Archiv – Neuigkeiten 01.02. - 28.02.2018

Ausschreibungs-
verfahren zur
BlütenTherme
kurz vor dem Abschluss
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Arbeiten am
Trinkwassernetz
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Brandenburgs
Unternehmerin
und Existenzgründerin
des Jahres gesucht
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Straße
Am Plessower See
gesperrt
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Kitabeiträge
in Werder sind
sozial verträglich
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Schülerkarneval
mit professioneller
Unterstützung
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Bibliothek
wieder geöffnet
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Vorübergehende
Schließung
der Stadtbibliothek
Werder (Havel)
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Polizei warnt
vor Betreten
der Eisflächen
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Polizei warnt vor
Telefonbetrügern
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DRK-Blutspendedienst
verlost Schiffsreise
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Rosenmontag auf
der Bismarckhöhe
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Schulanfänger
sind immer
noch neu
im Straßenverkehr
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"Großer Werdertag"
beim 139. Baumblütenfest
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Karnevalistische
Kooperation
an der Carl-von-
Ossietzky-Schule
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"Schritt zu Zweit“
im Kunst-Geschoss
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Volksbegehren
vorzeitig beendet
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Langjähriger
Schulleiter des EHG
in den Ruhestand
verabschiedet
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Abbiegeunfälle:
Polizei startet
Info-Offensive
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Nach Diebstahl
von Bootsmotoren
Zeugen gesucht
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Doppelt so viele
Einsätze durch
Sturm und Starkregen
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Termin der
nächsten Anglerprüfung
am 22. Februar
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Phöbener Straße
halbseitig gesperrt
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Ausschreibungsverfahren zur BlütenTherme kurz vor dem Abschluss

Das Ausschreibungsverfahren für den Fertigbau und den Betrieb der BlütenTherme in Werder (Havel) steht kurz vor dem Abschluss. „Die teilnehmenden Bieter des Vergabeverfahrens sind aufgefordert, im März ihre finalen Angebote abzugeben“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Nach deren Auswertung würden der Badausschuss und die Stadtverordnetenversammlung in nichtöffentlicher Sitzung in das Vergabeverfahren einbezogen. „Dann wird über die nächsten Schritte entschieden.“

Das europaweite Vergabeverfahren hatte im April vergangenen Jahres begonnen. Die BlütenTherme soll in einem sogenannten Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Im Teilnahmewettbewerb wurde mit eingereichten Nachweisen und Referenzen zunächst die Eignung der sich bewerbenden Firmen geprüft. Im nächsten und noch laufenden Schritt, dem Verhandlungsverfahren, haben die ausgewählten Bieter ihre konkreten Angebote für die Fertigstellung und den Betrieb der Therme erarbeitet und erörtert.

Auch wenn sich auf der Baustelle nichts bewegt, herrsche kein Stillstand für Werders neues Bad, betonte die Bürgermeisterin. Im Vergabeverfahren habe man den Bietern ausreichend Zeit einräumen müssen, um ihre Konzepte zu erarbeiten und anzupassen. Umfassende Verfahrensvorschriften seien dabei zu beachten, zur Wahrung des Wettbewerbs ist auch eine Einbeziehung der Öffentlichkeit in das Verfahren nicht möglich.

„Mir wäre wie vermutlich allen Werderanern ein schnelleres Verfahren lieber gewesen, aber wir sind an Recht und Gesetz gebunden“, so Manuela Saß. „Nach dem intensiven Austausch der vergangenen Monate mit den Bietern freuen wir uns jetzt auf die finalen Angebote.“

Im Vergabeverfahren wird nach einem Partner gesucht, der das Projekt betriebswirtschaftlich optimiert und nachhaltig überplant und fertigstellt sowie langfristig wirtschaftlich tragfähig betreibt und instand hält. Die Stadtverordneten haben sich gewünscht, dass gegenüber dem baugenehmigten Projekt besonders ein Familienbereich für die neue Wellnesstherme ergänzt wird.

Werder (Havel), 19. Februar 2018

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Arbeiten am Trinkwassernetz

Der WAZV führt im Stadtzentrum von Werder (Havel) in diesem Jahr umfangreiche Sanierungsarbeiten im Trinkwassernetz durch. Die Arbeiten beginnen Anfang März im Gehwegbereich Unter den Linden zwischen Bernhard-Kellermann-Straße bis Eisenbahnstraße. Es wird dabei Einschränkungen für Fußgänger geben.

In den Osterferien erfolgen weitere Arbeiten an der Ecke Unter den Linden und Eisenbahnstraße. Dabei müssen Unter den Linden zeitweise die Fahrspuren in Richtung Brandenburg sowie der Rechtsabbieger Richtung Phöben gesperrt werden. Der Verkehr im Kreuzungsbereich muss dann auf eine Spur in jede Fahrtrichtung verengt werden. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Vor dem Baumblütenfest sollen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts abgeschlossen sein.

Der zweite Bauabschnitt beginnt in Abhängigkeit von der Witterung etwa zur Mitte der Sommerferien im Kreuzungsbereich Eisenbahnstraße und Kemnitzer Straße. Es ist dann mit weiteren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Voraussichtlich im November sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Werder (Havel), 19. Februar 2018

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Brandenburgs Unternehmerin und Existenzgründerin des Jahres gesucht

Die Bewerbungsfrist für die Preise „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2018“ und „Existenzgründerin des Landes Brandenburg 2018“ endet in drei Wochen. Noch bis zum 11. März 2018 können Bewerbungen eingereicht werden. Der Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgelobt wird, steht dieses Mal unter dem Motto „Frauen. Unternehmen. Zukunft.“. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.ugt-brandenburg.de eingestellt.

Das Arbeitsministerium verleiht bereits zum achten Mal den Preis „Unternehmerin des Landes Brandenburg“. Er ist mit drei Preisgeldern in Höhe von 3.000, 1.500 und 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Unternehmerinnen, die mindestens 25 Prozent der Geschäftsanteile halten und die Geschäftsführungsfunktion innehaben, Kleinstunternehmerinnen, Freiberuflerinnen und Solo-Unternehmerinnen sowie Existenzgründerinnen, die ihren Geschäftssitz im Land Brandenburg haben. Vorschläge für Preisträgerinnen können auch von allen Bürgerinnen und Bürgern eingereicht werden.

Der Preis „Existenzgründerin des Landes Brandenburg“, der mit 1.500 Euro dotiert ist, wird erst zum zweiten Mal vergeben. Die Existenzgründung darf nicht vor dem 1. Januar 2016 erfolgt sein.

Die Preise werden im Rahmen des 11. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages (UGT) am 17. Mai 2018 in der Schinkelhalle in Potsdam verliehen. Schirmherr ist Ministerpräsident Dietmar Woidke. Der UGT wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg finanziert.

Werder (Havel), 19. Februar 2018

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Straße Am Plessower See gesperrt

Für die weiteren Baumfällarbeiten in der Straße Am Plessower See in Werder (Havel) zur Vorbereitung des Ausbaus der Margaretenstraße ist für Montag, den 19. und Dienstag, den 20. Februar eine Vollsperrung notwendig. In der Zeit von jeweils 8.30 Uhr bis 15 Uhr wird die Straße Am Plessower See ab der B1 bis Höhe Strandbad gesperrt.

Werder (Havel), 16. Februar 2018

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Kitabeiträge in Werder sind sozial verträglich

Die Stadt Werder (Havel) hat sozial verträgliche Kitabeiträge. Das hat Werders 1. Beigeordneter Christian Große angesichts der laufenden Diskussion um eine neue Beitragssatzung klargestellt. Die Stadtverwaltung will angesichts der neuen Rechtsprechung eine neue Satzung erstellen und mit den Kita-Gremien und den Stadtverordneten diskutieren. „Das bedeutet aber nicht, dass wir uns mit unserer aktuellen Satzung verstecken müssen“, betont Christian Große.

Bei regionalen Vergleichen bewege sich die Stadt Werder (Havel) in den Beitragshöhen regelmäßig im unteren Mittelfeld. Allein dadurch, dass in Werder der Netto- und nicht wie sonst häufig der Bruttoverdienst der Eltern für die Beitragshöhe angesetzt wird, entstünden oft geringere Beiträge. Stellen die Beiträge für Familien mit kleinem Einkommen dennoch eine unzumutbare Belastung dar, so würden die Kosten für die Kinderbetreuung teilweise vom Landkreis übernommen.

An den Details der neuen Beitragssatzung werde derzeit im Rathaus intensiv gearbeitet. „Auch unsere neue Satzung wird sich an den Einkommen und Lebensumständen der Eltern orientieren und sozial verträglich sein“, so der 1. Beigeordnete. Die Kitakosten für einkommensschwächere Familien würden den geltenden Rechtsvorschriften entsprechend berücksichtigt, die Sozialstaffelung werde in enger Abstimmung mit dem Landratsamt erfolgen.

Entlastend könnte sich ab August das vom brandenburgischen Bildungsministerium vorgeschlagene beitragsfreie Kitajahr auswirken. Der Landtag muss den Gesetzesentwurf noch beschließen. Christan Große zeigt sich allerdings skeptisch, dass die Beitragsausfälle der Stadt Werder (Havel) vom Land vollständig ersetzt werden. Gegen einen Verstoß gegen das Konnexitätsprinzip würde die Stadt gegebenenfalls klagen. Christan Große: „Wer bestellt, soll auch bezahlen.“

Werder (Havel), 14. Februar 2018

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Schülerkarneval mit professioneller Unterstützung

Foto: Die KCW-Knospen ziehen durch den Saal

Karnevalistische Stimmung gestern in der Carl-von-Ossietzky-Schule: Rund 300 Grundschüler bekamen für ihren Schulfasching in diesem Jahr erstmals Unterstützung von den Profis. Der Karnevalsclub Werder (Havel) wirkte an der Programmgestaltung mit – und wurde dabei an seine Grenzen gebracht. Während auf der Bismarckhöhe noch die Dekoration vom Rosenmontagsball abgebaut werden musste, wurde in der Schulturnhalle am Dienstag neu dekoriert.

Um 15.11 Uhr ging es dann richtig los. Der Elferrat der Schule verkündete die neuen Regeln: Hausaufgaben sind bis Aschermittwoch verboten. Alle sorgen für gute Laune, sonst müssen sie am Schluss den ganzen Saal ausfegen. Mit Fußgetrampel, Händegeklatsche und Gepfeife wurden gemeinsam mehrere Raketen akustisch gestartet. Jubel brach dann unter den Schülern aus, als mit den Knospen die jüngste Tanzgruppe des KCW mit ihrem Auftritt begann. Unter den Tänzerinnen wurde die eine oder andere Mitschülerin erkannt.

Der Karnevalsclub Werder war gleich mit mehreren Tanzgruppen präsent und prämierte die besten Kostüme. Außerdem brachte er seine Konfettikanone und weitere karnevalistische Überraschungen mit. Der Elferrat der Schüler und des KCW hatten einen gemeinsamen Auftritt, ebenso das Prinzenpaar der Schüler und des größten Werderaner Karnevalsvereins. Die große gemeinsame Polonaise dürfte natürlich nicht fehlen.

Die Kooperation ging auf eine verlorene Wette des KCW vom 11.11.2016 mit Werders Bürgermeisterin Manuela Saß zurück. Der Karnevalsverein hatte gewettet, dass es die Bürgermeisterin nicht schaffen werde, zur Weiberfastnacht 2017 einen Showtanz mit 20 Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf die Beine zu stellen. „Da das mit einem Piratentanz überraschend gut gelungen war, löste der KCW nun seinen Wetteinsatz sein“, sagte KCW-Präsident Karsten Möwes. Der KCW und die Schulleitung wollen nicht ausschließen, dass es der Beginn einer längeren Zusammenarbeit sein könnte.


Werder (Havel), 14. Februar 2018

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Bibliothek wieder geöffnet

Die Stadtbibliothek Werder (Havel) ist ab Donnerstag, 15. Februar, wieder geöffnet. Die technische Störung im Bibliotheksnetzwerk wurde behoben. Die Bibliothek war wegen der Störung am Montag geschlossen worden.

Werder (Havel), 14. Februar 2018

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Presseinformation zur vorübergehenden Schließung der Stadtbibliothek Werder (Havel)

Aufgrund einer Störung im Bibliotheksnetzwerk des Landkreises bleibt die Stadtbibliothek Werder (Havel) ab heute bis zur Behebung des Fehlers geschlossen. Über den Zeitpunkt der Wiedereröffnung wird informiert. Für diesen Zeitraum entstehen keine zusätzlichen Ausleihgebühren.

Der Onlinekatalog (WebOpac) ist von der Störung nicht betroffen und deshalb zugänglich. Die Stadtbibliothek bittet darum, diese Möglichkeit zum Verlängern der Ausleihzeiten von Medien zu nutzen. Der Link zum Onlinekatalog ist hier zu finden: www.werder-havel.de/stadtbibliothek.

Werder (Havel), 12. Februar 2018

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Polizei warnt vor Betreten der Eisflächen



Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Joachim Pötschke, warnt dringend vor dem Betreten von Eisflächen. Trotz der zurückliegenden Frosttage ist noch nirgendwo eine tragende Eisfläche vorhanden.

Weiterhin ist auch bei starkem Frost beim Betreten von Eisflächen äußerste Vorsicht geboten! Oftmals trügt der Schein: Trotz geschlossener Eisdecke auf Seen, Flüssen und Kanälen gibt es keine Garantie für ein sicheres Betreten.

Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Weiterhin können Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und halten dadurch das Eis dünn wobei verdeckte Gefahren entstehen, da diese Stellen nicht zu erkennen sind.

Deshalb rät die Wassersschutzpolizei grundsätzlich vom Betreten zugefrorener Seen, Flüsse und Kanäle ab. Wintersport auf dem Eis ist nur auf Spritzeisbahnen oder überfluteten Wiesen sicher. Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!

Werder (Havel), 9. Februar 2018

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Polizei warnt vor Telefonbetrügern

DIE POLIZEIDIREKTION WEST TEILT MIT


Eine 89-jährige Werderanerin hat am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erhalten, der sich als Herr Meier von der Polizei Frankfurt am Main vorstellte. Er teilte der Dame mit, dass ihr Name auf einer Liste stünde, die in mehreren Staaten kursiert und zu dubiosen Zwecken durch Kriminelle genutzt wird. Um von dieser Liste gestrichen zu werden, müsse die Frau nun mehr als 2.000 Euro zahlen. Im Gegenzug erhalte sie eine große Bargeldsumme als Belohnung. Die Frau reagierte richtig und beendete das Gespräch.

Etwa eine Stunde später klingelte ihr Telefon erneut. Der Anrufer gab sich nun als Mitarbeiter des Polizeirevieres Werder aus und gab an, vom ersten Anruf Kenntnis zu haben und den Anrufer zu kennen. Der Mann sagte der Frau, dass wenn sie das Geld nicht bezahlen würde, die Kollegen aus Werder kommen, eine Strafe von mehreren tausend Euro erheben und sie einsperren werden. Man würde sie vor den Staatsanwalt bringen und sie müsse einen Tag ins Gefängnis. Auch hierauf legte die Dame auf und reagierte damit völlig richtig.

Die Polizei rät erneut:

Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können!

Lassen Sie sich niemals auf solche dubiosen Geldforderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer!
Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!

Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!

Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei. Nutzen Sie dazu die Telefonnummer 110!


Werder (Havel), 7. Februar 2018

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DRK-Blutspendedienst verlost Schiffsreise



Gleich zu Jahresbeginn wird den DRK-Blutspendern in Berlin und Brandenburg mit einer Verlosungsaktion ein erstes Highlight geboten: Wer seine Blutspende bis zum 31. März 2018 leistet, kann an der Verlosung einer 7-tägigen Kreuzfahrt für zwei Personen zu den Kanarischen Inseln im November 2018 teilnehmen. Dafür gibt der Blutspender am Tag seiner Spende ein Teilnahme-Los vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei einem DRK-Blutspendetermin ab. Die nächste Blutspendeaktion in Werder (Havel) findet statt am 21. Februar 2018 von 15.30 bis 19 Uhr in der Carl-von-Ossietzky-Schule, Unter den Linden 11. Bitte den Personalausweis mitbringen!

Bedingt durch die zurückliegende Reihe von Feiertagen, an denen Spendetermine nicht in dem gewohnten Umfang stattfinden können, ist das Auffüllen der Bestände an Blutpräparaten zu Jahresbeginn dringend erforderlich. Das DRK hofft auf das Engagement möglichst zahlreicher Blutspender, um die Versorgung von Patienten jederzeit sicherstellen zu können. Alle DRK-Blutspendetermine unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

Werder (Havel), 6. Februar 2018

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Rosenmontag auf der Bismarckhöhe



Die Initiative von Bürgermeisterin Manuela Saß für einen gemeinsamen Faschingsball Werderaner Karnevalsvereine im Jubiläumsjahr 2017 wirkt nach. Der gemeinsame Rosenmontagsball sei im vergangenen Jahr so erfolgreich gewesen, dass der Gedanke für weitere gemeinsame Veranstaltungen auf der Hand lag, wie es aus den Vereinen heißt. Schon im August 2017 haben der Glindower Carnevals Club, der Karnevalsclub Werder und der Töplitzer Karnevalsclub eine gemeinsame Interessengemeinschaft gegründet. Der zweite gemeinsame Rosenmontagsball findet am 12. Februar 2018 auf der Bismarckhöhe in Werder statt, er beginnt um 20 Uhr. „Hier präsentieren wir das Beste vom Werderaner Karneval“, werben die drei Vereine. Die Bürgermeisterin wird wieder mitfeiern.

Kartenbestellung im Internet unter www.kcw-ev.de/tickets/

Werder (Havel), 5. Februar 2018

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Schulanfänger sind immer noch neu im Straßenverkehr

DIE POLIZEIDIREKTION WEST TEILT MIT


Am kommenden Montag, dem 12. Februar 2018, geht das Schuljahr für alle Kinder in Brandenburg in die zweite Halbzeit. Vor allem die Kleinsten unter den Kindern sind noch dabei zu lernen und sich mit dem Weg zur und von der Schule vertraut zu machen. Daher ist es wichtig, dass Sie und alle anderen Teilnehmer am Straßenverkehr, sei es im Kraftfahrzeug, als Radfahrer oder auch als Fußgänger, besonders rücksichtsvoll und aufmerksam sind. Nicht nur die Schüler werden den täglichen Straßenverkehr wieder vermehrt prägen, auch viele Eltern werden wieder unterwegs sein, weil die Winterferien schon vorbei sind und der Alltag erneut losgeht – auch im Berufsverkehr.

Die Polizeidirektion West bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf diese besondere Situation einzustellen, was ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme von jedem erfordert.

Speziell Fahrzeugführer müssen sich auf ein kindtypisches Verhalten der Abc-Schützen einstellen. Gemäß ihrer Entwicklung sind Schulanfänger sowie Grundschüler den komplexen Situationen des Straßenverkehrs nicht immer gewachsen, unterschätzen Gefahrensituationen durch ihr eingeschränktes Sichtfeld und sind oftmals in ihren Reaktionen nicht einzuschätzen. Hinzu kommt ihre geringe Körpergröße, wodurch sie von anderen Verkehrsteilnehmern leicht übersehen werden können.
Deshalb sollten alle Fahrzeugführer an Schulen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs den Fuß vom Gas nehmen und stets defensiv bzw. bremsbereit fahren. An Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage, die an einer Haltestelle stehen, darf nur vorsichtig und mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden, auch auf der Gegenfahrbahn!

Für mehr Sicherheit sorgt auch das Fahren mit eingeschaltetem Licht am Tage. Kinder nehmen dadurch herannahende Fahrzeuge schneller wahr und können so Entfernungen besser einschätzen. Insbesondere an Fußgängerüberwegen ist das von großem Vorteil. Hier helfen auch eindeutige Zeichen der Fahrzeugführer, dass Sie die querende Person am Fußgängerüberweg wahrgenommen haben und anhalten.

Eine große Verantwortung haben aber auch alle Eltern. Auch wenn Ihre Kinder bereits seit mehreren Monaten die Schule besuchen, sollten Sie mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen Ihre Kinder wiederholt auf die typischen Gefahrensituationen des Straßenverkehrs hinweisen. Manche Eltern begleiten ihre Kinder am Anfang der Schulzeit und nutzen den Beginn des 2. Halbjahres dazu, die Schüler allein auf den Schulweg zu schicken. In Vorbereitung darauf bietet es sich an, den Schulweg mit den Kindern gemeinsam festzulegen und mehrmals abzugehen, um die realen Verkehrsbedingungen kennenzulernen und die sich daraus ergebenen Verhaltensweisen zu verinnerlichen.
Dabei gilt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der Sicherste!

Bitte seien Sie sich als Eltern stets ihrer Vorbildfunktion bewusst, Kinder orientieren sich stark an Ihrem Verhalten!

Sollten Kinder mit dem Bus oder der Straßenbahn zur Schule fahren, ist es wichtig, mit ihnen die wichtigsten Verhaltensregeln einzuüben:

1. beim Warten an der Bushaltestelle nicht toben, streiten oder schubsen
2. nicht vor oder hinter einem stehenden Bus über die Straße gehen
3. beim Ein- und Aussteigen nicht drängeln oder schubsen und nicht unvermittelt aus dem Bus/Straßenbahn springen
4. beim Stehen in Bussen immer an den Haltevorrichtungen festhalten
5. auf Bussitzen, an denen ein Sicherheitsgurt vorhanden ist, muss dieser auch angelegt werden


Junge ABC-Schützen sollten nicht alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Hier empfiehlt es sich zu warten, bis ein entsprechendes Alter erreicht ist - etwa nach der schulischen Radfahrausbildung in der 4. Klasse - und die Kinder das Rad sicher im Straßenverkehr beherrschen und damit den hohen Anforderungen ausreichend gewachsen sind.

Die Polizeidirektion West wird neben Kontrollen mit Flyern und Briefen, die sich an verschiedene Zielgruppen richten, an die Verkehrsteilnehmer herantreten, um speziell für das Thema Abbiegen, Schulterblick und Toter Winkel zu sensibilisieren.

Werder (Havel), 5. Februar 2018

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„Großer Werdertag“ beim 139. Baumblütenfest

Am Mittwoch, dem 2. Mai 2018, findet im Rahmen des 139. Baumblütenfestes in Werder (Havel) (28. April bis 6. Mai) der traditionelle „Werdertag" vor und auf der Bühne Am Markt statt. Die Stadt Werder (Havel) ruft Schulen, Kindergärten, Vereine und Einzelkünstler aus der Stadt auf, sich an dem bunten Programm zu beteiligen. Bewerbungen können bis zum Montag, dem 10. April, gesendet werden an die

Stadt Werder (Havel), Fachbereich 3, Eisenbahnstraße 13/14,
oder per E-Mail an k.bartsch@werder-havel.de
oder per Fax an (03327) 783 362.

Die Bewerbungen sollten
Name, Anschrift,
Dauer der Darbietung,
Gruppenstärke (in Personen),
Altersstruktur sowie die Angabe des Geschlechts,
technische Forderungen wie z.B. Mikrophone, Klinkenstecker, CD Player

beinhalten. Der Programmbeginn ist für 14.30 Uhr geplant. Die gewünschten Auftrittszeiten werden, soweit es möglich ist, im Programmablauf beachtet.

Werder (Havel), 5. Februar 2018

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Karnevalistische Kooperation an der Carl-von-Ossietzky-Schule

Foto: 11.11.2016 - der KCW macht beim Karnevalsumzug Station auf dem Schulhof der CvO-Schule. Foto: KCW

Grundschüler der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder (Havel) bekommen für den Schulfasching in diesem Jahr professionelle Unterstützung: Der Karnevalsclub Werder wird für den 13. Februar die Havelauenhalle dekorieren, das Programm mitgestalten, mit mehreren Tanzgruppen präsent sein und die besten Kostüme prämieren. Außerdem wird er seine Konfettikanone und weitere karnevalistische Überraschungen mitbringen, so KCW-Präsident Karsten Möwes. Der Elferrat der Schüler und des KCW werden einen gemeinsamen Auftritt haben, ebenso das Prinzenpaar der Schüler und des größten Werderaner Karnevalsvereins.

Die Kooperation geht auf eine verlorene Wette des KCW vom 11.11.2016 mit Werders Bürgermeisterin Manuela Saß zurück. Der Karnevalsverein hatte gewettet, dass es die Bürgermeisterin nicht schaffen werde, zur Weiberfastnacht 2017 einen Showtanz mit 20 Mitarbeitern der Stadtverwaltung auf die Beine zu stellen. „Da das mit einem Piratentanz überraschend gut gelungen war, löst der KCW nun seinen Wetteinsatz sein“, sagt Karsten Möwes. Allerdings tue man das sehr gern. Der KCW-Präsident will nicht mal ausschließen, dass es der Beginn einer längeren Zusammenarbeit werden könnte.

So sieht es auch die Primarschulleiterin der Carl-von-Ossietzky-Schule, Petra Amelung, die mit Sportlehrer Ingo Arndt vor drei Jahren den Schulfasching wiederbelebt hat. Der Schulfasching sei nicht das erste Zusammentreffen mit dem KCW. Im Jahr 2016 sei es erstmals gelungen, dass die Karnevalisten zum Umzug am 11.11. auf dem Schulhof der CvO kurz Station machen und ein kleines Programm aufführt. „Das war für die Schüler eine tolle Sache.“ Umso mehr freue sie sich, dass es dabei nicht geblieben ist und der KCW jetzt den Schulfasching unterstützt, an dem alle 300 Grundschüler teilnehmen werden.

Die Schüler seien in die Vorbereitung involviert, schreiben karnevalistische Reden, bereiten Programmpunkte vor und wetteifern um die schönsten Kostüme. Vom KCW könnten sie sich nun noch einiges abgucken. „Wir sind in einer Karnevalsstadt und natürlich machen auch viele unserer Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in Tanzgruppen des KCW mit“, so die Primarschulleiterin weiter. Am 13. Februar könnten sich ihre Mitschüler dank der neuen Kooperation einmal anschauen, was die dabei lernen.

Werder (Havel), 2. Februar 2018

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„Schritt zu Zweit“ im Kunst-Geschoss

Foto: Manuela Saß, Hans-Georg Käberich, Frank W. Weber und Corinna Dahme bei der Vernissage.

Gelungene Vernissage der neuen Ausstellung „pas de deux I“ im Kunst-Geschoss in Werder (Havel): Dutzende Gäste strömten am Mittwochabend in die Stadtgalerie, um sich die keramischen Objekte von Corinna Dahme und die Malerei von Hans-Georg Käberich anzuschauen. „Im zehnten Jahr ihres Bestehens erfreut sich die Stadtgalerie weiter steigender Beliebtheit bei den Werderanern und ihren Gästen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß. Auch das Publikum und die Künstler waren voll des Lobes über das Engagement der Stadt und die Ausstellung, einige dokumentierten es schriftlich im Gästebuch.

In den keramischen Objekten von Corinna Dahme spiegeln sich die erlebte Natur und existentielle Erfahrungen des Lebens wieder. Hans-Georg Käberich setzt in den Gemälden seine erlebten Landschaften und menschlichen Beziehungen in harmonischer Farbgebung und dynamischer Linienführung um. Die plastische dreidimensionale Form und die Gemälde ergänzen sich ausgezeichnet. Beide Protagonisten haben sich vorher nicht gekannt und wurden zum „Schritt zu Zweit“ in der Stadtgalerie zusammengeführt.

Kurator der Stadtgalerie ist seit dem Start im Jahr 2008 der Werderaner bildende & konzeptionelle Künstler und Kunstdozent Frank W. Weber. Er hat mit der aktuellen Schau nicht zum ersten Mal mehrere Künstler kombiniert, um den Kunstgenuss zu potenzieren und die Präsentation in den Ausstellungsraum hinein zu führen. In diesem Jahr wird es ab Juli eine weitere Doppelausstellung geben mit keramischen Objekten von Wolfram Boden aus Colditz und kleinformatiger Malerei der schwedischen Künstlerin Ann-Louise Schwieger. Diese Ausstellung wird „Pas de deux II“ heißen.

Im November soll das zehnjährige Bestehen des Kunstgeschosses mit einer besonderen Ausstellung mit Werken aus dem Fundus der Stadtgalerie eröffnet werden, denn jeder Aussteller hat ein Werk in Werder (Havel) belassen „Die Liste der Künstler und Künstlerinnen ist lang und auch bedeutend“, so Frank W. Weber. Fast 100 Kunstwerke sind so zusammengekommen.

Insgesamt wird es in diesem Jahr fünf Ausstellungen im Kunst-Geschoss geben. Die „3. Bestandsaufnahme Textilkunst und Kunsthandwerk“ soll dann im Januar 2019 eröffnet werden.

Die Ausstellung „pas de deux I“ ist bis 25. März im Kunst-Geschoss in Werder (Havel), Uferstraße 10, geöffnet. Öffnungszeiten sind Donnerstag, Samstag, Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Werder (Havel), 2. Februar 2018

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Volksbegehren vorzeitig beendet

Nach dem Stopp der Kreisgebietsreform ist nun auch das Volksbegehren "Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen" vorzeitig beendet worden. Der Landtag hat in seiner Sitzung am 31. Januar beschlossen, dass einem entsprechenden Antrag der Vertreter des Volksbegehrens entsprochen wird. Die weitere Durchführung des Volksbegehrens wurde deshalb durch den Landeswahlleiter aufgehoben. Alle Maßnahmen zur Durchführung des Volksbegehrens in der Stadt Werder (Havel) sind heute eingestellt worden.

Werder (Havel), 2. Februar 2018

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Langjähriger Schulleiter des EHG in den Ruhestand verabschiedet


Foto: Der 1. Beigeordneter Christian Große, Bürgermeisterin Manuela Saß, Jörg Ritter und Fachbereichsleiterin Ulrike Paniccia.

Der langjährige Schulleiter des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Havel) ist am 31. Januar offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß dankte Jörg Ritter für die 27-jährige Tätigkeit als Leiter des EHG. „Sie haben unser städtisches Gymnasium wesentlich mit aufgebaut“, sagte die Bürgermeisterin. Die Stadt habe mit Jörg Ritter stets einen zuverlässigen Partner an der Seite gehabt.

Der 63-jährige hatte 1991 die Leitung des Werderaner Gymnasiums übernommen. Neun Bildungsminister und zwölf Schulräte habe er in seiner Zeit als Schulleiter erlebt. Er dankte in einer Rede den aktiven und ehemaligen Kollegen, mit denen gemeinsam ein Schulstandort aufgebaut worden sei, der sich sehen lassen kann. Besonders stolz sei er auf die Schülerschaft, die als verlässlich und freundlich bekannt sei.

Durch Jörg Ritters Tun habe sich viel am EHG verändert, sagte der stellvertretende Schulleiter Bernd Zube. Er erinnerte unter anderem an den Kampf um den Gymnasiumsstandort nach der Wende, den Schulneubau und den Neubau der Turnhalle. „1612 Menschen haben in Deiner Zeit als Schulleiter mit ihrem Abitur in der Tasche begonnen, die Welt zu erobern.“ Viele Ehemalige hätten Tolles erreicht. „Für Dich beginnt jetzt eine Zeit, die nicht mehr vom Gebimmel der Schulglocken reglementiert ist“, so Bernd Zube.

Der neue Schulleiter Martin Erdmann
Die fünf Schülersprecher des EHG luden Jörg Ritter ein, auch künftig an Schulveranstaltungen teilzunehmen, „Sie werden immer Teil dieser Schule sein, wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, sagte Schülersprecher Carl Weiland. Mit Jörg Ritter hätten die Schüler einen verständnisvollen Schulleiter gehabt, der die Schüler mit Respekt und Fairness behandelt habe und der für seine Kompetenz und Lösungsorientiertheit bekannt und anerkannt gewesen sei.

An der „Polytechnischen Oberschule Ernst Haeckel“ hatte Jörg Ritter bereits 1979 seine Laufbahn als Lehrer für Mathe, Physik und Astronomie begonnen. Er hat zwei Töchter und drei Enkelkinder und lebt mit seiner Frau in Glindow. Seine Nachfolge als Schulleiter tritt Martin Erdmann an, der zuvor als Lehrer für Biologie, Englisch und Politische Bildung am Runge-Gymnasium in Oranienburg tätig war.

Werder (Havel), 1. Februar 2018

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Abbiegeunfälle: Polizei startet Info-Offensive

DIE POLIZEIDIREKTION WEST TEILT MIT


Obwohl die reine Zahl von Lkw-Radfahrer-Unfällen im Bereich der Polizeidirektion West vermeintlich gering ausfällt – 65 Unfälle in den letzten fünf Jahren – sind doch die Folgen meist katastrophal. Die beiden jüngsten Beispiele in Berlin und Brandenburg an der Havel endeten sogar tödlich. Grund genug für den Leiter des für Verkehr zuständigen Stabsbereiches, Polizeidirektor Endro Schuster, sich mit einem persönlichen Brief an die Fuhrunternehmen in Westbrandenburg zu wenden.

„Wir, die Polizeidirektion West und sicher auch Sie und ganz sicher auch die betroffenen Unfallfahrer wollen nicht, dass so etwas noch einmal passiert“, schreibt Endro Schuster in seinem Brief. „Ich nehme deshalb diese tragischen Unfälle der letzten Tage zum Anlass, um Sie noch einmal an Ihre Möglichkeiten und Ihre Verantwortung beim Thema Unfallverhütung zu erinnern.“

Er appelliert an die Unternehmer, ihre Fahrerinnen und Fahrer noch einmal ganz besonders für das Thema „Toter Winkel“ und die besonderen Sorgfaltspflichten beim Abbiegevorgang zu sensibilisieren. Endro Schuster bittet in seinen Brief weiterhin um die Nachrüstung von elektronischen Warngeräten sowie bei Neuanschaffung von Lkw und Bussen um Mehrausgabe für diese lebensrettende Technik zur Erkennung von Fußgängern und Fahrradfahrern im „Toten Winkel“.

Weiterhin kündigte er Abbiege- und sogenannte „Rotlichtfahrtkontrollen“ an gefährlichen Kreuzungen an: „Die Polizeidirektion West wird sich in den nächsten Wochen mit Kontrollen verstärkt diesem unfallträchtigen Verhalten widmen und Verstöße auch mit Bußgeldern ahnden.“

An die Adresse der Fahrradfahrer und Fußgänger richtet Schuster die Bitte: „Beharren Sie nicht auf Ihrem Vorrang und bedenken Sie, wenn Fußgänger oder Radfahrer neben einem Lkw oder Bus den Fahrer nicht durch dessen Spiegel sehen können, werden auch sie nicht gesehen.“


Flyer „Die Gefahr liegt im toten Winkel" als PDF-Datei


Werder (Havel), 1. Februar 2018

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Nach Diebstahl von Bootsmotoren Zeugen gesucht

Nach dem Diebstahl von vier Bootsmotoren in Töplitz sucht die Polizeidirektion West nach Zeugen. Am Dienstag, den 30. Januar, hatte ein Zeuge nach einem Kontrollgang über einen Bootsplatz am Kleinen Zernsee mitgeteilt, dass von vier Booten die Außenbordmotoren entwendet worden waren. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Die unbekannten Täter gelangten durch das Auftrennen von Zäunen auf ein Nachbargelände. Von dort öffneten sie das Tor zu dem Bootsplatz und gelangten so unbemerkt auf das Gelände. Die Boote waren gegen Witterungseinflüsse mit Planen abgedeckt, sodass nicht sofort ersichtlich war, dass die Außenbootmotoren entwendet wurden. Das Diebesgut wurde augenscheinlich mit einem Trailer, der sich ebenfalls auf dem Bootsplatz befand zu einem Fahrzeug transportiert, mit welchem die Diebe unerkannt flüchten konnten.

Die Polizei fragt: Wer hat in dem Zeitraum von Dienstag, 30. Januar, 22 Uhr, bis Mittwoch, 31. Januar, 8 Uhr, am Ereignisort Feststellungen treffen können, die etwas mit dem geschilderten Sachverhalt zu tun haben könnten? Wenn Sie Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Potsdam unter der Rufnummer (0331) 508-0 oder jede andere Polizeidienststelle im Land Brandenburg.

Die Polizei rät allgemein zu folgenden Verhaltensweisen:.

Informieren Sie ihre Stegnachbarn über Abwesenheiten
Lassen Sie sich Informieren/ Informieren Sie bei Auffälligkeiten oder Veränderungen
Kontrollieren Sie unregelmäßig Steg- und Bootsanlagen
Entfernen Sie sämtliche Wertgegenstände vom Boot und lassen Sie Gardinen offen
Fotografieren Sie Ihr Boot, ihr Zubehör und notieren Sie sich entsprechende Gerätenummern in einem Bootspass, um im Schadensfall die Polizei bei der Ermittlungsarbeit zu unterstützen


Sicherung von Booten / Außenbordmotoren

Sicherung mit Ketten und Sicherheitsschlössern
Unterbrechen der elektrischen Anlagen oder der Benzinzufuhr
Alarmanlagen für Boote und Bootszubehör
Außenbordmotoren nach Möglichkeit abbauen und an sicheren Orten aufbewahrt werden
Spezielle Diebstahlsicherungen für Außenbordmotoren
Bringen Sie eine Gravur oder künstliche DNA an


Werder (Havel), 1. Februar 2018

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Doppelt so viele Einsätze durch Sturm und Starkregen

Foto: Werderaner Feuerwehrleute bei einer Einsatzübung im November 2017

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Werder (Havel) mussten im vergangenen Jahr fast doppelt so oft ausrücken wie im Jahr 2016. Die Kameradinnen und Kameraden fuhren insgesamt zu 456 Einsätzen, im Vorjahr gab es 241 Einsätze. Besonders das Sturmtief Xavier Anfang Oktober schlug sich in der Statistik 2017 nieder: Mit 140 Einsätzen an drei Tagen seien die Freiwilligen Feuerwehren extrem gefordert gewesen, sagte der stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Auch die beiden Unwetter im Juni mit Sturm und Starkregen sowie der Starkregen im August schlugen sich in den Einsatzzahlen nieder. So summierten sich allein die natur-bedingten Einsätze im vergangenen Jahr auf 204.

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass die Feuerwehren in Werder (Havel) auch in schwierigen Einsatzlagen und Situationen fest zusammenstehen“, sagte Stephan Kranig. Freud und Leid seien oft nah beieinander gewesen. So hatten die Werderaner nach dem tragischen Unfalltod zweier Feuerwehrkameraden aus Lehnin bei einem Autobahneinsatz auf der A2 vorübergehend den Autobahnabschnitt der Lehniner übernommen, um die Feuerwehrleute der Nachbarkommune zu entlasten. Für die Verstorbenen wurde am Freitag eine Schweigeminute eingelegt. Erste Feuerwehrfahrzeuge in Werder wurden als Konsequenz aus dem Unfall mit einer Heckwarnbeklebung versehen, weitere sollen folgen.

Knapp 40 mal sind die Werderaner im vergangenen Jahr zu Autobahneinsätzen ausgerückt. Häufig mussten nach Zusammenstößen eingeklemmte Personen aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Es gab auch eine Reihe von Brandeinsätzen: So war im Februar am Autohof Neu Plötzin eine Gaskartusche von einem Campingkocher in einem Lkw explodiert. Im April brannte ein Haus in der Brandenburger Straße, im Mai ein Auto in der Adolf-Damaschke-Straße, im Juni ein Keller in der Kemnitzer Chaussee und im August ein Dachstuhl in der Bergstraße. Im November schließlich gab es zwei Verletzte, als in einem Musterhaus in den Havelauen ein Ofen explodierte. Die Feuerwehr konnte jeweils ein Ausbreiten der Flammen verhindern - und häufig auch Personenschäden. Einen exotischen Einsatz gab es im Oktober in Rädel, wo ein Pferd aus einem Brunnenschacht befreit werden musste.

Zu den schönsten Momenten des Jahres zählte der Ehrenamtstag am 15. Juli: Für eine Million Euro bekam die Werderaner Feuerwehr zwei neue Fahrzeuge - einen Rüstwagen und ein Löschgruppenfahrzeug. Um für alle Situationen gewappnet zu sein, haben die Feuerwehrleute auch wieder an zahllosen Weiterbildungen teilgenommen, wie der stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk erklärte. 26 Kameradinnen und Kameraden nahmen an Truppmannausbildungen teilt. Insgesamt 34 Feuerwehrleute absolvierten Lehrgänge in der Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz oder im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises in Beelitz-Heilstätten.

Die Vielzahl und die Qualität der Einsätze und die Bereitschaft, sich weiterzubilden, seien eine eindrucksvolle Leistung der 154 Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilung, sagte der 1. Beigeordnete Christian Große. "Dieser Dienst am Nächsten kann nicht hoch genug gewürdigt werden." Er brachte zudem gute Nachrichten zur Jahreshauptversammlung mit: Eine Bauvoranfrage für ein neues Feuerwehrdepot im Ortsteil Plessow sei am 18. Januar positiv beschieden worden. Im Entwurf des Doppelhaushalts sind Mittel für den Baustart 2019 eingestellt. Außerdem sind eine Reihe von Instandsetzungen an den Gerätehäusern in Werder (Havel), Glindow, Plötzin und Phöben geplant. Die Wehr in Glindow soll 2018 ein neues Tanklöschfahrzeug und 2019 ein neues Löschfahrzeug bekommen.

Werder (Havel), 30. Januar 2018

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Termin der nächsten Anglerprüfung am 22. Februar

Wer im Land Brandenburg die Raubfischangel auswerfen möchte, benötigt den unbefristeten Fischereischein. Voraussetzung für diesen Fischereischein ist das Bestehen einer Anglerprüfung. Die Untere Fischereibehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark bietet deshalb am Donnerstag, dem 22. Februar, um 17 eine Anglerprüfung zum Erwerb des unbefristeten Fischereischeins in der Potsdamer Straße 18 in Brandenburg an der Havel an.

Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und an dieser Anglerprüfung teilnehmen möchte, kann sich in der unteren Fischereibehörde bis zum 16. Februar schriftlich anmelden. Das Antragsformular sowie die Links zum Fragenpool und zum Onlinetest sind hier im Internet eingestellt. Die Prüfungsgebühr beträgt 25 Euro.

Weitere Fragen zur Anglerprüfung werden gern unter Tel. (03381) 533-149 beantwortet.

Werder (Havel), 26. Januar 2018

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Phöbener Straße halbseitig gesperrt

An der Ortsausfahrt von Werder (Havel) in Richtung Phöben ist in der kommenden Woche mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Phöbener Straße muss zwischen dem Kreisverkehr und der Tankstelle wegen Bauarbeiten am Trinkwassernetz halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr stadtauswärts in Richtung Autobahnauffahrt Phöben wird umgeleitet über die Alte-Kasernen-Straße, dort gilt Tempo 30. Die Umleitung ist ausgeschildert und gilt von Montag, 29. Januar, bis voraussichtlich Freitag, 2. Februar. Grund ist die Herstellung eines Trinkwasseranschlusses für das neue Fachmarktzentrum. Der Verkehr stadteinwärts ist nicht betroffen.

Werder (Havel), 25. Januar 2018

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