Archiv – Neuigkeiten 01.01. - 31.01.2017

Werder (Havel)
ein Gesicht geben
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Mehr Platz
für Linenbusse,
besserer Verkehrsfluss
für Autos
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Werders Stadtgeschichte
aus allen Blickwinkeln
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Werder-Tag bei
der Grünen Woche
in Berlin
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Derbyzeit:
1. VfL Potsdam vs.
HV Grün Weiß Werder
am 20.01. 2017
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Babelsberg
goes Bismarckhöhe:
Deutsches Filmorchester
gastiert in Werder
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Mehr wissen
über Werders
Stadtgeschichte
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Sternsinger
im Rathaus Werder
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Besser verbunden mit
dem powerbus
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Schließung
Wertstoffhöfe
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Gemeinsame
Presseerklärung der
Städte Werder (Havel)
und Beelitz:
Gemeinsam für
die Region
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Werder (Havel) ein Gesicht geben

700 Jahre Glindow
Foto: Die amtierende Baumblütenkönigin Cindy Linke bei der Eröffnung des Baumblütenfestes 2016.

Die Stadt Werder (Havel) hat das Prozedere zur Wahl der Baumblütenkönigin verändert. Erstmals werden in diesem Jahr nicht alle Kandidatinnen, sondern nur die Gewinnerin der Ausschreibung der Öffentlichkeit vorgestellt, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Außerdem solle das Bewerbungsverfahren attraktiver werden. „Wir haben mit der Fachjury über eine zeitgemäßere Form für die Besetzung des Blütenthrons nachgedacht, nachdem das Interesse zuletzt etwas nachgelassen hatte“, so Christian Große.

Auch künftig sollen sich zwar die Bewerberinnen einer Fachjury vorstellen und zu ihren Kenntnissen über die Stadt und den Obstbau befragt werden. Das komplette Bewerbungsverfahren werde aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die soll künftig nur noch erfahren, wer die neue Amtsinhaberin ist. „Die neue Blütenkönigin wird dann nicht erst beim Baumblütenball, sondern schon bei der Pressekonferenz vorgestellt werden, die immer einige Tage vor dem Blütenfest stattfindet“, so Christian Große. Dort wird dann auch das Festprogramm bekanntgegeben. Die Inthronisation erfolge wie bisher beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am Freitag vor dem Beginn des Festes, das in diesem Jahr vom 29. April bis 7. Mai gefeiert wird.

Die unterlegenen Bewerberinnen für den Blütenthron können sich in diesem Jahr über Einkaufsgutscheine für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder freuen, wie Christian Große ankündigte. Auf die Gewinnerin der Ausschreibung warte dann ein traumhaftes Kleid, eine Krone aus Blüten und ein spannendes Jahr. „Ein Jahr lang gibt die Blütenkönigin der Stadt Werder ein Gesicht“, so Christian Große. Zu Ihren Pflichten gehöre die Teilnahme an Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft gehe.

Erstmals soll es in diesem Jahr auch ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder mit der Baumblütenkönigin geben, und zwar nicht in ihrer Rolle als Blütenkönigin „Das ist eine tolle Chance, den Arbeitsalltag eines Models kennenzulernen“, so Christian Große. Die Stadt möchte die Fotos künftig für ihre touristischen Publikationen verwenden.

Bewerberinnen müssen mindestens 18 Jahre alt sein, in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen. Die schriftliche Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beinhalten und die Verbundenheit zur Region ausdrücken. „Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht“, so Werders 1. Beigeordneter.

Bewerbungen können bis zum 28. Februar schriftlich bei der Stadt eingereicht werden an:

Stadt Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13 - 14
14542 Werder (Havel)

oder per E-Mail an marketing@werder-havel.de.

Werder (Havel), 27. Januar 2017

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Mehr Platz für Linenbusse, besserer Verkehrsfluss für Autos

Aufgrund des neuen powerbus-Konzeptes und der Ausweitung des ÖPNV in Werder (Havel) verkehren am Bahnhofsvorplatz seit Jahresbeginn zusätzliche Busse. Um einen ungehinderten Ablauf des Busverkehrs zu gewährleisten, wird die Stadt den Platz voraussichtlich ab Donnerstag neu beschildern. Nach Rathaus-Angaben wird es zwei wesentliche Änderungen geben:

Die Durchfahrt für den Individualverkehr am Bahnhofsvorplatz wird gesperrt, nur noch Busse und Taxen dürfen am Bahnhofsvorplatz einfahren. Dadurch werden neue Aufstellmöglichkeiten für Linienbusse direkt vor dem Bahnhof geschaffen. Zugleich kann der Pkw-Verkehr auf der Adolf-Damaschke-Straße zwischen L90 und Parkhaus wieder ohne Sichtbehinderungen durch Busse fließen. Für Fußgänger ist dann auch wieder ein sicheres Queren der Adolf-Damaschke-Straße gewährleistet.

Zusätzliche Kurzzeitparkplätze werden neben den bereits bestehenden gegenüber vom Parkhaus, zum Beispiel für den Hol- und Bringeverkehr oder für den Besuch der ansässigen Geschäfte, in der Eisenbahnstraße (Stichstraße zwischen Bahnhof und Landesstraße) geschaffen.

Werder (Havel), 25. Januar 2017

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Werders Stadtgeschichte aus allen Blickwinkeln

700 Jahre Glindow
Foto: Bürgermeisterin Manuela Saß mit Mitwirkenden und Sponsoren des Jubiläumsjahrs.

Werder wird in diesem Jahr 700 Jahre alt. Das Festjahr bietet mit mehr als 30 Veranstaltungen die Möglichkeit zu feiern und Werder aus neuen Perspektiven kennenzulernen, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Nach dem Auftakt mit dem Filmorchester Babelsberg am 29. Januar um 16 Uhr im Ballsaal der Bismarckhöhe gebe es nicht nur weitere tolle Konzerte und Veranstaltungspremieren wie das dreitägige Musikfestival „Werder klingt“ im Scala-Kino (10. bis 12 März). Den Einwohnern und den Freunden der Blütenstadt würden sich auch zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich in unterschiedlicher Form mit der 700-jährigen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen.

So finde gleich im Februar und März immer montags um 19 Uhr ein achtteiliges Seminar der Kreisvolkshochschule statt, bei dem die Zeitabschnitte und besondere Aspekte der Stadtgeschichte populär vermittelt werden. Rund 25 Interessenten hätten bereits alle acht Seminare durchgebucht. Überregionale Strahlkraft dürften öffentliche Veranstaltungen wie die Tagung der Landeshistoriker (18. März) oder die Tagung der Archäologischen Gesellschaft des Landes Brandenburg (12. bis 13. Mai) haben, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit Gesichtspunkten der Stadtgeschichte und mit dem Bezug zur Landesgeschichte der Mark Brandenburg befassen, so die Bürgermeisterin.

Manuela Saß würdigte das Engagement von Unternehmen, Vereinen, Kitas, Schulen und weiteren Gruppen, die derzeit, häufig unterstützt vom Werderaner Ortschronist Baldur Martin, an der Vorbereitung des Festumzugs arbeiten. In mehr als 50 Bildern soll am 16. Juli im Rahmen der Festwoche die Stadtgeschichte von der urkundlichen Ersterwähnung bis in die Gegenwart nacherzählt werden. Jeder der Gruppen setzt sich mit Teilaspekten wie zum Beispiel der Ersterwähnung des Marktes, des Brauereirechtes oder der Geschichte des Obstbaus auseinander. „Die Intensität, mit der das stattfindet und die Kreativität, die dabei entwickelt wird, ist bemerkenswert“, so Manuela Saß.

Die Festwoche vor den Sommerferien soll zum Höhepunkt im Festkalender werden. Am 13. Juli wird eine Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung stattfinden, am 14. Juli ein Festempfang, am 15 Juli ein Tag des Ehrenamtes unter dem Motto "Werder hilft". Am selben Tag steigt die Jubiläumsparty mit dem Titel „Musik liegt in der Luft“ mit Hits von Klassik bis Rock. Am 16. Juli wird dann mit einem ökumenischen Gottesdienst in den Tag gestartet, bevor nach dem historischen Festumzug zu einem bunten Programm auf den Marktplatz der Inselstadt eingeladen wird.

Der Wirtschaft, dem Obstbau und den Vereinen sind mit einer Neuauflage des Werderaner Wirtschaftstag (20. Oktober), einem Obstbausymposium (3. bis 4. November) und einer Großen Historienschau der Vereine (8. November bis 7. Januar) jeweils eigene Veranstaltungen gewidmet. Im Jubiläumsjahr werde mit Konzerten, Ausstellungen, Film- und Theaterveranstaltungen auch die ganze Bandbreite des kulturellen Lebens in Werder abgebildet, sagt Manuela Saß. So werden im Scala Kulturpalast am 8. und 9. September Filme gezeigt, die einen Bezug zur Blütenstadt haben. Werders Theater „Comédie Soleil“ widmet dem Jubiläum ein ganzes Theaterstück: „Die Freuden und Leiden des jungen Werder“ wird vom 24. November bis zum 17. Dezember zu sehen sein. Auch ein Pleinair mit Künstlern aus Partnerstädten und anderen Orten vom 7. bis 17. Juli werde künstlerischen Bezug zur „Perle an der Havel“ haben.

Die gerade erschienene und reich bebilderte Festschrift biete neben der siebenbändigen, umfassenden Chronik die Möglichkeit, sich lesend dem Auf und Ab der Stadtgeschichte zu nähern. „Die Festschrift bietet de facto die Kurzfassung unserer Stadtgeschichte“, so Manuela Saß. Sie wird derzeit an sämtliche Haushalte in Werder und den Ortsteilen verteilt. Manuela Saß hofft, dass auch jüngere Menschen angeregt werden, sich damit zu befassen, wie sich die Wechselspiele der Geschichte auf ihre Heimatstadt ausgewirkt haben. „Daraus kann man auch für die Gegenwart viel lernen“, so die Bürgermeisterin.

Werder (Havel), 20. Januar 2017

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Werder-Tag bei der Grünen Woche in Berlin

700 Jahre Glindow
Foto: Stand der Werder Feinkost GmbH bei der Grünen Woche 2015

Werder (Havel) ist die Obstkammer Berlins. „Selten wird das so deutlich wie beim Werder-Tag bei der Grünen Woche“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr ist ebenso dabei wie Tanz- und Gesangsgruppen der Karnevalsclubs in Werder, Glindow und Töplitz, der Radsportverein Borussia, die Tanzgruppe Vivazi aus Werder oder die Linedancegruppe der SG Töplitz. Doch es gibt nicht nur Unterhaltung: Im Fokus der zweistündigen Vorstellungen, die um 10 und um 13 Uhr auf der Bühne der Brandenburg-Halle beginnen, stehen Werderaner Aussteller der Grünen Woche, die vom 20. bis 29. Januar „mit Tradition und Innovation regionale Akzente bei der größten internationalen Ernährungsmesse setzen“, so die Bürgermeisterin, die am Samstag wie auch Baumblütenkönigin Cindy Linke natürlich nicht fehlt.

Der traditionelle Werdersche Obstbau ist in Form des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins bei der Grünen Woche präsent. 17 Mitglieder hat der traditionsreiche Verein, darunter viele der Werderaner Obsthöfe. Verschiedenste Sorte original Werderscher Äpfel und Birnen können verkostet werden, außerdem Verarbeitungsprodukte der Obstbauern, wobei der Obstwein in den vergangenen Jahren besonders gefragt war. Auch der Verein zur Förderung des historischen Weinbaus in Werder mach wieder mit. Nicht nur die beliebten Klassiker des Werderaner Wachtelbergs, wie Müller Thurgau, Regent und Dornfelder sind vertreten. Auch der Kagelwit, der Wein vom zweiten Wachtelberg in Werder, der sich im Ortsteil Phöben befindet, ist zu haben.

Die Christine Berger GmbH & Co. mit Sitz im Werder-Ortsteil Petzow wird an ihrem Stand Sanddorn- und Wildfrucht-Spezialitäten der Marke Sandokan präsentieren. Der Fokus liegt auf mehreren Produktneuheiten, so werden zwei neue Fruchtaufstriche vorgestellt: zum einen der Sanddorn-Vanille-Fruchtaufstrich, zum anderen der Sanddorn-Früchtetee-Traum Fruchtaufstrich. Es ist der erste Brotaufstrich aus Sanddorn-Früchtetee. Weitere Messeneuheiten sind ein Sanddorn-Sahne-Meerrettich, Sanddorn-Chutney und zwei neue BBQ-Saucen. Christine Berger ist bereits seit 1994 bei der Grünen Woche präsent.

Wieder mit dabei ist auch die Werder Frucht GmbH, die sich vor allem auch die Vermarktung heimischer Früchte auf die Karten geschrieben hat und die den traditionellen Obstbau in Werder fördert. In diesem Jahr will das Unternehmen in ein weiteres, drittes Tomaten- und Paprikagewächshaus investieren, näheres darüber wird zum Werder-Tag zu erfahren sein. Am Stand der Grünen Woche wird die Produktvielfalt unter anderem in Form von frisch zubereiteten Smoothies dargestellt. Neben heimischen Klassikern wie Apfel, Birne und Himbeere gibt es Exoten wie Kiwi, Banane und Orange. Erstmals kann auch ein Spinat-Smoothie verkostet werden.

Mit Spezialitäten nicht nur aus Tannennadeln kommt der Werderaner Tannenhof nach Berlin. Zum Werder-Tag wird eine Spende der Kunden an das SOS-Kinderdorf in Brandenburg (Havel) übergeben, zu dem das Unternehmen eine Patenschaft unterhält. Die Besucher des Standes können sich auf Tannenlikör, Tannennektar und zahlreiche Marmeladen sowie viele weitere Köstlichkeiten freuen. Außerdem werden schon Jungpflanzen für das kommende Weihnachtsfest angeboten, die auch in den Vorjahren bei den Besuchern der Grünen Woche gut nachgefragt waren.

Keine Grüne Woche ohne Werder-Ketchup: Die Werder Feinkost GmbH präsentiert nach Asia Thai Sensation und Mediterrano Sensation jetzt mit American Sensation eine weitere Ketchup-Neuheit. Cranberries, Tomatenmark, geräuchertes Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Chili und der typische Pulled-Pork-Geschmack geben diesem Ketchup die transatlantische Note. Am heimischen Grill passt er zu gegrilltem Fleisch, Burgern oder Wraps und zu langsam gegartem Fleisch aus dem Barbecue-Smoker. Neben der Neuheit ist Werder Feinkost mit weiteren, leckeren Ketchupsorten vom Bio Ketchup über Hot Chili Ketchup bis hin zum Tomatenketchup ohne Zuckersatz dabei.

Obstbrände, Obstliköre und den Glina-Whisky bietet Schultzens Siedlerhof an seinem Stand in der Brandenburghalle. Seit einem dreiviertel Jahr lädt der traditionsreiche Obsthof aus dem Werder-Ortsteil Glindow, der sich auf Hochprozentiges von Baum und Acker spezialisiert hat, in seine neue Whisky-Erlebniswelt ein. Glina-Whisky wird schon seit einigen Jahren in dem Familienbetrieb von Günter und Michael Schultz erfolgreich gebrannt.

Nicht zuletzt ist mit der Herbafood Ingredients GmbH ein kompetenter Anbieter von hochwertigen Lebensmittelzutaten pflanzlicher Herkunft aus Werder bei der Grünen Woche vertreten. Das Unternehmen bietet Produkte, die mit innovativer Lebensmitteltechnologie die naturbelassene Zubereitung von Speisen ermöglichen. Mit BASIC textur, BASIC sweet und BASIC color ist das Unternehmen mit kleinen Kochhelfern für die Freunde der guten Küche präsent – zum Textieren, Gelieren, Süßen oder geschmacklich abrunden.

Die bunte Auswahl an Unternehmen zeige, welchen Stellenwert der Obst- und Gartenbau mit der Ernährungswirtschaft in Werder habe und wie sich für eine erfolgreiche Vermarktung der Erzeugnisse immer neue Schnittstellen entwickeln, so Bürgermeisterin Saß. Obstbau und Weinbau hätten in Werder neben der Fischerei eine weit zurückreichende Geschichte. Die Berliner lädt sie in diesem Jahr ein, im 700. Jubiläumsjahr der Stadt in Werder bei vielen Veranstaltungen oder in der Festwoche vom 13. bis 16. Juli mehr darüber zu erfahren.

Werder (Havel), 18. Januar 2017

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Derbyzeit: 1. VfL Potsdam vs. HV Grün Weiß Werder am 20.01. 2017

700 Jahre Glindow

Am Freitag den 20.01. 2017, um 20.00 Uhr findet in der Potsdamer MBS- Arena das Derby in der 3. Handball-Bundesliga zwischen dem HV Grün Weiß Werder und dem 1. VfL Potsdam statt. Der Vorstand des HV Grün Weiß Werder würde sich freuen wenn viele Zuschauer und Fans aus Werder und Umgebung unser Team lautstark und euphorisch anfeuern. Wir freuen uns auf ein tolles Spiel unserer Jungs!
  
Als Vergünstigung gelten die Eintrittskarte dieses Derbyspieles zugleich auch als Eintrittskarte zu den Heimspielen  der 2. Männermannschaft und der Frauenmannschaft:

am Sa., dem 21.01.2017, 16:00  Verbandsliga Männer:  HV GW Werder II vs.  HC Neuruppin
am Sa., dem 18.02.2017, 14:00  Brandenburgliga Frauen: HV GW Werder vs.  TSV Germania Massen 


Vor dem Derbyspiel, um 17.45 Uhr, findet in der MBS- Arena  das Public Viewing Deutschland gegen Kroatien live auf der LED –Wand statt.

Auf in die MBS- Arena am 20.01. 2017 - Werder Feuer!

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Babelsberg goes Bismarckhöhe: Deutsches Filmorchester gastiert in Werder

„Von Babelsberg bis Hollywood“: Mit einem filmmusikalischen Feuerwerk startet Werder (Havel) ins Jubiläumsjahr 2017: Zum 700. Geburtstag der Stadt gibt das Deutsche Filmorchester Babelsberg ein Festkonzert im Großen Ballsaal der Bismarckhöhe. Gerade erst war das Ensemble im Fernsehen mit der Musik zur Neuverfilmung der Winnetou-Reihe zu vernehmen. Am 29. Januar nun gastieren die 55 Orchestermusiker unter Leitung von Dirigent Scott Lawton in Werder, das Konzert beginnt um 16 Uhr.

700 Jahre Glindow

Unter dem Titel „Von Babelsberg bis Hollywood“ werde musikalisch erzählt, welchen Einfluss die Pioniere des deutschen Films und der deutschen Filmmusik einst auf die Erfolgsgeschichte von Hollywood gehabt haben, sagt Filmorchester-Intendant Klaus-Peter Beyer. „Auf Druck der Nazis haben sehr viele kreative Köpfe des deutschen Films Babelsberg in den 1930er-Jahren in Richtung Hollywood verlassen.“ Das Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie habe vom deutschen Knowhow profitiert und profitiere bis heute, während sich das Deutschland der Nachkriegsära seine Filmvorbilder in Amerika suchen musste.

Diese Geschichte bilde die Kulisse für ein Konzert, bei dem die Unterhaltung des Publikums im Vordergrund stehe, wie Klaus-Peter Beyer betont. Im mit Pause knapp zweieinhalbstündigen Konzert des Deutschen Filmorchesters wird der Bogen von den vielversprechenden Anfängen der UFA in Babelsberg bis hin zu Hollywood-Erfolgen wie „Der Pate“, „Der Weiße Hai“, „Star Wars“ oder „Herr der Ringe“ gespannt, mittendrin die Filmmusik des bekannten DEFA-Klassikers „Solo Sunny“.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg hat selbst eine Geschichte, die untrennbar mit der Geschichte des deutschen Films und des Medienstandortes Babelsberg verbunden ist. Ob als UFA-Sinfonieorchester, als DEFA-Sinfonieorchester oder als Neugründung unter dem heutigen Namen Deutsches Filmorchester Babelsberg – im Mittelpunkt habe immer eins gestanden und stehe es noch heute, so Intendant Beyer: „Filmmusik – Musik, die Bilder und Menschen bewegt“.

Mehr als 500 Filmmusikproduktionen wie „Die Apothekerin“, „Solo für Klarinette“, „Der Laden“, „Falling Rocks“, „The Musketeer“, „Les Miles“ , „Laura‘s Stern“, „Ninja Assasin“ und „Anonymous“ wurden in den eigenen Studios seit der Neugründung 1993 produziert und eingespielt. Darüber hinaus war das Ensemble an über 100 CD-Produktionen wie „Mutter“ (Rammstein), „As New Day Come“ (Celin Dion), „17 Millimeter“ (Hildegard Knef), „Macht Liebe“ (Rosenstolz), „Nena feat. Nena“ (Nena) und „Stadtaffe“ (Peter Fox) beteiligt.

Intendant Klaus-Peter Beyer freut sich auf das Festkonzert am historischen Standort in der Blütenstadt. „Die Werderaner sind ja sehr stolz auf ihre Bismarckhöhe und ich kann ihnen nur beipflichten“, so der Filmorchester-Intendant. Die Bismarckhöhe gehört zu den bedeutendsten stadt-, bau- und kulturgeschichtlichen Orten der Blütenstadt.

Festkonzert des Deutschen Filmorchesters Babelsberg mit Dirigent Scott Lawton „Von Babelsberg bis Hollywood“ am Sonntag, 29. Januar, um 16 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr) im Großen Ballsaal der Bismarckhöhe in Werder (Havel), Hoher Weg 150.

Eintritt im Vorverkauf: 22 Euro, 16,50 Euro ermäßigt
Abendkasse: 24 Euro, 17,50 Euro ermäßigt

Karten an allen Vorverkaufsstellen oder in der Tourist-Information Werder (Havel)
Kirchstr. 6/7, 14542 Werder (Havel), Tel.: (03327)-43110, E-Mail: tourismus‎@‎werder-havel.de


Werder (Havel), 11. Januar 2017

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Mehr wissen über Werders Stadtgeschichte

Mit einem besonderen Angebot können sich Werderaner in der Kreisvolkshochschule zur Stadtgeschichte schlau machen. In acht Seminaren wird von Dozenten vermittelt, wie Werder entstand, wie es sich bis in die Gegenwart hinein entwickelte, welche Rolle der Wein- und Obstbau, der Fischfang, die Gastwirtschaft und das Militär dabei spielten oder noch spielen. Angestoßen wurde die kleine Reihe von Werders bekanntem Ortschronisten Dr. Baldur Martin, Mitbegründer des Heimatvereins und der Heimathistorischen Beiträge und Autor zahlreicher stadtgeschichtlicher Publikationen.

700 Jahre Glindow
Foto: Pferdegespann auf der Reichsstraße 1, heute Bundesstraße 1

„Zum Jahr des Stadtjubiläums möchten wir die Geschichte Werders populär vermitteln“, sagt Dr. Martin. „Die Reihe gibt allen Interessenten und zum Beispiel auch unseren neuen Einwohnern die Möglichkeit, mehr über die Ursprünge von Werder zu erfahren.“ Immer wieder gebe es entsprechende Anfragen. Anderseits hofft Martin auch, dass geschichtsinteressierte Werderaner zu den Veranstaltungen kommen. „In der Bevölkerung gibt es ein erhebliches Wissen zur Stadtgeschichte. Mancher hat noch Fotos oder interessante Artefakte auf dem Dachboden liegen oder hat sich mit bestimmten Zeitabschnitten intensiv befasst.“ Die Seminarreihe gebe mit dem 700. Stadtjubiläum die Möglichkeit, dieses Knowhow zu bündeln.

Insgesamt wird es acht anderthalbstündige Seminare geben, die im Februar und März jeden Montag um 19 Uhr im Sitz der Kreisvolkshochschule in Werder stattfinden werden. Dr. Thomas Kersting, Leiter der Archäologischen Denkmalpflege beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege, wird in einem Seminar einen Überblick über die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung im Raum Werder sowie über herausragende archäologische Funde einzelner Perioden geben. Professor Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, wird in seinem Seminar auf das Hochmittelalter in Werder, die Ersterwähnungsurkunden aus dem Jahr 1317, deren zeitgeschichtliche Hintergründe und Folgen eingehen.

Ortschronist Martin wird in einem dritten Seminar einen Überblick über Werder in der Zeit der Könige von Friedrich Wilhelm II. bis zu Friedrich Wilhelm IV. , zu Höhen und Tiefen im städtischen Leben in diesem Zeitabschnitt geben. Dozent eines Seminars zur Geschichte des Wein- und Obstbaus in Werder in 700 Jahren Stadtgeschichte ist der bekannte Werderaner Obstbauberater und Winzer Dr. Manfred Lindicke.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Werder, der Historiker Klaus Froh, wird in einem Seminar den Fischfang als älteste Innung von Werder vorstellen. In einem weiteren Seminar wird Dr. Froh einen Blick auf die Militärgeschichte der Stadt werfen, die immer wieder auch Garnisonstadt war. Stadtführerin Ursula Plank und Erhard Schulz, Gründungsmitglied des Heimatvereins, werden in ihrem gemeinsamen Seminar die Schank- und Gastwirtschaften und deren besondere Rolle für das städtische Leben unter die Lupen nehmen.

Im letzten und achten Seminar geht es schließlich um die beiden Umbrüche, die Werder 1945 und 1990 in der neueren Geschichte erlebte. Dozent ist der Historiker Dr. Klaus-Peter Meißner.

„Wir freuen uns, dass wir als größter Bildungsanbieter im Landkreis das 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) unterstützen können“, sagt die Leiterin der Kreisvolkshochschule, Indra Kühlcke. „Die Veranstaltung passt zu unserem Anspruch, aktuelle Themen des Zeitgeschehens mit historischer Heimatkunde zu verbinden und so vielleicht auch eine jüngere Zielgruppe für die Geschichte der Stadt zu begeistern.“ Die Seminare zu Werders Stadtgeschichte gehören mit zu den ersten Bildungsveranstaltungen im neuen Frühjahrssemester 2017 der Kreisvolkshochschule. Das aktuelle Programmheft ist gerade druckfrisch erschienen.

Aus Werders Urgeschichte.
6. Februar, Dozent: Dr. Thomas Kersting
Werder im Hochmittelalter.
13. Februar, Dozent: Prof. Klaus Neitmann
Werder zur Zeit der Könige.
20. Februar, Dozent: Dr. Baldur Martin
Werders Wein- und Obstbauern.
27. Februar, Dozent: Dr. Manfred Lindicke
Werders Fischer, die älteste Innung.
6. März, Dozent: Dr. Klaus Froh
Werder und das Militär.
13. März, Dozent: Dr. Klaus Froh
Die Gaststätten Werders.
20. März, Dozenten: Ursula Plank und Erhard Schulz
Werder 1945/1990 – zwei Umbrüche im 20. Jahrhundert.
27. März, Dozent: Dr. Klaus-Peter Meißner


Die acht anderthalbstündigen Montags-Seminare beginnen jeweils um 19 Uhr in der Kreisvolkshochschule Werder (Havel), Adolf-Damaschke-Straße 60, Raum 4. Die Teilnahme kostet jeweils 5 Euro, bei Vorab-Buchung der kompletten Reihe 25 Euro. Voranmeldung unter Tel. (03327) 571030, E-Mail werder@kvhs-pm.de oder Abendkasse.

Werder (Havel), 11. Januar 2017

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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

Übergang eines Sitzes der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel)

Gemäß § 60 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes mache ich Folgendes bekannt:

Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel)

Die für den Wahlvorschlag für DIE LINKE gewählte Verordnete,

Frau Renate Vehlow,

hat ihr Mandat mit Wirkung zum 31.12.2016 niedergelegt. Ihr Sitz ging auf die in der Reihenfolge erste Ersatzperson über. Die Ersatzperson,

Herr Gunter Schinke,

nahm die Wahl an und rückt damit ab dem 01.01.2017 in die Stadtverordnetenversammlung nach.

gez.
Annika Lack
Wahlleiterin

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Sternsinger im Rathaus Werder

Die Sternsinger haben am Dienstag das Rathaus in der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) besucht. Es war eine von etwa 60 Stationen ihres dreitägigen Umzugs von Haus zu Haus durch Werder und Glindow. In den Gewändern der Heiligen Drei Könige sammeln die Sternsinger für notleidende Kinder. Bürgermeisterin Manuela Saß lobte die Sternsingeraktion, mit der die Kinder an Not und Armut in anderen Teilen der Welt erinnern würden.

700 Jahre Glindow

Das Motto der diesjährigen Aktion, die in Werder gemeinsam von der katholischen und evangelischen Gemeinde der Stadt durchgeführt wurde, lautete „Segen bringen, Segen sein, Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit!“ Konkret ging es bei der Sammlung um Projekte für die Wasserversorgung und bodenschonende Landwirtschaft im dürregeplagten Nordwesten Kenias und die Friedensarbeit in der kenianischen Grenzregion zu Äthiopien.

Das Grüppchen von Werderaner Kindern im Alter zwischen fünf und fünfzehn Jahren wurde von Bürgermeisterin Manuela Saß und den Rathausmitarbeitern freundlich begrüßt, nach Gesangsdarbietungen wurde von allen Mitarbeitern für die Hilfsprojekte gespendet. Für die weiteren Stationen gab es eine Wegzehrung mit auf den Weg.

Sternsinger ziehen traditionell in der Zeit von Weihnachten bis zum Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar durch die Gemeinden, bringen an den Türen den Sternsingersegen an, singen und sammeln Geld für wohltätige Zwecke. Der Brauch des Sternsingens ist ab dem 16. Jahrhundert bekannt.

Werder (Havel), 03. Januar 2017

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Besser verbunden mit dem powerbus

Mehr Busse, mehr Kilometer, mehr Busfahrer und sicherlich auch mehr Passagiere: Zum Jahreswechsel ist der powerbus in Betrieb gegangen. Seit Neujahr sind die Busse der neuen regiobus Potsdam-Mittelmark im Raum Werder (Havel) deutlich häufiger, auf einheitlichen Linienwegen und mit klaren Takten unterwegs. Fünf zusätzliche Busse sind dafür im Einsatz, 250.000 Fahrkilometer mehr im Jahr werden gefahren und die regiobus Potsdam Mittelmark hat dazu zwölf zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

700 Jahre Glindow

„Von nahezu allen Werderaner Ortsteilen werden jetzt komfortable Anschlüsse zum RE 1 nach Berlin angeboten“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß beim offiziellen Start des powerbus am Montag in Werder. Die Busanbindung nach Potsdam sei durch eine Taktverdichtung deutlich ausgebaut, die Linien innerhalb der Stadt Werder (Havel) und die Anbindung von Glindow und Bliesendorf an den Bahnhof in Werder (Havel) optimiert worden. Erstmals sei Töplitz an die Kernstadt angeschlossen. Außerdem gibt es erstmalig auch wochentags eine Direktverbindung zwischen Ferch und Werder (Havel). „Wichtig ist, dass die Angebote jetzt auch genutzt werden“, so die Bürgermeisterin.

Landrat Wolfgang Blasig sagte, dass ein gut ausgebauter ÖPNV für einen wachsenden Wohn- und Gewerbestandort wie Werder einen nicht zu unterschätzenden Wert darstelle. Das neue Buskonzept könne auch Verbesserungen für die Verkehrsbelastung in der Potsdamer Zeppelinstraße mit sich bringen. Der Landkreis beteiligt sich an den zusätzlichen jährlichen Kosten mit etwa 400.000 Euro, die Stadt Werder (Havel) mit rund 180.000 Euro und die Gemeinde Schwielowsee mit 4.000 Euro.

Zum Start des powerbus sind drei Busse mit dem neuen powerbus-Design ausgestattet worden. In diesen Bussen, die vor allem im Werderaner Raum unterwegs sind, besteht auch WLAN-Empfang. Das gelte auch die für Busse im PlusBus-Design, die von Bad Belzig kommend über Werder nach Potsdam fahren, sagte regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig. Sukzessive sollen weitere Busse modern ausgestattet werden.

Zudem kündigte Hans-Jürgen Hennig an, dass wichtige Haltestellen im Werderaner Raum in den kommenden Monaten mit Echtzeitanzeigen ausgestattet werden, an denen die Wartezeiten ablesbar sein werden. Außerdem sollen in den kommenden Jahren Bushaltestellen erneuert und mit Wartehäuschen ausgestattet werden, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

Der Landrat und Bürgermeisterin appellierten abschließend an das Land, nunmehr zügig mit den Planungen des Tunnels am Bahnhof Werder zu beginnen. Die Schrankenanlage ist täglich sechs Stunden geschlossen und sei ein Hindernis für das neue Buskonzept, was pünktliche Anschlüsse für die Havelauen, für Phöben und für Kemnitz angehe, so Bürgermeisterin Saß. Landrat Blasig pflichtete ihr bei, dass vom Land endlich das Planfeststellungsverfahren für den Tunnel aufgenommen werden müsse.

Nachdem Anfang Dezember 2016 eine umfassende Info-Broschüre an alle Haushalte im powerbus-Netz versendet wurde, erhielt die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH aus der Bevölkerung einige Verbesserungsvorschläge zu Fahrzeiten und Linienführungen. Eine Vielzahl von Anregungen können in Abstimmung mit der Stadt Werder (Havel) und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark bereits zum 1. Januar umgesetzt werden, weitere werden zum 6. Februar folgen.

powerbus Boschüre als PDF-Datei
Änderungen zur powerbus Broschüre als PDF-Datei


Werder (Havel), 03. Januar 2017

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Schließung Wertstoffhöfe

Das Abfallunternehmen des Landkreises APM informiert, dass die Wertstoffhöfe in Werder (Havel), Teltow und Niemegk in der Zeit vom 24.12.2016 bis einschließlich 02.01.2017 geschlossen sind. Deshalb könne in diesem Zeitraum keine Annahme von Abfällen erfolgen. Vorsorglich wird von der APM darauf aufmerksam gemacht, dass das Abstellen bzw. Abladen von Abfällen vor den Toren der Wertstoffhöfe grundsätzlich verboten ist.

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Gemeinsame Presseerklärung der Städte Werder (Havel) und Beelitz: Gemeinsam für die Region

Obstbaumplanzung

Vor neun Jahren haben Werder (Havel) und Beelitz vom Land den Status eines „Mittelzentrums in Funktionsteilung“ bekommen und sind damit nicht nur für ihre Einwohner, sondern auch jene in Groß Kreutz, Seddiner See und Schwielowsee mitverantwortlich. Die beiden Städte haben daraufhin einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und sich zur Zusammenarbeit verpflichtet.

„Gerade die Gemeinsamkeiten in der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft und bei der touristischen Vermarktung spielen für die Region Werder-Beelitz eine immer größere Rolle“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Dreimal pro Jahr erscheint ein gemeinsamer Veranstaltungskalender. Zwischen den Tourismusbereichen der Verwaltung und den Kämmereien bestand auch im Jahr 2016 ein reger Austausch zu neuen Rechtsfragen der Verwaltungsstruktur.

Gegenseitig bewirbt man sich bereits seit Jahren auf Messen in ganz Deutschland, beide Kommunen werden mit Unternehmen der Ernährungswirtschaft auch wieder bei der Grünen Woche 2017 in Berlin präsent sein. Werder und Beelitz werden das Bühnenprogramm in der Brandenburghalle am 21. Januar komplett selbst mit ihren Schulen und Vereinen bestreiten: Werder am Vormittag, Beelitz dann am Nachmittag. Ein starkes Zeichen, wie die beiden Bürgermeister finden. Dazu werden nicht nur Manuela Saß und der Bernhard Knuth, sondern auch die Gemeindeoberhäupter von Schwielowsee und Seddiner See erwartet.

Parallel gehen beide Gemeinden gegen Windkraftanlagen in ihren Gemarkungen vor. „In Beelitz wie in Werder geht es darum, unsere Wälder und Erholungsräume zu schützen und die touristische Zukunft nicht zu verbauen“, sagt der Beelitzer Bürgermeister Knuth. Am 13. Dezember sind den beiden Bürgermeistern für ihr Engagement gegen überdimensionierte Windräder in den Wäldern die Ehrenmitgliedschaften im Waldkleeblatt-Verein überreicht worden.

Die beiden Städte nehmen auch jede für sich ihre Ankerfunktionen zu anderen Mittelzentrumspartnern wahr: Vom neuen powerbus-Konzept in Werder werden ab 2017 zum Beispiel auch Schwielowsee und Groß Kreutz profitieren. Werder und Schwielowsee gaben auch im Jahr 2016 wieder ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis mit Reisejournal heraus. Die gemeinsame Kulturbuslinie war erneut ein Erfolg. Auch zu den Themen Brandschutz und Sicherheit tauscht man sich aus. In Beelitz ist unter dem Dach des Mittelzentrums im Jahr 2016 unterdessen ein gemeinsames Rechnungsprüfungsamt Seddiner See und Kloster Lehnin gebildet worden.

Weitere Projekte und Themen im Mittelbereich waren 2016 die Neuerstellung eines Wanderflyers für Bliesendorf und umliegende Gemeinden, die Aktualisierung von gemeinsamen Radflyern, die gegenseitige Teilnahme an wichtigen Veranstaltung wie Denkmal des Monats in Beelitz, die Aufnahme von Kindern aus den Mittelbereichsgemeinden in die Tagesbetreuung, Kitas und Schulen, Treffen der Gewerbeämter von Mittelbereichsgemeinden und die die gegenseitige Information über die Personalsituation in den Rathäusern und Personalaustausch.

Werder (Havel), 19. Dezember 2016

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