Archiv – Neuigkeiten 01.05. - 31.05.2017

Bauarbeiten
für neue Kita
und Schulneubau
für CvO voll im Plan
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Vernissage
mit Peter Menne
und seinem
Werder-Wimmelbild
im KunstGeschoss
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Töplitzer Pfarrer i.R.
Hans-Jürgen Viebeg
bekam die Ehrenurkunde
der Stadt Werder (Havel)
verliehen
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Firma aus
Werder (Havel gewinnt
Unternehmerpreis
"Familienfreundlich in PM“
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Ausschreibung auf
Vergabemarktplatz
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Treue Unterstützer
vom Lions-Club
für die Kita Anne Frank
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Mit Hörenden und Gehörlosen
"Linie 1“ inszeniert
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Nach Bombenfund gemeinsam
erfolgreich agiert
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Sperrkreis in Kemnitz
wieder aufgehoben
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Weltkriegsbomben in
Kemnitz entdeckt
Rathäuser am 11. Mai
geschlossen
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Baumblütenfest mit
vielen treuen Besuchern
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Abwassererschließung
in Bliesendorf
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Dem Wetter trotzen
beim Werder-Tag
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Viel Verständnis
für die Sperrmaßnahmen
zum Blütenfest
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Mit dem Bus oder Fahrrad
zum Baumblütenlauf
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Festlegungen zum
138. Baumblütenfest
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Vorinformation zum
Vergabeverfahren Blütentherme
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Die besten Obstweine
zum 138. Baumblütenfest
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Zusätzliche Züge
der Deutschen Bahn
zum 138. Baumblütenfest
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Schließzeiten der
Stadtverwaltung
Werder (Havel) im Mai
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Die regiobus informiert:
Mit dem Bus zum
138. Baumblütenfest
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Information
der Bundespolizei zum
138. Baumblütenfest
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Das Programm zum
138. Baumblütenfest
in Werder (Havel)
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Das Baumblütenfest
bei den Obstbauern feiern
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Bauarbeiten für neue Kita und Schulneubau für CvO voll im Plan



Die Bauarbeiten für den Schulneubau auf dem Campus der Carl-von-Ossietzky-Schule und für die neue kommunale Kita in der Adolf-Damaschke-Straße schreiten voran. Parallel sind Anfang der vergangenen Woche Module für die Neubauten angeliefert worden. Inzwischen sind sie aufgestellt und die weiteren Ausbaumaßnahmen haben begonnen. Die kommunale HGW ist von der Stadt als Bauherr eingesetzt worden. „Wir sind mit beiden Gebäuden voll im Plan“, so HGW-Geschäftsführer Thomas Lück.

Die Kita mit 100 Plätzen soll nach dem Sommer fertig sein. Sie soll etwa 2,9 Millionen Euro kosten. Für den Schulneubau ist eine Fertigstellung nach den Sommerferien am 4. September geplant. Ein Klassenzug soll in dem Neubau unterrichtet werden können, der insgesamt etwa 2,8 Millionen Euro kosten wird.

Werder (Havel), 23. Mai 2017

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Vernissage mit Peter Menne und seinem Werder-Wimmelbild im KunstGeschoss



„Jeder Werderaner wird auf diesem Bild fünf bis sechs Leute wiedererkennen, die für die Stadt bedeutsam sind“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß am Mittwochabend im KunstGeschoss. Das Wimmelbild, das der Karikaturist und Illustrator Peter Menne zum 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) gezeichnet hat, ist dort bei einer Ausstellungseröffnung erstmals vorgestellt worden. „Mancher wird sich vielleicht auch selbst darauf erkennen“, so die Bürgermeisterin. Dazu gehören Karin Lorenz und Gerald Mai vom Werderaner Tannenhof. Als Sponsoren des Festjahres waren die beiden die ersten, die zur Ausstellungseröffnung ein gerahmtes und von Peter Menne handsigniertes Bild in Empfang nehmen durften.



Der bekannte Potsdamer Karikaturist und Illustrator war in den vergangenen Monaten in der Stadt unterwegs. Aus seinen Eindrücken hat er das Wimmelbild „Werder (Havel)“ geschaffen. Mit seinem unverwechselbaren Zeichenstil zeigt das 60x80 cm große Werk die Werderschen mit ihren Eigenheiten, ihren Bräuchen, ihren Persönlichkeiten, ihrer Arbeitswelt, ihren Stärken und Schwächen und weist auf touristische Attraktionen hin. Auch historische Szenen sind eingefangen, etwa wie der Soldatenkönig auf der Inselbrücke mit seiner Kutsche im Morast steckenblieb.

Im Dialog mit dem Kurator des KunstGeschosses, Frank W. Weber, erzählte Peter Menne bei der Vernissage von seinem Anspruch als Karikaturist. Als Künstler verstehe er sich weniger, sagte er augenzwinkernd. „In meiner westfälischen Heimat wird Kunst geschmäht. Wenn der Handwerker Mist gebaut hat, dann heißt es: Da war ein Künstler am Werk.“ Peter Menne ist als Zeitungsillustrator und Cartoonist ein bekannter Name, seine Illustrationen sind in Magazinen wie Cicero und dem Managermagazin oder Tageszeitungen wie der Welt, der Süddeutschen Zeitung, der Märkischen Allgemeinen oder dem Tagesspiegel erschienen. Darüber hinaus illustriert er Bücher und Kalender.

Obwohl er mit seiner Frau und seiner Familie seit 25 Jahren in Potsdam lebt, hat er den Kontakt zu seiner alten ostwestfälischen Heimat nie abgebrochen. Dort ist er auch als Milieuzeichner und Karikaturist eine vertraute Größe in der Kunstwelt geblieben und hat für verschiedene Kommunen bereits sieben Wimmelbilder gezeichnet, wie zum Beispiel für seine Heimatstadt Delbrück. Für Brandenburg ist das Werder-Wimmelbild eine Premiere. Menne sieht Parallelen: Delbrück wie Werder seien Orte, die nur durch den Gemeinsinn ihrer Bürger funktionieren, sagt Peter Menne. „Wenn die Vereine nicht an einem Strang ziehen würden, gäbe es zum Beispiel keinen Umzug zum Blütenfest in Werder. In Delbrück würde der Katharinenmarkt ausfallen.

Das Wimmelbild wird exklusiv zur Ausstellung „Peter Menne - Land & Leute“ im KunstGeschoss (bis 23. Juli. Do, Sa und So 13-18 Uhr) für 15 Euro zum Kauf angeboten. Neben den eigens für Werder angefertigten Bildern wie zum Beispiel vom bekannten Pomologen Fritz Brudel zeigt die Ausstellung Arbeiten aus den vergangenen Jahren, in denen sich Peter Menne immer wieder der Darstellung des ländlichen Lebens gewidmet hat.

Unter den Ausstellungsgästen waren Künstler aus Werders polnischer Partnerstadt Tczew, darunter der Leiter des dortigen Kulturvereins Brama, Ludwik Kiedrowski, der vor 20 Jahren zu den Mitbegründern der Partnerschaft gehörte. Er nutze die Gelegenheit, für eine Ausstellungseröffnung am 9. Juni in Tczew zu werben - mit Fotografien von KunstGeschoss-Kurator Frank W. Weber von Werders Partnerstadt.

Werder (Havel), 22. Mai 2017

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Töplitzer Pfarrer i.R. Hans-Jürgen Viebeg bekam die Ehrenurkunde der Stadt Werder (Havel) verliehen

Der Pfarrer i.R. Hans-Jürgen Viebeg ist bei der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend mit der Ehrenurkunde der Stadt Werder (Havel) ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin Manuela Saß würdigte das Wirken des langjährigen Töplitzer Pfarrers, der sich im vergangenen Jahr in den Ruhestand verabschiedet hat.


Foto (v.l.): Annette Gottschalk, Hans-Jürgen Viebeg, Manuela Saß

Pfarrer Viebeg, geboren 1951, kam im Jahr 1989 mit seiner Frau Bettina Viebeg nach Töplitz. Er habe die Pfarrstelle in einer turbulenten Zeit übernommen, „in einer Zeit des Wandels, der Neuorientierung aber auch in einer Zeit, in der sich viele Sorgen über die Zukunft machten“, so die Bürgermeisterin. „Bei ihrem Pfarrer fanden die Töplitzer immer ein offenes Ohr, ein beruhigendes oder aber auch tröstendes Wort.“

Pfarrer Viebeg habe für eine offene Kirche gestanden. Er pflegte ein sehr gutes Verhältnis zur Inselschule, zur Kindertagesstätte und den Vereinen in Töplitz. „Sein Herz gehörte insbesondere den Kindern und dies spiegelte sich in der Kinder- und Jugendarbeit im Ort eindrucksvoll wider“, so Bürgermeisterin Saß. Seine Kirche habe der Pfarrer auch für den Kunstverein und für Konzerte der Inselschule geöffnet.

Während seiner Amtszeit habe sich Hans-Jürgen Viebeg außerordentlich für die Sanierung der Kirche in Töplitz eingesetzt. „Dank seines Engagements, der Unterstützung durch die Stadt und vieler ehrenamtlicher Helfer ist die Kirche ein Schmuckstück im Zentrum des Ortsteiles Töplitz geworden“, so Manuela Saß weiter.

Pfarrer Viebeg sei von den Töplitzern sehr geschätzt worden, sei es als Mitglied im Sportverein, als helfende Hand bei Arbeitseinsätzen im Ort oder einfach nur als Zuhörer in vielfältigen Momenten des Lebens. Mit einem Festgottesdienst am 4. September wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Manuela Saß: „Die Stadt Werder (Havel) und der Ortsbeirat Töplitz bedanken sich bei Hans-Jürgen Viebeg für sein Engagement um den Ortsteil Töplitz und die Menschen in unserer Stadt mit der Verleihung der Ehrenurkunde der Stadt Werder (Havel).“

Mit der Urkunde überreichte die Bürgermeisterin zugleich die Ehrenmedaille der Stadt Werder (Havel) in Bronze. In die Gratulantenschar reihten sich am Donnerstag unter anderem die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Annette Gottschalk, und der Töplitzer Ortsvorsteher Frank Ringel ein.

Hans-Jürgen Viebeg bedankte sich für die Ehrung. „Ich freue mich, dass mir diese Ehre zuteil wurde, die nur möglich geworden ist durch Menschen aus Töplitz, Nattwerder, Kemnitz, Phoeben, Marquardt und Uetz, denen die Sache der Kirche und die Zusammenarbeit mit den kommunalen Vertretern wichtig ist.“ Für ihn und seine Familie seien die Jahre in Töplitz eine wunderbare Zeit gewesen.

Werder (Havel), 19. Mai 2017

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Firma aus Werder (Havel) gewinnt Unternehmerpreis „Familienfreundlich in PM“

Am 18. Mai hat Landrat Wolfgang Blasig bereits zum fünften Mal den Unternehmerpreis "Familienfreundlich in PM" verliehen. Unter dem Thema "Eine Stellenanzeige allein reicht nicht mehr! Erfolgsmodelle der Fachkräftegewinnung- und sicherung" fand die Auszeichnung in der Heimvolkshochschule am Seddiner See statt.



Erstplatzierter in diesem Jahr ist das Unternehmen "Potsdamer Gärten Berlin-Brandenburg GmbH" aus Werder (Havel).

Der Stadtverordnete Joachim Lindicke, Mitglied der Prüfungskommission im GaLa-Bau, würdigte in einer Laudatio die Unternehmensstrategie der "Potsdamer Gärten Berlin-Brandenburg GmbH", die von wirtschaftlicher und sozialer Kompetenz der Führungsräfte bestimmt sei.  15 der 40 Mitarbeiter hätten Familien, passende Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit oder Jobsharing würden in der Werderaner Firma gemeinsam abgestimmt.

"Der Chef hat immer ein offene Ohr, auch bei persönlichen Problemen, und gemeinsam wird auch hier nach Unterstützungsmöglichkeiten gesucht", so Joachim Lindicke. Eine Verwaltungshilfe beim Ausfüllen von Formularen werde ebenfalls angeboten. Seit Jahren sei die "Potsdamer Gärten Berlin-Brandenburg GmbH" Ausbildungsbetrieb, zurzeit mit sechs Lehrlingen.  Großen Wert werde auf ein hohes Fortbildungsniveau der Mitarbeiter gelegt.

Den zweiten Platz belegte der Gasthof "Zur Linde" aus Wildenbruch und über den dritten Platz konnte sich die REWE Markt GmbH aus Teltow freuen. Es gab Preisgelder, welche für Team-bildende Maßnahmen eingesetzt werden soll. So erhielt der Erstplatzierte einen Scheck in Höhe von 1.500 Euro, der Zweitplatzierte  1.000 Euro und der Drittplatzierte 500 Euro.

Alle Preisträger erhielten zudem einen kurzen Imagefilm, einen Pokal und eine  Urkunde sowie die frisch gedruckte Imagebroschüre zum Unternehmerpreis "Familienfreundlich in PM". Überdies schließt sich für das Jahr eine einjährige Werbekampagne für die Preisträger an. Sie werden in den Gremien des Kreistages, den Arbeitskreisen Schule/Wirtschaft und den Ausbildungsmessen vorgestellt.

Die weiteren Bewerber Kliniken Beelitz GmbH, Reha Klinikum „Hoher Fläming“ im Oberlinhaus gGmbH aus Bad Belzig und die Struik Foods Berlin GmbH aus Beelitz erhielten als Dankeschön für Ihre Teilnahme einen Blumenstrauß und sind ebenfalls in der Imagebroschüre benannt. Nach der Preisverleihung ist vor der Preisverleihung! Der Start für den Preis 2018 beginnt mit dem 1.12.17!

Broschüre Familienfreundlich in PM als PDF-Datei

Werder (Havel), 19. Mai 2017

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Ausschreibung auf Vergabemarktplatz

Auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg ist die Ausstattung des Fachraums und Vorbereitungsraums für den CvO-Schulerweiterungsbau Primarbereich ausgeschrieben worden. Die Angebotsfrist endet am 31. Mai 2017. Hier weitere Angaben:

Ausschreibung als PDF-Datei

Werder (Havel), 19. Mai 2017

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Treue Unterstützer vom Lions-Club für die Kita Anne Frank

Seit dem Frühjahr 2014 freut sich der Förderverein der Kita Anne Frank über das Engagement des Lions-Club Potsdam-Sanssouci für die Kita-Kinder. Von Spenden des Service-Clubs ist seitdem bereits ein Hochbeet gebaut worden, sind Motorikwände im Außenbereich entstanden und wurde ein Snoezelen-Raum neu gestaltet. Jetzt haben Mitglieder des Lions-Club erneut eine Spende an die Kita überreicht: Aus dem jährlichen Verkauf von Weihnachtskalendern ist einen Spendensumme von 4000 Euro zusammengekommen. Von dem Geld soll der Sportraum der Kita renoviert und umgestaltet werden.


Foto, hintere Reihe, von rechts: Bürgermeisterin Saß, Dr. Akram Nassif, Dr. Karl-Martin Schirdewan, Kita-Leiterin Bärbel Bachnick und Veronika Nassif.

Zur Geldübergabe hatten die Kinder extra ein kleines Programm vorbereitet. Auch Bürgermeisterin Manuela Saß bedankte sich beim Potsdamer Clubpräsident Dr. Karl-Martin Schirdewan und seinen Begleitern Veronika Nassif und Dr. Akram Nassif für das soziale Engagement des Clubs, der sich dem Dienst am Nächsten verschrieben hat. „We serve – Wir dienen“ - diesem internationalen Leitspruch der Lions fühlt sich der Lions-Club Potsdam-Sanssouci seit 1992 in besonderer Weise verbunden.

Die Wahl fiel einst auf die Kita Anne Frank, weil es sich um eine Integrationskita handelt, wie Dr. Schirdewan erklärte. Alltägliches Zusammenleben von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung sieht die kommunale Einrichtung als Voraussetzung für Toleranz und Verständnis. „Behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder werden durch die Freude am gemeinsamen Spiel gestärkt, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und dabei nach eigenen Wegen des Lernens zu suchen“, so Kita-Leiterin Bärbel Bachnick.

Werder (Havel), 19. Mai 2017

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Mit Hörenden und Gehörlosen „Linie 1“ inszeniert

Ein Mädchen vom Lande kommt auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen nach Berlin und lernt bei der Fahrt in der U-Bahn verschiedene Gestalten aus dem Berliner Milieu kennen. Es ist kurz gesagt der Inhalt des Musicals „Linie 1“. Was als erfolgreichste Inszenierung des Berliner Grips-Theaters gilt, wurde in den vergangenen Monaten in einem Musicalprojekt der evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Werder (Havel) und des Gebärdenchors der Berliner Gehörlosenseelsorge einstudiert.


Foto: Pfarrer Thimme, Bürgermeisterin Saß und Beteiligte beim Probenwochenende.

Am 20. Mai feiert das inklusive Musicalprojekt in Werder seine Premiere. Rund 500 Gäste werde zu den beiden Vorführungen am 20. Mai um 19.30 Uhr und 21. Mai um 17 Uhr in der Kirche erwartet. Regie führt Pfarrer Georg Thimme, es ist sein drittes Musicalprojekt in Werder. Für Gehörlose gedolmetscht wurde auch schon in früheren Inzenierungen. Dass aber sieben Gehörlose und vier Hörende, die in der Gebärdensprache reden können, unter den 60 sechs bis 60 Jahre alten Beteiligten sind, ist neu.

Als Vermittlerin ist Marina Barthel dabei, die 22-Jährige hat Deaf Studies an der Humboldt Universität studiert und sich mit der Welt der Gehörlosen vertraut gemacht. Sie hat beim Gebärdenchor der Gehörlosenseelsorge gearbeitet, ist inzwischen im Deaf Teens e.V. als Freizeitgestalterin tätig und hat mehrere Rollen, unter anderem als Punkerin, in der Werderaner Inszenierung übernommen. Das Projekt sei ein ganz besonderes, sagt Marina Barthel. Während Übersetzungen in die Gebärdensprache bei Kulturveranstaltungen häufig zu erleben sind, sei die Einbeziehung von Gehörlosen eher selten. „Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es klappt. Es ist auch nicht einfach, aber das Ergebnis wird toll sein“, sagt Marina Barthel.

Der Gehörlose Wolfgang Mescher, Leiter des Berliner Gebärdenchors, sieht das genauso. Der 51-Jährige tritt in mehreren Szenen des Musicals auf, unter anderem in der Rolle des alten Herrmanns. In dieser Szene der Inszenierung wird seine Gebärdensprache für das Publikum von Sprechenden übersetzt. Wolfgang Mescher macht die Arbeit großen Spaß. Sein Anspruch: Die Gebärden sollen besonders schön sein, es soll Spaß machen, zuzuschauen. Er selbst empfinde beim Singen in der Gebärdensprache den Rhythmus, den Schwung und die Poesie, sagt Wolfgang Mescher.

Charlotte Thimme spielt in der Inszenierung das Mädchen. Sie habe durch die Arbeit viele besondere Begegnungen gehabt und auch einige Wörter in Gebärdensprache gelernt. Einiges davon benötige sie auch in der Inszenierung. Besonders sehenswert findet die 17-Jährige, wie Gehörlose klatschen, indem sie beide Hände in der Luft schütteln. Der 54-jährige Detlev Baars spielt unter anderem eine Wilmersdorfer Witwe, sein Kostüm mit grauer Dauerwelle ruft bei den Beteiligten bei den Proben immer wieder ein Schmunzeln hervor. Bei der Arbeit an dem Musical habe er viel über die Welt der Gehörlosen gelernt. „Man geht aufeinander zu. Man versteht sich, weil man es möchte“, sagt Detlev Baars.

Der Charme des Stückes liege in der Aussage „Jeder Mensch ist etwas Besonderes und liebenswert“, sagt Pfarrer Georg Thimme. So begegnet ein Mädchen aus der Provinz auf der Suche nach ihrer großen Liebe in der Berliner U-Bahnlinie 1 ganz unterschiedlichen Charakteren. Von den alkoholsüchtigen Bettlern über ganz anders lebende Punks bis zur erfolgreichen Lady und den die Pension ihrer Männer verprassenden Witwen sind alle auf ihre Art liebenswert, sogar am Ende die Zug-Kontrolleure. „Alle gemeinsam haben schließlich den Mut, von einer besseren Welt zu träumen.“

Während der Probenarbeit hätten die Beteiligten erfahren, wie bereichernd es ist, sich aufeinander einzulassen, gegenseitig von den unterschiedlichen Fähigkeiten zu profitieren und gemeinsam ein besonderes Projekt auf die Beine zu stellen, sagt Pfarrer Thimme. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß zeigte sich nach einem Besuch beim letzten Probenwochenende beeindruckt von dem Projekt. „Hörende und Gehörlose können tatsächlich sehr schön miteinander musizieren“, so die Bürgermeisterin. „Den Besuchern dieser Inszenierung wird eindrucksvoll vor Augen geführt, wie Gebärden zu Klängen werden können.“

Zu sehen und zu hören ist dieses inklusive Musical-Projekt am 20. Mai um 19.30 Uhr und am 21. Mai um 17.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Werder sowie am 25. Mai auf dem Kirchentag in Berlin im „Zentrum Barrierefrei“ auf dem Messegelände.


Tickets für 10,- EUR (erm. 5,- EUR) gibt es online unter www.werder-musicals.de, telefonisch unter 03327/42691, in der Vorverkaufsstelle im Werderpark, Email an tickets@werder-musicals.de oder an der Abendkasse. Für den Besuch der Aufführung in Berlin wird eine Tages- oder Dauerkarte des Kirchentages benötigt.

Werder (Havel), 18. Mai 2017

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Nach Bombenfund gemeinsam erfolgreich agiert

Die kontrollierte Sprengung von zwei Fliegerbomben in Kemnitz ist am Donnerstagvormittag ohne Komplikationen abgelaufen. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß dankte Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg für die erfolgreiche Arbeit.



Sie dankte auch den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, den Feuerwehren von Werder (Havel) und Teltow, dem Wasser- und Abwasserzweckverband Werder Havelland, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Polizei, dem Autobahnamt, der Deutschen Bahn AG, der regiobus Potsdam Mittelmark  und allen weiteren Beteiligten für die Unterstützung der erforderlichen Maßnahmen.
 
Am Donnerstag um 8 Uhr war um die Fundstelle ein Sperrkreis von einem Kilometer Radius gebildet worden. Rund ein Dutzend Häuser von Anwohnern wurden evakuiert, in der Notunterkunft im Gemeindezentrum fanden sich etwa 15 Kemnitzer ein. Andere Betroffene waren bei der Arbeit oder kamen anderswo unter. Betroffen waren  außerdem Teile eines Golfplatzes, eine Kleingartenanlage, ein Pferdegestüt und die Westseite des Kemnitzer Gewerbegebietes mit einer Lagerhalle. 
 
Bis zur Aufhebung des Sperrkreises gegen 10.45 Uhr mussten zeitweise die Autobahn A10 und die Bahnstrecke des RE1, die den Sperrkreis durchkreuzten, voll gesperrt werden. Der Strom der Oberleitungen der Bahnstrecke in dem Abschnitt wurde abgestellt. Laut Angaben der Landespolizei kam es auf beiden Seiten des für eine dreiviertel Stunde gesperrten Autobahnabschnitts zwischen Potsdam-Nord und Groß Kreutz zu Rückstauerscheinungen, Unfälle habe es aber nicht gegeben.
 
Die Sprengung selbst erfolgte gegen 10.30 Uhr. Über dem Fundort im Wald  war zu diesem Zeitpunkt eine Matschwolke zu erkennen. Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Kollege Gerd Will vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg hatten sich unter einer etwa 300 Meter entfernten Eisenbahnbrücke in Sicherheit gebracht. Mike Schwitzke erläuterte eine viertel Stunde später Pressevertretern den Ablauf der Sprengung.
 
Die beiden 70-Kilo-Bomben waren am Grund eines etwa drei Meter tiefen Trichters gefunden worden. Nachdem Sprengsatz und Zünder neben der Bombe installiert waren, wurde der Trichter mit Folie abgedichtet und 16.000 Liter Wasser befüllt. Dazu standen drei Tanklöschzüge der Feuerwehren Werder, Glindow und Teltow bereit, das Wasser wurde über Schläuche an die Fundstelle geführt. Mit der Befüllung, die an leichter zugänglichen Stellen auch mit Materialien wie Stroh oder Sand erfolgen kann, wird vermieden, dass Material in der Umgebung versprengt wird, wie Mike Schwitzke erklärte.
 
Das Waldstück, in dem die Bomben gefunden wurden, ist beim Kampfmittelbeseitigungsdienst als Verdachtsfläche bekannt. Laut Mike Schwitzke wurden in dem Bereich nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Rote Armee Munition vom früheren, nahen Wehrmachts-Fliegerhorst in den Havelauen vernichtet. Die Krater sind im Wald noch sichtbar, doch offenbar nicht immer waren die Sprengungen erfolgreich.
 
Zunächst hatten Jugendliche die Freiwillige Feuerwehr in Werder (Havel) vor einigen Tagen über einen Bombenfund in dem Waldstück bei Kemnitz verständigt. Die 10-Kilo-Bombe war noch transportfähig und konnte durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert werden. Bei der vorsorglichen Suche nach weiteren Kampfmitteln stieß Mike Schwitzke dann auf jene zwei 70-Kilo-Splitterbomben der Bauart SD70, die jetzt kontrolliert gesprengt worden sind.
 
Noch eine viertel Stunde nach der Sprengung tropfte Wasser von den Bäumen, Folienreste lagen in den Bäumen und auf dem Waldboden verteilt und werden in den nächsten Tagen geräumt. Durch die Sprengkraft wurde aus dem etwa drei Meter ein etwa fünfeinhalb Meter tiefer Trichter. Ein etwa 40 Zentimeter langes Metallteil blieb von den beiden Bomben sichtbar, der Rest des Materials verschwand  im Boden.
 
Mike Schwitzke hat nach eigenen Angaben bislang etwa 80 Bombenentschärfungen durchgeführt, wobei aufgrund  der seit dem Zweiten Weltkrieg vergangenen Jahrzehnte ein Transport oder eine Entschärfung der Bomben immer seltener möglich sei. „Die Zünder werden immer labiler und wir müssen immer öfter Ort sprengen“, sagte  Schwitzke.
 
In Abstimmung mit den Waldeigentümern sollen in dem Kemnitzer Waldstück weitere Suchmaßnahmen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst stattfinden, wie der Sprengmeister am Donnerstag ankündigte. Bürgermeisterin Manuela Saß ist froh darüber. Sie appellierte an die Bürger und insbesondere auch an die jüngere Generation, die Gefahr von Fundmunition nicht zu unterschätzen.
 
„Je länger die Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie“, so die Bürgermeisterin. Schon beim Verdacht, dass es sich bei metallischen Gegenständen um Fundmunition handeln könnte, sollten und müssen Bürger unverzüglich die Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle benachrichtigen. In Werder sei zwar  16 Jahre lang keine Fundmunition mehr gefunden worden. „Der aktuelle Fall zeigt uns aber, dass wir vorsichtig bleiben sollten“, so die Bürgermeisterin.

Werder (Havel), 11. Mai 2017

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Sperrkreis in Kemnitz wieder aufgehoben

Der Sperrkreis in Kemnitz ist am Donnerstag, 11. Mai, um 10.45 Uhr aufgehoben worden, der Verkehr kann wieder ungehindert fließen. Nach einem Munitionsfund waren am Vormittag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zwei Weltkriegsbomben kontrolliert gesprengt worden, der Sperrkreis galt sei 8 Uhr. Es gab keine Komplikationen. Bürgermeisterin Manuela Saß dankte Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg für die erfolgreiche Arbeit.

Werrder (Havel), 11. Mai 2017

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Weltkriegsbomben in Kemnitz entdeckt. Rathäuser am 11. Mai geschlossen

Zwei Fliegerbomben in Kemnitz müssen am Donnerstag kontrolliert gesprengt werden. Die Autobahn A10 und die Eisenbahnstrecke des RE1 werden zeitweilig voll gesperrt. Die Rathäuser in Werder bleiben am Donnerstag geschlossen.



In der Gemarkung des Werderaner Ortsteils Kemnitz sind im Rahmen der regelmäßigen Suche nach Kampfmitteln zwei 70-Kilogramm-Weltkriegsbomben gefunden worden. Die beiden Fliegerbomben deutscher Herkunft befinden sich auf einer Kampfmittel-Verdachtsfläche und gehören zu einem früheren nahen Fliegerhorst der Wehrmacht. Sie sind nicht mehr transportfähig und müssen kontrolliert gesprengt werden, das soll im Verlauf des Donnerstag, den 11. Mai, erfolgen. Es wird ein Sperrkreis mit einem Radius von etwa 1 Kilometer gebildet. Der Sperrkreis muss am Donnerstag, 11. Mai, bis 8 Uhr evakuiert sein.

Betroffen sind u.a. Bewohner aus rund einem Dutzend Häuser am Ostrand des Dorfs Kemnitz und an der Dicken Eiche, Teile des Kemnitzer Golfplatzes, eine Kleingartenanlage, das Gestüt Bon Homme und die Westseite des Kemnitzer Gewerbegebietes mit einer Lagerhalle des Unternehmens Herbstreith & Fox. Das Unternehmen Sodexo befindet sich nicht wie gestern angekündigt im Sperrkreis, die Grenze wurde am Rand entsprechend korrigiert. (Die Grafik im Anhang ist eine grobe schematische Darstellung.) Die Unternehmen und Bürger wurden und werden durch die Stadt informiert.

Die Eisenbahnstrecke des RE1 und die Autobahn A10 durchkreuzen den Sperrkreis, es sind zeitweise Vollsperrungen der beiden Strecken erforderlich, die durch die Autobahnpolizei mit der Auobahnmeisterei und durch die DBAG durchsetzt werden. Die Beeinträchtigungen auf den beiden Strecken werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst auf das unvermeidbare Maß beschränkt werden.

Im Werderaner Rathaus sind am Mittwochvormittag mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg, der Bahn, der Polizei, dem Landratsamt, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Werder (Havel)  und weiteren Beteiligten letzte Abstimmungen erfolgt. Fast alle Rathausmitarbeiter werden an der  Evakuierung und die Durchsetzung der Sperrmaßnahmen beteiligt sein, sie werden dabei von Kräften der Landespolizei unterstützt.

Auf der Homepage der Stadt Werder (Havel werder-havel.de wird am Donnerstag über die Aufhebung des Sperrkreises informiert. Auch die regionalen Medien erhalten entsprechende Informationen.

Bewohner und Berufstätige müssen bis spätestens 8 Uhr ihre Unterkünfte, Arbeitsorte und den Sperrkreis verlassen haben. Wer keine alternative Unterbringungsmöglichkeit hat, kann sich im Kemnitzer Gemeindezentrum, Kemnitzer Dorfstraße 27 B, einfinden. Dort wird am Donnerstag ab 7 Uhr eine Unterkunft für betroffene Bürger eingerichtet.

Betroffene Bürger können sich über die Größe des Sperrkreises in der Stadtverwaltung Werder (Havel) unter der Telefonnummer 03327-783 349 am heutigen Mittwoch bis 19 Uhr und am Donnerstag ab 7 Uhr informieren. Auch hilfsbedürftige Anwohner können sich an diese Telefonnummer wenden, wenn sie Unterstützung benötigen. Darüber hinausgehende Informationen können unter der Telefonnummer nicht erteilt werden.

Beide Rathäuser und das Stadtarchiv bleiben am Donnerstag geschlossen. Der Bürgerservice wird mit einer Notbesetzung arbeiten.

Werder (Havel), 9. März 2017

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Baumblütenfest mit vielen treuen Besuchern

Eine verregnete Woche, eingebettet in zwei schöne Wochenenden - die Stadt Werder (Havel) hat trotz der Wetterkapriolen eine positive Bilanz des 138. Baumblütenfestes gezogen. "Unser Baumblütenfest hat viele treue Besucher", so Bürgermeisterin Manuela Saß am Sonntagnachmittag. "Zu den meisten Veranstaltungen und Konzerten und zu den besucherträchtigen Wochenenden mit dem 1. Mai ließ uns auch Petrus nicht im Stich."

Besonders der 30. April und der 6. Mai seien mit jeweils mehr als 20.000 Bahnanreisen besucherstarke Tage gewesen, so die Bürgermeisterin. Insgesamt schätzte die Bundespolizei die Zahl der Bahnanreisen bis Samstagabend auf rund 70.000, am Sonntag wurden bis zum Abend nochmals rund 6.000 Bahnanreisen erwartet. "Die Händler an der Festmeile, mit denen ich gesprochen habe, waren trotz einiger schwacher Wochentage mit dem Verlauf zufrieden und auch die Plantagen unserer Obstbauern waren zumindest an den Wochenenden gut besucht." Angesichts der zu erwartenen Frostschäden seien die Einnahmen vom Baumblütenfest für die Obstbauern in diesem Jahr besonders wichtig.

Manuela Saß dankte den Werderanern und den Gästen für ihr Verständnis für die Maßnahmen, die in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Sicherheitslage getroffen werden mussten. "Es gab überwiegend Verständnis für die zusätzlichen Sperrungen." Sicherheitspartner, Sanitäter, Ordner, Rettungsdienst, Rathausmitarbeiter  Feuerwehr und besonders auch der Bundes- und Landespolizei hätten durch ihre Präsenz dafür gesorgt, dass sich die Gäste des Blütenfestes sicher fühlen können. "Auch dafür möchte ich Danke sagen."

Die volksfesttypischen Straftaten, die es dennoch gegeben habe, müssten ins Verhältnis zum Besucherandrang gesetzt werden. "Die überwiegende Zahl der Gäste kommt nach Werder, um hier friedlich mit Freunden oder mit der Familie den Frühling zu feiern und den Obstwein maßvoll  zu genießen", so die Bürgermeisterin am Sonntagnachmittag. Davon sei auch die familiäre Stimmung auf der Festmeile und den Obsthöfen geprägt. Besonders der 1. Mai und der Sonntag seien wirkliche Familientage gewesen.

Die neue Baumblütenkönigin Christin Schiffner machte bei ihrer Rundfahrt auf der Festmeile auch bei den Sicherheitspartnern Station und würdigte deren Arbeit. Das Programm-Highlight der Festwoche aus ihrer Sicht war neben dem Werdertag der große Festumzug, an dem zur Festeröffnung 70 Gruppen mit 49 Wagen teilgenommen hatten.

Werder (Havel), 7. Mai 2017

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Abwassererschließung in Bliesendorf

Ab dem 8. Mai bis voraussichtlich zum Jahresende erfolgt in der Bliesendorfer Dorfstraße, im Plötziner Weg und in einem Teilabschnitt der Bliesendorfer Poststraße die Schmutzwassererschließung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband. Die Arbeiten werden durch die TEG GmbH ausgeführt. Sie beginnen im Abschnitt Bliesendorfer Dorfstraße zwischen Plötziner Weg und Glindower Straße und werden als Wanderbaustelle bis zum östlichen Ortsausgang fortgeführt. Die Fahrbahn wird abschnittsweise halbseitig gesperrt, es werden mehrere Ausweichstellen in der Baustrecke eingerichtet und die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Im Bedarfsfall kann es notwendig werden, den Verkehr mittels einer Lichtzeichenanlage zu regeln. Stadt und WAZV bitten um Verständnis.

Werder (Havel), 5. Mai 2017

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Dem Wetter trotzen beim Werder-Tag

Der Blick aufs Wetter-Radar machte etwas Hoffnung für den Werder-Tag am Dienstag beim Baumblütenfest, das noch bis zum 7. Mai in Werder (Havel) gefeiert wird. Und tatsächlich hörte der anfängliche Starkregen eine halbe Stunde nach dem Start des von Schulen, Vereinen, Clubs und Einzelkünstlern gestalteten Nachmittagsprogramms auf. Die meist jungen Bühnen-Protagonisten tanzten und sangen sich, unterstützt vom Publikum, warm. Und als die Kinder der Kita Anne Frank ein kleines Sportprogramm vorführten, gesellte sich Bürgermeisterin Manuela Saß dazu und machte mit.



Traditionell gehört die Bühne am Markt an einem Tag des Blütenfestes – dem Werder-Tag - den Werderanern. In diesem Jahr traten nach der Eröffnung durch die neue Baumblütenkönigin Christin Schiffner und Bürgermeisterin Saß 18 Gruppen und Einzeldarsteller zum Werder-Tag auf. So führten Kinder der Kita Inselstadt einen Feuertanz auf und auch der Schulchor der Carl-von-Ossietzky-Schule sorgte für gute Laune. Gruppen des Werderaner - und des Glindower Karnevalsclubs waren ebenso unter den Aufführenden wie Kinder der Kita Märchenwald, die Tanzgruppen von Traumfänger, Anymotion-Dance und TanzBoden, die Pirates Cheerleader oder der Werder-Barde Karsten Perenz.

Bürgermeisterin Manuela Saß überreichte der Theatergruppe des Ernst-Hackel-Gymnasiums nach ihrem Auftritt einen Scheck über 1.000 Euro. Das Geld kommt in die Reisekasse zur Beteiligung an den World Finals von „Odyssey of the mind“ in Michigan, USA. Im März hatten Mädchen der Jahrgangsstufe 9 des Werderaner Gymnasiums das Deutschlandfinale des Kreativwettbewerbs für Kinder, Schüler und Studenten gewonnen und sich damit für Michigan qualifiziert.

Für den Abend wurde die Rockband Six in Werder (Havel) erwartet, die sich als Stammgast des Blütenfestes eines großen und wetterfesten Stammpublikums gewiss sein kann - zumal es in dieser Formation der letzte Auftritt der Band in Werder sein sollte.

Werder (Havel), 2. Mai 2017

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Viel Verständnis für die Sperrmaßnahmen zum Blütenfest

Die umfangreichen Sperrmaßnahmen beim 138. Baumblütenfest in Werder (Havel) sind am ersten Festwochenende  auf großes Verständnis bei den Besuchern und den Anwohnern getroffen. "Es gab an den beiden Sperrkreisen alles in allem lösbare Probleme. Die Anwohner waren informert und zeigten Verständnis. Und auch viele Gäste hatten sich im Vorfeld kundig gemacht und reisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an", sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große am Montagnachmittag.

Die Sperrmaßnahmen würden auch für das kommende Festwochenende gelten. Christian Große appellierte deshalb einmal mehr an die Gäste, auch am 6. und 7. Mai mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. "Im Bereich der Festmeile gibt es dann erneut keine Parkplätze." Den Anwohnern dankte er für ihre Besonnenheit und ihr Verständnis für die zusätzlichen Maßnahmen, die aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Abstimmung mit den Sicherheitspartnern getroffen werden mussten.

Am ersten Festwochenende und besonders am Sonntag war das Baumblütenfest gut besucht. Nach 11.700 Zuganreisen am Samstag sind am Sonntag von der Bundespolizei insgesamt fast 21.000 Zuganreisen geschätzt worden. Knapp 3.000 weitere Gäste reisen mit Schiffen an, am Samstag waren es 1.600. Am Montag wurde die Zahl der Zuganreisenden bis 13 Uhr auf insgesamt 3.700 geschätzt.

Die Besucherspitze am Sonntag war auch auf den Obsthöfen zu spüren gewesen, so Walter Kassin, Vorsitzender des  Obst- und Gartenbauvereins in Werder (Havel). "Nach den Frösten und den zu erwartenden Ernteverlusten freuen sich die Obstbauern über die Gäste in diesem Jahr ganz besonders." Die frisch gekürte Blütenkönigin Christin Schiffner war am Festwochenende neben der Festmeile auch auf den Obsthöfen unterwegs und wurde von den Obstbauern und ihren Gästen willkommen geheißen. Zudem gab sie dem rbb-Journal "Brandenburg aktuell" am Samstag bereits ein erstes kurzes Fernsehinterview.

Sportlicher Höhepunkt des Blütenfestes war am Festsonntag der Baumblütenlauf, Stadtsportbund-Vorsitzender Klaus-Dieter Bartsch konnte mit 358 Teilnehmern im Stadtwald einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Die Läufer seien zwischen 4 und 74 Jahre alt gewesen. Prominenter Gast war der zweimalige Olympiateilnehmer und frisch gekürter deutscher Meister im 20-km-Straßengehen Christopher Linke aus Werder (Havel), der seine Liebe zur Leichtatletik im Werderaner Stadtpark gefunden hat.

Am gut besuchten Festumzug zur Festeröffnung hatten am Samstag 70 Gruppen mit 49 Wagen teilgenommen.  Der Baumblütenball, der traditionell am Freitagabend vor dem Fest auf der Bismarckhöhe stattfand, hatte mehr als 400 Gäste. Mit dem Ex-Puhdys Frontmann Maschine, Pop-Sänger Sebastian Hämer und der Violin-Virtuosin Barbara Helfgott mit ihrem Ensemble Rondo Vienna gab es gleich drei Headliner für den festlichen Abend.

Morgendliches Highlight am Montag war das traditionelle Hähnewettkrähen am 1. Mai. Waren die kleinen Hähne in den Vorjahren häufig besser als die großen, so war es in diesem Jahr umgekehrt: Sieger wurde  der Geltower Klaus Klaven mit seinem Vorwerkhahn, der die Bewohner des Hohen Wegs mit 157 Kikerikis auf den Tag einstimmte. Bei den kleinen Hähnen siegte der Antwerpener Bartzwerg von Uwe Heese aus Glindow mit 118 Krähern. Publikumsliebling war ein Bantam-Zwerghahn von Manfred Rachlitz aus Werder, der zwar "nur" 88-mal krähte, dafür aber der einzige Hahn mit einem Namen war: "Sir Gudrun".

Bürgermeisterin Manuela Saß dankte am Montagnachmittag den Sicherheitspartnern, den Sanitätern und Ordnern, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr und besonders auch der Bundes- und Landespolizei, die durch ihre Präsenz dafür gesorgt hätten, dass sich die Gäste des Blütenfestes sicher fühlen können. Die volksfesttypischen Straftaten müssten ins Verhältnis zum Besucherandrang gesetzt weden. "Die überwiegende Zahl der Gäste kommt nach Werder, um hier friedlich mit Freunden oder mit der Familie den Frühling zu feiern und den Obstwein maßvoll  zu genießen." Davon sei auch die familiäre Stimmung auf der Festmeile und den Obsthöfen geprägt.

Am Dienstagabend wird beim Werdertag die Rockband Six, ein alter Bekannter des Blütenfestes, ihr letztes Konzert in Werder (Havel) geben. (19 Uhr, Bühne Am Markt). Die Band wird in dieser Formation aufgelöst. Zuvor werden Kitas, Schulen, Vereine und Clubs aus der Sadt ein Bühnenprogramm gestalten. Zum Familientag am Mittwoch bieten alle Schaustellergeschäfte ermäßigte Eintrittspreise. Am Donnerstag dann wird Peter Schilling, musikalischer Globalplayer seit den 80er-Jahren, ein Konzert an der Regattastrecke geben.

Werder (Havel), 1. Mai 2017

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Mit dem Bus oder Fahrrad zum Baumblütenlauf

Sportlicher Höhepunkt des am Samstag beginnenden 138. Baumblütenfestes ist auch in diesem Jahr der Baumblütenlauf. Dazu werden am Sonntag, den 30. April, ab 9 Uhr mehr als 300 Teilnehmer im Stadtwald erwartet. Cheforganisator Klaus-Dieter Bartsch weist darauf hin, dass aufgrund einer geänderten Verkehrsführung die Anfahrt zum Stadtwald nicht wie in den letzten Jahren über die Kemnitzer Straße, sondern nur über die Brandenburger Straße möglich ist. Die Richtung der Einbahnstraße im Elsebruchweg wird umgedreht. Zudem seien nur sehr beschränkte Parkmöglichkeiten am Stadtwald vorhanden. „Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den Öffentlichen Verkehrsmitteln zum Blütenlauf zu kommen“, empfiehlt Klaus-Dieter Bartsch. Das wird von der Stadt auch den Besuchern des Baumblütenfestes empfohlen.

Treffpunkt des Baumblütenlaufs ist der Eingang des Stadtwalds im Elsebruchweg. Die Ausschreibung zum Baumblütenlauf ist unter diesem Link hier im Internet zu finden, Informationen gibt es auch telefonisch unter (03327) 783 325.

Werder (Havel), 27. April 2017

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Festlegungen zum 138. Baumblütenfest

Zum Baumblütenfest vom 29. April bis 7. Mai 2017 sind wieder umfangreiche ordnungs- und verkehrsrechtliche Anordnungen getroffen worden. Die Polizei, das Ordnungsamt und weitere Ordner werden an allen Festtagen des Baumblütenfestes in der Stadt präsent sein, um sie auch durchzusetzen. Für WC-Verweigerer werden Bußgelder in Höhe von 35 Euro erhoben, hinzu kommen Gebühren von etwa 29 Euro. Zudem gilt im gesamten Festbereich ein Glasflaschenverbot, das Mitführen und der Verkauf von Glasflaschen ist verboten.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besteht für Bürger in der Woche des Baumblütenfestes die Möglichkeit, unter der Tel. 0162 / 339 9972 Kontakt zur Stadtverwaltung Werder (Havel) aufzunehmen:

1. an den Wochenenden (29./30. April und 6./7. Mai und am 1. Mai von 10 bis 22 Uhr
2. vom 2. Mai bis 4. Mai von 18 bis 22 Uhr
3. am 5. Mai von 16 bis 22 Uhr.


In einem Rundbrief sind Werderaner Bürger in der vorigen Woche von den verkehrsrechtlichen Anordnungen in Kenntnis gesetzt. An den Wochenenden vom 29. und 30. April mit 1. Mai und vom 6. und 7. Mai werden deutlich mehr Innenstadtbereiche von Werder (Havel) für Kraftfahrzeuge abgesperrt sein als in den Vorjahren. Besuchern des Festes wird dringend empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Stadt ist weiträumig gesperrt und es wird im Nahbereich der Festmeile keine Parkplätze geben.

Stadtbereiche innerhalb eines Außenrings werden an den Festwochenenden und am 1. Mai nur für Anlieger mit Personalausweis mit Kraftfahrzeug befahrbar sein. Für Gäste der Anlieger wird das Fahren im Außenring nur bis 10 Uhr möglich sein. Der Festbereich in einem Innenring wird ab 12, auf der Insel bereits ab 10 Uhr auch für Anlieger nicht mehr befahrbar sein. (siehe Karte im Anhang). Der Zugang der Rettungskräfte. In alle Stadtbereiche wird trotz der Verkehrseinschränkungen gewährleistet bleiben.

Der Festumzug zur Eröffnung des Blütenfestes am Samstag, den 29. April, beginnt in der Moosfennstraße. Sie ist deshalb am 29. April ab 9 Uhr gesperrt. Start des Umzuges ist um 13 Uhr, er führt durch die Brandenburger Straße bis auf den Marktplatz der Inselstadt Für den Zeitraum des Umzugs ist die Brandenburger Straße ab Moosfennstraße auch für Anlieger voll gesperrt.

Klicken Sie hier zu einer größeren Ansicht!

Karte zur Verkehrsführung als PDF-Datei


Werder (Havel), 27. April 2017

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Vorinformation zum Vergabeverfahren Blütentherme



Die Stadt hat den anstehenden Beginn des Vergabeverfahrens zur Blütentherme mit einer europaweiten Vorinformation angekündigt. Bis zum 19. Mai 2017 um 11 Uhr haben Interessenten Zeit, sich für eine Teilnahme am Vergabeverfahren, das als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden soll, anzumelden. Nur Unternehmen, die im Rahmen der Vorinformation ihr Interesse bekunden, können im Vergabefahren berücksichtigt werden. Die vollständige Vorinformation ist unter anderem auch auf der Homepage der Stadt zu finden.

In einem ersten Schritt des Vergabeverfahrens, dem Teilnahmewettbewerb, werden voraussichtlich Ende Mai alle Unternehmen, die ihr bei der Vorinformation angekündigtes Interesse bestätigt haben, zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Die Frist dafür beträgt mindestens 30 Tage. Daraufhin wird entsprechend der zuvor bekanntgegebenen Auswahlkriterien eine Auswahl der geeignetsten Bewerber getroffen.

In einem nachfolgenden zweiten Schritt wird in ein Verhandlungsverfahren eingetreten, in dem die ausgewählten Bieter ihre konkreten Angebote für die Fertigstellung und den Betrieb der Therme erarbeiten und erörtern können. Am Ende des Verhandlungsverfahrens soll mindestens ein zuschlagfähiges Angebot für die Gesundheits- und Wellnesstherme mit Familien- und Sportbad vorliegen.

Mit der jetzt veröffentlichten Vorinformation wird nach Interessenten gesucht, die „das Projekt betriebswirtschaftlich optimiert und nachhaltig überplanen und fertigstellen sowie langfristig wirtschaftlich tragfähig betreiben und instand halten“ wollen. Durch den neuen Partner sind die Planungs- und Bauleistungen zu erbringen und zu finanzieren. Die Stadt ist bereit, nach mängelfreier Abnahme die Kosten zu vergüten.

Die fertiggestellte Therme ist im Anschluss durch den privaten Partner zu betreiben und instand zu halten. Für den Betrieb ist ein tragfähiges und nachhaltiges Konzept zu erarbeiten. Die Therme ist während der Vertragslaufzeit in einem mangelfreien und voll funktionsfähigen Zustand zu unterhalten. Es können auch andere Finanzierungs- und Betreibermodelle mit vergleichbarem Sicherheitsprofil angeboten werden.

Das Vergabeverfahren findet im Ergebnis eines Beschlusses der Stadtverordneten vom 9. März statt. 17 Stadtverordnete hatten für einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion gestimmt, neun dagegen. Die Stadt hatte sich von ihrem früheren Partner, der Kristall Bäder AG, im Ergebnis eines Rechtsstreits vor einem Jahr getrennt. Die Therme ist Sachverständigen zufolge gut zur Hälfte fertiggestellt. Im vorgeschalteten Interessenbekundungsverfahren, mit dem der Markt erkundet worden war, hatten sich im vergangenen Jahr acht Interessenten gemeldet.

Die vollständige Vorinformation finden Sie hier:

http://www.werder-havel.de/pdf/17/
2017_Bluetentherme_Bekanntmachung.pdf


Werder (Havel), 26. April 2017

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Die besten Obstweine zum 138. Baumblütenfest

Zur Verleihung der Goldenen Kruke 2017 hat Bürgermeisterin Manuela Saß die Vielfalt und Qualität der eingereichten Obstweine Werderaner Obstbauern und Hobbygärtner gewürdigt. Neben Klassikern wie Kirsch, Erdbeere oder Johannisbeere seien von den Testern zum Beispiel auch Sorten wie Löwenzahn oder Fliederblüte zu verkosten gewesen. „Der Wettbewerb um die besten Obstweine führt zu immer neuen Ideen und zu immer besseren Weinqualitäten“, so die Bürgermeisterin.



Rechtzeitig vor dem 138. Baumblütenfest in Werder (Havel) vom 29. April bis zum 7. Mai 2017 hatte der Werdersche Obst- und Gartenbauverein gemeinsam mit der Stadt Werder (Havel) am Donnerstag im Tannenhof wieder die besten Obstweine der Saison mit Goldenen, Silbernen und Bronzenen Kruken prämiert. In neun Kategorien wurden insgesamt 27 Kruken vergeben. Die Medaillen sind beim Baumblütenfest an den Obstweinständen zu finden.

Eine Jury aus 32 Mitgliedern, darunter die Bürgermeisterin, 14 ehemalige Baumblütenköniginnen, Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens in Werder (Havel), hatte in diesem Jahr insgesamt 231 hausgemachte Obstweine zu verkosten. Die Zahl der eingereichten Proben war ein neuer Rekord. Die besten Benotungen erhielten mit 1,68 ein Birnenwein von Ulrich Gaube und ein Apfel-Quitte-Wein von Bernd Lorenz, dicht gefolgt von einem Himbeerwein von Thomas Herzog, der mit 1,7 bewertet wurde.



Wegen des wachsenden Interesses waren die Wettbewerbsmodalitäten in diesem Jahr verändert worden. In Vorjahren hatte jedes Jurymitglied bis zu 40 Obstweine zu verkosten. „Dies geschah auf Grund der Menge und der Gruppentätigkeit doch ziemlich unter Zeitdruck“, erinnert sich der Vorsitzende des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins, Walter Kassin. In diesem Jahr sei deshalb eine neue Form der Verkostung eingeführt worden, ähnlich der in Weinbaugebieten. Im Ergebnis hatte jeder Tester immer noch 29 Proben zu bewerten.

In einer lockeren Atmosphäre wurden, auch fachsimpelnd, die Weine verkostet. Wasser, Brot und Käsewürfel standen zur Neutralisierung des Geschmackes bereit. „Es wurde in erster Linie der Geschmack und die Identität der Frucht, die letztendlich den Wein erkennbar machen soll, bewertet“, so Walter Kassin. Zur Ermittlung der Sieger wurde das Prinzip der Schulbenotung angewendet. Das neue Auswahlprozedere sei ein Erfolg und werde beibehalten, so Walter Kassin.

Ergebnisse Goldene Kruke als PDF-Datei


Werder (Havel), 21. April 2017

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Zusätzliche Züge der Deutschen Bahn zum 138. Baumblütenfest

Traditionsgemäß findet auch diesjährig vom 29. April bis 07. Mai 2017 das mittlerweile 138. Baumblütenfest in Werder (Havel) statt. Zu diesem traditionellen Familienfest wird speziell an den Hauptveranstaltungstagen am 29.04., 30.04., 01.05. sowie vom 06. bis 07.05.17 ein Sonderzugprogramm durch die DB Regio NO gefahren, um angesichts des zu erwartenden Fahrgastaufkommens die erforderlichen Beförderungskapazitäten anzubieten.

Erweitertes Zugangebot auf der RE Linie 1

Zusätzlich zu Zügen der Linie RE 1 setzt die DB Regio an den o. g. Veranstaltungstagen von 10:00 bis ca. 00:30 Uhr Entlastungszüge [„Baumblüten-Express“] zwischen Bln. Zool. Garten und Werder (Havel) ein, die auf allen Unterwegsstationen halten.
In Tagesrandlage verkehren zwei zusätzliche Züge von Werder (Havel) nach Brandenburg (ab 00:13 und 00:53 Uhr).

geänderte Zugbildung und Linienführung RB Linie 22

Die Züge der RB Linie 22 von Königs Wusterhausen via Berlin-Schönefeld Flughafen verkehren an den Hauptveranstaltungstagen jeweils von 09:00 bis 22:00 Uhr umgeleitet nach/von Werder (Havel). Die Halte in Golm, Potsdam Park Sanssouci, Charlottenhof und Potsdam Hbf entfallen ersatzlos.

Sonderfahrplan zu Baumblüte RE1 als PDF-Datei
Sonderfahrplan zu Baumblüte RB22 als PDF-Datei


Werder (Havel), 21. April 2017

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Schließzeiten der Stadtverwaltung Werder (Havel) im Mai

Aus organisatorischen Gründen muss die Sprechzeit am Samstag, den 6. Mai, im Bürgerservice und in der Stadtbibliothek ausfallen. Dort gibt es an sich jeden ersten Samstag im Monat Sprechzeiten der Verwaltung.

Eine Annahme/ Rückgabe von Ausleihen über die Medienbox der Stadtbibliothek kann in der Zeit vom 28. April bis 8. Mai nicht erfolgen.

Am Freitag, den 26. Mai, findet keine Sprechstunde der Stadtverwaltung Werder (Havel) statt. Die beiden Rathäuser in der Eisenbahnstr. 13/14 und in der Kirchstr. 6/7, der Bürgerservice, die Bibliothek und das Archiv bleiben geschlossen.

Werder (Havel), 20. April 2017

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Die regiobus informiert: Mit dem Bus zum 138. Baumblütenfest



Vom 29.4. bis 7.5.2017 laden Blütenpracht und Volksfeststimmung zu einem Ausflug nach Werder (Havel) ein. Sicher und bequem gelangen die Besucherinnen und Besucher aus Potsdam und dem Umland mit den Bussen der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH und der Verkehrsgesellschaft Belzig mbH (VGB) zum 138. Baumblütenfest und zurück.

Von Dienstag bis Freitag fahren die Busse aller Linien nach regulärem Fahrplan. Bei Bedarf werden gegen 23:00 Uhr zusätzliche Rückfahrten auf der Linie 631 nach Potsdam angeboten. Da es im Stadtgebiet Werder (Havel) zu Einschränkungen des Verkehrsraumes kommen kann, können Haltestellenverlegungen erforderlich werden. Fahrgäste beachten bitte die entsprechenden Hinweise an den betroffenen Haltestellen.

Buslinien 631 [Potsdam – Werder (Havel]) und 632 (Werder (Havel), Bahnhof – Zum Havelstrand – Phöben)

Gültig an beiden Wochenenden und am Montag, den 1. Mai 2017
Bis ca. 09:00 Uhr fahren die Busse der Linie 631 zu den regulären Fahrzeiten auf dem normalen Linienweg. Ab etwa 09:00 Uhr fahren die Busse innerhalb von Werder ab der Haltestelle „Strengbrücke“ durch die Potsdamer Straße und enden an der Haltestelle „Am Gutshof“ in der Stadtmitte direkt am Festgelände. Die Abfahrt der Linie 631 in Richtung Potsdam erfolgt ebenfalls an der Haltestelle „Am Gutshof“. Von 10:00 bis 23:30 Uhr wird im 20-Minuten-Takt gefahren, zur Rückfahrt nach Potsdam (letzte Abfahrt 23:30 Uhr) werden bei Bedarf weitere Fahrzeuge eingesetzt.
An den Wochenenden und am 1. Mai wird die Linie 632 von den Havelauen kommend über die Kemnitzer Chaussee, Brandenburger Straße, Berliner Straße und Potsdamer Straße bis zur Haltestelle „Am Gutshof“ verlängert und ersetzt damit die Linie 631 im Abschnitt Phöbener Straße – Strengbrücke. Der Bahnhof wird in diesem Zeitraum nicht direkt angefahren, ist aber mit einem kurzen Fußweg von der Haltestelle „Phöbener Straße“ zu erreichen. Die Busse verkehren Samstag, Sonntag und am 1. Mai zwischen ca. 09:00 und 23:00 Uhr stündlich im Abschnitt Havelauen – Gutshof. Samstags wird erstmalig alle zwei Stunden ein Busverkehr nach Phöben eingerichtet.

Buslinie 633 (Werder – Glindow – Bliesendorf)

Gültig an beiden Wochenenden und am 1. Mai 2017
Die Busse der Linie 633 fahren ab 08:30 Uhr nicht zwischen „Bahnhof Werder“ und „Werder, Am Gutshof“. Alle Fahrten beginnen an der zentralen Bushaltestelle am Gutshof und werden von Glindow bis Bliesendorf verlängert. Es gilt ein Sonderfahrplan im Zwei-Stunden-Takt.

Buslinie 630 (Kemnitz – Werderpark)

Gültig an beiden Wochenenden und am 1. Mai 2017
Aufgrund umfangreicher Sperrungen im Stadtgebiet von Werder verkehren die Busse der Linie 635 nicht an den Wochenenden des Baumblütenfestes und am 1. Mai. In der Zeit vom 25.04. bis 08.05.2017 fahren die Busse außerdem die Haltestelle „Markt“ auf der Insel in Werder nicht an.

Buslinie 607 [Potsdam – Ferch – Werder (Havel)]

Gültig an beiden Wochenenden und am 1. Mai 2017
Auch die Kulturbuslinie 607 fährt in diesem Jahr erstmals während des Baumblütenfestes alle zwei Stunden von Potsdam über Caputh und Ferch bis „Werder, Am Gutshof“. Die Busse fahren zwischen 9 und 19 Uhr, am Wochenende 6./7. Mai werden zusätzliche Abendfahrten um 21:40 und 23:00 Uhr ab Werder angeboten.

Buslinie 580 (Bad Belzig – Golzow – Lehnin – Werder (Havel) – Potsdam)

Gültig an beiden Wochenenden und am 1. Mai 2017
Auch die PlusBus-Linie 580 verkehrt wieder mit zahlreichen Zusatzfahrten zum Baumblütenfest. Erstmalig in diesem Jahr bedienen die Busse neben der Haltestelle Strengbrücke auch die zentrale Haltestelle „Werder, Am Gutshof“ direkt am Festgelände. Zwischen Lehnin und Werder (Havel) fährt die Linie 580 samstags überwiegend stündlich und sonn- und feiertags etwa alle zwei Stunden.
Weiterhin werden zusätzliche Fahrten von Bad Belzig nach Werder (Havel) und zurück angeboten. Die Busse starten am Samstag um 09:54 und 11:54 Uhr und am Sonntag und am 1. Mai um 11:54 Uhr zum Baumblütenfest. Aus Werder (Havel) zurück in die Kreisstadt fahren die Busse samstags zum Beispiel um 18:05, 18:35, 19:35 und 20:35 Uhr, sonntags und am 1. Mai um 17:35 und 19:35 Uhr. In Werder (Havel) werden die Haltestellen „Kugelweg“ und „Moosfennstraße“ zusätzlich bedient, die Haltestellen „Lietzes Weg“, „Brandenburger Str.“ und „Kölner Str.“ entfallen.

Auf allen Linien gilt der VBB-Tarif. Die für den Zeitraum des Baumblütenfestes gültigen Sonderfahrpläne stehen ca. zwei Wochen vor dem Start des Festes im Internet unter www.regiobus-pm.de und www.vgbelzig.de bereit. Weitere Informationen zum Fest finden Fahrgäste unter www.werder-havel.de und www.baumbluetenfest.com.

Unser Tipp – Rundfahrten mit der Blüten-Linie

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH lädt auf ihren Rundfahrten zu einem Besuch der blühenden Obstplantagen abseits des Volksfesttrubels ein. Mit Charme und Hintergrundwissen beweist so mancher Busfahrer sein Reiseleitertalent und unterhält seine Fahrgäste mit Episoden aus vergangenen Tagen des Blütenfestes oder glänzt mit sachkundigen Informationen zum Obstanbau in der Region. Die Busse machen unter anderem Station bei den Obstbauern Barth/Remus, Deutscher, Giese, Lindicke oder Schultz´ens Siedlerhof. Während der Tour besteht die Möglichkeit an den verschiedenen Höfen und Obstplantagen auszusteigen. Umgeben von Kirsch- und Apfelblüten können dort regionale Spezialitäten, wie selbstgebackener Kuchen, Deftiges vom Grill und natürlich Werderaner Obstwein frisch vom Erzeuger probiert und erworben werden. Fahrgäste können mit einem der nächsten Busse die Rundfahrt zurück zum Bahnhof Werder antreten. Wer allerdings in Weinlaune das Hupen der letzten Busse verpasst, läuft Gefahr, sich ein Taxi bestellen zu müssen.

Die regiobus-Blütenrundfahrten starten an beiden Wochenenden und am 1. Mai 2017 jeweils vom Bahnhof Werder im Anschluss an den RE1 aus Berlin von 10:00 bis 16:00 Uhr jeweils alle 30 Minuten. In der Woche fahren die Busse alle 60 Minuten.

Die Tickets sind im Bus erhältlich und kosten für Erwachsene 5 Euro. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren zahlen 2,50 Euro.

Werder (Havel), 11. April 2017

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