Archiv – Neuigkeiten 01.02. - 28.02.2017

Neue Feuerwache
in Töplitz eingeweiht
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Bürgermeisterin
begrüßt Votum
zur Blütentherme
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Werders Stadtwehrführer
warnt vor dem Betreten
von Eisflächen
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Neues Couponheft
für Übernachtungsgäste
2017/2018
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Weitere Verbesserungen
beim powerbus
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Das Landratsamt
Potsdam-Mittelmark
teilt mit:
Geflügelpestvirus
bei einem weiteren Wildvogel
in Werder (Havel)
nachgewiesen
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241 Feuerwehreinsätze
in Werder (Havel) im vergangenen Jahr
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Willibrord Haas
in der Stadtgalerie
KUNST-GESCHOSS
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Erstes Seminar
zu Werders Stadtgeschichte
mit großem Zuspruch
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Badausschuss tagt
am 21. Februar
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Die Festschrift
zum Stadtjubiläum
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Neue Feuerwache in Töplitz eingeweiht



Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat am Samstag den Feuerwehrneubau im Werderaner Ortsteil Töplitz eingeweiht. Zum Start vollzog der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr musikalisch den Umzug vom alten zum neuen Depot. Das alte Depot der Töplitzer Feuerwehr mit ihren 24 Kameraden war den Anforderungen nicht mehr gerecht geworden. Der Neubau hat nun 436 Quadratmeter Nutzfläche. Er hat eine Garage mit drei Stellplätzen, einen Sozialtrakt mit Büro, Teeküche, variablem Ausbildungs- und Tagungsraum, Technikraum sowie Umkleiden mit Sanitäreinrichtungen für Damen und Herren.

Bauherr war die kommunale Haus und Grundstücksgesellschaft Werder mbH, die auch den Neubau besitzt und verwaltet. Die Kosten für das Gebäude beliefen sich auf etwa 900.000 Euro. Durch einen städtischen Zuschuss von etwa 500.000 Euro konnten die Mieten für den Neubau auf jährlich etwa 40.000 Euro begrenzt werden. Im März 2016 hatten die Bauarbeiten begonnen.

Auf dem Grundstück in der Neu-Töplitzer-Straße 3 musste zunächst Bauschutt abgetragen und wegen des schwierigen Baugrunds 38 Bohrpfähle gesetzt werden. Danach schritten die Bauarbeiten zügig voran und konnten sogar einen Monat früher abgeschlossen werden als geplant. Teilweise wurde samstags gearbeitet und die Trocknung des Estrichs wurde am Schluss durch den Einsatz eines Trocknungsmittels beschleunigt.

Nach dem Umzug aus der alten Wache ist am 19. Februar bereits der erste Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Töplitz vom neuen Standort aus erfolgt.

Werder (Havel), 27. Februar 2017

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Das Fundbüro teilt mit:

Folgende Gegenstände wurden seit dem Januar 2017 als Fundsache abgegeben

1 Fahrrad Fundort: Zum Havelstrand
1 Segelfahrzeug Fundort: Gartensparte Baumgartenbrück
2 Schlüssel Fundort: Havelauenbrücke
1 Schlüssel Fundort: Poststelle EDEKA
1 MTB Fahrrad Fundort: Schule Unter den Linden
1 Schlüssel Fundort: Töplitz
1 Schlüsselbund (4 Schlüssel) Fundort: Töplitz
diverse Sachen von der Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH (BVSG)

Für die Herausgabe von Fundsachen gilt grundsätzlich, dass das Eigentum an den entsprechenden Gegenständen nachgewiesen werden muss. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch im Fundbüro unter: 033 27/783 222.

gez.
Manuela Saß
Bürgermeisterin

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Bürgermeisterin begrüßt Votum zur Blütentherme



Die BlütenTherme in Werder (Havel) soll von einem privaten Partner vollendet und betrieben werden. Das hat der Badausschuss am Dienstagabend den Werderaner Stadtverordneten zur Beschlussfassung empfohlen. Fünf Badausschussmitglieder stimmten für einen entsprechenden Änderungsantrag der CDU-Fraktion, zwei dagegen.

Bürgermeisterin Manuela Saß begrüßte das Votum, das ein konsequenter nächster Schritt nach dem Interessenbekundungsverfahren sei. „Das Interessenbekundungsverfahren hat ja gezeigt, dass eine ganze Reihe potenzieller Partner für unsere Therme bereitstehen und wie nützlich eine Einbeziehung ihres Knowhows für die Stadt sein kann.“

Mit dem CDU-Antrag wird die Stadtverwaltung beauftragt, unverzüglich die Ausschreibung zur Fertigstellung und zum Betrieb des neuen Bades als Gesundheits- und Wellnesstherme vorzubereiten. Die Fertigstellung würde demzufolge durch den Bieter erfolgen, der eine Fertigstellungsbürgschaft von fünf bis sieben Millionen zu stellen hätte. Die Therme würde dann für 30 Jahre an den Bieter verpachtet werden.

Der Bau würde in einem so genannten Forfaitierungsmodell zunächst durch den Bieter finanziert werden. Die Stadt verspricht in dem Modell jährliche Zahlungen für den vertragsgemäß laufenden Betrieb der Therme, diese Ansprüche kann der Betreiber an eine finanzierende Bank abtreten. Damit fließt Geld, anders als im Vertragsmodell mit der Kristall Bäder AG, nur für die vertragsgerecht betriebene Therme.

Die Therme ist Sachverständigen zufolge gut zur Hälfte fertiggestellt. Bestätigen die Stadtverordneten am 9. März das Votum des Badausschusses, so werde die Verwaltung mit Hochdruck die Ausschreibung für die bauliche Fertigstellung und Verpachtung der Therme vorantreiben, sagte die Bürgermeisterin. Sie gehe davon aus, dass bis zum Jahreswechsel ein neuer Partner gefunden werden könnte.

Die BlütenTherme soll dem CDU-Antrag zufolge gemäß der Mindestausstattung ausgebaut werden, die mit der Kristall Bäder AG vereinbart worden war. Sie findet sich in der 2014 erteilten Baugenehmigung wieder. Demzufolge hätte die Therme

einen Saunabereich mit:
fünf Innensaunen,
Ausschwimmbecken,
einer Großraumsauna,
Warmbecken mit Poolbar,
mehrere Außensaunen;

einen Sole-Thermen-Bereich mit
Blüten-Innen- und Außenbecken mit Poolbar und Strömungskanal,
einem Warmbecken,
einem Kinderbecken;

einen 25-Meter-Sportbecken
mit vier Bahnen,
zwei Rutschen,
sozialen Eintrittspreisen.

Im CDU-Antrag werden als Mindestausstattung zusätzlich ein kleiner Splash-Bereich (Wasserspielplatz) und 50 Quadratmeter Warmwasserflächen für Kleinkinder gefordert.

Bürgermeisterin Saß erinnerte vor der Beschlussfassung an das gemeinsame, jahrelange Ringen der Stadtverordneten um die Blütentherme und die Gründe der Trennung von der Kristall Bäder AG, die von fast allen Stadtverordneten mitgetragen worden sei. Zugleich erinnerte sie an die enormen Investitionen, die im neuen Wohn- und Gewerbegebiet Havelauen angeschoben wurden. Seit der Entscheidung zum Thermenbau seien hier annähernd 200 Millionen Euro in die Erschließung, in Einfamilienhäuser, Geschosswohnungsbauten und Infrastruktureinrichtungen investiert worden. „Auch wenn der Bau der BlütenTherme nicht so verlaufen ist wie es sich wohl jeder gewünscht hat, ist der Erfolg der Entscheidung nicht wegzudiskutieren.“

Jetzt gehe es darum, die BlütenTherme nach einer langen Phase des Streites und des Ruhens wieder auf den richtigen Weg zu bringen. „Fachberater und auch Interessenten für einen Kauf oder eine Pacht haben übereinstimmend erklärt, dass die Entscheidung, an diesem Standort eine Therme zu errichten, die richtige war“, so die Bürgermeisterin. Das Interessenbekundungsverfahren habe gezeigt, dass geeignete Partner aus der Privatwirtschaft für einen erfolgreichen Thermenbetrieb bereitstehen. Sei der Betrieb einer Schwimmhalle durch eine Kommune noch denkbar, so sollte man für den Betrieb einer so komplexen Einrichtung wie einer Therme deren Kompetenzen nutzen, so die Bürgermeisterin.

Die SPD hatte im Badausschuss vorgeschlagen, vom bisher verfolgten Thermen-Konzept abzuweichen und für ein „BlütenBad“ einen neuen Schwerpunkt Gesundheit, Sport und Spaß zu setzen. Fertigbau und Betrieb der Therme sollte durch die Stadt erfolgen, letzterer unter Einsatz eines Betriebsführers. Der entsprechende SPD-Antrag kam durch den weitergehenden Änderungsantrag der CDU im Badausschuss nicht mehr zur Abstimmung.

Baugenehmigte Planung 2014 als PDF-Datei


Werder (Havel), 22. Februar 2017

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Werders Stadtwehrführer warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Die Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel) warnt dringend davor, bei den jetzigen Temperaturen noch Eisflächen zu betreten. Die Feuerwehr Glindow sei erst am gestrigen Dienstag zu einem Polizeieinsatz gerufen worden, weil mehrere Personen den Glindowsee betreten hatten. Trotz der steigenden Tagestemperaturen seien auch auf anderen Seen und auf der Havel immer noch Menschen auf den Eisflächen zu sehen, so Werders Stadtwehrführer Robert Teschke.

Die Warnung gelte nicht nur für die Stadt Werder, sondern auch für alle Ortsteile und darüber hinaus. „Durch die stark schwankenden Temperaturen entstehen Spannungen und gefährliche Risse im Eis“, so Robert Teschke. „Niemand kann bei einer solchen Witterungslage sicher sein, dass die Eisdecke nicht bricht.“ Wenn Bürger Kinder auf dem Eis sehen, sollten sie keine Scheu haben, sie vom Eis zu holen, „natürlich ohne selbst die Eisfläche zu betreten und sich zu gefährden“, so der Stadtwehrführer. „Was ich persönlich für unverantwortlich halte ist, dass sogar Eltern mit ihren Kindern noch die Eisflächen betreten.“

Eisflächen auf Seen und Flüssen werden grundsätzlich nicht freigegeben. Doch gerade bei der aktuellen Witterungslage bestünden extreme Gefahren, denen sich niemand aussetzen sollte, warnt Robert Teschke.

Werder (Havel), 15. Februar 2017

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Neues Couponheft für Übernachtungsgäste 2017/2018

Werder (Havel) erhebt als staatlich anerkannter Erholungsort seit drei Jahren einen Kurbeitrag. „Die Kurtaxe stellt einen kleinen Beitrag zur Finanzierung touristischer Veranstaltungen und Leistungen dar, die wir für unsere Gäste bereithalten“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Gäste bekämen mit einem Couponheft für ermäßigte Eintritte aber auch etwas zurück. „Das Couponheft informiert zugleich über interessante Ziele und Angebote in unserer Blütenstadt“, so die Bürgermeisterin.

Am 15. April beginnt die neue Hauptsaison. „Hier möchten wir gerne wieder unseren kurbeitragspflichtigen Gästen auch wieder ein neues Couponheft mit Ermäßigungen für touristische Angebote an die Hand geben“, ergänzt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Im vorigen Jahr sei dies schon in großem Umfang geschehen. Ab April solle der Eintrag in das Couponheft noch mehr Interessenten offenstehen.

Hauptsächlich richte sich dieses Angebot an alle touristisch relevanten Anbieter. „Ob Kulinarik, Shopping oder Ausflüge, vieles ist für unsere Gäste interessant“, so Christian Große. Mit einem Coupon könne der einzelne Anbieter gezielt auf sich aufmerksam machen. Die Gültigkeit des Couponheftes beträgt ein Jahr und gilt somit für die kommende Sommer- und Wintersaison vom 15.4.2017 bis zum 14.4.2018.

Der Eintrag in das Couponheft ist kostenlos. Ein Mitspracherecht bei der gestalterischen Umsetzung besteht nicht. „Jedoch versuchen wir Vorstellungen zum Logo und Ähnlichem mit aufzunehmen“, so der 1. Beigeordnete.

Der Coupon sollte eine Rabattierung auf touristisch relevante Produkte bzw. einen reduzierten oder freien Eintritt, mindestens in einer Höhe von 1,50 Euro, enthalten. Interessenten melden sich bis zum 28. Februar unter j.friedrich@werder-havel.de oder telefonisch unter (03327)783 341. Hinweis: Mit Abgabe der Interessensbekundung entsteht noch kein Anspruch auf Eintrag in das Couponheft.

Werder (Havel), 13. Februar 2017

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Weitere Verbesserungen beim powerbus

Mit Beginn des Jahres hat die neue Verkehrsgesellschaft des Landkreises „regiobus Potsdam Mittelmark GmbH“ ein neues Buskonzept in Werder (Havel) eingeführt. Für den powerbus wurden bestehende Linien in und um Werder neu geordnet und verkehren nun auf einheitlichen Linienwegen und dichteren Takten. Von nahezu allen Werderaner Ortsteilen werden Verbindungen zum Bahnhof Werder mit günstigen Anschlüssen zum RE1 nach Potsdam, Berlin und Brandenburg an der Havel angeboten. Auch die Buslinien 631 und 580 nach Potsdam wurden im Takt verdichtet und damit deutlich aufgewertet. Diese Angebotsausweitungen sind ein aktiver Beitrag zur Entlastung der Potsdamer Zeppelinstraße.

700 Jahre Glindow

Seit Februar 2017 gelten zusätzliche Verbesserungen für den powerbus. Die regiobus Potsdam Mittelmark hat dazu in den vergangenen Wochen neue Broschüren an alle Haushalte verteilen lassen.

Die neue Broschüre finden Sie auch hier als PDF-Datei:


  Alle powerbus-Fahrpläne finden Sie hier:
 


Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen
ab Februar als PDF-Datei


Werder (Havel), 10. Februar 2016

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Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit: Geflügelpestvirus bei einem weiteren Wildvogel in Werder (Havel) nachgewiesen

In Werder (Havel) ist erneut am 8. Februar bei einem verendeten Wildvogel (Bussard) der Geflügelpesterreger H5N8 nachgewiesen worden. Durch das Veterinäramt sind die in der Geflügelpest- Verordnung bei der Feststellung auf Wildgeflügelpest vorgesehenen Maßnahmen eingeleitet worden. Dazu gehört die Einrichtung des Sperrbezirkes und des Beobachtungsgebietes um den Fundort des infizierten Wildvogels. In diesen Gebieten gelten Beschränkungen für Geflügelhaltungen.

Geflügel darf für die Dauer von 21 Tagen im Sperrbezirk und 15 Tagen im Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Gewerbsmäßige Geflügelbestände im Sperrbezirk werden regelmäßig klinisch untersucht. Falls notwendig werden auch Proben für weitergehende Laboruntersuchungen entnommen.

Die genauen Grenzen der genannten Restriktionsgebiete und die Tierseuchenrechtlichen Verfügungen sind auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Die betroffenen Geflügelhalter werden über die erforderlichen Maßnahmen informiert.

Im Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet haben Halter von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese nicht frei herumlaufen. In den ausgewiesenen Restriktionsgebieten ist darüber hinaus die Jagd auf Federwild verboten.

Für alle Geflügelhaltungen gelten auf Grund einer Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft besondere Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen neben gewerblichen Geflügelhaltern auch Hobbyhalter sicherstellen, dass

die Ein- und Ausgänge zu den Ställen gegen unbefugten Zutritt gesichert sind,
die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung betreten werden. Die verwendete Schutzkleidung ist nach Verlassen des Stalls unverzüglich zu reinigen und zu desinfizieren oder unschädlich zu beseitigen.
eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.


Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, vermehrte Totfunde von Wildvögeln insbesondere Wasser- und Raubvögel dem Veterinäramt zu melden.

Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, müssen dieses unverzüglich nachholen.

Bislang keine Übertragung von H5N8 auf den Menschen bekannt
Bisher sind keine Infektionen des Menschen mit H5N8-Viren bekannt. Eine Übertragung des Virus über infizierte Lebensmittel ist nach Einschätzung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) „theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich“. Gleichwohl empfiehlt das BfR grundsätzlich die Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten zu beachten.

Hurttig
Amtstierarzt

Festlegungen im Sperr und Beobachtungsgebiet in Werder (Havel):
http://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/
Allgemeinverf_2_Wildgefluegel_2017_Werder__Havel__und_Karte.pdf


Allgemeinverfügung zur Aufstallung des Geflügels im Landkreis Potsdam-Mittelmark:
http://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/
extern/user_upload/AllgVerf_Aufstallpflicht_LKPM_2016_1.pdf


Tierseucheninfo des Landes Brandenburg:
https://mdjev.brandenburg.de/startseite/tierseucheninfo.html

Sperr- u. Beobachtungsgebiet Werder - Schwielowsee als PDF-Datei
Allgemeinverfügung Sperr- u. Beobachtungsgebiet als PDF-Datei




Hurttig
Amtstierarzt

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241 Feuerwehreinsätze in Werder (Havel) im vergangenen Jahr

Bürgermeisterin Manuela Saß hat Werders Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft gedankt. Oft unter Gefahr für das eigene Leben setzten sie sich für die Rettung anderer Menschen ein. „Dass dies ehrenamtlich geschieht, muss immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden“, so die Bürgermeisterin. Zugleich dankte sie den Unternehmen, die die Feuerwehrleute für ihre Einsätze freistellen. Auch das sei eine anerkennenswerte Leistung für die Allgemeinheit.

Feuerwehr
Foto: Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am 27. Januar

Wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren von Werder (Havel) und den Ortsteilen sind, zeige sich nicht zuletzt am Einsatzgeschehen des vergangenen Jahres: Zu 241 Einsätzen mussten die Kameraden nach Angaben der Bürgermeisterin ausrücken. Mit 178 Einsätzen waren ein Großteil davon technische Hilfeleistungen wie Unfälle, Sturmeinsätze oder Tragehilfen für Rettungsdienste. Zu den größeren Einsätzen des vergangenen Jahres hätten beispielsweise der Gefahrgutunfall auf dem Autobahndreieck Nuthetal am 27. April, der Getreidefeldbrand in Neu Plötzin am 22. Juli oder der Brand der Feuerwache in Plessow am 3. September gehört, wie Werders neuer Stadtwehrführer Robert Teschke ergänzt.

Grund des Brandes in Plessow war ein technischer Defekt. Für einen Neubau wird jetzt ein neuer Standort gesucht, denn der Platz der alten Feuerwache genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ziel sei eine Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2018/19, so Robert Teschke. Übergangsweise ist die Plessower Feuerwehr im örtlichen Bildungszentrum des Bundesfinanzministeriums untergekommen, der Stadtwehrführer dankt für diese Unterstützung. Unterdessen könne der Ersatzneubau der Feuerwehr in Töplitz am 25. Februar feierlich eingeweiht werden, die Feuerwehrleute haben ihren schmucken Neubau bereits in Besitz genommen.

Die Stadt lasse sich ihre Stützpunktfeuerwehr in Werder und ihre sechs Ortswehren einiges kosten, so der Robert Teschke weiter. So seien im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Euro in den Erhalt und die Erneuerung von Technik und Gebäuden gesteckt worden. In diesem Jahr stehe die Anschaffung eines neuen Rüstwagens und eines Löschgruppenfahrzeugs für Werder an. Die Fuhrparks aller Feuerwehren wurden in den 90er-Jahren angeschafft und müssten insgesamt erneuert werden, allein dafür sollen in den nächsten Jahren jährlich 300.000 Euro fließen.

Das Interesse an der Freiwilligen Feuerwehr in Werder (Havel) und den Ortsteilen ist groß. Eine wichtige Nachwuchsschmiede sei die Jugendfeuerwehr, die im vorigen Jahr auf 88 Mitglieder kam, so Robert Teschke. Der Mitgliederstand bei den aktiven Feuerwehrleuten sei im vorigen Jahr von 117 auf 144 gestiegen. Hinzu kämen der Spielmannszug mit 30 Mitgliedern und die Alters- und Ehrenabteilung mit 75 Mitgliedern. „Die Feuerwehren leisten damit auch ihren Anteil an der kulturellen -, sozialen - und Jugendarbeit in der Stadt“, so Robert Teschke.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung am 27. Januar seien verdiente Feuerwehrleute für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. So wurden Ewald Gonschorek aus Phöben und Siegfried Kranig aus Werder für ihre 70-jährige Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Für alle „Altgedienten“ ab 50-jähriger Mitgliedschaft werde es am 3. März eine Festveranstaltung im Rittmeister in Kemnitz geben.

Werder (Havel), 7. Februar 2017

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Willibrord Haas in der Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS: „3A“ - Aquarelle, Aquatinta, Acryl



Unter dem Titel "3A" startet am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 19 Uhr die erste Ausstellung im neuen Jahr in der Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS. Willibrord Haas ist ein „alter Hase“ der bildenden Künste. Er ist für seine großformatigen Aquatintaarbeiten bekannt, mit denen er vor einigen Jahrzehnten mit seiner Druckwerkstatt und Galerie „Aquaforte“ zu internationalem Ruhm und Ehre kam. Heute hat er seine inhaltlichen Schwerpunkte auf Acryl und Aquarell verlagert. Mit den lasierenden Möglichkeiten in Aquarell und Acryl kommt er seinen Aquatintadrucken sehr nahe. In allen drei Techniken ist der Künstler brillant.

Willibrord Haas

In der Stadtgalerie wird ein Querschnitt seiner farbenfrohen, in reiner Farbigkeit strahlenden Arbeiten gezeigt, ein wunderbares Pendant zu den gegenwärtig kühlen Winterfarben in der Natur. Dieses Ausstellung wird direkt zum 81. Geburtstag des Künstlers eröffnet. Der Künstler hat extra einen Katalog mit den Werken der 3A-Ausstellung aufgelegt.
Die Ausstellung wird mit einem Dialog zwischen Künstler und Kurator eröffnet.

Eröffnung, Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr
Ausstellung vom Samstag 11. Februar bis Sonntag 2. April 2017
Donnerstag, Samstag, Sonntag 13-18 Uhr Eintritt frei!

Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS
Uferstraße 10 - 14542 Werder (Havel)
Inselstadt www.kunst-geschoss.de


Werder (Havel), 7. Februar 2017

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Erstes Seminar zu Werders Stadtgeschichte mit großem Zuspruch

Stadtgeschichte
Foto: Dr. Kersting, Frau Kühlcke, Frau Dreznjak, Dr. Martin (v.l.), Quelle: KVHS

Einen so großen Zuspruch erlebt die Kreisvolkshochschule in ihren Seminaren selten, sagt Indra Kühlcke, Leiterin der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark. „Der Andrang für die am Montag gestartete Seminarreihe zu Werders Stadtgeschichte war enorm“, freut sich Dr. Baldur Martin, der die Seminarreihe anlässlich Werders 700-jährigem Stadtjubiläum angestoßen hat. Mit rund 60 interessierten Zuhörern war der Seminarraum der KVHS in Werder (Havel) mehr als voll besetzt, als Dr. Thomas Kersting, Leiter der Archäologischen Denkmalpflege beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege, im ersten Seminar einen Überblick über die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung im Raum Werder gab.

Er berichtete auch über herausragende archäologische Funde, was so manch einen zu Spekulationen einlud, ob selbst vielleicht schon der eine oder andere Schatz beim Spaziergang entdeckt wurde. „Wenn Sie glauben, einen bedeutenden Fund gemacht zu haben, sprechen Sie uns an oder schicken uns Ihren Fund zu, dann können wir dies klären“, so Dr. Kersting, der sich Montagabend besonders über den direkten und so für ihn auch nicht alltäglichen Austausch mit den Teilnehmern freute.

„Seit zwei Wochen können wir für die gesamte, insgesamt 8-teilige Seminarreihe bereits keine Vorbuchungen mehr annehmen, nur noch für einzelne Termine sind Buchungen möglich und für ein kleines Kontingent bieten wir nach wie vor eine Abendkasse an“, sagt Indra Kühlcke. Zwei kurzentschlossene Teilnehmer, die am Ende glücklich darüber waren, noch einen der begehrten Seminarplätze zu ergattern, hatten sogar eigene Klappstühle mitgebracht. „Die wurden dann aber nicht gebraucht“, lacht Darja Dreznjak von der Kreisvolkshochschule, die sich am Montag um die reibungslose Organisation gekümmert hat.

Die große Anzahl Interessierter zeige laut Dr. Martin, dass die populäre Vermittlung der Geschichte Werders auf Bedarf stößt. „Als größter Bildungsanbieter im Landkreis sind wir gerne bereit, weitere entsprechende Angebote zu unterbreiten“, so Frau Kühlcke.

Folgende Seminare finden noch statt:

Werder im Hochmittelalter.
13. Februar, Dozent: Prof. Klaus Neitmann
Werder zur Zeit der Könige.
20. Februar, Dozent: Dr. Baldur Martin
Werders Wein- und Obstbauern.
27. Februar, Dozent: Dr. Manfred Lindicke
Werders Fischer, die älteste Innung.
6. März, Dozent: Dr. Klaus Froh
Werder und das Militär.
13. März, Dozent: Dr. Klaus Froh
Die Gaststätten Werders.
20. März, Dozenten: Ursula Plank und Erhard Schulz
Werder 1945/1990 – zwei Umbrüche im 20. Jahrhundert.
27. März, Dozent: Dr. Klaus-Peter Meißner

Die anderthalbstündigen Montags-Seminare beginnen jeweils um 19 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Werder (Havel), Adolf-Damaschke-Straße 60, Raum 4. Die Teilnahme kostet jeweils 5 Euro, Voranmeldung für einzelne Seminare auf www.kvhs-pm.de oder Abendkasse.

Werder (Havel), 7. Februar 2017

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Badausschuss tagt am 21. Februar

Die Badausschusssitzung der Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) wird vom 6. auf den 21. Februar verschoben. Sie beginnt um 18 Uhr im Schützenhaus und wird öffentlich sein. „Der Stadtverwaltung liegen ein Antrag der SPD-Fraktion und ein Änderungsantrag der CDU-Fraktion zum weiteren Verfahren mit unserer BlütenTherme vor. Dazu ist von den Ausschussmitgliedern öffentlich zu diskutieren und abzustimmen“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Nachdem sich die Fraktionen zu deren favorisierten weiteren Verfahren bei der Fertigstellung der Therme öffentlich geäußert haben, bedarf es keiner nichtöffentlichen Sitzung des Badausschusses am 6. Februar mehr.

Nach dem Abschluss eines Interessenbekundungsverfahrens am 25. Oktober 2016, bei dem das grundsätzliche Interesse am Kauf oder einer Anpachtung der unvollendeten Therme am Markt abgefragt wurde, hatten mehrere Interessenten ein Angebot unterbreitet und weitere zwei ihr generelles Interesse bekundet. Bei der Sichtung der Angebote hätten sich neue Aspekte und Modelle ergeben, zu denen man mit den Bietern im Nachgang des Verfahrens ins Gespräch gekommen sei, so Manuela Saß. Jene Bieter, bei denen sich zusätzlicher Redebedarf ergeben hatte, hätten ihre Angebote bei drei nichtöffentlichen Sitzungen des Badausschusses im Januar weiter konkretisiert.

Ziel des Interessenbekundungsverfahrens sei es gewesen, zu entscheiden, ob die BlütenTherme im weiteren Verfahren durch die Stadt zu Ende gebaut und dann verpachtet oder ob sie verkauft wird. Nach Abschluss der Verhandlungen habe es tragfähige und diskussionswürdige Angebote zum Nutzen der Stadt dazu gegeben, betonte die Bürgermeisterin. „Deutlich wurde natürlich auch, dass die Stadt bei einer so wichtigen Infrastrukturmaßnahme in einem nicht ganz einfachen Projektstadium nicht sämtliche Risiken an einen privaten Partner übertragen können wird“, so die Bürgermeisterin. Das zu hoffen sei „Wunschdenken“.

Manuela Saß hofft, dass mit der Badausschusssitzung am 21. Februar in Vorbereitung einer Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung am 9. März das Ziel weiter verfolgt wird, die BlütenTherme möglichst schnell zu Ende zu bauen und in einen erfolgreichen Betrieb zu überführen.

Werder (Havel), 6. Februar 2017

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Die Festschrift zum Stadtjubiläum

Zum 700. Jubiläum der Stadt Werder (Havel) in diesem Jahr ist eine Festschrift erschienen. Neben einem Geleitwort der Bürgermeisterin, wichtigen historischen Daten und Zahlen aus der Gegenwart beinhaltet sie auch das Festprogramm für dieses Jahr mit mehr als 30 Veranstaltungen. Die Festschrift ist an die Werderaner Haushalte verteilt worden. Für Werder-Freunde, die sie nicht bekommen haben, stellen wir sie an dieser Stelle ins Netz.

Festschrift als PDF-Datei


Werder (Havel), 27. Januar 2017

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www.wetter.net





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