Archiv - Neuigkeiten vom 01.02. bis 30.02.2010

Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur und Sport am 09.02.2010
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Außerplanmäßige Sitzung des Hauptausschusses am 10.02.2010
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Sitzung der Stadt-
verordneten-
versammlung am 25.02.2010
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Vorlesewettbewerb 2009/10

51. Runde der bundesweiten Leseförderung des deutschen Buchhandels



Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr wieder am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. Rund 7.500 Schulen haben im vergangenen Herbst ihre besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt, die nun in regionalen Entscheiden an den Start gehen. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Finale im Juni 2010.

Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.

Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen. Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich am Wettbewerb.

Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und uns aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre anregen, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren. Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen.

Alle teilnehmenden Kinder werden mit einer Urkunde ausgezeichnet; die Siegerinnen und Sieger gewinnen zusätzlich Bücherschecks, die in allen Buchhandlungen eingelöst werden können. Das Finale der Landesbesten findet im Juni 2010 in Frankfurt am Main statt.

Weitere Informationen unter Telefon 069/ 1306-368,
E-Mail: lesefoerderung@boev.de

Der aktuelle Stand des 51. Vorlesewettbewerbs, alle Termine und Sieger sowie viele weitere Lese-Aktionen sind auf der Internetseite www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

Entscheidung im Vorlesewettbewerb 2009/10:

Landkreis / Stadt: Potsdam-Mittelmark
Termin: 24. Februar 2010
14.00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Werder (Havel)
Brandenburger Str. 1a
Tel. 03327-42383

gez. Beate Rietz
Beigeordnete



Jan von Flocken: Lesung fällt aus

Die für den 23. Februar 2010, um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel) geplante Lesung mit Jan von Flocken „Geschichten zur Geschichte“ findet auf Grund einer Erkrankung des Autors leider nicht statt.

gez. Beate Rietz
Beigeordnete



F-Juniorenteam aus der Blütenstadt spielte gegen Bundesliganachwuchs
Werderaner FC vs. Borussia Dortmund 0:2


So lautete das erste Ergebnis der F I - Junioren des Werderaner FC beim 21. Sparkassen Indoor - Cup im nordrhein-westfälischen Herne. Was für manchen Fußballer ein unerfüllter Traum bleibt, wurde für die 8-9 jährigen Kicker aus der Blütenstadt am vergangenen Wochenende bereits zu Beginn ihrer sportlichen Laufbahn wahr. Durch das Engagement ihrer Übungsleiter und die Unterstützung von Eltern, Verein, Sponsoren und des Stadtsportbundes, wurde den Spielern die Teilnahme am erstklassig besetzten Traditionsturnier des SV Sodingen ermöglicht.

So traf das Team von Christian Molowitz und Peter Gawron auch noch auf den Nachwuchs der Bundesligisten Schalke 04, VFL Bochum, 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt sowie auf internationale Topteams aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Beeindruckend, was die Stars von morgen schon in diesem Alter auf das Parkett der gut besuchten Sporthalle zauberten. An das spielerische Niveau der anderen Mannschaften kamen die Werderaner erwartungsgemäß nicht heran und mussten sich zudem erst an die härtere Gangart in diesem Teilnehmerfeld gewöhnen. Die Schwächen kompensierte das Team jedoch durch Einsatzwillen, so dass die Niederlagen in einem angemessenen Rahmen gehalten werden konnten und mit zunehmendem Turnierverlauf auch eigene Torchancen erarbeitet wurden. Das gegen die ebenfalls stark aufspielenden Gastgeber überzeugend erreichte 2:2 motivierte die Spieler nochmals für ihr letztes und auch bestes Turnierspiel gegen Eintracht Frankfurt.

Bei dem offenen Schlagaustausch, den man den Hessen bot, wären trotz der weiteren Niederlage (0:4) ein zwei Tore für den Werderaner FC auch aus Sicht des Frankfurter Trainers mehr als verdient gewesen. Entsprechend positiv fiel das Fazit des eigenen Trainergespanns aus. Ein rundum gelungenes Wochenende, das noch Raum für einen Besuch des Bergbaumuseum in Bochum ließ und das Team nicht nur sportlich ein weiteres Stück vorangebracht hat. Die vorzüglich vom SV Sodingen organisierte Sportveranstaltung fand schließlich in Schalke 04 einen würdigen Sieger.

gez.: Die Übungsleiter des WFC

1. Männermannschaft des Werderaner FC hat mit der Vorbereitung auf die 2. Halbserie 2009/2010 begonnen

Am Montag, dem 25.01.2010 begann die 1. Männermannschaft des Werderaner FC mit der Vorbereitung auf die 2. Halbserie der Saison 2009/2010. Nach der obligatorischen Begrüßung haben die Kicker von Dieter Ceranski und Ralf Baierl mit der intensiven Vorbereitung auf die Rückrunde angefangen und werden, wenn es die Platzverhältnisse zulassen, noch nachstehende Testspiele absolvieren.

Samstag, den 06.02.2010 um 14.00 Uhr WFC - SV Siethen (Heimspiel)

Mittwoch, den 10.02.2010 um 19.30 Uhr SG Michendorf (LK) – WFC (Auswärtsspiel)

Samstag, den 13.02.2010 um 14.00 Uhr Oranienburger FC (BL) – WFC (Auswärtsspiel)

Und am Samstag, dem 20.02.2010 ist dann Rückrundenstart der Landesliga Nord, wobei die Werderaner im Heimspiel auf die Potsdamer Kickers 94 treffen. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel).

gez. Klaus – Dieter Bartsch



Treffen der Hauptausschüsse der Städte Werder (Havel) und Beelitz

Unterzeichnung des gemeinsamen Kooperationsvertrages

Am Dienstag, den 23. Februar 2010 kommen die beiden Hauptausschüsse der Stadt Werder (Havel) und der Stadt Beelitz zur ersten gemeinsamen Sitzung zusammen.

Dazu erklärte der Bürgermeister der Stadt Werder (Havel) Herr Werner Große:

„Die gemeinsame Sitzung werden wir dazu nutzen den Kooperationsvertrag zwischen unseren beiden Städten zu unterzeichnen und einen gemeinsamen Fahrplan zur zukünftigen Arbeit zu entwickeln.“

„Durch die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlungen wurde der Grundstein für die zukünftige Arbeit gelegt und diesen Grundstein gilt es in den kommenden Monaten mit Inhalten zu füllen.“ so Große

„Die neue Herausforderung als funktionsgeteiltes Mittelzentrum zwischen unseren beiden Städten müssen wir offensiv und im gemeinsamen Dialog angehen. Mit der gemeinsamen Sitzung der Hauptausschüsse werden wir dieser Aufgabe in einem ersten Schritt gerecht.“ so Große weiter.

„Uns muss es gemeinsam gelingen bis zur Evaluierung durch die Landesregierung nachzuweisen, dass unsere beiden Städte als funktionsgeteiltes Mittelzentrum funktionieren und im System der Zentralen-Orte von entscheidender Bedeutung sind.“ so Große abschließend.

Beginn ist um 18.00 Uhr im kleinen Sitzungssaal im Schützenhaus, Uferstr. 10 in Werder (Havel).

Interessierte Bürger und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

gez.
Werner Große
Bürgermeister



Super Spürnase aus Werder (Havel)

Erstmals in seiner nunmehr 60jährigen Geschichte konnte sich ein Team des Schäferhundvereins für die Deutschen Fährtenhundemeisterschaften des Verbandes für das Deutsche Hundewesen am 27. und 28.2.2010 in Unna qualifizieren. Hier trafen die besten Fährtenhunde unabhängig von der Rasse aufeinander, es war gleichzeitig die Qualifikation für die Weltmeisterschaften.

Unser Team Ulf Titz mit der Airdale-Terrier-Hündin Gina von Ericson waren als Sieger der Terriermeisterschaften qualifiziert. An zwei aufeinander folgenden Tagen musste jeweils eine Fährte mit 1800 Schritt, sieben unterschiedlichen Winkeln, sieben Gegenständen und einer Liegezeit von drei Stunden ausgearbeitet werden, zusätzlich werden zwei Verleitungsfährten über die Ursprungsfährte gelegt.

Ulf und Gina boten eine sehr gute Leistung, wobei zu berücksichtigen war, dass wir in unseren Breiten wochenlang nur auf Schnee trainieren konnten und in Unna blanker lehmiger Acker vorzufinden war.

Am ersten Tag erreichten sie 93 Punkte – sehr gut, wobei unser Team als Neuling 2-3 Punkte unterbewertet wurde.

Der zweite Tag brachte nochmal ein sehr gut mit 90 Punkten. Leider spielte Gina mit dem letzten Gegenstand, das hat sie noch nie gemacht, aber wahrscheinlich war sie froh, dass der Stress endlich vorbei war. Am Ende ergab es in der Addition sein sehr gut mit 183 Punkten und den 13. Platz.
Herzlichen Glückwunsch.

Der Vorstand



Baumfällungen im Bereich B1 Glindow

In der Zeit vom 15.02.2010 bis 28.02.2010 werden Baumfällungen durchgeführt.

Im Ergebnis einer Baumuntersuchung an den Straßenbäumen vom Glindower Eck bis Ortsausgang Richtung Plessow werden 19 Bäume gefällt. Die Arbeiten werden durch die Firma IKW ausgeführt. Es ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen im oben genannten Zeitraum zu rechnen. Die entfernten Bäume werden mit Zustimmung der UNB durch neue Linden ersetzt. Ziel der Maßnahme ist eine schrittweise Erneuerung des maroden Baumbestandes sowie die Entwicklung einer gesunden, verkehrssicheren Allee, mit positiven Auswirkungen auf das Ortsbild.

gez. Beate Rietz
Beigeordnete



Privates Abschleppen von Falschparkern

„Jetzt reicht es mir aber!“ schimpft die Therapeutin von Frau Hinz. „Seit zwei Tagen steht dieses Fahrzeug auf meinem Patientenparkplatz.“ Frau Hinz musste ihren Pkw ganz schön weit weg einparken und sich mit Ihrem kranken Knie in die Praxis schleppen. Der Kundenparkplatz ist als solcher gekennzeichnet und zeigt die Aufforderung eine Parkzeit von 2 Stunden nicht zu überschreiten.

Die Therapeutin bestellt deshalb ein Abschleppunternehmen und lässt das Fahrzeug umsetzen. Der Besitzer kann den jetzigen Standort seines Autos nur über die Praxis ermitteln und bekommt hier auch gleich die Rechnung für das Umsetzen präsentiert. Die ist mit 266 EUR nicht gerade gering ausgefallen.

Nach den Grundsätzen im BGB durfte die Grundstücksbesitzerin ein Selbsthilferecht nach § 959 gegen den Besitzstörer ausüben, da das Parken nur für die Behandlungszeit gestattet war und der Fahrzeugführer unberechtigt geparkt hatte, was der Gesetzgeber als verbotene Eigenmacht bezeichnet. Allerdings zweifelt der Autobesitzer zu Recht die Höhe der Kostenrechnung für das Abschleppen an. Diese Kosten dürfen nicht überzogen sein. Sie müssen sich an den Gebühren der Polizei für das Abschleppen eines Fahrzeuges orientieren und betragen nach Polizeibenutzungsgebührenordnung vom 15.10.2005 den Betrag von 149 EUR.

Privates Abschleppen hat so seine Fallen. So gibt es zum Beispiel für die Durchführung dieses Selbsthilferechtes gegen den Besitzstörer zeitliche Grenzen, die durch die Gerichte auf vier Stunden bis maximal einen Tag ausgelegt wurden.

Zu beachten ist auch dass der Abschleppende für Schäden an dem abgeschleppten Fahrzeug haftet. Eine Dokumentierung von vorhandenen Beschädigungen wird deshalb auch bei Umsetzvorgängen, die das Ordnungsamt oder die Polizei einleiten, akribisch vorgenommen.
Ihre Straßenverkehrsbehörde



Torwart Christopher Gäng von Hertha BSC besucht Stadt Werder (Havel) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Die Stadt Werder (Havel) ist vom 15. Januar bis 24. Januar 2010 bereits das sechzehnte Mal auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vertreten und stellt den zahlreichen Besuchern der Ausstellung die gesamte Palette an Erzeugnissen wie Obst (Äpfel und Birnen), Säfte, Marmeladen, Obstwein, Wein vom Werderaner Wachtelberg, das Werdersche Bier und vieles andere mehr vor. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche fand in der Brandenburg – Halle, Halle 21 a, am 16.1.2010 wieder ein „Werdertag“ statt. In diesem Jahr stand dieser unter dem Motto „Die Blütenstadt Werder (Havel) erleben und genießen“. Mit einem bunten Programm, unter anderem mit Beteiligung der Tanzgruppe des GCC e.V., der Tanz- und Gesangsgruppe des KCW e.V., der Tanzgruppe HOPPING HIP`S, Vertreter des Werderaner FC Viktoria, RV Borussia Werder 1895 e.V. und vielem mehr, präsentieren sich die Vereine, sowie ortsansässige Firmen auf der Bühne von Anntenne Brandenburg. Bürgermeister, Werner Große, die Baumblütenkönigin Maria Lemke, die Kirschkönigin des Ortsteiles Glindow, Lisa Konrad und die Moderatoren von Anntenne Brandenburg freuen sich auch Christopher Gäng vom Bundesligisten Hertha BSC in der Brandenburg – Halle 21 a begrüßen zu können, um mit ihm über die Partnerschaft der Stadt Werder (Havel) und Hertha BSC sowie über das bevorstehende Bundesligaspiel seiner Teamkollegen bei Hannover 96 zu sprechen. Botschafter Klaus-Dieter Bartsch übermittelte Grüße von Manager Michael Preetz, der den Werderanern zum „Werdertag“ und zum weiteren Verlauf der Grünen Woche viel Erfolg wünschte.


Auf dem Podest kickten im Hintergrund die F- Junioren des Werderaner FC gegen die Gleichaltrigen von Hertha BSC und offenbarten einige Tricks ihres Könnens. Im Anschluss des Interviews gab Christopher Gäng am Stand der Stadt Werder (Havel) fleißig Autogramme und beantwortete die zahlreichen Fragen vieler junger und älterer Fußballfans. Ab 15.30 Uhr wurde dann das Bundesligaspiel von Hertha BSC in Hannover live im Radio verfolgt und den Herthanern ganz fest die Daumen gedrückt. Als Lukasz Piszczek in der 30. Minute die 0:1 Führung erzielte, Raffael drei Minuten später auf 0:2 erhöhte und Theofanis Gekas zehn Minuten vor Spielende der Treffer zum 0:3 Endstand gelang, lagen sich die blau-weißen Fans aus Berlin und Brandenburg in den Armen und feierten ihre Hertha. Auch Werders Bürgermeister Werner Große und Hertha-Botschafter Klaus – Dieter Bartsch war die Freude über den wichtigen Sieg ins Gesicht geschrieben.

gez.: Mit blau-weißen Grüßen



Die Absperrschranke

Der Halbwüchsige von Familie Kunz hat seit gestern eine gelbe Leuchte von einer Straßenbaustelle in seinem Zimmer stehen. Seiner Mutti schwant Schreckliches und sie verhört den Bengel, wobei sich herausstellt, dass seine Clique am Vortag eine Absperrschranke einer Baustellenabsperrung von den drei gelben Leuchten befreit hat. Sie fanden das cool und jeder hat sich eine Leuchte mitgenommen.

Nun ist das aber nicht nur Diebstahl und Sachbeschädigung sondern auch ein schwerwiegender Eingriff in den Straßenverkehr, wenn Gefahrenkennzeichnungen entfernt werden. Sohnemann wird also beauftragt, die Leuchten wieder einzusammeln und dann bringt man sie gemeinsam der Baufirma zurück. Die ist aus Werder und man kann alles gütlich regeln. Aber der Bauleiter erklärt den Jungs eindringlich, was ihr unbedachter Streich hätte auslösen können. Hinter der Absperrung befand sich nämlich eine Baugrube, die ziemlich tief verbaut war, weil Grundwasser abgepumpt werden musste, um an das Leitungsleck heranzukommen. Er hatte die Baustelle nachts noch einmal kontrolliert und die fehlenden Lampen ersetzt, so dass noch einmal alles gut gegangen war.

Eine unzureichende Ausschilderung und Beleuchtung der Baustelle stellt eine Verletzung der Verkehrsregelungspflicht nach § 45 der StVO durch die beauftragte Baufirma und die unzureichende Beleuchtung der Sperrschranke ein Verletzung der Verkehrssicherungspflicht dar. Die Baufirma, die Straßenverkehrsbehörde und auch die Polizei sind deshalb zu ständigen Kontrollen der Baustellenbeschilderungen und Absperreinrichtungen verpflichtet.

Diese Sicherungspflicht entbindet uns Kraftfahrer aber nicht von der Einhaltung der „goldenen Regel“ des Sichtfahrgebotes. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke vor einer Gefahrenstelle angehalten werden kann (§ 3 der StVO). Das Thüringer Oberlandesgericht hat beispielsweise kürzlich entschieden, dass eine Absperrschranke, auch wenn sie unzureichend beleuchtet ist, ein Hindernis darstellt, mit dem der Kraftfahrer nachts zu rechnen hat. Sie ist mit reflektierender Folie beklebt, so dass sie bei korrekter Fahrgeschwindigkeit rechtzeitig erkannt werden kann. Das Fahren auf Sicht ist die „äußerste Geschwindigkeitsgrenze unter günstigsten Umständen, die keinesfalls überschritten werden darf“.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Warum geht woanders, was in Potsdam-Mittelmark nicht geht?

Im Amtsblatt des Landkreises Wittenberg – Sachsen-Anhalt vom 5. Dezember 2009 ist zu lesen „Zum Januar 2010 wird die gelbe Tonne flächendeckend eingeführt. Vorteil der gelben Tonne ist vor allem die Stabilität, sodass es nicht zu Verschmutzungen durch gerissene gelbe Säcke oder Verwehungen durch Wind kommen kann. Außerdem bietet die Tonne auch Schutz vor Tieren und erleichtert die Abfuhr. Die gelbe Tonne wird kostenlos allen Haushalten gestellt.“

Irgendetwas scheint also an der Argumentation des Dualen System Deutschland und des Landkreises Potsdam-Mittelmark nicht zu stimmen.

Nach Aussagen eines Sprechers des Dualen System Deutschland, dass die Entsorgung mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark so abgestimmt wurde, muss man die Frage stellen, warum werden die Betroffenen bei solchen Entscheidungen nicht gehört, die Städte und Gemeinden des Landkreises.

Es stellt sich auch die Frage, warum keine Übergangszeit eingeräumt wurde.

Am 2. Januar wurden keine gelben Tonnen mehr in Werder (Havel) entsorgt, obwohl diese in der Regel noch im Jahre 2009 gefüllt wurden. Wer beseitigt die Reste bei gerissenen Säcken, soll das der Einwohner machen oder die Stadt? Eigentlich ist dafür das Duale System Deutschland zuständig. Dass es auch ander geht zeigt der Kreis Wittenberg, warum nicht in Potsdam-Mittelmark.

Wir werden die Entwicklung beobachten und auch dokumentieren.

gez.
Werner Große



Die Weihnachts-Geschenk-Idee:
Winter-Ferien-Abenteuer für Kinder von 7 bis 13 Jahren


Sind Sie auf der Suche nach einem besonderen Weihnachts-Geschenk? Wir haben die Idee: Eine Reise ins Winterferienlager! Die „Grüne Schule grenzenlos“, eine Kinder- und Jugendbegegnungsstätte in Zethau/ Erzgebirge, gestaltet für Kinder erlebnisreiche Ferienwochen.

Unser Programm:

Ski laufen (auch für Anfänger)
Ausflug mit Huskys
Motorschlittenfahrt
Winterlagerfeuer
Kino
Disco
Rodeln
Ausflug ins Erlebnisbad
Fackelwanderung
Kreatives Gestalten
Sport, Spiel & Spaß
und vieles mehr ...

Die Termine:

31.01. – 06.02.2010
07.02. – 13.02.2010 (Ferien in Sachsen)
14.02. – 20.02.2010 (Ferien in Sachsen)

Infos und Anmeldungen:

Grüne Schule grenzenlos Zethau
Tel.: 037320/8017-0, www.gruene-schule-grenzenlos.de
Tel.: 03731/215689, www.ki-di.de



Fahrräder am Bahnhof

Viele Bahnpendler machen sich mit dem Fahrrad auf den Weg zum Bahnhof und nutzen die durch die Stadt Werder (Havel) aufgestellten Fahrradständer. Leider hat es aber auch den Anschein, dass dieser Platz eventuell als endgültige Abstellfläche für nicht mehr genutzte oder nicht mehr benötigte Fahrräder dient, da sich einige Räder über einen längeren Zeitraum dort befinden und augenscheinlich nicht mehr genutzt werden.

Die uns aufgefallenen Fahrräder wurden nun mit einem Grünen Punkt versehen. Wir weisen darauf hin, dass öffentlicher Straßenraum kein Platz für Entsorgung oder Abstellung o.g. Verkehrsmittel ist. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Fahrräder sondern auch für abgemeldete Fahrzeuge, Anhänger oder dergleichen. Das stellt eine Sondernutzung öffentlichen Straßenraumes über den Gemeingebrauch hinaus dar und kann mit Geldbußen geahndet werden.

Wir möchten daher die Halter der sich dort seit längerer Zeit befindlichen Fahrräder bitten, diese spätestens bis zum 22.02.2010 abzuholen und gegebenenfalls ordnungsgemäß zu entsorgen.

Nach Ablauf dieser Frist wird sich die Stadt der Fahrräder annehmen und diese als Fundsachen behandeln.

gez. Hartmut Schröder
1. Beigeordneter



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