Archiv – Neuigkeiten 01.04. - 30.04.2017

Ergebnisse zum Baumblütenlauf
am 30. April
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Archäologische
Gesellschaft tagt
in Werder (Havel)
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Staffelgiebeltürme
in Petzow eingeweiht
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Brauchwasser
wird angestellt
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Christin Schiffner
ist die neue Baumblütenkönigin
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Halbseitige
Sperrung der B1
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Essengeld:
Ausnahmefälle werden
klarer bestimmt
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Fahrbahnsanierung
im Kreuzungsbereich
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Baumschnittarbeiten
in der Kirchstraße
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Sonderedition
vom Wachtelberg
zum Stadtjubiläum
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138. Baumblütenfest
wird am
29. April eröffnet
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Osterbasteln in der
Stadtbibliothek
Werder (Havel)
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Spaß an der Bewegung
beim Baumblütenlauf
am 30. April
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Starpower zum
Baumblütenball
in Werder (Havel)
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Arbeiten am
Trinkwassernetz
in Werder
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Ergebnisse zum Baumblütenlauf am 30. April

Sportlicher Höhepunkt des Blütenfestes war auch in diesem Jahr am ersten Festsonntag der Baumblütenlauf, Stadtsportbund-Vorsitzender Klaus-Dieter Bartsch konnte mit 358 Teilnehmern im Stadtwald einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Die Läufer seien zwischen 4 und 74 Jahre alt gewesen. Prominenter Gast war der zweimalige Olympiateilnehmer und frisch gekürter deutscher Meister im 20-km-Straßengehen Christopher Linke aus Werder (Havel), der seine Liebe zur Leichtathletik im Werderaner Stadtpark gefunden hat. Keine Überraschung: Er gewann auch den Lauf in seiner Altersklasse für den Handballverein Grün Weiß, in dem sein Vater Zweiter Vorsitzender ist.

Alle weiteren Ergebnisse hier:

Ergebnisse Baumblütenlauf als PDF-Datei

Werder (Havel), 5. Mai 2017

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Archäologische Gesellschaft tagt in Werder (Havel)

Die Stadt Werder (Havel) feiert in diesem Jahr den 700. Jahrestag der Ersterwähnung, doch die heutige Gemarkung ist schon von Jägern und Sammlern während der Mittelsteinzeit (ca. 8500 – 5000 v. Chr.) genutzt worden, wie der Fund einer Pfeilspitze aus Geweih belegt. Aus der Jungsteinzeit (ca. 5000 - 2200 v. Chr.) sind eine ganze Reihe von Fundstellen bekannt, die auf eine dichte Besiedlung und Sesshaftigkeit verweisen: Feuersteinabschläge, eine durchbohrte Felsgesteinaxt oder ein Feuersteinmeißel. Auch aus der Bronzezeit, der vorrömischen Eisenzeit, der slawischen Epoche und der Zeit davor haben die Archäologen immer wieder Belege für menschliches Wirken gefunden.


Foto: In Werder gefunden: eisenzeitlicher Gürtelhaken und Halsring-Fragmente. Abb.: BLDAM

„Das 700. Stadtjubiläum nimmt die Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e. V. nun zum Anlass, ihre Jahrestagung am 12. und 13. Mai im Schützenhaus in Werder, Uferstraße 10, zu veranstalten. Im Abendvortrag am 12. Mai um 19 Uhr wird es ausschließlich um die archäologische Sicht auf die Blütenstadt gehen. Überschrift des Vortrags von Jens Henker und Thomas Kersting ist: „700 Jahre sind nicht genug“. Funde aus der Umgebung Werders werden am Veranstaltungsort ausgestellt. Der Eintritt zu diesem Abend ist frei.

Am 13. Mai werden aktuelle Funde und Forschungen aus den Ländern Berlin und Brandenburg vorgestellt. Dazu sind auch alle interessierten Bürger und Nicht- Mitglieder eingeladen. Für die Teilnahme ist eine Tagungsgebühr von 15 Euro zu entrichten. Themen verschiedener Vorträge sind unter anderem das älteste Gräberfeld Brandenburgs in Groß Fredenwalde, Forschungen zur frühen Eisenverhüttung auf dem Teltow, Nachbau und Nutzung eines slawischen Einbaumes aus Ziesar und neue brandenburgische Münzschatzfunde.

Die Exkursion am 14. Mai beinhaltet eine Stadtführung und die anschließende Busexkursion, an der ebenfalls Interessierte teilnehmen können. Die Gebühr dafür beträgt 15 Euro.

Nähere Informationen zur Tagung und Anmeldeformulare gibt es auf der Internetseite der Archäologischen Gesellschaft unter http://www.agibb.de/veranstaltungen/jahrestagung/. Anfragen per E-Mail richten Sie bitte an info@agibb.de.

Werder (Havel), 24. April 2017

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Gemeinsame Pressemitteilung des Heimatvereins Petzow e.V. und der Stadt Werder (Havel)

Staffelgiebeltürme in Petzow eingeweiht

Petzow hat ein neues Wahrzeichen: die „Staffelgiebeltürme“ in der Ortsmitte sind am 21. April offiziell übergeben worden. „Dass dieses markante Tor im Ortsteil Petzow zum Jahr unseres 700. Stadtjubiläums wieder eingeweiht werden kann, freut mich besonders“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie würdigte das Engagement des Petzower Heimatvereins und des Petzower Ortsbeirats zur Bewahrung und Pflege der Ortsgeschichte, das bis hin zur Wiedererrichtung historischer Bauten reiche.



„Die beiden Bauwerke bildeten ehemals eine Toreinfahrt zum Gutsgarten der Petzower Gutsbesitzer“, so Karl-Heinz Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins. Sie seien Teil der historischen Gutsgartenmauer gewesen, die den ehemaligen Garten umschließt, und an mehreren Stellen solcherart Architekturen aufweist.

Ab 1820 hatte Carl Friedrich August von Kaehne in großem Stil den kleinen Ort mit seinem Herrenhaus im Mittelpunkt zu einem einmaligen Ensemble von Dorf-Park-Herrenhaus und Kirche unter Zuhilfenahme von Karl Friedrich Schinkel und Peter Joseph Lenné umgestaltet. Nach dem 2. Weltkrieg sind große Teile der historische Bauwerke abgerissen worden, darunter auch die Staffelgiebeltürme. Anderes verfiel.

Viele der Petzower Kleinode seien seit den 1980er-Jahren und besonders in der Zeit nach der Wende rekonstruiert oder wieder aufgebaut worden, so Petzows Ortsvorsteher Bernd Hanike, der selbst erheblich dazu beigetragen hat. Jetzt wurden auch die Staffeltürme mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung der Stadt Werder (Havel) wiedererrichtet. Knapp 70.000 Euro kostete das Projekt, davon kamen 56.500 Euro aus der Stadtkasse. Noch einmal 13.000 Euro wurden aus zahlreichen Spenden erbracht.

Fehlende Bauzeichnungen hatten zunächst die originalgetreue Wiedererrichtung der Türme verhindert. „Als Orientierung mussten gerade einmal zwei alte Fotos und die noch vorhandenen Fundamente herhalten“, so Karl-Heinz Friedrich. In akribischer Kleinarbeit sei es aber mit Architekt Gerald Kühn-von Kähne gelungen, die Maße der Bauten zu ermitteln.

Die Idee für den Wiederaufbau kam von Ortsvorsteher Hanike, der Petzower Heimatverein trieb das Projekt mit der Übernahme die Bauherrenschaft vom Bauantrag bis zur Fertigstellung voran. Bei der Einweihung am Freitag waren unter anderem auch Nachfahren der Familie von Kähne dabei.

Werder (Havel), 21. April 2017

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Brauchwasser wird angestellt

Das Brauchwasserrohrnetz wird ab dem 3. April befüllt. Technische Problemen oder Havarien können beim Wasserwerk unter Tel. 0172/8031 208 gemeldet werden.

Werder (Havel), 31. März 2017

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Christin Schiffner ist die neue Baumblütenkönigin von Werder (Havel)



Die neue Baumblütenkönigin von Werder (Havel) heißt Christin Schiffner. Die 21-Jährige soll beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am 28. April inthronisiert werden und wird am Tag darauf als erste Amtshandlung das Baumblütenfest eröffnen. Sie konnte sich unter fünf Bewerberinnen für das Amt durchsetzen.

Christin Schiffner hat nach eigenen Angaben schon seit zwei Jahren darüber nachgedacht, sich für das Amt zu bewerben. Nachdem auch Freunde und Bekannte gefragt hatten, ob sie sich eine Bewerbung vorstellen könne, habe ein Aufruf in der Zeitung sie schließlich dazu gebracht, es in diesem Jahr einmal zu versuchen.

Ihre Familie stammt aus Werder (Havel), seit zwei Jahren wohnt sie im Ortsteil Glindow. „Ich genieße es sehr, in Werder zu wohnen, vor allem im Frühjahr und Sommer ist es wunderschön“, sagt die designierte Blütenkönigin. Sie hat zahlreiche Hobbies wie Reisen, Fotografieren, Stand-Up-Paddeln, Wandern, Snowboarding, Jumping-Fitness und nicht zuletzt Schwimmen.

Christin Schiffner ist schon seit acht Jahren Mitglied der Wasserwacht Potsdam, ist dort als Rettungsschwimmerin und Sanitäterin Mitglied der Schnelleinsatzeinheit, unterstützt die Ausbildung des Nachwuchses und die Vereinsaktivitäten. Für ihre ehrenamtliche Arbeit ist sie im September zum Bürgerfest des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue eingeladen worden.

Die junge Frau absolviert derzeit eine Ausbildung zur Geomatikerin beim Land Brandenburg, denkt darüber nach, ein Studium anzuschließen. Für einen „Stadtplan für Flüchtlinge“, den sie gemeinsam mit einem Kollegen und einer Schülergruppe des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums entwickelt hat, bekam sie im vorigen Jahr den Ravensteinförderpreis der Deutschen Gesellschaft für Kartographie.

Jetzt warten als Baumblütenkönigin neue Aufgaben auf sie. Eine Jury aus Obstbauern und Sponsoren des Baumblütenfestes hat im März in dem internen Auswahlverfahren entschieden, welche der fünf Kandidatinnen das Amt übernehmen soll. Erstmals wurde das Bewerbungsverfahren nichtöffentlich durchgeführt, nur Christin Schiffner ist als Gewinnerin am 13. April der Presse vorgestellt worden.

Die fünf Bewerberinnen wurden zuvor unter anderem zu ihren Kenntnissen zur Stadt und zum Obstbau befragt. „Die Wahl ist uns nicht leicht gefallen“, sagt Jurymitglied Jacqueline Lorenz von Herbstreith & Fox. Das neue Wahlprozedere sei gut angenommen worden. „Es hatten wieder mehr Bewerberinnen als in den vergangenen Jahren den Mut gefasst, es zu versuchen. Niemand hat mehr etwas dabei zu verlieren und ich hatte das Gefühl, wir hatten besonders bei der Fahrt durch die Plantagen einen sehr schönen gemeinsamen Tag“, so Jacqueline Lorenz.

Christin Schiffner bestätigt diesen Eindruck, beim Besuch von Obsthof Wels, von Weinbau Lindicke und von Fischer Mai habe sie viel Neues erfahren. Bei den Prüfungen schlug sie sich wacker, konnte bei der Obstweinverkostung alle Sorten auseinanderhalten und war auch beim Erraten von Obstgehölzen nicht schlecht. „Meine Trefferquote lag bei zehn von zwölf“, erinnert sie sich. Beim Auseinanderhalten von den Apfelsorten habe sie derweil noch Nachholbedarf, räumt Christin Schiffner ein.

Jetzt freue sie sich auf die neue Aufgabe, besonders auf den Start ins neue Amt beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe, zu dem am Freitag vor der Festeröffnung Ex-Puhdys Frontmann Maschine, Pop-Sänger Sebastian Hämer und die Violin-Virtuosin Barbara Helfgott mit Rondo Vienna erwartet werden. Danach beginnt dann am Samstag das neuntätige Baumblütenfest, das in diesem Jahr vom 29. April bis zum 7. Mai bereits zum 138. Mal in Werder (Havel) stattfindet.

Werder (Havel), 13. April 2017

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Halbseitige Sperrung der B1

Wegen Arbeiten am Trinkwassernetz wird es auf der Bundesstraße 1 in Werder (Havel) noch bis zum 21. April zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. In diesem Zeitraum erfolgt eine halbseitige Straßensperrung zwischen Dr.-Külz-Straße und Brandenburger Straße. Es ist mit Stauerscheinungen auf dem Abschnitt zu rechnen, der Verkehr wird mittels Ampel geregelt.

Ziel der Bauarbeiten ist es, eine neue Nebenleitung mit kleinem 100er Querschnitt zu verlegen und die Hausanschlüsse von der alten, unter der Straße liegenden Trinkwasserhauptleitung auf diese Nebenleitung umzuklemmen. Die Anwohner sind darüber informiert worden.

Voraussichtlich in den Sommerferien 2017 soll die Trinkwasserhauptleitung in dem Straßenabschnitt saniert werden, sie ist etwa 100 Jahre alt. Dann ist mit weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Werder (Havel), 11. April 2017

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Essengeld: Ausnahmefälle werden klarer bestimmt

In der 1. Änderung zur neuen Essengeldsatzung der Stadt Werder (Havel) ist der Passus für Ausnahmefälle klarer bestimmt worden. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung sind entsprechende Änderungen beschlossen worden. Nach Einführung der Satzung am 1. Januar 2017 hatte es Nachfragen von Eltern gegeben, in welchem Fall von der Beitragspflicht abgewichen werden kann.

Laut der neuesten Satzungsänderung sollen Ausnahmen nicht nur bei nachgewiesenen Erkrankungen oder Rehabilitationsmaßnahmen und ähnlichem gelten, wenn sie mindestens zwei zusammenhängende Wochen dauern. Ausnahmen können auch für die Ferienzeiten beantragt werden, soweit eine Abwesenheit mindestens zwei zusammenhängende Wochen dauert. Ein entsprechender zusätzlicher Passus ist ergänzt werden.

Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zum Essengeld an Kitas und Horten vom September 2016 hatten Werders Stadtverordnete im Dezember eine neue Essengeldsatzung beschlossen. Nach einer gesetzmäßigen Kostenkalkulation wurde in der neuen Essengeldsatzung eine Gebühr von 1,70 Euro pro Mittagsessenportion festgesetzt. Es wird von 21 Tagen im Monat ausgegangen, so dass sich ein Pauschalbetrag von 35,70 Euro im Monat ergibt, der für elf Monate (nicht wie teils in der Presse berichtet zehn Monate) erhoben wird.

Werder (Havel), 6. April 2017

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Fahrbahnsanierung im Kreuzungsbereich

Am Mittwoch, den 12. und Donnerstag, den 13. April finden auf der Kreuzung Kölner Straße/ Brandenburger Straße dringend notwendige Fahrbahnsanierungsarbeiten statt. Der Verkehr von der Brandenburger Straße in die Kölner Straße ist möglich, Ausfahren von der Kölner Straße auf die Brandenburger Straße jedoch nicht. Fahrzeugführer nutzen in Richtung Brandenburger Straße bzw. in Richtung Zentrum die Ausfahrt über den Wachtelwinkel auf die Potsdamer Straße oder fahren über das Wohngebiet in die Moosfennstraße. Der ÖPNV fährt für diese zwei Tage die Kölner Straße nicht an, Fahrgäste nutzen bitte die Haltepunkte in der Brandenburger Straße. Die Aushänge an den Bushaltestellen sind zu beachten. Der Verkehr in der Brandenburger Straße bleibt unbeeinträchtigt.

Werder (Havel), 6. April 2017

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Baumschnittarbeiten in der Kirchstraße

An den alten Kastanien in der Kirchstraße auf der Inselstadt in Werder muss Anfang April ein Verkehrssicherungsschnitt in den Kronen durchgeführt werden. Die sehr alten Bäume haben ihre Lebenszeit erreicht, wie die jüngste Baumüberprüfung zeigte. Im Herbst ist ein Ersatz der Kastanien geplant. Länger ist die Standsicherheit nicht zu gewährleisten.

Noch Anfang April müssen auch drei Mehlbeerbäume im Abschnitt der Brandenburger Straße zwischen Kölner Straße und Eisenbahnstraße gefällt werden. Es handelt sich um den letzten Abschnitt der Erneuerung des Baumbestandes in dieser Straße, die aufgrund des Zustandes der Bäume erforderlich war. Im Herbst sollen die drei Bäume durch standortgerechte Straßenbäume ersetzt werden.

Werder (Havel), 3. April 2017

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Sonderedition vom Wachtelberg zum Stadtjubiläum


Foto: Dr. Manfred Lindicke und Bürgermeisterin Manuela Saß mit dem Jubiläumswein vom Wachtelberg in der Kelterei.

Zum 700. Stadtjubiläum gibt es einen Jubiläumswein aus Werder (Havel). Der Winzer vom Wachtelberg, Dr. Manfred Lindicke, hat den Weißwein am 29. März Werders Bürgermeisterin Manuela Saß vorgestellt. Es handelt sich um eine Cuvée, für die ein Cabernet blanc vom Galgenberg und ein Sauvignon blanc vom Wachtelberg verschnitten wurde. „Ein süffiger und gut trinkbarer Weißwein mit einem ausreichenden Restzuckergehalt ist so entstanden“, sagte Winzer Lindicke.

Bewusst wolle man den Weinfreunden damit einen Qualitätswein von den beiden innerstädtischen Weinlagen Werders präsentieren. Das Etikett mit der gespiegelten Stadtsilhouette und dem Logo des Stadtjubiläums sei speziell für diesen Wein entworfen worden, von dem es 700 Flaschen geben wird. Es sei das erste Mal, dass der Wachtelberg einen Verschnitt von Weinen der beiden Weinberge und eine Sonderedition präsentiert, so Winzer Lindicke weiter.

Die Cuvée erscheint rechtzeitig zur Werderander Jungweinprobe am 7. April, zu der Gastronomie und Handel den neuen Jahrgang vom Werderaner Wachtelberg, vom Werderaner Galgenberg und vom Phöbener Wachtelberg verkosten werden. 35 Weine aus einem hervorragenden Jahrgang werden präsentiert. Winzer Lindicke spricht vom besten Weinjahr, dass er seit der Übernahme des Wachtelbergs im Jahr 1996 erlebt hat.

Wurden bei Lindicke im Durschnitt der vergangenen Jahre 50 bis 60 Tonnen Wein gelesen, so sind im vergangenen Jahr 80 Tonnen erreicht worden. Auch das Mostgewicht – eines der wichtigsten Kriterien für die Weinqualität - war mit 90 bis 107 Grad Oechsle so hoch wie nie. „Wir werden Auslese- und Spätlesequalitäten haben“, kündigte Manfred Lindicke an. Dementsprechend sei auch die Jubiläumsedition ein „ganz besonderer Tropfen“ geworden.

Die Abfüllung der Wachtelberg-Weine ist in der zweite Märzhälfte erfolgt. Die eigene Kelterei von Winzer Lindicke besteht erst seit dem Jahr 2012. Dort ist am Mittwoch auch die Weinverkostung des Jubiläumsweins mit der Bürgermeisterin erfolgt, die sich vom Geschmack sehr angetan zeigte. „Der Weinbau ist wie der Obstbau und die Fischerei fest in der Werderaner Stadtgeschichte verwurzelt“, sagte die Bürgermeisterin. „Die Werderaner können stolz sein, dass inzwischen wieder auf vier Reblagen in der Stadt und den Ortsteilen ganz hervorragende Weine angebaut werden.“

Schon im Jahr 1390 sei der Weinbau in Werder erstmals erwähnt worden. Der Hofmedicus und Botanicus des Großen Kurfürsten, Joh. Elsholtz, habe von wunderbaren Weinen gesprochen, „…welche auf keinem rauhen Kalkgrund, sondern auf klaren Sandhügeln wachsen und daher zwar nur leichte Weine sind, aber doch keine zusammenziehende Säure, sondern vielmehr eine angenehme Lindigkeit“ haben. Zahlreiche Preise in den vergangenen Jahren hätten dieses gute Bild bestätigt, so Werders Bürgermeisterin. Auch viele Gastronomen und der Handel hätten mittlerweile erkannt, dass sie mit Rebensaft aus Werder (Havel) bei ihren Kunden punkten können.

Wichtige Werder-Wein-Termine im April:

Freitag, den 7. April
10.30 Uhr: Pressegespräch zur an diesem Tag stattfindenden „Werderaner Jungweinprobe“ des Weinbauvereins Werder (Havel) im Saal des Schützenhauses, Uferstraße 10. (Nach dem Pressegespräch beginnt die Jungweinprobe für Gastronomie und Handel. Am Abend ab 18.30 Uhr findet die große öffentliche Jungweinprobe statt, die Veranstaltung ist seit heute ausverkauft.)

Samstag, den 15. April
18 Uhr: Großes Osterfeuer des Weinbauvereins Werder (Havel) zum 700. Stadtjubiläum auf dem Werderaner Wachtelberg, Wachtelwinkel 30


Werder (Havel), 31. März 2017

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Das 138. Baumblütenfest wird am 29. April eröffnet


Foto: Blütenkönigin Cindy Linke mit Gästen des Blütenfestes 2016. Foto: Tom Klement

Zum 138. Mal lädt die Stadt Werder (Havel) in diesem Frühling zum Baumblütenfest ein. Es findet vom 29. April bis zum 7. Mai statt. Das Fest beginnt am Vorabend der offiziellen Eröffnung mit dem traditionellen Baumblütenball am 28. April auf der Bismarckhöhe, wo die neue Baumblütenkönigin inthronisiert wird. Sie wird das Blütenfest nach dem großen Festumzug am 29. April auf dem Marktplatz der Insel eröffnen.

Die Gäste des Familienfestes dürfen sich dann neun Tage lang auf zahlreiche Attraktionen, einen Rummelplatz mit 60 Schaustellern, buntes Markttreiben mit rund 600 Ständen und Konzerte verschiedener Genres freuen. Auf sieben Bühnen präsentieren sich 41 Bands und vier Radiosender. Stargast ist am 4. Mai Peter Schilling, musikalischer Globalplayer seit den 80er-Jahren und Singer/ Songwriter internationaler Hits wie „Major Tom“, „Terra Titanic“, „Die Wüste lebt“ oder „The Different story“.

Wer es ruhiger mag, geht in die Obstgärten zur entspannten Obstweinverkostung und genießt die Obstblüte mit allen Sinnen. Sonderbusse fahren regelmäßig vom Bahnhof raus auf die Glindower Platte, wo alles für einen schönen Tag vorbereitet ist. Ein gutes Dutzend Obstbauern wird auf den Plantagen Kaffee und Kuchen, Obstweine und Obstsäfte, Gegrilltes, Schwein am Spieß und Unterhaltung bieten.

Die Einwohner von Werder treffen sich mit ihren Gästen traditionell beim Großen Werdertag, der diesmal am 2. Mai stattfinden. Schulen, Kindergärten, Vereine und Einzelkünstler gestalten ein buntes Programm auf dem Marktplatz der Altstadt. Beim Familientag am 3. Mai gibt es bei den Schaustellern vergünstigte Eintrittspreise.

Zur Fahrt nach Werder (Havel) bestehen viele zusätzliche Angebote von Bus, Bahn und – besonders attraktiv – von der Fahrgastschifffahrt

Werder (Havel), 16. März 2017

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Osterbasteln in der Stadtbibliothek Werder (Havel)

Das Osterfest steht vor der Tür: Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek wollen mit Kindern am Mittwoch, den 5. April 2017, um 15 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Straße 1 a, Osterkarten für Eltern, Verwandte oder Freunde und Dekorationen zur Frühlings- und Osterzeit basteln. Wer mitmachen möchte bringt seinen Bibliotheksausweis und 1 Euro für Bastelmaterialien mit. Eintrittskarten ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich, die Zahl der Plätze ist begrenzt!

Werder (Havel), 10. März 2017

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Spaß an der Bewegung beim Baumblütenlauf am 30. April



Am 30. April 2017 wird bereits zum 24. Mal der traditionelle Baumblütenlauf im Stadtwald stattfinden. Die Stadt und der Stadtsportbund Werder (Havel) laden alle Laufreunde zur Teilnahme ein. „Angesprochen sind Laufinteressierte aller Altersklassen“, sagt der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Klaus Dieter Bartsch. Voriges Jahr hätten die Veranstalter mit mehr als 300 Läuferinnen und Läufern einen Teilnehmerrekord verbucht.

Der Baumblütenlauf gilt seit Jahren als einer der sportlichen Höhepunkte des Baumblütenfestes, das in diesem Jahr vom 29. April bis zum 7. Mai stattfinden wird. Steht beim Blütenfest der Obstwein im Mittelpunkt, so gehe es beim Baumblütenlauf um den Spaß an der Bewegung, so Klaus-Dieter Bartsch. Demensprechend zünftig werden die Teilnehmer vom Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) e.V. und Moderator Ingo Arndt um 9.30 Uhr begrüßt.

Bereits ab 9 Uhr oder 30 Minuten vor jedem Start der einzelnen Altersklassen können sich Teilnehmer, die mindestens sechs Jahre alt sein müssen, in die Startlisten eintragen. Eine Startgebühr wird nicht erhoben. Um 10 Uhr wird Bürgermeisterin Manuela Saß mit der neuen Baumblütenkönigin zunächst die kleinsten Läuferinnen und Läufer vom Starpunkt im Elsebruchweg auf die 800 Meter lange Strecke schicken. Bis 12 Uhr gibt es dann weitere Starts, je nach Alter und Fitness werden eine bis sieben Runden gerannt.

Startberechtigt sind Läuferinnen und Läufer ab dem 6. Lebensjahr. Nach der Siegerehrung der jüngeren Läufer gegen 11 Uhr machen sich die Mädchen und Jungen ab der Altersklasse 15/16 und die Erwachsenen bis zur Altersklasse 60+ auf den Weg. „Wir würden uns sehr über eine rege Teilnahme aller Generationen aus Werder (Havel), aber auch aus dem Umland freuen“, so Klaus-Dieter Bartsch.

Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und der Besucher sorgen Mario Müller vom Strandbad Werder (Havel) und der Hort „Sunshine Kids“ aus Glindow, der selbst gebackenen Kuchen anbieten wird. Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr stellt wieder für die Kinder seine Hüpfburg bereit.

Die Ausschreibung zum XXIV. Baumblütenlauf ist in den nächsten Tagen im Internet unter www.werder-havel.de zu finden, Informationen gibt es auch telefonisch unter (03327) 783 325.

Ausschreibung Baumblütenlauf als PDF-Datei
Zeitplan Baumblütenlauf als PDF-Datei


Werder (Havel), 7. März 2017

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Starpower zum Baumblütenball in Werder (Havel)

Baumblütenlauf

Am 28. April, zum traditionellen Auftakt des 138. Baumblütenfestes in Werder (Havel), produziert Wohlthat Entertainment auch in diesem Jahr den Baumblütenball mit einem imposanten Programm. Im großen Saal der Bismarckhöhe werden Ex-Puhdys Frontmann Maschine, Pop-Sänger Sebastian Hämer und die Violin-Virtuosin Barbara Helfgott mit Rondo Vienna das Publikum begeistern.

Seit vielen Jahren ist Wohlthat Entertainment in Zusammenarbeit mit Horn & Co. und im Auftrag des Veranstalters, der Stadt Werder, als ausführende Agentur von Baumblütenball und Baumblütenfest fester Bestandteil des Werderaner Veranstaltungskalenders. Auch in diesem Jahr wird die Partnerschaft fortgeführt.

Zudem steht ein besonderes Jubiläum an: Werder feiert das 700-jährige Bestehen. Zu diesem feierlichen Anlass wird auch für die Gäste des Baumblütenballs ein besonderes Musikaufgebot geboten. So wurden mit dem Ex-Puhdys Frontmann Maschine, Pop-Sänger Sebastian Hämer und der Violin-Virtuosin Barbara Helfgott mit ihrem Ensemble Rondo Vienna gleich drei Headliner für den festlichen Abend gewonnen.

Für die weitere musikalische Untermalung des Baumblütenballs sorgt die internationale Gala- und Showband Chris Genteman Group. Als Moderatorin wird Saskia Tanfal die 500 Gäste im großen Ballsaal der Bismarckhöhe durch das Programm führen.

Tickets zum Baumblütenball am 28. April sind für 69 Euro erhältlich unter Telefon (03327) 43110.


Werder (Havel), 28. Februar 2017

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Arbeiten am Trinkwassernetz in Werder

Wegen Arbeiten am Trinkwassernetz in einem Teilbereich der Berliner Straße/ B1 ist zwischen Ende Februar bis Ende April mit Verkehrseinschränkungen im Gehwegbereich und im Fahrbahnbereich der Berliner Straße in Werder (Havel) zu rechnen. Die Arbeiten sollen vor dem Baumblütenfest abgeschlossen sein. Darüber informiert der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland.

Am 27. Februar werden die Bauarbeiten zunächst im Gehwegbereich an der Nordseite der Berliner Straße zwischen Dr.-Külz-Straße und Brandenburger Straße beginnen. Voraussichtlich zwischen dem 10. April und dem 21. April müssen dann auch Arbeiten im Fahrbahnbereich erfolgen. In diesem Zeitraum ist mit einer halbseitigen Straßensperrung und kurzzeitigen Stauerscheinungen zu rechnen, der Verkehr wird mittels Ampel geregelt.

Ziel der Bauarbeiten ist es, im Gehwegbereich eine neue Nebenleitung mit kleinem 100er Querschnitt zu verlegen und die Hausanschlüsse von der alten, unter der Straße liegenden 400er Trinkwasserhauptleitung auf diese Nebenleitung umzuklemmen. Die Anwohner sind darüber informiert worden.

Voraussichtlich in den Sommerferien 2017 soll die Trinkwasserhauptleitung in dem Straßenabschnitt saniert werden, sie ist etwa 100 Jahre alt. Dann ist mit weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Der Wasser- und Abwasserzweckverband wird rechtzeitig über die Arbeiten informieren.

Werder (Havel), 17. Februar 2017

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