Archiv - Neuigkeiten vom 01.09. bis 30.09.2010

Sitzung des Hauptausschusses
am 23.09.2010
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Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
am 22.09.2010
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Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur und Sport
am 21.09.2010
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Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und
Finanzen
am 21.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Plötzin
am 09.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Glindow
am 08.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Töplitz
am 07.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Kemnitz
am 07.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Derwitz
am 07.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Phöben
am 07.09.2010
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Sitzung des Ortsbeirates Petzow
am 06.09.2010
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HERTHINHO Fußball-Ferienschule kommt nach Werder (Havel)

„Wir kommen im nächsten Jahr sehr gerne wieder nach Werder (Havel). Es hat großen Spaß gemacht mit den Mädchen und Jungen zu arbeiten“, sagte Anouschka Bernhard, bei Hertha BSC verantwortlich für Sichtung und Koordination der Mannschaften U7 bis U13, zum Abschluss der 1. HERTHINHO Fußball Ferienschule im vergangenen Jahr. Nun ist ein Jahr vergangen und in wenigen Tagen wird in der Partnerstadt Werder (Havel) zum zweiten Mal die HERTHINHO Fußball – Ferienschule von Hertha BSC stattfinden. Vom 09.08. - 11.08.2010 werden die Kids der Jahrgänge 1998 – 2004 wieder viel Spaß auf dem Arno – Franz – Sportplatz haben. Auf dem Trainingsplatz werden Bälle jongliert und Parcours durchlaufen. Auch ihren großen Star werden die Teilnehmer der Ferienschule treffen. HERTHINHO, das Maskottchen von Hertha BSC wird die Nachwuchs-Kicker an einem der drei Tage in der Ferienschule besuchen, mit ihnen gemeinsam dem runden Leder nachjagen und fleißig Autogramme schreiben. Qualifizierte Jugendtrainer von Hertha BSC kümmern sich täglich von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr um die in verschiedene Altersgruppen aufgeteilten Jungen und Mädchen. Den Kindern wird es an nichts fehlen. Sie bekommen professionelles Training, bei dem natürlich der Spaß im Vordergrund steht. Am 1. Trainingstag werden die Teilnehmer mit Trikots, Hosen, Stutzen, Trinkflasche und einem Cap von Hertha BSC eingekleidet. Im blau-weißen Outfit und in Trainingsgruppen eingeteilt geht es dann auf den Trainingsplatz, wo unter Anleitung der Jugendtrainer die 1.Trainingseinheit beginnen wird. Am letzten Tag gibt es das Hertha – Sportabzeichen für dribbeln, passen und schießen, eine Teilnehmerurkunde zur Erinnerung und eine Eintrittskarte zu einem Bundesligaspiel von Hertha BSC. Die Kids sind schon ganz aufgeregt und freuen sich schon riesig auf den Trainingsbeginn. Für die Saison 2010/2011 drücken wir Hertha BSC ganz fest die Daumen und wünschen für das Auftaktspiel am 20.08.2010 gegen Rot-Weiß Oberhausen viel Erfolg.



gez.:Klaus – Dieter Bartsch
Hertha Botschafter der Stadt Werder (Havel)



Der Werderaner FC Viktoria feierte ...

Der Werderaner FC Viktoria feierte gemeinsam mit zahlreichen Gästen sein 90-jähriges Vereinsjubiläum –Neuer Trainingsplatz für die Kleinsten wurde eingeweiht.

Über 160 Gäste waren am vergangenen Samstag zur Jubiläumsfeier, anlässlich des 90. Bestehens des Werderaner Fußballclubs Viktoria 1920 e.V. in den Festsaal des Schützenhauses gekommen, um dem Geburtstagskind seine Glückwünsche auszusprechen und anzustoßen. Unter ihnen der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, die Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche, der Europaabgeordnete Norbert Glante, der Bürgermeister der Stadt Werder (Havel), Werner Große, das Mitglied des Landtages Brandenburg und Vorsitzende des „Club 99“ des Werderaner FC, Dr. Saskia Ludwig, der Vize-Landrat Christian Stein, die 1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel), Manuela Saß, der Vorsitzende des Fußballkreises Havelland-Mitte, Hartmut Lenski, sowie der Geschäftsführer des Landessportbundes, Andreas Gerlach. Aber auch Ortsvorsteher, Fraktionsvorsitzende, ehemalige und jetzige Fußballfreunde des Clubs und deren Ehefrauen, Vereinsvorsitzende anderer Vereine, sowie zahlreiche Sponsoren des Vereins, überbrachten die besten Wünsche und zahlreiche Spenden für die Nachwuchsabteilung des zahlenmäßig größten Vereins der Stadt Werder (Havel). Nach der Begrüßungsrede und einem Abspann der 90 Jahre Fußball in Werder (Havel), hatte der Vorsitzende des Fußballkreises Havelland Mitte, Hartmut Lenski, noch eine ganz besondere Überraschung mitgebracht und überreichte dem Stadtoberhaupt Werner Große für seine Verdienste im Sport die Ehrenplakette des Landesfußballverbandes Brandenburg. Auch Schiedsrichter Wolfgang Köpge erhielt eine Auszeichnung und durfte sich über die Ehrenplakette des Kreisfußballverbandes Havelland Mitte freuen. Im Anschluss zeichnete der Verein einige seiner langjährigen Vereinsmitglieder mit bronzenen Ehrennadeln aus.

Nach dem Festakt hatte der Werderaner FC aber noch einen Grund zu feiern. Gemeinsam mit der Jugend-, Kultur-, Sport und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, in Vertretung von Frau Susanne Ganz, dem Bürgermeister der Stadt Werder (Havel), Werner Große, den Vereinsmitgliedern, den Eltern, den Gästen und natürlich mit den Mädchen und Jungen der Nachwuchsabteilung, konnte der neue Trainingsplatz nun offiziell eingeweiht werden. Die kleinen Kids hatten auf der 80 mal 22 Meter umzäunten Rasenfläche ein kleines Trainingsprogramm vorbereitet und zeigten den Besuchern einen Teil ihres fußballerischen Könnens. Knapp 90.000,- EUR wurden für die neue Trainingsmöglichkeit investiert. Die Stadt Werder gewährte einen Zuschuss von 72.000,- EUR, die Mittelbrandenburgische Sparkasse förderte den Platz mit 10.000,- EUR und der Rest von 7.000,- EUR wurde vom Verein getragen. Somit haben die kleinen Kicker nun eine weitere Trainingsstätte.

Um 15:00 Uhr stand dann das Landesliga-Punktspiel der 1. Männermannschaft gegen den FC Freya Marienwerder auf dem Programm. Unter den fachmännischen Augen der „Alten Herren“ von 1970, unter ihnen Kurt Schmich, Wolfgang Dietrich, Bernhardt Götsch, Horst Insel, Wolfgang Fiedler und Heinz Köhne, sowie den Fans des Werderaner FC, siegte das Team von Trainer Sven Thoß und ML Eckhard Köhler durch ein Tor von Tony Seyfarth in der 36. Minute mit 1:0 und sorgte so für einen tollen Abschluss zum Jubiläumsfest. Der Vorstand möchte sich an dieser Stelle bei allen Gratulanten für die zahlreichen Spenden recht herzlich bedanken. Einen herzlichen Dank an den Chor der Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe, dem Werderaner Karnevalsclub und Wolfgang Schuhmann aus Caputh, die für ein schönes Rahmenprogramm sorgten, sowie dem Team der Vereinsgaststätte „Bürgerstuben“ für das schöne Buffet und die nette Bewirtung.

1. Männer am Samstag zum Derby bei den Potsdamer Kickers – Spielbeginn bereits um 14:00 Uhr

Die 1. Männermannschaft muss am Samstag, dem 02.10.2010 im Derby bei den Potsdamer Kickers 94 antreten. Spielbeginn am nächsten Samstag ist bereits um 14.00 Uhr im Stadion am Luftschiffhafen. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans nach Potsdam begleiten würden!!!

gez.: Bartsch
Vorsitzender des WFC



WFC informiert!
1. Männer siegen gegen Rot-Schwarz Neustadt mit 4:2

Nach zwei Niederlagen in Folge (Spielberichte unter: www.werderanerfc.de), wollte sich die 1. Männermannschaft des Werderaner FC am Samstag wieder mit ihren Fans versöhnen und beim Heimspiel gegen den SV Schwarz-Rot Neustadt eine ordentliche Leistung abrufen. Ohne Thomas Lettow, der auf einer Studienreise weilte, begann die Begegnung bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Arno-Franz-Sportplatz gleich mit einem Paukenschlag.

Die Sekundenzeiger hatten noch nicht einmal eine Umdrehung geschafft, da musste Schiedsrichter Andre Stolzenburg aus Neuruppin schon auf den Elfmeterpunkt zeigen, da Robert Koschan im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß versenkte Alex Lukas zur 1:0 Führung. Doch die frühe Führung brachte nicht die erhoffte Sicherheit und Ruhe. Die Schwarz-Roten zeigten sich wenig geschockt und erspielten sich in der Folgezeit einige gute Möglichkeiten. In der 38. Minute dann der nicht unverdiente Ausgleich, als Daniel Ewe einen Freistoß zum 1:1 Ausgleich nutzte. Doch die Werderaner schlugen wenige Minuten später zurück und Kapitän Mathias Lettow sorgte in der 42. Minute für die 2:1 Halbzeitführung.

Auch nach dem Wechsel hatten die Gastgeber den besseren Start und der in der Halbzeit eingewechselte Karsten Schulz erzielte in der 53. Minute das 3:1. Leider zogen sich die Heimischen in der Folgezeit weit zurück, um die Führung zu verteidigen. So übernahmen die Schwarz-Roten das Geschehen und Paul Döbbelin nutzte die Überlegenheit nach einer Stunde zum 3:2 Anschlusstreffer. Neustadt schien nun am Drücker, doch wieder leisteten sich die Gäste einen groben Abwehrfehler, den Robert Koschan in der 75. Minute mit dem 4:2 bestrafte. Zwar konnte Paul Döbbelin (82.) mit seinem zweiten Treffer noch auf 4:3 verkürzen, doch mehr ließen die Werderaner nicht zu und konnten die 3 Punkte in der Blütenstadt behaupten. Leider brach sich Thomas Schultz bei einem Abwehrversuch die Hand und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er wird der Mannschaft voraussichtlich 6 Wochen nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen unserem Abwehrspieler gute Besserung!!! Auch dem Neustädter Marco Lindemann, der ebenfalls mit einer Kopfverletzung kurz vor Spielende ins Potsdamer Klinikum eingeliefert werden musste, wünschen wir eine schnelle Genesung.

1. Männer reist am Samstag zum FC Schwedt 02

Die 1. Männermannschaft reist am Samstag, dem 18.09.2010 zum augenblicklichen Tabellenführer und Absteiger aus der Brandenburgliga dem FC Schwedt 02. Der Verein bietet auch in der Saison 2010/2011 die Möglichkeit bei den Auswärtsspielen live dabei zu sein und gemeinsam mit der Mannschaft mitzureisen. Zum Auswärtsspiel fährt der Bus am 18.09.2010 um 10.45 Uhr vom „Hartplatz“ – Parkplatz hinter dem Brauhaus. Der Unkostenbeitrag beträgt  5,00 €. Spielbeginn am nächsten Samstag ist um 15.00 Uhr im Stadion Heinrichslust – Am Sportplatz 12 a. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans nach Schwedt begleiten würden!!!

Offizielle Einweihung des „Kleinen Trainingsplatzes“ am 25.09.2010 – Heimspiel der 1. Männer um 15:00 Uhr

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Werderaner FC wird am 25. September 2010, um 11.00 Uhr, zusammen mit der Jugend-, Kultur-, Sport und Sozialstiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und der Stadt Werder (Havel) der neue Trainingsplatz mit einem Spiel der Mini – Kicker offiziell eingeweiht.

Im Anschluss lädt der Vorstand seine Gäste in den Festsaal des Schützenhauses um gemeinsam mit Freunden und Förderern des Werderaner FC aus Wirtschaft, Politik und Sport den 90. Geburtstag des Vereins zu feiern und sich für die langjährige Unterstützung des Fußballsportes in Werder (Havel) zu bedanken. Um 15:00 Uhr kommt es dann zum Landesliga – Punktspiel der 1. Männermannschaft des Werderaner FC gegen den FC Freya Marienwerder. Wir freuen uns auf ihren Besuch!!!

Hammerlos für die 1. Männer im Krombacher Pokal Brandenburg

Am vergangenen Samstag fand während der Spielausschusstagung des Fußball – Landesverband Brandenburg die Auslosung der 2. Runde im Krombacher Pokal Brandenburg statt. Die Ziehung wurde von den Staffelleitern Ingo Widiger und Frank Fleske vorgenommen. Und die Beiden sorgten für eine Hammerbegegnung am 09. Oktober 2010 auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel), die sich alle Fußballfans aus Werder (Havel) und Umgebung schon jetzt vormerken sollten. Die Schützlinge von Trainer Sven Thoß treffen auf den Oberligisten FSV 63 Luckenwalde, der zurzeit auf dem 4. Tabellenplatz in der NOFV-Oberliga Süd steht. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr. Wir freuen uns schon jetzt auf die Unterstützung zahlreicher Fans!!!

Weitere Ergebnisse vom Wochenende:

E I Junioren – Dallgow 3:5
D II Junioren – Pessin 6:1
F I Junioren - Falkensee/Finkenkrug II 18:0
Preußen 07 – D I Junioren 1:3
Caputh - B Junioren 3:1
Ferch – E III Junioren 10:1
Nowawes - E II Junioren 1:7
Geltow – F II Junioren 12:1
C Junioren – Michendorf 4:0
A Junioren – FSV Brück 9:1
FSV Basdorf - WFC Frauen 0:4
Fortuna Babelsberg III - WFC III 4:2
Wachow/Tremmen – WFC II 0:1

gez.: Bartsch
Vorsitzender des WFC



Einladung zur Buchpräsentation

Der Werderaner Militärhistoriker und Autor Dr. Klaus Froh stellt am Dienstag, 21. September 2010, um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a sein kürzlich erschienenes Buch „Chronik der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR von 1956 – 1990“ vor.

Dr. Klaus Froh untersucht in dieser Chronik detailliert die Einbindung der Truppen in den Warschauer Vertrag sowie in die Gesellschaft der DDR und bringt zahlreiche bisher unbekannte oder schwer zugängliche Fakten in einen historischen Kontext: Sie umfasst, unabhängig vom ursprünglichen Geheimhaltungsgrad, erstmalig nach der Wiedervereinigung, die wichtigsten militärischen und sicherheitsrelevanten Ereignisse von 1956 bis 1990. Neben militärischen Fakten werden auch der Alltag, die vielseitigen Wettbewerbe, die Leistungen der NVA-Spitzensportler, die kulturelle Arbeit sowie die Arbeit der Gewerkschaftsorganisation dargestellt. Auch die volkswirtschaftlich relevanten Einsätze der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR bei Naturkatastrophen sowie Einsätzen in der Landwirtschaft sind umfassend dokumentiert.

Zu dieser Veranstaltung lädt „Der Buchladen“ und die Stadtbibliothek Werder (Havel) alle Interessierten herzlich ein. Sie haben die Möglichkeit, das Buch an diesem Abend käuflich zu erwerben.

in Vertretung

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Verhaltensrichtlinien im Hundeauslaufgebiet

Seit Ende August steht in der Stadt Werder (Havel) ein Hundauslaufgebiet für Hundebesitzer, die ihren Hund frei laufen lassen möchten zur Verfügung. Die Fläche befindet sich am Rande des Stadtwaldes, auf dem Gelände der ehemaligen Deponie. Vom Heldenhain aus führen Hinweismarkierungen bis zum Gelände. Die Fläche ist durch eine Beschilderung klar definiert und durch deutliche Bewuchsunterschiede in dem gemähten Bereich von den Waldrändern abgegrenzt.

Hundeauslaufgebiet bedeutet nach dem Landeswaldgesetz ausschließlich, dass Hunde hier ohne Leine ausgeführt werden dürfen, wenn sie ihrem Besitzer entsprechend gehorchen, d.h. jederzeit unter Kontrolle zu halten sind. Auch im Hundeauslaufgebiet gilt die Hundehalterverordnung und daher für gefährliche Hunde (besonders Kampfhunde) die Maulkorbpflicht.

Außerhalb der Markierungen gilt weiterhin das Waldgesetz, was bedeutet, dass die Hunde beim Verlassen des Hundeauslaufgebietes im Wald anzuleinen sind. Hundeauslaufgebiete sind auch Lebensräume für Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere. Diese Tiere dürfen nicht gestört oder gefährdet werden. Insbesondere das Hetzen von Wild ist unbedingt zu vermeiden und kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Verunreinigungen von Hunden sind nur dort zulässig wo die Allgemeinheit nicht belästigt wird. Auf Wegen, Parkflächen, Liegewiesen oder öffentlichen Grünflächen sind sie zu vermeiden oder durch den Hundehalter zu entfernen.

Ein verträgliches Miteinander von Joggern, Radfahrern, Spaziergängern und Hundehaltern erfordert ein hohes Maß an gegenseitiger Rücksichtnahme. Der Erholungs- und Lebensraum Wald wird nur dann für alle zu einem positiven Erlebnis, wenn jeder schonend mit ihm umgeht und die Interessen anderer Waldbesucher berücksichtigt.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Neubau eines Parkplatzes auf der Insel

Am 27.09.2010 beginnt der Ausbau des unbefestigten ehemaligen EMB-Geländes an der Straße Werderwiesen zu einem Parkplatz mit 78 Stellplätzen. Der Auftrag wurde an die Firma Schielicke-Bau aus Beelitz vergeben. Mit der Bauleitung sind das Ingenieurbüro Haßmann und Kaula aus Potsdam und der Dipl.-Ing. Jürgen Möller aus Tremsdorf beauftragt.

In der ersten Phase werden Regenwasserkanäle erneuert und erweitert, wozu die Straße Werderwiesen teilweise gesperrt werden muss.

Richten Sie sich bitte darauf ein, dass das zu befestigende Gelände nicht mehr zum Parken zur Verfügung steht und dass es auch zu zeitweiligen Sperrungen der Straße Werderwiesen kommen kann. Nutzen Sie bitte örtliche Umfahrungen und weichen Sie zum Parken zum Beispiel auf die Uferstraße aus. Die Anwohner werden über die Einschränkungen jeweils durch eine gesonderte Mitteilung seitens des Baubetriebes in Kenntnis gesetzt.

gez.
Manuela Saß
1. Beigeordnete



Veranstaltungen in Werder (Havel)

Ein ereignisreiches Wochenende steht vor der Tür. Am 11. und 12. September 2010 finden verschiedene Veranstaltungen im Bereich Unter den Linden und auf der Insel statt, die alle zusammen ein buntes Potpourri für unsere schöne Blütenstadt ergeben.

Im Bereich Unter den Linden bereitet der Verein pro Werder (Havel) e.V. ein abwechslungsreiches Programm zum verkaufsoffenen Wochenende vor. Unter dem Titel „Spätsommermeile“ öffnen die Gewerbetreibenden ihre Türen und sorgen für attraktive Angebote. Verschiedene Vereine der Stadt u.a. der Obst- und Gartenbauverein, Kulturverein Inselstadt, Werderaner FC und der KCW präsentieren sich. Weiterhin werden die Blüten- und die Kirschkönigin erwartet. Der Erlös aus der, am 12. September 2010 stattfindenden Kuchenmeile, wird einem neuen Projekt der Tee- und Wärmestube Werder (Havel) gespendet.

Cornelja Hasler von Kunsthand-Berlin befasst sich seit mehr als 10 Jahren mit der Organisation von hochwertigen Kunsthandwerkermärkten und verwandelt am 11. und 12. September 2010 den Marktplatz der Inselstadt Werder (Havel) in eine kunterbunte Bühne. Ausgewählte Künstler & Kunsthandwerker werden Erlesenes, Schönes, Verrücktes und Nützliches aus ihren eigenen Werkstätten präsentieren. Der Markt lädt ein zum Staunen und Verweilen. Einige Aussteller zeigen die Kunst ihres Handwerks und lassen sich über die Schulter schauen. Der Kunsthandwerkermarkt ist an beiden Tagen von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Abgerundet wird das Potpourri durch Veranstaltungen heimischer Sportclubs. An der Regattastrecke auf der Insel findet die 56. Havel-Ruderregatta des Ruder - Klub Werder (Havel) 1918 e.V. statt. Der Werderaner Fußballclub Viktoria 1920 e.V. empfängt am 11. September 2010 um 15:00 Uhr Schwarz-Rot Neustadt zu einem Landesliga Punktspiel auf dem Sportplatz der Insel.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auf Grund der verschiedenen Veranstaltungen für den Zeitraum vom 11. September bis 12. September 2010 in Werder (Havel) mit einem verstärkten Verkehrsaufkommen rund um die Inselstadt zu rechnen ist. Wir bitten Sie, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, da die Inselstadt verkehrsfrei gehalten wird und nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Besonders betroffen davon sind der Hartplatz hinter dem Ärztehaus, der Parkplatz Mühlenberg, die Uferstraße, der Marktplatz und Werder-Wiesen am Sportplatz.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Informationen sowie Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Vergabeverfahren für „BlütenTherme“

Das Vergabeverfahren der Stadt Werder (Havel) für die „BlütenTherme“ hat einen weiteren Zwischenschritt erfolgreich absolviert.

Bekanntlich fiel Ende Januar diesen Jahres der Startschuss für das anspruchsvolle Projekt. Die Stadt hatte aus den eingegangenen Bewerbungen zunächst geeignete Unternehmen ausgewählt, mit denen in Verhandlungen eingetreten wurde. Die Bewerber wurden aufgefordert, konkrete Lösungsvorschläge für die Ausgestaltung der „BlütenTherme“ zu erarbeiten. Dazu waren u.a. architektonische Pläne einzureichen sowie ein Wirtschaftskonzept. Bestandteil der einzureichenden Unterlagen waren auch Berechnungen und Nachweise zur Finanzierbarkeit und Tragfähigkeit der Einrichtung. Diese Konzepte wurden nunmehr umfassend geprüft und in einem ersten Zwischenbericht bewertet.

Die eingehende Prüfung der vorgelegten Konzepte durch die Stadtverwaltung und beauftragten Experten hat gezeigt, dass das Projekt grundsätzlich realisierbar erscheint; auch bzw. gerade unter Einhaltung der von der Stadt gesetzten finanziellen Grenzen. Wir haben teilweise sehr interessante Vorschläge erhalten, die im Falle der Realisierung eine weitere Attraktion für die Stadt und die Region bedeuten. Die von der Stadt vorgegebene Konzeption der Einrichtung als Therme mit Familienbad und die dazu eingegangenen Bewerberkonzepte lassen nach den vorgestellten Berechnungen auf großes Interesse und Nachfrage schließen.

Dennoch: Die Stadt kauft die Katze nicht im Sack. In der nächsten Verhandlungsrunde mit den Bewerbern wird es intensiv um die abzuschließenden Verträge gehen. Oberstes Gebot ist es, die Stadt so weit wie möglich juristisch und wirtschaftlich abzusichern. Wir wollen für die Bürger ein attraktives Bad, aber nicht auf Kosten der Sicherheit und unter Beachtung der Risikominimierung für die Stadt. Dafür verhandeln wir hart, aber fair.

Den Vorwurf der mangelnden Transparenz können wir nicht nachvollziehen.
In dem Verfahren ist strikt der vergaberechtliche Vertraulichkeitsgrundsatz zu beachten. Die Beteiligten haben daher die Namen der Bewerber und den Inhalt der von ihnen eingereichten Lösungsvorschläge vertraulich zu behandeln. Diese Lösungsvorschläge – das Know-how der Bewerber – stellen Geschäfts- bzw. Betriebsgeheimnisse dar, die gesetzlich geschützt sind.

Dies bedeutet nicht, dass die zuständigen Gremien der Stadt etwa außen vor bleiben. Im Gegenteil: Ihre Mitwirkung und Information wird über eine von der Stadtverordnetenversammlung eingesetzte Arbeitsgruppe, der neben den Stadtverordneten auch Mitglieder der Verwaltung angehören, gewährleistet. Diese Arbeitsgruppe tagt regelmäßig und wird vor maßgeblichen Entscheidungen eingebunden. Zudem bedarf die Beauftragung des am Ende favorisierten Bieters eines vorherigen Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung. Für diese Entscheidung werden die Stadtverordneten über den Verlauf und das Ergebnis des bisherigen Vergabeverfahrens, über die Bewertung der Angebote sowie die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung rechtzeitig ausführlich informiert. Damit wird einerseits den vergaberechtlichen Anforderungen genügt, zum anderen den berechtigten Informationsansprüchen der Stadtverordneten Rechnung getragen.

Das Vergabeverfahren soll nach derzeitigem Stand Ende des Jahres abgeschlossen werden.

gez.
Werner Große



Enge Kreuzungen auf der Insel

Hinz und Kunz sitzen nach dem Fußballtraining der „Alten Herren“ noch gemütlich zusammen und versuchen ihren neuesten Kummer im Bier zu ersäufen. Hinz hat nämlich völlig unberechtigt ein Parkknöllchen bekommen. Er hat nun schon so oft erfahren, dass er beim Parken besonders diese 3m-Regel beachten muss. Er darf sich nur hinstellen, wo neben seinem Auto noch eine Durchfahrbreite von 3m verbleibt. Genau das hat er beim Parken in der Fischerstraße auf der Insel beachtet und trotzdem ein Knöllchen abgefasst. Ihm gegenüber hatte nämlich später auch noch einer eingeparkt, so dass zwischen beiden Fahrzeugen nur noch 2,40 m verblieben. Kunz meint, da kommt nun wirklich unsere Feuerwehr nicht mehr durch und auch ein Rettungswagen hat Probleme.

„Weiß ich doch!“ meint Hinz. „ Aber wie soll ich beweisen, dass noch Platz genug war, als ich eingeparkt habe. Der andere ist doch schuld! Ich fühl mich jetzt völlig hilflos.“

„Ganz so hilflos bist Du doch nicht“ sagt sein Freund. „Das Zauberwort heißt: Zeuge.

Da guckt doch immer diese alte Dame aus dem Fenster. Bitte die doch um eine Aussage.“

Halten und Parken ist nach § 12 StVO an engen Straßenstellen verboten. Eine enge Straßenstelle liegt nach gängiger Rechtsprechung dann vor, wenn die verbleibende Durchfahrtsbreite unter 3 m liegt. Man darf zunächst noch legal parken, sofern man mit seinem Fahrzeug nicht eine Engstelle, z.B. zu einem benachbart geparkten Fahrzeug, erzeugt. Derjenige, der zuerst geparkt hat, begeht keinen Verstoß. Dies macht erst derjenige, der sein Fahrzeug dazustellt. „Dass Du der erste und nicht der zweite warst, kannst Du am glaubwürdigsten belegen, indem Du Dir einen Zeugen (Mitfahrer, Nachbar,...) suchst, der Deine Darstellung belegen kann“. Der öffentliche Verkehrsgrund steht nun einmal jedermann zur Benutzung im Rahmen des sog. Allgemeingebrauchs (Fahren und Parken) zur Verfügung. Bei engen Stellen gilt halt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Und Achtung! Unsere beiden Freunde haben es angesprochen: Wichtig ist das Feuerwehr und Rettung immer alle Häuser erreichen. Auf unserer Insel, mit den engen Straßen, zeigt sich da immer das Problem der engen Kreuzungen. Diese Kurven sind schon schwer zu nehmen, steht aber ein Auto noch zu nah am Kreuzungsbereich, schafft es der Feuerwehrtanker nicht um die Ecke. Im Interesse der Allgemeinheit darf er in einer Notsituation „den Schiebeschild am Feuerwehrfahrzeug ausfahren“.

Beachten Sie unbedingt, dass 5m vor und hinter Kreuzungen ein Parkverbot besteht. Und zwar gelten diese 5m von den Schnittkanten. Zur Sicherheit sollten sie aber an engen Straßen 5m Abstand vom Beginn des Gehwegbogens einhalten, damit die Befahrbarkeit gewährleistet bleibt.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Lärm in der Stadt Werder (Havel)?

Veranstaltungen und Feiern in der Stadt Werder (Havel) haben in der letzten Zeit vermehrt zu Anzeigen wegen ruhestörenden Lärms in den Nachtstunden geführt. Die Beschwerden wurden zum Anlass genommen, die Verfahrensweise zur Erteilung von Ausnahmegenehmigungen auf der Grundlage des Landesimmissionsschutzgesetzes durch unser Ordnungsamt zu prüfen.

Bis heute wurden insgesamt 39 Ausnahmegenehmigungen, darunter bereits Genehmigungen für Ende August und September, nach den Bestimmungen des Landesimmissionsschutzgesetzes im gesamten Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile erteilt. Darunter sind auch Ausnahmegenehmigungen für Vereinsfeste, Abschlussfeiern der Schulabgänger sowie Dorf- und Straßenfeste. In jedem Einzelfall wurde abgewogen, ob die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung im überwiegend öffentlichen Interesse oder im besonderen privaten Interesse der Antragsteller liegt. Selbstverständlich wurde bei der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für Privatfeiern in jedem Einzelfall das private Interesse an der Feier gegenüber dem Interesse der Allgemeinheit am Schutz vor übermäßiger Lärmbelästigung vor allem in den Nachtstunden einer gesonderten Prüfung unterzogen. So muss es sich hier um eine besondere Feier wie z.B. eine Hochzeit oder einen runden Geburtstag handeln.

Die erteilten Ausnahmegenehmigungen werden mit Auflagen verbunden. Die Berechtigten werden unter anderem verpflichtet, die Nachbarschaft in geeigneter Form über die Feier zu informieren und einen bestimmten Lärmpegel, in der Regel 40 dB in den Nachtstunden, nicht zu überschreiten. In ausgewählten Fällen wird die Einhaltung der Auflagen durch den Außendienst der Stadt kontrolliert und gegebenenfalls bei Überschreitung des vorgeschriebenen Lärmpegels auch eingeschritten.

Die Erteilung der Ausnahmegenehmigung für die Veranstaltung in der alten Fliegerkaserne in den Havelauen im August dieses Jahres wurde einer besonderen Prüfung unterzogen. Das Gewerbe- und Ordnungsamt hat sich hier fachliche Unterstützung beim Landesumweltamt geholt und gemeinsam mit den Experten Auflagen an Hand der örtlichen Gegebenheiten festgelegt, die die Anwohner vor übermäßiger Lärmbelästigung schützen sollten. Betroffene Anwohner wurden in die Entscheidungsfindung eingebunden. Die im Bescheid erteilten Auflagen wurden durch das Ordnungsamt in den Abend- und Nachtstunden an den ausgewählten Messpunkten geprüft. Eine Überschreitung der festgelegten Lärmpegelwerte wurde an den Messpunkten nicht festgestellt. Eine besondere, in Werder nur selten vorherrschende Wind- und Wetterlage hat dazu geführt, dass nicht die Havelauen von einer Lärmbelästigung betroffen waren, sondern die Musik in anderen Stadtteilen zu hören war. Diese Erkenntnisse werden bei zukünftigen Entscheidungen über die Genehmigung von Veranstaltungen selbstverständlich Berücksichtigung finden.

Volks- und Gemeindefeste, Feiern örtlicher Vereine, traditionelle Umzüge und ähnliche Veranstaltungen gehören nach Auffassung der Verwaltung zu den herkömmlichen, allgemein akzeptierten Formen des gemeindlichen Lebens und leisten einen wesentlichen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Stadt. Unter diesem Gesichtspunkt wird bei diesen Veranstaltungen ein öffentliches Interesse an der Durchführung gesehen und eine Ausnahmegenehmigung regelmäßig erteilt. Auch für die Veranstaltung in der Fliegerkaserne wurde ein öffentliches Interesse vor allem mit Blick auf die Jugendlichen in unserer Stadt an der Durchführung gesehen.

Auch die Erteilung weniger Ausnahmegenehmigungen für private Feiern aus besonderen Anlässen stellt aus Sicht der Verwaltung nicht das Problem dar.
Vielmehr wurde auch nach Rücksprache mit der Polizei in Werder festgestellt, dass eine Lärmbelästigung vor allem in den Nachtstunden an den Sommerwochenenden von privaten Feiern ausgeht, für die weder eine Ausnahmegenehmigung erteilt noch beantragt wurde.

An dieser Stelle möchten wir Sie bitten, auch bei der Ausrichtung privater Feiern ohne Ausnahmegenehmigung Rücksicht zu nehmen und vielleicht vorher ihre Nachbarn über eine geplante Feier zu informieren. Auch sollte es kein Problem sein, ab 22:00 Uhr Musik etwas leiser zu drehen oder vielleicht die Bässe zu drosseln. Sollten Sie dennoch sich von einer Feier oder dem davon ausgehenden Lärm belästigt fühlen und Sie erkennen können, woher der Lärm kommt, hilft manchmal auch ein höfliches Wort und die Bitte, die Lautstärke zurückzunehmen.

Selbstverständlich stehen für Beschwerden während der Öffnungszeiten der Verwaltung die Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Verfügung. In den Abend- und Nachtstunden sowie an den Wochenenden steht Ihnen die Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten und der verfügbaren Einsatzkräfte zur Seite.
Bei der Polizei angezeigte Ruhestörungen werden dem Ordnungsamt zur weiteren Veranlassung übergeben. Abschließend weisen wir darauf hin, dass bei Verstößen gegen die Bestimmungen des Landesimmissionsschutzes ein entsprechendes Verfahren wegen Verstoßes gegen das Landesimmissionsschutzgesetz eingeleitet wird und durch das Ordnungsamt der Stadt ein Bußgeld verhängt werden kann.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Sport und Spiel auf der Straße ist grundsätzlich verboten

Im Haus ist es heiß, auf dem Rasen läuft der Sprenger, in der Einfahrt stehen die beiden Autos, der Spielplatz ist am anderen Ende des Wohngebietes und die Lütten wollen toben.

Oma Kunz, die heute die Kinderbetreuung macht, ist verzweifelt. Wie soll sie dem Bewegungsdrang der Kinder nachkommen. Gott sei dank kommt Opa vorzeitig vom Arzt zurück und kann die Rangen zum Spielplatz begleiten. Kunzes wissen, dass Sport und Spiel auf der Straße und damit sind die Fahrbahn und alle Seitenstreifen gemeint, verboten sind. Auch auf dem Gehweg sollte man die Kinder davon abhalten. Zu schnell geht das Fangespiel zwischen den Autos weiter oder kullert der Ball auf die Fahrbahn. Diese Verbotsvorschrift gilt vor allem in Hinblick auf die Gefahren für Kinder bei Spielen im Straßenverkehr.

Gehwege sind baulich, meist durch einen Bordstein, von der Straße getrennt. Sie sind Fußgängern und anderen, ausdrücklich in der Straßenverkehrsordnung genannten Benutzern vorbehalten. Dazu zählen Kinder bis 10 Jahren mit Fahrrädern, Krankenfahrstühle und neuerdings auch Skateboarder, Rollschuhfahrer und Inlineskater. Diese haben aber Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen und dürfen niemanden gefährden. Gehwege werden von Grundstücksanliegern überfahren, was als sogenannter gesteigerter Gemeingebrauch bezeichnet wird. An Grundstückszufahrten ist deshalb besondere Vorsicht beiderseits geboten.

Mit dem Sportverbot sind besonders auch Mannschaftsspiel und gewertete Sportübungen gemeint. Organisierte Sportveranstaltungen auf Straßen bedürfen der Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde.

Ganz anders verhält es sich in verkehrsberuhigten Bereichen, auch als Spielstraße bezeichnet. Hier dürfen Fußgänger die ganze Straßenbreite benutzen und Kinderspiele sind überall erlaubt. Kinder folgen ihrer angeborenen Neugier, ihrer Spiellust, lernen sich dabei selbst kennen, erforschen ihre Umgebung und entwickeln dabei auch ein Rollenverständnis in der Gesellschaft. Natürlich ist hier auch der Einfluss der Erwachsenen erforderlich, um ein Gefahrenverständnis an zu erziehen.

Fahrzeuge, auch Fahrräder müssen in diesen Verkehrsberuhigten Bereichen Schrittgeschwindigkeit einhalten. Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger nicht gefährden, aber der Fußgänger darf auch den Fahrverkehr nicht behindern. Im Wohngebiet Eichenweg, das als Verkehrsberuhigter Bereich angeordnet ist, sind die baulichen Voraussetzungen nicht optimal. Es gibt hier teilweise Gehwege, die suggerieren, dass sich die Fußgänger hier aufhalten müssen. Das ist aber nicht so. Der Fußgänger darf die ganze Straße benutzen. Deshalb muss hier immer mit spielenden Kindern auf den Fahrwegen gerechnet werden. Das erfordert von allen Anwohnern, die ja entsprechend der Bewohnerstruktur meist auch selbst Eltern sind, ganz besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtsname.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



1. Männer des Werderaner FC startet mit Sieg und Niederlage in die 3. Landesligasaison

Seit dem 21.08.2010 stehen die Kicker der 1. Männermannschaft des Werderaner FC wieder im Punktspielbetrieb der Landesliga Nord und sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Am 1. Punktspieltag mussten die Kicker von Trainer Sven Thoß gleich zum Derby nach Babelsberg reisen, wo die Werderaner am Stern Sportplatz auf Fortuna Babelsberg trafen und mit 1:2 Toren gewannen (Spielbericht unter www.werderanerfc.de). Eine Woche später stand dann das 1. Heimspiel der Werderaner auf dem Spielplan und mit dem FC 98 Hennigsdorf stellte sich gleich einer der Staffelfavoriten auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel) vor. Die Hennigsdorfer gewannen ihr 1. Spiel mit sensationellen 9:0 Toren gegen die Potsdamer Kickers und wollten auch in der Blütenstadt erfolgreich bestehen. So konnten sich die Fans auf ein interessantes Spiel freuen. Taktisch von ihren Trainern gut eingestellt, begannen beide Teams sehr behutsam, so dass es in der Anfangsphase kaum spektakuläre Torraumszenen zu sehen gab. In der 18. Minute setzten dann die Werderaner das erste Achtungszeichen, doch den Schuss von Robert Koschan konnte Hennigsdorfs Keeper Falko Ring sicher abwehren. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste besser ins Spiel, begünstigt durch individuelle Fehler in Werders Hintermannschaft. So auch beim Führungstreffer der Hennigsdorfer in der 25. Minute, als Keeper André Biermann einen Ball nicht festhalten konnte und Rene Hein keine Mühe hatte den Ball im Tor unterzubringen. Bereits sieben Minuten später der nächste Rückschlag für die Heimischen, als der Ball nicht konsequent aus dem Strafraum geschlagen werden konnte und Stefan Schülzke aus zwölf Meter zum 0:2 einschoss. Die verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff gehörten zwar den Werderanern, die bemüht waren den Anschlusstreffer zu erzielen, doch keine Lücke in Hennigsdorfs Abwehr fanden. Nach dem Wechsel löste Trainer Sven Thoß die Viererkette auf und wollte so noch mehr Druck auf das Hennigsdorfer Tor ausüben, was auch zusehends gelang. Die Werderaner liefen nur noch an und brachten die Gästeabwehr mehrmals in große Verlegenheit, gingen aber mit ihren Möglichkeiten schauderhaft um. So scheiterten Alex Lukas (63. Minute), Thomas Lettow (68.), Karsten Schulz (70.) und Robert Koschan (75.) in aussichtsreicher Position. Hennigsdorf beschränkte sich nur noch auf gelegentliche Konter, die aber immer gefährlich waren und schon für die endgültige Entscheidung hätten sorgen können. In der 80. Minute war es dann aber soweit, als die Gäste ihre schnellen Spitzen mustergültig einsetzten und Torwart Biermann sich nur noch mit einem Foul im Strafraum zu helfen wusste. Den fälligen Strafraum verwandelte Daniel Heilmann sicher zum umjubelten 0:3 Endstand. Die letzte Möglichkeit des Spiels hatte Tim Wolter, als er in der 85. Minute die Latte traf. Trainer Sven Thoß nach dem Spiel: „ Wir haben uns heute durch individuelle Fehler selbst ins Hintertreffen gebracht. In der zweiten Halbzeit hatten wir noch genügend Möglichkeiten, um das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Leider gingen wir mit den Chancen zu fahrlässig um, aber Hennigsdorf war auch ein starker Gegner.“

Reist mit zum Auswärtsspiel nach Petershagen/ Eggersdorf und unterstützt unsere 1. Mannschaft!!!

Nun muss die 1. Männermannschaft am Samstag, dem 04.09.2010 zum Auswärtsspiel nach Petershagen/Eggersdorf reisen, wo man auf den Neuling SV Blau – Weiß Petershagen/Eggersdorf trifft. Der Verein bietet auch in der Saison 2010/2011 die Möglichkeit beim Auswärtsspiel live dabei zu sein und gemeinsam mit der Mannschaft mitzufahren. Der Bus fährt um 12.00 Uhr vom Scheunhornweg/ Potsdamer Straße ab und der Unkostenbeitrag beträgt  5,00 EUR. Spielbeginn ist um 15.00 Uhr im Waldstadion – Waldstraße in Petershagen. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans begleiten würden!!!

2. Heimspiel am Samstag, dem 11.09.2010 gegen den SV Schwarz – Rot Neustadt

Am 11.09.2010 trägt unsere 1. Männermannschaft ihr 2. Heimspiel in Werder (Havel) aus. Zu Gast ist der SV Schwarz - Rot Neustadt aus dem Fußballkreis Ostprignitz/ Ruppin. Anstoß ist um 15:00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz. Wir freuen uns auf ihren Besuch!!! Auf Grund der 56. Herbstruderregatta und weiterer Veranstaltungen auf der Inselstadt, wird es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten am Sportplatz kommen. Wir bitten unsere Fans sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad auf den Weg zum Sportplatz zu machen und bedanken uns für das Verständnis im Voraus.

Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende im Überblick:

E II Junioren - Fort. Babelsberg III 9:2
E III Junioren - Fort. Babelsberg II 1:2
F I Junioren - Elstal I 3:1
Niedergörsdorf - D I Junioren 0:3
Rot Neustadt - B Junioren 4:1
Blau – Gelb Falkensee II - F II Junioren 4:2
C Junioren – Brieselang 0:0
A Junioren – Velten 2:3
SG Golm/Töplitz II - WFC III 3:4
Miersdorf/Zeuthen – Frauen 6:0
Falkensee/Finkenkrug III - WFC II 3:0

gez.: Bartsch
Vorsitzender des WFC



1. Männer des Werderaner FC startet am Samstag in die 3. Landesligasaison

Nach einer langen und harten Vorbereitung ist es nun endlich soweit und die 1. Männermannschaft des Werderaner FC wird mit neuem Trainer und mit einem veränderten Kader in die Saison 2010/2011 starten. Nach dem 5:3 Pokalsieg im Elfmeterschießen beim Landesklassenvertreter Borussia Belzig (Spielbericht unter www.werderanerfc.de), müssen die Kicker von Sven Thoß und ML Eckhard Köhler gleich zum Kreisderby nach Babelsberg reisen, wo man auf den Vorjahresdritten Fortuna Babelsberg trifft. Spielbeginn am Stern Sportplatz in Babelsberg ist bereits um 14:00 Uhr. „Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans aus Werder (Havel) und Umgebung zum Saisonauftakt nach Babelsberg begleiten würden“, sagt Thoß, der die Mannschaft seit dem 01.07.2010 von Dieter Ceranski und Ralf Baierl, denen wir recht herzlich für drei erfolgreiche Jahre in Werder (Havel) danken möchten, übernommen hat. Das Gesicht der Werderaner hat sich auch verändert und so stehen Torwart André Bierman (FSV 63 Luckenwalde), Mathias und Thomas Lettow (Optik Rathenow), Ganzaya Bayaraikhan ( Fortuna Babelsberg - A- Junioren), Felex Thoß (Babelsberg 03 II - z.Z. noch verletzt), Andreas Herzog, Kasten Schulz und Mathias Klawun (alle 2. Mannschaft WFC) neu im Team. Den Verein verlassen haben Jean Waide und Sebastian Michalske (beide SG Michendorf), Alexander Busch (RSV Eintracht Teltow) und Torsten Ebersbach (aktive Laufbahn beendet).

1. Heimspiel dann am Samstag, dem 28.08.2010 gegen den FC 98 Hennigsdorf

Und am 28.08.2010 trägt unsere 1. Männermannschaft ihr 1. Heimspiel in Werder (Havel) aus. Zu Gast ist der FC 98 Hennigsdorf, der sich in dieser Saison viel vorgenommen hat und um den Aufstieg in die Brandenburgliga mitspielen möchte. Anstoß ist um 15:00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz. Für Spannung ist also gesorgt!!! Auf Grund des Schützenfestes am Bürgerhaus – Uferstraße 10 an der Regattastrecke, wird es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten am Sportplatz kommen. Wir bitten unsere Fans sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad auf den Weg zum Sportplatz zu machen und bedanken uns für das Verständnis im Voraus.

gez.: Bartsch
Vorsitzender des WFC



Strahlende Kinderaugen nach Abschluss der 2. HERTHINHO Fußball Ferienschule

Kids sangen Happy Birthday to you für Hertha Maskottchen

Vierzig Kids aus Werder (Havel) und Umgebung hatten sich zum Auftakt der 2. HERTHINHO Fußball Ferienschule von Hertha BSC am Montag, dem 09.08.2010 auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel) eingefunden, um an drei Tagen unter Anleitung der Jugendtrainer Christian Freynik, Marc Engel, Philipp Klatt und Sebastian Staude ein umfangreiches Trainingsprogramm zu absolvieren. Dabei wurden Herthas Jugendtrainer von Nathalie Kracun unterstützt, die die kleinen Kicker zwischen den Einheiten mit reichlich Obst und Getränken versorgte. Am 1. Trainingstag wurden die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1998 – 2004 mit Trikots, Hosen, Stutzen und Trinkflasche von Hertha BSC ausgestattet. Im Auswärtsoutfit von Hertha BSC und in Trainingsgruppen eingeteilt, ging es dann sofort auf den Trainingsplatz. Spiel, Spaß und Freude standen im Vordergrund und bei den vielseitigen Ballübungen zeigten die kleinen Kicker reges Interesse. Zwischen den Einheiten wurden Pausen eingelegt und nach dem Mittagessen und einer längeren Erholungsphase ging es zur 2. Trainingseinheit, die im Zeichen von Staffelspielen und Torschussübungen stand. Um 16.30 Uhr war dann der 1. Trainingstag absolviert. Auch am zweiten Tag der HERTHINHO Fußball Ferienschule herrschte große Begeisterung bei den anwesenden Mädchen und Jungen. Nach der Bekanntgabe des Tagesablaufes ging es um 9.30 Uhr auf das Trainingsgelände, um die 1. Trainingseinheit durchzuführen. Auch der Nachmittag war mit zahlreichen Übungen gespickt. Höhepunkt war für die Kids der Mittwoch, wo ihr großer Star HERTHINHO vorbeischaute und mit ihnen gemeinsam eine Trainingseinheit absolvierte. Doch bevor das Maskottchen von Hertha BSC den Trainingsplatz betrat, hatten sich die Jungs und Mädels im Spalier aufgestellt und sangen Happy Birthday to you für HERTHINHO, der am 08.08.2010 seinen 11. Geburtstag feierte. Auch Anouschka Bernhard, bei Hertha BSC verantwortlich für Sichtung und Koordination der Mannschaften U7 bis U13, schaute am Abschlusstag vorbei und bedankte sich mit einem Präsent für die entgegengebrachte Gastfreundlichkeit und die guten Trainingsbedingungen in der Partnerstadt Werder (Havel). „Es war wieder ganz toll und wir kommen im nächsten Jahr sehr gerne wieder in die Blütenstadt“, so die Koordinatorin der HERTHINHO Fußball Ferienschule. Dann wurde noch einmal trainiert und am Nachmittag gab es eine Teilnehmerurkunde sowie das Hertha Sportabzeichen für dribbeln, passen und schießen aus den Händen der qualifizierten Nachwuchstrainer. Am Ende des dritten Tages wurde unter den Augen der Eltern, Omas und Opas sowie Geschwistern das große Abschlussturnier gespielt, wo die besten drei Spieler jeder Gruppe mit einem Präsent prämiert wurden. Die Mädchen und Jungen bedankten sich zum Abschuss mit einem ha, ho, he – Hertha BSC bei ihren Trainern und werden den Profis für das 1. Bundesligaspiel am Freitagabend im Olympiastadion gegen Rot-Weiß Oberhausen ganz fest die Daumen drücken, wo alle Teilnehmer live dabei sein werden. Wir möchten uns recht herzlich bei Hertha BSC, den Trainern und Frau Anouschka Bernhard für drei tolle Tage in unserer Blütenstadt bedanken und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

gez.: Klaus – Dieter Bartsch
Hertha Botschafter der Stadt Werder (Havel)



Tipps und Infos zur Hundehaltung

In letzter Zeit häufen sich Fragen hinsichtlich der Haltung von Hunden. Die häufigsten Fragen mit den entsprechenden Antworten erhalten Sie nachfolgend. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet sein, wenden Sie sich bitte an Ihr Ordnungsamt, Tel.: 03327/783 353.

Hundekot
Das größte Ärgernis der Beschwerdeführer ist der Hundekot. Jeder Hundeführer ist verpflichtet, die Hinterlassenschaften seines Hundes wegzuräumen. Auch im Hinblick auf eine saubere Stadt appelliere ich an alle Hundehalter: Nehmt den Hundekot mit! Diesbezüglich werden verstärkt Kontrollen durchgeführt und Verstöße mit empfindlichen Bußgeldern geahndet.

Halten von Hunden
Hunde sind so zu halten, dass sie das Grundstück nicht allein verlassen können. Unbeaufsichtigte Hunde im öffentlichen Verkehrsraum werden – wenn die Übergabe an den Halter nicht möglich ist - ins Tierheim verbracht. Die Kosten für die Unterbringung sind vom Halter zu tragen. Ein Bußgeld droht auch in diesem Fall.

Führen von Hunden
Einen generellen Leinenzwang für Hunde gibt es nicht. Dieser besteht für alle Hunde nur in einzelnen Gebieten, z. B. in Einkaufszentren, in Treppenhäusern und auf auf Sport- und Campingplätzen (§ 3 Abs. 1 Hundehalterverordnung).
Ein Maulkorb- und Leinenzwang besteht jedoch für Hunde, die als gefährlich gelten. Hierzu zählen insbesondere American Staffordshire Terrier und American Pitbull Terrier. Diese sind an den roten Plaketten erkennbar, sofern sie im Land Brandenburg gehalten werden.

Weiterhin gilt Maulkorb- und Leinenzwang für Hunde, die als widerleglich gefährlich gelten, z. B. Rottweiler und Dobermänner unter 1 Jahr oder Hunde, die aufgrund eines Bissvorfalls als gefährlich eingestuft wurden. Auch diese Hunde tragen eine rote Plakette. Sollte die Gefährlichkeit durch ein Sachverständigengutachten widerlegt worden sein, gilt dieser Hund nicht mehr als gefährlich. Er kann dann ohne Maulkorb und Leine geführt werden. Dieser trägt eine grüne Plakette.

Eine Gefährdung von Personen oder Sachen durch Hunde darf jedoch nicht erfolgen. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Im Wald dürfen Hunde aufgrund des Waldgesetzes nur angeleint geführt werden. Ausgenommen hiervon sind Polizeihunde und Jagdhunde während der Ausübung der Jagd. Das Waldgesetz gilt selbstverständlich auch im Stadtwald; jedoch nicht in Hundeauslaufgebieten.

Anzeige- und Kennzeichnungspflicht
Neben der Anmeldung zur Hundesteuer besteht für Halter von Hunden, die eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg haben, eine Anzeige- und Kennzeichnungspflicht. Halter dieser Hunde müssen die Haltung des Hundes unverzüglich beim Ordnungsamt anzeigen und den Nachweis der Zuverlässigkeit (in der Regel ein Führungszeugnis) vorlegen. Darüber hinaus ist der Hund mit einem Mikrochip-Transponder durch einen Tierarzt zu kennzeichnen.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



„Unsere Stadt blüht auf“

Bei einem Rundgang durch Werders Straßen zeigt sich auch im Jahr 2010, dass der traditionsreiche Wettbewerb „ Unsere Stadt blüht auf“ Früchte trägt. Den Gruppen der Juroren fiel es auch in diesem Jahr nicht leicht, einige hervorragende Leistungen aus der Fülle guter Beispiele auszuwählen. Bewertet werden nach wie vor die schönsten Vorgärten und Terrassen, aber auch Balkone und gestaltete Eingänge. Die diesjährige Bepflanzung wurde Anfang Juli begutachtet.

Die Auszeichnung der Gewinner wird zum diesjährigen Mühlenfest am 14. August 2010 vorgenommen. Gewonnen haben:

Platz

Name
GARTEN
1. Platz 300,00 EUR Fam. Lange Moosfennstraße 53
2. Platz 250,00 EUR Fam. Blome Erdebergweg 33
3. Platz 200,00 EUR Fam. Meerstedt Eschenweg 3A
Ehrenpreis 50,00 EUR Frau B. Burghardt und Frau U. Piaszinski Am Markt 17
Aner-
kennungen
50,00 EUR Fam. Nathan / Puppe Am Plessower See 156
50,00 EUR AWO- Seniorenzentrum
„Am Schwalbenberg“
Rotkelchenweg 1
50,00 EUR Fa. Protz Eisenbahnstraße 32
50,00 EUR Fam. Pechmann Eisenbahnstraße 185
50,00 EUR Fam. Marquardt Fischerstr. 13a / Ecke Pfarrgartenstr.
50,00 EUR Fam. Frank und Ursula Thomas Moosfennstr. 54
50,00 EUR Fam. Scheller Moosfennstr. 6
50,00 EUR Fam. Opitz Berliner Straße 98
50,00 EUR Hausgemeinschaft Gluckstraße 15
(linke Seite)

Herzlichen Glückwunsch den Siegern!



Hochwertiger Kunsthandwerkermarkt

Am Markt, 14542 Inselstadt Werder (Havel) am 11. und 12. September 2010, 11:00-18:00 Uhr

Cornelja Hasler von Kunsthand-Berlin befasst sich seit mehr als 10 Jahren mit der Organisation von hochwertigen Kunsthandwerkermärkten und verwandelt am 11. und 12. September 2010 den Marktplatz der Inselstadt Werder (Havel) in eine kunterbunte Bühne, wo 50 ausgewählte Künstler & Kunsthandwerker Erlesenes, Schönes, Verrücktes und Nützliches aus ihren eigenen Werkstätten präsentieren.

Der Markt lädt ein zum Staunen und Verweilen. Ausgefallene Objekte aus Keramik, Metall, Holz und Sand zeigen, wie einzigartig und vielseitig die Darstellungsmöglichkeiten sind. Neueste Kollektionen von Textil- und Schmuckdesignern, diesmal open-Air, die passende Kopfbekleidung gibt es natürlich auch.

Einige Aussteller zeigen die Kunst ihres Handwerks und lassen sich über die Schulter schauen. Der Zinngießer Jörg Schilling fertigt nach traditioneller Handwerkskunst kleine und kleinste Zinnfiguren, die Weberin Johanna Nehm lässt ihren Webstuhl rattern und Rausch Göz von Meerklang lässt Klangwelten auf seiner Liederharfe, der Fidel oder anderen selbst hergestellten Instrumenten durch die Gassen gleiten. Der Besucher erlebt die ganze Vielfalt von Kunst und Kunsthandwerk.

Kinder gehen auf Bernsteinsuche beim Bernsteinschleifer Gerald Jancke oder können bei Jürgen Sackschewski und Anette Kirchner von Grünholz unter Anleitung das Schnitzen mit heimischen Hölzern erlernen. Bitte beachten Sie, dass nur begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Den Besuchern empfehlen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen - per Bus (www.havelbus.de) per Bahn (www.vbbonline.de) oder per Schiff (www.schiffahrt-in-potsdam.de oder www.sternundkreis.de).

Infos: Cornelja Hasler
KUNSTHAND-BERLIN
13465 Berlin, Gawanstr. 42
info@kunsthand-berlin.de
www.kunsthand-berlin.de



Die eigene Existenz gründen – von der Idee bis zum Konzept

Informationen und Umsetzung im 3-tägigen Basisseminar und Workshop

Werder (Havel): „Informationsdefizite abbauen, ist die Basis für eine erfolgreiche Selbstständigkeit – wir helfen Ihnen dabei“, unter diesem Motto bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Werder (Havel) und die Agentur für Existenzgründungen weitere Informationen im Seminar zum Thema Existenzgründung und Existenzfestigung an. Die Agentur für Existenzgründungen, ist anerkannter Bildungsträger des Bundesministeriums für Wirtschaft.

Die nächsten Seminare sind geplant:
vom 10.08. bis 12.08.2010
vom 14.09. bis 16.09.2010

Wir informieren Sie umfassend über alle Änderungen und Neuigkeiten für das Jahr 2010. Deshalb sind nicht nur angehende Existenzgründer teilnahmeberechtigt, sondern auch Selbständige, die sich erweitern oder verändern wollen.

Telefonische Anmeldungen gelten als verbindlich.

Unsere Seminare sind praxisnah und nicht nach Lehrbuch, alle Teilnehmer werden mit einbezogen. Der Seminarplan beinhaltet: Markterkundung, Unternehmensbesteuerung, Buchführung, Gewinnermittlung, Marketing, Absicherung des Unternehmens und der Person, Rechtsformen und vieles mehr. Die Teilnehmer werden in das Seminar praxisnah mit einbezogen, in dem sie lernen, durch einfache Rechenbeispiele selbst einen Investitions-, Finanzierungsplan, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Liquiditätsplan aufzustellen. Eingehend behandelt werden ebenfalls die Themen Unternehmensfinanzierung, Bankverhandlung, Einstellungszuschüsse und Fördermittel. Der Bund und das Land Brandenburg können Gründern mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen unterstützen. Alle Informationen mit ausführlichem Antragsverfahren zum Gründungszuschuss und zur freiwilligen Weiterversicherung gegen Arbeitslosigkeit bekommen Sie von uns erläutert. Aber auch das Einstiegsgeld für Alg II-Empfänger sowie mögliche Landesfördermittel werden ausführlich besprochen.

Die Teilnahmegebühr beträgt nach Vorgabe des BMWi, 40 EUR für das gesamte Existenzgründerseminar. Kostenlos erhalten alle Teilnehmer unterrichtsbegleitendes Material des BMWi, sowie ein Softwarepaket zur Existenzgründung und Unternehmensführung.

Das Teilnahmezertifikat erhalten alle Seminarteilnehmer am letzten Tag überreicht.

Der Unterricht erfolgt an allen Tagen von 08:00 bis 16:00 Uhr im Alten Rathaus der Stadt Werder (Havel), Kirchstrasse 6-7.

Anmeldungen ab sofort bei der Agentur für Existenzgründungen unter Telefonnummer: 034 671 – 6 42 90.



Unser Schulbus

Bei Hinzes in der guten Stube gibt es heute eine „Dienstbesprechung“.
Jonas Gerhard Willi, der kleine Sonnenschein der Familie soll eingeschult werden und heute wird festgelegt, wer mit ihm das richtige Verhalten auf dem Schulweg üben wird, wer ihn wann begleitet und auch wer mit ihm Bus fährt. Na klar bekommen Oma und Opa den Hauptanteil dieser Trainingsstunden übergeholfen, denn sie haben schließlich am meisten Zeit und holen Jonas fast jeden Tag im Kindergarten ab. Danach soll dann der Heimweg künftig über die Schule auf der Jugendhöhe führen. Und zwar zu Fuß.

Vater Gerhard meint, dass er mit seinem Filius das Üben der Schulbusbenutzung übernehmen würde, aber da fährt ihm der Opa in seine Bereitschaftserklärung.

„Hast Du Dich schon einmal beobachtet, wie Du an einem Schulbus in der Haltestelle vorbeifährst? Du bist da überhaupt kein Vorbild und ausgerechnet Du willst unserem Jonas was beibringen?“

Jetzt ist Gerhard natürlich erst einmal sauer, aber Opa erklärt ihm sofort was er meint.

„Warum macht ein Bus, wenn er in die Schulbushaltestelle fährt, wohl sein Warnblinklicht an?“ „Na, damit zeigt er an, dass er steht und Leute ein- und aussteigen!“

„Siehst Du“ sagt Opa, „und wegen Dir und anderer solcher Deppen sind unsere Kinder in Gefahr. Mit Dir mache ich erst einmal eine Fahrstunde bevor Du mit Deinem Sohnemann Bus fahren üben darfst.“

Ja und Opa Hinz meint das ernst. Er beobachtet nämlich an der Schulbushaltestelle an der Gluckstraße immer das völlig falsche Verhalten der Kraftfahrer.

Wegen der oft unbedachten Verhaltensweisen von Kindern ordnete die Straßenverkehrsbehörde gegenüber den Verkehrsbetrieben an, an welchen Haltestellen im Linien- und Schulbusverkehr die Busfahrer die Warnblinkanlagen zu betätigen haben. Alle diese Haltestellen liegen in Werder vor, oder in der Nähe von Schulen.

Das Einschalten der Warnblinkanlage hat schon ca. 50 bis 100 m vor dem Erreichen der Bushaltestelle zu erfolgen. Außerorts sind das sogar 150 m. Ab diesem Zeitpunkt darf der Bus nicht mehr überholt werden. Begonnene Überholvorgänge sind abzubrechen.
Wenn er dann in der Haltestelle steht, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit an ihm vorbeigefahren werden. Der Kraftfahrer muss mit größtmöglichem Abstand vom Bus fahren und immer anhaltebereit sein, falls ein Kind am haltenden Bus vorbei über die Straße rennt, entweder, um den Bus noch zu erreichen oder um schnell zu Interessanterem als die olle Schule war, zu kommen. Unüberlegtes Verkehrsverhalten ist bei Kindern unter 8 Jahren nie auszuschließen. Ihnen fehlt noch die Möglichkeit Verkehrslagen komplex zu erfassen.

„Aha“ meint Gerhard, „ich verstehe, ich darf den haltenden Bus, der seine Blinker anhat, also nur ganz vorsichtig und mit Schrittgeschwindigkeit überholen“. „Korrekt!“ sagt Opa, „aber wie ist es im Gegenverkehr?“ Auch der Gegenverkehr hat diese Schrittgeschwindigkeit beim Vorbeifahren am Bus einzuhalten! Und das wissen und beachten die meisten nicht.
Der Busfahrer schaltet das Warnblinklicht erst aus, wenn er die Türen nach dem Ein- und Aussteigen wieder schließt. Wenn er dann seinen Abfahrblinker setzt, ist ihm das ungehinderte Abfahren zu ermöglichen.
Opa Kunz ärgert vor allem, dass an der Haltestelle Kemnitzer Chaussee / Gluckstraße die wenigsten der Fahrzeugführer daran denken, dass die Fußgängerampel, die vor allem unseren Schulkindern über die Straße hilft, rot sein könnte und man nach dem Vorbeifahren am Bus gleich wieder anhalten muss. Verkehrsrowdys gefährden hier unsere Kinder oft also doppelt.
Warten Sie deshalb bitte die wenigen Minuten, bis der Bus wieder in Bewegung ist.

Der nette Revierpolizist wird übrigens zum Schuljahresbeginn seine Einsätze im Bereich der Bushaltestelle wieder verstärken und er ahndet Fehlverhalten der Kraftfahrer sehr konsequent und nicht nur mit Belehrungen. Der Bußgeldkatalog sieht hier zu Recht harte Strafen vor.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



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