Archiv – Neuigkeiten 01.06. - 30.06.2017

Gedenken
an früheren Bürgermeister
Franz Dümichen
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Großes Festkonzert
der Kreismusikschule
zum 700. Stadtjubiläum:
Unsere Besten
im Konzert“
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Sanierung
des Parkhauses
am Bahnhof
Werder (Havel)
steht bevor
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Brandenburger
Shanty-Chor-Festival
kehrt an
Ursprungsort zurück
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Verkehrseinschränkungen auf der B1
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Neue
Seniorenwohnanlage
in den Havelauen
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Zeitplan für
Bahnunterführung
verschiebt sich
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Verkehrs-
beeinträchtigungen
wegen eines
Ruderwettbewerbs
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Privatbrauerei
in Kemnitz
ist jetzt Station
der Brandenburger Bierstraße
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Hertha-Fußballschule
in Werder (Havel)
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Seniorenwoche
in Werder:
solidarisch – mitbestimmend – aktiv
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Neue
Rathausöffnungszeiten
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Gedenken an früheren Bürgermeister Franz Dümichen



Zum 100. Todestag von Franz Dümichen hat am Donnerstag auf dem Alten Friedhof in Werder (Havel) eine kleine Gedenkveranstaltung mit Stadtverordneten stattgefunden. Bürgermeisterin Manuela Saß erinnerte in einer Ansprache an Franz Dümichen, der von 1884 bis zu seinem überraschenden Tod im Jahr 1917 Bürgermeister von Werder (Havel) war. Er führte die Stadt in einer Zeit, in der sie im wahrsten Sinne des Wortes erblühte. Franz Dümichen veranlasste unter anderem den Ausbau der Straßen, so wurde aus einem Knüppeldamm zum Beispiel die gepflasterte Straße Unter den Linden. Die Pferdebahn wurde in Betrieb genommen und verkürzte den langen Weg von der Innenstadt zum Bahnhof.

Außerdem veranlasste er den Bau des für die Bewässerung der Obstanbauflächen so wichtigen Wasserwerkes am Plessower See. Gemeinsam mit dem Obstbauverein hat er die Baumblüte zu einer Werbeveranstaltung und das Baumblütenfest zum wirklichen Großereignis für Berliner Gäste gemacht. Werder (Havel) wurde zum Ausflugsziel der Hauptstädter, die an Wochenenden in Scharen aus den neuen grauen Mietskasernen „ins Jrüne“ reisten.

Schon allein durch die Dauer seiner Amtszeit prägte der sehr jung pensionierte Rittmeister die Blütenstadt – kein Bürgermeister war länger in Werder in Amt und Würden. Neben der Dümichen-Grundschule trägt auch ein Platz in Werder mit Denkmal den Namen des parteilosen Bürgermeisters. Der Platz wurde schon kurz nach Dümichens tragischem Tod nach ihm benannt, zu DDR-Zeiten wurde er wie Dutzende Plätze der Republik in „Platz der Opfer des Faschismus“ umbenannt. Nach der Wende kamen der alte Name und Dümichens Denkmal zurück.
Franz Dümichen war 62-jährig im Ersten Weltkrieg nach einem Truppenbesuch in Frankreich gestorben, bei dem er sich eine Infektion zugezogen hatte.

Werder (Havel), 20. Juni 2017

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Großes Festkonzert der Kreismusikschule zum 700. Stadtjubiläum: „Unsere Besten im Konzert“



Die Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark gratuliert der Stadt Werder (Havel) mit einem außergewöhnlichen Festkonzert zum 700. Jubiläum. Am Sonntag, 25. Juni, um 17 Uhr werden mehr als 100 Mitwirkende, herausragende Solisten, zahlreiche Preisträger von „Jugend musiziert“, Ensembles und zwei große Orchester den einzigartigen Festsaal auf der Bismarckhöhe zum Klingen und Schwingen bringen. Die Erlöse des Konzertes gehen an den Förderverein der Kreismusikschule.
 
Zum Auftakt spielt das Werderaner Tico-Tico-Orchester unter der Leitung von Gabriele Kwaschik. Tico Tico - der Name ist Programm und bedeutet Vielfalt. Tico Tico  ist mit ca. 35 Mitwirkenden das größte Orchester in der Region Werder, es musizieren junge und große Schüler, Studenten, Eltern und Großeltern gemeinsam. Zum Festkonzert bringt das Orchester u.a. das bekannte Palladio von Karl Jenkins, „Pomp and Circumstance“ von Edgar Elgar, zwei Lieder aus ihrem Max-Raabe-Programm und natürlich den brasilianischen Song „Tico Tico no Fubá“ von Zequinha de Abreu zu Gehör. Ganz neu in ihrem Programm ist nun „Tico Tico Alla Turca“, ein Arrangement von W.A. Mozart und Abreu.
 
Weiter geht es mit großen Talenten aus der Region Werder (Havel): Elias Weber spielt auf dem Flügel von Sergej Rachmaninow Polichinelle. Die Sängerin Amelie Pölzing, die zu Pfingsten am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Paderborn teilgenommen hat, singt von Wolfgang Amadeus Mozart „Der Zauberer“ und von Reinhard Lakomy die „Mondsilbertaufe“ aus dem Traumzauberbaum. Bei Johannes Heintsch (Violine) und Elias Weber (Klavier) steht der „Ungarische Tanz“ von Johannes Brahms auf dem Programm. Nikita Gestrich, ein Ausnahmetalent auf dem Akkordeon und erster Preisträger beim Bundeswettbewerb in Kassel, wird mit Musik von dem russischen Komponisten Vladislav Solotarjev verzaubern.
 
Drei hervorragende Ensembles aus der Kreismusikschule bringen einzigartige Farben in das große Festkonzert: Das Gesangsensemble VocaBellas mit 14 jungen Sängern lässt das Publikum mit „Vois sur ton chemin“ und „Caresse sur l’océan“ in die Welt der Kinder des Monsieur Mathieu eintauchen.  Mit dabei sind zudem zwei Bläserensemble: das klassische Waldhornquartett und die Duke Brass Band – beide Ensembles haben beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Berlin die Höchstpunktzahl in ihren Kategorien Bläserensemble und Band und zusätzlich jeweils einen Sonderpreis gewonnen.
 
Zum Abschluss gibt es noch einmal ein großes Aufgebot an jungen Musikern: das Jugendblasorchester Kleinmachnow unter der Leitung von Martin Aust spielt zum Finale. Es ist das größte Orchester der Kreismusikschule und über die Grenzen Brandenburgs bekannt. Das Orchester ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und Orchestertreffen. Mit rund 30 Auftritten im Jahr sind sie in der Öffentlichkeit sehr präsent und beliebt. Das Repertoire reicht von Filmmusik bis hin zur konzertanten und sinfonischen Blasmusik.

Einlass ist ab 16 Uhr bei stimmungsvoller Sambapercussion mit Bateria da Surpresa.  Weitere Infos unter www.kms-pm.de und im Sekretariat der Kreismusikschule Tel. (033 27) 570 972 sowie (033 203) 803 70.

Karten zu 5 Euro in folgenden Vorverkaufsstellen: Tourist-Information Werder (Havel), Kirchstr. 6 (Inselstadt); Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark, Regionalstelle Werder (Havel), Adolf-Damaschke-Straße 60; Uhren und Schmuck Buchwald, Einkaufszentrum Werderpark; Blütenapotheke Einkaufszentrum Havelauen. Die Erlöse des Konzertes gehen an den Förderverein der Kreismusikschule.


Werder (Havel), 20. Juni 2017

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Sanierung des Parkhauses am Bahnhof Werder (Havel) steht bevor

Für das Parkhaus am Bahnhof Werder (Havel) soll bis Ende diesen Monats ein Mängelbeseitigungskonzept vorliegen. Voraussichtlich im August sollen die Bauarbeiten zur Sanierung beginnen. „Unser Bestreben ist es, das Parkhaus nach den Sommerferien wieder mit allen 234 Stellplätzen in Betrieb nehmen zu können“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Die Baufirma steht in den Startlöchern.“

Aufgrund der im vergangenen Jahr bei Wartungsarbeiten zutage getretenen, verdeckten Mängel werden 2017 Kosten zur Wiederherstellung der vollständigen Nutzbarkeit in Höhe von 375.000 Euro erwartet. Bereits 2016 wurden hierfür 254.000 Euro bereitgestellt. „Es wurde eine nachhaltige Lösung für das Parkhaus angestrebt, deshalb hat sich die Planung zur Schadensbeseitigung leider sehr lange hinausgezögert“, so Christian Große.

Bei den anstehenden Arbeiten müssen unter anderem die Oberflächenversiegelungen von zwei Parkdecks komplett ersetzt und fehlende Betonfugen eingeschliffen werden. Ein Austausch von Stahlbetonteilen ist, wie sich bei der umfassenden Schadensanalyse zeigte, zum Glück nicht im zunächst befürchteten Maße erforderlich. „In dem Fall hätte sich die Sanierung deutlich länger hingezogen“, so Christian Große.

Außerdem sollen zeitgleich umfangreiche Vandalismusschäden am Parkhaus beseitigt, die Beleuchtung und die Sicherungstechnik erneuert und die beiden Treppenhäuser renoviert werden. Für die Zeit der Bauarbeiten müssen zusätzlich zu den Parkdecks 5 und 6, auf denen die Mängel bestehen, auch die Parkdecks 3 und 4 für die Baustelleneinrichtung gesperrt werden.

Als Ausweich für die Bauzeit soll eine Fläche neben der Vulkanfiberwerft (zwischen Kita-Baustelle und Rettungswache) wieder als Parkplatz bereitgestellt werden.

Werder (Havel), 15. Juni 2017

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Brandenburger Shanty-Chor-Festival kehrt an Ursprungsort zurück



Vor drei Jahren hat in den Havelauen das 1. Brandenburger Shanty-Chor-Festival stattgefunden. Der Erfolg war so groß, das zwei weitere Festivals in Oranienburg und Rathenow folgten. Zum 700. Stadtjubiläum kehrt das Shanty-Chor-Festival nun am Sonntag, den 18. Juni, an seinen Ursprungsort zurück. „Märkischer Shanty kann sich hören lassen und ich meine, es gibt kaum einen Ort in Brandenburg, wo eine solche Veranstaltung so gut hinpasst wie nach Werder (Havel)“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.

„Die Stadt hat Dutzende Marinas mit 1.000 Bootsliegeplätzen, an jedem siebten können Gäste anlegen. Tourismus, Handel, Gewerbe – alles ist eng mit der Havel verwoben, und das seit 700 Jahren“, so Werders Bürgermeisterin, die die Schirmherrschaft zu dieser Veranstaltung übernommen hat. Im Veranstaltungsprogramm zum Stadtjubiläum sei dieser musikalische Nachmittag ein Höhepunkt, auf den sich viele Werderaner und Gäste ganz besonders freuen.

Das Festival mit Markttreiben und musikalischen Zernsee-Rundfahrten mit der historischen Holzjacht Anna Maria wird von der Bühnenmoderatorin Marina Ringel und dem Kyritzer Shanty-Musiker Hartmut Paschen gemeinsam mit der Stadt und der Agentur Auenländer organisiert. Marina Ringel und Hartmut Paschen hatten vor einigen Jahren auch die Idee für eine solche Veranstaltung im Land Brandenburg. Marina Ringel hatte seinerzeit das Fahrradrennen „Tour de Prignitz“ begleitet, Hartmut Paschen war mit meinem Kyritzer Shantychor „Stella Maris“ dabei.

„Zum Empfang der Radfahrer wurden Shanties geträllert, Marina Ringel fand den kernigen Seemanns-Gesang toll“, erinnert sich Hartmut Paschen. Gemeinsam habe man überlegt, nach Vorbildern in Norddeutschland ein Brandenburger Shanty-Chor-Festival ins Leben rufen. „Als ersten Veranstaltungsort dachte ich sofort an meine Heimatstadt Werder, wo ich wusste, in der Verwaltungsspitzte bei Manuela Saß auf offene Ohren zu stoßen“, so Marina Ringel mit Verweis auf die nordostdeutsche Herkunft der Bürgermeisterin.

Mit dem seitdem jährlich stattfindenden Festival sollen der maritime Gesang gepflegt und Seemanns-Chöre im Land Brandenburg gestärkt werden. Das rund fünfstündige Programm am 18. Juni ab 12 Uhr in den Havelauen in Werder (Havel) wird von fünf Chören und Formationen gestaltet. Hartmut Paschens Chor „Stella Maris“ ist dabei, außerdem der Chor der Potsdamer Wasserschutzpolizei, die Buhnenkieker aus Wittenberge und die Potsdamer Havelschipper. Traditionell ist auch immer eine Gruppe dabei, die nicht aus Brandenburg kommt, diesmal sind es die Seeteufel aus Halle.

Jeder Chor präsentiert sich mit einem Programm, das etwa 45 Minuten dauert. Es werden original Shanties - also die 200, 300 Jahre alten Arbeitslieder der Seeleute - zu hören sein, aber auch Seemannslieder und Seemannsschlager. Marina Ringel wird die Veranstaltung moderieren.

Brandenburger Shanty sei bei den bisherigen Festivals gut beim Publikum angekommen, sagt Hartmut Paschen. „Wir haben zwar keine Meere, aber es gibt eine Menge Freizeitsegler und Segelvereine, gerade entlang der Havel.“ Nach seinem Eindruck sind es vor allem die Segler in Brandenburg, die Spaß an dieser Musik haben, so Hartmut Paschen. „Das mag an den Texten und am Rhythmus liegen, beim Shanty pfeift ja öfter mal der Wind.“

Jeder Chor pflege seinen eigenen Stil. „Der eine setzt streng auf Traditionspflege und der andere arrangiert regelrecht rockig. Es gibt da eine große Bandbreite und wird nie langweilig. So kommt es, dass wir bei unseren Brandenburger Festivals immer mehrere tausend Gäste haben“, so Hartmut Paschen. Der Höhepunkt des Brandenburger Shanty-Chor-Festivals: Am Anfang und am Schluss singen alle rund 150 Sängerinnen und Sänger gemeinsam, Auch das ist bereits Tradition.

„Wir haben schon eine richtige kleine Fangemeinde in Brandenburg und Berlin“, so Hartmut Paschen. Die soll sich auch im kommenden Jahr an dem Festival freuen können, für das seit heute der Ort feststeht: Das 5. Shanty-Chor-Festival im Jahr 2018 wird in Wittenberge stattfinden. „Von der Havel ziehen wir also zur Elbe weiter“, so Marina Ringel.

In den Havelauen wird in diesem Jahr übrigens das ganze Wochenende lang gefeiert. Am Samstag vor dem Shanty-Chor-Festival wird zum Havelauenfest eingeladen, das nun bereits zum 5. Mal stattfindet. Das Stadtteilfest mit Livebands, Rundflügen und Markttreiben wird am 17. Juni von 14 bis 22 Uhr stattfinden.

Flyer zum Bühnenprogramm Havelauenfest 2017 als PDF-Datei


Werder (Havel), 10. Juni 2017

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Verkehrseinschränkungen auf der B1

Auf der Glindower Chausseestraße (B1) in Werder (Havel) zwischen Brandenburger Straße und dem Glindower Eck sind in einer alten Trinkwasserleitung in den vergangenen Tagen mehrere Rohrbrüche festgestellt worden. Die Beseitigung dauert voraussichtlich noch bis längstens Anfang nächster Woche an. Der Verkehr wird seit Donnerstag mittels einer Baustellenampel geregelt, es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Trinkwasserleitung wird derzeit bereits durch den WAZV saniert.

Werder (Havel), 10. Juni 2017

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Neue Seniorenwohnanlage in den Havelauen


Foto: Bürgermeisterin Manuela Saß mit Joachim Hartmann (2.v.l.), Alexander Winde (r.) und Partnern des Projektes.

DIn den Havelauen haben am Freitag die Bauarbeiten für eine Seniorenwohnanlage begonnen. Es werde ein Ort für ältere Menschen, die selbstbestimmt leben wollen, sagte Joachim Hartmann von der kahabe Projekt- und Bauberatungs GmbH in Berlin, Projektentwickler der Anlage. Zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit insgesamt 24 Appartements und großzügigen Gemeinschaftsräumen sollen in dem barrierefreien modernen Neubau entstehen, außerdem 8 Ein- und Zweizimmerappartements im zweiten Obergeschoss, wo individuelle Pflege- und Serviceleistungen nach Bedarf abgerufen werden können.

Bauherr und Eigentümer ist die Grundstücksgesellschaft An den Hainbuchen Werder Havelauen GmbH & Co. KG, deren Geschäftsführung Joachim Hartmann und Alexander Winde übernommen haben. Die Gesamtinvestitionen liegen laut Joachim Hartmann bei etwa 3,4 Millionen Euro. Die Adresse An den Hainbuchen sei ein idealer und zukunftsträchtiger Standort für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und eine betreute und sinnerfüllte Lebensgestaltung, so Joachim Hartmann.

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß sagte, dass in den Havelauen in den vergangenen Jahren viele Menschen ein neues Zuhause gefunden hätten. Sie freue sich, dass jetzt ein neues Angebot für ältere Menschen entsteht. „Am meisten gefällt mir, dass es gleich nebenan eine Kita gibt. Wo Kinder sind, halten sich auch Senioren gern auf“, so die Bürgermeisterin. In Werder (Havel) würden bereits eine Reihe entsprechender und sehr erfolgreicher Patenschaften bestehen.

Werder (Havel), 8. Juni 2017

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Zeitplan für Bahnunterführung verschiebt sich

Die Bahnunterführung in Werder (Havel) soll auf der Achse der Phöbener Straße gebaut werden. Frühere Planungen, die Unterführung durch die Hausgärten zur Elsastraße zu führen, sind vom Tisch. Darüber haben der Abteilungsleiter Verkehr des brandenburgischen des Verkehrsministeriums, Egbert Neumann, und der Dezernatsleiter Planung des Landesbetriebs Straßenwesen Potsdam, Frank Schmidt, die Stadt und mehrere Stadtverordnete von Werder (Havel) am Dienstag informiert.

Die Stadtverordneten hatten ursprünglich Verkehrsministerin Kathrin Schneider gebeten, offene Fragen zur Verkehrsinfrastruktur in der Stadt zu beantworten, insbesondere zur Bahnunterführung, die schon seit den 90er-Jahren im Gespräch ist. Die Ministerin bot ein Gespräch mit ihrem Abteilungsleiter und dem Chefplaner des Landesstraßenbetriebs an, das die Stadtverordneten als Vorgespräch für einen Termin mit Kathrin Schneider verstanden wissen wollten. Es wurde nochmal deutlich gemacht, dass die Einladung an die Ministerin aufrecht erhalten bleibt.

Wiederholt hatte das Land den bevorstehenden Start eines Planfeststellungsverfahrens für die Bahnunterführung für 2015 angekündigt, jetzt soll es Ende 2018 so weit sein. Chefplaner Frank Schmidt betonte zunächst, dass auch das Land großes Interesse an der Beseitigung des Bahnüberganges habe. Die L90 habe als regionale und überregionale Verkehrsachse große Bedeutung, bei 7000 Kraftfahrzeugen täglich laut letzter Zählung und Schließzeiten von neun Stunden am Tag gebe es häufig erhebliche Rückstaus.

Der Landessstraßenbetrieb plane seit Mai 2011 an dem Projekt. Zuletzt hätten eine Folgenabwägung und die komplexe Detailplanung an jeder Grundstückszufahrt zu erheblichen Verzögerungen geführt. Wegen des Bebauungsdrucks und der zu erwartenden Widerstände habe man sich im Januar 2016 von der Idee verabschiedet, die Unterführung in einer Kurve durch die Hausgärten auf die Elsastraße von dort auf den neuen Kreisel zu führen.

Die Unterführung soll nun in der bestehenden Straßenachse entstehen. Die anliegenden Grundstücke sollen durch Einbahnstraßen seitlich vom Tunnel erschlossen werden. Durch die neue Troglage der L90 werde es für die Anlieger erheblich leiser werden. Platz für Rad- und Gehwege in der Unterführung werde es wegen der engen Grundstückssituation nicht geben. Vielmehr sollen Fußgänger und Radfahrer entlang der Eisenbahnstraße zum Bahnhof geführt werden, wo neben dem vorhanden ein neuer und breiterer Tunnel mit Rampen entstehen soll, der sowohl als Unterführung als auch zur Anbindung der Bahnsteige dienen wird.

Letzte Details müssten laut Frank Schmidt noch mit der Bahn abgestimmt werden. Er rechne damit, dass bis Ende kommenden Jahres die Planfeststellungsunterlagen erarbeitet werden können. Danach könne das Planfeststellungsverfahren beginnen, dessen voraussichtliche Dauer Frank Schmidt mit zwei Jahren angab. Nach Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe könnten ca. 2022 die Bauarbeiten beginnen, die wiederum rund drei Jahre, also bis 2025, dauern würden. Er rechne mit Kosten von etwa 20 Millionen Euro für das Projekt.

Egbert Neumann bestätigte den Zeitplan, im Landesstraßenbetrieb habe die Stadt einen Partner mit einem guten Arbeitsverhältnis zur Region.

Der Stadtverordnete und Alt-Bürgermeister Werner Große sagte, das Land habe die Stadt Werder viele Jahre mit der L90 hängenlassen, auch was den immer noch nicht abgeschlossenen Ausbau der Verkehrsachse im Stadtbereich betrifft. Dass es zu weiteren Verzögerungen bei der Bahnunterführung kommt, sei kaum noch nachzuvollziehen. Auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Annette Gottschalk äußerte Kritik und erinnerte daran, dass vom Land zuletzt ein Beginn des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2015 in Aussicht gestellt worden sei.

Bürgermeisterin Manuela Saß schloss sich der Kritik an, zumal die Bahnüberführung auch ein Hindernis bei der Weiterentwicklung des ÖPNV-Konzeptes „powerbus“ darstelle. „Durchgehende Busverbindungen aus Phöben und insbesondere aus den Havelauen über die Bahngleise werden nun auf lange Sicht unmöglich bleiben“, so die Bürgermeisterin. Hoffungsvoll stimme sie, dass mit der Trassenführung entlang der bestehenden Strecke erhebliches Konfliktpotenzial bei Anliegern beseitigt werde. Frühzeitig müssten jetzt die Anwohner eingebunden und die Planungen für eine Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes abgestimmt werden, um neue Verzögerungen zu vermeiden.

Auch andere Themen wurden in der Runde angesprochen. Was den Schienenverkehr angeht, sprach Abteilungsleiter Egbert Neumann von Überlegungen im Rahmen des Nahverkehrsplans 2018-2022, ab dem Jahr 2022 den Takt des RE 1 zu verdichten. Auch zum Thema Zeppelinstraße in Potsdam äußerte er sich. Zwar sei nachvollziehbar, dass die Landeshauptstadt die Schadstoffe auf der B1 begrenzen will, es fehle aber bei dem Thema an einer „Kommunikation auf Augenhöhe mit Partnern und Nachbarn“. Für die anstehenden Test, die Schadstoffe durch eine Einspurigkeit der Zeppelinstraße zu begrenzen, fehle als Schlüsselelement eine Busspur zwischen Potsdam und Geltow.

Erfreut zeigten sich die Stadtverordneten von der Ankündigung der Landesvertreter, dass im kommenden Jahr die Deckschicht auf der L90 zwischen den Havelauen und dem Ortseingang Phöben erneuert werden soll. Weiterhin sei geplant , mit dem Bau des Radwegs zwischen Glindow und Klaistow in Verbindung mit einem neuem P+R Parkplatz an der Autobahnauffahrt zu beginnen..

Projektvorstellung Stadtverordnetenversammlung 30. Mai 2017 als PDF-Datei

Bei den Darstellungen im PDF handelt es sich um den Stand der Planung, Änderungen sind vorbehalten.

Werder (Havel), 6. Juni 2017

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Verkehrsbeeinträchtigungen wegen eines Ruderwettbewerbs

Wegen des DRV German-Masters-Championats im Rudern wird es für den Zeitraum vom 9. Juni bis 11. Juni in Werder (Havel) zu einem verstärkten Verkehrsaufkommen rund um die Inselstadt kommen. Besonders betroffen ist der Hartplatz hinter dem Ärztehaus. Dieser zentrale Cityparkplatz wird zum Teil für den Wettkämpfern und betroffenen Anwohnern bereitgestellt.

Der Ruderklub lädt Interessierte herzlich ein, die Wettbewerbe von Samstag bis Sonntag an der Regattastrecke zu verfolgen und bittet darum, zur Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Inselstadt wird für diese Sportveranstaltung weitgehend verkehrsfrei gehalten. Beeinträchtigungen für Bewohner sind auch auf dem Parkplatz am Mühlenberg, auf der Uferstraße und auf den Werderwiesen am Sportplatz zu erwarten.

Weitere Informationen unter www.ruder-klub-werder.de.

Werder (Havel), 2. Juni 2017

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Privatbrauerei in Kemnitz ist jetzt Station der Brandenburger Bierstraße



Die Brandenburger Bierstraße hat nun auch eine Station in Werder (Havel): Am Mittwoch ist die Privatbrauerei des Restaurants „Zum Rittmeister Kemnitz“ in die Bierstraße aufgenommen worden. Sie ist die  17. Station, wobei die Straße dieser Tage um drei weitere Stationen wachsen soll.

Die Idee zur Brandenburger Bierstraße geht auf den Verein Brandenburger Kleinbrauereien zurück. Dessen Mitglieder haben im vergangenen Jahr zum 500. Jubiläum des Deutschen Reinheitsgebotes auf die wachsende Zahl von märkischen Kleinbrauerereien im Land aufmerksam machen wollen. „Bier als Grundnahrungsmittel ist ein gutes Zugpferd, um die Leute in neue Ecken des schönen Landes Brandenburg zu locken“, so Vereinschef Jörg Kirchhoff.

Die Bierstraße biete sich für verschiedene kurze oder lange Rad- oder Wandertouren an.  So werde die Brauerei des Rittmeisters in Kemnitz zum Bindeglied für eine Tour zu Stationen in Potsdam und Brandenburg (Havel). Der Havelradweg könne wunderbar eingebunden werden. Hatte die Straße zunächst 13 Stationen, so ist sie bei zwei Dutzend Kleinbrauereien im Land Brandenburg schnell gewachsen.

Werders Bürgermeisterin  Manuela Saß freute sich, dass die Brauerei in Kemnitz als Station der Bierstraße und mit dem jüngst gekürten Brandenburger Bierbotschafter, dem Ex-Boxprofi Axel Schulz, nun noch bekannter im Land werde. Die Braukunst habe in Brandenburg und speziell auch in Werder eine lange Geschichte, an die die Bürgermeisterin im Jahr des 700. Stadtjubiläums gern erinnerte. Denn schon 1573 gestattete Kurfürst Johann Georg dem Rittmeister Christoph von Rochow auf Werders Inselstadt, viermal im Jahr zinsfrei Bier „zu seiner Hausnothdurft“ zu brauen.

Die erste Werdersche Brauerei mit Braurecht für Schankzwecke entstand 1617, im Jahre 1713 ging die Braugerechtigkeit von der Neustadt Brandenburg dann vollständig an die Inselstadt über. Im 19. Jahrhundert entstanden zahlreiche Brauereien in Werder (Havel), Werdersches Gesundheitsbier genoss auch in Berlin einen guten Ruf und selbst Theodor Fontane lobte den Geschmack der „Werderschen“ in seinen Wanderungen. 1896 schlossen sich vier große Brauereien der Stadt zur Vereinigten Werderschen Brauereien AG zusammen, sie konnte dem wachsenden Konkurrenzdruck und der neuen bayerischen Brauart noch bis 1910 standhalten.

Die Geschichte der handwerklich gebrauten Biere aus Werder wurde mit der Gründung der Kleinbrauerei im Rittmeister vor drei Jahren wieder aufgenommen. „Ich hätte nie gedacht, dass sich das mit einer solchen Geschwindigkeit so gut entwickelt“, sagt Rittmeister-Geschäftsführer Christian Fox. Das Kemnitzer Bier und die neue Braustube mit 30 Plätzen kämen bei den Besuchern hervorragend an. Mit 20.000 Litern Gerstensaft pro Jahr habe man die Kapazitätsgrenze der kleinen Brauerei bereits fast erreicht.

Als Station der Bierstraße bekommen Besucher im Werder-Ortsteil Kemnitz nun einen Stempel in ein Stempelheft. Sind alle Stationen absolviert, gibt es ein gut gefülltes Bierglas der Brandenburger Bierstraße kostenlos als Belohnung.  Ein neuer Flyer und ein Internetauftritt unter brandenburger-bierstrasse.de sind in Vorbereitung.

Werder (Havel), 2. Juni 2017

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Hertha-Fußballschule in Werder (Havel)

Durch den 2:1 Sieg von Borussia Dortmund im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt hat Hertha BSC den direkten Weg in die UEFA Europa League geschafft. „Die Hertha-Partnerstadt Werder (Havel) gratuliert den Spielern, Trainern und Funktionären zu diesem tollen Erfolg recht herzlich. Hertha BSC ist für seine gute Nachwuchsarbeit bekannt und vielleicht wurden bei  John Anthony Brooks, Marvin Plattenhardt, Maximilian Mittelstädt oder Niklas Stark die fußballerischen Fähigkeiten bei der Teilnahme an einer Fußballschule entdeckt“, so Klaus-Dieter Bartsch, Hertha-Botschafter der Stadt Werder. 

Nach dem tollen Erfolg des vergangenen Jahres möchte Hertha BSC wieder seine Ferienschule in Werder (Havel) durchführen. „Vom 1. Bis 3. August  können die Kids der Jahrgänge 2004 bis 2010 wieder ihre fußballerischen Kenntnisse auf dem Arno-Franz Sportplatz verfeinern, und das mit Jugendtrainern von Hertha“, so Klaus-Dieter Bartsch. Auf dem Trainingsplatz werden Bälle jongliert und Parcours durchlaufen. Qualifizierte Jugendtrainer von Hertha BSC kümmern sich an den drei Tagen von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr um die in verschiedene Altersgruppen aufgeteilten Jungen und Mädchen. Der Unkostenbeitrag für dieses Ferienerlebnis beträgt 129 Euro pro Teilnehmer inklusive Verpflegung.

Das Anmeldeformular ist zu finden unter www.herthabsc.de – Teams - Nachwuchs - Ferienschule in den Partnerstädten. Das ausgefüllte Anmeldeformular per Mail an fussballschule@herthabsc.de. Sobald die Anmeldung bei Hertha BSC eingegangen ist, erhält man eine Bestätigung. Falls noch Fragen auftreten, anrufen unter (030) 300 928 515 oder (03327) 783325. „Hertha BSC und die Stadt Werder (Havel) freuen sich auf alle Teilnehmer!“, so Klaus-Dieter Bartsch.

Werder (Havel), 2. Juni 2017

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Seniorenwoche in Werder: „solidarisch – mitbestimmend – aktiv“

Vom 11. Juni bis 18. Juni 2017 findet die inzwischen 24. Brandenburgische Seniorenwoche unter dem Motto „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch – mitbestimmend – aktiv“ statt. In diesem Rahmen bietet auch der Seniorenbeirat der Stadt Werder (Havel) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern und Institutionen Veranstaltungen und Aktionen zum Thema an.

Den Auftakt dieser Woche bildet die Eröffnungsveranstaltung am 12. Juni im Sitzungssaal des Alten Rathauses, Kirchstraße 6/7, mit einem Grußwort und der Ehrung besonders engagierter Seniorinnen und Senioren durch die Bürgermeisterin Manuela Saß. Im Anschluss daran lädt das Awo-Seniorenzentrum Wachtelwinkel in seine neuen Räume zu einem Grillfest mit Überraschungsprogramm ein.

Am 13. Juni findet im Begegnungszentrum „Treffpunkt“ am Plantagenplatz ein Vortrag zum Thema „Impulse für ein herzgesundes Leben“ statt. Dozentin Dorothea Slodowy informiert über Risikominimierung im großen Feld der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Der Awo-Treff lädt am 14. Juni an der Regattastrecke zu seinem traditionellen Seniorensportfest. Zum „Start in den Sommer“ trifft man sich dann am 15. Juni im Restaurant „Havelbucht“ in der Adolf-Damaschke-Straße. Hier erwartet die Gäste ein bunter Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, musikalischer Unterhaltung und einem kleinen Unterhaltungsprogramm.

Der Seniorenwohn- und Pflegepark „Blütentraum“ am Werderpark gestaltet schließlich am 16. Juni ein Sommerfest für Seniorinnen und Senioren. Der Seniorenbeirat der Stadt Werder (Havel) freut sich auf eine abwechslungsreiche und erfolgreiche Seniorenwoche in unserer Stadt und hofft auf einen regen Zuspruch zu den Veranstaltungen.

Die Brandenburgische Seniorenwoche stellt einen Höhepunkt der Seniorenarbeit im laufenden Jahr dar. Sie bietet die Möglichkeit, nicht nur die Arbeit der Seniorenbeiräte vorzustellen, sondern auch die Forderungen und das Erreichte öffentlich zu machen und die Aktiven zu ehren. Die landesweite Eröffnungsveranstaltung findet am 10. Juni in der Albert-Baur-Halle in Bad Belzig statt.

Programmflyer als PDF-Datei

Werder (Havel), 23. Mai 2017

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Neue Rathausöffnungszeiten

In der Stadtverwaltung Werder (Havel) werden ab dem 1. Juni neue Öffnungszeiten gelten. Sprechzeiten in den beiden Rathäusern in der Eisenbahnstraße 13/14 und in der Kirchstraße 6/7 sind künftig Dienstag von 8 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr und Freitag von 7 bis 12 Uhr. Am Mittwoch bleiben die Rathäuser wie bisher geschlossen, als neuer Schließtag kommt der Montag dazu. Den Mitarbeitern der Stadtverwaltung soll damit die Möglichkeit gegeben werden, die wachsende Zahl von Anträgen und Vorgängen zügiger zu bearbeiten.

Die Öffnungszeiten des Bürgerservice‘ bleiben wie bisher bestehen und sind Montag von 8 bis 13, Dienstag von 8 bis 12 und 13 bis 18, Donnerstag von 8 bis 12 und 13 bis 18 und Freitag von 7 bis 12 Uhr. Jeden 1. Samstag im Monat ist der Bürgerservice zusätzlich von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Werder (Havel), 18. Mai 2017

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www.wetter.net





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