Archiv – Neuigkeiten 01.09. - 30.09.2017

Kooperation
für Bildungscampus
Glindow beschlossen
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Wilfried Mix
erläutert den Weg
zum Werder-Triptychon
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Bürgermeisterin
dankt Wahlhelfern
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Mehr Angebote
auf Linie RE1
gefordert
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Vollsperrungen
in Werder und
Bliesendorf
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Feuerwehren
öffnen die Türen
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Wahlbekanntmachung zur Bundestagswahl am 24. September 2017
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Neues Gastgeberverzeichnis für die Region Werder-Schwielowsee 2018
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Mein schönes Werder
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Unterstützung
für Lehniner Feuerwehr
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Werders Stadtgeschichte
kennenlernen
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Bauarbeiten
in Kemnitzer Straße
abgeschlossen
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Bekanntmachung
der Stadt Werder (Havel)
über das Recht auf Einsicht
in das Wählerverzeichnis
und die Erteilung
von Wahlscheinen
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Demokratie hautnah erleben
Wahlhelfer/in werden
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Schulerweiterungsbau
der Carl-von-Ossietzky-Schule übergeben
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Stadt Werder (Havel)
wird Mitglied
bei "Mayors for Peace“
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Nachwuchsregatta
muss abgesagt werden
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Zeugnisse der
Zeitgeschichte
auf Super 8
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Wahlschein zur
Bundestagswahl ganz
einfach mit
QR-Code beantragen
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Kooperation für Bildungscampus Glindow beschlossen

Gemeinsame Pressemitteilung der Hoffbauer-Stiftung und der Stadt Werder (Havel)



Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und der Vorstandsvorsitzende der Hoffbauer-Stiftung Frank Hohn haben am Donnerstag, 28. September, eine Absichtserklärung zum Bau eines Bildungscampus‘ in Glindow unterschrieben. Demzufolge will die Hoffbauer-Stiftung mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel) und des Landkreises Potsdam-Mittelmark einen Bildungscampus mit Kita, Grundschule, Sek I und Sek II und einer Turnhalle errichten. „Hintergrund dieser Vereinbarung ist der Einwohnerzuwachs von Werder (Havel) und die damit einhergehende Erwartung an ein breiter aufgestelltes Bildungsangebot “, so Manuela Saß.

Die kommunalen Kitas in Werder seien trotz neuer Einrichtungen ausgelastet, der Betrieb könne oft nur mit Ausnahmegenehmigungen aufrecht erhalten werden. Die Inselkita der Hoffbauer-Stiftung müsse mittelfristig wegen Brandschutzproblemen schließen. Die Grundschulen der Stadt können neue Schüler bei maximalen Klassenstärken und maximaler Zügigkeit zwar in den kommenden Jahren noch aufnehmen. „Die Gefahr besteht aber, dass das auf Dauer zulasten der Qualität geht“, so die Bürgermeisterin.

Mit der Hoffbauer-Stiftung habe man einen Träger gewinnen können, der eine zusätzliche Farbe in die Bildungslandschaft der Stadt bringe. Das gelte nicht nur für den Kita- und Grundschulbereich, sondern auch für die Sekundarstufe. In den nächsten Schuljahren blieben im Schnitt 70 Sekundaraschüler, die nicht in Werder (Havel) beschult werden könnten. Im Schulentwicklungsplan des Landkreises aus dem Jahr 2012 sei diese Situation nicht vorhergesehen worden. „Hier ist dringend eine Aktualisierung der Zahlen geboten“, so die Bürgermeisterin.

Frank Hohn erklärte: „Die Hoffbauer-Stiftung ist gern bereit, ihre Erfahrungen in der Entwicklung von Bildungszentren auch in Werder einzubringen. Evangelische Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel am Hoffbauer Campus in Kleinmachnow und Mahlow schließen nicht nur Lücken in der Bedarfsplanung, sie bereichern mit ihren pädagogischen Konzepten und dem evangelischen Profil das Bildungsangebot und entsprechen dem Bedürfnis vieler Familien nach pädagogischer Vielfalt.“

Der „Letter Of Intent“ ist im Dezember 2016 von den Stadtverordneten beschlossen worden. Im Juni 2017 folgte ein Aufstellungsbeschluss für ein Bebauungsplanverfahren. Die Stadt hat sich in der Absichtserklärung bereiterklärt, Planungsrecht zu schaffen. Durch das Bebauungsplanverfahren soll ein viereinhalb Hektar großes Grundstück an der L90 in Höhe der Glindower Tankstelle als „Sondergebiet Bildung“ festgesetzt und in eine geordnete städtebauliche Entwicklung geführt werden. Fragen der Erschließung, des Naturschutzes und sonstiger Auswirkungen sollen aufgeklärt und abgewogen werden.

Im Glindower Ortsbeirat gab es bereits eine frühzeitige Beteiligungsrunde für das Planverfahren. Auch ein erster Austausch mit den Behörden hat begonnen. Jetzt müsse es darum gehen, noch offene Fragen gemeinsam zu klären und zügig die Entwürfe der Bauleitplanung zu erarbeiten, so Bürgermeisterin Saß. Nach der Billigung der Entwürfe durch die Stadtverordneten könne ins förmliche Beteiligungsverfahren eingetreten werden.

Eine Simulation des Projektes von der Hoffbauerstiftung finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=zTzVmgmt678&feature=youtu.be

Werder (Havel), 28. September 2017

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Wilfried Mix erläutert den Weg zum Werder-Triptychon



Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat sich am Donnerstag in der Turmgalerie der Bismarckhöhe das neue Triptychon zur „Geschichte der Stadt Werder“ angeschaut. Der Werderaner Künstler Wilfried Mix malte das zwei mal acht Meter große Werk zum 700. Stadtjubiläum im Auftrag der Stadt Werder (Havel). Er erklärte der Bürgermeisterin den Weg vom Entwurf zum fertigen Kunstwerk und erzählte von den umfangreichen Recherchen für das dreiteilige Werk, in dem er die Vergangenheit, die zeitgeschichtliche Gegenwart und die Zukunft der Stadt im Stil des „phantastischen Realismus“ festgehalten hat.

„Der phantastische Realismus gibt mir die Möglichkeit, Motive mit Themen zu verbinden“, so Wilfried Mix. Vor der Kulisse der Inselstadt hat er in symbolischen oder interpretierenden Darstellungen mehr als 60 wichtige Ereignisse und Mythen aus der 700-jährigen Stadtgeschichte auf die Leinwände gebracht. Dafür hat Wilfried Mix unter anderem im Archäologischen Landesmuseum, im Landeshauptarchiv, im Obstbaumuseum und beim Werderaner Heimatverein recherchiert.

So ist zu sehen, wie Werderaner Fischer nach der Übertragung der Fischereirechte an das Kloster Lehnin im Jahr 1317 ihren Fischzoll an die Zisterziensermönche entrichten, wie Wein- und Obstbau erstarkten oder der Soldatenkönig mit der Kutsche in Werder steckenblieb. Die wichtige Rolle, welche die Bismarckhöhe und das Blütenfest in der Stadtgeschichte einnahmen, ist ebenso dargestellt wie die Zeiten, in denen Werder das Kriegsende und die politische Wende erlebte. Nicht zuletzt ist erkennbar, wie die Blütentherme doch noch zum Erfolg wird.

Zwei Eisberge an den Bildrändern symbolisieren die letzte Eiszeit und die womöglich in 10.000 Jahren bevorstehende, wie Wilfried Mix augenzwinkernd erzählte. Während vor 10.000 Jahren die Mammuts ausgestorben und manche Mythen geboren sind, sieht der Künstler bei der kommenden Eiszeit die Werderaner unter einem grünweißroten Regenbogen ein Wettrennen mit Eisseglern starten. Das Werdersche Wappen werde dann in Eis gehauen sein.

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß freute sich an solchen Details und zeigte sich von dem gesamten Werk beeindruckt. Die bildende Kunst habe einen festen Platz in Werder (Havel), das gelte besonders auch im Jubiläumsjahr der Stadt. „Wilfried Mix gehört zu den in Werder tief verwurzelten Künstlern, die mit ihrem Werk immer wieder identitätsstiftend in die Stadt hinein wirken. Sein Triptychon zur Geschichte der Stadt Werder ist ein besonders gutes Beispiel dafür“, so die Bürgermeisterin. Die Werderaner könnten sich jetzt schon freuen, dass es einmal in der neuen Tourist Information mit Bürgerservice im Lindowschen Haus seinen Platz finden wird.

Manuela Saß war bereits bei der gut besuchten Vernissage, wollte sich aber noch einmal ein ungestörtes Bild von dem Auftragswerk machen. Die Doppelausstellung mit dem Triptychon in der Turmgalerie der Bismarckhöhe, Hoher Weg 150, ist noch am 1. und 3. Oktober jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Es ist zunächst die letzte Gelegenheit, das Werk zu sehen. Wilfried Mix wird an den beiden Tagen anwesend sein. Der zweite ausstellende Künstler ist Ingo Schiege, der Kaligrafien zur den Sprüchen der Werderschen und zu Christian Morgensterns Gedichten und Aphorismen angefertigt hat.

Werder (Havel), 26. September 2017

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Bürgermeisterin dankt Wahlhelfern

Bürgermeisterin Manuela Saß hat den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern zur Bundestagswahl 2017 in Werder (Havel) gedankt. „Demokratische Wahlen sind mit einem großen Aufwand verbunden, der ohne diese ehrenamtliche Unterstützung nicht zu schultern wäre“, so die Bürgermeisterin. In Werder hätten in den Wahllokalen insgesamt 230 Wahlhelfer für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Bundestagswahl gesorgt, die Wahlbüros eingerichtet, die Wähler erfasst, Stimmzettel ausgegeben und schließlich am Abend die abgegeben Stimmen ausgezählt. „Viele dieser Wahlhelfer waren nicht zum ersten Mal dabei, mancher macht sogar regelmäßig bei Wahlen mit“, sagte Manuela Saß.

Engagement und Routine von Ehrenamtlern habe im Zusammenspiel mit der Wahlleitung und den Mitarbeitern im Rathaus dafür gesorgt, dass auch in diesem Jahr die ersten vorläufigen Wahlergebnisse in Werder (Havel) schon am frühen Abend im Internet abrufbar gewesen sind. „Dafür ein besonderes Dankeschön an alle, die daran beteiligt waren“, so Manuela Saß.

Werder (Havel), 26. September 2017

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Mehr Angebote auf Linie RE1 gefordert



In einer bisher einzigartigen Gemeinschaft haben sich heute Bürgermeister, Hochschulpräsidenten, Wirtschaftsvertreter und Fahrgastvertreter zu den bisher veröffentlichten Überlegungen zum neuen Nahverkehrsplan 2030 für unser Land Brandenburg geäußert und einen offenen Brief an die Landesverkehrsministerin unterzeichnet.

Die Teilnehmer fordern von Ministerin Schneider eine Verbesserung des RE1-Angebotes für den Aufbau der Mobilitätsregion 2030 mit einer leistungsfähigen, umweltschonenden und attraktiven Verkehrsinfrastruktur. Konkret geht es um:

· aktverdichtung des RE1 auf drei Verbindungen stündlich von Brandenburg an der Havel und zwei Takte die Stunde an den Bahnhöfen Götz und Groß Kreutz mindestens in den Hauptverkehrszeiten 5 bis 9 Uhr und 15 bis 19 Uhr sowie Ergänzung des abendlichen Fahrangebotes
· Erweiterung des Platzangebotes sowohl an Sitzplätzen als auch zur Fahrradmitnahme
· Anpassung des inneren Tarifbereiches Werder / Groß Kreutz und Ausweitung des Berlin ABC-Tarifs bis nach Brandenburg an der Havel.
· Weiter in die Zukunft gedacht, sollten Querungen entlang der RE1-Linie abgebaut werden und zudem die Einführung einer Bahnverbindung zwischen Brandenburg an der Havel, Werder und Golm bis an den ICE-Bahnhof Berlin Spandau nachgedacht werden.

Als Begründung führen die Teilnehmer aus:

„Die Region hat sich stark entwickelt und erlebt Geburtenrekorde und Zuzüge insbesondere von Familien. Heute gibt es zehntausende Ein- und Auspendler jeden Tag, die insbesondere auf ein funktionierendes Kernstück des regionalen Schienenverkehrssystems, die Linie RE1, von Brandenburg an der Havel über Götz, Groß Kreutz, Werder (Havel) bis nach Potsdam und Berlin angewiesen sind.

Die derzeitigen Kapazitäten des RE1 werden diesem Bedarf zunehmend nicht mehr gerecht.

Die Folgen vor Ort sind: übervolle Züge zu den Hauptverkehrszeiten, zu wenig Taktungen pro Stunde, zu wenig Möglichkeiten der Fahrradmitnahme und ein zu geringes Angebot in den Abendstunden.“

„Gerade mit Blick auf die sich immer mehr zuspitzende Straßenverkehrssituation auf der B1 sowie der A2 und A10 werden repressive Maßnahmen, wie derzeit in Potsdam auf der Zeppelinstraße erprobt, nicht funktionieren und auch nicht zu einer gemeinsamen Lösung beitragen“, so die Teilnehmer der Pressekonferenz.

Hintergrund:

· Taktverdichtung des RE1 auf drei Verbindungen stündlich von Brandenburg an der Havel und zwei Takte die Stunde an den Bahnhöfen Götz und Groß Kreutz mindestens in den Hauptverkehrszeiten 5 bis 9 Uhr und 15 bis 19 Uhr sowie Ergänzung des abendlichen Fahrangebotes
· Erweiterung des Platzangebotes sowohl an Sitzplätzen als auch zur Fahrradmitnahme
· Anpassung des inneren Tarifbereiches Werder / Groß Kreutz und Ausweitung des Berlin ABC-Tarifs bis nach Brandenburg an der Havel.
· Weiter in die Zukunft gedacht, sollten Querungen entlang der RE1-Linie abgebaut werden und zudem die Einführung einer Bahnverbindung zwischen Brandenburg an der Havel, Werder und Golm bis an den ICE-Bahnhof Berlin Spandau nachgedacht werden.


Offener Brief: Linie RE 1 - Landesnahverkehrsplan 2030 als PDF-Datei

Werder (Havel), 21. September 2017

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Vollsperrungen in Werder und Bliesendorf

Ab Montag, dem 25. September, bis voraussichtlich 2. Oktober wird die Uferstraße zwischen Torstraße und der ersten Gasse Am Markt voll gesperrt. Grund sind Reparaturarbeiten am Fahrbahnpflaster. Eine Umleitung über Am Markt wird ausgeschildert. Die Uferstraße wird erst hinter dem Bäcker Kirstein und dem Imbiss „Branden Burger“ voll gesperrt, so dass beide stets zu erreichen sind. Für Anwohner des vollgesperrten Straßenteils wird die Grundstückszufahrt gewährleistet. In den nächsten Wochen werden weitere Abschnitte der Uferstraße ausgebessert, sodass mit erneuten Vollsperrungen zu rechnen ist. Eine Umleitung wird jeweils ausgeschildert.

Nach mehreren Rohrbrüchen wird im Bereich Wachtelwinkel, kurz vor der Einfahrt auf die Potsdamer Straße, die Trinkwasserleitung erneuert. Dazu muss die kurze Einbahnstraße voll gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am 27. September und werden voraussichtlich vier Wochen andauern. Anwohnern wird die Zufahrt zu ihren Grundstücken ermöglicht, sie werden auch schriftlich informiert. Fahrzeugführer aus den Wohngebieten Wachtelwinkel und Hamburger Ring/ Kölner Straße nutzen die Moosfennstraße und Brandenburger Straße beziehungsweise die Kölner Straße, um in Richtung Potsdam zu fahren.

Am Samstag, dem 23. September, wird in der Zeit von 7 bis 10 Uhr der Elsebruchweg kurzzeitig hinter der Friedhofszufahrt voll gesperrt. Grund sind dringende Baumfällarbeiten. Bis einschließlich Friedhof bleibt der Elsebruchweg befahrbar.

Ab Montag, dem 25. September, bis voraussichtlich zum Jahresende wird die Bliesendorfer Poststraße im Abschnitt zwischen Glindower Straße und Langer Straße voll gesperrt. Grund sind die bereits laufenden Bauarbeiten zur Schmutzwassererschließung. Der Verkehr wird über den Schelmsteig umgeleitet. In der Langen Straße und in der Glindower Straße werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Der Busverkehr in Richtung Bliesendorf endet an der Ersatzhaltestelle Glindower Straße und fährt dann in Richtung Glindow zurück. Der Endhalt Emstaler Straße entfällt. An den Haltestellen gibt es dazu Aushänge.

Werder (Havel), 21. September 2017

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Feuerwehren öffnen die Türen



Die Freiwilligen Feuerwehren in Werder (Havel) und in Glindow laden am Samstag, den 23. September, zum Tag der offenen Tür ein. Im Werderaner Feuerwehrdepot in der Kemnitzer Straße 119 und im Glindower Feuerwehrdepot in der Dr.-Külz-Straße 22 kann man sich ab 10 Uhr über die Arbeit der Feuerwehren informieren. Feuerwehrtechnik wird in den beiden Wachen präsentiert, es gibt Angebote für Kinder und deftigen Imbiss. In der Werderaner Wache stellt sich auch die DLRG-Ortsgruppe vor und die Polizei codiert Fahrräder und schützt sie damit besser vor Diebstahl. Außerdem gibt es dort eine öffentliche Probe des Spielmannszugs der Feuerwehr.

Werder (Havel), 19. September 2017

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Wahlbekanntmachung zur Bundestagswahl am 24. September 2017

Wahlbekanntmachung als PDF-Datei


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Neues Gastgeberverzeichnis für die Region Werder-Schwielowsee 2018

Die Arbeiten zum gemeinsamen Gastgeberverzeichnis 2018 für die Region Schwielowsee und Werder (Havel) haben begonnen. Die Broschüre wird für die Vermarktung der touristischen Angebote auf Tourismus-Messen und Reisemärkten eingesetzt. Sie wird auch bei den zahlreichen individuellen Gästeanfragen versandt und im Internet zum Download zur Verfügung gestellt. Neben Unterkünften, Campingplätzen und Gastronomie sind auch zahlreiche Freizeit- und Kulturangebote, Dienstleister und Geschäfte vertreten.

Touristische Anbieter sowie Geschäfte oder Dienstleistungsunternehmen können ihre Angebote mit textlicher Beschreibung und Preisangaben in einem Listeneintrag darstellen und/oder eine gewerbliche Anzeige buchen. Interessenten können sich direkt bei der für die Akquise zuständigen Agentur Tourismuskontor melden. (Frau Heydenreich, Tel. 03381-619882, gastgeber@tourismus-kontor.de)

Das aktuelle Gastgeberverzeichnis kann unter http://www.werder-havel.de/pdf/17/Gastgeberverzeichnis_2017.pdf heruntergeladen werden. Ansichtsexemplare gibt es auch in der Tourist Information in Werder (Havel), Kirchstraße 6/7.

Werder (Havel), 12. September 2017

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Mein schönes Werder



"Wenn in Werder die Kirschen blüh'n, dann ist Frühling in Berlin": Der Schlager von 1928 von Fred Raymond und Charles Amberg gehört zu den bekanntesten Dichtungen über Werder (Havel). Darüber hinaus haben Musik und Literatur in vielfacher Form ihre Spuren in Werder hinterlassen. Im Rahmen des 700. Stadtjubiläum findet deshalb am 17. September 2017 ab 19 Uhr in der Comédie Soleil, Eisenbahnstraße 210, eine unterhaltsame literarisch-musikalische Soiree statt.

Bei der kleinen Zeitreise sind literarische Texte und Lieder zu hören, in denen unser "schönes Werder" beschrieben, bedichtet und besungen wird. Der Werder-Barde Achim Prütz und der Leiter des Morgenstern-Museums auf der Bismarckhöhe Jürgen Raßbach haben das Programm erarbeitet. Die Journalistin Ellen Fehlow übernimmt die Moderation, der Werdersänger Karsten Perenz sorgt für den guten Ton. "Mein schönes Werder", lautet der Veranstaltungstitel.

Der Abend beginnt zeitlich im Jahr 1775, als Anton Friedrich Büsching mit der Postkutsche von Berlin nach Reckahn reist und die Station Werder beschreibt. Jürgen Raßbach wird daraus zitieren und auch andere Autoren zu Gehör bringen. Darunter ist Christoph Friedrich Nicolai, der in seinen Reiseberichten aus der Mark auch Werder erwähnt. Theodor Fontane ist der erste Autor, der Werder und die Bewohner bei seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" ausführlich darstellt. "Blaue Havel, gelber Sand, / Schwarzer Hut und braune Hand, / Herzen frisch und Luft gesund/ Und Kirschen wie ein Mädchenmund", dichtet er darin. Von Christian Morgenstern werden Galgenlieder vorgetragen, für die Werders Galgenberg bekanntermaßen der Namensgeber war. Nicht zuletzt taucht bei Erich Kästner die Stadt Werder wiederholt in Gedichten auf und wird als Baumblütenstadt gefeiert. Aus jüngerer Zeit wird der Werderaner Schriftsteller Dietrich Hohmann mit einem Bericht über seinen Schriftstellerkollegen Bernhard Kellermann zitiert. Bernhard Kellermann hatte eine zeitlang in Werder gelebt.

Ebenso wird an einen Reportageband von Gabriele Eckart erinnert. Sie war als Kulturarbeiterin im Havelländischen Obstanbaugebiet tätig und interviewte dort 1981 eine Reihe von Erntehelfern. Offenbar stellte sie die falschen Fragen, die Interviews sind in der DDR jedenfalls nicht veröffentlicht worden. Werder taucht auch in den Berichten von Gisela Heller, der "Frau Fontane" der DDR, auf. Jürgen Raßbach wird zudem eigene Gedichte vortragen.

Auch musikalisch wird es vielfältig: Als ab Ende des 19. Jahrhunderts der Ausflugstourismus wuchs, sind eine Reihe von Schlagern über Werder entstanden, unter anderem von G. E. Walter, Walter Kollo, Erich Wintermeier und Fred Raymond. Einige wurden recht bekannt. Später sind es die Texter oder Komponisten wie Hartmut Zube, Achim Prütz oder auch Karsten Perenz, die die Stadt, die Gegebenheiten und die Menschen besingen.

Die Gäste werden sich bei dieser Soiree auch an "Sprüchen der Werderschen" aus der Sammlung von Dr. Baldur Martin erfreuen. Veranstalter ist die Stadt Werder (Havel), die Einnahmen des Abends werden an die Tee- und Wärmestube gespendet. Die Mitwirkenden verzichten auf ein Honorar.

Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 3,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information Werder (Havel), Kirchstraße 6 (Inselstadt); bei Uhren und Schmuck Buchwald, im Werderpark und in der Blütenapotheke im Einkaufszentrum Havelauen.

Werder (Havel), 12. September 2017

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Unterstützung für Lehniner Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Werder (Havel) wird in den kommenden zwei Wochen den A2-Autobahnabschnitt der Freiwilligen Feuerwehr von Kloster Lehnin übernehmen. Nach einem Hilfsangebot des Werderaner Stadtbrandmeisters Robert Teschke an den Kreisbrandmeister Herbert Baier ist eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden, um die Lehniner Feuerwehrleute nach dem tragischen Unfalltod von zwei ihrer Kameraden zu entlasten. Auch die Berufsfeuerwehr Brandenburg (Havel) ist an der Vereinbarung beteiligt. Die Feuerwehrleute in Werder (Havel) seien tief betroffen von dem Unfall. Sie seien froh, ihren Lehniner Kameraden, zu denen es auch viele persönliche Kontakte gebe, auf diese Art ein wenig zur Seite stehen zu können, sagte Robert Teschke.

Die Fahnen vor dem Werderaner Rathaus standen am Dienstag auf Halbmast. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat sich schriftlich an den Lehniner Bürgermeister Uwe Brückner und die Lehniner Feuerwehrleute gewandt. "Fassungslos habe ich Kenntnis von dem tragischen Unglück erhalten", heißt es im Schreiben der Bürgermeisterin. "Ich darf Ihnen, den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mein tief empfundenes Beileid aussprechen und Ihnen die Unterstützung der Stadt Werder (Havel) in vollem Umfang zusichern. Meine und die Gedanken aller sind bei den Familien."

Werders Bürgermeisterin wird auf das Konto spenden, dass der Landesfeuerwehrverband für die Familien der beiden verstorbenen Feuerwehrmänner eingerichtet hat. Auch innerhalb des Werderaner Rathauses ist zu Spenden aufgerufen worden, "auch wenn man mit keinem Geld der Welt wieder gutmachen kann, was in der Nacht zum Dienstag passiert ist", wie die Bürgermeisterin am Mittwoch betonte. In einer so dunklen Stunde zeige sich einmal mehr, wie wichtig und richtig es sei, die Feuerwehrleute bestmöglich auszustatten, um das Unfallrisiko bei den gefährlichen Einsätzen so weit wie möglich abzusenken. Dies bleibe eine gemeinsame und dauerhafte Aufgabe des Landes, der Landkreise und der Kommunen als Träger des Brandschutzes. Sie müssten sich angesichts des jüngsten Unfalls gemeinsam aber auch die Frage stellen, welche Lasten man den Freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehren und ihren Familien aufbürden könne und welche Gegenleistungen sie dafür erwarten könnten.

Spendenkonto des Landesfeuerwehrverbandes: https://www.lfv-bb.de/2017/09/05/toedlicher-einsatz-auf-der-a2-spendenkonto-eingerichtet/

Werder (Havel), 7. September 2017

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Werders Stadtgeschichte kennenlernen


Foto: Darstellung von Werder im Jahr 1650.

Das neue Semester an der Kreisvolkshochschule (KVHS) ist gestartet. Erneut wird in Werder die beliebte Seminarreihe „Historisches Werder“ angeboten. Der Zuspruch Anfang des Jahres sei mit rund 50 Teilnehmenden pro Kurs so enorm gewesen, dass die Vorträge rund um Werders Geschichte nun wiederholt werden. Diesmal seien die Plätze auf jeweils 12 Teilnehmende begrenzt, um noch intensiver Fragen stellen und diskutieren zu können, so Frau Kühlcke, Leiterin der KVHS.

In acht Seminaren wird von Dozenten vermittelt, wie Werder entstand, wie es sich bis in die Gegenwart hinein entwickelte, welche Rolle der Wein- und Obstbau, der Fischfang, die Gastwirtschaft und das Militär dabei spielten oder noch spielen. Angestoßen wurde die kleine Reihe im Rahmen des 700jährigen Stadtjubiläums. Weitere Seminare sollen zukünftig regelmäßig angeboten werden. Erste Gespräche wurden bereits geführt und die Werderaner dürfen auf das neue Angebot im nächsten Jahr schon gespannt sein.

Folgende Seminare finden ab nächster Woche statt:

· Aus Werders Urgeschichte. 11. September, Dozent: Dr. Thomas Kersting, Leiter der Archäologischen Denkmalpflege beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege
· Werder zur Zeit der Könige. 18. September, Dozent: Dr. Baldur Martin, Ortschronist
· Werder im Hochmittelalter.25. September, Dozent: Prof. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs
· Werders Fischer, die älteste Innung. 09. Oktober, Dozent: Dr. Klaus Froh, Vorsitzender des Heimatvereins Werder
· Werders Wein- und Obstbauern. 16. Oktober, Dozent: Dr. Manfred Lindicke, Obstbauberater und Winzer
· Werder und das Militär. 06. November, Dozent: Dr. Klaus Froh, Vorsitzender des Heimatvereins Werder
· Die Gaststätten Werders. 13. November, Dozenten: Ursula Plank, Stadtführerin und Erhard Schulz, Gründungsmitglied des Heimatvereins
· Werder 1945/1990 – zwei Umbrüche im 20. Jahrhundert. 20. November, Dozent: Dr. Klaus-Peter Meißner, Unternehmer und Historiker

Die acht anderthalbstündigen Montags-Seminare beginnen jeweils um 18:15 Uhr in der Kreisvolkshochschule Werder (Havel), Adolf-Damaschke-Straße 60. Die Teilnahme kostet jeweils 6,20 Euro. Es kann auch die kompletten Reihe für 49,60 Euro gebucht werden. Anmeldung unter Tel. (03327) 571030, E-Mail werder@kvhs-pm.de.

Werder (Havel), 5. September 2017

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Bauarbeiten in Kemnitzer Straße abgeschlossen

Die Bauarbeiten in der Kemnitzer Straße sind am vergangenen Freitag planmäßig abgeschlossen worden, die Straße konnte somit wieder freigegeben werden. Am morgigen Mittwoch wird der Splitt abgekehrt, mit großen Verkehrsbeeinträchtigungen ist aber nicht mehr zu rechnen. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei den Anwohnern für ihr Verständnis während der Baumaßnahme, die mit erheblichen Einschränkungen verbunden war. Auch die Verkehrsteilnehmer haben sich überwiegend sehr umsichtig verhalten und die Umleitungen beachtet. Die Straße hatte in der letzten Ferienwoche eine neue Schwarzdecke bekommen und war im Abschnitt Eisenbahnstraße bis Elsebruchweg voll gesperrt.

Werder (Havel), 5. September 2017

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Bekanntmachung der Stadt Werder (Havel)

über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen

für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017

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Demokratie hautnah erleben – Wahlhelfer/in werden

Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt und alle interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich als Wahlhelfer/in aktiv bei der Realisierung unserer demokratischen Grundrechte mit einzubringen und uns bei der Durchführung der Wahl zu unterstützen.

Wahlhelfer sind zur Durchführung von Wahlen unerlässlich. Sie bilden das Fundament der Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und sind daher die wichtigsten Träger des Wahlverfahrens. Zu Ihren Aufgaben zählt dann am Wahlsonntag die Prüfung der Wahlberechtigung der Wähler, die Organisation und Durchführung der Stimmabgabe sowie die Auswertung der abgegebenen Stimmen. Für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten Sie ein Erfrischungsgeld als Beisitzer/in in Höhe von 30,00 EUR, als Wahlvorsteher/in bzw. Stellvertreter/in in Höhe von 40,00 EUR.

Um uns bei dieser Wahl als Wahlhelfer/in unterstützen zu können, ist die Vollendung des 18. Lebensjahres notwendig. Wenn Sie Fragen haben oder Ihre Bereitschaftserklärung abgeben möchten, wenden Sie sich bitte bis spätestens zum 15.09.17 an Stadt Werder (Havel), Eisenbahnstr. 13/14, telefonisch unter (03327) 783 101, oder per E-Mail an wahl@werder-havel.de.

Ihre Bereitschaftserklärung sollte Ihren vollständigen Namen, Ihre Anschrift und Ihr Geburtsdatum sowie Ihre telefonische Erreichbarkeit bzw. E-Mail-Adresse enthalten.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und sehen einem spannenden Wahlsonntag entgegen.

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Schulerweiterungsbau der Carl-von-Ossietzky-Schule übergeben



Punktlandung in Werder (Havel): Pünktlich zum ersten Schultag ist am Montag, 4. September, der Schlüssel für den Schulerweiterungsbau der Carl-von-Ossietzky-Schule übergeben worden. Fachbereichsleiterin Ulrike Paniccia überreichte ihn mit HGW-Aufsichtsratsvorsitzendem Werner Große und HGW-Geschäftsführer Thomas Lück feierlich an Schulleiterin Ines Lenius und Primarstufenleiterin Petra Amelung. Die kommunale HGW hatte die Bauorganisation für den Neubau übernommen.

Träger der Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe ist die Stadt Werder (Havel). Die Stadtverordneten hätten ein Bauvolumen von fast 3,2 Millionen Euro für den Erweiterungsbau freigegeben, der wegen des starken Zuzugs von Familien notwendig geworden war, erklärte Ulrike Paniccia. Acht Klassenräume, zwei Fachräume, ein Besprechungsraum und ein Raum für die sonderpädagogische Arbeit stünden der Schule mit ihren fast 600 Schülern nun zusätzlich zur Verfügung.

Nach einem kleinen Programm des Schulchors, bei dem mitgesungen werden durfte, dankte Schulleiterin Lenius der Stadt und Primarstufenleiterin Amelung hielt stolz den neuen Schlüssel hoch. Dann stürmten die Kinder ihr neues Haus, am Eingang gab es zur Begrüßung noch kleine Zuckertüten. Der Unterricht konnte in den schönen neuen Räumen mit der nagelneuen Ausstattung losgehen. Alle Räume sind mit interaktiven Tafeln ausgestattet, der Schallschutz ist auf dem neuesten Stand und es gibt W-LAN in allen Räumen.

Ulrike Paniccia dankte der HGW, der Modulbau-Firma Kleusberg und dem Planungsbüro PST für den reibungslosen und termingerechten Bauablauf. „Der Erweiterungsbau zeigt: Wenn man etwas will und alle zusammenhalten, dann schafft man es auch.“ Während der Neubau den Klassen 3 bis 6 zur Verfügung steht, werden die Klassen 1 und 2 im benachbarten Flachbau unterrichtet, der in den Sommerferien renoviert wurde. Auch er wurde mit neuem Schallschutz und W-LAN ausgestattet. 59 Kinder erlebten hier am Montag ihren ersten Schultag.

Werder (Havel), 4. September 2017

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Stadt Werder (Havel) wird Mitglied bei „Mayors for Peace“

Die Stadt Werder (Havel) wird Mitglied des weltweiten Städtenetzwerkes „Mayors for Peace“. Die Stadt Hannover als „Lead City“ von Deutschland hat den Erhalt der Beitrittserklärung am 31. August bestätigt. Diese sei an den Oberbürgermeister von Hiroshima, Herrn Kazumi Matsui, weitergeleitet worden, der der Stadt Werder (Havel) demnächst die offizielle Beitrittsurkunde zusenden wird.

„Mit der Mitgliedschaft bei den ,Mayors for Peace‘ setzt sich die Stadt Werder (Havel) für eine atomwaffenfreie Welt ein, damit unsere Kinder und Enkel eine friedliche Zukunft haben“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Die schreckliche Zerstörungskraft dieser Waffen dürfe auch 72 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki nicht in Vergessenheit geraten. Die weltweite Verbreitung von Atomwaffen müsse verhindert und deren Abschaffung erreicht werden, betonte die Bürgermeisterin.

Der Beitritt zu der Organisation geht auf einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) zurück, der von allen Fraktionen beantragt worden war. „Die Gegenwart ist gekennzeichnet durch eine Zunahme von Unsicherheiten, militärische Auseinandersetzungen werden wieder zum Mittel der Politik“, wie es in der Beschlussbegründung heißt. Die hohe Zahl an Atomwaffen gebe auch vor diesem Hintergrund Anlass zur Sorge.

Die Organisation „Mayors for Peace“ ist 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet worden. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger verantwortlich sind, versucht die Organisation der „Bürgermeister für den Frieden“, durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen. Inzwischen gehören dem Netzwerk mehr als 7000 Städte und Gemeinden aus über 160 Ländern an.

In Deutschland sind rund 470 Mitglieder dem Bündnis beigetreten. Die Landeshauptstadt Hannover ist eine der Vizepräsident- und Exekutivstädte des Bündnisses und als „Lead City“ für die deutschen Mitgliedsstädte zuständig. Am 8. Juli jedes Jahres setzen bundesweit Bürgermeister und Bürgermeisterinnen vor ihren Rathäusern ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Mit dem Hissen der Flagge des weltweiten Bündnisses der „Mayors for Peace“ wird auch die Stadt Werder (Havel) künftig an die Staaten der Welt appellieren, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.

Werder (Havel), 1. September 2017

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Nachwuchsregatta muss abgesagt werden

Die am 9. und 10. September in Werder (Havel) geplante Havel-Ruderregatta musste vom Ruder-Klub Werder (Havel) leider abgesagt werden. Grund ist der starke Pflanzenbewuchs, die Regattastrecke ist derzeit mit riesigen Schlingpflanzenteppichen belegt. Eine ordnungsgemäße Durchführung der Nachwuchsregatta, zu der sich 55 Vereine angemeldet hatten, ist daher nicht möglich.

„Wir haben derzeit eine Situation auf der Regattastrecke, wie ich sie noch nie erlebt habe“, sagt der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Klaus-Dieter Bartsch. „Eine Beräumung wäre mit sehr hohen Kosten für die Stadt verbunden und es gibt nicht mal die Gewähr, dass die Strecke danach ordentlich nutzbar ist.“ Statt kurzfristiger Maßnahmen müsse über eine nachhaltige Lösung nachgedacht werden.

Eine solche Lösung, die wieder eine ganzjährige Nutzung der Regattastrecke ermöglicht, werde vom Rathaus jetzt geprüft, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Wir haben bereits Kontakt zu Fachleuten aufgenommen, um prüfen zu lassen, wie eine solche Situation in Zukunft vermieden werden kann.“ Die Regattastrecke werde von vielen Besuchern als eine der schönsten Wettkampfanlagen von Deutschland bezeichnet. „Der Stadt liegt viel daran, dass das so bleibt. Die geplanten Investitionen in ein neues Regattahaus zeigen ja, wie ernst es uns damit ist.“

Der Ruderklub als Veranstalter hat gegenüber der Stadt sein Verständnis geäußert und die angemeldeten Vereine über die Absage informiert. Es handelt sich um die letzte in diesem Jahr geplante Ruderregatta. Die Regattastrecke ist von 1972 bis 1977 gebaut worden und gehört der Stadt Werder (Havel).

Werder (Havel), 1. September 2017

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Zeugnisse der Zeitgeschichte auf Super 8



In den 1960er- und 1970er Jahren hat der Werderaner Goldschmied Alfons Link mit seiner Super-Acht-Kamera bemerkenswerte Szenen aus dem Werderaner Alltagsleben festgehalten. Er war seit der zweiten Karnevalsveranstaltungen dabei, wurde sogar Ehrenmitglied, dokumentierte Alltagsszenen, Feste und Ausstellungen. Er filmte Straßenbauarbeiten im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR, eine Fahrt des Wohnbezirksausschusses WBA IV nach Oberjünne und ließ sich auch eine Blumenausstellung auf dem Rauenstein nicht entgehen. Die Filme sind bewegende und einmalige Zeugnisse der Werderaner Zeitgeschichte.

Der Heimatverein Werder konnte das Filmmaterial nach dem Tod von Alfons Link für die Stadt vor einigen Jahren sichern. Seine Tochter hat die rund 50 Schmalfilmrollen kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit dem 700. Stadtjubiläum, das Werder (Havel) in diesem Jahr feiert, sind die Filme nun von der Stadt Werder digitalisiert und mit Unterstützung von Ortschronist Baldur Martin aufbereitet worden. Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk an die Stadt ist daraus geworden. Bei Filmvorführungen am 8. und 9. September im Scala Kulturpalast soll es jeweils einstündige Vorführungen geben.

Am Freitag, 8. September, um 19.30 Uhr geht es um den Karneval in Werder, um Prunksitzungen, Tanzvorführungen und Umzüge. So gibt es Bilder, wie bei einer Veranstaltung auf der Friedrichshöhe bei offenem Feuer ein Hase gebraten wurde. Bei einer Mottoveranstaltung „Besuch aus dem Weltall“ werden Interviews mit sprechenden Bäuchen geführt.

Auch frühere Karnevalsumzüge wurden von Alfons Link für die Nachwelt festgehalten. Als Karnevalspaare tauchen unter anderem Manfred Lindicke mit Gabriele Seidel (geb. Plönning), Walter Kassin mit Elke Duiff (geb. Neumann) oder Joachim Raupach mit Rita Jucha (geb. Wils) auf. Eine Schmergower Showtanzgruppe ließ ihre Mädels so leicht bekleidet wie nie, nämlich in schwarzen Badeanzügen, in Werder auftreten. Ein Zeugnis, wie die späten 1960er-Jahre auch in der DDR ihre Spuren hinterließen.

Bei der Vorführung am Samstag, den 9. September um 19.30 Uhr werden Szenen aus dem Werderaner Alltagsleben der 1960er- bis 1970er-Jahre gezeigt, ob die Baumblüte von 1966, ein Schneesturm oder Straßenszenen. Alfons Link filmte auch den Bau der Ernst-Haeckel-Oberschule im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR. Auf anderen Aufnahmen ist zu sehen, wie Erntehelfer vom Bahnhof abgeholt werden und mit vollen Körben am Abend wieder zurückkehren. Eine Einschulungsfeier im Kultursaal der GPG Pomona ist dokumentiert und Straßenmalereien, die am Kindertag entstanden sind.

Ortschronist Baldur Martin war in den 60er- und 70er-Jahren ein Nachbar von Alfons Link und zudem Zeitzeuge bei vielen der gefilmten Ereignisse. Er wird die Kinoabende kommentieren. Musikalisch wird Ute Beckert die Abende begleiten. Im Anschluss an die einstündige Vorstellung am Samstag wird noch ein kompletter Film des Baumblütenfestes von 1969 gezeigt.

Eintritt jeweils 7,50 für Kinder und 9,50 für Erwachsene. Kombiticket 17 Euro für beide Tage. Scala Kulturpalast, Eisenbahnstraße 182.

Werder (Havel), 31. August 2017

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Wahlschein zur Bundestagswahl ganz einfach mit QR-Code beantragen

Erstmalig gibt es eine weitere komfortable Möglichkeit, einen Wahlschein digital zu beantragen: Auf den Wahlbenachrichtigungskarten zur Bundestagswahl, die jeder Werderaner Wahlberechtigte in den nächsten Tagen erhält, ist ein QR-Code zu finden. Wer ein Smartphone besitzt und über die entsprechende App verfügt, kann diesen ganz bequem einscannen und gelangt dann im Internet auf ein Formular zum digitalen Anfordern eines Wahlscheines. Diesen einschließlich der Briefwahlunterlagen erhält der Wähler dann per Post zugestellt.

Um sich den Weg zum Bürgerservice, Uferstraße 10 zu sparen, besteht aber auch wie bisher die Möglichkeit, auf unserer Homepage unter http://www.werder-havel.de/content/aktuelles/aktuelles_bundestagswahl_2017.php die entsprechenden Unterlagen auf elektronischem Wege anzufordern.

Werder (Havel), 28. August 2017

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