Archiv – Neuigkeiten 01.03. - 31.03.2017

Stallpflicht in
Potsdam-Mittelmark
aufgehoben
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Stadt Werder (Havel)
präsentierte sich
beim Bundesligaspiel
von Hertha BSC
gegen Borussia Dortmund
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Wildkirsche an
Inselbrücke gefällt
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Bürgermeisterin
begrüßt vier neue
Senior-Trainer
in Werder (Havel)
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„Großer Werdertag“
beim 138.
Baumblütenfest
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Fünf Bewerberinnen
für den Blütenthron
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Kemnitzer Straße
am Samstag
voll gesperrt
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Amtliche Tierseuchenbekämpfung
Allgemeinverfügung
Aufhebung des Sperr-
und Beobachtungsgebietes
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Restauriertes
Taufbecken schmückt
wieder die
Maria Meeresstern
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Regelungen zum
neuen Reisepass
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Dreitägiges
Musikfestival zum
Stadtjubiläum
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„Fit für die Zukunft“
in Werder (Havel)
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Landespolizeiorchester
tritt auf der
Bismarckhöhe auf
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Baderstraße
voll gesperrt
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Mitmachen
beim Ehrenamtstag
„Werder hilft“
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Stadt Werder (Havel) präsentierte sich beim Bundesligaspiel von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund



Der Vorverkauf auf das Topspiel am 11. März hatte nur wenige Tage gedauert: Hertha BSC spielte am 11. März gegen Borussia Dortmund. Das Olympiastadion war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und Herthas Partnerstadt Werder(Havel) durfte dabei sein. Schon am frühen Vormittag hatte sich eine kleine Delegation der Blütenstadt auf den Weg nach Berlin gemacht, darunter die Baumblütenkönigin Cindy Linke, Werders Hertha-Botschafter Klaus-Dieter Bartsch und Mitarbeiter der Stadt.

Zum wiederholten Mal dürfte sich Werder (Havel) im Atrium präsentieren. Für Cindy Linke sollte der Tag noch einmal ein Höhepunkt zum Schluss ihrer Amtszeit sein und so war die Hoheit neugierig und aufgeregt. Zwei Stunden vor dem Spiel war der Werder-Stand aufgebaut um den Besuchern ein reichhaltiges Angebot mit zahlreichen Werderaner Produkten anzubieten, darunter Käse der Hofkäserei Hennig aus Töplitz, der Werderaner Wachtelberg vom Weinbau Dr. Lindicke, Äpfel, Birnen und Obstwein vom Obsthof Lindicke, Likör vom Tannenhof Mai, Ketchup und Marmelade von der Werder Feinkost GmbH, Wurst der Fleischerei Joppe, Sanddornprodukte von Christine Berger sowie Brände, Liköre und Weine von Schultzens Siedlerhof.

„Die Stimmung war großartig und der Werder-Stand sehr gut besucht“, so Hertha-Bortschafter Bartsch. Die Fans hätten nicht schlecht gestaunt, welche Köstlichkeiten die Blütenstadt zur Verkostung und darüber hinaus zu bieten hat. In Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro gab es für die Gäste des Bundesligaspiels auch Informationsmaterial über den Staatlich anerkannten Erholungsort Werder, das von Cindy Linke und der Stadtmitarbeiterin Bettina Trippler liebevoll verteilt wurden.

Werder brachte den Herthanern Glück, die drei Punkte blieben in der Hauptstadt. Höhepunkt nach dem tollen 2:1-Sieg war der Besuch von Hertha Präsident Werner Gegenbauer am Stand der Werderaner. „Vielen Dank, dass die Stadt Werder (Havel) heute da ist und eine Verkostung der Produkte für die Fans durchführt“, sagte Werner Gegenbauer. Werder habe schon einiges zu bieten, fügte der sichtlich erfreute Hertha-Präsident hinzu.

Auf dem Weg zu den Fahrzeugen kam es noch zu einer Begegnung mit Mitgliedern des Hertha-Teams, die sich auf den Heimweg begeben hatten. Gelegenheit für die Werderaner Delegation, ein paar Worte zu wechseln und für den Sieg persönlich zu gratulieren. Trainer Pál Dárdai bedankte sich für die Glückwünsche ebenso wie Mittefeldspieler Mitchell Weiser, der sich schließlich noch für Schnappschüsse zur Verfügung stellte.

Klaus-Dieter Bartsch dankte nach der Veranstaltung dem Werderaner Hertha-Hautnah-Team und den vielen Werderaner Firmen, die die Stadt bei der Präsentation in Berlin so toll unterstützt haben. Klaus-Dieter Bartsch: „Wir wünschen den Herthanern für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg.“

Werder (Havel), 22. März 2017

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Wildkirsche an Inselbrücke gefällt

Wegen Gefahr im Verzug hat die Stadt Werder (Havel) die Fällung eines alten Wildkirschbaums auf der Inselstadt veranlassen müssen. Bei einer Baumschau war am Dienstag festgestellt worden, dass der Baum auf der Grünfläche südöstlich der Inselbrücke im Wurzelanlauf riesige Faulstellen hatte. Die Löcher im Wurzelanlauf waren vom Gras verdeckt.

„Die Standfestigkeit dieses Baums war akut gefährdet, die Restwandstärke lag bereits unter zehn Zentimetern“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Die Fällung sei am heutigen Mittwochmorgen erfolgt. Der Baum war offenbar aus einem vor einigen Jahrzehnten weggespuckten Kirschstein gewachsen. Die Stadt plant an geeigneter Stelle eine Ersatzpflanzung.

Werder (Havel), 22. März 2017

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Bürgermeisterin begrüßt vier neue Senior-Trainer in Werder (Havel)



Foto (v.l.): Sylvia Wehde, Gabriele Zimmermann, Karl-Heinz Arians, Dorothea Slodowy, Manuela Saß

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat vier neue Senior-Trainer aus Werder (Havel) zum Abschluss ihrer Trainerprüfung bei der Akademie 2. Lebenshälfte beglückwünscht. „Es ist schön, dass Leute aus Werder ihre Kompetenzen einsetzen, um Senioren bei der Bewältigung von Problemen zu helfen, ihnen etwas interessantes beizubringen oder ihren Alltag zu verschönern.“

Senior-Trainer sind ehrenamtlich tätige Menschen in der Lebensphase nach der Erwerbstätigkeit, die in ihren Kommunen an Aufgaben arbeiten, die ihnen wichtig sind. Sie erhalten im Landkreis Potsdam-Mittelmark eine spezielle Ausbildung durch die Akademie 2. Lebenshälfte in Kleinmachnow, um ihre Tätigkeit besser organisieren und sich vernetzen zu können.

Unter den elf Senioren, die im vorigen Jahr den Lehrgang absolvierten, waren vier Werderaner:

Sylvia Wehde wird eine Vortragsreihe für Amputierte und deren Angehörige anbieten. Eine Amputation ist ein traumatisches Ereignis, das man nicht einfach wegsteckt. Gerade Neu-Betroffene fühlen sich alleingelassen, unzureichend informiert und haben Fragen, die ein Gesunder nicht beantworten kann. Ziel soll es sein, den Betroffenen wieder Mut zu machen auf ein selbstbestimmte Leben, Lösungswege aufzuzeigen und bei der Suche für Techniker, Gehschulen und geeigneten Rehaeinrichtungen zu helfen. Kontakt: berlin-brandenburg@amputierten-selbsthilfe.de oder www.amputiertenhilfe-bln-bbg.de

Gabriele Zimmermann bietet Trommel-Power für „junge Alte ab 55“. In einem Drum-Circle muszieren die Teilnehmer auf westafrikanischen Bechertrommeln und verschiedenen Rhythmusinstrumenten unter geringfügiger Anleitung eines Moderators. Jeder ist herzlich willkommen, ob Anfänger oder Profi. Neben Stressabbau, Freude und Entspannung erfahren die Mitwirkenden Selbstvertrauen, Teamgeist und die Kraft der Musik. Los geht es im Frühjahr. Kontakt: info@musikinwerder.de

Dorothea Slodowy gibt Impulse für ein herzgesundes Leben. Sie startet ein Präventionsprojekt mit Vorträgen und individuellen Beratungen zur Herzgesundheit. Neben den genetischen Veranlagungen sind Übergewicht, Bewegungsmangel, chronische Stressbelastung und Tabakkonsum die Hauptrisiken für zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Bei dem Projekt geht es um ein aktives, ernährungsbewusstes, stressärmeres und rauchfreies Leben. Kontakt: www.sos-kompakttherapie.de

Karl Heinz Arians bietet ein Projekt - frei nach dem Liedtext von Lale Andersen „Ein Schiff wird kommen“ - eine natur- und kulturell-bildende Schiffsfahrt auf den wunderschönen Gewässern der Mark. Persönlich angesprochen zur Mitfahrt werden ältere Menschen, die in Heimen und Wohnprojekten leben. Heraus aus der Isolation - das ist das Anliegen, das in mehreren fröhlichen Schiffsfahrten in den Sommermonaten umgesetzt werden soll.

Seit Beginn des Senior-Trainer-Projektes im Jahr 2006 haben 101 Teilnehmer die Ausbildung erfolgreich absolviert, unter Ihnen waren bereits vier weitere Werderaner. Der nächste Senior-Trainer-Lehrgang findet ab Herbst 2017 in drei 3 Modulen à 3 Tage statt. Anmeldungen an spaethe@lebenshaelfte.de oder 0331/200 46 95. Anmeldeschluss ist 28.08.2017. Man sollte sich schnell anmelden, da es nur max. 12 Plätze gibt.

Flyer als PDF-Datei


Werder (Havel), 16. März 2017

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„Großer Werdertag“ beim 138. Baumblütenfest

Am Dienstag, dem 2. Mai, findet im Rahmen des Baumblütenfestes (29. April bis 7. Mai) der traditionelle „Werdertag" vor und auf der Bühne Am Markt statt. Die Stadt Werder (Havel) bittet alle Schulen, Kindergärten, Vereine und Einzelkünstler, ihre Bewerbungen bis zum Montag, dem 10. April, zu senden an die

Stadt Werder (Havel), Fachbereich 3, Eisenbahnstraße 13/14,
oder per E-Mail an k.bartsch@werder-havel.de
oder per Fax an (03327) 783 362.

Die Bewerbungen sollten

Name, Anschrift,
Dauer der Darbietung,
Gruppenstärke (in Personen),
Altersstruktur sowie die Angabe des Geschlechts,
technische Forderungen wie z.B. Mikrophone, Klinkenstecker, CD Player


beinhalten. Der Programmbeginn ist für 14.30 Uhr geplant. Die gewünschten Auftrittszeiten werden, soweit es möglich ist, im Programmablauf beachtet.

Werder (Havel), 10. März 2017

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Fünf Bewerberinnen für den Blütenthron

Für die Wahl der Baumblütenkönigin 2017/2018 in Werder (Havel) haben sich fünf Frauen beworben. Drei der Bewerberinnen kommen aus Ortsteilen von Werder, zwei aus der Kernstadt selbst. „Nachdem wir das Bewerbungsverfahren verändert haben, sind wir froh, dass das Interesse an dieser schönen Aufgabe wieder wächst“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große.

Eine Jury aus Obstbauern und Sponsoren des Baumblütenfestes, das in diesem Jahr vom 29. April bis zum 7. Mai stattfindet, wird in den kommenden Wochen in einem internen Auswahlverfahren entscheiden, welche der Kandidatinnen das Amt übernehmen soll. Die Bewerberinnen werden unter anderem zu ihren Kenntnissen zur Stadt und zum Obstbau befragt. Mitte April soll die neue Baumblütenkönigin der Presse vorgestellt werden, bevor sie beim Baumblütenball am 28. April offiziell inthronisiert wird.

Die Stadt Werder (Havel) hatte das Prozedere zur Wahl in diesem Jahr verändert. Erstmals werden nicht alle Kandidatinnen, sondern nur die Gewinnerin der Ausschreibung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die unterlegenen Kandidatinnen sollen nicht leer ausgehen, sondern mit Einkaufsgutscheinen für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder belohnt werden.

Auf die Gewinnerin der Ausschreibung wartet ein traumhaftes Kleid, eine Krone aus Blüten und ein spannendes Jahr. „Ein Jahr lang gibt die Blütenkönigin der Stadt Werder ein Gesicht“, so Christian Große. Zu Ihren Pflichten gehöre die Teilnahme an Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft gehe.

Erstmals soll es in diesem Jahr auch ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder mit der Baumblütenkönigin geben, und zwar nicht in ihrer Rolle als Blütenkönigin „Das ist eine tolle Chance, den Arbeitsalltag eines Models kennenzulernen“, so Christian Große. Die Stadt möchte die Fotos künftig für ihre touristischen Publikationen verwenden.

Werder (Havel), 9. März 2017

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Kemnitzer Straße am Samstag voll gesperrt

Am Samstag, 11. März, wird die Kemnitzer Straße voraussichtlich in der Zeit von 7 bis 12 Uhr kurz hinter der Feuerwehr voll gesperrt. Grund sind Arbeiten an einem Schmutzwasserschacht. Eine Umleitung über Hoher Weg und Marienstraße wird ausgeschildert. Für Fußgänger bleibt der Durchgang frei. Auf der Umleitungsstrecke werden wegen des Busverkehrs Haltverbotsstrecken eingerichtet. In der Marienstraße sowie im Hohen Weg (ca. Höhe Altenkirchweg) werden Ersatzbushaltestellen eingerichtet. Dazu sind auch die örtlichen Aushänge zu beachten.

Werder (Havel), 7. März 2017

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Restauriertes Taufbecken schmückt wieder die Maria Meeresstern

700 Jahre Glindow
Foto: Die Restauratoren Grit Jehmlich und Oliver Max Wenske (links) mit Propst Müller und Bürgermeisterin Saß am Taufbecken.

Werder Bürgermeisterin Manuela Saß hat die Rückkehr des restaurierten Taufbeckens in die Kirche Maria Meeresstern begrüßt. „Es freut mich, dass unsere katholische Kirche ihr Kleinod gerade im Jahr unseres 700. Stadtjubiläums zurückbekommt“, sagte die Bürgermeisterin am Freitag. „Es ist nur zu erahnen, wie viel Arbeit in der Restaurierung gesteckt hat.“

Das Taufbecken mit seinem figurativ geschmückten Deckel stellt eine Seltenheit im norddeutschen Raum dar, wie es von den Restauratoren Grit Jehmlich und Oliver Max Wenske hieß. Es handele sich um eine Typ, der eher in Süddeutschland anzutreffen sei. Als Figurenpaar dargestellt ist die Taufe von Jesus durch Johannes den Täufer.

Das Schnitzwerk wurde 1906 in Schlesien für die Maria Meeresstern gefertigt. Schmutzablagerungen, Kerzenwachs und eine Rußschicht von einem Brand im Jahr 2003 hatten das Taufbecken beschädigt. In etwa 130 Arbeitsstunden wurde es durch die beiden Potsdamer Restaurtoren wieder hergestellt.

Es waren katholische Zuzügler aus dem Eichsfeld, die den neuromantischen Kirchbau in Werder mit seinem 35 Meter hohen Turm vor gut 100 Jahren vorangetrieben hatten. Sie hatten Arbeit in den Obstplantagen und Ziegeleien gefunden und sich in Werder niedergelassen. 1906 war die Maria Meeresstern am Ufer der Föhse fertig.

2006 wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das 100. Jubiläum gefeiert. „Jetzt, zum 700. Geburtstag von Werder, ist die Kirche mit dem Taufbecken wieder ein Stück schöner geworden“, sagte Propst Klaus-Günter Müller. Die Maria Meeresstern gehört heute zur katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Potsdam. Laut Propst Müller finden im Werderaner Gemeindeteil jährlich 15 bis 20 Kirchentaufen statt.

Werder (Havel), 3. März 2017

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Regelungen zum neuen Reisepass

Ab 1. März 2017 wird ein neuer Reisepass durch das Bundesministerium des Innern eingeführt. Der neue Reisepass wird mit neuen, zeitgemäßen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sein. und es wird Verbesserungen bei der Nutzerfreundlichkeit durch den Einsatz neuer Materialien geben.

700 Jahre Glindow

Mit der Einführung ändern sich auch teilweise die Gebühren für den Reisepass. Folgende Gebühren gelten ab dem 1. März 2017:


Reisepass für Personen nach Vollendung des 24. Lebensjahres 60,00 Euro
(1,00 Euro mehr)
Reisepass für Personen nach Vollendung des 24. Lebensjahres mit 48 Seiten 82,00 Euro
(1,00 Euro mehr)
Reisepass für Personen vor Vollendung des 24. Lebensjahres 37,50 Euro
(Keine Änderung)
Reisepass für Personen vor Vollendung des 24. Lebensjahres mit 48 Seiten 59,50 Euro
(Keine Änderung)

Der Aufschlag für Expressreisepässe liegt nach wie vor bei 32,00 Euro, so dass sich auch hier die Gebühren für Personen vor Vollendung des 24. Lebensjahres nicht ändern und bei Personen nach Vollendung des 24. Lebensjahres um 1,00 Euro angehoben werden.

Bereits ausgegebene Reisepässe behalten ihre Gültigkeit bis zum jeweils angegebenen Datum. Ein Umtausch ist daher nicht erforderlich.

Der Kinderreisepass und der vorläufige Reisepass sind von den Änderungen nicht betroffen.

Weitere Informationen finden sie hier:


Werder (Havel), 1. März 2017

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Dreitägiges Musikfestival zum Stadtjubiläum

700 Jahre Glindow

Zur 700-Jahr-Feier der Stadt Werder (Havel) wird im März erstmalig das Musikfestival „Werder klingt“ stattfinden. An drei Tagen treten vom 10. bis zum 12. März internationale und lokale Größen des Jazz und anderer Genres im „Kulturpalast Scala“ auf. „Das Festival ist in seiner hochklassigen Besetzung in Werder einmalig und stellt eine interessante Erweiterung des kulturellen Kalenders in der Region dar“, so Festivalgründer und Jazzmusiker Thomas Walter Maria. Er wohnt seit sechs Jahren in Werder. Durch das Festival sieht er die Chance, auch außerhalb der Hauptsaison Gäste in die Blütenstadt zu locken. Vorrangiges Ziel sei es, die Gäste zu unterhalten.

Zum Auftakt am Freitag, den 10. März, spielt Marc Secara‘s Berlin Jazzorchestra unter der Leitung von Starposaunist Jiggs Whigham. Seit 15 Jahren bespielt die Big Band die großen Bühnen Deutschlands mit ausverkauften Vorstellungen u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig und dem Admiralspalast Berlin. Das Berlin Jazzorchestra beherrscht Klassiker der Swing-Musik genauso wie Melodien der Filmgeschichte und aktuelle Big-Band-Hits und trat bereits mit bekannten Namen wie Thomas Quasthoff, Patti Austin oder Manfred Krug auf. Für das Musikfestival „Werder klingt“ konnten die bekannten Größen der internationalen Jazzszene Uschi Brüning und Ernst-Ludwig Petrowsky gewonnen werden. „Diese seltene Konstellation verspricht ein einmaliges Konzerterlebnis“, so Thomas Walter Maria.

Der Werderaner Jazzmusiker tritt selbst mit seiner Band „Thomas Walter Maria und Kapelle“ am Samstag, den 11. März, auf und nimmt die Gäste mit auf eine Zeitreise in die 50er- und 60er-Jahre. Nach ihrer gefeierten Debüt-CD „New Swing“ mit Popstücken der letzten drei Jahrzehnte im swingendem Gewand präsentiert das Zwei-Generationen-Quintett u.a. Stücke von ihrer neuen CD „I did´nt know what time it was“. Auch „Thomas Walter Maria und Kapelle“ bringt eines Stargast mit: Ruth Hohmann. Die 85-jährige Musikerin gilt als Wegbereiterin des Jazz in der DDR. Seit 55 Jahren steht sie als Jazzsängerin auf der Bühne und selbst mit 85 Jahren ist sie auf der Bühne präsent wie nur wenige.

Bandleader Thomas Walter Maria, bekannt als Sideman u.a. der Papa Binnes Jazzband oder des Gitte Hænning Orchester, tritt als Komponist und Arrangeur in Erscheinung und zeigt sich zudem als lässig swingender Sänger und exzellenter Bläser mit verschiedenen Saxophonen, Flöten und Klarinetten. Seine Mitstreiter sind durch die Bank weg erstklassige Musiker – so die Rhythmusgruppe mit Marius Moritz (Klavier), Mohi Buschendorf (Bass) und Ludwig Buschendorf (Schlagzeug) sowie Sören Pehrs (Posaune). Zum Festival „Werder klingt“ soll es eine kleine musikalische Premiere geben: einen neuen Song über Werder (Havel), eine „Liebeserklärung an diese schöne Stadt am Wasser“, wie Thomas Walter Maria sagt.

Der Sonntagvormittag (12. März) ist dem Nachwuchs gewidmet: „Jorinde Jelen und die fresh boys“ präsentieren ihr Kinderjazzprogramm „Im Radio jazzt was los“ für Kinder zwischen zwei und acht Jahren. Ob Volkslieder, bekannte Melodien oder Kinderlieder – aus dem alten Radio von Jorinde Jelen und ihren Musikern erklingt Bekanntes neu, Neues interessant, manches lustig aber alles irgendwie jazzig!

Während einer Stunde spielt Jorinde an den Knöpfen ihres Radios, springt mitsamt ihrer beschwingten Band durch unterschiedliche Stile und Epochen, lässt Puppen wie auch Kinder tanzen und holt sogar einen wild improvisierenden Frosch auf die Bühne. Die Sängerin und Musikpädagogin wird von ihrer Jazzband mit Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und Saxophon unterstützt und bietet ein Programm für Kinder ab drei Jahren, was nicht nur Spaß macht, sondern genauso zum Mitmachen animiert.

Am späten Nachmittag beschließt das „Cristin Claas Trio“ das Festival mit Weltmusik. Das national und international gefeierte Trio um die Sängerin Cristin Claas mi ihrer unverwechselbar feenhaften Stimme präsentiert seine neue Live-CD „back in time“. Die Songs bewegen sich stilistisch zwischen Ballade, Pop und vitaler Weltmusik. Im Mittelpunkt steht die feenhafte Stimme von Cristin Claas. Eingebettet in eine gehörige Portion Humor werden die Songs in Englisch, Deutsch und in einer selbst entwickelten Fantasiesprache interpretiert.

Das Cristin Claas Trio spielte in den vergangenen 15 Jahren über 900 Konzerte in Deutschland und verschiedenen Ländern Europas (darunter Rundfunkkonzerte beim MDR, SR, Deutschlandradio) und war bei außergewöhnlichen Großprojekten mit Chören und Orchestern (u.a. Babelsberger Filmorchester, Staatskapelle Halle) dabei.

Die Stadt Werder (Havel) unterstützt das Festival finanziell. „Mit unserem Programm zum Stadtjubiläum sollen alle Schichten der Bevölkerung angesprochen werden“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie sei dankbar, dass im Musikteil neben Rock, Klassik, Operette, Musical und Shanty auch der Jazz seinen Platz darin gefunden habe. „Und mit dem Logo, bei dem eine Kirschblüte zur Note geworden ist, kann ,Werder klingt‘ nur gelingen“, so die Bürgermeisterin.

Insgesamt finden zum Stadtjubiläum mehr als 30 Veranstaltungen statt, neben Konzerten auch Symposien und Tagungen, Ausstellungen, Kunstveranstaltungen, Film- und Theaterabende und als Höhepunkt die Festwoche vom 13. bis 16. Juli.

Karten im Kartenhaus im Werderpark, bei Eventim und im Scala.


Werder (Havel), 28. Februar 2017

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„Fit für die Zukunft“ in Werder (Havel)

Mit dem Projekt „FIT FÜR DIE ZUKUNFT“ nimmt die Stadt im 700. Jubiläumsjahr Projekte für Kitas und Schulen in den Fokus, die an sich in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden sollten, nun aber in einer gemeinsamen Kraftanstrengung in den Jahren 2017 und 2018 zusammengezogen werden sollen. 4,779 Millionen Euro werden dafür bereitstehen. „Es ist das schönste Geschenk zur 700-Jahrfeier von der Stadt an die Stadt“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß.

700 Jahre Glindow

Foto (v.r.): Bürgermeisterin Manuela Saß, Schulleiterin Ines Lenius, Primarstufenleiterin Petra Amelung und der Stellvertretende Schulleiter Uwe Mütz

Wichtigste Maßnahme: Für die Erweiterung des Grundschulbereichs der Carl-von-Ossietzky-Schule werden in den kommenden beiden Jahren 2.240.000 Euro im Investitionshaushalt bereitgestellt. Darin enthalten sind vor allem Kosten für einen neuen Modular-Bau, in dem ab dem Schuljahr 2017/2018 ein Klassenzug unterrichtet werden kann. Außerdem soll die Außenanlage mit dem Sportbereich erneuert werden und der Flachbau angepasst werden. Die Errichtung des Modular-Baus und die damit verbunden Erneuerung der Außenanlage / Sportbereich werden durch die kommunale Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (Havel) (HGW) umgesetzt. Die Anpassung des Flachbaus wird durch die Mitarbeiter des Fachbereiches begleitet.

Insgesamt 50.000 Euro sollen zudem in die Vervollständigung der Internetanbindung des Haupthauses der CvO investiert werden, um die Möglichkeiten des Internets in das Unterrichtsgeschehen besser einbeziehen zu können. Das Haupthaus soll zukünftig WLAN-fähig sein, in den meisten Räumen soll es Kabel-Internetanschlüsse, also LAN, geben. Im Ergebnishaushalt sind zudem 2017 und 2018 insgesamt 250.000 Euro eingeplant, um das Haupthaus zu renovieren und dort den Schallschutz zu verbessern.

Tabellarisch werden im Folgenden weitere wichtige Projekte aus dem Programm „FIT FÜR DIE ZUKUNFT“ aufgeführt, die sich aus dem Ergebnis- und aus dem Investitionshaushalt speisen.


Kita/Hort Stadtstrolche
150.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt sind in 2017 für Restarbeiten des Aus- und Umbaus der Einrichtung eingeplant, hier muss unter anderem die Heizungsanlage angepasst werden. Aus dem Investitionshaushalt wird im Jahr 2018 mit 50.000 Euro ein Spielplatz finanziert. Im Jahr 2018 werden 20.000 Euro für die Planung der energetischen Sanierung aus dem Investitionshaushalt eingestellt. Für die Jahre 2018 bis 2019 ist die Umsetzung der energetischen Sanierung und ein Sonnenschutz in der Einrichtung geplant, Kosten: 300.000 Euro.

Hort Sunshine Kids
In 2017 und 2018 sollen für 20.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt diverse Umbaumaßnahmen im Bereich der Essensausgabe und der Toiletten durchgeführt werden. Der Schallschutz soll im Jahr 2018 mit neuen Schallschutzdecken für 20.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt weiter verbessert werden.

Kita Anne Frank
In 2017 soll der Spielplatz für 18.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt noch zu Ende gestaltet werden. Für den Schallschutz in allen Gruppenräumen werden in den Jahren 2017 und 2018 jeweils 60.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt bereitgestellt.

Kita Regenbogen
Hier sind für 20.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt die Erneuerung des Eingangsbereiches (Zaun, Gehweg) und Renovierungsarbeiten im Haus geplant. Für die Jahre 2018 bis 2019 ist die energetische Sanierung der Einrichtung für 300.000 Euro aus dem Investitionshaushalt geplant (Planungsgelder 2017: 20.000 Euro).

Kita Werderaner Früchtchen
Für die energetische Sanierung werden aus dem Investitionshaushalt 270.000 Euro bereitgestellt. Es werden außerdem für 24.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt Maßnahmen zum Schallschutz des Hauses 1 geplant, dann haben hier alle Räume eine Schallschutzdecke. Außerdem sind für 24.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt Renovierungsmaßnahmen im Haus 1 geplant.

Grundschule mit Hort Glindow
In die Neugestaltung der Außensportanlagen inklusive Regenwasserversickerung sowie in die Umgestaltung des Hort und Sportplatzbereiches zur Mehrfachnutzung sollen in den kommenden Jahren aus dem Investitionshaushalt erhebliche Mittel fließen: 98.000 Euro in 2017, 145.000 Euro in 2018 und 180.000 Euro in 2019. Außerdem sind 25.000 Euro aus dem Investitionshaushalt im Jahr 2017 zur Schaffung von kleinen Räumen für Elterngespräche, für den sonderpädagogischen Bedarf oder als Rückzugsmöglichkeiten geplant. Aus dem Ergebnishaushalt wird 2017 die Renovierung der Flure mit 20.000 Euro finanziert. Zudem wird auf Vorschlag des Energieberatungsbüros WEN der Heizkessel für 12.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt im Jahr 2018 erneuert.

Karl-Hagemeister-Grundschule
In 2017 und 2018 soll mit jeweils 150.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt der Schulinnenbereich saniert werden, im Jahr 2018 für 30.000 Euro der Lichtschacht im hinteren Gebäudeteil. Im Jahr 2018 sollen das Lehrzimmer und der Technikraum in der Turnhalle mit 20.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt modernisiert werden. Im Jahr 2018 soll für 20.000 Euro die Schulhofsanierung geplant werden. 420.000 Euro sollen dann 2019 und 2020 aus dem Investitionshaushalt in die Neugestaltung des Schulhofes fließen.

Inselschule Töplitz
100.000 Euro werden aus dem Investitionshaushalt für die Erneuerung des Sportplatzes benötigt. Die Planungsarbeiten und ersten Ausführungsarbeiten wurden bereits 2016 durchgeführt. Für die Erneuerung der Wege zwischen Sporthalle, Schule und Mittelbruchweg sollen 2017 und 2018 jeweils 60.000 Euro aus dem Investitionshaushalt fließen. Das ist nach der Schaffung des Ganztagsbereiches und der Neugestaltung des Schulhofes in 2016 notwendig geworden. Die Arbeiten sollen in den Schulferien durchgeführt werden, um den Schulbetrieb nicht überzustrapazieren, und müssen deshalb auf zwei Jahre gestreckt werden. In 2018 werden für umfangreiche Renovierungsmaßnahmen in den Fluren und Räumen 70.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt einkalkuliert.

Ernst-Haeckel-Gymnasium
In 2018 werden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen in den Fluren und Räumen und die Einfriedung des Grundstückes durchgeführt, was mit 135.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt zu Buche schlägt. In der Turnhalle werden 2017 Malerarbeiten im Treppenbereich für 10.000 Euro aus dem Ergebnishaushalt durchgeführt. 15.000 Euro aus dem Investitionshaushalt werden für den Einbau eines Klimagerätes in einem Turnhallenraum benötigt, der durch benachbarte technische Anlagen überhitzt wird. Im Jahr 2018 ist der Bau einer Regenversickerung im Kesselgrund geplant, was sich mit 75.000 Euro im Investitionshaushalt niederschlagen wird.

Sportstätten
60.000 Euro werden aus dem Investitionshaushalt für die Erneuerung der Stege der Regattastrecke benötigt. Sie müssen auf Grund vor Verschleiß und Beschädigung durch Anlegen von Fremdbooten erneuert werden. Es wird nach einer Lösung gesucht, um Schäden künftig zu vermeiden. Für die Erneuerung des Arno-Franz-Sportplatzes werden in den Jahren 2019 bis 2020 insgesamt 520.000 Euro benötigt. In 2018 soll die Planung für 20.000 Euro aus dem Investitionshaushalt durchgeführt werden. Auf dem Sportplatz gibt es erhebliche Probleme im Bereich der Regenwasser- und Grundwasserversickerung, die Schulsportanlagen müssen zudem überholt werden.

Werder (Havel), 28. Februar 2017

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Landespolizeiorchester tritt auf der Bismarckhöhe auf

Das Landespolizeiorchester Brandenburg wird zum 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) auf der Bismarckhöhe in den musikalischen Werderaner Frühling starten. „Wir unternehmen die typische Reise zur Baumblüte von Berlin und Potsdam nach Werder“, sagt der stellvertretende Orchesterleiter Jürgen Bludowsky, der an diesem Nachmittag dirigieren wird. Das Konzert am 24. März um 16 Uhr im Großen Ballsaal steht unter dem Motto „Schenkt die Gläser ein“ und wird mit einer Uraufführung verbunden sein. „Das Publikum kann sich auf einen unterhaltsamen und beschwingten Nachmittag freuen“, sagt Jürgen Bludowsky.

Mit der Sopranistin Ute Beckert werden nicht nur Operettenmelodien von Paul Lincke, Walter Kollo oder Johann Strauß erklingen. Es werde auch ein ordentlicher Spritzer Lokalkolorit geboten, verspricht Jürgen Bludowsky. „Schließlich hat das Polizeiorchester im Werderaner Ortsteil Petzow seinen Geschäftssitz, da fühlen wir uns der Stadt in besonderem Maße verpflichtet.“ Idee des Konzertes: Mit Titeln wie der Ouvertüre von „Frau Luna“, der Sanssouci-Polka, den Gassenhauern „Wenn in Werder die Kirschen blühen“ oder „Ach Jott, was sind die Männer dumm“ soll die heitere Anreise zum Baumblütenfest, die Stimmung in Werder und auch die womöglich etwas schwierigere Rückreise mit einem musikalischen Augenzwinkern erzählt werden.



Als Uraufführung wird erstmals das Werderaner Marschlied „Klänge vom Wachtelberg“ vom Militärkapellmeister Albert Müller zu hören sein. „Wir haben einen Klavierauszug davon zugespielt bekommen“, so Jürgen Bludowsky. Das Stück wurde für Blasorchester und Gesang neu arrangiert, ein ganz besonderes Geburtstagsständchen also. Außerdem wird Walter Kollos „In Werder beim roten Johannisbeerwein“ zu vernehmen sein, ein frühes Loblied auf die Baumblüte und den Obstwein in Werder (Havel), oder G.E. Walters „Ein Paradies bist Du, mein schönes Werder“.

Mit solchen Melodien lässt das Landespolizeiorchester an diesem Frühlingsnachmittag vor allem die Zeit der „Silbernen Schlager-Operette“ wieder auferstehen. Was könnte dazu besser passen als eine Sängerin aus der Region? Mit Ute Beckert hat das Landespolizeiorchester eine Frau vom Fach an der Seite. Die in Potsdam geborene Sopranistin studierte klassischen Gesang in Dresden, nahm an Meisterkursen u.a. mit Peter Schreier teil, arbeitete in zahlreichen Opernproduktionen in Deutschland und Italien und mit Dirigenten wie Kent Nagano und Claudio Abbado.

Das Landespolizeiorchester Brandenburg gehört mit seinen 42 Musikerinnen und Musikern und jährlich mehr als 200 Konzerten zu einem der beliebtesten Klangkörper in Brandenburg. Das Orchester ist in jeder Stilrichtung zu Hause und pflegt dabei die Tradition genauso wie die Moderne. „Bläsermusik hat auf preußischem Boden immerhin eine über 500-jährige Vergangenheit“, sagt Jürgen Bludowsky. „Diese gilt es zu pflegen, zu fördern und auf höchstmöglichem Niveau weiterzuentwickeln.“

Zu dem von Thomas Petersdorf moderierten Konzert wird als Ehrengast Marguerite Kollo erwartet. Sie entstammt als Enkelin von Walter und Tochter von Willi Kollo der Berliner Operettendynastie. Marguerite Kollo war verlegerisch und als Musiktheateragentin tätig, war jahrelang Managerin ihres Bruders, des Operntenors René Kollo, pflegt bis heute den Nachlass von Walter und Willi Kollo und inszeniert Operetten. Marguerite Kollo ist Vorstandsvorsitzende der von ihr ins Leben gerufenen Europäischen Stiftung zur Pflege und Erneuerung der Operette mit Sitz in Dresden.

Konzert „Schenkt die Gläser ein“ mit dem Landespolizeiorchester
am 24. März um 16 Uhr auf der Bismarckhöhe, Hoher Weg 150.

Karten für 18/12 Euro an der Abendkasse, 16,50/11 Euro im Vorverkauf,

Tourist-Information Werder (Havel),
Kirchstr. 6/7, Werder (Havel),
Tel. (033 27) 431 10.


Werder (Havel), 23. Februar 2017

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Baderstraße voll gesperrt

Aufgrund von Dacharbeiten ist die Baderstraße auf der Inselstadt in Werder (Havel) in Höhe des Hotels zur Insel am 21. und 22. Februar sowie am 28. Februar und 1. März voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt jeweils tagsüber, sodass die Einschränkungen zum Feierabend aufgehoben werden können. Während der Vollsperrung können Anlieger von der Fischerstraße in die Baderstraße einfahren. Die Straße Am Markt ist nicht betroffen.


Werder (Havel), 17. Februar 2017

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Mitmachen beim Ehrenamtstag „Werder hilft“

Sie sind die Macher in Dutzenden Sport- und Kulturvereinen, sind sozial engagiert oder halten Traditionen am Leben: Werders Ehrenamtliche. „In der Stadt und ihren Ortsteilen würde manches nicht funktionieren, wenn nicht Dutzende Menschen einen Teil ihrer Freizeit für die Gemeinschaft opfern würden“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Die freiwilligen Aktivitäten reichten von Trainern von Jugendsportgruppen über Omis, die in Familienzentren das Stricken lehren bis hin zu Freiwilligen Feuerwehrleuten, die sich für die Rettung anderer Menschen einsetzten. „Das Ehrenamt in Werder hat viele Gesichter“, betont Manuela Saß. „Gerade im Jahr unseres Stadtjubiläums gilt es, dieses Engagement einmal herauszustellen.“

In der Festwoche zum 700. Jubiläumsjahr soll an einem „Tag des Ehrenamtes“ gezeigt werden, welche Kompetenzen bei den Ehrenamtlichen in Werder vereint sind. Unter dem Motto „Werder hilft“ soll am 15. Juli von 13 bis 16 Uhr die ehrenamtliche Arbeit in ihrer ganzen Bandbreite dargestellt werden. Die Stadt wird dazu auf dem Hartplatz Stände bereitstellen. Zudem wird auf einer Bühne die Möglichkeit bestehen, im Gespräch mit einem Moderator für die Mitarbeit zu werben.

Ehrenamtliche in Einrichtungen und Vereinen sind dazu aufgerufen, sich für den Ehrenamtstag „Werder hilft“ zu bewerben. „Es besteht die Chance, die eigene Arbeit in allen Facetten darzustellen, aber auch für Nachwuchs und Mitarbeiter zu werben“, so die zuständige Fachbereichsleiterin im Rathaus Werder, Ulrike Paniccia. „Wir wollen gemeinsam zeigen, was für eine hilfsbereite Stadt Werder ist.“ Die teilnehmenden Ehrenamtlichen bekommen von der Stadt ein kleines Dankeschön.

„Für die Gäste des Ehrenamtstages wird es eine Möglichkeit sein, das Wirken der Ehrenamtlichen und der Vereine in der Stadt kennenzulernen, Vereinen beizutreten und womöglich auch mit einer Spende Dankeschön zu sagen“, so Ulrike Paniccia. Am Morgen desselben Tages findet ab 9.30 Uhr der „DAK Dance Contest“ Vorentscheid Berlin – Brandenburg auf dem Arno-Franz Sportplatz statt. Am Nachmittag kann bei der Veranstaltung „Musik liegt in der Luft“ ab 16 Uhr an der Regattastrecke mit einem großen musikalischen Unterhaltungsprogramm gemeinsam gefeiert werden.

Der Ehrenamtstag findet im Rahmen der Festwoche von 13. bis zum 16. Juli statt, die den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet. So ist am 13. Juli eine Festsitzung der Stadtverordneten, am 14. Juli ein Festempfang und am 16. Juli ein ökumenischer Gottesdienst, ein historischer Festumzug und ein Jubiläumsmarkt mit Bühnenshow geplant.

Bewerbungen zum Tag des Ehrenamtes „Werder hilft“ können bis zum 17. März gerichtet werden an Klaus-Dieter Bartsch, Tel. (03327) 783 325, E-Mail k.bartsch@werder-havel.de oder an die Stadtverwaltung Werder (Havel), Kennwort Ehrenamtstag „Werder hilft“, Kirchstraße 6/7, 14542 Werder(Havel).

Werder (Havel), 14. Februar 2017

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