ARCHIV - NEUIGKEITEN - 01.11. - 31.12.2006

Pressemitteilung

Zur nächsten Zusammenkunft des Werderaner Bündnisses laden wir Gäste, die unser Anliegen teilen, herzlich ein zum Vortragsabend mit Diskussion:

"Rechtsextremisten in Halbe –
Eine große Herausforderung für alle Demokraten"

Referent:
Dr. Erardo C. Rautenberg,
Generalstaatsanwalt in Brandenburg

Der Waldfriedhof im brandenburgischen Halbe als größte deutsche Kriegsgräberstätte im Inland ist zu einem „Wallfahrtsort“ für die Rechtsextremisten der Bundesrepublik geworden. Eine ähnliche Bedeutung haben für sie allenfalls noch Aufmärsche in Dresden am 13. Februar, dem Tag der Zerstörung der Stadt durch westalliierte Bomber im Jahr 1945, während ihnen der bayrische Ort Wunsiedel, in dem der frühere Hitlerstellvertreter Rudolf Heß bestattet ist, zurzeit für Großkundgebungen nicht zur Verfügung steht.

Dr. Rautenberg geht auf Brandenburgs Kampf gegen den Rechtsextremismus ein, beleuchtet die Bedeutung der kleinen Ortschaft Halbe historisch sowie für die rechtsextremistische Propaganda und schlägt Reaktionsmöglichkeiten der Demokraten vor.

am Dienstag, 14. November 2006, 19.00 Uhr,
Werder (Havel), Hotel zur Insel

Hinweise über Busfahrten am 18. November zum "Tag der Demokraten" in Halbe erhalten Sie unter folgender Rufnummer: 0179-5078953 - Internet: www.kurage.eu


Feierliche Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Die offizielle feierliche Kranzniederlegung zum Volkstrauertag findet Sonntag, den 19. November 2006 um 11.00 Uhr in der Stadt Werder (Havel) am Gedenkstein auf dem "Alten Friedhof" (Inselstadt) statt. Landrat Lothar Koch, der Kreistagsvorsitzende Herr Enneking und weitere offizielle Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie die Bundeswehr aus Potsdam werden gemeinsam mit der Bevölkerung aus Werder die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges ehren.

Die "Flämingtaler" aus Niemegk werden die Kranzniederlegung musikalisch im würdigen Rahmen begleiten.

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Wir gehen gemeinsam in die "Fünfte Jahreszeit"

Am Samstag, dem 11.11. wird der Bürgermeister traditionell den Rathausschlüssel um 11:11 Uhr an die Narren des KCW übergeben.

Für diesen Akt benötigen wir die Unterstützung des Publikums. Vor dem Rathaus in der Eisenbahnstraße wird die Übergabe erfolgen und die Vorstellung des neuen Prinzenpaares. Anschließend lädt der Bürgermeister und der Präsident des KCW alle Liebhaber des närrischen Treibens zum Plantagenplatz ein, hier wird es einige Überraschungen geben und der Karnevalsclub wird Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm zeigen.

Wir würden uns freuen, wenn die Bevölkerung mit uns gemeinsam in die "Fünfte Jahreszeit" geht.

Mit einem dreifachen Helau

gez. Ihr Hartmut Schröder
1. Beigeordneter

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Pressemitteilung

Erhard Scherner liest in der Stadtbibliothek Werder (Havel)

Im Rahmen der Reihe „Leseherbst" des Brandenburger Literaturkollegiums liest am Dienstag, den 24. Oktober 2006, um 19.00 Uhr der Autor Erhard Scherner in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1 a.

Erhard Scherner ist Autor, Germanist und Naturschützer. Er lebt in Schöneiche bei Berlin. Seine langjährige Tätigkeit in China erschloss ihm den Zugang zu Kultur und Lebensweise des Ostens. Zu seinen letzten Veröffentlichungen gehören „Geschichten vom LaoWai. Innenansichten aus China" (1997), „Mein liebstes Stück Garten. Märkische Geschichten" (2003) und „Entwurf eines Spiegelbilds. Gedichte" (2004)

Unter dem Motto „Arglos treten wir auf Steine" liest Erhard Scherner an diesem Abend Reportagen, Prosa und Lyrik.
Der Eintritt beträgt 2,50 €. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen interessanten Abend.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender.

Beate Rietz
Beigeordnete

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Pressemitteilung

Am 10. November ist Martinstag mit St. Martinsfest

Nach einem alten Brauch folgen viele Kinder mit selbstgebastelten Laternen dem Martinsmann auf einem Pferd durch die Dunkelheit und singen Lieder. Manche spielen die berühmte Legende nach - wie Martin mit einem Bettler seinen Mantelumhang teilt.

Diesen frommen Mann gab es wirklich! Er lebte vor ungefähr 1700 Jahren als römischer Soldat in Gallien, dem heutigen Frankreich. Er trat mit 18 Jahren aus der Armee aus – wahrscheinlich wegen der Begegnung mit dem Bettler: Jesus hatte ihm im Traum gesagt, er sei der Bettler gewesen. Martin ließ sich taufen und wurde Mönch, später sogar Bischof. In diesem kirchenleitenden Amt hat er viel Gutes getan.

In Werder (Havel) wollen wir diesem Brauch folgend am Freitag, dem 10. November 2006 in einer Gemeinschaftsaktion der Stadt Werder (Havel), der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden, der Kita „Inselstadt", der Kita „Eichenhof", dem Spielmannszug und vielen engagierten Pädagogen, Eltern und Kindern das Martinsfest gestalten. Ab 16.30 Uhr findet in der "Heilig-Geist-Kirche" ein Puppenspiel statt. Anschließend beginnt von dort aus der große Umzug zum Markplatz, wo den Besucher ein gemütliches Beisammensein mit Musik erwartet.

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Serviceaktion und kurze Wege für die Stadt und alle Umland-Kommunen

Wer für 2007 sein monatliches Budget verbessern will, muss in diesen Tagen das Finanzamt aufsuchen und sich einen Freibetrag auf die Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Das Finanzamt Brandenburg will dieses – insbesondere für seine Bürger aus den Umland-Kommunen - zeitaufwendige Prozedere minimieren und wird daher in den Räumlichkeiten der Umland Ämter und Kommunen des Zuständigkeitsbereichs einen Service zur Eintragung von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte vor Ort anbieten.

Dieser Service umfasst u.a. die Eintragung von Behinderten-Pauschbeträgen, Kindern über 18 Jahren sowie Freibeträgen für Werbungskosten. Die Mitarbeiter des Finanzamtes prüfen die ausgefüllten Anträge und tragen die Freibeträge im Regelfall sofort ein.

Sollte im Ausnahmefall ein Lohnsteuerermäßigungsantrag nicht abschließend bearbeitet werden können, wird dieser zusammen mit der Lohnsteuerkarte von den Mitarbeitern mit ins Finanzamt genommen und bearbeitet. Anschließend wird die Lohnsteuerkarte auf dem Postweg an die Steuerpflichtigen zurückgesandt.

In der Stadt Werder (Havel) erfolgt dieser Service am 24.10.2006 und am 14.11.2006 in der Zeit von 10.00 – 18.00 Uhr im Kellergeschoss Zimmer 07.


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Aufruf zur Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 06. – 24.11.2006

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

dank Ihrer Spenden konnte durch den Landesverband Brandenburg auch in diesem Jahr ein Beitrag zu Aufbau- und Instandsetzungsarbeiten auf Kriegsgräberstätten des Volksbundes geleistet werden.
Im Rahmen von Jugendbegegnungen sanierten Brandenburger Jugendliche im Raum Elk (Polen) Kriegsgräberstätten des Ersten Weltkrieges und führten im weißrussischen Berjosa Pflegearbeiten auf dem im Oktober eingeweihten Zubettungsfriedhof durch.
In Berjosa haben bisher 413 gefallene deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden, ungleich mehr müssen noch geborgen und zugebettet werden.
Jugendliche aus osteuropäischen Ländern arbeiteten auf dem Waldfriedhof in Halbe und unterstützten die Einbettung von über hundert Gefallenen, von denen ein erheblicher Teil identifiziert werden konnte.
Jugendgruppen des Landesverbandes Brandenburg werden auch im kommenden Jahr ihre Einsätze vor allem in Osteuropa fortsetzen. Sie wollen mithelfen, Kriegsgräberstätten zu erhalten, um damit das mahnende Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu bewahren und der Versöhnung zwischen den Völkern zu dienen.
Wir bitten Sie herzlich, sich auch nach 15-jährigem Bestehen des Landesverbandes Brandenburg an der Haus- und Straßensammlung 2006 zu beteiligen und mit Ihrer Spende die Projekte des Volksbundes zu unterstützen.

Dr. Herbert Knoblich Matthias Platzeck
Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Ministerpräsident des Landes Brandenburg

Spenden werden bei der Stadtverwaltung Werder (Havel), Eisenbahnstr. 13/14 im Einwohnermeldeamt, Zimmer 7, während der Sprechzeiten entgegengenommen.

Neugründung der Jugendfeuerwehr der Stadt Werder (Havel)

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel), gegründet 1890, ist eine leistungsstarke Feuerwehr in unserem Stadtgebiet. Damit sie auch in Zukunft eine leistungsfähige Feuerwehr bleibt, fehlt uns der dementsprechende Nachwuchs. Vor einigen Jahren hatte die Freiwillige Feuerwehr Werder – Stadt eine starke Jugendfeuerwehr. Aus den Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr sind jetzt erfahrene Feuerwehrmänner geworden, die jederzeit mit aller Kraft für unsere Bürger der Stadt Werder (Havel) da sind.

Am 20.11.2006 in der Zeit von 17:00 – 20:00 Uhr laden wir ins Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel), Kemnitzer Straße 119, interessierte Mädchen und Jungen mit ihren Eltern zu einer Schnupper- und Informationsveranstaltung ein. Angesprochen sind nicht nur Kinder aus der Stadt Werder, sondern auch Kinder aus den anderen Ortsteilen der Stadt. Der Stadtwehrführer, der Ortswehrführer und die Jugendwarte stehen ihnen Rede und Antwort. Mitglied in der Jugendfeuerwehr kann jeder werden, der das Alter von 10 Jahren erreicht hat. Es gibt natürlich auch viele Kinder, die wollen schon gern früher mitmachen. Sie können es. Wir bieten die Möglichkeit bereits mit einem Alter von 8 Jahren in einer Arbeitsgemeinschaft „Brandschutzzwerge“ mitzuarbeiten und mit dem 10. Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr zu wechseln. Grundvoraussetzung in beiden Fällen ist die Zustimmung der Eltern.

Was bedeutet Jugendfeuerwehr?

Es wird Grundwissen der Feuerwehr und des Brandschutzes auf einfache Weise vermittelt. Es werden einfache Tätigkeiten wie Feuerwehrknoten, Umgang mit den Schläuchen, mit Wasser und Feuer gelehrt. Feuerwehrgeräte und Fahrzeuge werden vorgeführt und auch sportliche Wettkämpfe und das Spiele kommen nicht zu kurz. Es wird durch erfahrene Rettungsassistenten Grundwissen zur Ersten Hilfe vermittelt und auch der Unfallschutz bekommt seinen gebührenden Platz. Aber auch die Gemeinschaft soll in der Jugendfeuerwehr entwickelt werden bei Ausflügen und Zeltlagern. Zahlreiche Spiele lockern zudem die "trockenen" Theoriestunden auf. Als positiven Effekt erweist sich die Ausbildung auch als sehr vorteilhaft für Notfälle im privaten oder öffentlichen Leben. Die schnelle und richtige Bedienung eines Feuerlöschers oder die richtige Absetzung eines Notrufes über 112 sowie die vermittelten Erste-Hilfe-Kenntnisse können als Sofortmaßnahmen Leben retten.

Erwartet wird ein regelmäßiges Erscheinen zur Ausbildung, kameradschaftliches Verhalten, ein vorbildliches Auftreten in der Öffentlichkeit, Fairness, Toleranz, Teamfähigkeit und das Entwickeln eigener Ideen. Nach der Aufnahme erfolgt eine Probezeit von einem viertel Jahr. Danach wird über eine weitere Mitgliedschaft entschieden. Für die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr fallen keine Gebühren und Kosten an, Dienstbekleidung wird gestellt.

Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung erfährt.

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