Archiv – Neuigkeiten 01.12. - 31.12.2016

Aufhebung der
Restriktionsgebiete
in der Stadt Werder
und im Amt Schwielowsee
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Neue Essengeldsatzung
in Werder (Havel)
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Stellvertretung
bei Abwesenheit
der Bürgermeisterin
der Stadt Werder (Havel)
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700. Stadtjubläum:
Ein Wimmelbild
für Werder
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Straße Werderwiesen
in der Altstadt
freigegeben
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Willkommen in
Werder (Havel):
Bürgermeisterin
begrüßt den kleinen
Otto Karl Berner
als 25.000. Einwohner
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Vollsperrung des
Glindower Wegs
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Gemeinsame Pressemitteilung
der Stadt Werder (Havel)
und der HPG:
Straßenbau in den
Havelauen abgeschlossen
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Obstbaumpflanzungen
auf der Glindower Platte
zum Jahresabschluss
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Speckgrabenbrücke
in Töplitz
wird durch
Neubau ersetzt
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Halbseitige Sperrung
der Bundesstraße
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Potsdam-Mittelmark
fördert Arbeiten
in der Denkmalpflege
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Kalender zum
Stadtjubiläum:
Werder aus einer
neuen Perspektive
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Werder bekommt
den „powerbus“
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Glindow wird
700 Jahre alt
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Geflügelpestvirus
bei einem weiteren Wildvogel
in Werder (Havel)
nachgewiesen
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Stadtbibliothek
zum Jahreswechsel
geschlossen
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Bürgermeisterin Saß
nimmt Fördermittel
für Kitaneubau
in Werder (Havel)
entgegen
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C&A spendet
2000 Euro
an die
Kita Regenbogen
in Glindow
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Werders Jäger
bitten um mehr
Verständnis für
die Jagd
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Bürgermeisterin nimmt
an Buchvorstellung
der AG „Erinnern und
bewahren“ teil
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Geflügelpestvirus
bei einem Wildvogel
im Raum Werder nachgewiesen.
Kreisweite Stallpflicht
angeordnet
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Magna-Park in
Werder (Havel)
möglicher Standort
für Hertha-Stadion
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Stellenausschreibung
Heilpädagoge/in
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Der Abfallkalender
2017 im Versand
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Wohin mit
dem Laub der
Straßenbäume?
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Aufhebung der Restriktionsgebiete in der Stadt Werder und im Amt Schwielowsee

Am Mittwoch, dem 28.12.2016 ist die Frist für das Sperr- und Beobachtungsgebiet abgelaufen, da es bis zum heutigen Tag keine neuen Nachweise von krankmachenden Influenzaviren bei Wildvögeln in diesem Bereich gab.

Damit sind die zusätzlichen Auflagen für diese Gebiete aufgehoben.

Die tierseuchenrechtliche Verfügung vom 24.11.2016 für den gesamten Landkreis gilt aufgrund der besonderen Gefährdungslage weiter!

Aufgrund der aktuellen Verbreitung von HPAI H5N8 bei Wildvögeln in Europa muss von einem hohen Eintragsrisiko in Nutzgeflügelbestände durch direkten oder indirekten Kontakt mit Wildvögeln ausgegangen werden. Hiervon sind insbesondere Haltungen in der Nähe von Rast- und -Sammelplätzen von Wildvögeln, einschließlich Ackerflächen, auf denen sich Wildvögel sammeln, betroffen.

Erste Anzeichen für eine Infektion sind eine erhöhte Sterblichkeitsrate, verringerte Wasser- und Futteraufnahme, Schwäche und neurologische Symptome. Solche Fälle müssen unverzüglich einem Tierarzt gemeldet werden.

Das heißt, die Aufstallungspflicht, das Ausstellungsverbot und die zusätzlichen Biosicherheitsmaßnahmen für kleine Bestände sind für alle Halter von Geflügel weiter verbindlich und unbedingt einzuhalten.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln insbesondere Wasser- und Raubvögel dem Veterinäramt zu melden.

Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher immer noch nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, müssen dieses unverzüglich nachholen. Vergessen werden sollte auch nicht die Stichtagsmeldung zum Jahresbeginn bei der Tierseuchenkasse.

Mitteilung als PDF-Datei

Hurttig
Amtstierarzt

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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

Übergang eines Sitzes im Ortsbeirat Glindow

Gemäß § 60 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes und § 81 Abs. 2 der Brandenburgischen Kommunalwahlverordnung mache ich Folgendes bekannt:

Die für den Wahlvorschlag der FREIE BÜRGER Werder (kurz: FB, vormals: Aktion FREIE BÜRGER) gewählte Vertreterin,

Frau Marlies Frohloff,

hat ihr Mandat als Ortsbeiratsmitglied mit Wirkung zum 31.12.2016 niedergelegt.

Die in der Reihenfolge erste Ersatzperson, Herr Peter Kames, hat die Annahme des Mandats abgelehnt.

Somit ging der Sitz auf die in der Reihenfolge nächste Ersatzperson über. Die Ersatzperson,

Frau Angela Kasseck,

nahm die Wahl an und rückt damit ab dem 01.01.2017 in den Ortsbeirat Glindow nach.

gez.
Annika Lack
Wahlleiterin

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Neue Essengeldsatzung in Werder (Havel)

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zum Essengeld an Kitas haben Werders Stadtverordnete in ihrer jüngsten Sitzung eine neue Essengeldsatzung verabschiedet. Der 6. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hatte im September entschieden, dass die Stadt Prenzlau als Trägerin einer Kindertagesstätte zur Erstattung von überzahltem Essengeld an den klagenden Elternteil verpflichtet ist. Dem Urteil zufolge müssen Eltern Essengeld für das Mittagessen nur in Höhe der durchschnittlich ersparten Eigenaufwendungen entrichten. Der Kläger hatte einen Eigenanteil von 1,70 Euro errechnet, der vom Senat als plausibel angesehen wurde.
Eine jüngst vorgenommene Kalkulation durch die Stadt Werder (Havel) ist auf eben diesen Betrag gekommen, den Eltern in Werder (Havel) aktuell im Schnitt für die häusliche Mittagsversorgung ihrer Kinder aufwenden müssten. Dementsprechend wurde in der neuen Essengeldsatzung eine Gebühr von 1,70 Euro pro Mittagsessenportion und Tag festgesetzt. Es wird von 21 Tagen im Monat ausgegangen, so dass sich ein Pauschalbetrag von 35,70 Euro im Monat ergibt, der für elf Monate erhoben wird. Dieser Betrag ist künftig direkt an die Stadt zu entrichten. Die neue Satzung gilt ab dem 1. Januar. Die Kalkulation muss künftig regelmäßig aktualisiert werden.

„Die Korrektur war nach dem Prenzlauer Urteil erforderlich“, sagt der 1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel), Christian Große. Zugleich arbeite die Stadt derzeit an ihrer Kitabeitragssatzung, die nach dem Prenzlauer Urteil ebenfalls angepasst werden müsse. „Die Beiträge für die Frühstücks- und Vesperversorgung werden künftig zusammen mit den Kitabeiträgen entrichtet werden müssen“, so Christian Große.

Bislang haben die Eltern in Werder Versorgungsverträge mit dem externen Essensversorger abgeschlossen. Dieses Vorgehen war von einigen Jahren von den Eltern explizit so gewünscht und mit der Stadt abgestimmt worden. Aktuell zahlen Eltern für eine Vollverpflegung der Kinder an den Einrichtungen im Schnitt einen Beitrag von 2,90 Euro am Tag. Darin enthalten sind ein Beitrag 1,90 Euro pro Mittagessen plus Getränk und Beiträge von jeweils 50 Cent für Frühstück und Vesper.

Die an die Caterer gezahlten Essengelder wurden in vollem Umfang von den Caterern einbehalten, ein Rückfluss an die Stadt Werder (Havel) sei zu keiner Zeit erfolgt, so Christian Große. Vielmehr bezuschusse die Stadt das Mittagessen in einer Größenordnungen von mehr als 400.000 Euro jährlich. Dennoch gebe es zahlreiche Rückzahlungsverlangen der Eltern. Christian Große: „Für knapp drei Euro gab es an den Kitas drei Mahlzeiten. Wenn Eltern jetzt von der Stadt Werder Geld zurückverlangen, dann ist das zumindest mit meinem persönlichen Rechtsempfinden nicht vereinbar.“

Bürgermeisterin Manuela Saß geht davon aus, dass die Mittagsversorgung in der Vergangenheit qualitätsgerecht, kostengünstig und zufriedenstellend geliefert wurde. Nach dem Prenzlauer Urteil sei derzeitige Position der Verwaltung in Werder (Havel), dass die in der Vergangenheit von Eltern an den Caterer direkt gezahlten Vergütungen für die Mittagsversorgung nicht in vollem Umfang zurückerstattet werden können, so die Bürgermeisterin angesichts entsprechender Forderungen von Eltern. Auch für die Vergangenheit hätten die Eltern wenigstens einen Betrag in Höhe der häuslichen Ersparnis zu tragen. „Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg betraf ausschließlich die Rückzahlung des über die häusliche Ersparnis von 1,70 Euro pro Portion hinausgehenden Betrages“, wie die Bürgermeisterin betont.

Seitens der Stadt Werder (Havel) werde zudem geprüft, ob auch die Vergütung der Eltern an den Caterer für Verpflegungsleistungen wie Frühstück oder Vesper zu erstatten sind, wobei die Bürgermeisterin das nicht erwartet. „Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts betraf diese Kostenpositionen nicht. Auch im Übrigen gibt es dazu eine unklare Rechtslage.“ Die Stadt vertrete den Standpunkt, dass die Entgelte für Verpflegungsleistungen, die Kinder in den Einrichtungen erhalten und verzehrt haben, nicht zu erstatten sind.

Die Stadt Werder (Havel) strebe an, dass die Höhe einer Erstattung zunächst zwischen den Eltern und der Verwaltung abgestimmt wird. „Niemand, der sich über seine Ansprüche Klarheit verschaffen möchte, soll aus Furcht vor der Verjährung in ein Klageverfahren getrieben werden“, so die Bürgermeisterin. Auf die Einrede der Verjährung für Ansprüche aus dem Jahr 2013 werde verzichtet, wenn die Anträge bis zum 30.12.2016 vorliegen.

Ob und in welcher Höhe die an den Caterer direkt gezahlten Entgelte erstattet werden, könne erst nach Sichtung der angemeldeten Ansprüche entschieden werden. Die abschließende juristische Prüfung dazu laufe noch. In einem Elternbrief sichert Werders Bürgermeisterin derweil ungeachtet der Rechtsstreitigkeiten zu, dass „eine Versorgung der Kinder in unseren Einrichtungen mit Frühstück, Mittag und Vesper ab dem 1. Januar 2017 weiterhin gesichert ist“.

Elternbrief als PDF-Datei

Werder (Havel), 21. Dezember 2016

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Stellvertretung bei Abwesenheit der Bürgermeisterin der Stadt Werder (Havel)

Gemäß § 56 Abs. 3 Satz 3 Kommunalverfassung des Landes Brandenburg - wurde Frau Ulrike Paniccia – erneut zur weiteren Stellvertreterin der Bürgermeisterin bestimmt.

Im Falle der Verhinderung der Bürgermeisterin Frau Manuela Saß UND des Ersten Beigeordneten Herrn Christian Große werden von ihr, mit Ausnahme der Mitgliedschaft in der Stadtverordnetenversammlung, alle gesetzlich zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen. Diese Regelung ist bis zum 31.12.2018 befristet.

gez. Manuela Saß
Bürgermeisterin

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700. Stadtjubläum: Ein Wimmelbild für Werder

Der Potsdamer Cartoonist und Illustrator Peter Menne wird zum Stadtjubiläum von Werder (Havel) im kommenden Jahr ein Werder-Wimmelbild zeichnen. Als Freund der Stadt Werder (Havel), als Havel-Paddler, regelmäßiger Besucher der Inselstadt und des Baumblütenfestes hat er dem Rathaus vor einiger Zeit angeboten, ein charakteristisches Wimmelbild zu zeichnen.

Obstbaumplanzung
Foto: Bürgermeisterin Saß mit Peter Menne, auf der Zeichnung der Werderaner Apfelpapst Dr. Fritz Brudel.

Zum 700. Stadtjubiläum im Jahr 2017 hat die Stadt das Angebot angenommen. Bis zum Mai 2017 ist Peter Menne nun beauftragt, die Stadt und wichtige Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart auf einem 100 mal 70 Zentimeter großen Bild zu komprimieren. Davon sollen dann 60 mal 80 Zentimeter große Abzüge zum Verkauf angeboten werden.

Auf Wimmelbildern und in Wimmelbüchern wimmelt es von Details, Menschen, Tieren und Dingen. Als Vater der Wimmelbücher wird häufig Ali Migutsch genannt, sein erstes Wimmelbuch erschien 1968. Maler wie Pieter Brueghel d. Ä. oder Hieronymus Bosch bedienten sich schon Jahrhunderte früher ganz ähnliche Techniken.

Peter Menne hat Wimmelbilder bereits für sieben Orte in seiner westfälischen Heimat gezeichnet und hatte dort großen Erfolg mit seinen Werken. Jetzt hofft er auf einen Siegeszug dieser Technik auch in märkischen Städten und Gemeinden.

„In Werder bin ich bei meinem ersten Recherchen für das Bild auf eine Stadt gestoßen, in der es einen gelebten Gemeinsinn, einen starken Zusammenhalt und ein quicklebendiges Vereinsleben gibt“, sagt Peter Menne. Selbst Karnevalist habe ihn beispielsweise sehr beeindruckt, welche Bedeutung der Karneval für die Blütenstadt hat. „Obwohl ich mit Werder schon recht vertraut bin, lerne ich über das Wimmelbild ganz neue Seiten der Stadt kennen.“

Peter Menne lädt alle Einwohner dazu ein, ihm bei dem Wimmelbild zu helfen. Er wolle „der verlängerte Zeichenarm der Werderaner“ sein und bittet um Hinweise, welche Leute und Szenen auf dem Wimmelbild auf keinen Fall fehlen sollten. „Idealerweise haben die Einwohner auch gleich ein entsprechendes Foto oder eine Abbildung zur Hand“, so Peter Menne. Einige Vereine hätten sich schon bei ihm gemeldet. „Aber je mehr mitmachen, desto besser wird das Ergebnis“, ist er überzeugt.

Peter Menne ist als Zeitungsillustrator und Cartoonist ein bekannter Name, seine Illustrationen sind in Magazinen wie Cicero und dem Managermagazin oder Tageszeitungen wie der Welt, der Süddeutschen Zeitung, der Märkischen Allgemeinen oder dem Tagesspiegel erschienen. Darüber hinaus illustriert er Bücher und Kalender.

Obwohl er mit seiner Frau und seiner Familie seit 25 Jahren in Potsdam lebt, hat er den Kontakt zu seiner alten ostwestfälischen Heimat nie abgebrochen. Dort ist er auch als Milieuzeichner und Karikaturist eine vertraute Größe in der Kunstwelt geblieben.

Wenn das Werder-Wimmelbild fertig ist, soll Peter Menne mit einer Einzelausstellung in Werder (Havel) gewürdigt werden. Vom 17. Mai bis 23. Juli 2017 sind Arbeiten des 54-Jährigen Künstlers, natürlich auch das neue Wimmelbild und weitere in Werder entstandene Werke, im Kunst-Geschoss zu sehen.

Bürgermeisterin Manuela Saß gab Peter Menne bei einem Pressetermin am Freitag, den 16. Dezember, schon mal einige Anregungen für Persönlichkeiten, die auf keinen Fall fehlen sollten, wie zum Beispiel Alt-Bürgermeister Werner Große. Peter Menne ist für weitere Anregungen zum Werder-Wimmelbild unter Tel. 0331.270 52 92 oder per E-Mail peter@menne-illustration.de zu erreichen.

Werder (Havel), 19. Dezember 2016

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Straße Werderwiesen in der Altstadt freigegeben

Bürgermeisterin Manuela Saß hat am Freitag, den 16. Dezember, die Straße Werderwiesen freigegeben. Die Straße zwischen Schützenhaus und Ruderklub wurde in einer Länge von 200 Metern verbreitert, um Begegnungsverkehr möglich zu machen. Außerdem sind am Straßenrand, wo bislang wild geparkt wurde, rund 35 Parkplätze entstanden. Die Straßenbeleuchtung wurde erneuert und auf sparsames LED umgerüstet, außerdem wurde eine geschlossene Regenentwässerung angelegt. Die Straße selbst wurde asphaltiert, die Parkplätze mit Granit-Kleinpflaster befestigt.

Obstbaumplanzung

Die Gesamtkosten von rund 500.000 Euro sind zu 80 Prozent aus dem Städtebauprogramm des Bundes und des Landes gefördert worden, die Stadt Werder trug 20 Prozent der Kosten. Die Straße liegt im Sanierungsgebiet der historischen Altstadt von (Werder). „Mit der Sanierung bekommen wir in diesem Bereich geordnete Verhältnisse“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

In diesem Jahr sind erneut mehrere geförderte Projekte im Sanierungsgebiet abgeschlossen worden, unter anderem die Baderstraße 3, Fischerstraße 30, Kirchstraße 16 (Remise), Unter den Linden 14 und das für neue Vereinsgebäude auf dem Parkplatz Werderweisen (früher Betriebsgebäude). Größtes Projekt war der Straßenausbau der Werderwiesen. Mit der Rekonstruktion des Lindowschen Hauses, das zum Besucherzentrum und Bürgerservice der Stadt ausgebaut wird, will die Stadt im kommenden Jahr eines der letzten großen Sanierungsprojekte in der Altstadt in Angriff nehmen.

Werder (Havel), 19. Dezember 2016

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Willkommen in Werder (Havel): Bürgermeisterin begrüßt den kleinen Otto Karl Berner als 25.000. Einwohner

Bürgermeisterin Manuela Saß hat am 14. Dezember den 25.000 Einwohner der Stadt Werder (Havel) begrüßt: Er heißt Otto Karl Berner und ist am 3. November 2016 auf die Welt gekommen. Otto Karl ist der Sohn des bekannten Werderaner Fischers Nick Berner (42) und dessen Lebenspartnerin Diana Marzahn (41), die als Rechtsanwaltsfachangestellte in Potsdam tätig ist.

Obstbaumplanzung
Foto: Otto Karl mit seinen Eltern und Bürgermeisterin Manuela Saß (links).

Dass ihr ungeplanter Zuwachs die Stadt auf 25.000 Einwohner wachsen lässt, hat das Paar beim jüngsten Weihnachtsmarkt auf der Inselstadt erfahren. Dort hatte Bürgermeisterin Manuela Saß - Stammkundin beim Fischer - die Familie begrüßt und unter dem Siegel der Verschwiegenheit erklärt, dass Otto Karl bald Besuch von ihr und der Presse bekommen wird. „Wir waren freudig überrascht davon“, sagt Nick Berner.

Der kleine Otto Karl sei lebhaft und fröhlich, werde abends häufig munter, wenn die Eltern schlafen gehen wollen, sagt Diana Marzahn. Demnächst soll er mal mit dem Fischerkahn mitgenommen werden. Nick Berner hofft im Stillen wie auch sein Vater, der Fischereimeister Wolfgang Berner, dass der kleine Kerl einmal die Fischerei übernehmen wird. Wenn sich zeigt, dass Otto Karl andere Talente hat, werde man dem Schicksal aber seinen Lauf lassen, wie er betont.

Für Nick Berner ist es das erste Kind, Diana Marzahn hat eine bereits 14-jährige Tochter mit in die neue Familie gebracht. Berners sind seit 25 Jahren Inhaber des Fischereibetriebes in der Kolonie Zern und betreiben dort auch einen Angelteich. Die Fische, die sie in Havel fangen, verkaufen sie frisch und geräuchert vom Hof an ihre Kunden. Auch eine ganze Anzahl von Restaurants in der Region wird von Berners beliefert. In der DDR war ihr Betrieb ein Standort der Fischereigenossenschaft Werder (Havel), deren Vorsitzender Wolfgang Berner war.

Bürgermeisterin Manuela Saß betont, dass mit Otto Karl der 25.000 Einwohner vonseiten des Rathauses nunmehr amtlich festgestellt sei. Vermutlich gebe es sogar bereits deutlich mehr als 25.000 Einwohner in Werder. Doch ausgerechnet in dem Jahr, in dem die Blütenstadt diese wichtige Schwelle überschritten hat, sind vom Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg keine Daten zu erhalten.

Die letzte von Zahl vom Landesamt für Statistik stammt vom 31.12.2015, da hatte Werder demnach 24.856 Einwohner. (zum Vergleich 31.12.2006: 23.145) Versuche der Stadt, die Zahl im Jahresverlauf zu aktualisieren, scheiterten. Vom Landesamt für Statistik gab es dazu, zuletzt mit Datum vom 8. Dezember 2016, die folgende Auskunft, die ähnlich auch auf der Internetseite der Behörde zu finden ist:

„Derzeit muss für die Bevölkerungsdaten ab 2016 in der Bevölkerungsfortschreibung bundesweit mit Verzögerungen von mehreren Monaten gerechnet werden. Das erste Quartal 2016 nach Bundesländern wird aus heutiger Sicht frühestens im Juni 2017 vorliegen. Die Bevölkerungsstatistiken sind zurzeit von zwei grundlegenden Neuerungen betroffen. Zum einen werden alle laufenden Bevölkerungsstatistiken auf ein neues technisches Aufbereitungsverfahren umgestellt. Zum anderen ändert sich zeitgleich für die Wanderungsstatistik der Standard der Datenlieferung von den Meldebehörden an die Statistikämter. In beiden Bereichen gibt es Verzögerungen bei der Softwareerstellung.“

Laut der Einwohnerstatistik, die vom Werderaner Einwohnermeldeamt selbst geführt wird, wurde der 25.000 Einwohner sogar schon vor dem Jahreswechsel 2015/2016 erreicht. Demnach hatte Werder zum 31.12.2015 insgesamt 25.133 Einwohner und zum 3.11.2016, dem Geburtstag von Otto Karl, 25.650 Einwohner. „Allein seit der Geburt von Otto Karl ist die Stadt laut unserer Rathaus-Statistik um 54 Einwohner gewachsen“, so Bürgermeisterin Saß.

Mit Otto Karl Berner sei nun das Wachstum Werders für alle dokumentiert. Die technischen Verzögerungen vom Landesamt für Statistik seien bedauerlich, letztlich seien die Argumente aber nachvollziehbar. „Für die Stadt ist aber der Zeitpunkt gekommen, mit Otto Karl Berner offiziell von mehr als 25.000 Einwohnern zu sprechen“, so die Bürgermeisterin.

Sie überreichte Otto Karl und seinen Eltern am Mittwoch eine vom Stickcenter Karin Wagener in Werder bestickte Weste mit dem Stadtwappen und der Aufschrift „Ich bin der 25.000. Werderaner.“

Werder (Havel), 15. Dezember 2016

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Vollsperrung des Glindower Wegs

Am 15. Dezember 2016 kommt es ab 6 Uhr aufgrund von Straßensanierungsmaßnahmen zu einer Vollsperrung des Glindower Wegs zwischen dem Ortsausgang Plötzin und der Kreuzstraße in Glindow. Umleitungsstrecke ist die Lehniner Chaussee mit der B1.

Werder (Havel), 14. Dezember 2016

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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) und der HPG: Straßenbau in den Havelauen abgeschlossen

Der Straßenbau in den Havelauen ist abgeschlossen. Am Mittwoch sind mit den Straßen Zum Havelstrand, Forellensteig und An den Havelauen die drei letzten Straßen den Nutzern übergeben worden. „Damit ist das Straßennetz in unserem neuen Wohn- und Gewerbegebiet komplett“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Havelauen hätten in den vergangenen fünf Jahren einen gewaltigen Entwicklungsprung genommen und sich als neues Quartier der Stadt Werder (Havel) profiliert.

Havelauen
Foto: Manuela Saß, Klaus-Peter Meißner und Corinna Sieber vom Tiefbauamt Werder (Havel) (v.l.)

„Die Auenländer sind eine Gemeinschaft geworden, die sich kennt, die gute Nachbarschaft pflegt und miteinander feiert“, so Manuela Saß. Die Mischung zwischen Wohnen, Handel und Gewerbe stimme. Die Stadtplaner des Rathauses hätten mit den Investoren und Häuslebauern einen großen Anteil am guten Wohnklima. „Unsere Bauverwaltung hat mit der HPG, der Antan Recona, den vielen anderen Partnern und nicht zuletzt mit den neuen Auenländern hervorragend gearbeitet.“

Die Stadt arbeite mit Hochdruck daran, nun auch die Blütentherme fertigzustellen. Vom Land wünsche sie sich, mit dem Tunnel unter den Gleisen endlich für einen vernünftigen Straßenanschluss des neuen Quartiers am Zernsee zu sorgen, sagte die Bürgermeisterin. Die stundenlangen Wartezeiten an der Bahnschranke seien für das gewachsene Wohngebiet nicht mehr hinzunehmen.

Die drei neuen Straßen, die am Mittwoch übergeben wurden, waren nach der Erschließung nur provisorisch befestigt worden. Jetzt wurde die Straßenbeleuchtung hergestellt, die Fahrbahn bis zur bituminösen Tragschicht neu aufgebaut, eine Regenentwässerung gebaut und Straßenbegleitgrün angelegt. An der Kita Hanna Legoranto ist ein neuer Parkplatz entstanden. Die Gesamtkosten beziffert das Rathaus auf etwa 560.000 Euro.

Für die Havelauen Projektgesellschaft HPG zogen Uwe Brühl und Dr. Klaus Peter Meißner ein Resümee des Jahres 2016 und gaben einen Ausblick auf noch anstehende Investitionen. „Auch die Lilienthalstraße wurde ausgebaut. Der Bolzplatz mit einer Volleyball-Anlage wurde fertiggestellt“, hieß es von der HPG. Die neue Kita Abenteuerland von Schwester Karina sei ein Hingucker geworden, die Jüngsten fühlten sich dort wohl. Und rechts und links der Brücke am Stichhafen in den Havelauen Nord würden derzeit zwei Gebäude mit hochwertigen Eigentumswohnungen entstehen.

„Im Frühjahr durften wir uns entlang der Promenade an einer Blütenvielfalt erfreuen. Das haben wir der privaten Initiative von Achim Hartmann und Rainer Schönefeld zu verdanken“, wie es weiter hieß. Beide haben sich für das kommende Jubiläumsjahr der Stadt Werder etwas Besonderes einfallen lassen: „7000 Frühlingsblumen zur 700-Jahr-Feier“. Unterstützt wurden sie vom städtischen Bauhof. Der Berliner Unternehmer Hartmann ist unter anderem beteiligt an der Entwicklung des Flurstücks an der Promenade neben der Marina Havelauen. Dort sollen Wohnungen und diverse medizinische Einrichtungen entstehen. Zudem plant er den Bau einer Senioren-WG neben Karinas Kindergarten.

„Eine Freude hat uns Bäcker Kirstein gemacht, der im Sommer seine Filiale am Stadtplatz eröffnete“, so die HPG in ihrem Jahresbericht. Modenschauen der Boutique GaheJuwéle und Veranstaltungen in der Galerie von Oda Schielicke brächten weiteres Leben an die Promenade. Gespannt sei man auf den ersten Bauabschnitt von „Riva Werder Maritim“ westlich vom Stadtplatz. Dort entstehen neben 65 Wohnungen Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss zum Stadtplatz hin. Für einen 2. Bauabschnitt hat der Investor, die Antan Recona, bereits Bauantrag gestellt.

Das 700. Stadtjubiläum im kommenden Jahr soll auch in den Havelauen gefeiert werden. Am 17. Mai kommt es zur fünften Auflage des „Havelauen-Festes“. Einen Tag später werden bereits zum zweiten Male Shantychöre aus dem Land Brandenburg auf der Promenade begrüßt. Schon am 11. Dezember wird zum weihnachtlichen Promenadenzauber eingeladen.

Im Mai 2011 hatten die HPG und die TRAX GmbH die Insolvenzmasse erworben und begonnen, neun Kilometer Straßen zu erschließen und zu bauen, 250 Grundstücke zu bilden und erste Planungen für die Promenade vorzubereiten. Damals lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei genau 92 Euro je Quadratmeter. Zum 31.12.2015 stellte der Gutachterausschuss einen Bodenrichtwert von 120 Euro fest. „Die Havelauen sind ein attraktiver Standort, ein neuer Stadtteil unserer lebens- und liebenswerten Stadt Werder (Havel)“, heißt es im Jahresbericht der HPG.

Auch im Gewerbegebiet gehe es zügig voran. Zur Insolvenzmasse gehörten 2011 noch 94.000 Quadratmeter Gewerbeflächen – alle Gewerbegrundstücke seien verkauft. „Auffälligste Baustelle ist wohl die von der Condio GmbH an der Mielestraße“, so die HPG-Vertreter. Das innovative Unternehmen entwickelt und produziert Stabilisatoren für die Lebensmittelindustrie und ist bereits in Werder ansässig. Für das dritte Quartal 1017 ist die Fertigstellung des neuen Standortes geplant.

Werder (Havel), 8. Dezember 2016

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Obstbaumpflanzungen auf der Glindower Platte zum Jahresabschluss

Die Havelfrucht GmbH hat zum Jahresende eine 28 Fußballfelder große Fläche auf der Glindower Platte mit Apfel- und Pflaumenbäumen bepflanzt. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat das Unternehmen aus diesem Anlass unlängst besucht und die Aktivitäten eines der größten Obstanbaubetriebe im Werderaner Havelland gewürdigt. Die Havelfrucht GmbH sei mit 65 Vollzeit-Beschäftigten und rund 500 Saisonkräften nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber der Stadt Werder (Havel). „Das Unternehmen leistet auch einen erheblichen Beitrag, die havelländische Kulturlandschaft mit dem Obstbau zu erhalten.“

Obstbaumplanzung
Auf dem Bild: Thomas Giese, Gerrit van Schoonhoven, Manuela Saß, Havelfrucht-Berater Sigmar Wilhelm und Walter Kassin, Vorsitzender des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins. (v.l.)

Sie sei froh, dass neben den vielen kleinen und traditionsreichen Obsthöfen, die ihre Erzeugnisse in Hofläden und auf Märkten in Berlin und Brandenburg verkaufen, auch große Unternehmen wie die Havelfrucht GmbH in Werder (Havel) tätig sind, mit denen die Erzeugnisse der Obstanbauregion in die Supermärkte gelangten, so Manuela Saß. „Alle zusammen sorgen dafür, dass Werder seinen Ruf als Obstgarten Berlins behält und eine wirkliche Blütenstadt bleibt.“ Durch die laufende Erneuerung der Obstplantagen könnten die Gäste des Baumblütenfestes auch in Zukunft eine blühende Obstflur in Werder (Havel) vorfinden.

Die Havelfrucht GmbH ist 2001 als Partnerin der Werder Frucht Vermarktungsgesellschaft gegründet worden und ging im Jahr darauf mit 50 Hektar Obstneupflanzungen an den Start. Mittlerweile wird auf einer Fläche von 135,7 Hektar Obst angebaut, 62,5 Hektar davon Äpfel, 31 Hektar Süßkirschen, 30,8 Hektar Sanddorn, 8,2 Hektar Pflaumen und 3,2 Hektar Birnen. Hinzu kommen weitere Gewächshaus- und Landwirtschaftsflächen im Umfang von 434,4 Hektar. Im vorigen Jahr wurde die Obstpackstation in Glindow von Werder Frucht GmbH übernommen mit dem Ziel, die Wertschöpfung der Havelfrucht GmbH weiter zu erhöhen.

Man investiere erhebliche Summen in Obst-Neupflanzungen – nicht nur, um veraltete Obstanlagen zu erneuern, sondern auch um zu expandieren, so Havelfrucht-Geschäftsführer Thomas Giese. So wurden in diesem Jahr neben acht Hektar neuer Apfelplantage auch eine Fläche von 12 Hektar mit Pflaumenbäumen gepflanzt. Im kommenden Jahr soll die Sanddornfläche um 6 Hektar erweitert werden und im Jahr 2018 die Apfelanbaufläche um 12 Hektar. Außerdem sind im kommenden Jahr Investitionen in die Vermarktungshalle (in die Sanddornaufbereitung) geplant. Zudem sollen drei Apfelerntemaschinen angeschafft werden. Erntehelfer würden zwar weiter benötigt, so Thomas Giese. Der Ernteprozess könne mit den Maschinen aber vereinfacht und beschleunigt werden.

Für eine Auslastung solcher Technik und eine gut funktionierende Unternehmensstruktur soll die Obstanbaufläche bis zum Jahr 2020 auf rund 200 Hektar erhöht werden. Die Anpflanzung neuer Obstbäume lässt sich das Unternehmen einiges kosten, so Gerrit van Schoonhoven, Inhaber der Werder Frucht GmbH, die zu seiner Schoonhoven-Gruppe gehört. Ganz bewusst würden Erträge der Werder Frucht GmbH genutzt, um die Havelfrucht GmbH in Glindow zu einem bedeutenden regionalen Obsterzeuger auszubauen.

Der Bedarf des Einzelhandels an heimischem Obst und Gemüse sei groß, mit den Investitionen könne man den Bedürfnissen der Kunden begegnen, regionale Wertschöpfungsketten fördern, Arbeitsplätze sichern und zugleich dabei helfen, den Charakter der Obstanbauregion zu wahren. „Wir verstehen und dabei nicht als Konkurrenten der Direktvermarkter“, betont Gerrit van Schoonhoven. Für die „richtige Mischung“ auf der Glindower Platte und die Gäste des Obstpanoramawegs sei es wichtig, dass große und kleine Obsthöfe nebeneinander bestehen können.

Bürgermeisterin Saß betonte abschließend, dass die Stadt die Aktivitäten der Obstanbaubetriebe nach Kräften unterstütze, ob als Beteiligter der Flurneuordnung oder der Bauchwasserversorgung.

Werder (Havel), 7. Dezember 2016

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Speckgrabenbrücke in Töplitz wird durch Neubau ersetzt

Die Speckgrabenbrücke in Töplitz wird durch einen robusten Durchlass ersetzt. Die Bauarbeiten beginnen in dieser Woche und dauern voraussichtlich bis ins Frühjahr kommenden Jahres, wie die Stadtverwaltung Werder (Havel) informiert. Die kleine Holzbrücke auf einer Nebenstraße von Töplitz führt über einen Entwässerungsgraben, den sogenannten Speckgraben. Sie ist marode und musste schon vor einem Jahr für Kraftfahrzeuge gesperrt werden.

Die Strecke, die die Speckgrabenbrücke verbindet, wird als Teil des Inselrundwegs und Nebenstrecke nach Göttin überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Jetzt wird die alte Holzbrücke für eine dauerhaftere Lösung abgerissen. Es soll ein einfacher und robuster Durchlass entstehen: Ins Bett des Entwässerungsgrabens werden zwei Rohre verlegt, diese mit Schotter überbaut. Die Straße wird dann mit einer Asphaltschicht befestigt. Eine Tonnagebeschränkung bis drei Tonnen, wie sie früher galt, wird es nicht mehr geben. Die Kosten beziffert das Rathaus auf etwa 90.000 Euro.

Werder (Havel), 6. Dezember 2016

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Halbseitige Sperrung der Bundesstraße

Ab heute wird es, voraussichtlich bis zum Freitag, dem 9.12., auf der Bundesstraße 1 stadtauswärts kurz vor der Kreuzung L90/Dr.-Külz-Str. zu Verkehrseinschränkungen kommen. Aufgrund eines Rohrbruchs in Fahrtrichtung Brandenburg muss die Fahrbahn halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird an der Baustelle mittels mobiler Ampel vorbeigeführt. Die stationäre Ampelanlage am Knotenpunkt B1 - Glindower Eck – wird während der Baumaßnahme deaktiviert. Die Vorfahrtbeschilderung im Kreuzungsbereich ist zu beachten und die Kreuzung selbst bei einem Rückstau freizuhalten. Die Bushaltestelle „Glindower Eck“ wird auf Höhe der Gaststätte zurückversetzt.

Werder (Havel), 6. Dezember 2016

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Potsdam-Mittelmark fördert Arbeiten in der Denkmalpflege

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark stellt auch für das Jahr 2017 wieder Fördermittel für die Denkmalpflege zur Verfügung, ein Antrag muss bis zum Jahresende gestellt werden, wie das Landratsamt mitteilte. Ziel sei es, dass diese Mittel zum Ende nächsten Jahres durch Bauherren tatsächlich abgerufen werden und die Summe des Investitionsvolumens denkmalschutzrechtlicher Vorhaben mindestens das Sechsfache der Zuwendungen übersteigt. In den vergangenen Jahren wurde der Fördertopf mit 300.000 Euro jeweils ausgeschöpft.

Gefördert werden können Arbeiten, die der Erhaltung und sinnvollen Nutzung eines Baudenkmals sowie der Bergung und Dokumentation von Bodendenkmalen dienen. Um diese Mittel für die Denkmalpflege in Anspruch zu nehmen, ist bis zum 31.12.2016 ein entsprechender Antrag auf Zuwendung für Maßnahmen der Denkmalpflege bei der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark einzureichen.

Weitere Informationen zur denkmalrechtlichen Erlaubnis oder zur eventuell erforderlich werdenden Baugenehmigung sowie der Förderantrag selbst, sind unter folgendem Link auf der Internetseite www.Potsdam-Mittelmark.de abrufbar: http://www.potsdam-mittelmark.de/nc/de/buergerservice/dienstleistungen-a-bis-z/

Eine Zusage für die Bewilligung von Fördermitteln stellt diese Information grundsätzlich nicht dar. Interessenten wenden sich bitte an die Untere Denkmalschutzbehörde, Potsdamer Str. 18, 14532 Teltow, Telefon: (03328) 318 558, Email: FB4@potsdam-mittelmark.de.

Werder (Havel), 6. Dezember 2016

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Kalender zum Stadtjubiläum: Werder aus einer neuen Perspektive

Zum 700. Jubiläum gibt die Stadt Werder einen Luftbildkalender heraus. Er ist ab sofort für 3 Euro im Bürgerservice, Uferstraße 10, und in der Touristinformation, Kirchstraße 6/7, zu den Öffnungszeiten erhältlich.

700 Jahre Glindow

In einem Vorwort zum Kalender schreibt Bürgermeisterin Manuela Saß:

„Seit mehreren Jahren präsentieren wir die Schönheit unserer Stadt Werder (Havel) in einem Kalender. Im Jahr unseres 700. Stadtjubiläums tun wir das aus einer neuen Perspektive: Der Werderaner Fotograf Tom Klement lässt uns die Stadt und ihre Ortsteile aus der Luft erleben. Wir sehen, wie sich Werder in den vergangenen Jahren entwickelt hat, wo neues entstanden ist und altes bewahrt wurde. Wir sehen, wie wunderbar das alles in eine Kulturlandschaft eingebettet ist, die Menschen ernährt und glücklich macht, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist, Wir sehen auf den Fotografien aber auch, was in den vergangenen 700 Jahren unverändert geblieben ist: ein wunderbarer Fluss, der alles miteinander verbindet. Ich freue mich, unsere Havelstadt mit Ihnen im Jubiläumsjahr aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und lade Sie herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns zu feiern.“

Werder (Havel), 5. Dezember 2016

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Werder bekommt den „powerbus“

Gemeinsame Pressemitteilung des Landrats Wolfgang Blasig und der Bürgermeisterin Manuela Saß:
Werder (Havel) und die Region bekommen den „powerbus“. Viele Busse der neuen Busgesellschaft des Landkreises „regiobus Potsdam Mittelmark“ sollen künftig öfter fahren und bessere Anschlüsse haben. Besonders die Verbindung nach Potsdam und der Anschluss an den Werderaner Ortsteil Glindow sollen sich deutlich verbessern. Das neue Buskonzept mit dem eingängigen Namen „powerbus“ soll am 1. Januar 2017 wirksam werden. „powerbus“ steht für Potsdam, Werder im Zentrum und für das Umland.

700 Jahre Glindow
Foto: BVSG/Frank Ehlert

„Das neue Buskonzept ist ein Quantensprung für den Öffentlichen Personennahverkehr in und um Werder (Havel)“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. In einem Dialogprozess zwischen der Stadt und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seinen Verkehrsgesellschaften sei es gelungen, mit dem „powerbus“ ein „richtig starkes“ ÖPNV-Angebot für die Kernstadt und ihre Ortsteile auf den Weg zu bringen.

„Ziel der mehr als einjährigen Gespräche war es, den ÖPNV den Verhältnissen der wachsenden Stadt Werder (Havel) anzupassen“, sagt Landrat Wolfgang Blasig. Das sei „mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung“ gelungen: So wird die Busanbindung nach Potsdam durch eine Taktverdichtung deutlich ausgebaut. Die Linien innerhalb der Stadt Werder (Havel) und die Anbindung von Glindow und Bliesendorf an den Bahnhof in Werder (Havel) werden optimiert. Die Anbindungen von Töplitz, Phöben und Petzow werden ganz erheblich verbessert. Erstmalig wird es auch wochentags eine Direktverbindung zwischen Ferch und Werder (Havel) geben.

Folgende Leistungen werden im Einzelnen verbessert:

631 Potsdam
alle 15 Minuten in der Hauptverkehrszeit; alle 30 Minuten am Samstag; bessere Anschlüsse zum RE 1 in Werder (Havel)

580 Potsdam (PlusBus)
alle 30 Minuten in der Hauptverkehrszeit

630 Innenstadt, Werderpark, Kemnitz
alle 30 Minuten zum Werderpark und mindestens stündlich zur Stadtrandsiedlung; Direktanbindung von Kemnitz an Stadtbahnhof Werder (Havel) und an die Stadt im Zweistundentakt; dichtere Takte und bessere Anschlüsse zum RE 1 an der Kemnitzer Chaussee

633 Glindow / Bliesendorf
Zwölf Minuten schneller und immer bis zum Bahnhof; bessere Anschlüsse zum RE 1 in Werder (Havel); fährt zur Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten (bis Bliesendorf alle 60 Minuten)

634 Töplitz
erstmalig Direktverbindung nach Werder (Havel) alle 60 bzw. alle 120 Minuten

632 Phöben
fährt zur Hauptverkehrszeit alle 60 Minuten und sonst alle 120 Minuten

632/634 Havelauen
Überlagerung der Linien zum 30-Minutentakt in der Hauptverkehrszeit, sonst alle 60 Minuten

635 Plessow, Derwitz, Schmergow
künftig alle zwei Stunden nach Groß Kreutz und Werder (Havel); bessere Anschlüsse in Groß Kreutz an RE 1

607 Ferch
erstmalig Direktverbindung nach Werder (Havel), eine Fahrt am Vormittag und zwei Fahrten am Nachmittag, Anschluss an die Linie 631 nach Potsdam

Der Kreis zahlt für das neue Buskonzept künftig zusätzlich jährlich 401.000 Euro , die Stadt Werder (Havel) beteiligt sich mit 174.000 Euro und die Gemeinde Schwielowsee mit 4.000 Euro. Als zentraler Knotenpunkt dieses Konzeptes dient zukünftig der Bahnhof in Werder (Havel) . Alle diese Angebote wird es zusätzlich zum Schülerverkehr geben. Fast alle Ortsteile werden in den Tarifbereich Berlin C aufgenommen.

Völlig neu gilt für die Fahrten innerhalb des Stadtgebietes Werder (Havel) der Stadtlinientarif des VBB. Der Einzelfahrausweis kostet dann einheitlich nur 1,30 Euro, im Abonnement nur 85 Cent, mit dem „Ab-Neun-Uhr-Abo“ lediglich 69 Cent pro Tag. Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit einer Nutzung der VBB-Umweltkarten.

Über die Details des neuen Konzeptes mit allen Fahrplänen sollen die Bewohner der Stadt Werder (Havel) wie auch der Gemeinde Schwielowsee in der nächsten Woche mit einem Flyer mittels einer Postwurfsendung informiert werden. Die feierliche Inbetriebnahme des „powerbus“ soll am Montag, den 2. Januar, um 11 Uhr auf dem Marktplatz der Inselstadt mit der Verkehrsgesellschaft, dem Landrat und den Bürgermeisterinnen der Stadt Werder (Havel) und der Gemeinde Schwielowsee erfolgen.

Werder (Havel), 5. Dezember 2016

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Glindow wird 700 Jahre alt

Nicht nur die Stadt Werder (Havel), auch Werders größter Ortsteil Glindow feiert im kommenden Jahr sein 700. Jubiläum. Im Jahr 1317 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und wie in Werder waren auch in Glindow die Lehniner Zisterzienser und Markgraf Waldemar im Spiel: Der Ortsname Glindow wird erstmals in einer Urkunde genannt, mit der der Markgraf den Lehniner Mönchen den Glindower See übertragen hatte. Der Ortsname lautete ursprünglich Glina, ein Wort slawischen Ursprungs für Ton oder Lehm.

Die Glindower wollen im kommenden Jubiläumsjahr an ihre facettenreiche Ortsgeschichte erinnern. Unter dem Dach des Ortsbeirats und des Glindower Heimatvereins hat sich mit Friedel Häberer, Vera Neumann, Barbara Chzychol, Brigitte Wilhelm, Edelgard Baatz und Fred Witschel ein Redaktionsteam gebildet, das seit Monaten dazu recherchiert.

Bis zum Frühjahr soll ein „Glindower Almanach“ entstehen, sagt Fred Witschel, stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Redaktionsteams. „Der Leser soll nicht nur einen Blick in die Geschichte bekommen, sondern sich selbst als Teil dieser Geschichte fühlen“, so Witschel.  Als Glindower Urgestein wirkt auch der 85-jährige Friedel Häberer an dem Almanach mit. Um die Geschichten von Generation zu Generation weiterzutragen, sei eine Fortschreibung angedacht, ergänzt Brigitte Wilhelm vom Redaktionsteam.

Die jüngere und jüngste Vergangenheit lasse sich mit Augenzeugenberichten, Familienalben und reichlich vorhandenen Unterlagen gut rekonstruieren, so Fred Witschel.  „Geht es um  Ereignisse, die mehr als ein Menschenleben zurückliegen, ist ein Studium im Schrifttum verschiedenster Quellen notwendig.“ Wissen über die feudalen Herrschafts- und Rechtsverhältnisse, die Einordnung in landesgeschichtliche Zusammenhänge und Kenntnisse zur lateinischen und mitteldeutschen Sprache seien  hierbei unabdingbar.  „Immer wieder steht die Frage im Mittelpunkt, ob Überliefertes auch als prüfbare und wahrscheinlichste Interpretation angesehen werden kann, um nicht voreilig zu urteilen“, sagt Witschel. „Dazu gehören Erfahrung, Ausdauer und auch Glück.

So haben sich die Chronisten des Heimatvereins entschlossen, keine Chronik im wissenschaftlichen Sinne zu schreiben, sondern einen Almanach unter der Überschrift „Überliefertes. Verbrieftes. Streiflichter – aus der 700-jährigen Geschichte Glindows“ zu verfassen. Neben kalendarischen Daten sollen den „Glindower Almanach“ Bilder, Anekdoten, Gedichte und Erzählungen von und über die Einwohner, ob jung, ob alt, interessant machen. „Der Leser soll nicht nur einen Blick in die Geschichte bekommen, sondern sich selbst als Teil dieser Geschichte fühlen“, sagt Edelgard Baatz, Vorsitzende des Heimatvereins und ebenfalls im Redaktionsteam aktiv.

Der Almanach soll zur Saisoneröffnung des Heimatmuseums am 1. April 2017 vorgestellt werden. Das Glindower Jubiläum soll dann im Rahmen des Kirsch- und Ziegelfestes am 1. und 2. Juli 2017 ausgiebig gefeiert werden Bei einem Festumzug werden Glindows Vereine ihre Vereinsgeschichten erzählen, im Rahmen der Feierlichkeiten ist auch ein Auftritt des Glindower Ton- und Kirschen-Theaters geplant. Außerdem wird eine Delegation aus Glindows Partnerstadt Rahden erwartet.

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß nannte es eine glückliche Fügung, dass der größte Ortsteil von Werder (Havel) im selben Jahr zum ersten Mal erwähnt wurde wie die Stadt Werder selbst. „Das gibt uns die Möglichkeit, beide Jubiläen in beiden Orten gemeinsam zu feiern.“ Sie würdigte die ehrenamtlichen Aktivitäten der Glindower und insbesondere des Heimatvereins zu den Jubiläumsfeierlichkeiten. „Es ist ein Zeichen für eine starke und lebendige Dorfgemeinschaft, wenn man zu einem solchen Anlass gemeinsam zurückschauen und auch feiern kann.“

Schaut man in Glindows jüngere Geschichte, stößt man auf einen schon vor mehreren Jahrzehnten begangenen 700. Jahrestag. „Der damalige Ortschronist Grothe interpretierte alte Urkunden falsch, und so feierte Glindow das Jubiläum im Jahre 1938 zu Unrecht“, erzählt das Glindower Urgestein Friedel Häberer. In seinen Recherchen habe sich Grothe damals auf eine im Domstiftsarchiv in Brandenburg (Havel) verwahrte Urkunde des Erzbischofs von Magdeburg aus dem Jahre 1238 berufen. In dieser ist ein geistlicher „Burchardus de Glinde“ als Zeuge erwähnt. Grothe hatte geglaubt, den Pfarrer von Glindow als Verhandlungsführer des Markgrafen von Brandenburg darin zu erkennen.

Heute wisse man, dass sich Buchardus de Glinde nicht nach seinem Pfarramtssitz benannte, sondern den Namen des Geschlechts de Glinde führte, so Häberer. „Dieser bezieht sich auf das Dorf Glinde, heute zur Stadt Barby im Saale-Landkreis gehörend“, ergänzt Fred Witschel. Die Urkunde von 1238 selbst beziehe sich auf den Verkauf des Dorfes Marquede, heute zur  Gemeinde Milower Land im Landkreis Havelland gehörend, an den Bischof von Brandenburg. „Buchardus de Glinde handelte eindeutig im Interesse des Kapitels von Magdeburg und nicht, wie durch Grothe interpretiert, zugunsten des Bischofs zu Brandenburg“, so Fred Witschel.

Auch am 4. Januar 2017 um 18.30 Uhr soll es beim traditionellen Treffen der Vorstände der Glindower Vereine mit dem Ortsbeirat um Aktivitäten zum Ortsjubiläum gehen. (Treffpunkt: Gaststätte „ Kleines Seerestaurant“ in Glindow). „Ein Dank geht heute schon an die Betriebe und  Sponsoren, die diesen Höhepunkt unterstützen“, so Glindows Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm..

700 Jahre Glindow
Auf dem Foto: Edelgard Baatz, Fred Witschel, Brigitte Wilhelm, Friedel Häberer (v.l.) im Heimatmuseum

Werder (Havel), 2. Dezember 2016

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Geflügelpestvirus bei einem weiteren Wildvogel in Werder (Havel) nachgewiesen

Nach einem neuen Geflügelpest-Fall im Bereich der Baumgartenbrücke am heutigen Freitag ist der für Werder/Potsdam bereits bestehende Beobachtungskreis ausgedehnt worden, weitere Teile Potsdams und auch große Teile der Gemeinde Schwielowsee sind jetzt betroffen. Die Fristen für den alten und neuen Sperrkreis (siehe PDF) beginnen damit für den kompletten Bereich von Neuem. Dazu teilt der Amtstierarzt des Landratsamtes, Hans-Georg Hurttig, Folgendes mit:

"In Potsdam-Mittelmark ist am 02.12.2016 bei einem verendeten Wildvogel (Möwe) erneut der Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen worden. Das Veterinäramt hat die in der Geflügelpest-Verordnung bei der Feststellung der Geflügelpest bei einem Wildvogel vorgesehenen Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehört die Erweiterung des Sperrbezirkes und des Beobachtungsgebietes um den Fundort des infizierten Wildvogels. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen.

Geflügel darf für die Dauer von 21 Tagen im Sperrbezirk und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Gewerbsmäßige Geflügelbestände im Sperrbezirk werden regelmäßig klinisch untersucht. Falls notwendig werden auch Proben für weitergehende Laboruntersuchungen entnommen. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert. Im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. In den ausgewiesenen Restriktionsgebieten ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

Für alle Geflügelhaltungen gelten auf Grund einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft besondere Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen neben gewerblichen Geflügelhaltern auch Hobbyhalter sicherstellen, dass:

die Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind,
die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung betreten werden. Die verwendete Schutzkleidung ist nach Verlassen des Stalls unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren oder unschädlich zu beseitigen.
eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine
Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln insbesondere Wasser- und Raubvögel dem Veterinäramt zu melden. Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, müssen dieses unverzüglich nachholen.

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt Bisher sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Virus über infizierte Lebensmittel ist nach Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. Gleichwohl empfiehlt das BfR grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten zu beachten."

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Übersicht Sperr- und Beobachtungsgebiet zur Allgemeinverfügung vom 02.12.2016

Amtliche Tierseuchenbekämpfung - Allgemeinverfügung Sperr- und Beobachtungsgebiet als PDF-Datei
Übersicht Sperr- und Beobachtungsgebiet zur Allgemeinverfügung vom 02.12.2016 als PDF-Datei

Werder (Havel), 2. Dezember 2016

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Stadtbibliothek zum Jahreswechsel geschlossen

Aus organisatorischen Gründen bleibt die Stadtbibliothek in Werder (Havel) vom 27. Dezember 2016 bis 30. Dezember 2016 geschlossen.

Eine Rückgabe von Medien ist in der Zeit vom 23. Dezember 2016 bis 2. Januar 2017 nicht möglich.

Medien sollten rechtzeitig verlängert werden, das ist auch im Online-Katalog der Stadtbibliothek möglich unter www.werder-havel.de/stadtbibliothek.

Werder (Havel), 1. Dezember 2016

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Bürgermeisterin Saß nimmt Fördermittel für Kitaneubau in Werder (Havel) entgegen

In der neuen Kita Inselnest im Werderaner Ortsteil Töplitz ist am Mittwoch Fördergeld für einer weitere neue Kita in Werder (Havel) übergeben worden. Bürgermeisterin Manuela Saß nahm von Bildungsminister Günter Baaske 794.000 Euro für einen Kitaneubau in der Adolf-Damaschke-Straße entgegen. Dort soll durch die städtische Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder GmbH (HGW) bis zum Herbst 2017 ein Neubau in Fertigteilbauweise errichtet werden. Manuela Saß dankte für die Unterstützung.

Adventskalender
Foto: Minister Baaske, Bürgermeisterin Saß, Thomas Lück, Werner Große (v.l.)

Zugleich nutzte die Bürgermeisterin die Gelegenheit und sprach sich gegenüber dem Minister gegen ein beitragsfreies Kitajahr aus, wie es derzeit von der rotroten Koalition im brandenburgischen Landtag diskutiert wird. Das Geld sollte besser in die Kitaqualität und die Ausbildung neuer Erzieherinnen investiert werden, sagte Manuela Saß.

Minister Baaske bekräftigte daraufhin seine Position: Auch er spreche sich gegen ein beitragsfreies Kitajahr aus. „Eltern, die aus sozialen Gründen schon heute weitgehend von Beiträgen befreit sind, hätten kaum etwas davon." Wenn man die Eltern fragte, ob sie lieber eine bessere Qualität oder ein beitragsfreies Kitajahr hätten, würden sie sich Umfragen zufolge für die bessere Qualität entscheiden.

Vor allem ging es am Mittwoch aber natürlich um den Neubau in der Adolf-Damaschke-Straße. Der Baubeginn für die Kita ist im März 2017 anvisiert. Die Ausschreibung der Bauleistungen soll im Dezember abgeschlossen werden, die Baugenehmigung ist bereits erteilt. Durch die Fertigteilbauweise könne der Bau in wenigen Monaten errichtet werden, sagte der Chef des HGW-Aufsichtsrats, Werner Große. „Wenn die Bodenplatte die Endfestigkeit erreicht hat, kann die Gebäudehülle in einer Woche montiert werden“, ergänzte HGW-Geschäftsführer Thomas Lück.

Die Außenanlagen sollen Thomas Lück zufolge parallel zum Innenausbau hergerichtet werden, so dass voraussichtlich im September 2017 die Kita komplett nutzbar sein wird. Auf einem Grundstück von rund 3500 Quadratmetern Größe solle der eingeschossige Neubau eine Nutzfläche von 1183 Quadratmetern haben. Die Gesamtkosten für den Neubau, in dem einmal 100 Kinde betreut werden sollen, bezifferte Thomas Lück auf 2,89 Millionen Euro.

Der Neubau sei wegen der wachsenden Kinderzahlen in Werder notwendig, erläuterte Manuela Saß. Die bestehenden Kitas seien ausgelastet, obwohl im vergangenen Jahr bereits eine neue Kita mit 50 Plätzen in den Havelauen entstanden ist, das Abenteuerland von Schwester Karina. In der Kita Hoher Weg sind nach Umbauten in diesem Jahr 4 Kindergartenplätze und 19 Krippenplätze hinzugekommen. Nach aktuellem Stand können aber bis zum 31.07.2017 dennoch insgesamt 145 Wünsche auf einen Kita-Platz nicht erfüllt werden.

Die Stadt plant den Bau weiterer Kitas am Finkenberg in Werder (Havel) und in Glindow, wo mit der Hoffbauerstiftung in den kommenden Jahren ein neuer Bildungscampus entstehen soll. Auf der anderen Seite muss die Kita Inselstadt in den kommenden Jahren geschlossen werden, weil bautechnische Anforderungen nicht mehr auf Dauer erfüllt werden können.

Werder (Havel), 1. Dezember 2016

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C&A spendet 2000 Euro an die Kita Regenbogen in Glindow

Die C&A-Filiale in Werder hat der Kita Regenbogen am heutigen Mittwoch 2000 Euro gespendet. Das Geld wurde von der Filialleiterin Marion Erdmann an Bürgermeisterin Manuela Saß und Kita-Leiterin Christine Mai übergeben. Bürgermeisterin Saß bedankte sich für das Geschenk zur Vorweihnachtszeit, dass bei den Glindower Kindern bestimmt sehr gut ankommen werde. Das Geld stehe der Kita zur freien Verfügung.

Adventskalender
Foto: Christine Mai, Marion Erdmann, Manuela Saß (v.l.)

Bereits zum wiederholten engagiere sich C&A im Rahmen seiner Weihnachtsspendenaktion für Kinder und Familien in Deutschland mit einer Million Euro, so Firmensprecher Thorsten Rolfes. Den einzelnen Filialen überlasse das Familienunternehmen ganz bewusst die Auswahl und Koordination eines passenden Projektes. „Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort am besten“, ergänzte die Filialleiterin im Werderpark, Marion Erdmann. „Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir die Kita Regenbogen mit unserer Spende unterstützen können und die Hilfe direkt den Menschen in unserer Mitte zugutekommt.“

Am 4. Dezember lädt der Förderverein der Kita Regenbogen übrigens zu einem Kuchen- und Waffelbasar auf dem Tannenhof in Werder ein, Beginn ist um 9.30 Uhr.

Werder (Havel), 1. Dezember 2016

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Werders Jäger bitten um mehr Verständnis für die Jagd

Werders Jäger werben um mehr Verständnis für die Bedeutung der Jagd. Zunehmend stoße man auf Unverständnis, wenn man Waldspaziergänger oder nächtliche Jogger abseits der Wege um Rücksicht auf die Jägerschaft und ihre Jagdeinrichtungen bitte, wie es bei der jährlichen Zusammenkunft von Jagdgenossenschaften und Jagdpächtern mit Bürgermeisterin Manuela Saß am vergangenen Freitag hieß. Probleme gebe es sogar, wenn Passanten darüber aufgeklärt werden, dass Hunde im Wald laut Brandenburger Waldgesetz an der Leine zu führen sind, äußerten Jagdpächter.

Bürgermeisterin Manuela Saß betonte nach dem Treffen die Bedeutung der acht Jagdgenossenschaften und ihrer Jagdpächter im Stadtgebiet von Werder (Havel). „Mit der Ausübung der Jagd können nicht nur Wildschäden in der Landwirtschaft und in bewohnten Bereichen verhindert werden. Es geht auch um die Hege eines vitalen und unserer havelländischen Kulturlandschaft angepassten Wildbestandes.“ Nicht zu vergessen sei, dass Jäger Tag und Nacht bei Wildunfällen ansprechbar seien, um die Straße zu beräumen und häufig auch, um das Wild von seinem Leid zu erlösen.

Bei dem Treffen wurden auch andere „heiße Eisen“ angesprochen: Die Jäger aus den Revieren Bliesendorf, Glindow und Plötzin-Plessow berichteten von der spürbaren Präsenz des Wolfes in ihren Revieren. Damwild, Rehwild und Niederwild seien massiv zurückgegangen, während das Wildschwein in Maisplantagen und nach deren Ernte an Siedlungsränder ausweiche. Die Jäger begrüßen grundsätzlich, dass der Wolf wieder in Brandenburg zu Hause ist, äußerten sich aber skeptisch hinsichtlich seiner unkontrollierten Ausbreitung.

In den Revieren Kemnitz-Phöben, Töplitz und Werder (Havel) ist vor allem Raubwild ein Problem. Zwar werde es gejagt und mittels Fallen dezimiert. Waschbären und Marderhunde würden sich dennoch immer weiter ausbreiten wie es hieß. Im Töplitzer Bereich etwa zerstöre das Raubwild die artenreiche Fauna in Uferbereichen. Es gebe spürbar weniger Gänse, Enten und Blesshühner. Der Eindruck der Jäger: Das Raubwild wird auch durch Katzenfütterungen von Bürgern und wilden Kompostanlagen angelockt. Sie müssten stärker sensibilisiert werden, dass die Fütterung den auf der Terrasse unerwünschte Nebeneffekte auf die Tierwelt hat. Auch vor der Gefahr der Krankheitsübertragung wurde gewarnt.

Werder (Havel), 1. Dezember 2016

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Bürgermeisterin nimmt an Buchvorstellung der AG „Erinnern und bewahren“ teil

Die Arbeitsgruppe „Erinnern und Bewahren“ in Werder (Havel) hat über mehrere Jahre das Schicksal jüdischer Einwohner der Stadt Werder in der NS-Zeit recherchiert. Daraus ist im Lukas-Verlag ein Gedenkbuch für die Stadt Werder und ihre Ortsteile mit dem Titel „Jüdische Schicksale“ entstanden, Herausgeber ist Prof. Hartmut Röhn. Bürgermeisterin Manuela Saß wird am 7. Dezember an der Präsentation des Buches im Schützenhaus teilnehmen und damit einer Einladung der Arbeitsgruppe folgen.

Das Gedenkbuch rekonstruiert und dokumentiert die Schicksale der jüdischen Einwohner der Stadt Werder und ihrer Ortsteile in der Zeit der NS-Diktatur von 1933 bis 1945. In einer ausführlichen Einleitung werden die Grundzüge der NS-Judenverfolgung in Nazi-Deutschland und in Werder dargestellt. Der umfangreiche biographische Teil des Gedenkbuchs widmet sich den Schicksalen der mehr als hundert jüdischen Einwohner, die entweder deportiert und ermordet oder in die Emigration getrieben wurden. Ihm liegen umfangreiche Recherchen in staatlichen, kommunalen und privaten Archiven im In- und Ausland sowie zahlreiche Kontakte mit Spezialisten und Zeitzeugen zugrunde.

Buchvorstellung am Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 18 Uhr in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss im Schützenhaus, Uferstraße 10. Der Eintritt ist frei.

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Pressemitteilung des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark: Geflügelpestvirus bei einem Wildvogel im Raum Werder nachgewiesen. Kreisweite Stallpflicht angeordnet

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark und damit erstmals auch im Land Brandenburg wurde am 25.11.2016 bei einem verendeten Wildvogel (Möwe) der Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen. Durch das Veterinäramt wurden umgehend die vorgesehenen Maßnahmen nach Geflügelpest- Verordnung eingeleitet. Dazu gehören die Einrichtung eines Sperrbezirkes und eines Beobachtungsgebietes um den Fundort des infizierten Wildvogels. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für die Geflügelhaltungen. Geflügel darf für die Dauer von 21 Tagen im Sperrbezirk und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Gewerbsmäßige Geflügelbestände im Sperrbezirk werden regelmäßig klinisch untersucht. Falls notwendig, werden auch Proben für weitergehende Laboruntersuchungen entnommen.

Die genauen Grenzen der genannten Restriktionsgebiete und die Tierseuchenrechtlichen Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.potsdam-mittelmark.de veröffentlicht. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

Im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. In den ausgewiesenen Restriktionsgebieten ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

Verbraucherschutzminister Ludwig: „Zum Schutz der Hausgeflügelbestände wurde zudem durch das Verbraucherschutzministerium im gesamten Land Brandenburg die sofortige Aufstallung sämtlicher Geflügelbestände angeordnet.“

Für alle Geflügelhaltungen gelten auf Grund einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft besondere Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen neben gewerblichen Geflügelhaltern auch Hobbyhalter sicherstellen, dass:

die Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind,
die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung betreten werden. Die verwendete Schutzkleidung ist nach Verlassen des Stalls unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren oder unschädlich zu beseitigen.
eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln dem Veterinäramt zu melden.

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt

Bisher sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Virus über infizierte Lebensmittel ist nach Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. Gleichwohl empfiehlt das BfR grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten zu beachten.

Hurttig
Amtstierarzt

Amtliche Tierseuchenbekämpfung - Allgemeinverfügung Sperr- und Beobachtungsgebiet als PDF-Datei
Allgemeinverfügung – Aufstallung des Geflügels im Landkreis Potsdam-Mittelmark als PDF-Datei
1 km Sperrgebiet als PDF-Datei
3 km Beobachtungsgebiet als PDF-Datei

Werder (Havel), 25. November 2016

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Magna-Park in Werder (Havel) möglicher Standort für Hertha-Stadion

In die Standortsuche für ein neues Stadion für den Berliner Bundesligisten Hertha BSC bringt sich Herthas Partnerstadt Werder (Havel) ins Gespräch. "Werder hat traditionell eine starke Bindung zu Berlin und mit den Erfolgen von Hertha BSC ist eine lebendige Fankultur bei uns gewachsen", sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Zwar seien die Möglichkeiten für einen Neubau in diesen Dimensionen nicht mehr überall in der schnell wachsenden Stadt gegeben. Allerdings biete sich das Gewerbegebiet Magna-Park, unmittelbar am Berliner Ring gelegen, für ein solches Bauprojekt hervorragend an.

Eigentümer des Magna-Parks ist IDI Gazeley, ein weltweit führender Investor und Entwickler von Logistik­immobilien und Distributionsparks. Der Senior Development Director des Unternehmens, Michael Gerke, würde den Stadionbau im Magna-Park sehr begrüßen. "Unser Gewerbepark in Werder (Havel) ist ein Tor zu Berlin. Wir sind offen für eine solche Nutzung und würden uns über das Berliner Fußallpublikum sehr freuen", so Michael Gerke. Es würden annähernd 500.000 Quadratmeter zur Nutzung bereitstehen.

Adventskalender
Foto: Ferienschule von Hertha BSC in Werder in diesem Sommer mit Jugendtrainern des Bundesligisten und Nachwuchskickern des Werderaner FC Viktoria 1920.

Laut Werders Hertha-Botschafter Klaus-Dieter Bartsch hat es vor etlichen Jahren schon einmal Gespräche darüber gegeben, ein neues Hertha-Stadion in Werder (Havel) zu bauen. "Wir hatten dazu bereits beim Verein vorgesprochen, dann zerschlug sich das leider wieder." Als Partnerstadt habe man bereits viele erfolgreiche Fußballprojekte mit Hertha gestemmt. "Das Herz ganz vieler Werderaner schlägt blauweiß", so Klaus-Dieter Bartsch.

Im Olympiastadion sei der Platz für die Fans aus der Blütenstadt fest gebucht: Der Vorsitzende des Förderkreises Ostkurve e.V. stamme schließlich aus der Herthastraße in Werder. „Und das ist kein Scherz.“ Mit einem Stadion-Neubau die Fans mit den Spielern zusammenrücken zu lassen, hält Klaus-Dieter Bartsch für eine gute Idee. "Ich bin mir ganz sicher, dass die Stadtverwaltung von Werder ein Hertha-Stadion bei uns mit ganzer Kraft unterstützen würde."

Werder (Havel), 25. November 2016

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Stellenausschreibung!

Die Stadt Werder (Havel) sucht ab sofort

Heilpädagoge/in mit staatlicher Anerkennung

zum Einsatz in einer Kindereinrichtung in Trägerschaft der Stadt Werder (Havel).

Stellenausschreibung als PDF-Datei


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Der Abfallkalender 2017 im Versand

Der Abfallkalender 2017 für den Landkreis Potsdam-Mittelmark wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte und Betriebe verteilt. Das teilte die Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH mit.

Bitte achten Sie in Ihrem Briefkasten auf diese Sendung:



Im gewohnten Format informiert dieser Abfallkalender wieder aktuell und kompakt über alle wichtigen abfallwirtschaftlichen Modalitäten und relevanten Entsorgungstermine im kommenden Jahr.

Die Zustellung erfolgt im Zeitraum vom 17. November bis 3. Dezember. Wer nach dem 3. Dezember noch keinen Abfallkalender erhalten hat, kann diesen bei der APM in Niemegk anfordern. Alternativ können alle im Abfallkalender enthaltenen Informationen auch online unter: www.apm-niemegk.de abgerufen werden. Der neue Abfallkalender steht im Zeichen des Lutherjahres 2017.

Alle Kalenderblattmotive werden mit Kunstwerken von den Mitgliedern des Vereins „Aktiv für Treuenbrietzen e.V.“ / „Kunsttreff Grüner Nagel“ und Zitaten von Martin Luther geziert.

Werder (Havel), 10. November 2016

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Wohin mit dem Laub der Straßenbäume?

Die Stadt Werder (Havel) wird in den kommenden Wochen das Laub ihrer Straßenbäume entsorgen lassen. Bewohner von Straßen mit alleeartigem Baumbestand sind im Rahmen der Straßenreinigungspflicht aufgefordert, das Laub zusammenzuharken. Es wird durch die Firma Ruwe im Auftrag der Stadt in den kommenden Wochen abgeholt.

Das geharkte Laub ist frei von Astholz und sonstigem Unrat im Baumstreifenbereich auf Haufen zu den Entsorgungsterminen zu deponieren. Die Entsorgungstermine sind am Samstag, den 12. November, Samstag, den 26. November und Samstag, den 10. Dezember. Sollten die genannten Termine witterungs- oder kapazitätsbedingt nicht eingehalten werden können, so erfolgt die Laubentsorgung an einem Werktag in der darauffolgenden Woche. Auch bei geringem Laubanfall können Entsorgungstermine geändert werden.

Folgende Straßenzüge werden abgefahren:

Potsdamer Straße (Polizei – Schule)
Eisenbahnstraße
Phöbener Straße bis Bahnübergang
Elsastraße
Am Zernsee
Plantagenplatz
Bahnhofsvorplatz
Kesselgrundstraße
Kemnitzer Straße und Kemnitzer Chaussee bis Ernst-Haeckel-Gymnasium
Carmenstraße
Unter den Linden
Uferstraße
Mühlenbergstraße und Am Mühlenberg
Lindenstraße
B1 Strengbrücke bis Ortsausgang Glindow in Richtung Brandenburg
Puschkinstraße
Klaistower Straße, Dr.-Külz-Straße


Im Ortsteil Bliesendorf wird in der Bliesendorfer Dorfstraße und Anger jeweils am 12. November und 10. Dezember die Laubentsorgung durchgeführt. In den Ortsteilen Plötzin, Plessow, Kemnitz, Töplitz und Phöben werden Sammelplätze für das Laub von kommunalen Straßenbäumen eingerichtet, sie sind entsprechend gekennzeichnet.

Der Service gilt nur für das Laub von Straßenbäumen, für privaten Grünabfall sind die Grundstückseigentümer selbst zuständig. Wer sein privates Laub nicht kompostieren möchte, der kann es von der Kreisabfallenstorgung APM gegen eine Gebühr abholen lassen. Dafür werden im Wertstoffhof der APM in den Havelauen, Hans-Grade-Straße 1, Laubsäcke verkauft. Die Gebühr beträgt laut APM inklusive Behältnis, Transportleistung und Entsorgungskosten für den Grünabfallsack 2,85 Euro je Stück und für das einen Kubikmeter fassende Grünabfall-Bigbag 42,75 Euro je Stück. Die Abholtermine der APM für privates Laub sind dem APM-Abfallkalender zu entnehmen oder dem Internet unter http://www.apm-niemegk.de/abfalltourenplanschnell.

Werder (Havel), den 7. November 2016

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