Auf den Spuren märkischer Künstler

Werder, die Stadt der Weinbauern und Obstzüchter, hat einen berühmten Sohn hervorgebracht: KARL HAGEMEISTER (1848-1933). Seine spätimpressionistischen Landschaftsbilder sind in der Nationalgalerie, dem Bröhan - Museum in Berlin und anderen großen Deutschen Museen vertreten. Als Motive bevorzugte er die Seen und Wälder um Werder. Auf der Inselstadt Werder steht sein Geburtshaus. Im Rahmen der BUGA Umlandtouren wird der Hagemeisterbiograf B. D. Otto am

13. Mai 2001 um 11.00 Uhr
Treff: Galeriecafe Am Markt 7

interessierte Gäste durch Hagemeisters kleine Inselwelt führen und im Wohn- und Geschäftshaus Am Markt 9 anhand von Dias Hauptwerke des Künstlers vorstellen. Der Eintrittspreis beträgt 8,00 DM. Der Kartenverkauf erfolgt vor Ort.

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Endlich kehrt Leben in das Brauhaus Unter den Linden

Am Montag, dem 7. Mai 2001 um 17.00 Uhr eröffnen Gabriele und Tilo Grahl ihre neuen Gewerberäume des schon bekannten Sport- und Wassersportgeschäftes Surf & Sail.
Im attraktiven sanierten Altbau des Brauhauses werden auf einer großzügig ausgestalteten Verkaufsfläche Sport- und Wassersportartikel angeboten.
Die Nähe zum Wasser dieses neuen Geschäftes in dem Unter den Linden dominierenden Gebäude, unmittelbar vor der Inselbrücke, wird zu einer deutlichen Aufwertung des Geschäftsbereiches Unter den Linden führen.
Die Initiative und das Engagement von Gabriele und Tilo Grahl werden wesentlich mit dazu beitragen, die Revitalisierung der Altstadt von Werder (Havel) die immer stärker von touristischen und hier besonders auch wassertouristischen Aspekte geprägt sein wird, weiter voranzutreiben.

Die Stadt Werder (Havel) wünscht daher Gabriele und Tilo Grahl ein gutes Gelingen und viel Glück und Erfolg.

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DIE BUNDESGARTENSCHAU 2001 IN DER LANDESHAUPTSTADT POTSDAM 21. APRIL BIS 7. OKTOBER 2001

Die Stadt Werder (Havel) und die Region noch bis 29. April 2001 auf der BUGA.

Die Stadt Werder (Havel) ist anlässlich der Bundesgartenschau Potsdam 2001 noch bis zum 29. April 2001 auf dem Gelände des BUGA - Parks präsent.
In einer von pro agro ausgestatteten sogenannten Brettbinderscheune findet ein Brandenburger Gärtner- und Bauernmarkt statt.
In diesem Markt ist der Ausstellungsstand der Stadt Werder (Havel) integriert.
Neben der Präsentation der Stadt Werder (Havel) haben auch Gewerbetreibende aus unserer Stadt und der Region die Möglichkeit ihr Gewerbe besonders unter touristischen Gesichtspunkten den Besuchern der Bundesgartenschau zu verdeutlichen.
Ziel soll es sein, den Gästen auch die sogenannte fünfte BUGA - Kulisse, nämlich das Potsdamer Umland, vorzustellen und das Interesse zu wecken, bei einem nächsten Besuch die vielen touristischen Möglichkeiten in unserer Region zu nutzen.
Schwerpunkt bilden dabei die acht Entdeckertouren, von denen unter anderem auch sieben in die Stadt Werder (Havel) führen. Weitere Informationen erfolgen über Veranstaltungen, die noch in diesem Jahr in Werder und der Region unter BUGA relevanten Aspekten stattfinden, sowie über Vortragsreihen, Führungen, Museumsbesuche und vieles andere mehr.
Auf der Bühne, innerhalb des Gärtner- und Bauernmarktes, wird am 29. April um 12.00 Uhr die neu gewählte Baumblütenkönigin der Stadt Werder (Havel) der Saison 2001/2002 erwartet. Zur kulturellen Umrahmung wird auch der Spielmannszug unserer Stadt unter der Leitung von Herrn Rolf Schreiber und der Clown Paradisa, vom Inselparadies Petzow, vertreten sein.

Die Stadt Werder (Havel) und die Region auf der BUGA in Potsdam

Im Rahmen der BUGA 2001 wird sich die Stadt Werder (Havel) gemeinsam mit Gewerbetreibenden aus der Gastronomie, des Obst- und Gartenbaus, des Weinanbaus sowie weiteren touristischen Leistungsträgern aus der Region auf dem Gelände des BUGA Parks präsentieren.

Eine erste Präsentation findet täglich vom 21.04.2001 bis 29.04.2001 in der als Brettbinderscheune ausgestalteten pro agro – Halle statt..

Ziel der Präsentation ist es, besonders auch auf das in das BUGA – Konzept aufgenommene Umlandprogramm hinzuweisen und die Gäste auch für das Umland zu begeistern. Eine Vielzahl von Projekten wurden im Rahmen der Vorbereitung der BUGA auch in Werder (Havel) und der Region großzügig gefördert, so dass es gelungen ist, viele interessante Anlaufpunkte vorzuzeigen. Dazu wurden jeweils unter einem bestimmten Motto 8 Entdeckertouren zusammengestellt, die es dem Besucher ermöglichen, sich nach seinen Interessen zu entscheiden. So besteht die Möglichkeit beispielsweise Obsthöfe zu besuchen, den Werderaner Wachtelberg , als nördlichste weingesetzlich erfasste Reblage der Welt, zu besichtigen und Wein zu verkosten, die historische Altstadt auf der Insel zu erkunden. Weiterhin sollten den Besuchern eine Vielzahl von Veranstaltungen und besonderen Höhepunkten, die während der BUGA 2001 in Werder (Havel), den Ortsteilen und der Region stattfinden, schmackhaft gemacht werden. Das Baumblütenfest, die Eröffnung der Erdbeerernte, Konzerte und Ausstellungen sind nur einige Programmpunkte, die geeignet sein sollten, Besucher in unsere Region zu locken.

Als weiterer Schwerpunkt ist vorgesehen, unabhängig von der Bundesgartenschau, auf die touristischen Möglichkeiten in Werder (Havel) und der Region hinzuweisen. Dem Besucher soll verdeutlicht werden, welche enormen Potentiale an touristischen Angeboten bereits vorhanden sind und wie sich die Region weiter entwickeln wird.

Ein gemischtes Bühnenprogramm in der pro agro - Halle ist ebenfalls Bestandteil der Gesamtkonzeption unserer Stadt und der Region. Kulturelle Darbietungen für Kinder und Erwachsene sowie Fachgespräche bilden die Säule des Bühnenprogramms.

Die Stadt Werder (Havel) ist gemeinsam mit dem Gemeindeforum Havelseen in das Buga - Umlandprogramm integriert. Neben der Buga in Potsdam finden zahlreiche Aktivitäten auch in der Region in und um Werder (Havel) statt.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte HIER

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122. Baumblütenfest - Zwischenbericht

Am Freitag, den 27. 04. wurde auf dem Baumblüteneröffnungsball unter 5 Bewerberinnen die neue Baumblütenkönigin Isabell Muschert aus Werder OT Bliesendorf gekürt.


600 Gäste erlebten einen stimmungsvollen Ball unter Ihnen der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Manfred Stolpe und der Innenminister Jörg Schönbohm. Eine riesige Show boten u.a. die Phudys, Frank Zander, The Clogs, die Berlin Blues Brothers u.v.a.

Am Samstag, den 28.04. fand der große Festumzug der Vereine und Schulen mit fast 1000 Mitwirkenden statt. 3 Kapellen begleiteten den Umzug der eine farbenfrohe Schau dieser Region bot. Am Straßenrand säumten tausende Besucher die Strecke. Im Anschluss eröffnete die Blütenkönigin mit dem Bürgermeister der Stadt Werder (Havel), Herrn Werner Große das 122. Baumblütenfest.

Bisher besuchten rund 440 000 Besucher bei strahlendem Sommerwetter das größte Familienfest Brandenburgs. Alle waren sich bislang einig, die neue Qualität ist augenscheinlich und erlebbar. Auf 9 Bühnen werden ständig wechselnde Programme für Jedermann geboten, die Händlerstrecke ist aufgelockerter und die Stände einheitlich gestaltet. Das kulturelle Angebot bietet für jeden Geschmack etwas und die steigenden Besucherzahlen geben dem Veranstalter die Bestätigung für sein Konzept.

Bis zum 06.05. lädt die Blütenstadt noch zu diesem Fest ein. Ein großes Höhenfeuerwerk wird dann am Abend das Fest beenden.

Das leidige Problem der vergangenen Feste, die WC `s , wurde in diesem Jahr durch das deutliche Mehrangebot gelöst.
Das Verkaufsverbot von Glasflaschen führte dazu, dass eine größere Sauberkeit zu erkennen ist.

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Bliesendorfer ohne Auto zum Baumblütenfest

Die Havelbusgesellschaft wird während des diesjährigen Baumblütenfestes an Samstagen, Sonntagen und am 1. Mai die Buslinie Werder-Glindow bis nach Bliesendorf erweitern. Somit können die Bewohner des Ortsteiles Bliesendorf zum Feiern ihres Baumblütenfestes das Stadtzentrum ohne Auto erreichen.

Die Fahrzeiten sind:

09.35 Uhr ab OT Bliesendorf 13.09 Uhr ab Werder, Bahnhof
13.35 Uhr 17.09 Uhr
17.35 Uhr 19.09 Uhr
19.35 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Baumblütenfest vom 28.04.2001 bis 06.05.2001

Für die Absicherung des diesjährigen Baumblütenfestes werden wieder Verkehrsordner zur Absicherung folgender Straßenabschnitte in den Zeiten zwischen 9.00 bis ca. 21.00 Uhr benötigt:

1. B 1 / Potsdamer Str.
2. Brandenburger Str. / Eisenbahnstraße
3. Eisenbahnstraße / Adolf-Damaschke-Str. (Kino)
4. Moosfennstraße / Am Wachtelberg
5. Kemnitzer Str. / Elsebruchweg
Die tägliche Einsatzzeit beträgt ca. 5 bis 6 Std. je nach Standort.
Interessierte Personen, die mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben und im Raum Werder (Havel) wohnhaft sind, bitten wir, sich bis zum 30. März 2001 unter der Telefonnummer (03327) 783 362 zu melden.

gez. Große, Bürgermeister

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Brunneneinweihung auf dem Marktplatz in Werder (Havel)

Anläßlich der Fertigstellung des Marktplatzes auf der Inselstadt in Werder (Havel) findet am 18. April 2001 um 14.30 Uhr die feierliche Einweihung des Brunnens statt.

Dieser Brunnen ist integrierter Bestandteil des Gesamtkonzeptes Marktplatz und soll zukünftig der besondere Anziehungspunkt dieses Platzes sein.
Das Investitionsvolumen für den Marktplatz, einschließlich des Brunnens, betrug insgesamt 2.500.000,00 DM. Finanziert wurde diese Maßnahme aus der Städtebauförderung, also aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt Werder (Havel).

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Das 122. Baumblütenfest vom 28.04. -06.05.2001

steht unmittelbar bevor. Aus diesem Grund lade ich Sie recht herzlich zu unserer traditionellen Pressekonferenz

am Dienstag, d. 17. April 2001
um 10.00 Uhr, auf dem Obsthof Stefan Lindicke

Lehniner Chaussee, Werder Ortsteil Plessow recht herzlich ein. Ich würde mich freuen Sie begrüßen zu können, gegen 10.15 Uhr ist eine kleine Rundfahrt durch die Obstplantagen geplant.

Mit freundlichem Gruß

Große
Bürgermeister

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Feuerwehrfahrzeuge für Niksic

im Rahmen der humanitären Hilfe für Jugoslawien, Teilrepublik Montenegro, werden drei Feuerwehrfahrzeuge LF 8/LO mit Hänger und technischer Ausrüstung in der Zeit vom 31.03.2001 – 08.04.2001 von Werder (Havel) in die Stadt Niksic/Montenegro überführt.

Die Fahrzeuge wurden von der Stadt Werder (Havel)- Ortswehr Plötzin, der Gemeinde Glindow und der Gemeinde Töplitz bereitgestellt.

Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren (K. Walter, J. Meyer, J. Matznick, S. Frömling, G. Wilke, W. Neumann und C. Hinze)werden gemeinsam mit dem Amtsbrandmeister und dem Ortsvorsteher von Plötzin die Feuerwehren auf dem Landwege überführen. Der Bürgermeister begleitet den Transport. Durch die direkte Übergabe vor Ort soll die Verbundenheit mit der Bevölkerung der Stadt Niksic bekundet werden.

Der Bürgermeister war in den Jahren 1999/2000 mehrmals in Niksic, um die Stadt beim Aufbau demokratischer kommunaler Selbstverwaltungsstrukturen zu unterstützen. Dabei wurde die Bitte geäußert, die Möglichkeit zu prüfen, die dortige Berufsfeuerwehr mit Technik zu unterstützen. Die Stadt Niksic hat rund 80.000 Einwohner, eine Fläche von 2.000 km2 (im Vergleich die Stadt Werder hat 60 km2) und hat 69 Ortsteile. Freiwillige Feuerwehren sind in Jugoslawien unbekannt. Aber der Stadtbrandmeister von Niksic hat jetzt mitgeteilt, dass er eine freiwillige Feuerwehr nach deutschem Vorbild gegründet hat und gerade für diese freiwillige Feuerwehr sind die Fahrzeuge insbesondere geeignet.

Der Bürgermeister bedankt sich bei allen, die dieses Projekt unterstützt haben. So hat die Feuerwehr Kleinmachnow ein Sprungpolster zur Verfügung gestellt und die Malteser eine Einsatzbegleitung für den Rettungsdienst.

Das Auswärtige Amt bewilligt und unterstützt das Projekt. Die Finanzierung erfolgt aus Sondermitteln, die die Bundesregierung für den Stabilitätspakt Südosteuropa zur Verfügung stellt.


Deutschland-Österreich-Italien Fährhafen Ancona
Verschiffung-Ankunft Fährhafen Bar/Montenegro
Offizielle Übergabe der Fahrzeuge am 05. April 2001 in Niksic
Die Rückreise erfolgt über Kroatien/Bosnien-Herzegowina/Slowenien.



Bericht von der Tour.

31. März 2001

Ein Erinnerungsfoto, dann die Motoren anlassen und auf zur ersten Etappe ca. 400 km nach Nürnberg/Feucht. Die gute Vorbereitung und Wartung der Technik zahlt sich aus. Die Strecke wurde ohne Schwierigkeiten und im Schnitt mit 60 km/h bewältigt. Die Einsatzfahrzeuge haben damit die längste Fahrstrecke seit ihrer Inbetriebnahme absolviert.

1.April 2001

Nach einer ruhigen Nacht , Fahrzeugscheck und auf zur nächsten zweiten Etappe nach Bolzana/Italien ca. 440 km. Es geht über den Brennerpass in Richtung Italien. Alles ging im wahrsten Sinn "Wie bei der Feuerwehr" gut. Trotz heißer Motoren und Bremsen haben Fahrer und Technik ohne Probleme die Hürde genommen.

2.April 2001

Mannschaft und Technik haben sich gut ausgeruht. Abfahrt zur nächsten Etappe nach Ancona ca. 500 km. Kurz vor Rimini eine Zwangspause - ein Vergaser macht Probleme, kann aber kurzfristig durch unsere fachkundigen Kameraden repariert werden. Eine gute Gelegenheit für den Rest der Mannschaft die sehr schöne Landschaft zu genießen. Hier bekommt man einen Vorgeschmack auf die Baumblüte , die Apfel- und Aprikosenbäume blühen schon. Ankunft in Ancona gegen 19.30 Uhr.
Was kann noch passieren?
Weiter am 4. April 2001 mit der Fähre nach Bar/Montenegro.
- Einschiffung um 12.00 Uhr, 18.00 Uhr Abfahrt.

04. April 2001

Im Hafen von Ancona werden die Fahrzeuge um 12.00 Uhr eingeschifft, gut vertaut und gesichert.Abfahrt 18.00 Uhr. Endlich Zeit, sich auf der Fähre umzusehen, die Kajüten zu suchen und zu erkunden, wo es was zu Essen und zu Trinken gibt. Das Wetter, und vor allem die Sonne hat es in den letzten zwei Tagen mit uns gut gemeint. Da tut es gut, die kühlende Meeresbrise im leicht verbrannten Gesicht zu spüren. Die Fähre ist zwar nicht vertrauenserweckend und die braunen Stellen sind nicht Farbe sondern Rostflecke, aber wir sind ja alles Optimisten.

Die 16-stündige Überfahrt verlief bei ruhiger See und dennoch als wir um 10.00 Uhr im Hafen in Bar am 05.04.2001 ankommen, sind alle froh. Wir sind halt keine Seemänner sondern Feuerwehrleute.

Nach der etwas zeitraubenden Abfertigung am Zoll stehen wir um 13.00 Uhr mit unseren Fahrzeugen wieder auf festem Boden in Montenegro. Die Stimmung bei den Kameraden ist sehr gut. An Land werden wir bereits erwartet und von dem Wehrführer der Stadt Niksic herzlich begrüßt. Die feierliche Übergabe der Fahrzeuge sollte um 15.00 Uhr in Niksic stattfinden. Es wird wohl auf Grund der Verzögerung durch den Zoll etwas später werden, denn als letzte Etappe für die Fahrzeuge sind nun noch gut 100 km bis nach Niksic zurückzulegen.



Hilfe, die gebraucht wird!

Am vergangenen Freitag wurden drei Feuerwehrfahrzeuge der Stadt und des Amtes Werder vom Typ L0 LF/8 als humanitäre Hilfe an die Feuerwehr der Stadt Niksic, Jugoslawien, Teilrepublik Montenegro übergeben.

Die Stadt Niksic hat 80.000 Einwohner, eine Fläche von 2.000 qkm,
zum Vergleich: Werder hat 60 qkm. Die Feuerwehr ist mit sage und schreibe drei Fahrzeugen ausgerüstet. Davon das älteste Baujahr 1951. Der Fahrzeugbestand hat sich durch diese Hilfsaktion verdoppelt.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Werder (Havel), des Ortsteiles Plötzin und der Gemeinde Glindow brachten die Fahrzeuge auf dem Landwege nach Montenegro.

Es gab nicht wenige Zweifler die meinten, das halten die LO´s nicht durch. Wir waren eigentlich optimistisch, wenn wir den Klaistower Berg schaffen, schaffen wir auch die Alpen und die Berge in Montenegro. Den Klaistower Berg haben wir geschafft, der Brenner wurde locker genommen und wir waren einen Tag vor dem Zeitplan im italienischen Fährhafen Ankona, um nach Montenegro überzusetzen. Die einzigste kleine Panne bis dahin war eine gelockerte Düse am Vergaser. Der Schaden war nach 20 Minuten behoben.

Nach 16 Stunden Überfahrt kamen wir in Montenegro an, haben fast drei Stunden beim Zoll zugebracht, mussten uns wegen der Maul- und Klauenseuche mehrmals desinfizieren lassen und dann ging die Fahrt, die letzten 130 km, nach Niksic. Gegen die Berge von Montenegro war der Brenner eine Kleinigkeit. Kilometerlange Serpentinen ohne Leitplankenabsicherung, teilweise über 10 % Steigung haben den Autos alles abverlangt, aber sie marschierten.

Das einzigste was passierte war, dass sich eine Schraube am Krümmer gelöst hat. Es waren schöne 1 1/2 Tage in Niksic. Die Fahrzeuge wurden vorgeführt. Sogar die TS 8 sprang sofort an.

Die Rücktour ging dann durch Bosnien-Herzegowina über Sarajevo vorbei an zerstörten Dörfern, die kilometerlang an der Straße zu sehen waren, menschenleer. Auch sechs Jahre nach Ende des Krieges sind die Wunden noch lange nicht verheilt.
Weiter über Kroatien, Slowenien, Österreich nach Deutschland. Natürlich ereilte uns auf den deutschen Autobahnen das übliche Schicksal – 3 Stunden Stau bei Leipzig.

Insgesamt sind die LO´s bis Niksic 1.450 km gefahren. Mit der Rücktour, die wir mit dem VW der Feuerwehr Glindow antraten waren es 3.600 km.

Für alle Teilnehmer ein bleibendes Erlebnis.


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Abbrennen von Osterfeuer gem. § 7 Landesimmisionsschutzgesetz (LImschG)

Abrennen von Osterfeuer gem. § 7 Landesimmissionsschutzgesetz (LImschG)

Für große Osterfeuer ist gem. § 7 Abs. 2 LImschG ein Antrag auf Genehmigung bei der zuständigen Ordnungsbehörde zu stellen. Dieser muss spätestens bis zum 06.04.2001 der Ordnungsbehörde zugegangen sein.
Osterfeuer, deren Größe des Feuerhaufens im Durchmesser 1 Meter und Höhe 1 Meter nicht überschreitet, sind genehmigungsfrei; jedoch in der Ordnungsbehörde anzuzeigen. Dazu können Sie die Ordnungsbehörde unter der Telefonnummer 03327/783-364 erreichen.

Werner Große
Bürgermeister
Bürgermeister als Amtsdirektor


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