Archiv – Neuigkeiten 01.03. - 31.03.2018

Blütenstadt sucht
Blütenkönigin
Lesen Sie mehr ...
Brauchwasser
wird angestellt
Lesen Sie mehr ...
Vergabeverfahren
für die Blütentherme
vor dem erfolgreichen
Abschluss
Lesen Sie mehr ...
Filmorchester
gastiert zum
zweiten Mal
in Werder (Havel)
Lesen Sie mehr ...
Kemnitzer Chaussee
voll gesperrt
Lesen Sie mehr ...
Ministerin Ernst
übergibt Fördermittel
für Carl-von-Ossietzky-
Schule
Lesen Sie mehr ...
Drei Eintragungen
ins Goldene Buch
Lesen Sie mehr ...
Erinnerung an
Karl Hagemeister
Lesen Sie mehr ...
B1 halbseitig
gesperrt
Lesen Sie mehr ...
Rentenberatung im
Bürgerservice
Lesen Sie mehr ...
Kanalnetzspülung
in Töplitz
Lesen Sie mehr ...
Festivalauftakt
am Freitag
mit Nathalie Kollo
Lesen Sie mehr ...
Schmutzwasser-
erschließung
in Glindow
Lesen Sie mehr ...
HPG verkauft
letztes Grundstück
in den Havelauen
Lesen Sie mehr ...
Lindowsches Haus
wird zum
Besucherzentrum
der Stadt
Lesen Sie mehr ...
Einschränkungen
für ÖPNV-Kunden
wären vermeidbar
gewesen
Lesen Sie mehr ...
Werders Feuerwehr
fehlt oft
der Platz
zur Durchfahrt
Lesen Sie mehr ...
Schmutzwasser-
erschließung
in Bliesendorf
Lesen Sie mehr ...
Osterbasteln in der
Stadtbibliothek
Lesen Sie mehr ...
Mitmachen
beim Festumzug
zum Blütenfest
Lesen Sie mehr ...
Musikfestival
"Werder klingt"
geht in die
zweite Runde
Lesen Sie mehr ...


Blütenstadt sucht Blütenkönigin

Foto: Die amtierende Blütenkönigin Christin Schiffner

Sie soll mindestens 18 Jahre alt sein, in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen und Spaß daran haben, der Blütenstadt ein Gesicht zu geben. Werder (Havel) sucht eine neue Baumblütenkönigin. Gefragt sind eine natürliche Ausstrahlung und eine tiefe Verbundenheit zum Werderaner Havelland. Außerdem sollten die Bewerberinnen etwas Zeit für diese Aufgabe mitbringen.

Zur Rolle der neuen Baumblütenkönigin gehört die Teilnahme an Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft geht. Außerdem eröffnet sie gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Saß das 139. Baumblütenfest, das in diesem Jahr vom 28. April bis zum 6. Mai stattfinden wird.

Die Bewerberinnen werden einer Jury vorgestellt. Kenntnisse zur Stadtgeschichte, zum Obstbau, zur Fischerei, zum Weinbau und zum Blütenfest sind von Vorteil. Das komplette Auswahlverfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. „Die neue Blütenkönigin wird dann bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden, die einige Tage vor dem Blütenfest stattfindet“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Dort wird auch das Festprogramm bekanntgegeben.

Die Inthronisation der Blütenkönigin erfolge beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am Freitag vor dem Beginn des Festes, also am 27. April.

Alle Bewerberinnen können nur gewinnen und bekommen als Dankeschön Einkaufsgutscheine für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder, wie Christian Große ankündigte. Auf die Gewinnerin warte dann zusätzlich ein traumhaftes Kleid, ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder und ein spannendes Jahr als Majestät.

Die schriftliche Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beinhalten und die Verbundenheit zur Region ausdrücken. „Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht“, so Werders 1. Beigeordneter.

Bewerbungen können bis zum 7. März schriftlich bei der Stadt eingereicht werden an:

Stadt Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13-14
14542 Werder (Havel)
oder per E-Mail an: marketing@werder-havel.de.


Werder (Havel), 2. Februar 2018

Seitenanfang


Brauchwasser wird angestellt

Das Brauchwassernetz der Stadt Werder (Havel) wird ab dem 12. April wieder befüllt. Abnehmer werden gebeten, die Wasserhähne auf ihrem Grundstück vorher zu schließen. Technische Probleme oder Havarien können beim Wasserwerk unter Tel. 0172/8031 208 gemeldet werden.

Das Brauchwasser dient im Wesentlichen der Bewässerung von gärtnerisch und landwirtschaftlich genutzten Flächen im Bereich Glindow. Es wird vom Glindower See aus zu den Plantagen und Gärten gepumpt.

Werder (Havel), 26. März 2018

Seitenanfang


Vergabeverfahren für die Blütentherme vor dem erfolgreichen Abschluss

Das Vergabeverfahren für den Fertigbau und Betrieb der BlütenTherme in Werder (Havel) steht vor dem erfolgreichen Abschluss. Im März sind dafür mehrere finale Angebote abgegeben worden. Auch wenn aus vergaberechtlichen Gründen noch keine Details bekanntgegeben werden können, zeichne sich inzwischen eine grundsätzliche Marschrichtung für Werders neues Bad ab, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Das werde sich auch im Entwurf des Doppelhaushalts 2018/2019 widerspiegeln.

Die Bieter hätten spannende Ideen für den Standort entwickelt. Gemeinsam sei ihnen, dass Familien- Gesundheits- und Wellnessangebote sowie die Verbindung zum Havelufer gestärkt und unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden sollen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Pächter bekommen werden, der die BlütenTherme zum nachhaltigen Erfolg für unseren Staatlich anerkannten Erholungsort machen wird“, so Manuela Saß. „Wir sind auf der Zielgeraden.“

Elemente wie ein Familienbereich in Verbindung mit dem Sportbad, ein attraktiver Thermenbereich und ein besonderes Saunakonzept mit einer Seesauna auf der Havel sollen die Besucher an den in die Uferlandschaft eingebetteten Standort locken. Geringe jährliche Zuschüsse der Stadt stünden dabei hohen Anfangsinvestitionen für den Bau gegenüber. Die Therme solle sich überwiegend aus eigener Kraft tragen, Risiken für die Stadt minimiert werden. „So haben es sich die Stadtverordneten und auch ich mir gewünscht.“

Für das neue Gesamtkonzept sollen in den Entwurf des Doppelhaushaltes 30 Millionen Euro eingestellt werden. Zum größten Teil könne die Investition aus der städtischen Rücklage aufgebracht werden, die dafür angelegt wurde. Der Doppelhaushalt müsse für das Bad nicht gekürzt werden. „Insbesondere Investitionen im Schul- und Kitabereich behalten oberste Priorität.“

Sie freue sich, mit dem Mandat des Badausschusses jetzt mit dem wirtschaftlichsten Bieter in die Verhandlungen gehen zu können, so die Bürgermeisterin. Ein Zuschlag soll mit Vertragsabschluss vor der Sommerpause erteilt werden.

Werder (Havel), 22. März 2018

Seitenanfang


Filmorchester gastiert zum zweiten Mal in Werder (Havel)


Foto: Konzert des Filmorchesters 2017 auf der Bismarckhöhe. Foto (honorarfrei): Tom Klement

Der Walzer „An der schönen blauen Donau“ wurde von Johann Strauss (Sohn) 1867 uraufgeführt, gilt als erster Schlager der Musikgeschichte und als heimliche Hymne von Österreich. Er wird als Kennmelodie für den Verkehrsfunk in Neuseeland gespielt und für den Küstenfunk in Uruguay verwendet. Innerchinesische Fluglinien spielten ihn als beruhigende Melodie beim Landeanflug. Für eingefleischte Filmfans wird der „Donauwalzer“ aber vor allem mit einer Science-Fiction-Szene verbunden sein: Stanley Kubrick lässt in „2001: Odyssee im Weltraum“ zu dessen Klängen das von der Erde gestartete Raumschiff an die im Orbit rotierende Raumstation andocken.

„Klassik im Film“ ist der Titel eines Konzertabends am Samstag, dem 24. März, um 18 Uhr auf der Bismarckhöhe in Werder (Havel), Hoher Weg 150, zu der auch der Donauwalzer zu hören sein wird. Das Konzert soll daran erinnern, dass viele Filmemacher zur Untermalung ihrer Bilder aus dem unerschöpflichen Repertoire der klassischen Musik geschöpft haben und schöpfen. So wird auch der zweite Satz des Klarinettenkonzerts von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören sein. Es gehört zu Mozarts bekanntesten Stücken und ist 1791 zwei Monate vor seinem Tod entstanden. In Filmen taucht die Musik immer wieder auf, so auch in Sydney Pollack Filmklassiker „Jenseits von Afrika“ aus dem Jahr 1985 mit Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer in den Hauptrollen.

Robert Schumanns „Frühlingssinfonie“ ist sogar zum Filmtitel geworden. 1983 ist der gleichnamige Streifen von Peter Schamonie mit Herbert Grönemeyer, Nastassja Kinski und Rolf Hoppe entstanden. Es geht um die Liebe des jungen Schumann zur Pianistin Clara Wieck, der sich dessen Vater vergeblich in den Weg zu stellen versucht. Der Film ist die erste westdeutsche Produktion, die in der DDR an Originalschauplätzen gedreht werden konnte. Für Schumann war „Frühlingssinfonie“ seine erste B-Dur-Sinfonie, er hat sie in nur vier Tagen 1841 zu Papier gebracht. Nun ist es in Werder zu hören.

Auch Actionfilme bedienen sich im klassischen Musikrepertoire: In der Filmmusik zu „Stirb langsam 2“ von 1990 bezog sich Komponist Michael Kamen deutlich auf die Musik von „Finlandia“, einer sinfonischen Dichtung des finnischen Komponisten Jean Sibelius aus den Jahren 1899/1900. Die Musik entstand in einer Zeit des nationalen Erwachens des russisch besetzten Finnlands, das 1917 schließlich zur Unabhängigkeit führen sollte. Im zweiten Film der Stirb-langsam-Reihe mit Bruce Willis verleiht die dynamische Wucht der Musik und deren scharfe Akzente dem filmischen Geschehen eine zusätzliche Spannung.

Das Filmorchester Babelsberg unter Leitung von Christian Köhler gastiert am Samstag zum zweiten Mal in Werder. Christian Köhler hat schon das erfolgreiche Jubiläumskonzert des Filmorchesters auf der Bismarckhöhe im vergangenen Jahr dirigiert.

Karten gibt es in der Tourist Information, Buchhandlung Hellmich oder Das Kartenhaus im Vorverkauf für 25 Euro / 22,50 ermäßigt oder an der Abendkasse für 30 Euro. Einlass ist ab 17 Uhr.


Werder (Havel), 21. März 2018

Seitenanfang


Kemnitzer Chaussee voll gesperrt

Wegen Leitungsarbeiten im Bereich der Kemnitzer Chaussee / Höhe Rosenstraße in Werder (Havel) muss der Straßenabschnitt mit Beginn der Osterferien voll gesperrt werden. Der Verkehr wird im Zeitraum vom 24. März bis voraussichtlich 23. April weiträumig über Kemnitz umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert und führt über die Kesselgrundstraße, Phöbener Straße und Am Fuchsberg. Der Busverkehr von und nach Kemnitz bleibt auch für den Bauzeitraum gewährleistet.

Die Rosenstraße wird von der Kemnitzer Chaussee aus im Bauzeitraum nicht befahrbar sein, Anwohner nutzen bitte die örtlichen Umfahrungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der Abfallentsorgung sind die Informationen der Entsorgungsunternehmen zu beachten.

Werder (Havel), 20. März 2018

Seitenanfang


Ministerin Ernst übergibt Fördermittel für Carl-von-Ossietzky-Schule


Foto: Ministerin Ernst und Bürgermeisterin Saß mit Schülersprechern der CvO.

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst hat am heutigen Donnerstag in der Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe in Werder (Havel) einen Fördermittelbescheid über 1,3 Millionen Euro an Bürgermeisterin Manuela Saß überreicht. Das Geld aus dem „Kommunalen Investitionsprogramm“ des Landes wird und wurde zum Teil bereits in die Erweiterung der Schule investiert, die Gesamtinvestition liegt bei rund 3,2 Millionen Euro. Dafür ist ein behindertengerechter Erweiterungsbau mit acht Klassenräumen, zwei Fachräumen, einem Besprechungsraum und einem Raum für die sonderpädagogische Arbeit entstanden. In diesem Jahr soll außerdem noch ein neuer inklusiver Schulsportplatz aus dem Budget finanziert werden.

Ministerin Ernst interessierte sich besonders für die interaktiven Tafeln, mit denen alle Klassenräume des Schulerweiterungsbaus ausgestattet sind. Sie ließ sich von Primar-Schulleiterin Petra Amelung und den Klassensprechern der vierten bis sechsten Klassen die Vorteile erklären: Petra Amelung sprach von der Möglichkeit, Tafelbilder mit einem Präsentationsprogramm vorzubereiten und auch vom anderen Ende des Raumes aus wechseln zu können. Mit speziellen Stiften könne die Tafel auch wie früher zum Beschreiben genutzt werden. Außerdem bestehe zum Beispiel auch die Möglichkeit, mit dem Internet zu arbeiten.

Für die Schüler war spannend, dass man bei Fragestellungen auf der interaktiven Tafel jetzt auch mal auf Google nach Antworten suchen könne, mal schnell die Faschingsbilder anschauen könne und dass es beim Tafel-Abwischen nicht mehr staubt. Die Ministerin fand es toll, dass die Kinder mit modernen interaktiven Tafeln lernen können. „Das wünsche ich mir für das ganze Land.“

Bürgermeisterin Manuela Saß dankte Britta Ernst für die Fördermittel, die in der wachsenden Stadt Werder (Havel) sehr gut angelegt seien. Auf Grund des Zuzugsgeschehens baue die Stadt derzeit neue Kitas und erweitere Schulen. In Glindow werde mit der Hoffbauerstiftung ein neuer Bildungscampus geplant. Um die künftige Entwicklung zu steuern, sei eine Integrierte Schulentwicklungsplanung in Arbeit.

Manuela Saß nutzte die Gelegenheit, um einen Fördermittelantrag für das Ernst-Haeckel-Gymnasium an die Ministerin zu überreichen. Am Schulstandort soll die Mensa erweitert werden und ein Neubau mit Aula und vier bis fünf Klassenräumen entstehen, die Gesamtkosten für beide Maßnahmen werden mit insgesamt rund 5 Millionen Euro beziffert.

Werder (Havel), 15. März 2018

Seitenanfang


Drei Eintragungen ins Goldene Buch


Manuela Saß und Edelgard Baatz


Manuela Saß, Wilfried Nebert, Edeltraud Nebert und Christian Große

In Würdigung ihrer Verdienste um die Stadt Werder (Havel) haben sich Edelgard Baatz sowie Edeltraud und Wilfried Nebert am Dienstag in das Goldene Buch der Stadt Werder (Havel) eingetragen. Frau und Herr Nebert haben sich seit der Wende um die Traditionspflege im Schützenverein zu Glindow verdient gemacht. Frau Baatz leitet seit Jahren mit großem persönlichen Einsatz den Glindower Heimatverein. „Ihr Engagement und ihre Leidenschaft ist es, was Werder lebenswert macht“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß zu den Geehrten.

In einer Laudatio würdigte Manuela Saß das ehrenamtliche Wirken von Edelgard Baatz. „Eigentlich wollte sie nur eine Saison Vorsitzende des Heimatvereins Glindow sein. Das war 2010, als sie in Rente gegangen ist.“ Doch Edelgard Baatz leite den Verein bis heute engagiert, akribisch und mit großem persönlichem Einsatz. Edelgard Baatz wurde 1945 in Bergholz-Rehbrücke geboren, lernte nach der Schule im Handel. Nach verschiedenen beruflichen Stationen machte sich Edelgard Baatz mit 45 Jahren selbständig und leitete den Spar-Markt in Werder.

„Überall hat sie dazugelernt, wie sie gern sagt.“ So sei es auch mit dem Heimatverein gewesen. „Edelgard Baatz hat den Verein, der das gesellschaftliche Leben in Glindow in großem Maße bereichert, in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich geführt.“ Ihr sei es gelungen, nicht nur die Mitgliederzahl zu erhöhen, sondern auch die Mitglieder zu motivieren, sich stärker einzubringen. „Ein reges und interessantes Vereinsleben zu organisieren und zu gestalten, ist ihr eine Herzensangelegenheit“, so die Bürgermeisterin.

Von „Heimathäuschen“, wie sie es nennt, gingen neben den thematischen Ausstellungen zur Glindower Geschichte viele Impulse aus. Hier starten auch die vom Verein geführten Wanderungen. Aktuell ist Edelgard Baatz auf Spurensuche für die neue Ausstellung, die dem Maler Gerhard Gisevius gewidmet ist, der 50 Jahre in Glindow wirkte.

Edelgard Baatz selbst dankte für die Ehrung und der großen Gruppe im Heimatverein, die sie bei der Arbeit unterstütze. Auch ihre Familie mache mit. Nicht zuletzt dankte sie dem Glindower Ortsbeirat und der Stadt Werder (Havel), die ihre Wünsche „meistens erhört“.

Werders 1. Beigeordneter Christian Große hielt die Laudatio auf das Ehepaar Nebert, das sich seit der Wende ehrenamtlich im Schützenverein engagiert. Frau Edeltraud Nebert ist 1946 in Werder geboren worden. Wilfried Nebert wurde 1943 in Werder geboren, er stammt aus einer alten Glindower Familie.

Die anpackende Art im Ehrenamt hätten Nebert auch im Berufsleben gezeigt, als sie 1990 den noch bis in die 1950er-Jahre durch die Familie geführten Lebensmittelladen als „Neberts Eck“ in Glindow neu eröffneten und bald um eine Fleischerei erweiterten.

„Schnell kam das ehrenamtliche Engagement hinzu und das Ziel, den Schützenverein zu Glindow zu beleben.“ Die Neugründung fand am 9. Januar 1994 statt, Wilfried Nebert wurde Präsident. Edeltraud Nebert habe sich daran gemacht, die Vereinsgeschichte aufzuarbeiten. Im Landeshauptarchiv in Potsdam seien alte Vereinsunterlagen gesichtet worden und durch eine Spende wurde die alte Vereinsfahne aus dem Gründungsjahr 1924 gesichert.

Seit 1999 wurde zum Schießsport mit Luftgewehr und Luftpistole das Bogenschießen ins Vereinsleben aufgenommen. „Mit Mitteln aus dem Goldenen Plan Ost wurde der Schützenpark zur Heimat des Vereins“, so Christian Große. 700 Kubikmeter Müll seien mit vielen Helfern entsorgt worden, Neubauten wie der Adlerschießstand oder das Vereinshaus entstanden. „Euer Vereinsgelände ist ein Schmuckstück geworden“, so Christian Große. Der Schützenpark wurde in „Wilfried-Nebert-Schützenpark“ umbenannt.

„Wir haben einfach losgelegt und gemacht“, sagte Wilfried Nebert, der für die Anerkennung dankte. Schützenvereinsmitglieder schenkten dem Ehepaar ein von Hans-Joachim Stahlberg gemaltes Doppelporträt des Paars - mit dem „Wilfried-Nebert-Schützenpark“ als Hintergrund.

Werder (Havel), 14. März 2018

Seitenanfang


Erinnerung an Karl Hagemeister



Werders Ehrenbürger Karl Hagemeister (1848-1933) ist heute vor 170 Jahren in Werder (Havel) geboren worden. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß würdigte den Maler als bekannteste Künstlerpersönlichkeit der Stadt. Hagemeisters Beziehung zur Natur und zum Wasser sei schon in jungen Jahren wesentlich durch die Havellandschaft in und um Werder geprägt worden. Im Laufe seiner künstlerischen Laufbahn habe es ihn immer wieder an Orte gezogen, die wie Werder in enger Beziehung zum Wasser stehen.

Karl Hagemeister wurde am 12. März 1848 als Sohn des Obstzüchters Carl Friedrich Hagemeister und dessen Ehefrau Luise Friederike Puhlmann auf der Inselstadt geboren. „Er ist seiner Stadt, ihrer Bodenständigkeit und dem kleinen Geburtshaus in der Kirchstraße immer treu geblieben und immer wieder zurückgekehrt“, so die Bürgermeisterin. Zahllose Museumsdirektoren, Kunsthändler und Malerkollegen hätten ihn in Werder besucht.

1924 wurde Karl Hagemeister die Ehrenbürgerschaft der Stadt Werder verliehen. Sein Grab steht auf dem Inselfriedhof, auf dem die Bürgermeisterin am Montag einen Kranz niederlegte.

Werder (Havel), 13. März 2018

Seitenanfang


B1 halbseitig gesperrt

Für die Herstellung eines Trink- und Schmutzwasserhausanschlusses muss die B1 (Berliner Straße) in Werder (Havel) auf Höhe der Puschkinstraße für den Zeitraum vom 13. bis voraussichtlich 28. März halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mittels einer Baustellenampel geführt. Es ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Werder (Havel), 9. März 2018

Seitenanfang


Rentenberatung im Bürgerservice

Seit 2016 haben Werderaner die Möglichkeit, sich im Bürgerservice, Uferstraße 10, zu Rentenangelegenheiten beraten zu lassen. Es können auch Anträge zu Alters-, Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrenten gestellt werden. Horst Carus steht als gewählter Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung im Ehrenamt mit über 18-jähriger Praxiserfahrung dazu zur Verfügung.

Seine Sprechstunden finden jeden ersten und zweiten Dienstag im Monat von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr statt. In dringenden Fällen können Termine telefonisch unter 0151/ 59 48 99 01 vereinbart werden, in Krankheitsfällen führt Horst Carus Hausbesuche durch. Neu ist, dass er auch für die Versicherten der „Deutschen Rentenversicherung Knappschaft“ Anträge zu Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung entgegennimmt.

Werder (Havel), 9. März 2018

Seitenanfang


Kanalnetzspülung in Töplitz

Für die Herstellung eines Trink- und Schmutzwasserhausanschlusses muss die B1 (Berliner Straße) in Werder (Havel) auf Höhe der Puschkinstraße für den Zeitraum vom 13. bis voraussichtlich 28. März halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mittels einer Baustellenampel geführt. Es ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Werder (Havel), 9. März 2018

Seitenanfang


Festivalauftakt am Freitag mit Nathalie Kollo



Nathalie Kollo ist am Freitagabend Stargast des Werderaner Jazzfestivals „Werder klingt“ (9.-11. März im Scala Kulturpalast). Sie wird gemeinsam mit dem Festivalorganisator und Werderaner Jazzmusiker Thomas Walter Maria und dessen Kapelle auftreten. In einem Pressegespräch am Montag im Hotel Am Markt erläuterten die Beiden, wie sie dem Konzert eine Werderaner Note verpassen werden.

Sie werden einen alten und fast vergessenen Werder-Walzer aus der Feder des Urgroßvaters von Nathalie Kollo, dem bekannten Operetten-Komponisten Walter Kollo, beleben und „verjazzen“: „In Werder beim grünen Johannisbeerwein“. „Oben lag die Welt im Blütenschnee. Unten lag ein blauer Havelsee. Glück lag auf den Mienen, und jetzt sagt ich Ihnen, worauf sich bezieht mein Lied“, heißt es vor dem eingängigen Refrain des Liedes, dass sich recht eindeutig auf das Baumblütenfest, vermutlich in den 1910er Jahren, bezieht.

Nathalie Kollo ist ein Kind der berühmten Kollo-Familie: Sie wuchs als Tochter der Schlagersängerin Dorthe Kollo und des Heldentenors René Kollo auf. Ihr Großvater Willi Kollo war als Komponist nicht weniger erfolgreich als ihr Urgroßvater Walter Kollo. „Ich bin mit Kollo-Liedern aufgewachsen und singe sie seit meiner Kindheit“, sagt Nathalie Kollo.

Zu ihren Konzerten schöpfe sie immer mal wieder aus dem musikalischen Werk ihrer Vorfahren. „Es ist eigentlich unfassbar, was sie schon damals alles aufs Papier gebracht haben“, sagt sie. Auch in Werder (Havel) werden neben Jazznummern der großen Crooner wie z.B. „‘S Wonderful“ oder „New York, New York“ die alten Gassenfeger von Walter Kollo wie „Die Männer sind alle Verbrecher“ oder „Ich kann nicht treu sein“ zu hören sein. Die Lieder zu bewahren und in die heutige Zeit zu transportieren sehe sie als ihre Aufgabe, sagt Nathalie Kollo.

Mit ihrer drei Oktaven großen, warmen sowie gefühlvollen Stimme und ihrer einmaligen Bühnenpräsenz begeistert Nathalie Kollo schon seit mehr als 35 Jahren ihr Publikum. Ihre Sängerkarriere begann sie in Dänemark, trat in Deutschland unter anderem mit dem Kai-Rautenberg-Trio sowie Horst Jankowski auf und steht bei Bigband-Konzerten bis heute mit Jazz und Swingmusik auf der Bühne. Inzwischen lebt sie auf Mallorca.

Es ist nicht ihr erster Besuch in Werder (Havel): Ihre Tante Marguerite Kollo wohnt in Groß Kreutz und pflegt dort bis heute den Nachlass von Walter und Willi Kollo. Marguerite Kollo habe sie vor einigen Jahren durch die schöne Altstadt von Werder (Havel) geführt, der Einladung von Thomas Walter Maria zu dem Festival sei sie deshalb gern gefolgt, sagt Nathalie Kollo. Mit ihm gemeinsam wird sie am Freitagabend auch erstmals live ihre neue Single „At last“ vorstellen. Demnächst soll ein neues Album erscheinen.

Nach dem Aufritt in Werder wird Nathalie Kollo beim 70. Geburtstag von Romy Haag am 10. März bei den Berliner Wühlmäusen mit Pierre De la Roche, Part oft he Art, Denis Fischer und Jocelyn B. Smith bei einem musikalischen Show-Special dabei sein.

Das Programm zum Festival finden Sie hier:
https://scala-werder.de/kino/events/city296/b252/

Werder (Havel), 7. März 2018

Seitenanfang


Schmutzwassererschließung in Glindow

Die Schmutzwassererschließung in Glindow ist Thema einer Informationsveranstaltung, zu der der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland die Anwohner am 8. März um 18 Uhr in die Gaststätte Bliesendorf in der Bliesendorfer Dorfstraße 20 schriftlich eingeladen hat. In diesem Jahr sollen zwischen April und Dezember die Petzower Straße, die Jägerstraße und die Straße An der Eiche an die Schmutzwasserkanalisation in Glindow angeschlossen werden. Auch zwei Pumpwerke werden errichtet. Zur Informationsveranstaltung werden Vertreter der beauftragten Firmen über den Umfang der Arbeiten, den Bauablauf und mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen berichten.

Nach Baufortschritt ist abschnittsweise mit Einschränkungen vor allem an den Grundstückszufahrten zu rechnen. Durch die Bauverantwortlichen wird rechtzeitig darauf hingewiesen. Gemäß Beitragssatzung erhebt der WAZV nach Fertigstellung der Bauarbeiten einen Anschlussbeitrag. Die Satzung kann unter www.wazv.de eingesehen werden. Informationen zur Beitragsberechnung gibt der WAZV Werder-Havelland auch telefonisch der (03327) 7375-16.

Werder (Havel), 5. März 2018

Seitenanfang


HPG verkauft letztes Grundstück in den Havelauen


Foto (v.l.): Klaus-Peter Meißner (HPG), Jürgen Scheu (Antan Recona), Joachim Hartmann (kahabe), Manuela Saß, Martin Pietsch (MCG blue orange), Anne Mathé (MCG blue orange), Uwe Brühl (HPG)

Nach dem letzten Grundstücksverkauf in den Havelauen hat Bürgermeisterin Manuela Saß das Wirken der Havelauen Projektgesellschaft und ihrer Partner in Werder (Havel) gewürdigt. Als Klaus-Peter Meißner, Bernhard Brennenstuhl, Uwe Brühl, Helmut Frey und Sandra Wall vor sieben Jahren die unverkauften Grundstücke im Entwicklungsgebiet im Norden der Stadt übernahmen, sei das ein Glücksfall gewesen, so die Bürgermeisterin. „Ein Gutteil der Stadtentwicklung hat sich in den vergangenen Jahren in den Havelauen abgespielt. Das ist auch ein Verdienst dieser fünf Menschen.“

Die Stadt habe in der HPG, aber auch der TRAX und der Strala-Bau gute Partner gehabt. Das gelte auch für die Investoren, die mit der Erschließung der Bauflächen in die Stadt gelockt wurden. Manuela Saß: „Ihr Geld ist bei uns in Werder sehr gut angelegt.“ In der Wirkungszeit von HPG, TRAX und Strala Bau seien die Einwohnerzahlen in den Havelauen von 650 auf 2250 gewachsen, so Manuela Saß. Auch die Gewerbeflächen seien mittlerweile ausgebucht.

So habe beispielsweise die Firma Condio, die in Werder (Havel) bislang nur einen Nebensitz hatte, ihren Hauptsitz vom rheinländischen Kempen in die Havelauen verlegt. Das Thema Lebensmittel sei auch durch das neue Innovationcenter von Herbstreith & Fox hier vertreten. „Als letztes i-Tüpfelchen baut Brauhaus Templin eine Abfüllanlage bei uns“, so die Bürgermeisterin. Die Baugenehmigung ist am Dienstag eingetroffen. Insgesamt seien seit dem Beginn der Konversion im Jahr 1994 laut HPG rund 340 Millionen Euro in den Havelauen investiert worden. „Und immer noch wird gebaut.“

HPG-Geschäftsführer Uwe Brühl beschrieb den Anteil seines Unternehmens an der Entwicklung: Im August 2010 sei die „Havelauen Projektgesellschaft mbH“ gegründet worden. Als Gesellschaftszweck wurde definiert: Erwerb von Teilen der Insolvenzmasse der MEGA AG – nämlich das Areal „Havelauen“, dessen Entwicklung und Erschließung sowie die Veräußerung der erschlossenen Flächen an Häuslebauer und Investoren.

„Der Kaufvertrag, der mit dem Insolvenzverwalter geschlossen wurde, datiert vom Mai 2011“, so Uwe Brühl. „Er beinhaltete u.a. den Erwerb von 184.000 Quadratmeter Nettobauland mit der Nutzungsart Allgemeines Wohngebiet, den Erwerb von 120.000 Quadratmeter Misch- und Sondergebietsflächen sowie die Übernahme von ca. 268.000 Quadratmeter künftige öffentliche Flächen, Grünanlagen, Verkehrswege, Spielplätze u.a..“

Uwe Brühl teilte mit, dass er als HPG-Geschäftsführer vor wenigen Tagen seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag gesetzt habe, der die letzten Flurstücke in einem Umfang von 24.000 Quadratmeter betrifft. Neuer Eigentümer ist die MCG Blue Orange GmbH in Berlin. Auf dem Grundstück sollen laut Firmenangaben Ferienwohnungen und Sporteinrichtungen entstehen. „Die gute Nachricht heißt also, wir sind im besten Sinne des Wortes fertig – und das früher als prognostiziert“, so Uwe Brühl.

Der Gesellschaftszweck der HPG sei erfüllt, die HPG befindet sich seit dem 1. Januar in der planmäßigen Abwicklung. Uwe Brühl bedankte sich für die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Werder (Havel). „Ein Projekt dieser Größe kann nur funktionieren, wenn Investor und Verwaltung auf der gleichen Seite der Barrikade stehen. Das war so.“

Werder (Havel), 5. März 2018

Seitenanfang


Lindowsches Haus wird zum Besucherzentrum der Stadt

Foto: Symbolischer erster Spatenstich mit Walter Kassin (Obstbauverein), Projektleiter Steffen Lehmann, Manuela Saß, Christian Große, Architekt Norbert Seidel und Jorinde Bugenhagen von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises PM.

SAls eines der ältesten Obstbauerngehöfte im Festlandbereich von Werder (Havel) soll das Lindowsche Haus zum neuen Besucherzentrum der Stadt werden. Am Donnerstag hat der offizielle Baustart stattgefunden. Das denkmalgeschützte Gehöft wird seit Jahresbeginn saniert und mit einem Neubau ergänzt, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Tourist Information und der Bürgerservice sollen dann hier ihren Platz bekommen.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 2,5 Millionen Euro, 80 Prozent davon werden von der Städtebauförderung des Landes Brandenburg gefördert. Manuela Saß dankte dem Land für die Förderung und der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark für die gute Zusammenarbeit. Der Aufbau des seit 1839 bekannten Hofs ist typisch für das 19. Jahrhundert, als der Obstbau in Werder seine Blüte erlebte. Die genaue Bauzeit soll durch ein dendrologisches Gutachten der Dachbalken ermittelt werden. Eine Besonderheit ist die Räucherkammer im Dach des Lindowschen Hauses, die mit der Sanierung erhalten bleibt.

Benannt ist das Haus nach dem Obstzüchter Friedrich Lindow, Eigentümer von 1902 bis 1937. Vor zweieinhalb Jahren hatte es erste Pläne gegeben, es als Besucherzentrum der Stadt zu nutzen. „Werder (Havel) ist bei Touristen gefragt, wir brauchen einen zentraleren und größeren Anlaufpunkt für die Erstinformation der Gäste“, sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große am Donnerstag. Werder gehört laut TMB zu den zehn beliebtesten Reiseorten im Land Brandenburg und ist das beliebteste Reiseziel in der Reiseregion Havelland.

Die enge Tourist Information in der Kirchstraße hatte im Vorjahr per 31.8.2017 bereits insgesamt 9.600 Gäste. Das Interesse am Urlaub in Werder gleichbleibend groß, im vergangenen Jahr sei die Übernachtungszahl in Werder sogar um rund acht Prozent gestiegen (siehe Anhang). „Das Lindowsche Haus bietet sich als zentraler Anlaufpunkt für unsere Gäste und auch für unsere Bürger hervorragend an“, so Christian Große. Der Bürgerservice befindet sich zurzeit im Schützenhaus auf der Insel.

Das Lindowsche Haus hat drei Flügel - Wohnhaus, Stall und Remise. An der offenen vierten Seite soll ein Neubau entstehen. Insgesamt werde damit eine Nutzfläche von 475 Quadratmetern für die neue Tourist Information und den neuen Bürgerservice entstehen. Die Tourist Information soll im Vorderhaus, dem früheren Wohnhaus, unterkommen, dort ist auch eine Ausstellung regionaler Produkte geplant.

Für den Bürgerservice sollen künftig die Remise und der Neubau bereitstehen. Der frühere Stall, der Remise und Wohnhaus verbindet, ist zur gemeinsamen Nutzung beider Bereiche vorgesehen. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist im kommenden Jahr geplant.

Entwicklung der Tourismuszahlen in Werder (Havel)


Werder (Havel), 2. März 2018

Seitenanfang


Einschränkungen für ÖPNV-Kunden wären vermeidbar gewesen

Wegen Bauarbeiten der Bahn gibt es bis einschließlich 12. März 2018 Anschlussprobleme zwischen RE1 und powerbus. Dazu teilt die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH mit:

Aufgrund der viel zu späten Information der Deutschen Bahn AG über die massiven Fahrplanänderungen während der DB-Großbaumaßnahme im Bereich Potsdam vom 02.-12. März 2018 ist es der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH leider nicht mehr möglich, alle Anschlüsse in gewohnter Qualität zu gewährleisten. Notwendige Genehmigungen für Fahrplananpassungen benötigen leider einen längeren zeitlichen Vorlauf.

„Diese durch eine rechtzeitige Information für unsere Kunden vermeidbare Situation ist gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Bedeutung des ÖPNV als umweltfreundlichen Verkehrsträger mehr als ärgerlich. Für den Kunden denken heißt vernetzt denken. Gerade die garantierte Anbindung unserer PlusBusse und powerbusse an die Bahn brachte einen Umstieg vom PKW auf den ÖPNV, der sich in unseren hohen Fahrgastzahlen widerspiegelt. Der nun unnötig eintretende Vertrauensverlust wird länger wirken als die Bauzeit der Bahn. Wir leisten jetzt in der Kürze der Zeit das uns Mögliche den Service für unsere Kunden aufrecht zu erhalten und diese weiterhin von unseren Vorteilen zu überzeugen“, so der Geschäftsführer der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH Hans-Jürgen Hennig.

Durch die baubedingt veränderten Fahrzeiten der Deutschen Bahn auf der Linie RE 1 sind die Anschlüsse der regiobus-Linien in Werder (Havel), Groß Kreutz und Brandenburg an der Havel gerade in den frühen Morgenstunden betroffen. Am Nachmittag und Abend werden die Busse der regiobus soweit es geht die Anschlüsse abwarten. Aufgrund der Vernetzung der Linien sowie weiterer Anschlüsse auf der Fahrt ist dies aber leider nicht in jedem Fall möglich. Wir bitten unsere Fahrgäste, die im späteren Verlauf einer Linie zusteigen, um Verständnis für auftretende, aus dem Abwarten der Züge resultierende, Verspätungen.

Temporäre Fahrplananpassung

Zu den folgenden Zeiten werden die Busse den Anschluss vom RE 1 durch Verzögerung der Abfahrt um einige Minuten abwarten:

Bahnhof Werder (Havel)
Linie 630 Richtung Stadtrandsiedlung täglich um 20:23 Uhr und 21:23 Uhr
Linie 631 Richtung Potsdam täglich im Abendverkehr ab 19:23 Uhr sowie Samstag ganztägig (ab 08:23 Uhr)
Linie 632 Richtung Phöben Montag bis Freitag ab 16:24 Uhr, Samstag ganztägig
Linie 632 Richtung Zum Havelstrand täglich um 22:23 Uhr
Linie 633 Richtung Glindow – Bliesendorf Montag bis Freitag ab 14:25 Uhr, Samstag und Sonntag ganztägig

Bahnhof Groß Kreutz
Linie 635 Richtung Schmergow Montag bis Freitag um 19:40 Uhr

Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel
Linie 560 Richtung Ziesar Montag bis Freitag um 18:50 Uhr
Linie 569 Richtung Päwesin Montag bis Freitag um 16:45 Uhr und 17:45 Uhr
Linie 569 Richtung Radewege Montag bis Freitag um 20:45 Uhr
Linie 581 Richtung Bad Belzig Montag bis Freitag ab 18:45 Uhr

Werder (Havel), 2. März 2018

Seitenanfang


Werders Feuerwehr fehlt oft der Platz zur Durchfahrt



Ernstfall in Werder (Havel), die Freiwillige Feuerwehr wird gerufen. Doch können die Einsatzfahrzeuge die Stadt auch überall ungehindert passieren? Nach einer Probebefahrung an einem Dienstagabend mit einem Drehleiterfahrzeug ist Skepsis angesagt. „Es gab leider immer wieder Situationen, in denen es zu Verzögerungen kam, weil Fahrzeuge am Straßenrand verkehrswidrig parkten“, so Werders stellvertretender Stadtwehrfüher Stephan Kranig.

Häufig sei man in engen Stadtbereichen nur im Schritttempo vorwärts gekommen. Teilweise habe man mit dem Einsatzfahrzeug sogar mehrmals rangieren müssen. Feuerwehrleute mussten aussteigen, um mit Winkzeichen zu helfen. „Dabei sind nicht nur ein paar Sekunden, sondern wertvolle Minuten verlorengegangen“, so Stephan Kranig. Zeit, die im Ernstfall womöglich gefehlt hätte, um Menschen und Material zu retten. Doch zum Glück war es diesmal nur ein Test.

Vorgeschlagen hatte die Befahrung die Feuerwehr selbst – um an Engstellen tätig zu werden, bevor es zu spät ist. Begleitet wurden die Kameraden dazu von Mitarbeitern des Ordnungsamts und der Straßenverkehrsbehörde der Stadt. Mit dem Drehleiterfahrzeug ging es über die Inselstadt, durch die Wohngebiete Wachtelwinkel, Wachtelberg und Jugendhöhe sowie den Erdebergweg. „Es gab leider nicht ein einziges Quartier ohne erhebliche Probleme für unser Drehleiterfahrzeug“, so Stephan Kranig.

So sei zum Beispiel verkehrswidrig in Halte- und Parkverbotszonen oder auf Kreuzungen geparkt worden, ergänzt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Es gab auch die Beobachtung, dass Autohalter enge Straßen völlig zuparkten.“ Einigen sei womöglich nicht bewusst, dass beim Parken an Straßenrändern eine Durchfahrtbreite von 3,05 Metern bestehen bleiben müsse. „In einschlägigen Urteilen zum Straßenverkehrsrecht wurde zur höchstzulässiger Breite von Fahrzeugen von 2,55 Metern noch ein Meter zum Rangieren dazu addiert“, so Christian Große.

Solche Breiten seien für Rettungseinsätze der Feuerwehr tatsächlich auch erforderlich, um zügig zum Einsatzziel zu gelangen. Dies sei besonders auch in engen Straßen in Werder von Autohaltern zu beachten. „Jeder sollte sich beim Parken bewusst machen, dass er auch selbst einmal Hilfe von der Feuerwehr benötigen könnte“, so Christian Große.

Die Rundfahrt bleibt nicht ohne Schlussfolgerungen: Die Kontrollen des Werderaner Ordnungsamtes werden in den betreffenden Bereichen ab sofort verstärkt. „Es werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft“, so Christian Große. Außerdem sei festgestellt worden, dass in einigen Bereichen eine Veränderung von Beschilderungen vorgenommen werden sollte, um die Erreichbarkeit für Rettungskräfte zu verbessern. „Diese Beschilderung wird von der Straßenverkehrsbehörde schnellstmöglich angepasst.“

Die Erfahrung sei für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wichtig gewesen, um die Probleme der Feuerwehr in der Praxis noch besser verstehen zu können. Christian Große dankte den Feuerwehrleuten für die Anregung. „Es soll auch nicht die letzte Fahrt mit diesem Ziel gewesen sein“, so der 1. Beigeordnete.

Werder (Havel), 28. Februar 2018

Seitenanfang


Schmutzwassererschließung in Bliesendorf

Die Schmutzwassererschließung in Bliesendorf ist das Thema einer Informationsveranstaltung, zu der der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland die Anwohner am 1. März um 18 Uhr in die Gaststätte Bliesendorf in der Bliesendorfer Dorfstraße 20 schriftlich eingeladen hat. Nachdem im vergangenen Jahr Grundstücke in der Bliesendorfer Poststraße ans Kanalnetz angeschlossen worden sind, geht es im zweiten Bauabschnitt in diesem Jahr mit folgenden Straßen weiter: Schelmsteig (komplett), Busendorfer Straße (komplett), Bliesendorfer Dorfstraße 1 bis 10, 11 und 13, Glindower Straße 2 bis 5, 7 und 8 sowie Emstaler Straße 1 bis 5. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Dezember abgeschlossen werden.

Nach Baufortschritt ist abschnittsweise mit Einschränkungen, vor allem an den Grundstückszufahrten, zu rechnen. Durch die Bauverantwortlichen wird rechtzeitig darauf hingewiesen. Gemäß Beitragssatzung erhebt der WAZV nach Fertigstellung der Bauarbeiten einen Anschlussbeitrag. Die Satzung kann unter www.wazv.de eingesehen werden. Informationen zur Beitragsberechnung gibt der WAZV Werder-Havelland auch telefonisch der (03327) 7375-16.

Werder (Havel), 20. Januar 2018

Seitenanfang


Osterbasteln in der Stadtbibliothek

Am Mittwoch, dem 14. März, findet von 15 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a, ein Bastelnachmittag für Grundschulkinder statt. Es können lustige Osterkarten und Fensterdekorationen gebastelt werden. Einlass ist ab 14.30 Uhr. Wer seinen Bibliotheksausweis dabei hat, kann an diesem Nachmittag natürlich auch etwas ausleihen. Eintrittskarten für 1 Euro können ab sofort im Vorverkauf in der Stadtbibliothek erworben werden.

Werder (Havel), 19. Februar 2018

Seitenanfang


Mitmachen beim Festumzug zum Blütenfest

Foto: Tom Klement

Vom 28. April bis 6. Mai wird in Werder (Havel) das 139. Baumblütenfest in Werder (Havel) gefeiert. Traditionell wird das Fest am Samstag, den 28. April, mit dem großen Festumzug der Werderaner Vereine, Schulen und öffentlichen Einrichtungen eröffnet. Der Festumzug soll die Tradition des Obstanbaus im Werderaner Havelland widerspiegeln und damit verbunden auch die Entwicklung von Bildung, Wirtschaft, Kultur, Sport und Stadtleben. Die Stadt ruft Vereine und Einrichtungen dazu auf, den Umzug mitzugestalten. Interessenten können sich bis zum 29. März 2018 bewerben bei der

Stadt Werder (Havel),
Bereich Sport,
Eisenbahnstraße 13/14,
14542 Werder (Havel)

oder per E-Mail an: k.bartsch@werder-havel.de.

Die Bewerbung sollte folgende Angaben enthalten:


Vorstellung des Vereins/ der Einrichtung für die Moderation des Umzuges,
Anzahl der Umzugsteilnehmer,
Länge, Größe und Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge,

Länge des Stellplatzes.



Der Festumzug startet am 28. April um 13 Uhr. Informationen zur Wegstrecke und zum Stellplatz gibt es nach der Anmeldung. Ansprechpartner ist Klaus-Dieter Bartsch, Tel. (03327) 783 325.

Werder (Havel), 8. Februar 2018

Seitenanfang


Musikfestival „Werder klingt“ geht in die zweite Runde

Foto: Roger Pabst

Nach dem großen Erfolg im vergangenen März mit etwa 650 Besucherinnen und Besuchern findet das Musikfestival „Werder klingt“ erneut statt. Vom 9. bis 11. März 2018 ist es wieder soweit. An drei Tagen treten nationale und international etablierte Künstler und Künstlerinnen des Jazz und artverwandter Genres im SCALA Kulturpalast in Werder (Havel), Eisenbahnstraße 182, auf.

Zum Auftakt am Freitag, den 9. März, um 20 Uhr eröffnet Thomas Walter Maria & Kapelle das Festival. Mit dabei als Stargast ist die wundervolle Nathalie Kollo, die Tochter der bekannten Schlagersängerin Dorthe Kollo und des Heldentenors und Kammersängers René Kollo. Mit ihrer drei Oktaven großen, warmen sowie gefühlvollen Stimme und ihrer einmaligen Bühnenpräsenz begeistert sie schon seit mehr als 35 Jahren ihr Publikum. Gemeinsam präsentieren sie und Thomas Walter Maria & Kapelle Stücke der großen Crooner wie z.B. „‘S Wonderful“ oder „New York, New York“.

Am Samstag, den 10. März, führt um 19 Uhr Die Jazzpolizei unterhaltsam in den Abend. Einige ihrer Stücke sind so schnell, dass sie in der Stadt nur mit Blaulicht gespielt werden dürfen. Mehrstimmiger Megaphon-Gesang lässt die Musik im Original Schellacksound erklingen. Alles präsentiert mit Standup-Comedy-Elementen, mobil und ohne Verstärker!

Direkt im Anschluss trifft das virtuos klingende dänische Alice Carreri Trio auf einen der besten deutschen Schlagzeuger, den Berliner Tobias Backhaus. Mit Regin Fuhlendorf an der Gitarre und Martin Schack an der Hammondorgel kommen zwei der besten und gefragtesten Instrumentalisten Dänemarks nach Werder. Gemeinsam mit Tobias Backhaus und der charismatisch und bezaubernden Sängerin Alice Carreri hauchen sie alten Jazz-Standards neues Leben ein und verleihen neuen Songs einen Vintage-Charakter. Den Zuhörer erwartet an diesem Abend ein wunderbarer Mix aus französischem Chanson, Bossa Nova sowie herausragenden Songs der amerikanischen Unterhaltungsmusik von den 1930er- bis 1960er-Jahren.

Der Sonntagvormittag, 11. März, ist ab 11 Uhr wieder ganz den Kleinen gewidmet: In ihrem Programm Alice & die wilden Tiere erkundet Alice mit ihrem Jazzdampfer fremde Wunderländer der Musik und entdeckt dabei verschiedene Tiere. Wo genau ihre Reise sie hinführen wird und welche Tiere alle mit ihr singen werden, erfährt der Nachwuchs vor Ort an Bord.

Am frühen Sonntagabend rundet Roger Pabst & The Swingin’ Strangers das Festival ab und entführt das Publikum ab 18 Uhr mit seiner einzigartigen „Frank Sinatra Show“ in das Amerika der 40er- bis 60er-Jahre. Roger Pabst ist für seine herausragenden künstlerischen Leistungen als Sinatra-Interpret mit dem Fachmedienpreis ausgezeichnet worden. Er singt nicht nur die Songs von Frankie-Boy, er lebt ihn und lässt diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden!

Auf facebook unter:
https://www.facebook.com/pg/Werderklingt/events/

Werder (Havel), 5. Februar 2018

Seitenanfang

www.wetter.net





Virtuelle Städtetour
durch Werder (Havel)


Tagesprogramm

Blutspendedienst Berlin-Brandenburg und Sachsen
Suchen Sie Ihren aktuellen Blutspendetermin in: