Archiv – Neuigkeiten 01.07. - 31.07.2017

Am Wochenende
oder in den Ferien
noch nichts vor?
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Phöbener Straße
bekommt
Fußgängerampel
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Medaillen
zum Mühlenfest
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Glückwunsch
aus Potsdam
zum Stadtjubiläum
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Das Fundbüro
teilt mit
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Festwochenende
in Werder (Havel)
mit etwa
12.000 Besuchern
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Ex-Bundesbauminister
Klaus Töpfer
zu Besuch
in den Havelauen
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HGW schenkt
der Stadt eine
Bürgermeisterkette
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Werner Große
zum Ehrenbürger
von Werder (Havel
ernannt
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Ökumenischer
Gottesdienst
unter freiem Himmel
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Mannschaftsfotos
unser fünf
Festjahr-Sponsoren
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Verkehrseinschränkungen
in der Festwoche
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Verleihung
der Lenné-Medaille
an die Stadt
Werder (Havel)
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Gymnasiasten
bauen eine „700“
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Auf bildliche
Darstellung
des Zeitraums
1933 bis 1989
im Festumzug
wird verzichtet
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Neuer Standort
für Familien- und
Jugendzentrum
in Werder (Havel)
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Demokratie hautnah
erleben – Wahlhelfer/in
werden
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Werder (Havel)
bekommt Lenné-Medaille.
Festakt am Samstag
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25 Vereine
machen beim
Ehrenamtstag mit
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Neue Kirschkönigin
Isabel Kaufmann
wird am 1. Juli
inthronisiert
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Großer
historischer
Festumzug
mit rund
600 Beteiligten
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Mehrtägige
Vollsperrung
der Potsdamer Straße
ab Donnerstag
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Glasperlenspiel
ist Topact
des Livekonzerts
zum Stadtjubiläum
in Werder (Havel)
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Gashavarie
in der Potsdamer
Straße und Arbeiten
im Trinkwassernetz
an der B1
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Zeppelinstraße:
Stadt Werder (Havel)
kritisiert
Experiment
am Bürger“
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Am Wochenende oder in den Ferien noch nichts vor?

THE PARTY haben wir diese (Kino-) Woche ab Donnerstag zum bundesweiten Starttermin im Programm. Kristin Scott Thomas, Timothy Spall und Bruno Ganz sind einige Darsteller in dem Berlinale Wettbewerbsfilm aus diesem Jahr, die einen Abend lang zusammen feiern und dabei immer mehr von ihren eigenen Ansichten preisgeben.

Alle Kinotermine mit dem Kinder Ferienprogramm finden sie auf unserer Homepage scala-werder.de!

10. Scala Open Stage - Feier:

Am Samstag den 29.7.17 um 20 Uhr öffnen wir wieder unsere Bühne für Talente. Die bereits 10. Scala Open Stage wird gebührend gefeiert: Jedes 0,3 Glas Pilsner Urquell Fassbier oder Glas Sekt kostet von 19:30 bis 21:30 nur 1 Euro.

Sonntags Bruch Sommerpause:

Am Sonntag, den 30.07.2017 von 10 bis 15 Uhr laden wir noch einmal zu unserem Frühstücks-Brunch-Buffet. Es gibt noch freie Plätze, bitte reservieren Sie. Im August 2017 macht der Brunch Sommerpause! Am 03. September geht es dann wieder weiter mit dem Sonntags Brunch!

Auch der Tatort ist im August in der Sommerpause! Es finden keine Übertragungen im Scala statt!

Wir freuen uns, Sie zu unserem ausgiebigen Kinoprogramm begrüßen zu dürfen!

Das Scala Kulturpalast Team!

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Phöbener Straße bekommt Fußgängerampel

Zur Sicherung der Fußgängerströme und des Schulwegs wird in den Sommerferien an der Kreuzung Kesselgrundstraße / Phöbener Straße (L90) eine Fußgängerampel eingerichtet. Sie wird eine sichere Überquerung der Landesstraße ermöglichen. Zu Stoßzeiten war das teilweise nur unter Gefahren möglich. Auch mit der neuen Ampel gilt für Kraftfahrer, dass der Bahnübergang bei Rückstau freizuhalten ist.

Ebenfalls in den Sommerferien wird die östliche Kesselgrundstraße zwischen Bahnhof und Landesstraße zur „unechten Einbahnstraße“. Das heißt, dass von der Landesstraße nicht mehr zum Bahnhof abgebogen werden darf. Innerhalb des Straßenabschnittes der Kesselgrundstraße darf jedoch weiter in beide Richtungen gefahren werden. In Richtung Bahnhof müssen Kraftfahrer von der Landesstraße kommend dann die Stichstraße der Eisenbahnstraße nutzen.

Durch beide Maßnahmen soll die bisweilen angespannte Verkehrslage an der Kreuzung entschärft werden.

Werder (Havel), 17. Juli 2017

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Medaillen zum Mühlenfest


Foto: Tom Klement, werderfoto.de

Im Jahr 1317 ist die Werder (Havel) für 243 ¾ Mark von Markgraf Waldemar an das Zisterzienserkloster Lehnin übertragen worden. So steht es in der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt. Zum 25. Mühlenfest am 12. August soll an diesen Aspekt der 700-jährigen Stadtgeschichte besonders erinnert werden: Die Stadt hat in ihrem Jubiläumsjahr nummerierte Feinsilbermedaillen prägen lassen – genau in der Anzahl, die die Mönche einst für Werder auf den Tisch legte: 243 ¾ Stück. Zum Mühlenfest werden die Medaillen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und können erworben werden.

Es handelt sich um 999er-Feinsilbermedaillen mit einem Gewicht von jeweils elf Gramm und einem Durchmesser von 30 Millimeter. Zu jeder Medaille gibt es ein Zertifikat. Auf der einen Seite ist das Logo des Stadtjubiläums mit der Stadtsilhouette, auf der anderen das Stadtwappen und die Medaillennummer eingeprägt. Der Erwerb einer Medaille kostet 70 Euro und wird beim Mühlenfest möglich sein. Vor Ort wird es auch Schauprägungen geben. Die eigens angefertigte ¾-Medaille wird dann zum Wirtschaftstag am 20. Oktober zu wohltätigen Zwecken versteigert.

Das Mühlenfest wird am Samstag, den 12. August, um 13 Uhr im Bereich der Mühle und des Alten Rathauses beginnen. Die Mühle ist zur Besichtigung geöffnet. Die Versorgung der Gäste erfolgt mit Unterstützung des Colonialcafés und der Fleischerei Bothe. Mit Hüpfburg, Livemusik von der Alten Wache und am Abend mit der Band Extraleicht wird dann gefeiert. Abendlicher Höhepunkt gegen 22 Uhr wird eine LED-Lichtshow zum 700. Stadtjubiläum.

Werder (Havel), 17. Juli 2017

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Glückwunsch aus Potsdam zum Stadtjubiläum

Die Landeshauptstadt Potsdam gratuliert Werder (Havel) zum Stadtjubiläum 700 Jahre Werder (Havel) und wünscht der Nachbargemeinde eine weitere erfolgreiche, gedeihliche Entwicklung.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: Herzlichen Glückwunsch, Werder (Havel)!

Die Blütenstadt steht in voller Pracht, die Entwicklung in den vergangenen Jahren war atemberaubend und beispielhaft. Ich wünsche Ihnen, sehr geehrte Frau Saß, sowie allen Werderanerinnen und Werderanern weiterhin viel Erfolg. Und ich freue mich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten.

Im Auftrag von Oberbürgermeister Jann Jakobs übermittelte Mike Schubert, Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, am Donnerstagabend auf der Festsitzung herzliche Glückwünsche an die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Annette Gottschalk sowie die Stadtverordneten. "Ihre Beschlüsse haben maßgeblich zur Entwicklung der Stadt Werder (Havel) in den vergangenen Jahren beigetragen. Ihnen, lieber Werner Große, danke ich im Namen des Oberbürgermeisters besonders für Ihr Engagement für die Stadt und die Region. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem verdienten Titel Ehrenbürger der Stadt Werder.

Auch Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, gratuliert in Vertretung des Potsdamer Oberbürgermeisters und wird heute am Empfang der Stadt Werder (Havel) teilnehmen: "Ich wünsche der Stadt Werder und allen Einwohnerinnen und Einwohnern ein schönes Festwochenende. Als neuer Beigeordneter in der Landeshauptstadt hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren. Beide Städte haben ähnliche Herausforderungen in Sachen Stadtentwicklung zu meistern, die wir gemeinsam angehen sollten.

Werder (Havel), 17. Juli 2017

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Das Fundbüro teilt mit:

Folgende Gegenstände wurden seit dem Juni 2017 als Fundsache abgegeben

1 Schlüsselbund (5 Schlüssel) Fundort: Fischerstraße
2 Schlüssel Fundort: Schiffsanleger Insel
1 Garagentor Antrieb Fundort: Kemnitzer Chaussee
1 Schlüssel Fundort: Altes Rathaus
2 Schlüssel Fundort: Am Mühlenberg
1 Schlüsselbund (7 Schlüssel) Fundort: Eisenbahnstraße
1 Ruderboot Fundort: Campingplatz (Riegelspitze)

Für die Herausgabe von Fundsachen gilt grundsätzlich, dass das Eigentum an den entsprechenden Gegenständen nachgewiesen werden muss.
Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch im Fundbüro unter: 033 27/783 222.

gez.
Christian Große
1. Beigeordneter


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Festwochenende in Werder (Havel) mit etwa 12.000 Besuchern


Foto Tom Klement, werderfoto.de

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat ein positives Resümee des Festwochenendes zur 700-Jahr-Feier gezogen. “Die ganze Stadt hat sich zwei Tage lang von ihrer schönsten Seite gezeigt”, so die Bürgermeisterin. Zum Ehrenamtstag, dem DAK-Dance-Contest und dem Live-Konzert am Samstag sowie zum Fest-Gottesdienst und dem Festumzug am Sonntag seien nach Schätzungen der Stadt insgesamt etwa 12.000 Besucher gekommen. “Das Wochenende war ein wunderschöner und würdiger Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres, wobei bis zum Jahresende noch zahlreiche weitere Veranstaltungen und Überraschungen bevorstehen”, so Manuela Saß.

Besonders beeindruckt zeigte sie sich vom Festumzug, bei dem etwa 600 Beteiligte in 52 verschiedenen Bildern die 700-jährige Stadtgeschichte von Werder nacherzählt haben. “Dutzende Vereine, Unternehmen und Gruppen haben sich monatelang darauf vorbereitet, und wie sich zeigte: Es hat sich gelohnt.” Menschen in historischen Kostümen hätten Szenen der Stadtgeschichte nachgespielt, musiziert und getanzt. “Viele bekannte Gesichter waren unter den Teilnehmern zu sehen, wobei mancher so gut verkleidet war, dass man ihn kaum erkannte”, so Manuela Saß. Vom Publikum sei der Umzug mit viel Beifall honoriert worden, die ganze Stadt habe gelächelt.

Manuela Saß und ihr 1. Beigeordneter Christian Große dankten allen Teilnehmern und insbesondere den Mitgliedern des Festkomitees mit Ortschronist Dr. Baldur Martin, das den Umzug vorbereitet hat und auch für viele andere Veranstaltungen im Festkalender verantwortlich zeichnet. Ein Dankeschön ging auch an die Moderatoren des Umzugs, Klaus-Dieter Bartsch und Ellen Fehlow, die den richtigen Ton zwischen Spaß und historischer Bildung getroffen hätten und eine kleine Lücke zwischen zwei Bildern für eine humorvolle Werbepause für gesundes Obst aus Werder und den Frischemarkt nutzten.

“Wir wollten eine schöne entspannte Feier und die haben wir bekommen”, so Christian Große. Gemeinsam habe man schließlich auch im Streit um die Darstellung der jüngeren Zeitgeschichte die richtige Lösung gefunden und die Zeit von 1933 bis 1989 weggelassen. “Womöglich ist es erst mit dem Abstand unseres nächsten Stadtjubiläums möglich, düstere Epochen der jüngeren Geschichte darzustellen, ohne politische Hitzköpfe auf den Plan zu rufen”, so Christian Große.

Am Samstag hatte die Stadt zum Ehrenamtstag "Werder hilft" besonders diejenigen gewürdigt, die durch ihre ehrenamtliche Arbeit den Gemeinsinn und das Wir-Gefühl in der Stadt stärken. Etwa 30 Vereine nutzten die Möglichkeit, an Ständen ihre Arbeit vorzustellen und um neue Mitglieder zu werben. Alle Teilnehmer bekamen eine der neuen und im Tourismusbüro zu erwerbenden Werder-Medaillen als Dankeschön geschenkt.

Höhepunkt des Ehrenamtstages war die Übergabe von zwei neuen Feuerwehrfahrzeugen an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) - eines Rüstwagens und eines Löschgruppenfahrzeuges im Gesamtwert von mehr als 1 Million Euro. Um dem aktuellen Problem mit der Bildung von Rettungsgassen entgegenzuwirken, verfügen beide Fahrzeuge über sogenannte Doppel-Bullhörner. Christian Große kündigte an, dass der Fuhrpark aller Feuerwehren in Werder (Havel) und den Ortsteilen in den kommenden Jahren erneuert werden solle.

Ein stimmungsvoller Publikumsmagnet des Festwochenendes war nicht zuletzt das Live-Konzert mit fünf bekannten Bands an der Regattastrecke am Samstagabend: Glasperlenspiel als Haupt-Act sowie Kerstin Ott, Madeline Juno, The Dark Tenor und Triple L & Valerie Lombardo. Als lokaler Farbtupfer stellte die Werderaner Ostrock-Band Orions mit dem Kinderchor der Carl-von-Ossietzky-Schule unter tosendem Beifall den neuen Werder-Song „Alte Stadt junge Stadt“ vor.

Zu den Bildergalerien zur Festwoche zum 700-Jährigen Jubiläum der Stadt Werder (Havel)

Werder (Havel), 16. Juli 2017

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Ex-Bundesbauminister Klaus Töpfer zu Besuch in den Havelauen


An der letzten Spundwand, von rechts Werner Große, Manuela Saß, Klaus Töpfer sowie Klaus-Peter Meißner, Uwe Brühl und Steffen Lehmann von der HPG

Vor 20 Jahren hat der damalige Bundesbauminister Klaus Töpfer die letzte Spundwand des künstlichen Stichhafens in den Havelauen symbolisch eingerammt. Anlässlich dieses Jubiläums und der 700-Jahr-Feier von Werder (Havel) hat Klaus Töpfer am Samstag die Havelauen erneut besucht. Eingeladen hatte die HPG, die das Entwicklungsgebiet vor sieben Jahren nach einer Insolvenz übernommen hatte. Zu dem Termin waren unter anderem auch Vertreter von Investoren wie Antan Recona und MCG und Repräsentanten der Politik wie Bürgermeisterin Manuela Saß, Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Werner Große und die Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig eingeladen.

Dr. Klaus-Peter Meißner von der HPG erinnerte an den ersten Bebauungsplan der Havelauen von 1912 und daran, wie die Pläne nach der jahrzehntelangen militärischen Nutzung nach dem Abzug der russischen Streitkräfte belebt wurden. Gerade in den vergangenen sieben Jahren hätten sich die Havelauen rasant entwickelt, ergänzte HPG-Geschäftsführer Uwe Brühl. Er betonte, dass auch die Herstellung einer offenen und 220.000 Quadratmeter großen Auenlandschaft für die Entwicklungsgesellschaften keine leichte Aufgabe war und deren Erhalt eine Herausforderung für die Stadt, die die Grünfläche im vergangenen Jahr übernommen hat, bleiben wird.

Anderseits werde damit eine sehr hohe Lebensqualität für das Quartier gesichert, das durch den Stichhafen und einen Lärmschutzwall in ein Wohngebiet, ein Gewerbegebiet und ein Sondergebiet mit Geschossbauten im Süden unterteilt sei. Jürgen Scheu von der Antan Recona und Martin Pietsch von der MCG erläuterten das aktuelle und bevorstehende Baugeschehen am Stichhafen in den Havelauen Süd. Die Wohnungen der fast fertigen Riva Maritim sind demnach vollständig verkauft. Die MCG plant nun ein weiteres Gebäude am Stichhafen in Richtung Landesstraße, in dem neben dem Wohnen auch das Thema Gesundheit eine Rolle spielen soll.

Klaus Töpfer zeigte sich an den Darstellungen sehr interessiert und fragte nach, etwa zur Struktur der Zuzügler in den Havelauen, die zu 63 Prozent aus Brandenburg kommen, davon die Hälfte aus Werder (Havel). 11 Prozent kommen aus Berlin, 6 Prozent aus Nordrhein-Westfalen und 4 Prozent aus Niedersachsen. Es sei in hohem Maße bemerkenswert, wie aus einer verantwortungsvollen Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik und Investoren in den Havelauen ein Bedarf an bezahlbaren Grundstücken und Wohnungen für junge Menschen, an Freizeit-  und Gewerbeflächen im Umfeld von Berlin und Potsdam gedeckt werden kann, sagte Klaus Töpfer abschließend.

Er habe den Eindruck gewonnen, "dass eine gemeinsame Leistung für die Gemeinschaft erbracht worden ist. Die Sanierung von Altlasten, die Sicherung großer Naturflächen, Wohnen, Gewerbe, Tourismus und Erholung werden hier in überraschender Weise in Einklang gebracht. Man spürt, wie sich auch eine politische Beharrlichkeit und Kontinuität im besten Sinne niederschlagen kann."

Wenn man älter werde, schaue man gern zurück und deshalb sei es interessant für ihn gewesen, an einem Ort zu sein, an dem er vor 20 Jahren als Bundesbauminister die letzte Spundwand eines neuen Stichhafens eingeschlagen habe. "Ich habe mich auch über die alten Fotos gefreut, auf denen ich deutlich jünger war", sagte der 79-Jährige augenwzinkernd. "Vom schönen Werder an der Havel habe ich seit meiner Kindheit ein gutes Bild, als ich mit meinem Onkel, der eine Bäckerei in Potsdam hatte, mit dem Boot zum Verkauf der Schrippen hierher gefahren bin. Die Stadt wird sich im Berliner Großraum weiter dynamisch entwickeln und ich wünsche den politisch Verantwortlichen, dass das künftig so gut gelingt wie im Auf und Ab der vergangenen 700 Jahre."

Professor Töpfer war seit seiner Zeit als Bauminister unter anderem für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen und für die Welthungerhilfe aktiv. Außerdem ist er Gründungsdirektor des  Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam.

Werder (Havel), 16. Juli 2017

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HGW schenkt der Stadt eine Bürgermeisterkette



Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat seit Freitag eine Bürgermeisterinkette. Das Schmuckstück ist ein Geschenk der kommunalen Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (Havel) HGW zum Stadtjubiläum und ist beim Festempfang der Bürgermeisterin am Freitagabend im Schützenhaus durch HGW-Geschäftsführer Thomas Lück überreicht worden. Die Kette sei ein Insignium städtischer Selbstverwaltung und Selbstständigkeit, sagte Lück. "Sie ist für den Träger und Amtsinhhaber das, was eine Krone und ein Bischofsstab für weltliche Herrscher und hohe kirchliche Würdenträger sind." Die Idee für das Geschenk gehe auf Altbürgermeister und Ehrenbürger Werner Große zurück.

Die Amtskette für Werder (Havel) ist vom Werderaner Goldschmied Heinrich Gröninger angefertigt worden. Sie wurde in 935er Silber und 999er Feingold gearbeitet. Neben dem Stadtwappen von Werder und einer Stadtsilhouette aus Bismarckhöhe, Heilig-Geist-Kirche, Windmühle, historischem Rathaus, Segelboot und den drei Türmen als Symbol für das Stadtrecht wurden insgesamt acht weitere Wappern der Ortsteile eingearbeitet. Links vom zentralen Werder-Wappen befinden sich die Wappen von Töplitz, Petzow, Plötzin und Bliesendorf. Rechts sind die Wappen von Glindow, Phöben, Derwitz und Kemnitz. Weil Derwitz kein eigenes Wappen hat, wurde das Otto-Lilienthal-Denkmal eingearbeitet. Für Bliesendorf wurden mangels Wappen die "drei dicken Männer", eine Findlingsgruppe, als Symbol  verwendet.

Die Kette wurde zunächst an die Vorsitzende der Stadtveordnetenversammlung, Annette Gottschalk, übergeben und von dieser dann an die Bürgermeisterin verliehen. Manuela Saß dankte dem Altbürgermeister für die Idde und der HGW für das Geschnek. Es sei ein erhabenes Gefühl, die Kette und mit ihr die gemeinsame Verantwortung zu tragen, zum Wohle der Stadt tätig zu sein. Der Bürgermeister der Werderaner Partnerstadt Siegburg, Franz Huhn, der zu den rund 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben gehörte, empfahl Manuela Saß aus eigener Erfahrung, die Kette nicht zu oft anzulegen. Das mache die entsprechenden Anlässe um so glanzvoller.

Die Bürgermeisterin ehrte zum Festempfang ehrenamtliche Mitglieder des Festkomitees zur 700-Jahrfeier, die von den Stadtverordneten zur Untersttützung der Feierlichkeiten eingesetzt wurden. Sie bekamen die ersten Nummern der nummerierten und zertifizierten Silbermünzen überreicht, die die Stadt im Jubiläumsjahr hat prägen lassen.

Zur Bildergalerie vom Festempfang der Bürgermeisterin.

Werder (Havel), 15. Juli 2017

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Werner Große zum Ehrenbürger von Werder (Havel) ernannt



Standing Ovations auf der Bismarckhöhe: Dem früheren Werderaner Bürgermeister Werner Große ist am Donnerstagabend die Ehrenbürgerschaft der Stadt Werder (Havel) verliehen worden. Werner Große war von 1990 bis 2014 Bürgermeister von Werder und galt als einer der populärsten Amtsinhaber des Landes Brandenburg. Heute ist der 67-Jährige als Kreistagsvorsitzender von Potsdam-Mittelmark und Stadtverordneter in Werder in politischen Ehrenämtern aktiv.  Werders Bürgermeisterin Manuela Saß würdigte ihn in einer Laudatio für seine Bürgernähe, sein Verhandlungsgeschick für die Stadt, seine Zuverlässigkeit, sein Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, genau zuzuhören.

„Werner Große stand als Bürgermeister für einen schlanken und wirtschaftsfreundlichen Verwaltungsapparat und dafür, sich nicht mit Dingen zu überheben, die andere besser können“, so Manuela Saß bei einer Festsitzung der Stadtverordneten mit rund 300 Gästen im Großen Ballsaal der Bismarckhöhe. Sie erinnerte besonders an die enorme Aufbauleistung nach der Wende. Die Stadt habe unter seiner Führung schon zu Beginn der 90er-Jahre ihren Ruf als Aufbaumeister gefestigt.

Manche Entscheidung, die dem zupackendem Wesen des früheren Bürgermeisters zugeschrieben wurde, habe sich später auch als strategisch durchdacht erwiesen. Wie heute bisweilen über die Blütentherme sei einst auch über die Unterstützung für das Resort Schwielowsee oder die Entscheidung zum Erwerb der Bismarckhöhe der Kopf geschüttelt worden, so Manuela Saß. „Doch als ich vor zweieinhalb Jahren Bürgermeisterin wurde, waren die großen Weichen richtig gestellt. So richtig, dass Prognosen über einen Einwohnerrückgang nicht eintrafen, dass wir heute im Gegenteil wegen des rasanten Zuzugs in den Havelauen und anderswo vor der wunderschönen Aufgabe stehen, neue Kitas und Schulen in Werder (Havel) errichten zu müssen.“

Das Ehrenbürgerrechts ist die höchste Ehrung der Stadt Werder (Havel) für Personen, die sich um sie besonders verdient gemacht haben. Werner Große bekomme sie auch für all diejenigen verliehen, die seit der Wende daran mitgewirkt haben, dass Werder heute eine Stadt des Sport, der Wirtschaft und des Obstbaus ist, der kommunale Haushalt auf einer soliden Basis steht, dass die Stadt als Erholungsort immer bekannter wird, die Gästezahlen am beliebtesten Urlaubsziel der Reiseregion Havelland weiter steigen, so die Bürgermeisterin. „Werner Große stand als langjähriger, früherer Bürgermeister im Zentrum dieser Bemühungen.“

Werner Große betonte, dass er die Ehrung stellvertretend für die Bürger entgegennehme, „die mit Gemeinsinn und Engagement aus Werder gemacht haben, was es heute ist“. Sein Dank gelte seiner Familie, den Rathausmitarbeitern, der Partnerstadt Siegburg für die Unterstützung der Verwaltungsarbeit in den ersten Nachwendejahren und den Stadtverordneten als seinen Dienstvorgesetzten. Große äußerte am Schluss seiner Danksagung einen Wunsch: „Lasst uns den Gemeinsinn und das Wir-Gefühl in unserer Stadt stärken.“

Die Festsitzung der Stadtverordneten war anlässlich des 700. Stadtjubiläums einberufen worden, am Wochenende vom 15. und 16. Juli  wird das Jubiläum in der Altstadt gefeiert. In einer Festrede würdigte Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Erfolge der Werderaner Stadtgeschichte. In den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Lebensqualität habe sich die Stadt in ihrer Geschichte auf Wachstum verstanden, als Obst- und Gemüsekammer zum Ausflugsziel entwickelt. Doch nicht nur Touristen, auch Zuzügler kamen und kämen auch heute in die Stadt. „Bedenkt man, dass und die Demoskopen über Jahre prognostiziert haben, dass nur die Großstädte wachsen werden, kann Werder hier mit Stolz einen Kontrapunkt setzen.“  

Der frühere Ministerpräsident Manfred Stolpe, der selbst nicht dabei sein konnte, schickte ein Grußwort. Er habe miterlebt, wie Werder nach der Wende seine Chancen erkannte und gemeinsam nutzte. „Werder war die erste Stadt in der ehemaligen DDR; über die über die im fernen Westen und im Süden Deutschlands positiv berichtet wurde: Keine Jammer-Ossis, keine Abstauber sondern Frauen und Männer, die die Stadt mit Fleiß und Frohsinn voranbrachten.“ Das Land Brandenburg könne stolz auf Werder (Havel) sein.

Bei der Festsitzung gab es eine weitere Ehrung:
Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung und langjährige Bürgermeisterin des Werder-Ortsteils Bliesendorf, Annette Gottschalk, trug sich ins Goldene Buch der Stadt Werder (Havel) ein. Werders 1. Beigeordneter Christian Große erinnert daran, wie sich Bliesendorf 1998 nach einem erfolgreichen Bürgerentscheid in die Stadt Werder eingliedern ließ, obwohl keine gemeinsame Grenze bestanden habe. Der Gesetzentwurf zur Gemeindereform sei deshalb eigens für diesen Fall geändert worden.

In harten Verhandlungen habe Annette Gottschalk einen guten Eingliederungsvertrag erwirkt und damit den Grundstein für weitere Eingemeindungen nach Werder gelegt. Auch danach habe Annette Gottschalk, die noch bis 2014 als ehrenamtliche Ortsvorsteherin war, viel für Bliesendorf erreicht. Darüber hinaus leite die 60-Jährige seit 2003 die Stadtverordnetenversammlung, habe in dieser Funktion stets das Wohl der Stadt und die Würde des Parlaments im Blick behalten.

Zur Bildergalerie der Veranstaltung.

Werder (Havel), 14. Juli 2017

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Ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel

Es ist im Jubiläumsjahr der Stadt Werder (Havel) eine Premiere: Erstmals wird am Sonntag, 16. Juli, um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Blütenstadt gefeiert. Klaus-Günter Müller, Propst der katholischen Maria-Meeresstern-Gemeinde, wird die Predigt gemeinsam mit Pfarrerin Andrea Paetel-Nocke und Pfarrer Georg Thimme von der evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde unter freiem Himmel an der Regattastrecke halten.

Das Thema des Gottesdienstes stammt aus dem Alten Testament und wurde dem Anlass entsprechend ausgewählt: „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn‘s ihr wohl geht, so geht‘s auch euch wohl.“ (Jeremia 29:7) Es gehe in dem Prophetenbrief um eine spannende Geschichte, nämlich die Aufforderung, sich einzubringen, wenn man in der Fremde ist, so Pfarrer Thimme. „Das hat auch viel mit unserer Stadt zu tun, die ja von Einheimischen wie Zuwanderern gleichermaßen geprägt wurde.“

Pfarrer Thimme und Propst Müller werden die Lieder zur Predigt gemeinsam begleiten, Pfarrer Thimme auf dem Saxophon und Propst Müller auf der Schlaggitarre. Schon bei der ersten Zusammenkunft wurde auf Vorschlag des Propstes gemeinsam musiziert. Klassische und moderne geistige Lieder werden zu hören sein.

Die Zusammenarbeit zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche werde seit Jahren gepflegt, betont Propst Müller und verweist auf das Beispiel der Sternensinger. Auch Pfarrer Thimme spricht von einem guten Miteinander, in einer ganzen Reihe von Gemeindegruppen gebe es Überschneidungen. Nicht zuletzt prägen der evangelische und der katholische Kirchbau, Heilig Geist und die Maria Meeresstern, seit vielen Jahren das Bild der Altstadt von Werder (Havel).

Beide freuen sich auf den ökumenischen Gottesdienst, der anlässlich des 700. Stadtjubiläum ein kleines Glanzlicht der Zusammenarbeit sein werde.

Werder (Havel), 11. Juli 2017

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Mannschaftsfotos unser fünf Festjahr-Sponsoren

Ganz schön stark: Fünf Unternehmen haben sich als Sponsoren am Festjahr zum 700. Stadtjubiläum beteiligt. Wir stellen sie in Mannschaftsfotos vor.

Möbelhaus Christ Auf diesem Foto ist das Monteursteam des Möbelhauses Christ in Werder (Havel) zu sehen. „Das sind die freundlichen Mitarbeiter, die unsere Möbel liefern und bei den Kunden zusammenschrauben“, sagt Christ-Geschäftsführer Christian Doeppner. Insgesamt beschäftigt er für sein 8500 Quadratmeter großes Möbelhaus 30 Leute. Die Firma Christ feiert in diesem Jahr auch ein Jubiläum: Das Möbelhaus, bekannt für hochwertige Qualität und einen ausgeprägten Draht zum Kunden, wird 20 Jahre alt.

Autohaus Raschick Das Mannschaftsfoto vom Autohaus Raschick ist beim Besuch der Blütenkönigin Christin Schiffner entstanden. Kaum zu glauben, aber das Unternehmen besteht schon seit mehr als 70 Jahren. Früher wurden einmal Wartburgs aus dem VEB Automobilwerk Eisenach repariert. Heute stehen in den schicken Showrooms die Modelle von VW und Audi. Am Standort am Glindower Eck befinden sich Werkstatt und Lagerhallen, Waschanlage, Büros und die Verkaufsflächen. Insgesamt sind beim von Björn Raschick in dritter Generation geführten Familienunternehmen etwa 50 Leute beschäftigt.

Werder-Wimmelbild Auf dem Foto sind Karin Lorenz und Gerald Mai mit dem Werder-Wimmelbild zu sehen. Auf dem lustigen Plakat von Peter Menne (rechts im Bild) mit Werderaner Persönlichkeiten, sind auch die beiden Inhaber des Tannenhofs verewigt worden. Was machen Weihnachtsbaumzüchter eigentlich im Sommer? Die Bäume auf dem Tannenhof benötigen Zuwendung und Pflege, erzählt das Ehepaar. Es muss nachgepflanzt, bewässert, beschnitten, gedüngt und gejätet werden. Auch jetzt wird also viel gearbeitet, damit es Weihnachten schöne Bäume gibt. Feiern kann man im Werderaner Tannenhof übrigens nicht nur dann!

WerderFrucht Zum Schichtwechsel bei Werder Frucht ist dieses Foto entstanden, mitten unter ihren Leuten steht Geschäftsführerin Petra Lack (3 v.l.). Jetzt im Sommer ist Hochkonjunktur, erzählt sie. Und auch wenn auf der Glindower Platte in diesem Jahr weniger Kirschen wachsen: Die Kunden wollen trotzdem welche kaufen. Die Werder Frucht GmbH besteht seit 1990. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, vor allem auch Obst und Gemüse aus der Region zu vermarkten. Seit vielen Jahren arbeitet die Werder Frucht deshalb mit Obst- und Gemüsebauern der Region zusammen.

edistherm Eine Firma mit Energie ist die e.distherm. Das Mannschaftsfoto ist beim DAK-Firmenlauf in Potsdam entstanden. Dreizehn e.distherm-Leute rannten mit, fast jeder zweite Mitarbeiter. E.distherm wurde vor fast 20 Jahren gegründet und ist in Werder (Havel) als Betreiber des Fernwärmekraftwerks bekannt. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, dezentrale und klimaschonende Energielösungen zu entwickeln. Auch an der Umsetzung der einzigartigen Energieversorgung des Flughafens BER war e.distherm beteiligt. Sie läuft sicher und zuverlässig - seit dem Jahr 2011.

Werder (Havel), 11. Juli 2017

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Verkehrseinschränkungen in der Festwoche

Die Stadt Werder (Havel) feiert in diesem Jahr ihr 700. Jubiläum. Höhepunkt auf dem Festkalender ist unsere Festwoche vom 13. bis 16. Juli 2017. Besonders für das Wochenendprogramm wird es zwischen Freitag, dem 14. und Sonntag, dem 16. Juli auch zu Verkehrseinschränkungen kommen.
 
Um welche Veranstaltungen geht es?

Am Samstag, 15. Juli, findet auf dem Hartplatz von 13 bis 16 Uhr der „Tag des Ehrenamtes“ statt. Im Anschluss gibt es an der Regattastrecke das Livekonzert „Werder klingt“, das gegen 23 Uhr beendet sein wird. Der Sonntag, 16. Juli, beginnt um 9.30 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst an der Regattastrecke. Um 13 Uhr dann beginnt unser Festumzug entlang der Brandenburger Straße und Unter den Linden (zwischen Moosfennstraße / Kugelweg und Hartplatz). Zwischen 13 und 18 Uhr gibt es ein buntes Markttreiben auf dem Hartplatz.

Welche Sperrungen wird es u.a. geben?

Für den „Tag des Ehrenamtes“ und den bunten Markt ist der Hartplatz vom 13. Juli, 18 Uhr bis zum 17. Juli, 19 Uhr für den Kfz-Verkehr gesperrt. In diesem Zeitraum besteht auf dem Hartplatz ein absolutes Halteverbot.

Die Altstadt mit Inselstadt ist am 15. Juli zwischen 16 und 23 Uhr wegen des Livekonzerts für den Fahrzeugverkehr gesperrt, für Anlieger wird die Durchfahrt gewährleistet. Bemannte Sperren werden an den Zufahrten Unter den Linden (Höhe Potsdamer Straße), Scheunhornweg (Höhe Unter den Linden), bestehen. Der Bereich Uferstraße auf der Inselstadt wird für den genannten Zeitraum ebenfalls gesperrt sein, hier auch für den Anliegerverkehr. Das Ärztehaus und die Apotheke sind wie gewohnt zu erreichen.

Die Potsdamer Straße, Eisenbahnstraße (Höhe Colonialcafe), Bernhard-Kellermann-Straße und die Brandenburger Straße mit Moosfennstraße und Kugelweg sind für den Festumzug am 16. Juli zwischen 12 und 16 Uhr voll gesperrt. Auch die Straße Unter den Linden wird ab 10 Uhr in Höhe Potsdamer Straße und Scheunhornweg gesperrt, Anlieger dürfen bis 12 Uhr passieren. Sperren werden u.a. eingerichtet in der Brandenburger Straße (Höhe Kugelweg), im Kugelweg und in der Moosfennstraße (Höhe B1), in der Kölner Straße und in der Eisenbahnstraße (Höhe Colonialcafe), in der Bernhard-Kellermann-Straße (Höhe Eisenbahnstraße), im Scheunhornweg (Höhe Unter den Linden) und in der Potsdamer Straße (Höhe Unter den Linden und B1). Wachtelberg und Hamburger Ring können nur in Richtung Potsdamer Straße verlassen werden. Während des Umzuges ist die Straße Am Plessower See Umleitungsstrecke für den stadteinwärtigen Verkehr von der B1 kommend. Die derzeit für Leitungsarbeiten eingerichtete Einbahnstraßenregelung wird für diesen Zeitraum umgekehrt.
 
Mit welchen Park- und sonstigen Einschränkungen ist u.a. zu rechnen?

Auf der Inselstadt werden die Parkplätze in der Uferstraße vom 13. Juli, 9 Uhr, bis 17. Juli, 7 Uhr, nicht zur Verfügung stehen. An den Werderwiesen und am großen Parkplatz am Sportplatz werden vom 14. Juli, 7 Uhr, bis 15. Juli, 23 Uhr keine Parkmöglichkeiten bereitstehen, das gilt auch für Parkscheininhaber. Als Ausweich werden Parkflächen am Markt bereitgestellt, wo dazu die Poller abgebaut werden. Inselbewohner, die diesen Ausweichplatz  nutzen möchten, können bis 13. Juli, 16 Uhr, einen Parkschein bei Frau Kasten, Altes Rathaus, Zimmer 205, abholen. Informationen erteilt auch Herr Bartsch, Tel. 03327-783 325.

In der Moosfennstraße und im Kugelweg wird es am Tag des Festumzugs, dem 16. Juli, unabhängig von den Sperrungen teilweise erhebliche Einschränkungen für motorisierte Bewohner geben. Am Vormittag beginnend werden Hunderte Teilnehmer des Festumzugs mit ihren Wagen und Pferden Aufstellung in den beiden Straßen nehmen. Möglicherweise werden sämtliche Verkehrsteilnehmer und auch Anwohner deshalb bereits ab 9 Uhr nicht mehr mit ihren Fahrzeugen die Grundstücke im Kugelweg verlassen oder befahren können. Ab 10 Uhr gilt dies auch für die Moosfennstraße. Ab 9 Uhr gelten Halteverbote auf den beiden Straßen.

Bitte beachten Sie, dass auch in anderen Bereichen der Innenstadt am Festwochenende temporäre Halteverbote und Einschränkungen gelten werden, so u.a. Unter den Linden, in der Bernhard-Kellermann-Straße oder auf den Werderwiesen. Für alle Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis. Änderungen sind nicht auszuschließen.

Verkehrsführung am Samstag als PDF-Datei
Verkehrsführung am Sonntag als PDF-Datei


Werder (Havel), 6. Juli 2017

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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) und der Lenné-Akademie in Teltow

Verleihung der Lenné-Medaille an die Stadt Werder (Havel)



Foto: Hans-Hermann Bentrup (l) mit Christian Große

Der Vorsitzende der Lenné-Akademie, Dr. Hans-Hermann Bentrup, hat das Engagement der Stadt Werder (Havel) für den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft und des Stadtgrüns gewürdigt. „Grün begünstigt das Leben in einer Stadt und macht es attraktiver“, sagte Hans-Hermann Bentrup in einer Laudatio zur Verleihung der Lenné-Medaille. Werder (Havel) sei ein gutes Beispiel, dass dies auch in einem Interessenausgleich mit dem Obstbau und der Landwirtschaft funktionieren kann. Gartenbau und Stadtentwicklung seien eine Symbiose eingegangen. „Die Stadt hat ein Faible für ihre Gärtner, das spürt man überall.“



Die Lenné-Medaille wird durch die Lenné-Akademie an Personen, Einrichtungen oder Institutionen vergeben, die sich um die Grünentwicklung in der Tradition des berühmten preußischen Gartenkünstlers verdient gemacht haben. Lennés landschaftskünstlerisches Werk bildet einen wesentlichen Teil der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder (Havel) reicht. So bildet der Petzower Park den südlichsten Zipfel von Lennés „Verschönerungsplan für Potsdam und Umgebung“ von 1833. Lenné habe dafür eine Landschaft betrachtet, in der nicht viel los gewesen sei, so Hans-Hermann Bentrup. „Er konnte sich vorstellen, wie man sie verschönern kann. Auch in Werder wurde dieser Weg beschritten.“

Die Lenné-Medaille wurde der Stadt für „ihre vorbildliche Stadtentwicklung mit grüner Infrastruktur und für die Unterstützung ihrer Gartenbaubetriebe“ verliehen. Werders 1. Beigeordneter Christian Große bedankte sich für die Auszeichnung, die „das Werk von Vielen“ sei. Es sei Konsens der Stadtpolitik, den Charakter von Werder zu wahren und Natur, Erholung, Gartenbau und Landwirtschaft in Einklang bringen. Die Lenné-Medaille sei Ansporn, damit weiterzumachen. Nicht immer sei das einfach in einer Situation, in der der Speckgürtel nach außen drücke und Bauherren um die Maximalverwertung ihrer Flächen kämpfen.

Im neuen Stadtquartier Havelauen sei das Spannungsfeld zwischen Landschaft und Wohnen besonders vorbildhaft gelöst, mitten im Baugebiet sei ein Teil der Auenlandschaft belebt worden. Zudem werden in diesem Jahr die Bauarbeiten im Lindowschen Haus beginnen, das letzte Obstbauernhöft im Stadtzentrum soll der neue Bürgerservice mit Tourismusinformation werden. Die neue Anlage solle von Obstgehölzen flankiert werden und das Stadtzentrum mit den neuen Schuffelgärten, dem aufgerebten Galgenberg und der Bismarckhöhe verbinden, von der man einen Blick über die grüne Stadt an der Havel hat.

Werders bekannter Ortschronist Dr. Baldur Martin stellte die Entwicklung des Werderaner Stadtgrüns in den historischen Kontext. „Aus der Geschichte heraus versteht man, warum so viele Menschen Werder lieben“, sagte Baldur Martin. Lenné habe bei seinem Verschönerungsplan nicht in Werder aufgehört. Vielmehr seien die Obstgärten einbezogen worden, habe der Gartenbaumeister den Werderschen spezielle Obstbäume gespendet. Mit dem Schlosspark und der Kirche in Petzow, aber auch mit der Heilig-Geist-Kirche auf der Inselstadt seien prägnante Wegmarken in die Kulturlandschaft gesetzt worden.

Baldur Martin erläuterte, wie der Obstbau in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts expandierte und wie Werder ein beliebtes Ausflugsziel zunächst des preußischen Hofadels und schließlich aller Berliner und Potsdamer geworden sei. Um 1900 habe ein „kolossaler Siedlungsdruck“ begonnen. Die Werderschen aber hätten schnell begriffen, dass Kulturlandschaft und Stadtgrün Pfunde sind, mit denen sie wuchern können. So sei es bis heute geblieben.

Baldur Martin erinnerte an die Nachwendejahre, als Pläne im Raum standen, den Wachtelberg oder den Galgenberg zu bebauen und den grünen Bereich zwischen Hohem Weg und Eisenbahnstraße zu verdichten. „Zum Ärger der Grundstückseigentümer sagte unser damaliger Bürgermeister Werner Große: ,Das bleibt so.‘“ Die Werderaner würden auch heute ihren größten Schatz nie aufs Spiel setzen, so Baldur Martin.

Mitglieder der Lenné-Akademie machten sich nach der Preisverleihung zu einer Sommerexkursion durch die Stadt auf: Mit der Inselstadt, dem Lindowschen Haus, dem Galgenberg, der Bismarckhöhe und den Havelauen suchten sie Schauplätze auf, an denen sich die Erfolge der grünen Stadtentwicklung besonders gut nachvollziehen lassen. Zudem machten sie einen Abstecher zum Golfplatz Kemnitz, der seit Jahren eine enge Partnerschaft zur Lenné-Akademie pflegt.

Werder (Havel), 7. Juli 2017

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Gymnasiasten bauen eine „700“


Foto: werderfoto.de, Tom Klement

Die Vorbereitungen zum historischen Festumzug zum 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) laufen auf Hochtouren. Daran beteiligt ist auch die Agentur Auenländer mit einem Schüler-Projektteam der 11. Klasse des städtischen Ernst-Hackel-Gymnasiums. Das Projektteam hat am Mittwoch mit allen anderen Schülern des Gymnasiums auf dem Schulhof Aufstellung für eine gigantische „700“ genommen. Dazu wurden  T-Shirts in den Werder-Farben grün-weiß-rot getragen. Die Idee dafür hatte die Franziska Hollatz von der Agentur Auenländer und Klaus-Dieter Bartsch vom Stadtsportbund.

Die Agentur Auenländer organisiert das letzte Bild für den historischen Festumzug, in dem es um die Gegenwart und Zukunft gehen soll. Das Foto mit der „700“ wird dazu auf ein großes Banner gedruckt, das einen Festumzugswagen schmücken wird, wie Franziska Hollatz erzählt.  Wer beim bunten Schlussbild noch mitmachen möchte, kann sich bei der Agentur melden, Tel. (03327) 489 235, Mail: kontakt@auenlaender.de. Am Festumzug mit mehr als 50 Bildern werden mehr als 600 Teilnehmer beteiligt sein.

Werder (Havel), 7. Juli 2017

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Auf bildliche Darstellung des Zeitraums 1933 bis 1989 im Festumzug wird verzichtet

Nach einer Entscheidung des ehrenamtlichen Festkomitees zur 700-Jahr-Feier wird die Stadt Werder (Havel) auf die bildliche Darstellung des Zeitraums 1933 bis 1989 im Festumzug zur 700-Jahr-Feier verzichten. Ausgelöst durch eine populistische Pressemitteilung des Werderaner Stadtverbands der Linken habe es in Teilen der Öffentlichkeit eine völlig unsachliche Diskussion gegeben. Mit dieser Entscheidung solle ihr die Nahrung entzogen und Schaden für die Beteiligten sowie Zuschauer des Festumzuges abgewendet werden, so der 1. Beigeordnete Christian Große, amtierender Vorsitzender des Festkomitees. Teilnehmer und Zuschauer des Festumzuges sollen den Tag genießen. „Wir werden uns die 700-Jahr-Feier von niemandem kaputtmachen lassen“, so Christian Große.

„Wir waren im Festkomitee der Meinung, eine aufgeklärte Gesellschaft könne sich auch den dunklen Zeiten ihrer jüngeren Geschichte stellen. Sie könne mit Genugtuung darauf blicken, ein demokratisches Gemeinwesen errichtet zu haben, das nie wieder zulässt, was Generationen vor uns zugelassen haben.“ Das sei offenbar falsch gedacht.

Werder (Havel), 5. Juli 2017

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Neuer Standort für Familien- und Jugendzentrum in Werder (Havel)



Die frühere Gaststätte „Zur Alten Weberei“ in der Adolf-Damaschke-Straße soll zum neuen Familien- und Jugendzentrum von Werder (Havel) werden. Das Familienzentrum ist provisorisch im Seniorenpflegeheim  Casa Reha untergebracht, seitdem der alte Standort nicht mehr zur Verfügung stand. Aus demselben Grund ist auch der Jugendklub derzeit nur provisorisch im Internat des Oberstufenzentrums tätig. Am neuen Standort soll nun die Kinder- und Jugendarbeit in Werder zusammengeführt werden.

Die Ausgangsbedingungen für die Entstehung eines neuen soziales Zentrum seien hervorragend, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große, das werde nicht nur in der Stadtverwaltung so gesehen.  „Wir sind bei allen Beteiligten auf offene Ohren für diese Standortidee gestoßen.“ Das Objekt am Havelufer wurde zunächst für zehn Jahre angemietet, es bestehe eine Verlängerungsoption, so Christian Große. Vor dem Einzug sollen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten stattfinden. Im Haushalt stehen dazu rund 200.000 Euro zur Verfügung. „Sobald klar ist, wie die Funktionen in den Räumen verteilt sind, können wir die Aufträge auslösen“, so Christian Große. Zwei Gasträume, ein Versammlungsraum und die Küche können genutzt werden.

Familienzentrum und Jugendklub sind beide in Trägerschaft des JOB e.V., der jetzt mit der Stadt an einem gemeinsamen Konzept für das neue Familien- und Jugendzentrum arbeitet. Auch nach einem passenden Namen wird noch gesucht. „Ich freue  mich sehr, dass nach dieser langen Übergangszeit und der Provisorien nunmehr ein so schönes und gut geeignetes Objekt als dauerhafter Standort gefunden werden konnte“, so Thomas Lettow. Geschäftsführender Vorstand vom JOB e.V.. „Der neue Ort bietet beste Voraussetzungen für die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit in der Stadt Werder (Havel) sowie den Ausbau dieser Angebote in enger Kooperation mit den ansässigen Sportvereinen und den weiteren Partnern in der Stadt.“

Die Stadt hat das Objekt vom Stadtsportbund ab 1. Juli gemietet, die dort befindliche Gaststätte hatte keine Perspektive. Es handele sich um ein tolles Grundstück mit einer schönen und zentralen Lage, die aus den neuen und alten Stadtquartieren und auch aus den Ortseilen gut erreichbar sei, so Christian Große weiter. „Es ist perfekt, um erfolgreiche soziale Angebote in unserer wachsenden Stadt weiter zu etablieren.“ Auch er erwartet Synergien mit den benachbarten Vereinen. Die Anlage vom Kegelverein Werder soll erhalten bleiben, außerdem sind in unmittelbarer Nachbarschaft der Tennisclub Havelblick und der Ortsangelverein aktiv. Zudem wird zum Jahresende ein paar Häuser weiter eine Kita eröffnen und auch das Evangelische Gemeindezentrum ist nicht weit entfernt.

Dort trafen sich unlängst mehr als 30 Vertreter von Schulen, Kitas, Sozialtreffs, Vereinen, der Kirche und Sozialbehörden des Landkreises zu einer Sozialraumkonferenz und erfuhren als Erste vom neuen Familien- und Jugendzentrum. Der Jugendamtsleiter von Potsdam-Mittelmark, Bodo Rudolph, beglückwünschte die Stadt zur Standortentscheidung. Von der Ungewissheit gerate Werder in eine Luxusposition, ergänzte der Teamleiter Jugendförderung des Landratsamtes, Bernd Kreissl. „Einen so schönen Standort gibt es im ganzen Landkreis nicht.

Die Entscheidung sei ein guter Anlass, die Familien- und Jugendarbeit in Werder weiter zu vernetzen und bestehende und neue Angebote besser bekannt zu machen, wie es hieß. „Junge Menschen haben viele Fragen, Fachkräfte der Jugend- und Sozialarbeit können ihnen auch in Werder (Havel) zur Seite stehen“, so Amtschef Bodo Rudolph. In der Sozialraumkonferenz wurde nun vereinbart, ein Gesamtkonzept für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt mit ihren Ortsteilen zu entwickeln. Der Werderaner Raum ist einer von 19 Sozialräumen, die das Jugendamt des Landkreises in Potsdam-Mittelmark fördert.

Als gute Praxisbeispiele der Jugendarbeit im Landkreis wurden die Kita-Olympiade in Wusterwitz, das Kreativ-Sommercamp „Hast Du Töne“ in Stahnsdorf, die Kooperation zwischen der Schneiderwerkstatt und der schulischen Näh-AG in Niemegk oder die Straßenaktion „Freispieltag“ in Bad Belzig, wo Freispieltrainer in der Plattenbausiedlung Klinkengrund einmal wöchentlich Mitspielaktionen für Kinder anbieten.

In dem neuen Gesamtkonzept für Werder soll es um die Vernetzung und inhaltliche Ausrichtung der Kinder- und Jugendarbeit gehen aber auch darum, wie man die Vielzahl bereits vorhandener Angebote und Projekte der Öffentlichkeit besser vermittelt. Ein dreiköpfiges Organisationsteam wurde zunächst beauftragt, ein Grobkonzept zu erstellen, über das im Oktober erneut beraten werden soll.

Ansprechpartner der Sozialraumkonferenz in Werder (Havel) sind im Rathaus der Stadt Werder (Havel) Karsten Möwes (Tel. 03327-783 308, k.moewes@werder-havel.de), im Jugendamt des Landkreises Teamleiter Bernd Kreissl (Tel. 03327-739 316, Bernd.Kreissl@Potsdam-Mittelmark) und beim JOB e.V. Kerstin Schneider (Tel. 03328-317 642, kerstin.schneider@job-ev.de)

Werder (Havel), 6. Juli 2017

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Demokratie hautnah erleben – Wahlhelfer/in werden

Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt und alle interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich als Wahlhelfer/in aktiv bei der Realisierung unserer demokratischen Grundrechte mit einzubringen und uns bei der Durchführung der Wahl zu unterstützen.

Wahlhelfer sind zur Durchführung von Wahlen unerlässlich. Sie bilden das Fundament der Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und sind daher die wichtigsten Träger des Wahlverfahrens. Zu Ihren Aufgaben zählt dann am Wahlsonntag die Prüfung der Wahlberechtigung der Wähler, die Organisation und Durchführung der Stimmabgabe sowie die Auswertung der abgegebenen Stimmen. Für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten Sie ein Erfrischungsgeld als Beisitzer/in in Höhe von 30,00 EUR, als Wahlvorsteher/in bzw. Stellvertreter/in in Höhe von 40,00 EUR.

Um uns bei dieser Wahl als Wahlhelfer/in unterstützen zu können, ist die Vollendung des 18. Lebensjahres notwendig. Wenn Sie Fragen haben oder Ihre Bereitschaftserklärung abgeben möchten, wenden Sie sich bitte bis spätestens zum 04.08.17 an Stadt Werder (Havel), Eisenbahnstr. 13/14, telefonisch unter (03327) 783 101, oder per E-Mail an wahl@werder-havel.de.

Ihre Bereitschaftserklärung sollte Ihren vollständigen Namen, Ihre Anschrift und Ihr Geburtsdatum sowie Ihre telefonische Erreichbarkeit bzw. E-Mail-Adresse enthalten.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und sehen einem spannenden Wahlsonntag entgegen.

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Werder (Havel) bekommt Lenné-Medaille. Festakt am Samstag

Gemeinsame Presseinformation der Stadt Werder (Havel) und der Lenné-Akademie



Foto: Design Akademie Berlin

Für ihre vorbildliche Stadtentwicklung mit grüner Infrastruktur und für die Unterstützung ihrer Gartenbaubetriebe bekommt die Stadt Werder (Havel) am 1. Juli die „Peter-Josef-Lenne-Medaille“ verliehen. Die Medaille wird durch die Lenné-Akademie an Personen, Einrichtungen oder Institutionen vergeben, die sich um die Grünentwicklung in der Tradition des berühmten preußischen Gartenkünstlers besonders verdient gemacht haben. Lennés landschaftskünstlerisches Werk bildet einen wesentlichen Teil der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder (Havel) reicht. So bildet der Petzower Park den südlichsten Zipfel von Lennés „Verschönerungsplan für Potsdam und Umgebung“ von 1833.

Die Stadt Werder (Havel) habe bei ihrer Stadtentwicklung die Kulturlandschaft stets einbezogen und sei sich ihres besonderen landschaftlichen Wertes immer bewusst geblieben, so Dr. Hans-Hermann Bentrup, der bei der Verleihung der Medaille am 1. Juli die Laudatio halten wird. „In alten und neuen Stadtquartieren wurde und wird ganz im Geiste Lennés an die Werderaner Gartenbautradition angeknüpft.“ Das gelte auch für die Pflege von Parks und Grünanlagen. „Um es mit Lenné zu sagen: ,Nichts gedeiht ohne Pflege; und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unzweckmäßige Behandlung ihren Wert‘“, so Dr. Hans-Hermann Bentrup weiter.

Die Verleihung findet anlässlich des 700. Stadtjubiläums bei einem öffentlichen Festakt statt, der am kommenden Samstag um 10 Uhr im Saal des Schützenhauses, Uferstraße 10, beginnen und knapp zwei Stunden dauern wird. Nach der Eröffnung wird Werders 1. Beigeordneter Christian Große einen Einführungsvortrag zum gegenwärtigen Entwicklungsstand und den Perspektiven der Stadt halten. Anschließend wird Werders Ortschronist Dr. Baldur Martin in einem Exposé darlegen, warum die historische Entwicklung Werders zur grünen Gartenstadt auch ein Vermächtnis von Peter Josef Lenné ist. Zur Verleihung der Medaille wird dann Dr. Hans-Hermann Bentrup sprechen.

Die Lenné-Akademie ist ein Zusammenschluss von etwa 100 Freunden und Förderern des Gartenbaus und der Gartenkultur, vornehmlich aus Berlin und Brandenburg, der Hauptwirkungsstätte Peter Joseph Lennés. Sie wurde 1997 gegründet und sieht als ihre Hauptaufgabe die Bildung, insbesondere auf den Gebieten des Gartenbaus und der Gartenkultur. Die Akademie fördert die wissenschaftliche, künstlerische und praktische Ausbildung der verschiedenen Sparten der gärtnerischen Berufe.
Im Anschluss an den Festakt werden Mitglieder der Lenné-Akademie zu einer Sommerexkursion durch Werder (Havel) aufbrechen und unter anderem die Altstadt, den Galgenberg mit Bismarckhöhe, die Havelauen und den Obstpanoramaweg besichtigen. Die Sommerexkursion ist nicht öffentlich.

Werder (Havel), 28. Juni 2017

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25 Vereine machen beim Ehrenamtstag mit

Für den Ehrenamtstag „Werder hilft“ am 15. Juli, der im Rahmen der Festwoche zum 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) stattfinden wird, haben sich 25 in Werder aktive Vereine angemeldet. Sie werden sich am Nachmittag zwischen 13 und ca. 16 Uhr auf dem Hartplatz an Ständen und im Rahmen eines Bühnenprogramms vorstellen, das von Stadtsportbundchef Klaus-Dieter Bartsch und Reiner Bluck vom Werderaner Karnevalsclub moderiert wird.

Eröffnet wird der Tag um 13 Uhr durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) und Bürgermeisterin Manuela Saß. Um etwa 13.10 und etwa 15.20 Uhr werden Vorstellungsrunden der Vereine auf der Bühne beginnen. Mit dabei sind Sportvereine wie der Badminton Sportverein Werder, der Ortsanglerverein, der FC Viktoria, Kulturvereine wie die Theaterfreunde Comédie Soleil, Sozialvereine und Selbsthilfegruppen oder auch gemeinnützig getragene Freizeitstätten wie der Treffunkt in Werder oder der Kunsthof Glindow.

Zwischen den Vorstellungsrunden wird der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel), die mit ihrer Technik ebenfalls präsent sein wird,  gegen 14.30 Uhr, ein großes Überraschungsgeschenk  gemacht.  Außerdem werden die Orions bei zwei Auftritten gegen 13.30 und 15.10 Uhr einen neuen Werder-Song vorstellen, der gemeinsam mit dem Kinderchor der Carl-von-Ossietzky-Oberschule entstanden ist.

Schon ab dem Vormittag desselben Tages werden beim Dance-Contest 2017 „Beweg dein Leben“ der DAK-Gesundheit auf dem Arno-Franz-Sportplatz die besten Tanzgruppen aus Berlin und Brandenburg gegeneinander antreten. Nach Vorrunden findet in Werder am 15. Juli von 10 bis 16 Uhr das Finale des Wettbewerbs statt. In der Jury sind Lorenzo Pignataro, Hanno Liesner und Jessica Ali. Auftrittszeiten sind 10.30 Uhr Kids, 12 Uhr Young Teens, 14 Uhr Teens.

Werder (Havel), 28.  Juni 2017

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Neue Kirschkönigin Isabel Kaufmann wird am 1. Juli inthronisiert



Die neue Glindower Kirschkönigin heißt Isabel Kaufmann. Sie wird beim Kirsch- und Ziegelfest am 1. Juli in Glindow feierlich inthronisiert, bei dem der Ort zugleich seinen 700. Geburtstag feiert. Isabel Kaufmann ist in Glindow geboren und aufgewachsen, inzwischen ist sie in ihrem Beruf als Physiotherapeutin in einer Praxis im Ort tätig. Dort hatte sie im vorigen Jahr die Ehefrau des Heimatvereinsvorsitzenden Fred Witschel „auf der Liege“. Mit Elke Witschel habe sie über die jährliche Suche nach einer Kirschkönigin gesprochen und sich schließlich überlegt, es selbst einmal zu versuchen.

Isabel Kaufmann liebt ihren Ort, mag Kirschen, ist aufgeweckt und zeigt sich neugierig, was mit der neuen Aufgabe auf sie zukommt. „Wir leben in einem so schönen Ort, den macht es Spaß zu repräsentieren“, so die 27-Jährige. Gleich zum ersten Termin erschien Isabel Kaufmann am Montag perfekt gestylt im neuen Kleid. In ihrer Freizeit ist sie beim Inselfriseur Werder (Havel) und bei ihren Freunden als Make-up-Artist aktiv, schminkt Bräute zur Hochzeit und Freundinnen zu Fotoshootings oder Styling-Abenden. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß wünschte ihr viel Erfolg als Kirschkönigin und beglückwünschte die Glindower zur Wahl.

Das Amt der Kirschkönigin will Isabel Kaufmann mit sozialem Engagement verbinden und um Spenden für den sogenannten „Wünschewagen“ werben. Mit dem noch jungen Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes in Brandenburg (http://www.asb-lv-bbg.de/de/wuenschewagen/der-brandenburger-wuenschewagen/) wird schwerstkranken Menschen ein letzter Wunsch erfüllt. Die medizinisch erforderliche Ausstattung ist dezent im Wünschewagen verstaut, mit dem die Betroffenen mit ihren Angehörigen zum Beispiel ein letztes Mal an die Ostsee, in den Spreewald oder zu einem Konzert fahren, Familie und Freunde in die Arme schließen können.

Pfleger, Krankenschwestern, Palliativmediziner, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute engagieren sich ehrenamtlich als Helfer in dem spendenfinanzierten Projekt, das seit September 2016 besteht. Auch Helfer ohne medizinische Qualifikationen sind willkommen, wie Projektleiter Jürgen Haase erklärte. Der ASB-Landeschef freut sich über das Engagement der Glindower. Die neue Kirschkönigin selbst hat sich als „Wünschewagen-Botschafterin“ auf eine solche Tätigkeit in einem Lehrgang vorbereitet.

Schon die noch amtierende Kirschkönigin Anika Wolf hatte sich für den Zuckerbaum-Verein engagiert, der auf der Glindower Platte eine Streuobstwiese als Spieltreff für kranke und sozial benachteiligte Kinder eingerichtet hat. Anika Wolf will das Engagement nach ihrer Amtszeit fortsetzen, das Glindower Festkomitee, in dem Glindower Vereinsmitglieder und Mitglieder des Ortsbeirates tätig sind, will diese Arbeit weiter unterstützen.

Das diesjährige Kirsch- und Ziegelfest wird die amtierende Kirschkönigin am Samstag, 1. Juli, um 9 Uhr auf dem Sportplatz, Dr.-Külz-Straße 54, noch eröffnen, dann beginnen ein Jedermann-Fußballturnier sowie ein Volleyballturnier um den Kirschpokal. In der Bogenschießanlage des Schützenvereins zu Glindow 1924 in der Straße Am Schützenpark 27, die an diesem Tag die Türen geöffnet hat, wird sich der Festumzug formieren, der ab 14.15 Uhr durch den Ort bis zum Jahnufer verläuft.  

Am Jahnufer (Höhe Luise-Jahn-Straße) wird dann um 15 Uhr die neue Kirschkönigin Isabel Kaufmann inthronisiert, bevor ein buntes Nachmittagsprogramm mit Livemusik und Kindershow beginnt. Ab 20 Uhr wird zum „Kirschtanz im Festzelt“ mit der Gruppe Extraleicht eingeladen.

Der Festsonntag, 2. Juli, beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst anlässlich des 700. Glindower Jubiläums, Am Jahnufer gibt es Hüpfburg und Kinderangebote sowie Angebote der Vereine. Das Heimatmuseum, Kietz 3, und das Ziegeleimuseum, Alpenstraße 44, sind geöffnet. Nach einem Frühschoppen um 11 Uhr beginnt um 13 Uhr am Jahnufer ein buntes Familienprogramm, unter anderem mit einem Auftritt der Potsdamer Klinikclowns. Außerdem wird die neue Folge des Werderaner Kinderbuchs „Moppel und Mücke“ präsentiert. Der Tag klingt um 17 Uhr in der Dorfkirche mit einem Konzert des Gemischten Chors Glindow e.V. aus.

Schon in den Tagen davor gibt es Programm: Am 21. Juni wird zu einem Heimatabend ins Heimamtmuseum eingeaden, wo Geschichten und Filme von Glindow zu hören und zu sehen sein werden. Am 25. Juni spielt das Glindower Wandertheater „Ton & Kirschen“ am Jahnufer das Stück „Perpetuum Mobile“ auf. Und am 30. Juni zeigt das Potsdamer Kabarett Obelisk „Mann und Frau intim

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Werder (Havel), 20. Juni 2017

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Großer historischer Festumzug mit rund 600 Beteiligten



Wie erzählt man die Geschichte der Stadt Werder (Havel) in einem Festumzug? Heimathistoriker Dr. Baldur Martin hat viel  darüber nachgedacht. Als Mitglied des Festkomitees liegt die Gestaltung des Festumzugs in seiner Verantwortung. Inzwischen sind die Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen, die Kostüme bestellt oder fertig genäht, die Requisiten gebastelt, die Tänze und Lieder einstudiert und die Oldtimer poliert. Am 16. Juli werden rund 600 Teilnehmer 700 Jahre Blütenstadt in szenischen Bildern darstellen.

„Vereine, Schulen, Gruppen und ganze Familien sind mit großer Begeisterung dabei“, so Baldur Martin, der Themen mit den Teilnehmern abgestimmt und sie zu historischen Details und Kostümfragen beraten hat. So kümmert sich der Karnevalsclub um die legendären Anfänge des Ausflugslokals Bismarckhöhe, das Pilatesstudio mimt eine mittelalterliche Gauklertruppe, der Geflügelzüchterverein erweckt die ersten Baumblütenfeste zum Leben und der Freundeskreis Bismarckhöhe die Galgenbrüder um Christian Morgenstern.
 
Der Umzug wird in der Moosfennstraße und im Kugelweg beginnen und in 55 historischen Bildern bis zum Hartplatz führen. „Das wird wie ein Theaterstück“, so Baldur Martin. Sieben Pferdefuhrwerke, zahlreiche historische Fahrzeuge, ein kompletter Tieflader und zwei Kapellen werden unter anderem beteiligt sein. In Höhe der Carl-von-Ossietzky-Schule wird der Umzug von einer Ehrentribüne aus moderiert. Außerdem werden die verschiedenen szenischen Bilder auf Leporellos erklärt, die an die Besucher verteilt werden.
 
Der Festumzug werde von der Ersterwähnung bis zur Gegenwart führen und dazwischen keine Zeitepoche auslassen. „Besonders interessant wird das natürlich für Werderaner und Werder-Freunde“, so Baldur Martin. Werders Stadtgeschichte wurde dafür in vier Abschnitte unterteilt: „Von der Ersterwähnung bis zum Dreißigjährigen Krieg“, „Die Zeit der Preußischen Könige“, „Die Kaiserzeit“ und „Vom Ende des 1. Weltkrieges bis heute“. 

Angeführt wird der Umzug durch mittelalterliche Herrschaften, die in der Gründungsurkunde eine besondere Rolle spielen: Prinzessin Kunigunde und Markgraf Waldemar, dargestellt von Bürgermeisterin Manuela Saß und ihrem 1. Beigeordnetem Christian Große. Ein paar Bilder später folgen die Lehniner Mönche, die die Geschicke der Stadt mehr als 200 Jahre lenkten. Unter anderem wird die Sage von Abt Gallus und der weißen Frau Gallina erzählt. Ein wichtiger Ort des Mittelalters ist der Galgenberg, im Festumzug wird der Scharfrichter mit seinen Knechten und Folterinstrumenten zu erleben sein. Fröhlicher geht es zu, wenn das erste Braurecht in Werder verliehen wird.

Im zweiten Zeitabschnitt, der Zeit der Preußischen Könige, wird der Streit mit den Glindowern auf dem Sauberg anschaulich gemacht. Friedrich Wilhelm I. wird die Garnison visitieren, begleitet von Langen Kerls. „Er wird diesmal hoffentlich nicht im Schlamm steckenbleiben“, scherzt Baldur Martin. Eine Hofgesellschaft wird vorbeiflanieren, der erste Amtsrichter zwischen zwei Parteien schlichten. Weinmeister, Nachtwächter, Hausierer, Handwerker und das Invalidencorps zu Werder werden außerdem für diese Zeitepoche stehen.

Die Kaiserzeit beginnt mit dem legendären Bürgermeister Franz Dümichen, für den Auftritt lässt sich Ex-Bürgermeister Werner Große einen Bart stehen. Begleitet wird Dümichen von seinem Beigeordneten, passend hat sich dafür Hartmut Schröder bereiterklärt. Ziegeleibesitzer, Inselbewohner, Fischer, Obstzüchter und historische Fahrräder werden in diesem Teil des Umzugs auftauchen. Theodor Fontane wird die Blütenstadt besuchen, die Obstzüchter historische Geräte präsentieren. Nicht zuletzt wird der Kaiser selbst in der Stadt vorbeischauen.

Im letzten Zeitabschnitt werden die finsteren Kriegskapitel nicht ausgelassen. Auch Inflation und Wirtschaftskrise spielen eine Rolle. „Aber es gab ja auch helle Momente wie die Goldenen Zwanziger“, sagt Baldur Martin.  Eine Hochzeitsgesellschaft wird auftreten, historische Sportvereine in ihren Monturen sind zu erleben. Mit Karl Hagemeister und Carl Schuch wird an einen berühmten Werderaner und seinen Malerkollegen erinnert. Auch Bürgermeister Dietzel und Bodenreformer Adolf Damaschke werden für den Umzug zum Leben erweckt. Für die DDR-Zeit wird das Zentrale Jugendobjekt eine zentrale Rolle spielen, bevor bunte Bilder aus der Gegenwart den Festumzug beschließen werden.



Damit alles am richtigen Platz ist, Kostüme rechtzeitig da sind, die Oldtimer Werder erreichen und die Ansagen stimmen, hat Baldur Martin sein „Drehbuch“: ein Ausdruck der Zugaufstellung, der in bunten Merkfarben dicht mit Namen, Telefonnummern und Hinweisen ergänzt ist. „Das darf nicht verloren gehen“, sagt er. Zumal die Anzahl der Beteiligten immer noch wächst: Habe es anfangs Schwierigkeiten gegeben, genügend Leute zusammenzubekommen, so würde er inzwischen fast jede Woche Anrufe von Leuten bekommen, die noch mitmachen wollen, so Baldur Martin. Interessenten könnten sich noch bei der Agentur Auenländer melden, die das letzte Bild, die Gegenwart, zusammenstellt.

Werder (Havel), 19. Juni 2017

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Mehrtägige Vollsperrung der Potsdamer Straße ab Donnerstag

Die Potsdamer Straße wird ab Donnerstag, den 15.06.2017, ab 9 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Wegen einer Gashavarie war seit Dienstag zunächst nur eine einspurige Sperrung stadteinwärts veranlasst worden. Während der Schachtarbeiten nahe der Tankstelle ist heute aber festgestellt worden, dass die Reparaturarbeiten nun unter Vollsperrung durchgeführt werden müssen. Grund sind der Fahrbahnaufbau und die Lage der Leitungen. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis spätestens Freitag, den 23.06.2017, andauern. Eine Gefährdung der Anwohner besteht nicht.

Anwohnern wird vom Stadtzentrum kommend die Einfahrt bis zur Tankstelle gewährleistet. Eine Umleitung Richtung Potsdam wird ausgeschildert. Der stadteinwärtige Verkehr wird weiterhin über die Moosfennstraße geführt. Zu beachten sind auch entsprechende Änderungen im Busverkehr, in Verbindung mit der Trinkwassersanierung auf der Bundesstraße 1 kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die ursprünglich ab Montag geplante Sperrung der Straße Am Plessower See stadteinwärts im Zuge der Trinkwassersanierung kann erst nach Beseitigung der Gashavarie, voraussichtlich am 26.06.2017, beginnen und wird etwa vier Wochen in Anspruch nehmen.

Werder (Havel), 14. Juni 2017

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Glasperlenspiel ist Headliner des Livekonzert zum Stadtjubiläum in Werder (Havel). Staraufgebot schon zum warm-up



Die Vorbereitungen zur Festwoche zum 700. Stadtjubiläum von Werder (Havel) sind fast abgeschlossen. Vom 13. bis 16. Juli stehen zahlreiche Veranstaltungen bevor, zu denen wir sie in den nächsten Tagen informieren werden. Den Start macht das Livekonzert am 15. Juli ab 16 Uhr „Musik liegt in der Luft“, zu der als Headliner „Glasperlenspiel“ erwartet wird.

„Ich will, dass er perfekt ist; dass er echt ist“, so besangen Glasperlenspiel mit ihrer Hit-Single „Echt“ vor sechs Jahren diesen einen besonderen Moment, der in der Folge zu einer beispiellosen Karriere wurde. Vier goldene Schallplatten, gefeierte Konzerte, zahlreiche Auszeichnungen – Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg haben sich mit ihrem einnehmenden Elektropop aus fassbaren Texten und unfassbaren Melodien eine eigene Nische geschaffen, die im positivsten Sinne als Pop-Musik bezeichnet werden kann.

Glasperlenspiel gehört mittlerweile zur Elite des Deutschen Pops und ist Headliner des Livekonzerts, das mit vier weiteren Bands am 15. Juli ab 16 Uhr auf der Bühne an der Regattastrecke einen Höhepunkt der Festwoche zum Stadtjubiläum von Werder (Havel) bilden wird. Dem Leitmotiv ihrer ersten Hit-Single sind Caro und Daniel bis heute treu geblieben, ohne deshalb künstlerisch auf der Stelle getreten zu sein. Das lässt sie auch heute noch so greifbar sein. So echt. So perfekt.

Doch auch die anderen auftretenden Musiker können sich sehen und hören lassen:

Triple L & Valerie Lombardo spielen Djembe, E-Drums und Saxophon zu elektronischer Tanzmusik – und erwecken coole Beats zu pulsierendem Leben. Seit sieben Jahren sind die beiden ein eingespieltes Team und zählen zu den meistgebuchten Live Acts in Deutschland.

Madeline Juno gehört mit 21 Jahren zu den talentiertesten und gefragtesten Singer-Songwriterinnen der neuen deutschen Musikszene.  Mit dem Wechsel in ihre Muttersprache auf ihrer neuesten Single  „Waldbrand-EP“ haben sich nicht nur Gesangstechnik und lyrische Unmittelbarkeit verändert, sondern, ganz unabsichtlich, hat sich auch eine erstaunliche Gelassenheit eingestellt.

The Dark Tenor
begeistert das Publikum durch einen genresprengenden Mix aus Pop und Klassik bei ausverkauften Konzerten. Schon mit seinem Debütalbum „Symphonie Of Light“ begeisterte der amerikanische Opernsänger vor drei Jahren sein Publikum. Inzwischen hat er auf seinem zweiten Album „Nightfall Symphonie“ die aufregende Geschichte seiner Flucht aus der Unterwelt weitererzählt.

Kerstin Ott schoss sich mit „Die immer lacht“ Ende vergangenen Jahres buchstäblich aus dem Nichts an die Spitze der Singlecharts. Ihr Mix aus Dance-Pop und Schlager kam bei europaweiten Konzerten beim Publikum an, mit „Scheißmelodie“ gibt es schon ihren nächsten Ohrwurm.

Nach diesem glanzvollen Warm-up wird das Konzert mit Glasperlenspielen gegen etwa 21 Uhr beginnen.

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Werder (Havel), 13. Juni 2017

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Gashavarie in der Potsdamer Straße und Arbeiten im Trinkwassernetz an der B1

Wegen Leitungsarbeiten stehen in den kommenden Tagen und Wochen in Werder (Havel) mehrere Straßensperrungen bevor. Nach einer Havarie im Gasnetz muss die Potsdamer Straße stadteinwärts bereits ab Dienstag, 13. Juni, 9 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 16. Juni, gegen 12 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung über die Moosfennstraße wird ausgeschildert. Stadtauswärts kann der Verkehr ungehindert fließen.

Die Linksabbiegespur auf der B1 am Glindower Eck (Ecke Berliner Straße und Dr.-Külz-Straße) muss zwischen dem 14. Juni und voraussichtlich 22. Juni voll gesperrt werden. Die rechte Fahrspur steht dann gleichzeitig für Abbieger und Geradeausfahrende zur Verfügung. Es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. Grund sind Arbeiten am Trinkwassernetz in dem B1-Abschnitt zwischen Brandenburger Straße und Glindower Eck. Nachdem in den vergangenen Tagen Rohrbüche in der Fahrbahn repariert werden konnten, soll nun die alte Versorgungsleitung außer Betrieb genommen werden. Die neue Trinkwasserleitung wurde bereits verlegt, zur Inbetriebnahme müssen im Kreuzungsbereich Glindower Eck noch Hausanschlüsse umgebunden werden.

Voraussichtlich ab Montag, 19. Juni, wird auch die Straße Am Plessower See für den Verkehr stadteinwärts für voraussichtlich einen Monat voll gesperrt. Hier wird die neue Trinkwasserleitung in der Straße Am Plessower See angebunden. Fahrzeugführer werden gebeten, stadteinwärts andere Strecken zu nutzen. Für den stadtauswärtigen Verkehr in Richtung B1 von der Kemnitzer Straße kommend bestehen keine Einschränkungen.

In den Sommerferien muss die Bundesstraße 1 zwischen Brandenburger Straße und Am Plessower See halbseitig gesperrt werden. Hier wird eine neue Trinkwasserleitung eingebaut. Dies erfolgt durch das Inliner-Verfahren: Die neue Trinkwasserleitung wird in die alten Leitungen eingezogen, hierfür müssen mehrerer Baugruben geöffnet werden. Die Verkehrsführung wird mittels Ampelanlage erfolgen, sodass der Verkehr in beide Fahrtrichtungen gewährleistet werden kann.

Werder (Havel), 12. Juni 2017

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Zeppelinstraße: Stadt Werder (Havel) kritisiert „Experiment am Bürger“

Die Stadt Werder hat der Landeshauptstadt Potsdam erneut das Gespräch zur Schadstoffentlastung in der Zeppelinstraße angeboten. „Eine Verbesserung der Luftwerte in der Zeppelinstraße kann nur durch ein gemeinsames Maßnahmenpaket aller Beteiligten erreicht werden, zu dem auch ein guter Verkehrsfluss gehören muss. Das Pfingsten begonnene Experiment am Bürger ist, wie sich schon nach den ersten Tagen zeigt, vermutlich zum Scheitern verurteilt“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große.

Offensiv sei aus dem Potsdamer Rathaus kommuniziert worden, dass mit der probeweisen Einengung der Zeppelinstraße jedes fünfte Kraftfahrzeug aus der Stadt ausgesperrt werden soll. „Bis heute unbeantwortet ist unsere Frage geblieben, wie das mit diesem Versuch funktionieren soll und wie diese Nutzer von täglich 5.000 Kraftfahrzeugen denn ihre Ziele anders erreichen sollen“, so Christian Große.

Insbesondere eine Busspur bis nach Geltow und ein Radschnellweg von Werder nach Potsdam seien fehlende Elemente in dem Versuch, wie Werders 1. Beigeordneter weiter sagt. „Die Stadt Werder hat bereits mit dem Landkreis und der regiobus Potsdam Mittelmark dafür gesorgt, dass die Busse dank unseres powerbus-Konzeptes öfter von Werder nach Potsdam pendeln.“ Der ÖPNV könne aber nur eine Alternative sein, wenn die Busse nicht weit vor dem Potsdamer Stadteingang mit im Stau stünden.

Auch der vielgepriesene Umsteigepunkt Pirschheide sei für Pendler nicht erreichbar. Was als Alternative ebenfalls fehle, sei ein gut ausgebauter Radschnellweg von Werder nach Potsdam. „All diese Defizite werden nicht zu der gewünschten höheren Akzeptanz des ÖPNV oder des Fahrrads beitragen.“ Doch Potsdam wolle mit seinen Nachbarn nicht über diese Themen reden.

Selbst der zuständige Abteilungsleiter des brandenburgischen Infrastrukturministerium habe gegenüber Werderaner Stadtverordneten unlängst Unverständnis über das Agieren der Landeshauptstadt geäußert und eine „fehlende Kommunikation auf Augenhöhe“ kritisiert.
Moderationsangebote des Infrastrukturministeriums seien ausgeschlagen worden, wie der Abteilungsleiter weiter erklärt hatte. „Genau das ist auch unserer Problem: Potsdam agiert nach Gutsherrenart“, so Christian Große.

Ein einstimmiger Beschluss der Stadtverordneten der Stadt Werder (Havel), die am meisten von dem Versuch betroffen ist, sei einfach übergangen worden. Zum Kommunikationsstil gehöre auch, dass die Potsdamer Verwaltung mit einer unabgestimmten Verlängerung des Versuchs auf bis zu zehn Monate über eine Empfehlung der eigenen Potsdamer Stadtverordneten für einen lediglich drei- bis sechsmonatigen Versuch hinweggeht. Die Luft in der Zeppelinstraße werde nicht sauberer werden, wenn das Potsdamer Rathaus mit unabgestimmten Aktionen alle vor den Kopf stößt.

Christian Große bezweifelt, dass der Versuch der Einengung der Zeppelinstraße Erfolg haben wird. „Heute morgen waren im Inforadio die ersten Bewohner der Zeppelinstraße zu hören, die angesichts des Dauerstaus selbst nicht daran glauben.“ Stau, Schritttempo und ständige Brems- und Beschleunigungsmanöver von Tausenden Kraftfahrzeugen seien kaum ein Weg, den Schadstoffausstoß zu reduzieren.

Christian Große: „Ich befürchte, dass Potsdam nach einem Scheitern dann im kommenden Jahr ein Dieselverbot aussprechen wird. Dabei glaube ich nach wie vor, wir könnten durch ein gemeinsames und vom Land unterstütztes Maßnahmepaket mehr für die Luftreinheit in der Zeppelinstraße erreichen.“

Werder (Havel), 10. Juni 2017

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