Archiv – Neuigkeiten 01.11. - 30.11.2017

Kartenverkauf für
Krimilesung
mit Wolfgang Burger
beginnt
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Comédie Soleil
bringt 700 Jahre
Stadtgeschichte
auf die Bühne
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"Junge Köpfe“
forschten zu Werders
Stadtgeschichte
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Regelbedarfe
beim Arbeitslosengeld II
werden erhöht
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Kitaneubauten
in gemeinsamer
Kraftanstrengung
mit Landkreis
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Straßenbaumaßnahme
"Ausbau der
Margaretenstraße“
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Spenden und Äpfel
für Tee- und Wärmestube
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Rund 140 Besucher
beim Obstbausymposium
in Werder (Havel)
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Herbstlaub und
Gartenabfälle
nicht im Garten
verbrennen
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Schöne grüne
Grüße aus Werder:
Obstbausymposium für
Hobbygärtner
am 4. November
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Mit Orgel-Wind
ins digitale Zeitalter:
Bundesverdienstkreuz
Träger Schuke geht
die Familien-Nachfolge an
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Rückerstattung von
Essengeldbeiträgen
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Wohin mit dem Laub
der Straßenbäume?
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Neue Schließzeiten
an Werders Kitas
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APM-Wertstoffhof
am 29. November
geschlossen
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"Moppel und Mücke“
in der Stadtbibliothek
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Kartenverkauf für Krimilesung mit Wolfgang Burger beginnt



Das Buch steht seit Wochen auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Im März wird Krimiautor Wolfgang Burger sein neuestes Werk aus der Heidelberger Krimireihe mit Kriminaloberrat Alexander Gerlach in Werder (Havel) vorstellen, Titel: „Die linke Hand des Bösen“. Rechtzeitig vor Weihnachten beginnt jetzt der Kartenverkauf für die Lesung.

In dem Roman ermittelt Alexander Gerlach zum Mord an seinem Kollegen Arne Heldt. Er stößt dabei auf einen alten Fall von Vergewaltigung und Mord, den Heldt neu aufrollen wollte. Die Spuren führen in einen Sumpf von menschenverachtenden Geschäften, der in die besten Kreise Baden-Württembergs reicht und weiter bis nach Griechenland und Aserbaidschan.

Wolfgang Burger ist seit 1995 schriftstellerisch tätig. Die Alexander-Gerlach-Romane waren bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen schon mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die Lesung findet am Mittwoch, 21. März 2018, um 19 Uhr, in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a, im Rahmen der „Märkischen Literaturtage“ statt.

Karten für 8 Euro sind ab sofort in der Stadtbibliothek Werder (Havel) erhältlich.

Werder (Havel), 28. November 2017

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Comédie Soleil bringt 700 Jahre Stadtgeschichte auf die Bühne



Der Markgraf Waldemar mit Prinzessin Kunigunde, ein dichtender Scharfrichter, ausgebuffte Schmuggler, bodenständige Obstbauern und täppische Polizisten – all diese Figuren der Werderaner Stadtgeschichte sind in einer neuen Inszenierung der Comédie Soleil zu erleben. Am Freitag, den 24. November, ist Premiere für „Die Freuden und Leiden des jungen Werder“. Es ist der theatralische Beitrag von Werders kleiner Bühne zum 700. Stadtjubiläum.

Für Autor und Regisseur Julian Tyrasa, der die Comédie Soleil mit Karoline Hugler leitet, war das Thema eine besondere Herausforderung. „Zum ersten Mal habe ich ein Stück auf Basis von Fakten entwickelt“, erzählt er. Es sollte unterhaltsam und dennoch historisch korrekt werden. Glücklicherweise sei er bei seiner Recherche auf so viele skurrile Begebenheiten und bewegende Momente, auf interessante Personen und absurde Ideen gestoßen, dass sich die 700 Jahre zur repräsentativen Szenenfolge verdichten ließen.

Als Beispiel nennt er die lange gehegten aber nie umgesetzten Pläne für eine fast 500 Meter lange Brücke nach Wildpark West aus dem 17. Jahrhundert. Oder das vermeintliche Ende des Bürgermeisters Schönemann im 18. Jahrhundert: Weil man dachte, dass Schönemann verstorben war, wurde ein Nachfolger bestimmt. „Als sich herausstellte, dass der alte Bürgermeister doch noch lebte, wurde die Nachfolgefrage nochmal verschoben.“

Ähnlich skurril sei die Geschichte des Bürgers Martin Schultz, dem im 19. Jahrhundert in mehreren Gerichtsverhandlungen die Vormundschaft für insgesamt 13 verwaiste Kinder übertragen wurde. Offenbar galt er als besonders fürsorglich, so wird es im Stück jedenfalls ironisch vermittelt. Bei allen künstlerischen Freiheiten hätten die Szenen der Inszenierung alle ihren wahren Kern bewahrt. „So unglaublich das teilweise erscheinen mag“, so Julian Tyrasa.

Karoline Hugler, Edward Scheuzger, Gerhard Gutberlet und Lorenz Pilz sind als Schauspieler an der temporeichen Inszenierung beteiligt. In den 14 Szenen sind insgesamt 50 verschieden Rollen von ihnen zu besetzen. Die Kostüme wurden von Kostümbildner RUDI so gestaltet, dass sie schnell gewechselt werden können. „Statt historisch korrekten Verschnürung sind bei Kunigundes Kleid zum Beispiel Druckknöpfe verwendet worden“, so Karoline Hugler. Das Bühnenbild wurde, ebenfalls flexibel, von Jens-Uwe Behrend gestaltet.

Als Quellen für das Stück dienten die neue Stadtchronik, das Gedenkbuch „Jüdische Schicksale“ und Gespräche mit Ortschronist Baldur Martin. Die Stadt hat die Inszenierung mit 10.000 Euro gefördert. Jährlich bekommt die Comédie Soleil von der Stadt einen Zuschuss von 20.000 Euro. Hinzu kommen Mittel des Landkreises, des Landes und der EMB als Sponsor. „Werder (Havel) kann stolz auf seine kleine Bühne sein“, so Bürgermeisterin Manuela Saß, die sich schon auf die Premiere am Freitag freut.

Premiere (ausverkauft) am 24. November um 19.30 Uhr, weitere Aufführungen bis 17. Dezember immer Freitag und Samstag um 19.30 und Sonntag um 17 Uhr. Karten für 18/12/8 Euro im Kartenhaus im Werderpark oder unter Tel. (03327) 57 46 41.


Werder (Havel), 21. November 2017

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„Junge Köpfe“ forschten zu Werders Stadtgeschichte

Mehr als ein Jahr lang haben Schüler des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Havel) zur 700-jährigen Stadtgeschichte von Werder (Havel) recherchiert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahrs wollen sie am 21. November in einem Kolloquium im Schützenhaus die Ergebnisse präsentieren. Es wird bereits das dritte Mal sein, dass Seminarkurse in der Reihe „Junge Köpfe Werders“ die Ergebnisse ihrer Arbeit öffentlich präsentieren. Noch nie allerdings hätten die Werderaner Schüler zu einem Thema so ausdauernd recherchiert wie zu diesem Thema, sagt Antje Buchwald, die den Seminarkurs „700 Jahre Stadtgeschichte“ als Lehrerin begleitete.

Ziel der vor fünf Jahren in Brandenburg eingeführten Seminarkurse ist es, überfachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu fordern. An exemplarisch vertieften Fachinhalten soll wissenschaftliches Arbeiten angebahnt und die für eine erfolgreiche Tätigkeit in Hochschule und Arbeitswelt notwendige Berufswahl- und Berufsweltkompetenz entwickelt werden. Die Verteidigung der Seminararbeiten ist fester Bestandteil der Seminarkurse. Das dies in Werder öffentlich geschieht, sei allerdings einer Besonderheit, so Antje Buchwald.

Sie fände es bemerkenswert, auf welchem Niveau die Werderaner Gymnasiasten recherchieren und in eine „unbekannte Materie“ einsteigen. So wird es für Besucher am 21. November spannend werden zu erfahren, wie sich junge Menschen der Stadtgeschichte genähert haben. Sechs Schüler werden jeweils 20-minütige Vorträge halten und sich danach den Fragen des Publikums stellen.

So hat sich Jana Pifrement auf eine Spurensuche der Hugenotten in Werder begeben. Ihr Name verweist darauf, dass sie selbst französische Wurzeln hat. Vom Einfluss der Hugenotten auf Werders Stadtgeschichte ist noch wenig bekannt. Dabei sollen sie sogar Obstsorten und bestimmte Handwerksleistungen mit in die Stadt gebracht haben. Jana Pifrement recherchierte dazu unter anderem im Berliner Hugenottenmuseum, bei Potsdamer und bei Werderaner Hugenotten.

Sie ist nur ein Beispiel dafür, wie gründlich sich die sechs Gymnasiasten mit der Vergangenheit der Stadt auseinandersetzten. So wird von Carl Weiland neues zur Pferdebahn zu erfahren sein, wird von Charlotte Thimme dargestellt, wie die evangelische Kirche in der DDR das Leben in Werder beeinflusst hat. Die Entwicklung der Havelauen wird von Merle Förster dokumentiert und der Wandel vom Wein- zum Obstbau in Werder von Wiebke Felten. Spannend ist auch die Fragestellung von Sinja Blohm, wie sich Werder (Havel) in 150 Jahren zu einer Sportstadt entwickelt hat.

Die Schüler recherchierten für ihre Themen unter anderem in öffentlichen Archiven, in Museen und bei Fachleuten. Wenn sich Sponsoren finden, sollen die Arbeiten vielleicht als Sammelband veröffentlicht werden.

Kolloquium am 21. November von 17.30 bis 21 Uhr in Werder (Havel), Saal des Schützenhauses, Uferstraße 10.


Programmflyer als PDF-Datei


Werder (Havel), 17. November 2017

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Regelbedarfe beim Arbeitslosengeld II werden erhöht

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark informiert: Wie jedes Jahr werden zum Jahreswechsel die Leistungen für Arbeitslosengeld-II-Bezieher erhöht. Das Jobcenter MAIA hat die genannten Änderungen bei der Berechnung der Leistungen für die Monate ab Januar 2018 bereits berücksichtigt und wird die Leistungen von Amts wegen in entsprechender Höhe auszahlen. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht erforderlich.

Der Regelbedarf für alleinstehende Erwachsene steigt von 409 Euro auf 416 Euro pro Monat. Für Partner in einer Bedarfsgemeinschaft wird der Regelbedarf um sechs Euro auf 374 Euro pro Person und Monat angehoben. Junge Erwachsene (von 18 bis 24 Jahre) im Haushalt der Eltern erhalten künftig fünf Euro mehr und damit insgesamt 332 Euro.

Für Kinder unter sechs Jahre steigt der Regelbedarf um drei Euro auf 240 Euro und für Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren um fünf Euro auf 296 Euro. Auch Jugendliche ab 14 Jahre bekommen mit 316 Euro fünf Euro mehr als bislang.

Neben der Erhöhung der Regelbedarfe treten zum 01.01.2018 weitere Änderungen, die Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld II haben, in Kraft. So erhöhen sich ab diesem Zeitpunkt die Leistungen für Kindergeld (+ 2 Euro) und Unterhaltsvorschuss (+ 4/+ 5 Euro, je nach Alter des Kindes), was bei der Berechnung des einkommensabhängigen Arbeitslosengeldes II berücksichtigt werden muss.

Schließlich gibt es ab 01.01.2018 auch Änderungen bei den für ALG-II-Bezieher abzuführenden Beiträgen zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Alle Betroffenen erhalten zu den eingetretenen Änderungen ab 01.01.2018 in den nächsten Wochen einen entsprechenden Änderungsbescheid, dem die Berechnung der Leistungen zu entnehmen ist.

Werder (Havel), 17. November 2018

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Kitaneubauten in gemeinsamer Kraftanstrengung mit Landkreis

Die Stadt Werder (Havel) begrüßt, dass der Landkreis eine Unterversorgung an Kitaplätzen in der Stadt anerkennt. Das sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große nach einem PNN-Bericht vom 8. November. Laut Zeitung sieht das Landratsamt einen „besonders spürbaren Mangel“ an Kitaplätzen in Werder (Havel). „Das ist ein Grund mehr, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung des Landratsamtes mit der Stadt an Lösungen zu arbeiten“, so Christian Große weiter.

So würde er sich wünschen, dass Bauanträge für Kitaneubauten in Werder von der Bauaufsicht des Landkreises zügig bearbeitet und der Kitabedarfsplan angepasst wird. „Ich sehe uns da mit dem Landrat mittlerweile auf einem sehr guten gemeinsamen Weg.“

Zusätzlich hilfreich wäre, wenn durch Mitarbeiter des Landrats gegenüber der Presse die problematischen Fakten genau dargestellt werden. Das sei im betreffenden PNN-Bericht nicht durchweg der Fall. So habe sich die Stadt mit der Ausweisung neuer Baugebiete durchaus bemüht, auch eine Änderung der Kitabedarfsplanung des Landkreises zu erreichen. Nur für Kitas, die im Bedarfsplan stehen, ist eine öffentliche Förderung möglich. Die letzte Überarbeitung des Kitabedarfsplans habe auf monatelanges Drängen der Stadt Werder im Jahr 2015 stattgefunden.

Die Einsicht, dass die Stadt neue Kitas braucht, habe zu diesem Zeitpunkt im Landratsamt noch nicht wirklich bestanden. „Vielmehr heißt es in der überarbeiteten Fassung des Kitabedarfsplans 2015 (siehe Anhang) noch, dass durch drei Kitaneubauten erhebliche Überkapazitäten in Werder (Havel) entstehen würden“, so Werders 1. Beigeordneter weiter. Damit dennoch der Bau von drei neuen Kitas in die Bedarfsplanung 2015 aufgenommen wurde, habe sich die Stadt verpflichten müssen, den entstehenden Überhang durch die Schließung kommunaler Kita auszugleichen.

„Letztlich ist es ja tatsächlich unglaublich und sehr erfreulich, in welchem Tempo die Stadt Werder (Havel) wächst“, zeigt Christian Große Verständnis für die damalige Fehleinschätzung. Von Kita-Schließungen könne nicht die Rede sein. In zwei Jahren habe die Stadt und ein Freier Träger mit einer erweiterten und zwei neuen Einrichtungen 183 neue Kitaplätze geschaffen.

Die bisweilen anspruchsvollen und wechselnden Fördermodalitäten und Fristen zu erfüllen, sei bei dieser Konstellation nicht immer möglich gewesen. Nichtsdestotrotz konnten Fördermittel für die neuen Kitaplätze akquiriert werden.

Die neu entstandenen Kitaplätze reichen noch nicht: Im laufenden Kitajahr 2017/2018 (entspricht Schuljahr) können nach aktuellem Stand die Rechtsansprüche von rund 200 Kindern nicht erfüllt werden. Für einen weiteren kommunalen Kitaneubau in Glindow mit 120 Plätzen soll deshalb noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt werden. Zwei weitere Neubauten sind in Planung.

Dass neue Kitas auch in Kooperation mit Freien Trägern entstehen und Kitas Freier Träger erfolgreich in Werder (Havel) betrieben werden zeige, dass die Kita-Finanzierung durch die Stadt bei sparsamer Betriebsführung und zumutbaren Kitabeiträgen auskömmlich ist, so Christian Große. „Wir stellen Grundstücke und Gebäude bereit und finanzieren die Bewirtschaftungskosten, wie es das Kitagesetz verlangt. Zusätzlich bekommt jede Werderaner Kita, die von Freien Trägern betrieben wird, pro Kind und Monat 30 Euro.“ Das Kitagesetz werde damit bereits zugunsten der Freien Träger ausgelegt.

Werder (Havel), 17. November 2017

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Straßenbaumaßnahme „Ausbau der Margaretenstraße“

Die Stadt Werder (Havel) plant den grundhaften Ausbau der Margaretenstraße für das Jahr 2018. Im Juli 2016 hatte es hierzu bereits eine Bürgerversammlung gegeben. Die Hinweise wurden in die weiteren Planungsüberlegungen einbezogen. Am 9.3.2017 schließlich bestätigten die Stadtverordneten in Ihrer Sitzung die Ausbauvariante, die im Rahmen der Vorplanung entwickelt wurde.

Nunmehr können interessierte Bürger den aktuellen Planungsstand der Entwurfsplanung mit den vorliegenden Lageplänen und Querschnitten hier einsehen.

Hintergrund:

Die Ausbaustrecke beginnt in Höhe des Strandbades und verläuft in östliche Richtung bis zur Kemnitzer Chaussee. Im Streckenbereich Am Plessower See ab Strandbad bis Kreuzung Margaretenstraße / Am Plessower See erfolgt die Verbreiterung der bereits ausgebauten Fahrbahn in Richtung Hang. Im weiteren Verlauf soll die Margaretenstraße vollständig bis zu Bauende bis an deren Anbindung an die Kemnitzer Chaussee grundhaft neu ausgebaut werden.

Bei der Margaretenstraße handelt es sich um eine angebaute Haupterschließungsstraße. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt derzeit 30 km/h und soll dies auch in Zukunft betragen. Der grundhafte Ausbau wird daher zwingend erforderlich, um den Ansprüchen des bestehenden und zukünftigen Verkehrsaufkommens gerecht zu werden. Die Herstellung eines Gehweges ist für die sichere Führung der Fußgänger, insbesondere im Rahmen der Schulwegsicherung, unbedingt erforderlich. Eine funktionierende Straßenentwässerung ist nicht vorhanden. Die Oberflächenentwässerung erfolgt ungeregelt, offen in das angrenzende Gelände.

Lageplan 1 als PDF-Datei
Lageplan 2 als PDF-Datei
Lageplan 3 als PDF-Datei
Lageplan 4 als PDF-Datei
Strassenquerschnitt als PDF-Datei


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Spenden und Äpfel für Tee- und Wärmestube



Bürgermeisterin Manuela Saß hat am heutigen Montag zwei Spendenschecks an die Tee- und Wärmestube in Werder (Havel) überreicht. Einen Scheck über 250 Euro gab es als Erlös einer Veranstaltung zum 700. Stadtjubiläum, der literarisch-musikalischen Soiree am 17. September in der Comédie Soleil. Werder-Barde Achim Prütz, der Leiter des Morgenstern-Museums Jürgen Raßbach, die Journalistin und Moderatorin Ellen Fehlow sowie der Werdersänger Karsten Perenz hatten dafür auf ein Honorar verzichtet.

Einen zweiten Scheck über 250 Euro gab es, weil die Bürgermeisterin seit ihrem Amtsantritt auf den Versand von Weihnachtskarten verzichtet. Sie spendet traditionell die Ersparnisse an die Tee- und Wärmestube. Außerdem brachte sie vier Kisten Äpfel mit. Es handelt sich um Ausstellungsstücke des Obstbausymposiums, das am Freitag und Samstag in Werder stattgefunden hat. Karsten Perenz kam gestern mit seiner Gitarre dazu und sang den passenden Song, das „Havelobstlied“.

Manuela Saß dankte den Mitwirkenden des literarisch-musikalischen Abends und den vielen anderen Werderanern, die durch ihre Spendenbereitschaft die Arbeit der Tee- und Wärmestube unterstützen. Außerdem würdigte sie das Engagement der Leiterin der Tee- und Wärmestube Martina Müller, die seit dem Start vor 17 Jahren dabei ist, aber auch der vielen Ehrenamtlichen, durch die die Arbeit der wichtigen Einrichtung erst möglich gemacht werde. Die Freunde bei Martina Müller war groß, die 500 Euro sollen unter anderem in ein Theaterprojekt für Kinder und in die Kinderweihnachtsfeier der Tee- und Wärmestube fließen.

Rüdiger van Leeuwen, Prokurist vom Träger der Tee- und Wärmestube, der Ernst von Bergmann Sozial gGmbH, zeigte sich erfreut, dass die wichtige soziale Einrichtung in der Stadt von den Werderanern wertgeschätzt werde. Immer wieder gebe es Unterstützungs-Initiativen. Mit der Stadtverwaltung Werder (Havel) bestehe ein unkompliziertes Miteinander. Rüdiger van Leeuwen versicherte, dass man an der Trägerschaft der Tee- und Wärmestube und auch des Werderaner Beratungs- und Begegnungszentrums Treffpunkt in den nächsten Jahren festhalten werde.

Werder (Havel), 8. November 2017

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Das Fundbüro teilt mit:

Folgende Gegenstände wurden seit dem Juni 2017 als Fundsache abgegeben

1 Handy iPhone Fundort: Unter den Linden
1 Schlüssel Fundort: Strengbrücke
1 Damenfahrrad Fundort: Plantagenplatz
1 Handy iPhone Fundort: Stadtwald
1 Schlüssel Fundort: Kemnitzer Straße
1 Schlüssel mit (5 Schlüssel) Fundort: Regattastrecke
1 Schlüssel Fundort: Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel)
4 Schlüssel Fundort: Parkplatz Uferstraße
1 Schlüssel mit (7 Schlüssel) Fundort: Am Weinberg
1 Lautsprecherbox Fundort Jahnufer- Glindow

Für die Herausgabe von Fundsachen gilt grundsätzlich, dass das Eigentum an den entsprechenden Gegenständen nachgewiesen werden muss.
Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch im Fundbüro unter: 03327/783222.

gez.
Manuela Saß
Bürgermeisterin

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Rund 140 Besucher beim Obstbausymposium in Werder (Havel)

Fachtag mit rund 80 Besuchern, im Vordergrund ein mit regionalen Früchten gefülltes Werder-Wappen

Bürgermeisterin Manuela Saß sieht die Zukunft des Obstbaus in Werder (Havel) trotz vieler Probleme optimistisch. Auch wenn es Schwierigkeiten mit dem Klimawandel, beim Nachwuchs und mit dem Zustand des Brauchwasserwerks gibt, gebe es gute Gründe, positiv nach vorn zu schauen. Der Bedarf an regionalem Obst und Gemüse sei groß. Es gebe Aktivitäten bei der Nachwuchsförderung und Signale aus den Obsthöfen, dass die Obstbaufläche in Werder in den nächsten Jahren wieder zunimmt.

„Die jüngste Erhebung der Stadt unter den Obstbauern hat gezeigt, dass insgesamt kein Rückgang der Anbauflächen mehr zu erwarten ist.“ Im Gegenteil solle die gesamte Obstbaufläche von etwa 350 auf 450 Hektar anwachsen, so die Bürgermeisterin. Dazu würden große Unternehmen wie die Havelfrucht GmbH ebenso beitragen wie die vielen kleinen traditionellen Obsthöfe. „Mein Eindruck ist, dass aus einer alten Distanz zwischen großen und kleine Strukturen zunehmend eine vertraute Nähe wird“, sagte Manuela Saß. Beide Seiten könnten davon profitieren.

Nicht zuletzt könnte die Stadt so ihren Ruf als Obstgarten von Berlin und Potsdam bewahren und eine wirkliche Blütenstadt bleiben. Die Stadt tue dafür ihrerseits was sie kann, werbe bei Messeauftritten und in Publikationen für den Obstbau, stehe in engem Kontakt zum Werderschen Obst- und Gartenbauverein und bringe sich seit Jahren massiv in die Versorgung der Plantagen mit dem unentbehrlichen Brauchwasser ein.

Manuela Saß rief das Land dazu auf, den Obstbauern angesichts der diesjährigen massiven Ernteausfälle schnell und unkompliziert zu helfen. Dr. Carolin Schilde, Staatssekretärin des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, kündigte als Gast des Symposiums eine Richtlinie zur Unterstützung der Obstbaubetriebe an. Unternehmen, die mehr als 30 Prozent Ertragsausfälle nachweisen könnten, würden vom Land unterstützt werden. Allerdings sei man an die Regularien der EU gebunden. "Ohne Papier geht es nicht", so Dr. Schilde.

Der Fachtag des Symposiums ist am Freitag im Schützenhaus von etwa 80 Obstbauern und Gärtnern besucht worden, die sich in verschiedenen Vorträgen und an Ständen zu Markttrends, neuen Apfelsorten, Möglichkeiten der Digitalisierung und der Vermarktung informieren konnten. In einem Beitrag von Thomas Bröcker, dem Vorsitzenden der Fachgruppe Obstbau im Gartenbauverband Berlin-Brandenburg, ging es um die Lage der Brandenburger Obstbauern.

Er sieht zwar nach schwierigen Nachwendejahren einen Trend zur Konsolidierung der Branche. Doch nur Betriebe, die hohe Hektarerträge – bei Äpfeln 45 Tonnen Tafelware pro Hektar - erwirtschaften, könnten sich in den kommenden Jahren am Markt behaupten. Thomas Bröcker wünscht sich ein befristetes Obstbauprogramm des Landes zur Stabilisierung kleinerer Unternehmen, mit dem Neupflanzungen, Beratungsleistungen und Investitionen in die Frostschutzberegnung gefördert werden.

Zum Publikumstag des Symposiums mit etwa 60 Gästen ging es um Themen wie die Werderaner Obstbaugeschichte, Obstsorten im Wandel der Zeiten und Pflanzenschutz. In einem Beitrag zum „Geheimnis gut gemachter Obstweine“ forderte Stefan Schmidt, Leiter des Weingutes Schloss Rattey, die kleinen Obstweinhersteller auf, sich im Wettbewerb gegen Großkeltereien Nischen zu suchen und auf Qualität zu setzen.

Er gab Tipps, wie sich durch den Einsatz zum Beispiel von Fruchtkonzentraten, Milchsäure oder Holzfässern Effekte erzielen und Qualitäten verbessern lassen. Gute Obstweine würden sich durch eine Balance von Zucker und Säure auszeichnen, so Stefan Schmidt.Werder (Havel) sieht er als guten Standort für ein deutsches Kompetenzzentrum für Obstwein.

Werder (Havel), 6. November 2017

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Herbstlaub und Gartenabfälle nicht im Garten verbrennen

Im Herbst fallen nicht nur die Blätter, sondern es fallen auch viele andere Gartenabfälle an. Brandenburgs Agrar- und Umweltministerium weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass Herbstlaub und andere Gartenabfälle nicht verbrannt werden dürfen. Pflanzliche Abfälle aus Gartenpflegearbeiten sollten entweder auf dem eigenen Grundstück kompostiert oder dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden.

Im Herbst werden wieder die Gärten aufgeräumt und winterfest gemacht. Dabei fallen große Mengen Gartenabfälle an, wie Astschnitt, Reisig, Laub, Rasenschnitt oder komplette Sträucher und Bäume.

Leider werden solche Abfälle immer wieder illegal im Gartenfeuer entsorgt. Eine solche offene Verbrennung pflanzlicher Reststoffe im Freien setzt viele Schadstoffe und Feinstaub frei. Weil das Material meistens noch sehr feucht ist, erfolgt keine ausreichende Luftzufuhr und es kommt zu einer unvollständigen Verbrennung mit starker Rauchentwicklung. Deshalb dürfen pflanzliche Abfälle aus Garten und Haushalt nicht im heimischen Garten verbrannt werden.

Gartenbesitzer können ihre Abfälle in geeigneter Weise an Ort und Stelle kompostieren und den Kompost auf dem eigenen Grundstück verwenden. So werden Nährstoffe, die im Pflanzenmaterial gespeichert sind, wieder dem Garten zugeführt. Gartenabfälle können aber auch über die Biotonne entsorgt oder bei einer der 125 Annahmestellen für Grünabfälle im Land abgeben werden. Die so gesammelten Pflanzenabfälle werden in Kompostierungsanlagen zu hochwertigem Kompost verarbeitet.

Informationen über örtliche Sammelstellen erhalten Sie hier: https://www.apm-niemegk.de/sammelsysteme-lkpm/
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Werder (Havel), 6. November 2017

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Schöne grüne Grüße aus Werder: Obstbausymposium für Hobbygärtner am 4. November

Foto: Blütenkönigin Christin Schiffner bei einer Apfelverkostung im April 2017 auf dem Obsthof Heiko Wels.

In Werder (Havel) hat der Obstbau eine lange Tradition. Die urkundliche Ersterwähnung vor 700 Jahren ist Anlass für ein Obstbausymposium. Nach einem Fachtag für Obstbauern am 3. November richtet sich das Symposium am Samstag, den 4. November, im Schützenhaus mit vielfältigen Angeboten an Hobbygärtner und Gartenfreunde.

„Nicht nur bei den Obstbauern, auch in den Hausgärten in Werder wird die Obstbautradition gepflegt“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Es gebe kaum einen Werderaner Garten, in dem im Frühling keine Obstbäume blühen. Das Interesse an Informationsveranstaltungen auf dem Frischemarkt im Strengfeld habe spürbar zugenommen. „Und die Zahl der Werderaner,

die aus tollen Früchten sehr ordentliche Obstweine keltern, ist wieder kräftig gewachsen“, so die Bürgermeisterin. So nehmen an der Verleihung der Goldenen Obstweinkruken immer mehr kleine Obstweinhersteller teil.

All diese Aspekte sollen auch am Publikums-Samstag des Obstbausymposiums am 4. November von 9 bis 16 Uhr eine Rolle spielen. So wird es eine Apfelsortenausstellung mit Fokus auf Neuentwicklungen geben. Es soll ein Überblick über neue Sorten gegeben werden, die auch für Hobbygärtner von Interesse sein dürften. Darüber hinaus wird eine Posterschau Einblicke in Ergebnisse momentaner Forschungsprojekte vermitteln. Obstweinhersteller werden sich vorstellen und es darf natürlich auch gekostet werden.

In vier spannenden Vorträgen ausgewiesener Fachleute wird es um die Obstbaugeschichte in Werder (Havel), um alte und neue Obstsorten, um sinnvollen Pflanzenschutz und nicht zuletzt um das Geheimnis gut gemachter Obstweine gehen. Zu diesem Thema wird Stefan Schmidt, Leiter des Weingutes Schloss Rattey, wertvolle Tipps geben.

Für den Obst- und Gartenbauverein Werder (Havel) sei der Publikumstag ein Weg, um noch stärker mit Hobbygärtnern in Verbindung zu treten, sagt Vereinsvorsitzender Walter Kassin. „Wir spüren bei unseren Obstschnittseminaren, auf dem Frischemarkt, bei der Goldenen Kruke und auch bei den Nutzern der Schuffelgärten am Galgenberg immer wieder, wie offen Hobbygärtner für unsere Ratschläge sind.“

Diesen Kontakt und die Verbindungen zu den Werderanern wolle der Verein zum Nutzen der Baumblütenstadt gern weiter ausbauen. „Im Garten ist gerade weniger zu tun. Deshalb kann ich nur jedem Hobbygärtner empfehlen, sich den 4. November im Kalender zu notieren“, so Walter Kassin. „Es wird sich bestimmt lohnen.“

Veranstaltungsort ist von 9 bis ca. 16 Uhr das Schützenhaus in Werder (Havel), Uferstraße 10. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstalter des Obstbausymposiums ist die Stadt Werder (Havel) mit dem Obst- und Gartenbauverein Werder (Havel) und dem Gartenbauverband Berlin-Brandenburg. Das Symposium wird durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaf des Landes Brandenburg unterstützt.

Zum Veranstaltungsflyer geht es hier:
Obstbausymposium_Flyer_final.pdf

Werder (Havel), 1. November 2017

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Mit Orgel-Wind ins digitale Zeitalter: Bundesverdienstkreuz Träger Schuke geht die Familien-Nachfolge an

Gemeinsame Pressemitteilung der Alexander Schuke Orgelbau GmbH und der Stadt Werder (Havel)

Foto: Zwei Generationen: Matthias Schuke mit seinen Söhnen Johannes (r.) und Michael (l.)

Insolvenzverfahren erfolgreich beendet, Nachfolge gesichert, Digitalisierung auf den Weg gebracht. So lässt sich die jüngste Entwicklung bei der Alexander Schuke Potsdam Orgelbau GmbH in Werder (Havel) zusammenfassen. Laut dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung haben die Russland-Sanktionen die EU-Länder 30 Milliarden Euro gekostet. Manch Unternehmen hatte unter den Sanktionen zu leiden und auch Schuke blieb von Problemen nicht verschont.

Doch der bekannte Orgelbauer (Magdeburger Dom, Dom zu Königsberg, Leipzig Gewandhaus) konnte dank der sehr guten Beziehungen zu seinen deutschen und internationalen Kunden allen Widrigkeiten trotzend die vergangenen Jahre auf einen kontinuierlichen und stabilen Umsatz zurückblicken. Mit dem Vertrauen der Kunden im Rücken haben Familienmitglieder und Mitarbeiter in dieser Zeit wesentlich zur Konsolidierung des Unternehmens beigetragen. Firmeninhaber Matthias Schuke kann wieder optimistisch in die Zukunft schauen.

Der Tradition folgend wird Unternehmen die Firmen-Nachfolge in vierter Generation fortsetzen. Die Söhne des Seniors Matthias Schuke sind zu Beginn dieses Jahres in die Führung des Traditionsbetriebes eingestiegen. Michael Schuke (28)arbeitet schon seit elf Jahren als Orgelbauer und hat im Jahr 2016 erfolgreich die Prüfung zum Orgelbaumeister abgelegt. Sein Fachwissen wird er in Kombination mit den Erfahrungen des Vaters und der wertvollen spezialisierten Mitarbeiter, in die fachliche Ausrichtung des Unternehmens einbringen.

Sein Bruder, Johannes Schuke (32), war die vergangenen Jahre als Wirtschaftsingenieur bei einem großen überregionalen Ingenieurbüro tätig. Er wird sich in Zukunft sowohl um die strategische Ausrichtung des Unternehmens wie auch die kaufmännischen Belange kümmern. Ein besonderes Zukunftsprojekt ist die Entwicklung eines Medienkonzeptes (Facebook, Google etc.), um die Fachwelt und Musikliebhaber über den Orgelbau und die verschiedenen Instrumente zu informieren.

Das Unternehmen wird in Zukunft also von zwei sich fachlich ergänzenden Familienmitgliedern gestaltet. Der 62-jährige Senior, Matthias Schuke wird die beiden Söhne noch für eine Übergangszeit von circa drei Jahren begleiten. „So positiv und mit solchen Rahmenbedingungen in die Zukunft des Familienunternehmens zu blicken, ist nicht selbstverständlich und macht mich überaus glücklich“, sagt der Senior begeistert.

Für die Stadt Werder (Havel) sei es ein Glücksfall gewesen, als sich das Unternehmen vor mittlerweile 13 Jahren in den Havelauen angesiedelt hat. „Werder (Havel) war in seiner Geschichte immer ein sehr guter Standort für Unternehmen, die Handwerkstraditionen pflegen und weiterdenken“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie sei stolz, dass der Name des bekannten Orgelbaumeisters mit der Blütenstadt verbunden ist. „Matthias Schuke ist ein sehr gutes Beispiel für einen Unternehmer, der auch in schwierigen Phasen nicht das Handtuch wirft sondern nach vorn denkt und neue Ideen entwickelt“, sagt die Bürgermeisterin. Auch seinen Söhnen wünscht sie Erfolg bei der Nachfolge.

Das Unternehmen hat eine fast 200-jährige Tradition. Der Orgelbaumeister Gottlieb Heise hatte es 1820 in Potsdam gegründet. 1894 kaufte Alexander Schuke den Betrieb und begründete damit das Familienunternehmen, das sich schnell zu einer bekannten Orgelbaufirma in Deutschland entwickelte. 1972 wurde die Firma verstaatlicht. Matthias Schuke, seit 1974 Mitarbeiter, reprivatisierte 1990 das Unternehmen und ist seit dieser Zeit Inhaber und Geschäftsführer.

Der Orgelbaumeister erhielt 1998 als engagierte Persönlichkeit im Orgelbau das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Zweimal, 2001 und 2011 erhielt Matthias Schuke den Seifriz-Preis, mit dem Projekte von Handwerk und Wissenschaft gewürdigt werden. Er hatte 2011 mit dem zweiten Preisträger, Markus Abel vom Physikinstitut der Universität Potsdam, eine Regeleinrichtung für die Druckluftversorgung einer Orgel entwickelt. Seitdem gab es verstärkte Anfragen zu Neubauten von Kirchen- und Konzertorgeln aus dem In- und Ausland.

Werder (Havel), 1. November 2017

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Rückerstattung von Essengeldbeiträgen

In Werder (Havel) sind bis heute insgesamt 536 Anträge auf Rückerstattung von Essengeldbeiträgen in Kindertagesstätten und Horten gestellt worden. Hintergrund ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg. Der 6. Senat hatte im September 2016 entschieden, dass die Stadt Prenzlau als Trägerin einer Kindertagesstätte zur Erstattung von überzahltem Essengeld an den klagenden Elternteil verpflichtet ist. Die Stadt Werder (Havel) hat in den vergangenen Monaten juristisch prüfen lassen, ob sich die Rückerstattungsanträge Werderaner Eltern mit diesem OVG-Urteil decken.

Dem Urteil zufolge müssen Eltern Essengeld für das Mittagessen ihrer Kinder nur in Höhe der durchschnittlich ersparten Eigenaufwendungen entrichten. Der Kläger hatte einen Eigenanteil von 1,70 Euro errechnet, der vom Senat als plausibel angesehen wurde. Von der Stadt Prenzlau war ein höherer Betrag gefordert worden. Eltern können in einer Verjährungsfrist von drei Jahren Geld zurückfordern. Auch in Werder (Havel) sind ein Teil der von den Eltern angemeldeten Erstattungsansprüche im juristischen Sinne begründet, wie die vom Rathaus veranlasste Prüfung zeigte.

Die Eltern zahlten in Werder (Havel) für das Mittagessen der Kinder an den kommunalen Einrichtungen, aber auch für Frühstück und Vesper, bis zum Jahreswechsel im Schnitt zuletzt einen Beitrag von 2,90 Euro am Tag – 1,90 Euro für das Mittagessen und jeweils 50 Cent für Frühstück und Vesper. Eine aufwändige Kalkulation durch die Stadt ergab einen Betrag von aktuell 1,70 Euro, den Eltern in Werder (Havel) im Schnitt für die häusliche Mittagsversorgung ihrer Kinder aufwenden müssten. Zu erstatten wäre demnach, je nach Mittagspreis der Vorjahre, die Differenz von bis zu 1,20 Euro.

Auch wenn die Frage der Kosten für Frühstück und Vesper mit dem OVG-Urteil nicht abschließend geklärt wurde, hat sich die Stadt Werder (Havel) nach eingehender juristischer Beratung zur Rückzahlung auch dieses Geldes entschieden. Das Abrechnungssystem für Frühstück und Vesper mit dem Mittag-Essengeld war zwar von den Eltern einst so gewünscht worden. „Im Gegenzug sind in Werder die Kitabeiträge 15 Jahre lang nicht angehoben worden“, wie Werders 1. Beigeordneter Cristian Große betont. Juristisch erscheine die Verfahrensweise in der Lesart des jüngsten Urteils aber womöglich angreifbar.

Aufgrund der Menge an Anträgen werde es einige Zeit dauern, bis alle Eltern eine Antwort auf ihre Erstattungs-Anträge bekommen werden, so Christian Große weiter. Die ersten Antworten werden in dieser Woche versendet. Er rechnet mit einer Haushaltsbelastung im sechsstelligen Bereich. Das Prozedere sei mit den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt worden. Zum 1. Januar 2017 ist die Essengeldsatzung in Werder dem OVG-Urteil angepasst worden, so dass seit diesem Jahr kein Erstattungsanspruch mehr bestehe. In der neuen Satzung ist eine Gebühr von 1,70 Euro pro Mittagsessenportion und Tag festgesetzt worden. Die Kosten für Frühstück und Vesper werden jetzt aus den Kita-Beiträgen beglichen.

Christian Große unterstreicht, dass die Stadt aus der bisherigen Abrechnung des Essengeldes keinen Vorteil gezogen habe. Vielmehr bezuschusse die Stadt das Essengeld in einer Größenordnung von jährlich 400.000 Euro. Die an die Caterer gezahlten Essengelder seien zudem in vollem Umfang von den Caterern einbehalten worden, ein Rückfluss an die Stadt Werder (Havel) sei zu keinem Zeitpunkt erfolgt. Christian Große: „Für knapp drei Euro gab es in den Kitas drei Mahlzeiten am Tag. Mit dem nun gewählten Verfahren haben wir den rechtlichen Ansprüchen Genüge getan.&ldquo

Werder (Havel), 1. November 2017

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Wohin mit dem Laub der Straßenbäume?

Die Stadt Werder (Havel) wird in den kommenden Wochen das Laub ihrer Straßenbäume entsorgen lassen. Bewohner von Straßen mit alleeartigem Baumbestand sind im Rahmen der Straßenreinigungspflicht aufgefordert, das Laub zusammenzuharken. Es wird durch die Firma Ruwe im Auftrag der Stadt in den kommenden Wochen abgeholt.

Das geharkte Laub ist frei von Astholz und sonstigem Unrat im Baumstreifenbereich auf Haufen zu den Entsorgungsterminen zu deponieren. Die Entsorgungstermine sind an folgenden Samstagen: 28. Oktober, 11. November, 25. November und 9. Dezember. Sollten die genannten Termine witterungs- oder kapazitätsbedingt nicht eingehalten werden können, so erfolgt die Laubentsorgung  an einem Werktag in der darauffolgenden Woche. Auch bei geringem Laubanfall können Entsorgungstermine geändert werden.

Folgende Straßenzüge werden abgefahren:


- Potsdamer Straße (Polizei – Schule)
- Eisenbahnstraße
- Phöbener Straße bis Bahnübergang
- Elsastraße
- Am Zernsee
- Plantagenplatz
- Bahnhofsvorplatz
- Kesselgrundstraße
- Kemnitzer Straße und Kemnitzer Chaussee bis Ernst-Haeckel-Gymnasium
- Carmenstraße
- Unter den Linden
- Uferstraße
- Mühlenbergstraße und Am Mühlenberg
- Lindenstraße
- B1 Strengbrücke bis  Ortsausgang Glindow in Richtung Brandenburg
- Puschkinstraße
- Klaistower Straße, Dr.-Külz-Straße

Im Ortsteil  Bliesendorf wird in der  Bliesendorfer Dorfstraße und Anger jeweils am 11. November und 9. Dezember die Laubentsorgung durchgeführt. In den Ortsteilen Plötzin, Plessow, Kemnitz, Töplitz und Phöben werden Sammelplätze für das Laub von kommunalen Straßenbäumen eingerichtet, sie sind entsprechend gekennzeichnet.

Der Service gilt nur für das Laub von Straßenbäumen, für privaten Grünabfall sind die Grundstückseigentümer selbst zuständig. Wer sein privates Laub nicht kompostieren möchte, der kann es von der Kreisabfallenstorgung APM gegen eine Gebühr abholen lassen. Dafür werden im Wertstoffhof  der APM in den Havelauen, Hans-Grade-Straße 1, Laubsäcke verkauft. Die Abholtermine der APM für privates Laub sind dem APM-Abfallkalender zu entnehmen oder dem Internet unter http://www.apm-niemegk.de/abfalltourenplanschnell.

Werder (Havel), 26. Oktober 2017

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Neue Schließzeiten an Werders Kitas

An den kommunalen Werderaner Kitas und Horten galten in den Sommerferien bislang fast durchweg Ferienbetreuung von zwei bis drei Wochen. Für diese Zeiträume war eine „Alternativbetreuung“ an den jeweiligen Einrichtungen eingerichtet, für die Kinder deren Eltern, die keinen Urlaub nehmen bzw. keine andere Betreuung organisieren können. Diese Alternativbetreuung bedeutet, dass keine klassische Gruppenarbeit durchgeführt wurde, sondern alters- und gruppenunabhängig alle Kinder betreut wurden. Diese Praxis ist mit mehreren Problemen behaftet. So gab es auch Beschwerden von Eltern, wenn zum Beispiel ein Kind im Hort und eines in der Kita betreut wurde und in den Einrichtungen unterschiedliche Schließzeiten galten. Zudem ließen sich Bau- und Renovierungsmaßnahmen, der Personaleinsatz und Urlaubszeiten des Kita-Personals schwer organisieren.

Die Stadtverwaltung möchte diese Praxis ändern, aus der Alternativbetreuung soll eine regelmäßige Ferienbetreuung werden. Für alle Kitas und Horte soll es deshalb in der dritten und vierten Woche der Sommerferien eine einheitliche Schließzeit geben. Bis Februar kann für diese Schließzeit von den Eltern eine Ferienbetreuung für die Kinder beantragt werden. Diese gemeinsame Ferienbetreuung erfolgt dann an einer Kita und einem Hort zentral in der Kernstadt. Wenn es aufgrund vieler Elternanträge erforderlich wird, werden ein oder zwei weitere Einrichtungen in der Kernstadt für die Ferienbetreuung geöffnet. Die Kitas und Horte, die Kinder in die Ferienbetreuung schicken, entsenden in der Schließzeit auch Personal an diese Ferienbetreuungs-Einrichtungen.

Diese Lösung hat mehrere Vorteile. So kann das Personal zielgerichteter eingesetzt werden. Dass in der Alternativbetreuung, wie bisweilen geschehen, sieben Kinder von vier Erziehern betreut und damit personelle Ressourcen aufgezehrt wurden, wird mit der neuen Lösung nicht mehr passieren. Auch können bauliche Maßnahmen an den Kitas in den Sommerferien besser organisiert werden. Durch die „mitreisenden“ Erzieher bleibt eine Vertrautheit für die Kinder auch in der Ferienbetreuung gewährleistet. Diese Lösung wird derzeit von unseren Kitaleiterinnen und Kitaleitern an die Eltern und an das Kita-Personal über die Kitaauschüsse, Elternkonferenzen und Dienstberatungen vermittelt und ist bisher überwiegend auf positive Resonanz gestoßen.

Werder (Havel), 26. Oktober 2017

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APM-Wertstoffhof am 29. November geschlossen

Die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH informiert: Am Mittwoch, den 29. November, bleiben folgende Wertstoffhöfe aufgrund einer Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen geschlossen.

· 14513 Teltow, Ruhlsdorfer Str. 100
· 14542 Werder (Havel), Hans-Grade-Str. 1
· 14823 Niemegk, Bahnhofstraße 18

An diesem Tag kann keine Abnahme von Abfällen an diesen Wertstoffhöfen erfolgen kann. Die APM bittet um Verständnis.

Werder (Havel), 23. Oktober 2017

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„Moppel und Mücke“ in der Stadtbibliothek

Eine große Freundschaft zwischen einem Frosch und einer Mücke. Das gibt es nicht? Oh doch! Mit Phantasie, Witz und Spannung wird in den „Abenteuern von Moppel und Mücke“ erzählt, was die ungleichen Freunde zusammen erleben, wie sie voneinander lernen und ihre Heimat erkunden. Die Autorin und Kita-Erzieherin Christine Pohl aus Werder (Havel) hat sich nach dem Erfolg dieses Kinderbuchs entschieden, eine Fortsetzung zu schreiben. Während der Frosch und die Mücke vor zwei Jahren im ersten Band die Stadt Werder (Havel) unsicher machen, sind sie in Band zwei in Potsdam unterwegs.

Am Mittwoch, den 15. November, liest die Autorin in der Stadtbibliothek Werder (Havel) aus beiden Bänden. Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr. Karten sind ab sofort in der Stadtbibliothek Werder (Havel) in der Brandenburger Straße 1a erhältlich (Erwachsene 2 Euro, Kinder 1 Euro).


Werder (Havel), 19. Oktober 2017

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