Archiv – Neuigkeiten 01.10. - 31.10.2016

Elektronischer
Wahlscheinantrag
für die Stichwahl
des Landrates
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Sechs
Interessenten
für die
Blütentherme
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AUFRUF!
zur Haus- und
Straßensammlung 2016
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Bürgermeisterin
Manuela Saß
besucht Baustelle
des Uferwerks
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Vorkarnevalistischer
Einsatz bei den
Stadtstrolchen
in Werder (Havel)
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„Fit für
die Zukunft“
in Werder (Havel)
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Schädling bedroht
Sonnenblumen in
Werder (Havel)
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Feuer und Flamme
für unsere Museen
am 29. Oktober:
Wie Werder (Havel)
sich beteiligt
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Schippeinsatz des
Karnevalsclubs
Werder (Havel)
nach einer
verlorenen Wette
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Gemeinsame
Pressemitteilung
des Landesbetriebs
Straßenwesen
Brandenburg
und der Stadt
Werder (Havel)
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Teil 2 der
Werderaner
Chronik erschienen
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Mehr als
140 Gäste beim
Seniorennachmittag
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Zwei
verdiente
Werderaner
im Goldenen
Buch
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Finissage
von Schlössern &
Burgen
der Glindower Hortkinder
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Pressemitteilung
zur Landratswahl
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Vorläufiges
Wahlergebnis
zur Landratswahl
aus Werder (Havel)
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Ehrenurkunde
für Richard Bobka
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Projekt Blütentherme
im Schwarzbuch 2016
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Blütentherme
Werder (Havel)
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Ergebnis
Wahl Landrat
Landkreis PM
2016
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Begonnene Sanierungsarbeiten
am Parkhaus mussten
unterbrochen werden
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Brauchwasser-
versorgung
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Einladung zu
„Quer durch die Museen“
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Von Sotschi über das
Bundeskanzleramt in Berlin
nach Petzow
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Wichtige Kundeninformation zur
Entsorgung von Dämmmaterialien
aus Styropor
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Herbstfest für die
Senioren der
Stadt Werder (Havel)
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Das 12. Werderaner Kneipenfest
am 15. Oktober 2016
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Interessen-
bekundungs-
verfahren
BlütenTherme


Hier bekommen
Sie weitere
Infomationen:
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Elektronischer Wahlscheinantrag für Wahl des Landrates am 25. September 2016 und Stichwahl am 09. Oktober 2016

Mit dem unten verlinkten Antrag können Sie Ihren Wahlschein und die Briefwahlunterlagen (Stimmzettel, Stimmzettelumschlag, amtlichen Wahlbrief) elektronisch anfordern.

Elektronischer Wahlscheinantrag als PDF-Datei

Die Antragsvoraussetzungen und die hierfür geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind in der Wahlbekanntmachung vom 09.08.2016 öffentlich bekannt gegeben und sind unter folgendem Link zu finden:

Wahlbekanntmachung als PDF-Datei


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Sechs Interessenten für die Blütentherme

Das Interesse an der Blütentherme in Werder (Havel) ist groß. Es gibt sechs Unternehmen, die sich für einen Kauf der Therme interessieren, drei dieser Unternehmen sind zugleich auch an einer Anpachtung interessiert. Das hat das Interessenbekundungsverfahren ergeben, das am 25. Oktober um 14 Uhr abgeschlossen wurde. „Unter den Bietern sind erfahrene Unternehmen aus der Bäderbranche“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Das Verfahren habe gezeigt, dass es grundsätzlich möglich ist, Partner zu finden, um Werders Bad zu Ende zu bauen und erfolgreich zu betreiben und zugleich die Nachbarflächen zu entwickeln.

Das Interessenbekundungsverfahren hatte das Ziel, den Markt danach zu erkunden, unter welchen Bedingungen eine Beteiligung privater Unternehmen stattfinden kann. „Dabei haben sich neue Aspekte und Modelle ergeben, die wir auswerten und mit den Stadtverordneten diskutieren werden“, sagt Manuela Saß. Die Angebote und Konditionen der Bieter sollen jetzt genau analysiert werden. Ziel der Verwaltung sei es, dem Badausschuss der Stadtverordneten rechtzeitig zur Vorbereitung auf seine Sitzung am 23. November einen Variantenvergleich vorzulegen. Er soll die Basis für eine Entscheidung der Stadtverordneten am 15. Dezember sein, wie weiter mit dem Bad verfahren werden soll, ob es verkauft, verpachtet oder selbst fertiggestellt und betrieben werden soll.

„Mir ist klar, dass die Werderaner für sich und ihre Gäste möglichst schnell die Blütentherme haben wollen“, so Saß. Die Baustelle ruhe auch aus ihrer Sicht schon viel zu lange, die anstehenden Weichenstellungen bräuchten aber ihre Zeit. Die Anstrengungen, die jetzt unternommen werden, würden sich am Ende für alle lohnen. „Wir sollten im Blick behalten, welche Chancen sich mit der Blütentherme für unseren Erholungsort ergeben“, sagt die Bürgermeisterin.

In den Bau des Bades sind bislang 16,2 Millionen Euro städtischer Gelder geflossen. Um es wie in der baugenehmigten Planung beschieden fertigzustellen, sind nach Aussage von Gutachtern weitere zehn Millionen Euro erforderlich. Die Fertigstellung mit

einem 25-Meter Becken für das Sportschwimmen mit günstigen Eintrittspreisen,
einem Erlebnisbereich mit u.a. zwei Rutschenanlagen, Erlebnisbecken und Massagepools,
einem Saunabereich u.a. mit Innensaunen, Duschvariationen, Ruhezonen und Ausschwimmbecken,
einem Saunadorf und Außenschwimmbecken

war eine Mindestanforderung für Interessenten im Interessenbekundungsverfahren. Soweit genehmigungsfähig, soll auch eine Panorama-Seesauna mit Badesteg entstehen.

Werder (Havel), 26. Oktober 2016

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Bürgermeisterin Manuela Saß besucht Baustelle des Uferwerks

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat sich am Donnerstag ein Bild von den Baufortschritten des „Uferwerks“ gemacht. Auf dem früheren Gelände des Schaltgerätewerks entsteht derzeit ein genossenschaftliches Wohnprojekt. Am Donnerstag wurde das Richtfest für den letzten großen Bauabschnitt, die sogenannte Halle 42, gefeiert.



Das Bauprojekt „Uferwerk“ soll im Frühsommer 2017 komplett fertiggestellt werden, wie Max Kölling, Vorstand der Uferwerk e.G., informierte. „Insgesamt werden dann hier 140 Menschen jeden Alters in 60 Wohnungen leben“, so Max Kölling. Die Bauarbeiten hatten im Herbst 2015 begonnen, die Investitionskosten beziffert Max Kölling auf 13 Millionen Euro.

Zum Bauprojekt gehört nicht nur die Sanierung und Nutzbarmachung des Fabrikgebäudes für Wohnungen, im Sommer sind dort bereits die ersten Bewohner eingezogen. Außerdem werden drei Neubauten in der Kubatur alter Werkshallen errichtet, in denen ebenfalls Wohnungen entstehen: ein Zweiparteienhaus, das Strohballenhaus – benannt nach dem nachhaltigen Dämmmaterial, das hier Verwendung findet - und die Halle 42.

Die komplette Anlage wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Saftfabrik errichtet und nach einer wechselvollen Geschichte seit den 1960er Jahren als Schaltgerätewerk genutzt. Werder Bürgermeisterin Manuela Saß lobte den Mut und die Kreativität der Genossenschaftler bei der Umsetzung ihres Wohnprojektes. „Viele Werderaner verfolgen mit großem Interesse, was da Neues am Zernsee-Ufer entsteht“, sagt Saß. „Besonders freut mich, dass die Genossenschaftler in allen Bauabschnitten nachhaltige und innovative Baukonzepte verwirklichen und mit welcher Sensibilität zugleich mit der interessanten Geschichte dieses Standortes umgegangen wird.“

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Vorkarnevalistischer Einsatz bei den Stadtstrolchen in Werder (Havel)



Großer Trubel am Samstag auf dem Spielplatz der Kita mit Hort Stadtstrolche: Der KCW löste eine verlorene Wette ein. Ausgestattet mit Schippen, Eimern und Schubkarren verteilten die Werderaner Karnevalisten zehn Kubikmeter weißen Spielplatzsand im Außenbereich der Stadtstrolche. "Mitgehangen, mitgefangen", begrüßte KCW-Karnevalspräsident Karsten Möwes seine gutgelaunten Leute sowie eine ganze Anzahl von Mitarbeitern des Rathauses, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Mit musikalischer Untermalung wurden dann Eimerketten gebildet und Schubkarrenrennen veranstaltet, um das Werk bei neun Grad Celsius zügig zu vollenden. Der Förderverein der Stadtstrolche hatte derweil warme Getränke und Kuchen bereitgestellt.



Hintergrund des Schippeinsatzes war eine verlorene Wette: Am 11.11.2015 hatte der Karnevalsclub Werder (Havel) e.V. bei der Übergabe des Rathausschlüssels gewettet, dass es die Bürgermeisterin Manuela Manuela Saß nicht schaffen werde, mit mindestens elf Mitarbeitern der Stadtverwaltung beim Rosenmontagsball einen Gardetanz aufzuführen. Doch Manuela Saß, ihr erster Beigeordneter Christian Große und weitere Verwaltungsleute ließen sich nicht lumpen und stellten eine Verwaltungsgarde auf die Beine. Der wochenlang einstudierte Gardetanz wurde zu einem Höhepunkt des Abends. Aus dem Einlösen der Wettschuld wurde dann am Samstag ein kleines vorkarnevalistisches Event.

Den anwesenden Rathausmitarbeitern wurde Karnevelas-Sekt kredenzt, Manuela Saß durfte auf einem rosa Liegestuhl Platz nehmen, "Samstage wie diesen hätte ich gern öfter", sagte die Bürgermeisterin. Was ihr mit ihrem ersten Beigeordneten nicht gelang: den Karnevalisten den Inhalt der nächsten Wette zu entlocken und etwas zusätzliche Vorbereitungszeit herauszuschinden. Darauf müsse bis zum 11.11. um 11.11 Uhr gewartet werden, wie es von Seiten der KCWler hieß. Dann wird am Schützenhaus in Werder der Rathausschlüssel übergeben.

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„Fit für die Zukunft“ in Werder (Havel)



Die Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel) hat für die nächste Stadtverordnetenversammlung den Haushaltsentwurf 2017 der Stadt Werder versandt. Vom Gesamtetat von knapp 47 Millionen Euro stehen 8 Millionen Euro für Investitionen bereit. Ein großer Ausgabeposten ist mit 12,4 Millionen Euro die Kreisumlage, für Personal- und Versorgungsaufwendungen werden 14,3 Millionen Euro aufgewandt. Auf der Einnahmenseite werden aus Steuern und ähnlichen Abgaben 43 Prozent aller Erträge erzielt.

Mit 10,1 Millionen Euro ist die allgemeine Schlüsselzuweisung die größte Einnahmequelle, gefolgt vom Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, der stetig wächst. Die Stadt rechnet daraus im nächsten Jahr mit Einnahmen von 9,3 Millionen Euro (Vorjahr: 7,5 Millionen Euro). Auch die Grundsteuereinnahmen der Stadt steigen seit Jahren und werden 2017 voraussichtlich bei 2,6 Millionen Euro liegen. Die Gewerbesteuereinnahmen sind zu einer festen und zuverlässigen Haushaltsposition geworden, 2017 werden sie voraussichtlich 5,1 Millionen Euro betragen.

„Diese Einnahmen zeigen, dass sich die Stadt hinsichtlich ihrer Einwohnerzahl und ihrer Wirtschaftskraft dynamisch entwickelt“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Stadt müsse diese positiven Entwicklungen im 700. Jubiläumsjahr steuern und begleiten, insbesondere die Kita-, Schul-, Verkehrs- und Freizeitinfrastruktur seien im kommenden Jahr ein wichtiges Thema der Haushaltsplanung. Mit der Blütentherme bestehe die Chance, nicht nur die touristischen Kennzahlen des Staatlich anerkannten Erholungsortes weiter zu verbessern. Das neue Bad am Zernsee könne auch die Wirtschaftskraft von Werder (Havel) weiter stärken und dabei helfen, die Einwohnerzahl auf hohem Niveau zu stabilisieren, so die Bürgermeisterin.

Das 700. Jubiläum wolle die Stadt im Jahr 2017 nicht nur mit einer Festwoche und zahlreichen Veranstaltungen feiern. Unter Berücksichtigung von Wortmeldungen aus allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung ist im Haushaltsentwurf ein Kinder- und Jugendprogramm mit dem Titel „Fit für die Zukunft“ aufgelegt. 4,779 Millionen Euro sollen dazu aufgebracht werden, das Antlitz von Schulen, Kitas und Spielplätzen deutlich zu verbessern und in der Carl-von-Ossietzky-Schule ein weiteres Schulgebäude zügig zu errichten. Eine weitere, in die Zukunft gerichtete Investition ist die Sanierung des Lindowschen Hauses. In dem Obstbauerngehöft sollen die neue Touristeninformation und ein neuer Bürgerservice entstehen. Dafür sind 1,8 Millionen Euro veranschlagt, davon 1,4 Millionen Euro Fördermittel. Der Ausbau der Margaretenstraße ist mit 1,1 Millionen Euro das wesentliche Projekt im Straßenausbau.

Nachfolgend wichtige Projekte im Einzelnen:

Mit dem Projekt „FIT FÜR DIE ZUKUNFT“ nimmt die Stadt Projekte für Kitas und Schulen in den Fokus, die an sich in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden sollten, nun aber in einer gemeinsamen Kraftanstrengung in den Jahren 2017 und 2018 zusammengezogen werden sollen. 4,779 Millionen Euro sollen aus dem Ergebnishaushalt und dem Investitionshaushalt dafür insgesamt bereitstehen. Allein für die Erweiterung des Grundschulbereichs der Carl-von-Ossietzky-Schule werden in den kommenden beiden Jahren 2,24 Millionen Euro bereitgestellt. Darin enthalten sind vor allem Kosten für einen neuen Modular-Bau, in dem ab dem Schuljahr 2017/2018 ein Klassenzug unterrichtet werden kann. Außerdem soll die Außenanlage mit Sportbereich erneuert werden. Die Projekte werden durch die kommunale Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (Havel) umgesetzt. Im Haushalt sind zudem 2017 und 2018 insgesamt 250.000 Euro eingeplant, um das Haupthaus (inkl. Schallschutz) zu renovieren. Mit dem Programm „FIT FÜR DIE ZUKUNFT“ wird es darüber hinaus in sämtlichen städtischen Schulen und Kitas bauliche Aktivitäten geben, von der Renovierung über die Verschönerung von Sport- und Spielanlagen bis hin zur energetischen Sanierung.

Der Umbau und die Sanierung des letzten Obstbauerngehöftes im Zentrum der Stadt Werder (Havel), des Lindowschen Hauses, ist eine der wichtigsten Investitionen. Es soll das Besucherzentrum und den Bürgerservice im Herzen der Stadt vereinen. Insgesamt wird 2017 ein Betrag von 904.000 Euro und 2018 von 766.000 Euro dafür veranschlagt. Der Anteil der Städtebaufördermittel soll bei 1,4 Millionen Euro liegen. Darüber hinaus sind für die Ausstattung 146.000 Euro eingeplant.

Der grundhafte Ausbau der Margarethenstraße ist das wesentliche Projekt im Straßenausbau für das Haushaltsjahr 2017. Die Vorplanung wurde in einer Bürgerversammlung vorgestellt, das Verfahren inklusive Grunderwerb soll 2017 fortgesetzt werden. Für den Ausbau der Margaretenstraße sind im Jahr 2017 insgesamt 870.000 Euro berücksichtigt, im Jahr 2018 zur Vollendung nochmal 240.000.

Das 700. Stadtjubiläum wird im Jahr 2017 mit einer Vielzahl von Veranstaltungen gewürdigt. Die zentrale Festwoche findet vom 13. Juli 2017 bis zum 16. Juli 2017 statt. Dabei soll es nicht bleiben: Ein Festkonzert des Filmorchesters Babelsberg, eine Regatta der besten deutschen Ruderer, ein Wirtschaftsball und ein Obstbausymposium sind nur einige der außerdem geplanten Höhepunkte. Gemäß dieser Vorhaben wird dieses besondere Festjahr mit einem Haushaltansatz von 250.000 Euro im Ergebnishaushalt geplant.

In einem Dialogprozess zwischen der Stadt Werder (Havel) und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seinen Verkehrsgesellschaften ist es gelungen, mit dem „Werder-Bus Mehr Bus für Alle“ ein völlig neues ÖPNV-Angebot für die Kernstadt und seine Ortsteile auf den Weg zu bringen. Der Kreis zahlt für das neue Angebot „Werder Bus für Alle“ künftig zusätzlich jährlich 401.000 Euro im Jahr, die Stadt Werder 205.000 Euro.

Im Brandschutz-Bereich ist die Anschaffung eines Rüstwagens für den 1. Löschzug ist notwendig, Gesamtkosten: ca. 540.000 Euro.

Es ist die Anschaffung einer Blitzertonne für 60.000 Euro geplant. Vor allem an schutzwürdigen Objekten wie Kitas, Schulen, sozialen Einrichtungen und 30-Zonen soll die Blitzertonne, beginnend Mitte 2017, aufgestellt werden.

Für 2017 wurde die Grundsanierung des Spielplatzes an der Regattastrecke eingeplant. Weiterhin wird ein Neubau des Spielplatzes auf der Jugendhöhe (Gluckstraße) berücksichtigt. Für die Spielplätze stehen 2017 - zusätzlich zu den Unterhaltungsbeträgen - 100.000 Euro im Investitionshaushalt zur Verfügung.

Auf Grund der 2016 am Parkhaus am Bahnhof zutage getretenen, verdeckten Mängel werden 2017 Kosten zur Wiederherstellung der vollständigen Nutzbarkeit in Höhe von 375.000 Euro erwartet. Bereits 2016 wurden hierfür 254.000 Euro bereitgestellt.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung findet am Donnerstag, 15. Dezember, um 18.30 Uhr im Schützenhaus, Uferstraße 10, statt.

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Schädling bedroht Sonnenblumen in Werder (Havel)



Das Landesamt für Ländliche Entwicklung (LELF) in Brandenburg und die Stadt Werder (Havel) warnen vor einem Schädling, der große Schäden in der Landwirtschaft anrichten kann. Bei einer landesweiten Erhebung ist in einem Gartenbaubetrieb in Werder (Havel) die Sonnenblumenfruchtfliege nachgewiesen worden. Das LELF geht davon aus, dass dieser Quarantäne-Schädling im ganzen Stadtgebiet auftreten kann. In einer Risikoanalyse des Julius-Kühn-Instituts wird von Ertragsausfällen von nahezu 40 Prozent im landwirtschaftlichen Sonnenblumenanbau berichtet.

In der Brandenburger Landwirtschaft spielt die Sonnenblume eine nicht zu unterschätzende Rolle, wie es aus dem LELF heißt: Auf etwa 10.000 Hektar werden Sonnenblumen angebaut, das ist die Hälfe der gesamten deutschen Anbaufläche. Außerdem findet man die Sonnenblume in vielen gärtnerischen Betrieben als Schnittblume, auf Feldern zur Selbstpflücke, als Zierpflanze in Haus- und Kleingärten oder in Parkanlagen. Von der Sonnenblumenfruchtfliege ist zudem auch Topinambur betroffen.

Wo die Sonnenblumenfruchtfliege auftritt, sollten jetzt im Herbst im Landwirtschaftsbereich die Pflanzenteile zerkleinert und flach in den Boden eingearbeitet, also geschlegelt und gemulcht werden. Kahlfröste können dazu führen, dass die Puppen absterben. Ab März empfiehlt das LELF zu pflügen. Durch die wendende Bodenbearbeitung werden die Puppen in eine Tiefe von mehr als 20 Zentimeter gebracht. Die junge Fliege muss die Bodenschicht bis zur Oberfläche durchwandern, dabei werden die noch zarten Flügel zerstört und eine Besiedlung der Sonnenblumen unmöglich gemacht.

Für den Zierpflanzenanbau sowie für Haus- und Kleingärten lautet die erste Wahl, die Pflanzenreste zu verbrennen oder in die Mülltonne zu entsorgen. Alternativ zum Verbrennen wird wie in der Landwirtschaft empfohlen, den Boden erst im Frühjahr umzugraben und Wurzelreste dann mindestens 20 Zentimeter tief zu verbuddeln oder entsprechend tief zu kompostieren. Weder Sonnenblumenpflanzen noch das Substrat der Pflanzen dürfen in befallsfreie Gebiete verbracht werden.

Der Befall durch Sonnenblumenfruchtfliegen ist nicht ganz einfach zu erkennen. Die erwachsenen Fliegen sind höchstens sechs Millimeter groß. Ihr Körper ist rötlich-braun bis orange. Die Larven, typische Fliegenmaden, sind in ihrem letzten Stadium gelblich-weiß und bis zu sieben Millimeter lang. Ausbohrlöcher am äußeren Stängel müssen nicht durch „Strauzia longipennis“ verursacht sein. Ob es einen Befall gibt, kann eher mit einem Schnitt durch den Stängel überprüft werden: Gibt es Bohrlöcher oder Fraßgänge im Stängel, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Fraßgänge der Larve der Sonnenblumenfruchtfliege, die auch das komplette Mark zerstören kann.

Am besten aber erkennt man den Befall durch im Gartenmarkt erhältliche Gelbtafeln, die im Juni-Juli aufgehängt werden sollten. Damit kann nicht nur der Schädling nachgewiesen werden, bei kleinen Flächen taugt die Methode auch zu Schädlingsbekämpfung: Die Fliegen werden an den Fallen gefangen und sterben.

Vor einigen Jahren war in Berlin erstmals die Sonnenblumenfruchtfliege, die aus Nordamerika eingeschleppt wurde, in einem Privatgarten nachgewiesen worden. Daraufhin wurde ein landesweites Monitoring in Brandenburg durch das LELF initiiert, bei dem der Quarantäne-Schädling zunächst auf einem Feld in Teltow-Fläming nachgewiesen wurde. Das Monitoring wurde seitdem fortgesetzt.

In diesem Jahr trat die Sonnenblumenfruchtfliege bei den bis September andauernden Erhebungen außer in Werder (Havel) unter anderem in Potsdam, im Raum Zossen, in Baruth, Mittenwalde und Netzen bei Kloster Lehnin auf. Meldungen über das Auftreten in anderen Gebieten sind an den Pflanzenschutzdienst des Landes in Frankfurt (Oder), Tel. (033 702) 211 3692 oder E-Mail an pflanzengesundheitsdienst@lelf.brandenburg.de , zu richten.

Weitere Informationen unter: www.isip.de/pgk-bb

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Feuer und Flamme für unsere Museen am 29. Oktober: Wie Werder (Havel) sich beteiligt

An einem Tag einen Teil der Brandenburger Museumslandschaft entdecken – das geht am Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“. 67 Museen sind in diesem Jahr am Aktionstag beteiligt, rund 40 davon im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Aktionstag findet am Samstag, den 29. Oktober 2016, von 13 Uhr bis 20 Uhr (oder open end) bei freiem Eintritt bereits zum zwölften Mal statt. Quer durch die Museumslandschaften in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Elbe-Elster, Teltow-Fläming, , Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Brandenburg an der Havel wird zu Streifzügen eingeladen.

Auch in der Stadt Werder (Havel) sind viele Museumsstandorte geöffnet: der Museumsturm Bismarckhöhe mit dem „Christian Morgenstern Literaturmuseum“, Hoher Weg 150, das Heimatmuseum Café „Muckerstube“, Brandenburger Straße 164, das Obstbaumuseum und die Bockwindmühle, Kirchstraße 6-7,das Märkische Ziegeleimuseum Glindow, Alpenstraße 44, das Heimatmuseum Glindow, Am Kiez 3, das Lilienthal-Museum Derwitz, Am Derwitzer Dorfplatz, und das Heimatmuseum im Waschhaus im Schlosspark Petzow.

„Die Museen bewahren unsere eigenen kulturellen Identitäten, sie zeigen uns, was uns in einer großen kulturellen Vielfalt als Menschen verbindet“, heißt es von den Ko-Veranstaltern im Landratsamt Potsdam-Mittelmark. Die Besucher sollen am 29. Oktober mit besonderen Höhepunkten wie Sonderführungen, Konzerten, Lesungen oder Mitmachaktionen überrascht werden. Im Glindower Heimatmuseum etwa wird um 13 Uhr zu einer Wanderung in die Glindower Alpen bzw. zum Telegrafenberg eingeladen, um 17 Uhr zu einem Chorkonzert in der nahen Kirche und um 18.15 Uhr zu einem Fackelumzug mit dem Spielmannszug Werder (Havel).

Zur Orientierung für alle Besucher bietet das Programm 9 Museumsrouten durch die teilnehmenden Regionalmuseen, Schlösser, Klöster und Burgen, von der Garten- und Kleinkunst bis hin zu den technischen Errungenschaften der Automobil- und Flugzeugentwicklung. Die Museumsrouten 4 und 5 führen auch durch Werder (Havel) und die Ortsteile. Der Eintritt zu allen Häusern ist frei. Traditionell werden in den Abendstunden Feuerschalen, Fackeln und Kerzen angezündet. Auch der kulinarische Genuss kommt nicht zu kurz. Die Auftaktveranstaltung findet um 13 Uhr in der Alten Posthalterei in Beelitz statt.

Näheres im Veranstaltungsflyer als PDF-Datei


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Schippeinsatz des Karnevalsclubs Werder (Havel) nach einer verlorenen Wette



Zu einem denkwürdigen Termin lädt die Stadt Werder (Havel) am kommenden Samstag, 22. Oktober, um 14 Uhr ein. In der Kita Stadtstrolche, Hoher Weg 156, werden Karnevalisten des KCW neuen Sandkastensand auf den ausgedehnten Spielplatzbereich verteilen. Rund zehn Kubikmeter Sand türmen sich bereits an der Kita auf. Die Kinder freuen sich schon, wieder schönen, weißen Sand zum  Buddeln zu bekommen.

Hintergrund des Schippeinsatzes ist eine verlorene Wette: Am 11.11.2015 hatte der Karnevalsclub Werder (Havel) e.V. bei der Übergabe des Rathausschlüssels gewettet, dass es die Bürgermeisterin Manuela Saß nicht schaffen werde, mit mindestens elf Mitarbeitern der Stadtverwaltung beim Rosenmontagsball einen Gardetanz aufzuführen.
 
Mit dieser Wette wurde nicht nur die Bürgermeisterin, sondern auch ihr erster Beigeordneter Christian Große und ein weiteres gutes Dutzend  Rathausmitarbeiter natürlich bei ihrem Ehrgeiz gepackt. Unter Anleitung einer im Rathaus tätigen, aktiven Karnevalistin wurde wochenlang trainiert, bevor es dann zum großen Auftritt am 8. Februar gekommen war.

Nach der um „Y.M.C.A.“ von Village People und weitere Titel gestrickten Nummer bebte der Saal, viele empfanden die durch Körperlichkeit und Eleganz geprägte Tanzdarbietung der „Verwaltungsgarde“ gar als Höhepunkt des Abends, wie es rückblickend aus dem Rathaus heißt. Es musste sogar noch eine Zugabe aus dem Ärmel geschüttelt werden.

„Wir haben für die Karnevalisten geschwitzt, und am Samstag muss der KCW für uns schwitzen“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie  und ihr erster Beigeordneter werden sich die Wetteinlösung am Samstag nicht entgehen lassen, die Presse ist ganz herzlich zu diesem Fototermin eingeladen.

KCW-Präsident Karsten Möwes ist derweil guten Mutes und verspricht für den Samstag: „Wir werden Berge versetzen.“ Aus dem Einlösen der Wettschuld „werden wir wieder ein kleines Event machen, mit Musik und kleinen Spielen“. Kaffee und Kuchen werde zugunsten des Fördervereins  der „Stadtstrolche“ verkauft.

Manuela Saß erinnert augenzwinkernd daran, dass es bereits das zweite Mal sei, dass die Karnevalisten eine Wette gegen die Bürgermeisterin verlieren und gemeinnützig tätig werden müssen. Im Vorjahr waren bald 30 Mitarbeiter  und Unterstützer mit Spielmannszug beim Rosenmontagsball mit der Märkischen  Hymne von Gustav Büchsenschütz aufgetreten und hatten damit ebenfalls eine Wette gewonnen, die Karnevalisten mussten daraufhin an der Regattastrecke schippen.

Im Rathaus freut man sich derweil schon auf die nächste Wette. Werder (Havel) ist eine der Karnevalshochburgen im Märkischen. Der Rathausschlüssel soll am 11.11. um 11.11 Uhr am Schützenhaus in der Uferstraße 10 übergeben werden. „Wir sind gespannt, was uns diesmal abverlangt wird“, so Manuela Saß.

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Gemeinsame Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg und der Stadt Werder (Havel)

Die Bundesstraße 1 zwischen dem Werderpark und dem Ortsausgang Glindow soll wieder ein geschlossenes Alleebild bekommen. Im Abschnitt zwischen Brandenburger Straße und Ortsausgang Glindow sollen insgesamt 84 neue Bäume mit Stammumfängen um die 17 Zentimeter gepflanzt werden. Die meisten dieser Bäume werden Säulen-Hainbuchen, Eschen, schnellwachsende Ulmen (Rebona) und Spitzahornbäume sein. Der Pflanzung schließt sich eine fünfjährige Pflege durch den Landesbetrieb Straßenwesen Potsdam an.

In Vorbereitung auf die Pflanzung hat der Landesbetrieb Straßenwesen den vorhandenen Baumbestand untersuchen lassen. „An vielen Stellen ist mit bloßem Auge in der Vegetationsperiode zu erkennen, dass die Bäume nicht zu halten sind“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Dieses Bild wurde durch ein Gutachterbüro bestätigt.

Bei den vorhandenen Alleebäumen haben den Gutachtern zufolge besonders die Spitzahornbäume das Ende ihrer möglichen Standzeit erreicht. Andere Bäume ließen nur noch eine Standzeit von fünf bis allenfalls zehn Jahren erwarten. Der Pflegeaufwand steige an, im Ergebnis würden nur noch Baumfragmente übrig bleiben, so die Gutachter vom Werderaner Baumsachverständigen-Büro Holger Gabel. Bei einigen Bäumen seien infolge von Pilzbefall umfangreiche Schäden im Wurzelstock, Stammfuß und am Stamm vorgefunden worden. Die Schäden beeinträchtigten die Verkehrssicherheit auf der dicht befahrenen Bundesstraße.

Den 84 Neupflanzungen stehen deshalb 28 Baumfällungen gegenüber. „Der Zuschlag für die Fällungen und Pflanzungen im ersten Abschnitt ist erteilt“, so der Dezernatsleiter Planung West des Landesbetriebs, Frank Schmidt. Die Firma Claus Rodenberg GmbH aus Kastorf werde mit den Arbeiten im November beginnen.

Weitere Baumpflanzungen sind im kommenden Jahr im Abschnitt von der Brandenburger Straße bis zum Werder-Park geplant, auch dort müssen im Gegenzug einige kranke und abgängige Bäume gefällt werden. „Es ist geplant diesen zweiten Abschnitt im Herbst 2017 in Angriff zu nehmen“, so Frank Schmidt.

Alle Arbeiten sind durch den Landesbetrieb mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt worden. Die Stadt ist Werder (Havel) ist an der Auswahl der zu pflanzenden Baumarten beteiligt worden. Die Neubepflanzung der Allee ist eine Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen für die Baumaßnahmen, die vor einigen Jahren auf der Bundesstraße zwischen dem Bereich Strengbrücke und der Baumgartenbrücke durchgeführt wurden und bei denen unter anderem der neue Kreisverkehr an der Baumgartenbrücke entstanden ist.

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Teil 2 der Werderaner Chronik erschienen

Der Verein „700 Jahre Stadtgeschichte Werder (Havel)“ hat am Donnerstag den zweiten Teil der „Werder Chronik“ vorgestellt. In dem 236 Seiten dicken Werk wird die Geschichte der Stadt Werder zwischen den Jahren 1740 und 1945 beschrieben. Dr. Baldur Martin hat das Werk unter Mitarbeit von Erhard Schulz verfasst, es wird durch Einzelbeiträge von Wolfgang Heitsch und Prof. Hartmut Röhn ergänzt. Darstellungen historischer Dokumente und die Zeichnungen des Werderaners Tino Würfel illustrieren den zweiten Teil der Chronik.

Das Geschichtsbild der Stadt Werder sei bislang vor allem von Ferdinand Ludewig Schönemann geprägt worden, sagt Dr. Baldur Martin. Der Stadtschreiber hat 1784 in seiner Werder-Chronik Lage, Geschichte und Wappen von Werder (Havel), die Stadtgrenzen und Häuser, die Sitten und Gebräuche dieser „eigenen und sonderbaren Nation“ beschrieben. Interessierte Werderaner haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Bild zum 700. Stadtjubiläum im Jahr 2017 durch eine Stadtchronik von der Gründung bis zur Gegenwart zu komplettieren.


Bürgermeisterin Manuela Saß mit den Herausgebern Baldur Martin (Mitte) und Dr. Klaus-Peter Meißner bei der Pressekonferenz am 13. Oktober im Café Hagemeister.

„Für den zweiten Teil habe er ein dreiviertel Jahr im Brandenburgischen Landeshauptarchiv recherchiert, sagt Baldur Martin. Mehr als 800 Urkunden habe er aufgenommen, etwa die Hälfte hätten Hinweise aus der Stadtgeschichte von Werder (Havel) enthalten. „Das schöne Städtchen hat in seiner Geschichte erfolgreiche, aber auch sehr bittere Zeiten erlebt“, so Baldur Martin.

Einige neue historische Details seien bei den Recherchen zutage gefördert worden. So sei bislang nicht bekannt gewesen, dass die Inselstadt während der Napoleonischen Kriege von französischen Truppen besetzt gewesen war. Akten dazu gibt es aus den Jahren 1807 und 1808. „Die Offiziere wurden bei den Bewohnern einquartiert und haben die Werderaner arm gefressen“, so Martin.

Als bemerkenswert beschreibt Baldur Martin auch Rechercheergebnisse zur Baumgartenbrücke. So sei die Potsdamer Firma van den Bosch Anfang des 19. Jahrhunderts wiederholt mit Brückenarbeiten beauftragt worden, bei denen es immer wieder heftigste Mängel gegeben hatte. „Ganze Pfähle fehlten und es wurde minderwertiges Holz genutzt“, so Baldur Martin. Dennoch habe die Firma immer neue Aufträge erhalten.

Einen beispiellosen Aufschwung habe die Stadt in den Jahren zwischen 1871 bis 1913 erlebt. Über keine andere historische Zeitepoche sei so viel über Werder bekannt - ob durch die Stadtberichte von Bürgermeister Dümichen oder durch Schriftsteller wie Theodor Fontane oder Gisela Heller. „Telegrafie, Eisenbahn, Elektrifizierung, Pflasterung, Dampfmaschinen – alle möglichen Neuerungen sind auf die Einwohner eingeprasselt“, so Baldur Martin. Allein in den Jahren zwischen 1905 und 1909 seien elf Dampfkesselanlagen in der Stadt genehmigt worden.

Erstmals befasst sich der Teil 2 der Chronik auch mit der Zeit des Nationalsozialismus in Werder (Havel). Zwar seien viele Dokumente aus dieser Zeit vernichtet worden. Allerdings ließen sich eine Reihe von Ereignissen aus Zeitungsberichten rekonstruieren, sagt Baldur Martin. So sollte der darniederliegende Obstbau in Werder (Havel) 1942 ganz eingestellt werden. Die Obstzüchter wurden nur gerettet, weil sich die Versorgungslage in Berlin massiv verschlechterte.

Prof. Hartmut Röhn steuerte einen Beitrag zum tragischen Schicksal der jüdischen Einwohner in Werder in dieser Zeit bei. Die letzte in Werder lebende Jüdin war die 86-Jährige Emilie Asch, die 1943 nach Theresienstadt deportiert wurde und dort verstarb. Wolfgang Heitsch recherchierte zum antifaschistischen Widerstand in der Stadt und zählt in der Chronik Namen von Kommunisten und Sozialdemokraten auf, die eingesperrt, misshandelt, gefoltert und teilweise ermordet wurden.

Mit dem zweiten Band der Chronik ist die Geschichte der Stadt Werder (Havel) bis 1945 komplett erzählt. Bereits im vergangenen Jahr ist der erste Band der Chronik veröffentlicht worden, der die Zeit vom Ursprung der Stadt bis in die frühe Neuzeit beleuchtet. Der Band 3, in dem es um die Zeit zwischen 1945 bis zur Gegenwart gehen wird, soll bis zum Jubiläumsjahr veröffentlicht werden.

Ergänzend entstehen thematische Bände der Chronik: Band 4 zum Großgewerbe und der gerade erst veröffentlichte Band 5 zum Obstbau sind bereits vergriffen. Im kommenden Jahr sollen Band 6 zu Industrie und Dienstleitungen und Band 7 zu Kultur, Sport und Bildung erscheinen. Damit wäre die siebenbändige Chronik dann komplett. Herausgeber ist der Verein „700 Jahre Heimatgeschichte Werder (Havel) e.V.“ mit Dr. Baldur Martin, Dr. Klaus-Peter Meißner und Dr. Klaus Froh.

Jeder Band erscheint in einer Auflage von 600 Exemplaren im Knotenpunkt-Verlag zum Preis von jeweils 17 Euro. 200 dieser Exemplare erwirbt die Stadt Werder (Havel), um alle Schulen und Bibliotheken in ausreichender Anzahl mit der gesamten Chronik auszustatten. Für Bürgermeisterin Manuela Saß ist das ein wichtiger Aspekt im Jubiläumsjahr. „Wir möchten damit auch bei unseren Kindern und Jugendlichen noch stärker das Interesse an der Stadtgeschichte wecken.“

Bürgermeisterin Saß dankte dem Verein „700 Jahre Heimatgeschichte Werder (Havel)“ und den vielen an der Chronik beteiligten Einwohnern. Für den zweiten Band dankte sie besonders Dr. Baldur Martin, dem die Werderaner schon in den vergangenen Jahrzehnten viele erhellende Einsichten in die Stadtgeschichte zu verdanken hätten.

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Mehr als 140 Gäste beim Seniorennachmittag

So viele Gäste wie noch nie sind am Mittwochnachmittag zum Seniorennachmittag im Schützenhaus in Werder (Havel) gekommen. Die Veranstaltung wird seit Jahren vom Seniorenbeirat mit der Stadtverwaltung organisiert, um die Seniorenarbeit der Stadt zu würdigen und der älteren Generation die Möglichkeit zu geben, in lockerer Runde zusammenzukommen. Vom Andrang wurden die Veranstalter in diesem Jahr überrascht: Angesichts der mehr als 140 Gäste mussten zusätzliche Tische in den Großen Saal des Schützenhauses aufgestellt werden.



Entertainer und Sänger Alf Weiß alias „The Charming Voice“ präsentierte Hits und Evergreens, von Schlager bis Rock’n’Roll, und es dauerte nicht lange, bis sich die Tanzfläche füllte. Weitere Programmpunkte waren die 50er-Jahre-Comedy von „Helga und Band“ sowie ein Auftritt der Kirschblüten des „Glindower Carneval Clubs“. Die kleinen Tänzerinnen wurden von den Gästen angefeuert, es gab begeisterte Zwischenrufe für die akrobatischen Tanzdarbietungen und am Ende einen Riesenapplaus.

Die Senioren kamen unter anderem aus Töplitz, von den Awo-Seniorenheimen, von den Bliesendorfer Landfrauen oder der Gruppe 55 Plus zum Seniorennachmittag. Teilweise wurden Shuttlebusse eingesetzt, um sie ins Schützenhaus zu bringen. Bürgermeisterin Manuela Saß sagte zur Begrüßung, dass die Stadt stolz auf ihre aktiven Senioren sei. „Von unseren Werderaner Senioren lernen wir für die Zukunft.“

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Zwei verdiente Werderaner im Goldenen Buch: Gitta Nickel-Froh und Walter Ihl

Zwei verdiente Einwohner der Stadt Werder (Havel) haben sich am Dienstagabend ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. Die Dokumentarfilmerin Brigitte Nickel-Froh und den Mitbegründer der Jagd- und Hegegemeinschaft Werder (Havel), Walter Ihl.

Bürgermeisterin Manuela Saß würdigte das Schaffen der 80-jährigen Brigitte Nickel-Froh, vielen auch unter dem Namen Gitta Nickel bekannt. Frau Nickel-Froh wurde 1936 in Briensdorf (heute Borzynowo in Polen) geboren. Die Kriegswirren verschlugen ihre Mutter mit den Kindern nach Blankenburg im Harz. Der Vater war Molkereibesitzer, wurde von den Sowjets verschleppt und starb dann in einem stalinistischen Lager in Moskau.



„Schon in den frühen jungen Jahren schwärmte Gitta, wie sie immer genannt wurde, für die Welt von Glanz und Glamour“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Besonders Marika Röck hatte es Brigitte Nickel-Froh angetan. Sie erlernte zunächst den Beruf der Lehrerin an der Humboldt-Universität in Berlin, den Wunsch nach einer Laufbahn beim Film aber immer noch im Hinterkopf.

„Das hübsche Mädchen mit dem markanten Pferdeschwanz schaffte schließlich den Sprung vom Lehrerdasein auf dem Lande auf den Platz eines Volontärs im Defa-Studio“, so Bürgermeisterin Saß. Brigitte Nickel-Froh lernte das Filmhandwerk bei namhaften Filmemachern von der Pike auf. Ein Lehrmeister war auch der spätere Ehemann Karl Gass. er stellte die Weichen für eine Dokumentation über das Leben im Oderbruch. So entstand der erste eigene Langfilm. Regie und Schnitt erledigte Brigitte Nickel-Froh selbst.



„Viele Wege öffneten sich ihr um interessante Menschen kennen zu lernen. Um einen Streifen über Polinnen als Gastarbeiterinnen zu drehen, die in der Geflügelzucht in der DDR arbeiteten, stellte sich Gitta Nickel selbst ans Fließband“, so Bürgermeisterin Saß in ihrer Laudatio. Richtig Ärger gab es 1980 mit „Manchmal möchte man fliegen“, einer Dokumentation über Probleme auf der Großbaustelle für Wohnungsbau in Berlin-Marzahn. Eine silberne Taube bei Internationalen Doku-Filmfest in Leipzig rettete sie haarscharf. Überliefert ist der erzürnte Spruch des Politbürofunktionärs Kurt Hager „Dieses Mal lassen wir sie noch fliegen, das nächste Mal fliegt sie.“

Die Wende brachte dann die große Freiheit. „Es gab viele Kontakte mit hochrangigen Regisseuren und auch mit Hollywood-Größen“, so Bürgermeisterin Saß. Und es gab immer wieder spannende Themen, wie zum Beispiel der Abzug der Russischen Streitkräfte aus Ostdeutschland und das Zusammenwachsen von Ost und West.

1996 zog Brigitte Nickel-Froh nach Werder (Havel). Seit 1998 ist sie mit dem Militärhistoriker Dr. Klaus Froh, dem jetzigen Vorsitzenden des Heimatvereins Werder (Havel) e.V., verheiratet und wohnt in einem neuen Eigenheim über den Wipfeln von Werder.

„Gemeinsam mit ihrem Mann engagiert sich Frau Nickel-Froh für ihre heutige Heimat“, so Manuela Saß. Die Werke der Dokumentarfilmerin seien seit Jahren nicht mehr wegzuzdenkender Bestandteil der Heimatabende im Schützenhaus. Für Manuela Saß selbst war „Gundula - Jahrgang 58 – bis ans Ende der Welt“ ein besonderer Film. „Spielt er doch in Neubrandenburg, der Stadt meiner Jugend. Viele Bilder des Films haben mich an diese Zeit erinnert und ich bin davon überzeugt, dass ihre Filme bei den Zuschauern auch genau diese Erinnerungen wecken.“



Brigitte Nickel-Froh dankte für die Überraschung, die Eintragung ins Goldene Buch sei eine große Ehre für sie. 20 Jahre lebe sie mit ihrem Mann zusammen in Werder (Havel) – für sie eine produktive Zeit. „Die 30 Filme nach der Wende sind Großteils in Werder entstanden.“ Die Stadt biete ein kreatives Klima. „Ich lebe gern in einer Stadt, die kulturell und landschaftlich so viel zu bieten hat.“

Die Laudatio für Walter Ihl trug Werders 1. Beigeordneter Christian Große vor. Walter Ihl wurde 1937 in Tetschen (heute Dìèín in Tschechien) geboren und wohnt seit 1957 in Werder (Havel). Er ist seit 1964 verheiratet mit seiner Frau Erika Ihl und hat zwei Kinder. Bis vor der Wende war er hauptsächlich in der LPG in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. „Seit 1969 übt er die Jagd aus. Er war seit 1972 Jagdleiter für den Jagdbezirk Werder, wozu die Gebiete Schmergow, Phöben und Werder gehörten“, so Christian Große.
„Seinem maßgeblichen Einsatz ist der Neuaufbau des Jagdwesens in unserer Stadt zu verdanken.“ Walter Ihl war Mitgegründer der Jagd- und Hegegemeinschaft Werder (Havel), in der auch die Jagdgenossenschaft Schmergow und Kemnitz / Phöben intergriert waren. „In dieser Gemeinschaft war er 1. Stellvertreter des Vorsitzenden und Sprecher für die Jägerschaft in Werder (Havel). Aufgabe war es, die Anforderungen nach dem Jagdgesetz und der Jagdgenossenschaft in der Jägerschaft umzusetzen.“



Seit 1992 war Walter Ihl als Berater für die Behörden, also auch für die Stadt Werder (Havel) gefragt. „Mit der Umwandlung der intensiven Bewirtschaftung in Erholungsgärten gestaltete sich die Stadtjagd sehr schwierig. Er fand aber immer wieder einen Weg zu Minimierung des Wildes in diesem Bereich“, so Christian Große. „Damit hat er einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt und des Gleichgewichts Mensch-Natur geleistet.“



Von 2009 bis 2013 war Walter Ihl Sprecher der Pächtergemeinschaft und hat durch einen hohen persönlichen Einsatz bei der Organisation von Jagden im Stadtgebiet einen maßgeblichen Anteil an der Bewirtschaftung des Wildes gezeigt. Durch die gute Zusammenarbeit der Jagdgenossenschaft und der Stadtverwaltung Werder (Havel) habe sich Herr Walter Ihl bleibende Verdienst erworben.



Walter Ihl erzählte nach der Ehrung, wie er 1961 mit der Jagd begonnen habe. „Die Situation war eine ganz andere als heute.“ So hätten auf der Jugendhöhe damals Hasenjagden stattgefunden. „Wildschweine waren eine Rarität“, pro Jahr sei nur eines zur Strecke gebracht worden. „Heute ist das ganz anders. Das Schwarzwild hat sich vermehrt, der Wilddruck muss gemindert werden, um Unfallgefahren und Schäden auf Privatgrundstücken zu vermeiden.“

Inzwischen habe man auch mit Exoten wie dem Waschbären zu tun, der schlau und schwer zu bejagen sei. „Er kann klettern, laufen, schwimmen, nur fliegen kann er nicht“. Nicht nur in Werder, bundesweit seien die Waschbär-Strecken angestiegen.

Der 79-Jährige Walter Ihl hofft, dass sich jüngere Waidgenossen finden, die die wichtige Aufgabe weiterführen.

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Finissage von Schlössern & Burgen der Glindower Hortkinder

Angeregt durch die Potsdamer Schlössernacht haben Kinder aus dem Glindower Hort „Sunshine Kids“ in den Sommerferien eigene Schlösser und Burgen als Gemeinschaftsarbeiten erdacht und gestaltet.



Im Apfelhotel sind dabei fünf Modelle von phantasievollen Schlössern und Burgen entstanden, sie sind seitdem in dem Hotel in der Glindower Chausseestraße 92 ausgestellt. Die genutzten Materialien reichen von Pappe und Holzresten über Gips und Sand bis zu Steinchen und Holzwolle. Ritter mit Eierschalen-Helmen und Tiere beleben die Szenerien, selbst Springbrunnen und Zugbrücken fehlen nicht. Einige der Werke haben Wiedererkennungswert.

Seit September haben dutzende von Hotelgästen die Schlösser und Burgen bewertet. Am 28. Oktober wird zu einer Prämierung mit Finissage eingeladen, eingebettet in ein Grill- & Lichterfest im Hotel-Gasthaus „Granny Smith“, zu dem die Hortkinder mit ihren Eltern und Horterzieherinnen, aber auch Interessierte aus der Umgebung erwartet werden.

Gewinner sind letztlich alle Kinder, denn die Preise werden ihnen im Hort zu Gute kommen: Ein paar neue Gesellschaftspiele, so die Hortleiterin, werden immer gebraucht. Die Betreiber vom Apfelhotel haben sich vorbereitet und waren in Spielwarenläden unterwegs.

Termin: Freitag, den 28. Oktober, ab 18 Uhr Grill- & Lichterfest, 19 Uhr Prämierung mit Preisübergabe (www.apfel-hotel.de)

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Pressemitteilung zur Landratswahl

Bürgermeisterin Manuela Saß gratuliert Landrat Wolfgang Blasig zur Wiederwahl zum Landrat. „Nach einem fairen und sachlichen Wahlkampf hat der Wähler in der zweiten Runde seine Entscheidung getroffen“, so die Bürgermeisterin. Sie sei froh, dass die Wahlbeteiligung für eine Direktwahl ausgereicht habe und erwarte eine Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Wolfgang Blasig.

„Ein Dankeschön geht auch an die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die zum Wahltermin und zum Termin der Stichwahl für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben“, so die Bürgermeisterin. In den 26 Wahllokalen und zwei Briefwahllokalen waren am Sonntag gut 200 ehrenamtliche Wahlhelfer tätig.

In Werder (Havel) haben am Sonntag 67,3 Prozent der Wähler für Wolfgang Blasig (SPD) gestimmt, 32,7 Prozent für Franz Herbert Schäfer (CDU). Die Wahlbeteiligung lag bei 24 Prozent.

Das Wahlergebnis inklusive der Endergebnisse in den Werderaner Wahllokalen finden Sie hier: www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/Landrat.html.

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Ehrenurkunde für Richard Bobka

Dem Präsident des Glindower Sportvereins FSV Eintracht, Richard Bobka, ist bei der Stadtveordnetenversammlung am Donnerstagabend die Ehrenurkunde der Stadt Werder (Havel) überreicht worden. Die Stadt würdigt damit einen Einwohner, für den sein Fußballverein zur zweiten Familie geworden ist.



„Unter seiner Präsidentschaft gelangen dem Verein wichtige sportliche Erfolge“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß, bevor sie die Urkunde an Richard Bobka überreichte. So spiele der Verein seit 2009 in der 1. Kreisklasse und habe in der vergangenen Saison der Kreispokal in die Blütenstadt geholt. Besonders verdient gemacht habe sich Richard Bobka auch um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche sportliche Arbeit.

„Nicht zuletzt seiner unermüdlichen Arbeit ist es zu verdanken, dass die Vereinsmitglieder seit 2010 auf einem neuen modernen Kunstrasenplatz – errichtet mit Fördermitteln und Mitteln aus dem Haushalt unserer Stadt – trainieren können“, sagte Bürgermeisterin Saß. Ein weiterer Wunsch des Vereins stehe kurz vor der Erfüllung. „Viele hier im Saal erinnern sich an das nachdrückliche Bemühen Richard Bobkas um die Sanierung des Vereinsheimes auf dem Sportgelände in Glindow. Seit dieser Woche liegt die Baugenehmigung für das Vereinsheim vor.“ Wenn der Förderbescheid eintrifft, könne mit den Arbeiten losgelegt werden.

Das Vereinsheim der Eintracht soll saniert und erweitert werden. In den nächsten Wochen wird nach der Baugenehmigung auch mit einer verbindlichen Zusage auf den Fördermittelantrag gerechnet, den die Stadt beim Landessportbund aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Brandenburg KIP gestellt hat. Die Förderung wurde bereits in Aussicht gestellt und vom Kreissportbund Potsdam-Mittelmark befürwortet, die Stadt rechnet deshalb fest mit der Zusage. Insgesamt wird mit Baukosten von 886.000 Euro gerechnet (460.000 Euro KIP, 426.000 Euro Stadt Werder (Havel)).

Richard Bobka ist der erste Empfänger einer Ehrenurkunde. Die Auszeichnung geht auf die „Satzung zur Verleihung von Ehrungen durch die Stadt Werder (Havel)“ zurück, die die Stadtverordneten im vorigen Jahr beschlossen haben. Demnach gibt es nicht mehr nur Eintragungen ins Goldene Buch (nächster Eintragungstermin ist am 11. Oktober um 18 Uhr im Schützenhaus!), sondern auch die Ehrenurkunde und die Ehrenbürgerwürde.




Richard Bobka ist am 4. März 1936 in Schön-Steine (heute Kamien in Polen) geboren worden. Seit 1945 lebt er in Glindow. Schon seit gut 20 Jahren ist er Präsident des Sportvereins in dem Werderaner Ortsteil. Die FSV Eintracht hat 184 Mitglieder in elf Mannschaften - fünf Männer- und sechs Jugendmannschaften.

Von Richard Bobka heißt es, dass er seinem Ehrenamt als Vorsitzender und Präsident alles andere unterordne. „Richard Bobka ist über die Stadtgrenzen als fairer und engagierter Sportler und Präsident bekannt und geschätzt“, so die Bürgermeisterin. Dennoch stehe er nicht nur für den Fußball ein, wie Manuela Saß betonte. „Er pflegt mit allen Vereinen des Ortsteiles Glindow und mit dem Stadtsportbund eine gute Zusammenarbeit.“

Richard Bobka, der in seinem Berufsleben als Bauingenieur tätig war, nahm die Urkunde, wie er sagte, mit Herzklopfen entgegen. „Die Überraschung ist gelungen.“ Besonders freue er sich, dass demnächst mit den Bauarbeiten für das Vereinsheim losgelegt werden kann. Schließlich werde die FSV Eintracht Glindow im kommenden Jahr 70 Jahre alt.

Glindows Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm überreichte Richard Bobka noch einen Korb mit roten Äpfeln aus seinem eigenen Garten. „Bleib wie Du bist, fit wie ein Turnschuh“, sagte Sigmar Wilhelm.

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Der Bund der Steuerzahler hat das Projekt Blütentherme in das Schwarzbuch 2016 aufgenommen. Die Stadt Werder (Havel) nimmt dazu wie folgt Stellung:

Bürgermeisterin Manuela Saß bezweifelt, dass die Blütentherme im Staatlich anerkannten Erholungsort Werder (Havel) als Beispiel für Steuergeldverschwendung oder mangelhafte ÖPP-Verträge wirklich taugt. „Trotz des Misserfolgs mit der Kristall Bäder AG halte ich es an diesem Standort immer noch für möglich, dass wir unser neues Bad in Werder (Havel) auch unter Beteiligung eines privaten Partners zum Erfolg führen können.“ Es gebe in anderen Kommunen viele gute Beispiele für solche Partnerschaften. Aktuell werde von der Stadt die Möglichkeit eines solchen Beteiligungsmodells in einem Interessenbekundungsverfahren hinterfragt, um die Blütentherme zu Ende bauen und erfolgreich am Markt platzieren zu können. 

Innerhalb des laufenden Interessenbekundungsverfahrens hätten sich aktuell bereits sechs Interessenten bei der Stadt Werder (Havel) gemeldet, die Angebote zum Kauf und zur eigenfinanzierten Fertigstellung der Therme abgeben wollen. Drei dieser Unternehmen wollen zugleich alternative Angebote für eine Anpachtung der Therme abgeben. „Das zeigt mir, dass ein erfolgreicher Betrieb der Therme an diesem hervorragenden Standort am Wasser in unserem wachsenden Erholungsort nicht nur in Werder für möglich gehalten wird“, so Bürgermeisterin Saß.

Anders als vom Steuerbund dargestellt ist die Stadt nicht juristisch gegen die Einstellung der Bauarbeiten durch die Kristall Bäder AG vorgegangen. Die Trennung von der Kristall Bäder AG sei im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, u.a. nachdem das Unternehmen die Bauarbeiten zum Erliegen brachte, die Stadt auf nicht fällige Zahlungen verklagte und von der Stadt weitere Zuschüsse für eine opulentere Therme haben wollte, aber nicht nachweisen konnte, worin genau der Mehrwert gegenüber der Ursprungsplanung besteht. Bürgermeisterin Manuela Saß: „Es ist grundsätzlich schwierig, im Streit einen Vertrag abzuwickeln. Unseren alten ÖPP-Vertrag im Schwarzbuch schlechtzureden, halte ich für völlig abwegig.“

Dass der Vertrag, den die Stadt Werder mit der Kristall Bäder AG geschlossen hat, laut Schwarzbuch mangelhaft gewesen war, sei nicht erwiesen. Dazu gebe es keine gerichtliche Einschätzung. Die Stadt habe aus guten Gründen ganz bewusst auf einen Rechtsstreit verzichtet. „Ein solcher Rechtsstreit wäre durch die Dauer von Gerichtsverfahren ganz klar auf Kosten des Eröffnungstermins und der bisherigen Investitionen gegangen.“ Bürgermeisterin Saß - selbst Volljuristin - geht davon aus, dass sich durch solche Rechtstreitigkeiten das Projekt um mindestens fünf Jahre verzögert hätte. „Das wäre dem Steuerzahler schon gar nicht vermittelbar gewesen.“

Fragwürdig sei ohnedies, an diesem Beispiel Steuergeldverschwendung vorzurechnen.  „Unser Ziel war und ist es ja gerade, durch private Beteiligung die langfristigen Betriebs- und Instandhaltungskosten für den Steuerzahler möglichst kleinzuhalten“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie hoffe nach wie vor, durch die laufenden Aktivitäten des Rathauses diesem Ziel näherzukommen und ein erfolgreiches Bad am Zernsee auf den Weg zu bringen.

Die Stadt gehe offen mit dem Thema und auch mit den aktuellen Schwierigkeiten um, es wäre auch kein Problem gewesen, den ÖPP-Vertrag mit der Kristall Bäder AG dem Bund der Steuerzahler vorzulegen. „Da es zwei Vertragsparteien gegeben hatte, wäre aber auch die Zustimmung der Kristall Bäder AG erforderlich gewesen“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Eine solche Genehmigung habe man nicht erlangen können.  

Richtig ist, dass die Stadt mit Mehrkosten von zehn  Millionen Euro für die Fertigstellung des Bades rechnet, bislang sind 16,2 Millionen Baukosten in das Projekt geflossen. Die Fertigstellungskosten seien nicht aus der Luft gegriffen, sondern von zwei renommierten Bäderberatungsbüros (Profund Consult Hamburg, Geising+Böker Architekten Hamburg) sowie von Sachverständigen während einer Bestandserfassung errechnet worden. Demnach könnte die baugenehmigte Therme für zehn Millionen Euro in zwölf Monaten fertiggestellt werden. Ob die Stadt diese Fertigstellungskosten übernehme und weitere Steuergelder in die Therme fließen, wie vom Bund der Steuerzahler kritisiert wird, sei offen. „Wir prüfen derzeit die Verpachtung oder den Verkauf. Im Fall eines Verkaufs wird die Fertigstellung vom Käufer finanziert.“

Die vom Steuerzahlerbund genannten Gesamtkosten von 21 Millionen Euro kommen zustande, weil auch der Grundstückserwerb, Versicherungs- und Personalkosten, Steuerberatungskosten, Anlaufkosten und Zinsen einberechnet wurden. Die reinen Baukosten samt Planung liegen bislang bei 16,2 Millionen Euro.

Für ebenfalls fragwürdig hält Bürgermeisterin Manuela Saß die Aussage, dass die Blütentherme die Überkapazität in Brandenburgs Bäderlandschaft erhöhe. „Das letzte Bädergutachten des Landes, auf dem diese Einschätzung wohl beruht,  datiert aus dem Jahr 2003. Mittlerweile hat sich das Freizeitverhalten der Menschen verändert. Außerdem hat sich die Einwohnerzahl und die Gästezahl in der Hauptstadtregion deutlich erfreulicher entwickelt, als seinerzeit abzusehen war.“

Eine von der Stadt Werder (Havel) jüngst in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie des renommierten Beratungsbüro Profund Consult in Hamburg zeige, dass eine jährliche Besucherzahl von 250.000 in Werder ein realistisches Szenario ist. Schon vor dem Baustart hatte es eine Untersuchung gegeben, die zu einem sogar noch besseren Ergebnis gekommen war. In allen Expertisen seien auch die Betriebskosten des Bades errechnet worden. „Ein wirtschaftlicher Betrieb des Bades am Ufer des Zernsees erscheint nach allem, was uns die Fachleute dazu sagen, und auch nach meinem persönlichen Dafürhalten machbar“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

„Die Stadt Werder (Havel) nimmt als Ausflugs- und Urlaubsziel in der Hauptstadtregion eine hervorragende Entwicklung. Durch die Blütentherme können wir diese Entwicklung weiter befördern“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Andere Investitionen müssten deshalb nicht zurückstehen, wie im Schwarzbuch suggeriert wird. So stünden im städtischen Haushaltsentwurf 2017 acht Millionen Euro für Investitionen bereit, unter anderem zum Bau eines neuen Besucherzentrums für Touristen in einem alten Obstbauerngehöft im Stadtzentrum, für einen Erweiterungsbau der Carl-von-Ossietzky-Schule, für neue Feuerwehrfahrzeuge und für den Straßenbau.

In der Tourismusbranche der Stadt wurden und werden die Überlegungen der Stadt zum Bau einer Therme begrüßt, wie Bürgermeisterin Saß betont. Die Therme könnte zu einer deutlichen Steigerung der Übernachtungszahlen in Werder (Havel) führen und besonders die Auslastung außerhalb der Kernsaison deutlich verbessern. Außerdem werden von der Stadt erhebliche wirtschaftliche Effekte im Dienstleistungsbereich erwartet. Schon jetzt sind Synergien spürbar: Im neuen Wohn- und Gewerbegebiet Havelauen sind mit dem Baubeginn der Blütentherme bereits private Investitionen im Bereich von 200 Millionen Euro ausgelöst worden, unter anderem für den Bau von Einfamilienhäusern und Geschosswohnungsbauten, ein Nahversorgungszentrum, zwei Kindergärten und ein Seniorenheim.

Zusammenfassend: Bürgermeisterin Manuela Saß bezweifelt, dass die Blütentherme im Staatlich anerkannten Erholungsort Werder (Havel) als Beispiel für Steuergeldverschwendung oder mangelhafte ÖPP-Verträge wirklich taugt. „Trotz des Misserfolgs mit der Kristall Bäder AG halte ich es immer noch für möglich, dass wir unser neues Bad in Werder auch mit einem privaten Partner zum Erfolg führen können.“ Das Rathaus prüfe derzeit eine solche Möglichkeit. Aktuell gebe es sechs Interessenten für einen Kauf des teilweise ausgebauten Rohbaus. Nicht zielführend sei, am Beispiel Blütentherme im Schwarzbuch Steuergeldverschwendung vorzurechnen.  „Unser Ziel war und ist es ja gerade, durch private Beteiligung die langfristigen Betriebs- und Instandhaltungskosten für den Steuerzahler möglichst kleinzuhalten“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

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Blütentherme in Werder (Havel)

Im Interessenbekundungsverfahren für die Blütentherme in Werder (Havel) haben fünf Unternehmen angekündigt, Angebote für den Kauf der Blütentherme abgeben zu wollen. Drei dieser Unternehmen wollen sich zugleich um eine Anpachtung der Therme bewerben. Alle  Angebote müssen bis zum 25. Oktober um 14 Uhr eingereicht werden. Bis zum 29. September konnten Unternehmen gegenüber der Stadt ihr grundsätzliches Interesse an der Abgabe eines Angebotes anmelden und Verfahrensunterlagen anfordern.

„Das formlose Interessenerkundungsverfahren ist ein erster Schritt, um zu klären, in welchem Modell - Pacht oder Verkauf - es mit der Blütentherme weitergehen kann“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Stadt sei auch offen für Anregungen zur Entwicklung des Umfeldes der Therme. Ist entschieden, ob es mit Pacht oder mit Verkauf weitergeht, müsse ein förmliches Ausschreibungsverfahren beginnen.
„Das Interesse zeigt uns, dass ein erfolgreicher Betrieb der Blütentherme offenbar nicht nur in Werder für möglich gehalten wird“, sagt Bürgermeisterin Saß. Besonders erfreut zeigt sich die Bürgermeisterin, dass nicht nur Interesse an einer Anpachtung, sondern vor allem auch am Kauf der Therme besteht. „Das hatten selbst fachkundige Berater für unwahrscheinlich gehalten.“ Die Stadtverordneten hätten mit dem attraktiven Standort am Zernsee-Ufer eine grundsätzlich richtige Entscheidung getroffen, auch wenn die Kooperation mit dem früheren Projektpartner, der Kristall Bäder AG, gescheitert sei.

In das Bad sind bislang 16,2 Millionen Euro städtischer Gelder geflossen. Um es wie in der baugenehmigten Planung beschlossen fertigzustellen, sind nach Aussage von Gutachtern weitere zehn Millionen Euro erforderlich. Die Fertigstellung mit:

einem 25-Meter Becken für das Sportschwimmen mit günstigen Eintrittspreisen,
einem Erlebnisbereich mit u.a. zwei Rutschenanlagen, Erlebnisbecken und Massagepools,
einem Saunabereich u.a. mit Innensaunen, Duschvariationen, Ruhezonen und Ausschwimmbecken,
einem Saunadorf und Außenschwimmbecken

ist eine Mindestanforderung für Interessenten im Interessenbekundungsverfahren. Soweit genehmigungsfähig, soll auch eine Panorama-Seesauna mit Badesteg entstehen. Die Gestaltung soll Bezug auf die Landschaft, Regionalität und Historie nehmen und es sollen natürliche Baumaterialien verwendet werden.

Für den Kauf der Therme sollte laut Beschluss der Stadtverordneten ein Kaufpreis von mindestens 7 Millionen Euro geboten werden. Dieses Geld soll als Sicherheit dienen und ein Anreiz sein, die Blütentherme schnell fertigzustellen. So kann der Kaufpreis oder ein Teil davon laut Verfahrensunterlagen als Fertigstellungsprämie komplett zurückgezahlt werden, wenn der Käufer die Therme in 24 Monaten ab dem Tag des Erwerbs zu Ende baut. 

Im Pachtmodell hängt  die Höhe der Pacht u.a. davon ab, in welchem betriebsfertigen Ausbauzustand der Pächter die Therme übernehmen will und welche Zusätze gegenüber den Mindestanforderungen noch durch die Stadt erfolgen sollen. In beiden Modellen soll die Stadt einen Rechtsanspruch für den Schul- und Vereinssport erhalten. 

Auch am Freitag hat noch ein potenzieller Interessent in der Stadtverwaltung angerufen. Laut Bürgermeisterin Manuela Saß ist es Unternehmen auch in den nächsten Wochen noch möglich, ihr Interesse bei der Stadt anzumelden. „Es handelt sich in dieser Phase noch um ein formloses Verfahren.“ Einzuhalten sei aber unbedingt die Frist zur Abgabe von Angeboten am 25. Oktober um 14 Uhr.



Unterdessen gab es kleinere Bauarbeiten am Standort der Blütentherme. Die vergangenen Monate wurden genutzt, um die Baustelle der Therme zu sichern und das Gebäude winterfest zu machen. Seit einigen Wochen sind Bauarbeiter dabei, Restarbeiten am Dach durchzuführen. Die Dacharbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein. „Wir wollen, dass das, was die Stadt bereits in die Blütentherme investiert hat, erhalten bleibt“, so Manuela Saß.

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Einladung zu „Quer durch die Museen“

An einem Tag - Einen Teil der Brandenburger Museumslandschaft enddecken – das geht nur am Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“. Für alle Kulturinteressierten und Museumsfreunde, ist es nun wieder möglich, am 29. Oktober 2016 von 13 Uhr bis 20 Uhr, bereits zum 12. Mal , Quer durch die Museumslandschaften in den Landkreisen Elbe-Elster, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark, Havelland, Ober-Havel, Ostprignitz-Ruppin und Brandenburg an der Havel zu streifen.

Seit „Feuer und Flamme für unsere Museen“  2005 zum ersten Mal an den Start ging, wurde der Aktionstag zu einem besonderen generationenübergreifenden Kulturevent in unserer Region.

67 Museen laden dazu ein, den Blick über den Tellerrand zu wagen und damit Neues und Unbekanntes zu entdecken. Die Museen bewahren unsere eigenen kulturellen Identitäten, sie zeigen uns, was uns in einer großen kulturellen Vielfalt als Menschen verbindet.

Natürlich werden die Museen mit ganz besonderen Highlights versuchen, die Besucher zu überraschen. Der Abend wird nicht in einem gewöhnlichen Museumsbesuch enden, sondern Einiges darüber hinaus bereithalten. Das Besondere bleibt uns ist das besondere Ambiente, das in den Abendstunden in den ehrwürdigen Museumsräumen und Gebäuden herrscht.
Am Aktionstag gibt es wieder ein umfangreiches und spannendes Programm mit bedeutenden Dauer- und Sonderausstellungen, speziellen Führungen und zahlreichen attraktiven Veranstaltungshighlights wie Konzerten, Lesungen, Mitmachaktionen u.v.a.m.

Zur Orientierung für alle Besucher bietet das Programm 9 Museumsrouten durch die teilnehmenden Regionalmuseum, Schlösser, Klöster und Burgen, von der Garten – und Kleinkunst bis hin zu den technischen Errungenschaften der Automobil- und Flugzeugentwicklung.

Erleben Sie ungewöhnliche Programme in musealen Einrichtungen, wie beispielsweise Taschenlampenführungen, Postkutschenfahrten, Tanz- und Filmvorführungen, Konzerte und Lesungen, Erlebnisgastronomie,  Amateurfunken, eine Spritztour mit einem Oldtimer,  geführte Wanderungen, Kunst, mittelalterliches Backen und Braten, Vorführungen von historischen Leuchten und alten Motoren, illuminierte Parks und Gärten, Schatzsuche für Kinder, Hörspiel am Lagerfeuer,  modellieren sie mit Ton, u.v.a.


Auch für Kinder gibt es viel zu erleben. Und das Beste: Der Eintritt zu allen Häusern ist frei!

Traditionell werden in den Abendstunden Feuerschalen, Fackeln und Kerzen angezündet. Auch der kulinarische Genuss kommt nicht zu kurz, von -Preußischer Kartoffelsuppe bis hin zu Kartoffelbrot - so manches kann probiert werden.

Das komplette Programm: www.Potsdam-Mittelmark. de /Kultur/Veranstaltungen

13.00 Uhr Auftaktveranstaltung in der Alten Posthalterei – Museum Beelitz mit Vertretern aus Politik und Kultur


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Von Sotschi über das Bundeskanzleramt in Berlin nach Petzow

Die GOLD- Medaillen-Gewinner unter 12.000 Teilnehmern aus 76 Nationen der World Choir Games in Sotschi, Russland, Juli 2016 – am 13. September 2016 sind sie der musikalische Act beim Sommerfest im Kanzleramt Berlin – und danach sind sie am 14. Oktober 2016  live in der Kirche Petzow!



Bremer Musical Company & VOICE OVER PIANO präsentieren
Musical Zauber – Das etwas andere Kirchenkonzert in der Schinkelkirche Petzow
SARA DÄHN LIVE IN PETZOW

Knapp 150x im Jahr treten sie weltweit (von Shanghai bis Mali) auf - bei Privatauftritten zu Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen, Firmenauftritten, Stadtfesten, im TV oder bei unzähligen Musical Dinnern.
Und nun sind sie in der Kirche Petzow.
Sara Dähn schafft es immer wieder, durch ihre individuelle Interpretation die Zuschauer zu begeistern.
Rock und Popsongs von QUEEN, Beyoncé oder ABBA sind dabei ebenso im Repertoire, wie z. B. Musicaltitel aus „Cats“, „Evita“, „My Fair Lady“ und „Ich war noch niemals in New York“ oder „Anastasia“ (das im Februar 2017 im Musical Theater Bremen gespielt wird und in dem sie die Hauptrolle spielt) oder auch Chansons und Schlager.
Sara wurde 2014 in Stuttgart Künstlerin des Jahres, belegte 2015 u.a. bei BALTIC VOICE in Litauen den 3. Platz international und erhielt zusammen mit Thomas Blaeschke im Kanzleramt Berlin mit ihrer Gruppe „Voice Over Piano“ eine Ehrung.
Thomas Blaeschke gewann ebenso als Komponist Preise in New York, Nashville oder Wien – auch einige seiner Stücke werden zu hören sein. Sara Dähn + Thomas Blaeschke - Zusammen sind sie:

Voice Over Piano

Voice Over Piano beteiligt sich mit LICHT & LÄRM an den mittlerweile weltweiten Aktionen von Künstlern gegen Terrorismus und für Freiheit und Demokratie mit Titeln wie „Leben“ von Thomas Blaeschke oder „Kein wahrer Held lebt lang“ von QUEEN u.v.m.




Direktkontakt zu den Künstlern, Buchung und Infos unter: 0171 30 90 99 2 oder Mail@VoiceOverPiano.com

14. Oktober 2016
Schinkelkirche Petzow – Fercher Straße, 14542 Werder/Havel OT Petzow
Beginn: 19.00 Uhr - Einlass 18.00 Uhr - € 18,-- (AK 20,--)
Karten im Ticketshop von www.VoiceOverPiano.com
Oder an der Abendkasse vor Ort


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Wichtige Kundeninformation zur Entsorgung von Dämmmaterialien aus Styropor

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wir informieren Sie heute darüber, dass zum 01. Oktober 2016 die neue Abfallverzeichnis-Verordnung in Kraft tritt.

Eine wesentliche Änderung betrifft Styroporbaustoffe bzw. Styropordämmstoffe, die den Flammschutzhemmer Hexabromcyclododecan (HBCD) enthalten. Diese Abfälle werden ab diesem Zeitpunkt als gefährlicher Abfall eingestuft.

HBCD dient aufgrund seiner technischen Eigenschaften als Flammschutzmittel und wird vor allem in der Gebäudedämmung eingesetzt. Dieses HBCD ist langlebig, baut sich chemisch und biologisch nur langsam ab, reichert sich in biologischem Gewebe an und hat schädliche Wirkungen auf Organismen.
(Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie unter: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-werden-hbcd-haltige-daemmstoffe-abfallrechtlich).

Aus den vorgenannten Gründen ist die Annahme von Dämmstoffabfällen aus Styropor, weder als Monocharge, noch als Bestandteil von Baumischabfällen, auf den Wertstoffhöfen der APM GmbH wegen der dort geltenden gesetzlichen Vorschriften ab sofort nicht mehr möglich.

Wir bedauern diese leider erforderliche Reduzierung des Annahmeumfangs sehr und bitten Sie, unter Berücksichtigung des genannten Sachverhaltes, um Verständnis.

Die zuständigen Behörden und relevanten Entsorgungsanlagen arbeiten momentan unter Hochdruck daran, gesetzeskonforme Entsorgungswege zu schaffen.
Sobald sich Entsorgungslösungen für derartige Abfälle bieten, werden wir Sie informieren.

Für Fragen und Abstimmungen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der APM-Abfallberatung, Frau Belz (Tel. 0 338 43-306 54) und Frau Mehl (Tel. 0 338 43-306 71), gern zur Verfügung.

Ihre APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH


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Herbstfest für die Senioren der Stadt Werder (Havel)

Auch in diesem Jahr lädt der Seniorenbeirat der Stadt Werder (Havel) zum traditionellen Herbstfest der Senioren ein.

Am 12.10.2016 erwartet Sie in der Zeit von 14:00 – 18:00 Uhr im Schützenhaus auf der Insel neben Kaffee und Kuchen ein Comedy-Musik-Programm sowie die Gelegenheit das Tanzbein zu schwingen.
Karten für das Herbstfest können am 13.09. und 20.09.2016 in der Zeit von 11:30 – 15:00 Uhr im AWO-Treff, Brandenburger Str. 186, erworben werden.

Alle Senioren und Seniorinnen der Stadt Werder (Havel) sind herzlich eingeladen. Und wer den Programmpunkt unterstützen möchte, ist im Stil der 50er Jahre gern gesehen!

gez. Christian Große
1.Beigeordneter

Einladung zum Herbstfest als PDF-Datei

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Das 12. Werderaner Kneipenfest - Viele regionale Bands und Künstler sind am 15. Oktober 2016 live zu erleben !



Am 15. Oktober 2016 heißt es bereits zum 12. Mal: „Bühne frei und herzlich willkommen zum Werderaner Kneipenfest!“ An diesem Tag gibt es wieder eine hervorragende Gelegenheit, um nach Herzenslust „mal wieder um die Häuser zu ziehen“. Der Startschuss zur aktuellen Kneipenfest-Ausgabe fällt pünktlich um 20.00 Uhr.

In diesem Jahr legen die Veranstalter den Focus beim Kneipenfest verstärkt auf Bands und Künstler, die aus Werder und Umgebung stammen. Damit wird auch Künstlern aus der Region ein Podium beim Kneipenfest geboten. Dabei sind neben Bands wie den Lokalmatadoren BLACKSMITH aus Werder auch die BIG BEAT BOYS aus Potsdam live auf den Kneipenfest-Bühnen zu erleben.

Erstmals beim Werderaner Kneipenfest dabei ist das Kino "Scala – Kulturpalast" in der Eisenbahnstraße. Zur "Kneipenfest-Premiere" des Werderaner Traditionshauses wird die Berliner Band LARKIN, ein Geheimtipp der Folkrockszene, mit viel Spaß, Energie und Humor die irische Musik zelebrieren.

Wie immer gilt auch in diesem Jahr das Motto: „Nur einmal bezahlen – überall dabei sein!“ Die Tickets für das Kneipenfest gibt es wie gewohnt zum Abendkassenpreis von 10 Euro am Veranstaltungstag ab 19.00 Uhr in allen beteiligten Lokalen.

Natürlich werden auch dieses Mal wieder die Kneipenfest-Shuttle-Busse der BVSG die Festbesucher schnell und sicher von Lokal zu Lokal befördern. Das aktuelle Kneipenfest-Programm, alle Fakten rund ums Fest, Informationen zu den auftretenden Bands und Musikern gibt es auch im Internet unter www.kneipenfest.info


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Ausschreibung des Interessenbekundungsverfahrens BlütenTherme Werder (Havel) gestartet

Ab sofort können sich Interessenten für die BlütenTherme in Werder (Havel) am Interessenbekundungsverfahren für einen Kauf oder den Betrieb beteiligen.

Potentielle Interessenten haben bis zum 29.09.2016 Zeit der Stadt ihr Interesse für eine der beiden oder für beide Ausschreibungsvarianten zu bekunden. Eingangsschluss für die Bewerbungsunterlagen ist dann der 25.10.2016.

Nähere Informationen finden Interessenten hier auf der Homepage der Stadt Werder (Havel).

gez.
Manuela Saß

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www.wetter.net





Virtuelle Städtetour
durch Werder (Havel)


Tagesprogramm

Blutspendedienst Berlin-Brandenburg und Sachsen
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