Archiv - Neuigkeiten vom 01.02. bis 28.02.2011

Sitzung des
Hauptausschusses
am 10.03.2011
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Sitzung des
Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen
am 09.03.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Bliesendorf
am 08.03.2011
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Außerplanmäßige,
nichtöffentliche
Sitzung des
Hauptausschusses
am 22.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Phöben
am 15.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Kemnitz
am 15.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Plötzin
am 11.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Glindow
am 09.02.2011
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Sitzung des Überprüfungs-
ausschusses
am 08.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Töplitz
am 08.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Derwitz
am 08.02.2011
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Sitzung des Ortsbeirates Petzow
am 07.02.2011
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Vorlesewettbewerb 2010/2011

Regionalentscheid in der Stadtbibliothek Werder (Havel)



Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels geht in die nächste Runde: Hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen haben sich auch in diesem Schuljahr am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt, in rund 7.500 Schulen wurden im vergangenen Herbst die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Jetzt gehen die Schulsieger in den regionalen Entscheiden der Städte/Landkreise an den Start.

Der Regionalentscheid für den Landkreis Potsdam-Mittelmark findet am 23. Februar 2011, um 14.00 Uhr, in der Stadtbibliothek Werder (Havel) in der Brandenburger Str. 1 a, statt. Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, sind dem Verband zentrale Anliegen. Mehr als 700.000 Kinder aller Schularten beteiligen sich jährlich am Wettbewerb. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale im Juni 2011. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.

Die erfolgreiche Leseförderungsaktion will Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren. Beim Vorlesewettbewerb machen Kinder die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und neue Horizonte eröffnen.

Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis. Das Finale der Landesbesten findet im Juni 2011 statt.

Weitere Informationen
Börsenverein des Deutschen Buchhandels: 069 / 1306-368,
E-Mail: info@vorlesewettbewerb.de.
Der aktuelle Stand des 52. Vorlesewettbewerbs sowie alle Termine und Teilnehmerschulen sind auf der Internetseite: www.vorlesewettbewerb.de zu finden.

Entscheidung im Vorlesewettbewerb 2010/2011
Stadt/Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Termin: 23. Februar 2011
Ort: Stadtbibliothek, Brandenburger Str. 1 a, 14542 Werder (Havel)
Kontakt :03327-42383

gez. Werner Große
Bürgermeister



Nachlese zur Internationalen Grünen Woche 2011

Am Sonntag ist auch für die Stadt Werder (Havel) und die Unternehmen der Region, die sich am Gemeinschaftsstand der Stadt oder mit eigenen Ständen präsentiert haben, eine anstrengende aber sehr erfolgreiche Woche zu Ende gegangen.

Mitten in der Brandenburghalle hatten die Besucher die Möglichkeit einen „Kurzurlaub“ in unserer Stadt erleben zu können. Neben Ausflügen über die Bismarckhöhe, den Wachtelberg über den Tannenhof zur Ziegelei nach Glindow konnten die Gäste von frisch gepresstem Öl über Sanddornprodukte, dem bekannten Wein vom Wachtelberg, das einheimische Obst und den dazugehörigen Obstwein, selbstgebrannte prämierte Obstbrände, bis hin zu Tee das vielfältige kulinarische Angebot unserer Blütenstadt genießen.
Ein besonderer Höhepunkt war der 13. Werdertag am 23.01.2011. Mit einem informativen und abwechslungsreichen Bühnenprogramm, gestaltet durch die Werderaner Aussteller und Vereine hat unsere Stadt bei den Messegästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitwirkenden herzlich für die hervorragende Präsentation unserer Stadt bedanken.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Sanddornpower überzeugt

Schüler des Ernst-Haeckel – Gymnasiums Werder auf der grünen Woche 2011 geehrt

„Wirtschaft trifft Schule“, dass sich daraus ein mehrjähriges Schülerprojekt entwickeln kann, welches auf der Grünen Woche ein Ehrung durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft erhält, bewiesen Schülerinnen und Schüler des Ernst-Haeckel-Gymnasiums Werder auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin.

Mit der Eröffnung der Wanderausstellung „Sanddorn – mehr als eine Beere – Schüler forschen und entwickeln“ und einer Kochshow konnten sie die Gäste der Grünen Woche rund um dieses Produkt der Region informieren und zum Testen selbstkreierten Sanddornleckereien erfolgreich motivieren.

Auf Initiative der Unternehmerin Christine Berger vom Fruchterlebnishof in Petzow wurde 3 Jahre durch die AG „Sanddornpower“ recherchiert und experimentiert und brachte vielfältige Informationen hinsichtlich Herkunft, umweltbiologischer und gesundheitlicher Bedeutung sowie Verwendung von Pflanze und Frucht. Wer hätte gewusst, dass schon Dschinghis Khan seinen Reitertruppen Sanddorn mit gab und die Übersetzung des wissenschaftlichen Namens „Glänzendes Pferd“ bedeutet. Unter dem Motto „gesund aber herb – geht das auch leckerer“ versuchten sich die jungen Leute an allerlei Snacks für zwischendurch.

Zu interessant nur für den internen Gebrauch fanden auch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und die Umweltstiftung“ Blauer Engel“. Dank ihrer Unterstützung wurde die Idee einer Wanderausstellung umgesetzt und erstmalig auf der Grünen Woche präsentiert. Das Team der nun 17jährigen Schülerinnen und Schüler in den weit leuchtenden orangenen T-Shirts mit der Aufschrift „Sanddornpower“ überzeugte in einer Kochshow die zahlreichen Besucher mit Sanddornpralinen, Müsliriegel, Fruchtschnitten und Energydrinks und präsentierte selbst gebastelteten Schmuck aus Sanddornholz.

„Unsere Flyer und Lesezeichen mit den Rezepten sind viel zu wenig“ ärgerten sich Anja Engelbert und Bastian Mendling. Deswegen ist nun auch alles auf der Internetseite des Gymnasiums nachzulesen unter www.ehg-werder.de. Eine große Ehre und Belohnung war für das Team unter Leitung ihrer Lehrerin Antje Buchwald und den Schulleiter Jörg Ritter die Auszeichnung auf der Bühne in der Brandenburghalle mit den Ehrenurkunden des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft.

„Wir haben noch einige Ideen, die auf ihre Umsetzung warten“ teilt Ragna Iwers mit. So wird „Sanddornpower“ wohl auch weiterhin gefragt sein.




Teilnahme am Pleinair in unserer Partnerstadt Birzai (Litauen)

In diesem Jahr richtet unsere Partnerstadt Birzai ein litauisch-deutsches Pleinair aus. In der Zeit vom 10. bis 17. Juni 2011 haben vier bildende Künstler/Künstlerinnen aus Werder (Havel) die Möglichkeit, in Birzai künstlerisch und mit Künstlern aus Litauen zu arbeiten. Hauptthemengebiet wird die Stadt Birzai an sich sein. Dabei beziehen sich die künstlerischen Techniken auf die grafischen Bereiche.

Sie können an diesem Pleinair teilnehmen! Sofern Sie Interesse haben, bewerben Sie sich bitte unter Beachtung folgender Rahmenbedingungen:
Sie stehen im angegebenen Zeitraum zur Verfügung.

Ihr Wohn- bzw. Arbeitsort als Künstler/in ist Werder (Havel) bzw. ein Ortsteil.
Sie haben künstlerische Erfahrung in der Arbeit in freier Natur bzw. im Stadtumfeld.

Sie sind in der Lage, mehrere repräsentative, künstlerische Werke in der gegebenen Zeit zu erstellen.

Sie sind teamfähig und aufgeschlossen.

Die An- und Abreise erfolgt per Flugzeug. Die Kosten werden übernommen.
Für Unterkunft und Verpflegung wird gesorgt. Die Kosten werden übernommen.

Das grafische Arbeitsmaterial muss selbständig mitgebracht werten.
Es wird kein Stipendium oder Tagegeld gezahlt.

Die Stadt Birzai erbittet ein, im Pleinair entstandenes Kunstwerk, von jedem Künstler/jeder Künstlerin.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte bis zum 28. Februar 2011 schriftlich an uns richten:

Stadt Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13-14
14542 Werder (Havel) oder
E-Mail:
s.meifert@werder-havel.de

Gern stehen wir und der Kurator der Stadtgalerie Frank W. Weber für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Tel.: 0172- 1738081 (Kurator Frank W. Weber)
Web: www.kunst-geschoss.de

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Im Schützenhaus startet das Ausstellungsjahr 2011

Das Schützenhaus eröffnet das Ausstellungsjahr 2011 gleich mit zwei Ausstellungen.

Im Kunst-Geschoss startet am Samstag, 26. Februar 2011 die Ausstellung „GÜNTER IHLE – FARB-STIMMUNGEN“. Günter Ihle ist als zurückhaltender, ruhiger und kompromissloser Werderaner Künstler bekannt, der sich in seinen Gemälden in reduzierter, elementarer Form und glühender Farbigkeit ausdrückt. Ein entscheidender Wegepunkt in seinem künstlerischen Schaffen war der Umzug von Berlin nach Werder (Havel) im Jahr 1996. In der Stadt Werder (Havel) wurde Günter Ihle bereits durch seine Teilnahmen am 1. Internationalen Pleinair mit Künstlern aus unseren Partnerstädten, an der Ausstellung „Blick zurück nach vorn – 20 Jahre Mauerfall“ und sein Mitwirken an den Grafikmärkten zur Adventszeit im Schützenhaus bekannt.

Zeitgleich wird im Mittelgeschoss des Schützenhauses - "Galerie am Glas" - die Ausstellung „Augenblicke – faces & lyrics“ mit 15 Gesichtern und 15 lyrischen Texten von UWE RABIEN eröffnet. Uwe Rabien setzt seine Minutenskizzen in einen Kontext zu seinen lyrischen Arbeiten. Die „Augenblicke“ entstanden ohne irgendwelche Gedanken an Kunstbetrieb oder Wertebeständigkeit, waren und sind einfach Teil seiner persönlichen Sicht auf Menschen und Leben. Und natürlich steht dahinter auch die Suche nach Schönheit und Gelingen. Uwe Rabien lebt seit 2005 in Werder (Havel)/OT Phöben.

Die Ausstellung im Kunst-Geschoss „GÜNTER IHLE – FARBSTIMMUNGEN“ ist bis 10. April 2011 jeweils Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung „Augenblicke – faces & lyrics“ im Mittelgeschoss des Schützenhauses ist bis 10. April 2011 täglich zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Aktion „Denkmal des Monats“ 2011

Die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, zu deren Mitgliedern die Stadt Werder (Havel) zählt, will die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt stärken und die Vielfalt der kulturellen Tradition in der Altstadt erlebbar machen. Die Arbeitsgemeinschaft zeichnet zu diesem Zweck jeden Monat ein Denkmal aus. In diesem Jahr erfolgte die Auswahl unter dem Leitmotiv „Orte der Kultur“. Im Februar wird das Theater „Comédie Soleil“ in Werder (Havel) „Denkmal des Monats“ 2011.

Theater „Comédie Soleil“, Eisenbahnstr. 210 in 14542 Werder (Havel)

Das Haus des ehemaligen Kaufhauses steht am südlichen Ende der Eisenbahnstraße, die sich hier platzartig erweitert. Es besitzt an diesem Platz außerordentliche städtebauliche Bedeutung. Neben zwei Gaststätten befinden sich in nächster Umgebung zahlreiche Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen, sowie die Geschäftsstraße Unter den Linden, die zur Inselstadt führt.

Das Gebäude wurde als dreigeschossiger Monolithbau auf gekurvtem Grundriss mit straßenseitig vortretendem Treppenhausteil und mit überstehenden Flachdächern errichtet. Es besitzt drei Verkaufsetagen. Diese besitzen jeweils eine mittlere Stützenreihe, die parallel zu den geschwungenen Außenwänden angeordnet sind. Das Treppenhaus auf der linken Gebäudeseite erschließt die verschiedenen Etagen. Als verglaster, vorstehender Bauteil tritt es schon äußerlich in Erscheinung. Die mehrläufige Treppe mit abgerundetem Auge blieb aus der Bauzeit erhalten. Die straßenseitige Putzfassade weist eine differenzierte Durchfensterung auf. Im Erdgeschoss befindet sich die verglaste Schaufensterzone und links neben dem Treppenhaus befindet sich der Eingang. Das erste Obergeschoss hat große Fenster in Form liegender Rechtecke. Das zweite Obergeschoss hat kleine stehende Fenster, die jeweils zu Dreiergruppen geordnet sind.

Seit 2007 befindet sich das ehemalige Kaufhaus im Besitz der GBV Grundstücks- und Vermögensverwaltung GmbH. Neben dem Geschäft „Komma 10“ zog 2009 das kleine Theater „Comédie Soleil“ ins 1. Obergeschoss ein. Damit erhielt die Altstadt eine weitere, an zentraler Stelle gelegene, kulturelle Attraktion. Die Einrichtung des Theaters ist ebenso als weiterer Beitrag zur Stärkung der Innenstadt zu sehen.

Am Freitag, 25. Februar 2011 gibt es rund um das Theater Comédie Soleil eine feierliche Veranstaltung zum „Denkmal des Monats“, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen.

Ablauf
11.00 Uhr Begrüßung durch den Bürgermeister der Stadt Werder (Havel), Werner Große

11:15 Uhr Grußwort und Übergabe der Urkunde zum „Denkmal des Monats“
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen
Stadtkernen“ des Landes Brandenburg, Michael Knape

ab 11.30 Uhr Das Theater stellt sich in zwanglosen Gesprächsforen und mit einer kleinen Theateraufführung vor.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.ag-historische-stadtkerne.de.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete



Inselraser

Die Straßenverkehrsbehörde unserer Stadt ist sauer. Stinksauer!!

Wir konnten uns soviel Rücksichtslosigkeit von Kraftfahrern, wie wir es im Januar auf der Insel feststellen mussten, gar nicht vorstellen. Bewohner der Insel haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass in der Kirchstraße gerast wird. Na, ja dachten wir – Einzelne! Die kann man bestimmt erziehen. Wir haben dann unser kleines Verkehrszählgerät hingestellt und eine Woche lang mal aufgezeichnet, wie schnell wirklich gefahren wird. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Insel ist mit 20km/h festgelegt, weil wir es den Bewohnern schuldig sind, dass der Lärm, der von der Fahrt auf dem historischen Kopfsteinpflaster ausgeht, möglichst gering gehalten wird; weil Straßen und Kurven so schmal sind, dass ein Begegnen wirklich nur langsam möglich ist; weil viele Fußgänger auf den meist sehr schmalen Gehwegen unterwegs sind und sie und die Radfahrer in höchstem Maße schutzbedürftig sind; und nicht zuletzt, um den vielen Besuchern und Touristen die Ruhe zu bieten, die einer historischen Altstadt zu Gesicht steht.

Jetzt zeigte sich, dass fast 60% der gemessenen Fahrzeuge schneller als 20 km/h waren. Pkw-Fahrer rollen mit durchschnittlich ca. 25km/h, davon 14 % sogar schneller als 30km/h. Höchstgeschwindigkeiten von 35km/h gab es aber auch. Ein Fahrer schaffte 50km/h. Transporter und Lkw dagegen trauen sich mehr. Deren Durchschnitt liegt bei 27,4km/h. Wahrscheinlich macht sich bei ihnen der Erschütterungswert durch das Pflaster nicht mehr so bemerkbar. Hier sind Geschwindigkeiten von 35km/h keine Seltenheit und sie schaffen es bis auf 45km/h und mehr, einer sogar auf 55km/h. Wie gesagt in der schmalen Kirchstraße, wo man am Kirchplatz oder auch an der Michaelisstraße schnell mal von einem quer kommenden, vorfahrtberechtigten Fahrzeug überrascht werden kann und wo Muttis mit Kinderwagen oder auch Kleinkindern an der Hand unterwegs sind.

Allerdings zeigt die zeitliche Auswertung, dass wohl auch Eltern, die den Kindergarten anfahren, an den hohen Geschwindigkeiten beteiligt sein können.

Im Vergleich dazu sind die von uns erbetenen Kontrollergebnisse der Messfahrzeuge des Landkreises auf der Straße Am Plessower See direkt human. „Nur“ 15% der gemessenen Fahrzeuge überschritten an den Kontrolltagen den Grenzwert von 35km/h und nur einer war 25km/h zu schnell.

Da offensichtlich in den geschwindigkeitsbeschränkten Zonen Vernunftsgründe zur Selbstdisziplinierung nicht ausreichen, haben die Überwachungsorgane die Pflicht hier repressiv einzuschreiten. Es wird Kontrollen geben! Ab 50km/h Fahrgeschwindigkeit ist auf der Insel „der Lappen erst mal weg“ und um mindestens 160 EUR wird die Kasse geschmälert.

Ihre Straßenverkehrsbehörde


Das Fundbüro teilt mit:

Folgende Gegenstände wurden seit dem 10.01.2011 als Fundsache abgegeben:

1 Mountainbike (Fundort: Einfahrt Polizei)
2 Schlüssel (Fundort: Glindower Dorfstr.)
4 Schlüssel mit Tasche (Fundort: Glindow, Alte Str.)
1 Koffer (Fundort: Bushaltestelle Friedrichshöhe)

ab 02.02.2011:

1 Kindersportwagen (Fundort: Parkplatz (Hartplatz)
1 Kinderfahrrad (Fundort: Uferweg)

Für die Herausgabe von Fundsachen gilt grundsätzlich, dass das Eigentum an den entsprechenden Gegenständen nachgewiesen werden muss.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch im Fundbüro unter: 03327/783222

gez. Werner Große
Bürgermeister


Stadtsportbund würdigt seine erfolgreichen und verdienstvollen Sportler 2010

Zu ihrer jährlichen Auszeichnungsfeier laden die Stadt Werder (Havel) und der Stadtsportbund Werder (Havel) e.V. am Sonnabend, den 12.02.2011 um 16.00 Uhr in den Saal des Schützenhauses - Uferstraße 10 ein.

Der Stadtsportbund Werder (Havel) wird an diesem Nachmittag Bilanz über das Erreichte des abgelaufenen Jahres ziehen und gemeinsam mit Bürgermeister Werner Große die erfolgreichsten und verdienstvollen Sportler 2010 ehren.

Einige Sportvereine, darunter die Traumfänger, der Spielmannszug Werder (Havel), der Glindower Carnevals Club, sorgen mit ihren Darbietungen für eine schöne Umrahmung der Veranstaltung. Des Weiteren wird die Neu – Werderanerin, Sylvia Wunderlich, die bei den Weltmeisterschaften der Master im Kraftdreikampf (Powerlifting) die Silbermedaille gewann und bei den Europameisterschaften den 3. Platz erreichte, den anwesenden Gästen einen Einblick in ihre Sportart geben. In gemütlicher Runde und beim gemeinsamen Essen wird man dann den schönen Nachmittag ausklingen lassen.

Der Stadtsportbund Werder (Havel) e.V. wünscht den Vereinen viel Erfolg für das Jahr 2011 und freut sich schon auf eine schöne Auszeichnungsveranstaltung am 12.02.2011 im Schützenhaus.

gez.: Klaus – Dieter Bartsch
Vorsitzender des SSB



Werderaner FC informiert!

Werders 1. Männermannschaft unterlag zu Hause gegen den SV Blau - Weiß Petershagen/ Eggersdorf mit 2:3 Toren

Nach 3 Siegen in Folge, darunter der 1:2 Auswärtssieg am vergangenen Samstag bei Spitzenreiter Hennigsdorf, wollte die 1. Männermannschaft des Werderaner FC auch beim Heimspiel gegen Neuling SV Blau - Weiß Petershagen/ Eggersdorf an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Auf Grund der Verletzungen von Thomas Schultz(Grippe) und Patrick Schmidt(Handverletzung), musste Trainer Sven Thoß sein Team etwas umstellen und so rückten Keeper Christopher Bethke, Mattias Lettow und Robert Koschan wieder in die Anfangsformation. Die 134 Zuschauer bekamen in den darauffolgenden 90 Minuten ein gutes und spannendes Landesligaspiel zu sehen, welches von der Taktik beider Mannschaften geprägt war. Werder begann auf dem Kunstrasen mit viel Elan, Petershagen/Eggersdorf stand in der Abwehr diszipliniert und wartete auf sich bietende Kontermöglichkeiten. Das 1. Achtungszeichen setzten dann auch die Gäste mit einem schönen Schuss aus zwanzig Metern, denn Keeper Bethke nach fünf Minuten zur Ecke abwehren konnte. Nun war der Gastgeber gewarnt, übernahm das Spielgeschehen und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, von denen aber keine zum Torerfolg genutzt werden konnte. Matthias Lettow scheiterte an der Latte und Alex Lukas, sowie Robert Koschan am Gästekeeper. So kam es wie es kommen musste und die Gäste gingen in der 27. Minute durch Julien Stöcking, der einen schnellen Konter nutzte und zur 0:1 Führung abschloss. Aber die Freude der Spieler aus dem Doppeldorf war nur von kurzer Dauer, da Matthias Lettow drei Minuten später im Strafraum gefoult wurde und Alex Lukas den fälligen Strafstoß sich zum 1:1 Ausgleich verwandelte. Kurz vor der Pause hatten die Gäste noch eine gute Chance zur erneuten Führung, doch der Ball verfehlte knapp sein Ziel. Auch die 1. Möglichkeit nach dem Wechsel (46.Minute) erspielten sich wiederum die Blau – Weißen, konnten aber auch diese nicht nutzen. Werder wurde danach stärker und in der 48. Minute hatte Matthias Lettow die Möglichkeit die Heimischen in Führung zu bringen, traf aber nur den Außenpfosten. Kurz darauf scheiterte Robert Koschan, nach einem Freistoß von Daniel Jung, mit einem Kopfball am Schlussmann der Gäste. Doch in der 57. Minute war es endlich soweit, als nach Flanke von Alex Lukas, erst Tim Wolter und dann Robert Koschan das Tor nicht trafen, aber Alex Lukas aufpasste und die Kugel aus Nahdistanz im Tor versenkte. Doch die erhoffte Ruhe im Spiel der Werderaner brachte der Treffer nicht, da man sich nach der Führung einfach zu viele Abspiel – und Abwehrfehler leistete, die von den Gästen in der 77. und 86. Minute durch einen Doppelpack von Enrico Butter eiskalt bestraft wurden. Zwar hatten die Werderaner nach kurz vor dem Ende zwei gute Möglichkeiten durch Matthias Lettow (88.) und Daniel Jung (90.), doch beide Schüsse gingen über das Tor, so dass die Begegnung mit 2:3 Toren verloren ging.

1. Männer reist am nächsten Samstag zum SV Schwarz – Rot Neustadt

Die 1. Männermannschaft reist am Samstag, dem 05.03.2011 zum SV Schwarz – Rot Neustadt. Der Verein bietet wieder die Möglichkeit beim Spiel gegen Neustadt live dabei zu sein und gemeinsam mit der Mannschaft mitzureisen. Der Bus fährt am 05.03.2011 um 12.00 Uhr vom „Hartplatz“ – Parkplatz hinter dem Brauhaus. Der Unkostenbeitrag beträgt  5,00 EUR. Spielbeginn am nächsten Samstag ist um 15.00 Uhr auf der Sportanlage – Schulstraße 8. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans nach Neustadt begleiten würden!!!

Vorschau: Nächstes Heimspiel der 1. Männermannschaft am 12.03.2011 um 15:00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel) – Werderaner FC gegen den FC Schwedt 02.

Alle weitere Informationen, Ergebnisse und Termine des Werderaner FC Viktoria 1920 e.V. finden sie unter: www.werderanerfc.de.

gez. Klaus – Dieter Bartsch



Rückrundenstart am12.02.2011 - 1. Männer empfangen um 14:00 Uhr Fortuna Babelsberg

Nachdem die 1. Männermannschaft des Werderaner FC ihre beiden Nachholspiele bestritten hat (die Berichte sind unter www.werderanerfc.de zu finden), beginnt am Samstag, dem 12.02.2011 die Rückrunde in der Landesliga Nord.

Dabei kommt es auf dem Arno-Franz-Sportplatz in Werder (Havel) gleich zum Kreisderby zwischen dem Werderaner FC und Fortuna Babelsberg. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr auf dem Arno-Franz-Sportplatz in Werder (Havel). Aufgrund der Baumaßnahmen gegenüber dem Sportplatz wird es weiterhin zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten kommen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Anfahrt zum Sportplatz. Wir freuen uns dennoch auf den Besuch der Fans aus Werder (Havel) und Umgebung!!! Bevor es aber wieder um Landesligapunkte geht, spielen die Kicker von Sven Thoß am Samstag, dem 05.02. 2011 um 14:00 Uhr beim Landesklassenvertreter Teltower FV 1913.

gez.: Bartsch
Vorsitzender des WFC


Werderaner FC informiert:

Werders 1. Männermannschaft gewinnen Derby zum Rückrundenstart gegen Fortuna Babelsberg deutlich mit 4:1 Toren

Zum Rückrundenstart der Landesliga Nord empfing die 1. Männermannschaft des Werderaner FC am vergangenen Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Werder (Havel) Fortuna Babelsberg. Die 132 zahlenden Zuschauer sahen eine Werderaner Mannschaft, die den Gegner sofort in die Defensive drängte und bereits in der 2. Spielminute dafür belohnt wurde. Nach einem Freistoß von Daniel Jung, der den Ball scharf in den Strafraum schlug, stand Robert Koschan am langen Pfosten völlig frei und köpfte das Leder unhaltbar ins Tor. Der Gastgeber setzte nach und in der 6. Minute konnten die Werderaner Fans das zweite Mal jubeln, als Patrick Schmidt auf 2:0 erhöhte. Fortuna Babelsberg wirkte geschockt und bei den Gästen lief in der ersten halben Stunde kaum etwas Konstruktives zusammen. Das lag aber auch daran, dass die Kicker von Sven Thoß sehr ballsicher wirkten, aggressiv in die Zweikämpfe gingen und bei jedem Angriff den Torabschluss suchten. In der 22. Minute dann schon fast die Vorentscheidung, als nach einer schönen Flanke von Matthias Lettow diesmal Alex Lukas im Strafraum lauerte und den Ball per Kopf zum 3:0 ins Netz beförderte. In der Folgezeit schalteten die Heimischen zwar einen Gang runter, kontrollierten aber das Spiel dennoch. Fortuna war nun bemüht selbst Akzente zu setzen, konnte aber kaum Torgefahr ausstrahlen, da Werders Abwehr um Keeper Christopher Bethke sicher stand. In der 38. Minute wäre den Werderanern fast das 4:0 gelungen, als Robert Koschan aus zwanzig Metern abzog, aber Torwart Andreas Witte großartig reagierte und den Ball über die Latte lenkte. So ging es mit einer beruhigenden 3:0 Führung in die Halbzeitpause. Den besseren Start in die 2. Halbzeit hatten dann die Gäste, und nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Danilo Matthäs in der 47. Minute kam bei den Babelsbergern noch einmal Hoffnung auf. Doch die war nur von kurzer Dauer, da Alex Lukas in der 52. Minute aufpasste, sich den Abpraller von Keeper Witte erkämpfte und  mit einem sehenswerten Heber dem Torwart keine Chance ließ. Somit war das Derby endgültig entschieden und die Werderaner kontrollierten die Begegnung bis zum Schlusspfiff. Zwar hatte Patrick Schmidt noch eine sehr gute Möglichkeit in der 78. Minute, doch sein Schuss meisterte Fortunas Bester, Andreas Witte, großartig.

1. Männer spielen am Samstag beim Spitzenreiter FC 98 Hennigsdorf

Für unsere 1. Männermannschaft steht am Samstag ein schweres Auswärtsspiel an. Am 19.02.2011 müssen die Kicker von Sven Thoß beim Spitzenreiter FC 98 Hennigsdorf antreten. Spielbeginn ist um 14.00 Uhr im Sportpark Fontanestraße. Wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Fans nach Hennigsdorf begleiten würden!!!

Vorschau: Nächstes Heimspiel der 1. Männermannschaft am 26.02.2011 um 15:00 Uhr auf dem Arno – Franz – Sportplatz in Werder (Havel) – Werderaner FC gegen den SV Blau - Weiß Petershagen/ Eggersdorf

Alle weitere Informationen und Termine des Werderaner FC Viktoria 1920 e.V. finden sie unter: www.werderanerfc.de.

gez. Klaus – Dieter Bartsch



Bewohnerparken auf der Insel

Auf einer Einwohnerversammlung Anfang Januar konnten wir große Zustimmung zu unserer Absicht, das Bewohnerparken so umzusetzen, dass durch kleine Parkzonen, die in der Regel straßenbezogen gestaltet werden, erreicht wird, dass jeder sein Auto in der Nähe seiner Wohnung abstellen kann. Die Straßenverkehrsbehörde wird diese Zonen erst nach einer konkreten Bedarfsermittlung ausschildern, um jeweils auch den tatsächlichen Bedarf abdecken zu können.

In der ersten Phase werden die Straßen und Straßenzüge auf denen es wirklich schon zu eng zugeht, bedacht. Das sind die Mühlenstraße, die Michaelisstraße, Fischerstraße, Pfarrgartenstraße, Bergstraße, Teile der Kirchstraße, Lindenstraße und die Baderstraße. Dazu wird jeder Anwohner dieser Straßenzüge in den nächsten 14 Tagen einen Hinweisbogen und Antragsunterlagen in seinem Briefkasten finden, die Sie dann bitte ausfüllen und über den Bürgerservice im Schützenhaus zurückreichen. Bis zum 01.04.2011 wollen wir dann die ersten Bewohnerparkzonen eingerichtet und ausgeschildert haben und Ihnen ihre Parkausweise zustellen.

Zu diesem Zeitpunkt werden auch Kurzzeitparkplätze ausgeschildert, die den Besuchern der Inselbewohner und den Kunden unserer Gewerbetreibenden zur Verfügung stehen.

Im Mai soll dann der Bereich Am Markt einbezogen werden.

Unternehmen Sie also bitte im Moment noch nichts. Sie erhalten von uns über ihren Hausbriefkasten die notwendigen Informationen und Unterlagen.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Das Handy am Ohr ist verboten …

Lecker Kaffee to go gekauft, noch schnell eine Kippe gedreht, das Brötchen bissbereit drapiert – und dann den Motor starten und ab zur Arbeit. Frühstück im Auto. Für viele stresserprobte Zeitgenossen ein Morgenritual. Spart Zeit, macht ruhig. Locker die eine Hand am Steuer, während die andere Kaffee und Brötchen im Wechsel zur Kauleiste führt. Erlaubt ist das nicht unbedingt – aber auch nicht ausdrücklich verboten. Ganz im Gegensatz zum Handy. Wer nämlich nach dem fahrenden Frühstück noch eben schnell ein Gespräch erledigen muss und keine Freisprechanlage hat, riskiert einen Punkt in der Flensburger Sünderkartei und 40 Euro Haushaltsgeld weniger – plus 23 Euro Gebühr. Wenn nichts passiert, ist die Welt in Ordnung

Es müssen nicht Kaffee oder Kippe sein, die Fahrer einhändig machen. Die Suche nach der CD im Handschuhfach, das Kramen nach dem Lippenstift in der Handtasche, fummeln am Radio, bis der Lieblingssender drin ist, oder dem Kleinen den Schnuller in die süße Schnute geschoben. Solange nichts passiert und die Fahrer sich an eine Grundregel der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten, ist die Welt in Ordnung. „Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird” heißt es in Paragraf 1. Also: Aufpassen beim Paffen. Anders beim Handy. In § 23, Absatz 1, steht's zu lesen: „Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.”

Es gibt aber auch hierbei gute Ausreden, die schon funktioniert haben.

Da hat auch schon mal jemand glaubhaft versichert, er habe kein Handy, sondern einen Rasierapparat mit sich geführt. Ein anderer kippte das Verfahren, weil er kein Handy sondern das Mobilteil seines Festnetzanschlusses ans Ohr gehalten hatte. Das hatte plötzlich in seiner Manteltasche so komisch gepiept. Und weil er schon drei Kilometer von zu hause weg war, habe er hören wollen, was da vor sich geht.

Wenn es im Zusammenhang mit anderen Aktivitäten während der Autofahrt zu einem Unfall kommt, kann das bei den Verkehrsrichtern natürlich sanktioniert bzw. vom Gericht beim Urteil berücksichtigt werden. Zum Nachteil des Fahrers, versteht sich.

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Frau Kunz biegt ab

Mein lieber Scholli, Kunzes sind ein Ehepaar wo immer einer recht hat und er ist es nicht. Er versucht es aber immer wieder, sich doch einmal durchzusetzen und meist klappt das im Auto, wenn seine Frau fährt. Sie sind im Glindower Gemeindeteil Elisabethhöhe unterwegs, wo sie sich bei einem Obstbauern mit Wein versorgt haben. Frau Kunz muss fahren, weil er alle Einkäufe vorher verkostet hat. Jetzt soll es noch an die B1 zum Verbrauchermarkt gehen und deshalb wird auf der Karl-Liebknecht-Straße Richtung Plattenweg gefahren. An der Ziemensstraße wird deshalb die Vorfahrtstraße geradeaus verlassen. Frau Kunz blinkt nicht. Jetzt wird er mobil: „Du hast die Hauptstraße verlassen, da musst Du blinken.“ - Da ist er der Streit!

Nun soll der Herr Google wieder schlichten. Weil, der weiß ja alles. Also zuhause den Laptop aufgemacht und ins Internet rein. Da steht jetzt zu lesen: „Es ist nicht notwendig, dass das Vorfahrtrecht dem natürlichen Verlauf der Straße folgt. Das Vorfahrtrecht kann auch einem so genannten rechtlichen Verlauf folgen. Hierbei werden mehrere aufeinander stoßende Straßen entgegen ihrem natürlichen Verlauf, dafür jedoch nach ihrer Verkehrsbedeutung zu einem bevorrechtigten Straßenzug ausgestaltet. Die abknickende Vorfahrt wird durch die Verkehrszeichenkombination VZ 306 mit ZZ (bzw. VZ 205 oder 206 mit ZZ für den wartepflichtigen Verkehr) ausgewiesen. Das Befahren der Straße entsprechend dem bevorrechtigten Verlauf ist kein Abbiegen im Rechtssinne, sondern bevorrechtigtes Befahren eines rechtlichen Straßenverlaufs. Der Benutzer einer mit abknickender Vorfahrt versehenen Straße folgt daher seiner "bisherigen Straße". Er hat deshalb das Rechtsfahrgebot zu beachten. Obwohl § 9 StVO (Abbiegen) nicht gilt, muss der entsprechende Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt und auf Fußgänger Rücksicht genommen werden § 42 Abs. 2 StVO). Geradeaus weiterfahren im Abknickungsbereich hat keine Veränderung der Fahrtrichtung zur Folge, ein Setzen des Fahrtrichtungsanzeigers entfällt.“

Obwohl ich mich mit Herrn Kunz solidarisch fühle und ihm mal einen Vernunftsieg gegenüber seiner Frau gönnen würde, muss ich diese Rechtsauskunft noch einmal für ihn verständlich zusammenfassen: Wer der abknickenden Vorfahrtstraße folgt, ändert seine Fahrtrichtung und muss dies rechtzeitig und deutlich durch Blinken ankündigen. Wer hier geradeaus weiterfährt, ändert seine Fahrtrichtung nicht und braucht daher nicht zu blinken.
Ihre Straßenverkehrsbehörde



Bekanntgabe über die Neubesetzung der Schiedsstelle der Stadt Werder (Havel)

Die Neuwahl zur Besetzung der Schiedsstelle der Stadt Werder (Havel) ist vom Amtsgericht Potsdam geprüft und bestätigt worden.

Es wurden folgende Schiedspersonen gewählt:

Als Vorsitzende der Schiedsstelle Frau Dorothee Wulf
(Telefon: 033202/60354)
Als Stellvertreterin Frau Wiebke Rüdiger
(Telefon: 0160/95022923)

Die Aufgabe einer Schiedsstelle ist die Durchführung von Schlichtungsverfahren über streitige Rechtsangelegenheiten. Dieses Schlichtungsverfahren hat das Ziel, einen Vergleich herbeizuführen, also den Betroffenen zu einer Einigung zu verhelfen. Dies bei Privatdelikten, wie u.a. Beleidigungen, Bedrohungen, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, aber auch bei Streitigkeiten des täglichen Lebens z.B. mit der Nachbarschaft.

Sollten Sie die Schiedsstelle in Anspruch nehmen, so richten Sie bitte Ihr Anliegen schriftlich an die Schiedsstelle der Stadt Werder (Havel), Eisenbahnstraße 13-14, 14542 Werder (Havel).

Bei Gesprächsbedarf oder zur Terminvereinbahrung wenden Sie sich bitte telefonisch an die Vorsitzende der Schiedsstelle oder die Stellvertreterin unter den oben angegebenen Telefonnummern.

gez. Manuela Saß
Beigeordnete



Frischemarkt auf dem Strengfeld

Unter dem Motto „Werderaner Bauernmarkt“ lädt der neue Betreiber mnv GmbH zum altbekannten Frischemarkt auf dem Strengfeld an der B 1  in Werder (Havel) ein.

Frische und Vertrauen in die angebotenen Produkte sind die obersten Prioritäten, die auf dem Markt gelten. Deshalb sind 70% der Händler Eigenerzeuger und Selbstvermarkter. Das Konzept der mnv GmbH sieht weiterhin vor, saisonale Markttage wie Spargel-, Erbeer-, Kirsch-, Apfel- und Kürbistage sowie Aktionstage wie Kindertrödelmarkt und Schlemmermarkt mit Verkostung durchzuführen.

Wie gewohnt, ist der „Werderaner Bauernmarkt“ an den Wochenenden sowie saisonal auch an Wochentagen geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.mnv-markt-marketing.de.

gez. Manuela Saß
1. Beigeordnete


Wie oft muss bei einem Grünpfeil angehalten werden?

Unser Freund Hinz wurde beim Abbiegen aus der Potsdamer Straße nach rechts in Richtung Abzweig zum Werderpark von der Polizei gerügt, weil er am Grünpfeil nicht angehalten hatte. Er hatte natürlich und widerspricht deshalb energisch.

Aber jetzt wird es komisch. Sein Freund und Anwalt der ihm gegen den Bußgeldbescheid helfen will erklärt ihm:

„Die Frage, wie oft man bei einem Grünpfeil halten muss, wird kontrovers diskutiert. Überwiegend wird angenommen, dass es genügt, einmal an der Haltelinie (fetter Strich) zu halten, sodann weiter zu fahren, um schließlich vorsichtig abzubiegen.

Es wurde aber auch in der Praxis schon von verschiedenen Bußgeldstellen geahndet, wenn zwar an der Haltelinie, jedoch dann nicht noch einmal an der Sichtlinie (unterbrochene Linie), also letztlich zweimal angehalten wurde.

Schließlich wird auch die Auffassung vertreten, dass man an der Haltelinie dann nicht anzuhalten braucht, wenn dort weder ein Fußgängerüberweg noch ein Radweg vorhanden sind, weil dann ein solcher Halt an der Haltelinie sinnlos wäre. Es muss in einem solchen Fall dann aber auf jeden Fall an der Sichtlinie vollständig angehalten werden. Denn die StVO bestimmt ja ausdrücklich, dass nur "nach Anhalten" nach rechts abgebogen werden darf.“

Nun, an der Berliner Straße queren ein Fußweg und ein Radweg, so dass es also zwischen Halte- und Sichtlinie eine Furt gibt. In diesem Zusammenhang will ich auch auf den Sinn des Anhaltens hinweisen: "Hierdurch soll ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn erreicht werden, weil der Fahrzeugführer durch das Anhalten in stärkerem Maße die freigegebenen Verkehrsrichtungen beobachten kann als beim Abbiegen ohne Fahrtunterbrechung." Halten an der Haltelinie, um den Fußgänger- und Radverkehr zu sehen und an der Sichtlinie noch einmal, um den Fahrzeugverkehr einzuschätzen.

Ich rate Ihnen immer zu folgender Verhaltensregel:

„Der Fahrzeugführer hat sich bei roter Ampel und beim Vorhandensein eines Grünpfeils zu verhalten wie ein Rechtsabbieger vor einem Stopschild.“

Dazu formulieren die amtlichen Prüfungsbögen zum Verhalten am Stopschild?

„An der Haltlinie halten; wenn nötig an der Sichtlinie erneut anhalten und Vorfahrt gewähren.“

Ihre Straßenverkehrsbehörde



Winterdienst

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Winter hat unsere Region wieder fest im Griff und beschert uns voraussichtlich nicht nur eine weiße Weihnacht sondern viel Arbeit für alle Anlieger von Grundstücken, die beauftragten Winterdienstfirmen und für den Bauhof der Stadt.

An dieser Stelle möchte ich zunächst einen Dank an alle aussprechen, die trotz anhaltender Schneefälle die Straßen und Gehwege in Werder von Schnee und Eis freihalten.

Trotz aller Bemühungen wird es nicht immer möglich sein, alle Winterprobleme zeitnah zu lösen. Der von den Straßen zu räumende Schnee muss an den Straßenrändern oder aber auch auf Parkflächen gelagert werden. Dies führt zwangsläufig dazu, dass weniger Parkfläche zur Verfügung steht. Im Zusammenhang mit der Räumung der Straße kann es dazu kommen, dass gerade beräumte Wege wieder mit Schnee zugeschüttet werden. Diesbezüglich werden die Winterdienstfirmen regelmäßig durch die Stadt aufgefordert, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu drosseln und Rücksicht auch auf die Anlieger zu nehmen.

Die Veröffentlichungen in der Tagespresse zum Urteil des Verwaltungsgerichts Potsdam, nach dem Bürger nicht zur Beseitigung von Schnee auf der Straße verpflichtet sind, ist in der Stadtverwaltung bekannt. Das bislang noch nicht rechtskräftige Urteil führt aber nicht automatisch dazu, dass die Straßenreinigungssatzung der Stadt keine Geltung mehr hat. Nach wie vor sind entsprechend dieser Satzung Anlieger von C-Straßen verpflichtet, auch die Straßen von Schnee zu beräumen.

Unabhängig von dieser Verpflichtung ist die Stadt bemüht, die Anlieger zu unterstützen. Nach Beräumung der Hauptverkehrswege (A- und B-Straßen) werden die Winterdienstfahrzeuge bei extremen Schneeverhältnissen auch in C-Straßen tätig. Dies ist bei der Größe des Stadtgebietes allerdings nur eingeschränkt möglich. Ich bitte hier insoweit auch um Ihr Verständnis. Zur Bewältigung der „Schneeberge“ an den Straßen und in kritischen Bereichen wird die Stadt bei Bedarf Aufträge zum Abfahren des Schnees erteilen, die beauftragten Firmen werden dann kurzfristig mit der Beseitigung beginnen.

Mit Ihrer Unterstützung, der Arbeit der beauftragten Winterdienstfirmen, den Mitarbeitern im Bauhof und der Verwaltung der Stadt Werder (Havel), vor allem aber mit Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme werden wir auch diesen Winter meistern.

Mit freundlichen Grüßen
In Vertretung

Manuela Saß
1. Beigeordnete

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