Archiv - Neuigkeiten vom 01.10. bis 31.10.2010

Außerplanmäßige Sitzung der Stadt-
verordneten-
versammlung
am 21.10.2010
...als PDF-Datei



Bürgerservice Werder (Havel) bleibt geschlossen

Ab 01. November 2010 erfolgt bundesweit die Einführung eines neuen Personalausweises.

Er wird die Größe einer Scheckkarte besitzen und mit einem Chip ausgestattet sein. Auf diesem Chip werden Ihre biometrischen Daten und wenn Sie möchten, Ihre Fingerabdrücke gespeichert. Der neue Ausweis macht es möglich, künftig in Online-Shops und an Automaten einzukaufen oder auch Behördengänge online zu erledigen. Die Online-Funktion muss in der Ausweisbehörde frei geschaltet werden. Außerdem benötigen Sie eine von Ihnen selbst gewählte 6-stellige PIN.

Unter www.personalausweisportal.de finden Sie ausführliche Informationen zum neuen Personalausweis.

Am Freitag, den 08. Oktober 2010 findet die Schulung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservices Werder (Havel) statt. Aus diesem Grund bleibt der Bürgerservice im Schützenhaus geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Werner Große
gez. Bürgermeister



Aktion „Denkmal des Monats“

Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, zu deren Mitgliedern die Stadt Werder (Havel) zählt, will die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt stärken und die Vielfalt der kulturellen Tradition in der Altstadt erlebbar machen. Die Arbeitsgemeinschaft zeichnet zu diesem Zweck jeden Monat ein Denkmal aus. In diesem Jahr erfolgte die Auswahl unter dem Leitmotiv „Frauen machen Stadt“. Im Oktober wird das „Freigut Lendelhaus“ in Werder (Havel) „Denkmal des Monats“ 2010.

Aus diesem Anlass wird es am Freitag, 29. Oktober 2010 rund um das Freigut Lendelhaus, Am Markt 21, 14542 Werder (Havel) eine feierliche Veranstaltung geben, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.

Ablauf

10.00 Uhr – Begrüßung
1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel) Manuela Saß

10:15 Uhr – Grußwort
Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Jörg Vogelsänger

Grußwort und Übergabe der Urkunde zum „Denkmal des Monats“
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg und Bürgermeister der Stadt Beelitz Bernhard Knuth

Vorstellung des „Freigut Lendelhaus“
Eigentümer und Hausherr Berlinovelle Vermögensverwaltung GmbH Christoph Höhne

Im Anschluss stellt sich das Freigut in zwanglosen Gesprächsforen mit dem Laden der Regionen, dem Restaurant und Wellnessbereich, einer Ausstellung zum Themenjahr von Kulturland Brandenburg sowie der Galerie und den Zukunftsplänen des Eigentümers vor.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ag-historische-stadtkerne.de.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Zeitsprung - Aus der Sicht der Frauen
Neue Ausstellung in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss

Mut & Anmut - Frauen in Brandenburg-Preußen ist das große Thema des Jahres 2010 vom Kulturland Brandenburg. In Zusammenarbeit mit dem Schloss Caputh und dem Heimathaus Caputh zeigt die Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder (Havel) eine interessante Ausstellung unter dem Titel „Zeitsprung - Aus der Sicht der Frauen - Mut, Anmut, Leidenschaft fotografiert, gefilmt und vorgetragen von Frauen“. Diese Ausstellung ist Bestandteil des Themenjahres.

Die Ausstellung möchte dem Zuschauer vermitteln, in wie weit die Künstlerinnen bei der Darstellung der Frauen von den neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten beeinflusst wurden. Nicht die Handlungen der fotografierten und gefilmten Frauen stehen im Vordergrund, sondern die hinter ihren Handlungen stehenden geistigen Auffassungen sollen dem Zuschauer gezeigt werden.

An den drei Standorten, Kunst-Geschoss, Schloss Caputh und Heimathaus Caputh, werden unterschiedliche Sichtweisen auf Mut, Anmut und Leidenschaft der Frauen präsentiert. Mut zu Selbstbewusstsein beweisen die Fotografinnen in den Ablichtungen, die in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss, dem Hauptausstellungsort, präsentiert werden. Bilder, die die Persönlichkeit in der Öffentlichkeit präsentieren, Porträts in denen die Fotografinnen die Charakterzüge ihres Objektes aufdecken und Bilder, die das Intime einer Frau erraten wollen. Junge Fotografinnen bearbeiten ganz persönliche Themenwelten, die aus eigenen Lebenserfahrungen junger Frauen gründen. Bekannte Berufsfotografinnen nähern sich ganz bewusst in ihren Porträts der Persönlichkeit durch genaue Beobachtung und zurückhaltende und reduzierte Ablichtung. Während zeitgleich im Schloss Paretz Kleider der Königin Luise ausgestellt sind, wird die Ausstellung in Werder (Havel) durch textile Arbeiten junger Designerinnen vom Fachbereich Modedesign des Lette Vereins Berlin ergänzt. Die Besucherinnen der Ausstellung können durch eigene Aktion Bestandteil werden. Vor einer installierten Kamera können sie mit einem Selbstauslöser ihr eigenes Porträt ablichten. Die Wahl des persönlichen Ausdrucks ist der Akteurin selbst überlassen. Diese Porträts werden Bestandteil der Ausstellung und auf einem digitalen Display fortlaufend präsentiert. Im Rahmenprogramm werden Filme der bekannten Dokumentaristin Gitta Nickel gezeigt. Filmische Porträts von Frauen aus unserer täglichen Nähe, die durch den einmaligen Dokumentationsstil der Regisseurin zu etwas ganz Besonderem werden und uns den Blick auf unsere unmittelbaren Mitmenschen öffnen. An den Veranstaltungsabenden können Sie mit der Regisseurin ins Gespräch kommen. In musikalischer Darbietung werden die Werke von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805-1847) vom Frauenchor Cantabella und dem Vokalensemble Papillon aus Potsdam präsentiert. Den Zuhörern wird in einer Lesung aus den Tagebüchern und Briefen vorgetragen.

Im Schloss Caputh wird das Thema Anmut in Fotos, der in Stein gemeißelten Frauengestalten auf dem Schirrhof von Sanssouci gezeigt. Das Heimathaus Caputh widmet sich dem Thema Leidenschaft. Hier werden Fotografien einer betagten Hobbyfotografin gezeigt.

Die Ausstellungen wurden gefördert durch das Kulturland-Brandenburg. Kuratoren sind Dr. Krystyna Kauffmann und Frank W. Weber, die als Gespann auch schon die vielbeachtete Fotoausstellung „Werder vor 100 Jahren - in Fotografien und Texten von Marie Goslich“ Anfang des Jahres in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss präsentierten.

Die Ausstellung ist vom 21.08. bis 03.10 2010, jeweils Do, Sa, So von 13-18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen, das Rahmenprogramm und die Öffnungszeiten auch vom Schloss Caputh und dem Heimathaus Caputh finden Sie unter www.kunst-geschoss.de

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Kindertanztheater „VERTANZT“ mit neuem Programm

Das Kindertanztheater „VERTANZT“ aus Werder stellt sich nach 15 jähriger Präsenz in unserer Region mit einem eigenen Programm am Samstag, den 02.10. um 15:00 Uhr im Kino „Scala“ in der Eisenbahnstr. 182 in Werder/Havel vor.

In Kooperation mit der Dozentin für Filmschnitt an der HFF in Babelsberg -Susanne Foidl-ist eine Produktion mit Filmsequenzen und Liveauftritten aller Eleven entstanden. Etwa 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 4-17 Jahren wurden mit der Kamera bei den Proben begleitet und performen nun altersspezifische Choreographien.

Nicole Schäfer Dipl. Choreographin und Leiterin des Kindertanztheaters „Vertanzt“ hofft auch im Interesse unseres Kinos Scala auf ein „volles Haus“!

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete


„Der Herbst kommt geflogen“ - Bastelnachmittag in der Stadtbibliothek Werder (Havel)

Unter dem Motto „Der Herbst kommt geflogen“ veranstaltet die Stadtbibliothek Werder (Havel) mit Grundschulkindern einen Bastelnachmittag zum Thema Herbst.

Am Mittwoch, den 06. Oktober 2010, könnt Ihr von 14.30 – 16.00 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a, kleine Herbstdekorationen herstellen.

Der Einlass ist von 14.00 bis 14.40 Uhr. Eintrittskarten kosten 1,00 € und Ihr könnt sie direkt in der Stadtbibliothek kaufen. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Karten. Deshalb unbedingt vorher eine Eintrittskarte besorgen oder telefonisch (03327-42383) reservieren lassen. Denkt an den Bibliotheksausweis! Wir freuen uns auf einen ideenreichen Bastelnachmittag mit euch.

gez. Werner Große
Bürgermeister



Aktion „Denkmal des Monats“

Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, zu deren Mitgliedern die Stadt Werder (Havel) zählt, will die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt stärken und die Vielfalt der kulturellen Tradition in der Altstadt erlebbar machen. Die Arbeitsgemeinschaft zeichnet zu diesem Zweck jeden Monat ein Denkmal aus. In diesem Jahr erfolgte die Auswahl unter dem Leitmotiv „Frauen machen Stadt“. Im Oktober wird das „Freigut Lendelhaus“ in Werder (Havel) „Denkmal des Monats“ 2010.

Ehemalige Saftfabrik Lendel
Wohnhaus und Fabrikanlage, Am Markt 21 in 14542 Werder (Havel)

Das Wohnhaus wurde für die Familie von Kaehne auf einem Grundstück errichtet, welches sich bis zur ehemaligen Schützenstraße (am Ufer der Föhse) erstreckt. Dort war auch die Zufahrt. An der Südgrenze des Areals befindet sich das Fabrikationsgebäude, die Mosterei, an der anderen Seite liegt ein langgestreckter Flügel, der u.a. als Pferdestall und Heuboden diente. Daran schloss sich östlich und westlich die Böttcherei, ein eingeschossiger gelber Ziegelbau mit flachbogigen Fenstern, an. Das die Uferzone prägende Ensemble mit den wuchtigen Baukörpern wurde damals aufwendig gestaltet: Muster aus roten Ziegeln zieren das aus gelben Ziegeln bestehende Mauerwerk der Fabrikationsgebäude. Die Gesamtanlage ist ein ehemaliges sogenanntes Freigut. Es hatte Privilegien (u. a. Befreiung von städtischen Lasten) und darüber hinaus das Braurecht. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jh. gab es dort eine Brennerei. Ende des 19. Jh. gehörte dann das Grundstück der „Vereinigten Werderschen Brauerei AG“. Wahrscheinlich stammen aus jener Zeit auch die Fabrik- und Nebengebäude. 1916 kaufte F. W. Lendel das Gut. Er produzierte an diesem Ort Obstwein, Säfte und Konserven. Die Herstellung von Fruchtsäften war ein wesentlicher Wirtschaftszweig in Werder. Die Firma Lendel wurde berühmt. Anfang des 20. Jh. stellte man hier Marmelade, Mus, Fruchtsäfte und sog. Frucht-Konserven her. In der DDR gab es die Firma noch bis 1971, dann wurde sie in den „VEB Havelland“ umgewandelt und 1990 geschlossen. Der Eingang Vorderhaus erfolgt über eine Freitreppe. Das Haus ist unterkellert, der giebelseitig (Nordseite) gelegene Kellereingang wird als Wellness-Oase genutzt.

Die Räume des Lendelhauses sind seit Juni 2009 für eine neue öffentliche Nutzung geöffnet. Die Gastronomie durch Christine Steinbach als auch Gallerieflächen in den Räumen zum Markt laden zum Verweilen ein.

Der städtebauliche Bereich des kleinen vorgelagerten Platzes, der noch zum Marktplatz gehört, wird durch das Lendelhaus entscheidend geprägt. Auch der Schornstein ist wesentlicher Bestandteil der Silhouette der Insel.

Am Freitag 29. Oktober 2010 wird es rund um das Freigut Lendelhaus , Am Markt 21, 14542 Werder (Havel) eine feierliche Veranstaltung zum „Denkmal des Monats“ geben, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.

Ablauf:

10.00 Uhr
Begrüßung durch den Bürgermeister Werner Große

10:15 Uhr bis 12.00 Uhr
Grußworte und Übergabe der Urkunde zum „Denkmal des Monats“

Das Freigut stellt sich in zwanglosen Gesprächsforen mit dem Laden der Regionen, Restaurant -und Wellnessbereich, Ausstellung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg, Galerien und Zukunftspläne des Eigentümers vor.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.ag-historische-stadtkerne.de.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



1. Männer des WFC schafften fast die Sensation in der 2. Runde des Krombacher Landespokals

Es waren alle Vorbereitungen auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel) getroffen, um den Zuschauern ein schönes Fußballfest zu präsentieren. Die Sonne schien, der Rasen zeigte sich in einem leuchtenden Grün, zahlreiche Zuschauer erschienen und in der Halbzeitpause gab es tolle Preise vom Möbelhaus C.H.R.I.S.T. zu gewinnen, die dann persönlich vom Geschäftsführer des Möbelhauses, Christian Doeppner, verlost wurden. So konnte die Begegnung der 2. Runde des Krombacher Landespokals zwischen dem Werderaner FC und dem Oberligisten FSV 63 Luckenwalde pünktlich um 14:00 Uhr von Schiedsrichter Michael Wendorf, unter den Augen von Werders Bürgermeister Werner Große, dem Mitglied des Bundestages, Katherina Reiche, und dem Mitglied des Landtages Brandenburg, Sven Petke, angepfiffen werden. Nach vier Meisterschaftssiegen in Folge musste Werders Trainer Sven Thoß sein Team gegenüber der Vorwoche auf Grund von Verletzungen, Urlaub, Sperren, sowie anderen Motiven auf mehreren Positionen umbauen und wollte dennoch dem Favoriten Paroli bieten. Im Angriff bekam der 18 jährige Patrick Schmidt von den A-Junioren erstmals seine Chance und zeigte eine ansprechende Leistung. Weiterhin rückten Eric Schuder, Andreas Lietzke, David Krüger, Karsten Schulz und Sebastian Brosda in die Anfangsformation. Auch Luckenwaldes Trainer Ingo Nachtigall nahm einige Umstellungen vor und gab einigen Spielern aus der zweiten Reihe die Chance Spielpraxis zu sammeln.

Obwohl die Gäste sonst zwei Klassen höher um Punkte kämpfen, gestaltete sich die Begegnung größtenteils ausgeglichen. Der FSV hatte zwar die besseren Einzelspieler im Team und schlug technisch die feinere Klinge, doch Werder hielt mit kämpferischen, aber auch zeitweise mit guten spielerischen Mitteln ordentlich dagegen. Im 1. Spielabschnitt hätten die Werderaner sogar in Führung gehen können, als Patrick Schmidt sich im Strafraum gut durchsetzen konnte, aber am Luckenwalder Keeper Sebastian Hein scheiterte. Aber auch der Oberligist hatte in der 1. Halbzeit seine Möglichkeiten die Führung zu erzielen. Doch die gut organisierte Abwehr des Gastgebers ließ keinen Treffer zu und so ging es torlos in die Halbzeitpause.

Luckenwaldes Trainer Ingo Nachtigall brachte mit Beginn der 2. Halbzeit mit Tilo Lindner einen frischen Stürmer, der sich auch gleich gut in Szene setzen konnte und in der 50. Spielminute die 0:1 Führung erzielte. Die Werderaner zeigten sich keineswegs geschockt und Karsten Schulz hatte in der 53. Minute die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, als er nur noch Torwart Sebastian Hein vor sich hatte, aber den Keeper nicht überwand. Fünf Minuten später schlugen dann die Gäste erneut zu. André Siegel konnte einen Luckenwalder Stürmer nur durch ein Foul im Strafraum stoppen und Michael Braune versenkte den fälligen Strafstoß etwas glücklich zum 0:2, da Torwart Eric Schuder noch mit den Fingerspitzen am Ball war. Wer nun dachte die Begegnung sei gelaufen, wurde in der Folgezeit eines Besseren belehrt. Werder spielte weiter munter mit und als Gästekeeper Hein, nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums, in der 62. Minute die rote Karte sah, wurde es noch einmal richtig spannend. Der FSV kam nur noch gelegentlich zu Konterchancen, da die Heimischen mit einem Mann mehr nun auf den Anschlusstreffer drängten. In der 82. Minute war es dann so weit und David Krüger drückte den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie. Jetzt hatten die Werderaner die Pokalsensation vor Augen und spielten forsch nach vorn. In der 84. Minute verhinderte die Latte den Ausgleich und in der 89. Minute ging ein Freistoß von Kapitän Mathias Lettow leider nur an den Pfosten, so dass der Oberligist mit etwas Glück und Geschick die nächste Runde erreichte. Die fast 200 Zuschauer sahen ein tolles Pokalspiel und verabschiedeten beide Teams nach Spielschluss mit Applaus. Auch Trainer Sven Thoß zeigte sich nach der Begegnung zufrieden: „Wir haben den Oberligisten bis zur letzten Minute gefordert und hatte auch die Möglichkeit in die Verlängerung zu kommen. Aber es sollte nicht sein und nun können wir uns wieder auf die Punktspiele konzentrieren“. Der Vorstand möchte sich recht herzlich bei Herrn Doeppner vom Möbelhaus C.H.R.I.S.T. für die Präsentation eines tollen Pokalsspieles bedanken.

1. Männer empfangen am Samstag den BSC Rathenow 94 – Spielbeginn um 14:00 Uhr

Am 8. Spieltag der Landesliga Nord, empfängt unsere 1. Männermannschaft nun am Samstag, dem 16.10.2010 den Tabellensechsten BSC Rathenow 94. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel). Und auch am 9.Spieltag der Landesliga Nord haben die Werderaner Heimrecht, wobei die Kicker von Sven Thoß am Samstag, dem 23.10.2010 auf den SC Oberhavel Velten treffen, die momentan auf den 8. Tabellenplatz stehen. Wir freuen uns auf ihren Besuch!!!

Weitere Ergebnisse vom Wochenende:

Ü 50 – Ketzin/Falkenrehde (Pokal) 4:6
Falkensee/Finkenkrug – D I Junioren 2:0
C Junioren – Potsdamer Kickers 6:1
A Junioren – Turbine/Potsdamer Kickers 10:2
Babelsberg 74 - WFC Frauen 1:6
WFC III – Kickers Potsdam II (Pokal) 1:2
USV Potsdam - WFC II 0:1

gez. Klaus-Dieter Bartsch
Vorsitzender des WFC



Sprechstunde der Brandenburger Landesbeauftragten

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgender kommunistischen Diktatur (LAkD) bietet Beratungen für Bürgerinnen und Bürger an, die unter der SED-Diktatur gelitten haben und durch Maßnahmen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit in ihren Rechten verletzt worden sind.

Zur nächsten Sprechstunde der Brandenburger Landesbeauftragten

am Dienstag, 5. Oktober 2010

in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr

in 14542 Werder (Havel), Uferstr. 10 , Bürgerservice (Schützenhaus)

sind betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

In Einzelgesprächen haben Betroffene die Möglichkeit, ihre eigenen Schicksale, ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu schildern und können sich nach Möglichkeiten erkundigen, wie ihnen geholfen werden kann, bzw. wie sie ihre Rechte geltend machen können.

In den klärenden Gesprächen können insbesondere Fragen gestellt werden

zur Einsicht in Akten des ehemaligen MfS nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz
zu Archiven, in denen sich wichtige Unterlagen aus der Zeit der ehemaligen DDR befinden (z.B. zur Klärung von Rentenversicherungszeiten)
zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung von SED-Unrecht nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen: dem Strafrechtlichen, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz
zur Behandlung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden
zu allgemeinen Fragen und Problemen zur Tätigkeit des früheren MfS.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die nicht zum Termin erscheinen können, wenden sich bitte telefonisch an die Branderburger Landesbeauftragte unter (0331) 237 292 20 oder auch per e-mail an: aufarbeitung@lakd.brandenburg.de Hier sind auch Informationen zu den nächsten Beratungsangeboten in der Nähe ihres Wohnortes erhältlich.



Fernlicht

Es wird inzwischen immer zeitiger und bleibt immer länger Dunkel. Im Dunkeln muss man auf Sicht fahren. Um die Sichtverhältnisse zu verbessern soll bei Dunkelheit stets Fernlicht verwendet werden.

Herr Kunz hatte jetzt auf der Asternstraße eine Schrecksekunde, weil ihm eine Wildsau vors Auto gelaufen war und er sie zu spät erkannt hatte. Hinz meint: „Du hättest doch das Fernlicht anmachen können, dann hättest Dus sie sicher gesehen und vielleicht auch verschreckt.“

Ganz so pauschal geht das mit dem Licht leider nicht.

Es gibt keine Pflicht das Fernlicht einzuschalten. Wer es nicht verwendet, hat dann allerdings so langsam zu fahren, dass er innerhalb der überschaubaren Strecke rechtzeitig vor einem Hindernis anhalten kann. Grundsätzlich muss der Kraftfahrer sicherstellen, dass sein Anhalteweg im Sichtbereich garantiert bleibt. Also beim Umschaltern nicht sofort stark abbremsen, sondern die Geschwindigkeit auf ein Maß reduzieren, dass man nach der vorher ausgeleuchteten Strecke durch Anhalten auf ein Hindernis reagieren kann.

Ich will das mal versuchen am Beispiel zu erläutern: Schaltet der Kraftfahrer an der Fahrbahnstelle x von Fernlicht auf Abblendlicht, dann muss er, wenn z.B. sein Fernlicht 200m weit reicht, seine Geschwindigkeit auf diesen 200m soweit reduziert haben, dass er vor einem Hindernis, das nach diesen 200m vom Punkt x gerechnet, auf der Fahrbahn auftaucht, noch rechtzeitig anhalten kann.

Fernlicht darf nur verwendet werden, wenn die Straße nicht durchgehend ausreichend ausgeleuchtet ist. Das gilt inner- aber auch außerorts. Nicht ausreichend ist die Straßenbeleuchtung dann, wenn auf einer längeren Strecke als 100m nicht ausgeleuchtete Fahrbahnflächen übrig bleiben.

Fernlicht darf nicht bei Blendung des entgegenkommenden oder vorausfahrenden Verkehrs verwendet werden.

Wenn das Umschalten von Fern- auf Abblendlicht ganz kurz passiert, um den Entgegenkommer nicht zu blenden, dann ist man nicht zur Herabsetzung der Geschwindigkeit verpflichtet, wenn man innerhalb des zuvor ausgeleuchteten Bereich wieder aufblenden kann.

Übrigens: wenn an einem Tunnel ein Zeichen 327 der StVO zum Einschalten des Lichts auffordert, dann ist damit immer Abblendlicht gemeint. Im Tunnel darf grundsätzlich nicht aufgeblendet werden.

Ihre Straßenverkehrsbehörde


Geschwindigkeitsbeschränkungen

Unsere Freunde Hinz und Kunz waren sich ausnahmsweise mal einig. „Bei diesem schwierigen Problem rufen wir bei der Straßenverkehrsbehörde an und lassen uns das vor Ort mal richtig erklären“.

Was war passiert? Sie wollten mit Ihren Herzdamen eine Wanderung in den Alpen machen. Also nicht so ganz; die Glindower Alpen waren es, die sie sich bei dem schönen Sonntagswetter für eine „Pilswanderung“ ausgesucht hatten. Nee, das „s“ ist kein Schreibfehler. Ziel der Wanderung war der Biergarten in Petzow wo es ein Dunkles Budweiser gibt.

Aber schon auf der Alpenstraße gingen die Probleme los. Hinter dem Kreisverkehr steht ein einsames Tempo-30-Schild. Alles klar! Also die Geschwindigkeit runter. Aber wie weit gilt das nun. Wiederholungsschilder gibt es nicht. Ist also am Ende der Strecke immer noch 30 zu fahren? Die Diskussion haben Sie in der Vorfreude auf die Wanderung und das Pils erst einmal verschoben.

Auf dem Rückweg fuhr Hinzes Liebste. Liebste sagt er immer, wenn er sie bittet auf Alkohol zu verzichten und sich ans Steuer zu setzen. Die zuckelte also die Alpenstraße lang und erklärte auf Männes Vorwurf ganz ruhig: „Für uns gilt immer noch 30ig!“ Er wollte nicht streiten. Zu Hause haben sie im Internet nach der StVO gegoogelt und da stand, dass Streckenverbote nach Zeichen 274 (also Geschwindigkeitsbeschränkungen) nicht ohne weiteres an der nächsten Kreuzung und Einmündung enden. Das Ende eines solchen Verbots ist immer durch ein Zeichen 278 (z.B. die durchgestrichene 30) gekennzeichnet.

Zwar verlangt der Sichtbarkeitsgrundsatz eine Wiederholung aller Streckenvorschriftzeichen auf der Straßenseite, auf der das Verbot besteht, aber diese brauchen nur dort wiederholt zu werden, wo mit dem Einbiegen ortunkundiger Fahrer zu rechnen ist. Da kann auf der Alpenstraße nicht passieren, da sie ja die einzige Zufahrt zu dem Gebiet um den Judenberg ist.
Insofern gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung bis zum Ende aller Sträßchen und Wege in diesem Bereich und zurück.

So weit klar! Aber jetzt haben sie sich eine Fangfrage für die Straßenverkehrsbehörde ausgedacht: „Gelten die 30 auch nach dem Kreisverkehr weiter? Hinter dem Kreis stehen ja keine Verkehrszeichen, die das aufheben oder ändern!“

Nun: Der Kreisverkehr stellt einen eigenen Verkehrsbereich dar. Aus verschiedenen Richtungen können hier Kraftfahrer aus unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen einfahren. Der Verkehr auf der Kreisfahrbahn hat Vorfahrt. Deshalb unterbricht ein Kreisverkehr immer ein Streckenverbot. Nach dem Ausfahren gilt im Ort grundsätzlich die Innerortgeschwindigkeit, also 50. Es sei denn, ein Verkehrszeichen ordnet etwas anderes an.
Nun wissen wir, dass die „30“ auf der Alpenstraße nicht nur die Familien Hinz und Kunz irritieren und werden deshalb eine Tempo 30-Zone, die dann, für alle unzweifelhaft erkennbar, die Höchstgeschwindigkeit in diesem gesamten Gebiet regelt, einrichten. In diesem Zusammenhang werden wir auch das 10 km/h-Schild abbauen lassen, das jemand illegal am Jahnufer aufgestellt hat.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Die eigene Existenz gründen kann eine Alternative sein!

Im Basisseminar und Workshop erhalten Sie von uns Informationen und Hilfe

Werder (Havel): "Informationsdefizite abbauen ist die Basis für eine erfolgreiche Selbstständigkeit – wir helfen Ihnen dabei",
unter diesem Motto bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Werder (Havel) und die Agentur für Existenzgründungen weitere Informationen im Seminar zum Thema Existenzgründung und Existenzfestigung an. Die Agentur für Existenzgründungen, ist anerkannter Bildungsträger des Bundesministeriums für Wirtschaft.

Die nächsten Seminare sind geplant:

vom 14.09. bis 16.09.2010
vom 19.10. bis 21.10.2010

Wir informieren Sie umfassend über alle geplanten Neuerungen und Änderungen der Bundesregierung zum Jahr 2011. Deshalb sind nicht nur angehende Existenzgründer teilnahmeberechtigt, sondern auch Selbstständige, die ihr Unternehmen erweitern oder verändern wollen.
Unsere Seminare sind praxisnah und nicht nach Lehrbuch, alle Teilnehmer werden mit einbezogen.
Der Seminarplan beinhaltet Markterkundung, Unternehmensbesteuerung, Buchführung, Gewinnermittlung, Marketing, Absicherung des Unternehmens und der Person, Rechtsformen und vieles mehr. Unsere Teilnehmer werden in das Seminar praxisnah mit einbezogen, in dem sie lernen, durch einfache Rechenbeispiele selbst einen Investitions-, Finanzierungsplan, eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie einen Liquiditätsplan aufzustellen. Eingehend behandelt werden ebenfalls die Themen Unternehmensfinanzierung, Bankverhandlung, Einstellungszuschüsse und Fördermittel. Der Bund und das Land Brandenburg können Gründer mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen unterstützen. Alle Informationen mit ausführlichem Antragsverfahren zum Gründungszuschuss und zur freiwilligen Weiterversicherung gegen Arbeitslosigkeit bekommen Sie von uns erläutert. Aber auch das Einstiegsgeld für Alg II-Empfänger sowie mögliche Landesfördermittel werden ausführlich besprochen.

Sie erhalten weiterhin Informationen zur Erstellung ihres eigenen Businessplanes zur Existenzgründung oder Geschäftserweiterung. Der Businessplan ist nicht nur notwendig für die Förderstellen, die Banken und das Finanzamt, sondern er ist in erster Linie richtungweisend für den Existenzgründer.

Die Teilnahmegebühr beträgt nach Vorgabe des BMWi 40 EUR für das gesamte Existenzgründerseminar. Kostenlos erhalten alle Teilnehmer unterrichtsbegleitendes Material des BMWi sowie ein Softwarepaket zur Existenzgründung und Unternehmensführung.

Das Teilnahmezertifikat erhalten alle Seminarteilnehmer am letzten Tag überreicht.

Der Unterricht erfolgt an allen Tagen von 08.00 bis 16.00 Uhr im Alten Rathaus der Stadt Werder (Havel), Kirchstrasse 6-7.

Anmeldungen ab sofort bei der Agentur für Existenzgründungen unter Telefonnummer: 034 671 – 6 42 90.Telefonische Anmeldungen gelten als verbindlich.



Seitenanfang


www.wetter.net





Virtuelle Städtetour
durch Werder (Havel)


Tagesprogramm

Blutspendedienst Berlin-Brandenburg und Sachsen
Suchen Sie Ihren aktuellen Blutspendetermin in: