Archiv – Neuigkeiten 01.07. - 31.07.2018

An Werders
Kitas und Schulen
wird in
den Ferien gebaut
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Märchenkunst
für Kita Märchenwald
in Phöben
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Wettbewerb um den
JugendUmweltPreis
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Landkreis lobt
erstmalig JugendKulturPreis aus
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Förderung
"Aktiv sein im Alter"
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An Werders Straßenrändern
wird es bunt
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Rettungsplan für
Werders Friedenseiche
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Grünes Licht
für Badebetrieb
in der Havel
Hinweisschilder
beachten
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Kemnitzer Chaussee
voll gesperrt
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Schadstofffilm
auf der Havel
aufgelöst
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Quelle der
Havelverunreinigung
gefunden
Badeverbot ausgeweitet
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Unbekannter Stofffilm
in der Havel bei Werder,
Stadt rät vom Baden
und Hautkontakt ab
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Ausstellung im
Kunst-Geschoss:
Zufall versus Design
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Stadt ruft Bürger
zum Gießen der
Straßenbäume auf
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Zuschlag für
Vergabe des Bads
an schauer & co.
gebilligt
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Fit für den Schulweg
in Werder (Havel)
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Ab 9. Juli
Umleitung von Buslinien
in Werder (Havel)
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Renommiertes
Bäderberatungsbüro
empfiehlt schauer & co.
als Partner für
Werders Therme
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Klarstellung
zum Blickpunkt
vom 23. Juni 2018
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Wasserschutzpolizei
kontrolliert
Jetski-Raser
in Region Werder
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Öffentliche Sitzung
des Badausschusses
in Werder (Havel) am Montag
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Doppelhaushalt mit
Badprojekt von Kommunalaufsicht
genehmigt
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An Werders Kitas und Schulen wird in den Ferien gebaut



Lärm ist an vielen Bildungseinrichtungen ein Problem. Hohe Lärmpegel werden sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch vom Personal von Kitas und Schulen als störend empfunden. Seit einigen Jahren werden deutschlandweit deshalb Schulen und Kitas mit Schallschutzeinbauten nachgerüstet, bei Neubauten wird verstärkt auf das Thema geachtet. Denn der Lärm kann zu Konzentrationsproblemen sowie zu Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und der Gesundheit führen. Deshalb finden auch in vielen Schulen und Kitas der Stadt Werder (Havel)  in diesem Sommer erneut Schallschutzmaßnahmen statt.

Ein Beispiel ist die Carl-von-Ossietzky-Oberschule, wo in zehn Klassenräumen Schallschutzdecken eingebaut werden. Auch die Kita Anne Frank bekommt Schallschutzdecken in Gruppenräumen und Fluren. „Gerade in den älteren Gebäuden besteht oft ein Bedarf, den Schallschutz zu verbessern“, sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große bei einem Besuch der Sommerbaustellen an Schulen und Kitas am Montag. Die Stadt wende allein für Schallschutzeinbauten in den Sommerferien insgesamt mehr als 90.000 Euro auf.

Bauarbeiten wie diese würden bewusst möglichst in die Ferien gelegt, um den Betrieb der Einrichtungen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. So werde aktuell an sechs Kitas und fünf Schulen gebaut, dabei geht es längst nicht nur um Schallschutz. In der Carl-von-Ossietzky-Schule etwa laufen auch Malerarbeiten in den Treppenhäusern und Fluren, in der Kita Anne Frank werden die Sanitärbereiche mit Küche und Aufenthaltsräumen komplett saniert. Im Flur des Obergeschosses laufen ebenfalls Malerarbeiten.

An anderen Einrichtungen werden Elektroinstallationen erneuert (Kita Märchenwald , Karl-Hagemeister-Grundschule, Inselschule Töplitz) und Fassaden energetisch saniert (Kita Werderaner Früchtchen, Kita Regenbogen). Die Stadtstrolche bekommen einen neuen Bolzplatz und an der Inselschule wird die neue Außensportanlage fertiggestellt. Oft kommt das Geld aus dem städtischen Investitionsprogramm „Fit für die Zukunft“.

Allein in den Kitas werden in diesem Sommer so fast 300.000 Euro verbaut, an den Schulen sind es fast 420.000 Euro. Einen erheblichen Umfang nimmt dort auch die W-LAN-Vernetzung ein. So werden in der Karl-Hagemeister-Schule, der Inselschule und der Grundschule Glindow W-LAN-Netze für alle Klassenräume installiert – mit einem Aufwand, der die Installation in der Wohnung um ein vielfaches übersteigt. „Die digitale Revolution hält auch an unseren Schulen Einzug“, kommentierte Christian Große. Die W-LAN-Vernetzung werde in diesem Sommer in den letzten Einrichtungen abgeschlossen.

Werder (Havel), 30. Juli 2018

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Märchenkunst für Kita Märchenwald in Phöben



Sie heißt Brigitte Böse, in der Kita Märchenwald wird sie von allen „Tante Gitti“ genannt. Die Küchenfrau ist die gute Seele des Hauses. Jetzt hat sie auch noch dafür gesorgt, dass der Lagerschuppen der Kita mit Märchenmotiven verschönert wird.

Seit 35 Jahren arbeitet Brigitte Böse in der Phöbener Kita, seit 1995 als Köchin für die derzeit rund 55 Kinder. Sie kocht gern, was die Kinder am liebsten essen, zum Beispiel Fischstäbchen, Nudeln mit Tomatensoße und Grießbrei mit Erdbeeren. Und die danken es ihr. Am Kühlschrank der Küche hängen Fotos mit Basteleien, kleine Ferienabschiede und ein mit Buntstiften gemalter Entschuldigungszettel für ein stibitztes Gummibärchen. Man spürt es, selbst wenn zurzeit keine Kinder da sind: Tante Gitti ist hier in ihrem Element.

Und die 61-Jährige engagiert sich weit über ihre Arbeit hinaus. Als sie vor einiger Zeit von einem Groß-Kreutzer Künstler las, der mit bunten Aerosol-Kunstwerken graue Trafostationen, Klohäuschen und dunkle Ecken verschönert, dachte sie sofort an den Lagerschuppen vor der Kita, in dem Möbel und andere Dinge gelagert werden. Der könnte doch auch etwas Farbe gebrauchen! Und für die Kinder wäre es eine schöne Überraschung, wenn sie aus den Ferien zurückkommen.

So einfach, wie es sich Brigitte Böse zunächst gedacht hatte, war es nicht: Erstmal kontaktierte sie jenen Groß-Kreutzer Künstler. Er heißt Mathias Andert und zeigte sich bereit, für die gute Sache auf einen Teil des üblichen Honorars zu verzichten. Dann fragte sie bei der Kita-Leitung und der Stadt nach, ob ein solches Engagement überhaupt gewünscht war. Ja, das war es! Ein Spendenkonto wurde eingerichtet und ihr schwante, dass die Arbeit erst beginnt.

Bei der Suche nach Sponsoren traf sie zuerst Werner Große, der Exbürgermeister habe sofort sein Portmonee gezückt. So glatt sei es nicht immer gelaufen, aber im Verlauf mehrerer Monaten erklärten sich 20 Privatleute und Unternehmen in Werder und den Ortsteilen bereit, „Tante Gittis“ Schuppen-Projekt zu unterstützen. Ganz ist das benötigte Geld noch nicht beisammen, aber viel fehlt nicht mehr. Diese Woche hat sich Mathias Andert schon mal an die Arbeit gemacht, am Lagerschuppen ist eine bunte Märchenwelt gewachsen.

Dass es für ihre Kita Märchenwald Märchenmotive sein müssen, war für Brigitte Böse sofort klar. „Ich bin hier auch nur die Hilfskraft, Tante Gitti sagt, wo es lang geht“, witzelt Mathias Andert. „So ein Quatsch“, antwortet sie und lacht. Die beiden sind für eine Woche ein Team, zu dem auch Wolfgang, der zutrauliche Labrador des 31-jährigen Künstlers, gehört.  

An einer Seite des Schuppens wird gerade eine Szene aus Schneewittchen und den sieben Zwergen fertig, an der Straßenseite tanzt Rumpelstilzchen neben dem Namenszug der Kita. Die Wand zum Gartenstückchen ist zu einer Däumelinchen-Erlebniswelt geworden. Und über der Giebelseite mit dem Schuppentor schaut Frau Holle aus dem Fenster und schüttelt die Kissen aus. Links neben dem Tor wird Goldmarie stehen, rechts Pechmarie. „Dann sieht man sie nicht, wenn das Tor auf ist“, sagt Brigitte Böse.

Für das Projekt kann noch gespendet werden, auf Wunsch gegen Spendenquittung. Verwendungszweck „Schuppen“, IBAN DE56 160 500 0010 0092 8094, Mittelbrandenburgische Sparkasse.


Werder (Havel), 27. Juli 2018

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Wettbewerb um den JugendUmweltPreis

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Bereits zum zehnten  Mal würdigt der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit dem JugendUmweltPreis Projekte, Maßnahmen oder Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit, die sich mit dem Thema Umweltschutz, Artenvielfalt und Artenerhaltung und der Förderung von nachhaltigen Entwicklungen auseinandersetzen. Mit welchen Methoden, kreativen Formen  oder Mitteln sich dem Thema genähert wird, ist den Kindern und Jugendlichen selbst überlassen.

In den vergangenen 10 Jahren waren schon viele kreative Ideen und Umsetzungen zu erleben, beispielsweise eine Modenschau, ein selbstkomponiertes Lied, eine Kind- und jugendgerecht „übersetzte“ Baumsatzung und  viele weitere Projekte, die mit sehr viel Engagement und Überzeugung umgesetzt und präsentiert worden sind.

Dotiert ist der JugendUmweltPreis PM mit 2.500 Euro.

Mit ihren Projekten bewerben können sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark tätige Einzelpersonen, Jugendinitiativen, Jugendgruppen, Jugendvereine, Jugendverbände und Träger von Jugendfreizeiteinrichtungen, der mobilen Jugendarbeit und der Sozialarbeit an Schulen, Kitas, Horte oder Schulen.  Wichtig ist, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Ergebnisse, Erkenntnisse oder Erfahrungen selbst präsentieren und deutlich wird, dass es ihr selbst entwickeltes Projekt ist.

Folgende Angaben sollten die Bewerbungsunterlagen enthalten:

Angaben zum Projekt (Träger mit Adresse),
kurze Projektbeschreibung
wie viele Kinder und Jugendliche waren beteiligt und
unter welchen Rahmenbedingungen die Leistung erbracht wurde (personeller, räumlicher und zeitlicher Aufwand, Kosten, Kooperationen)


Die Unterlagen sind bis spätestens 20. Oktober 2018 (Posteingang) an den

Landkreis Potsdam-Mittelmark
Fachdienst Kinder/Jugend/Familie
Jugendförderung
Postfach 1138
14801 Bad Belzig

zu richten.

Die feierliche Präsentation der Ergebnisse und die Preisverleihung finden am 17. November um 14 Uhr im Scala Kulturpalast in Werder (Havel) statt.

Auskünfte erteilt Frau Moritz, Tel. (03381) 533 303;
E-Mail: paula.moritz@potsdam-mittelmark.de

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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Landkreis lobt erstmalig JugendKulturPreis aus

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Premiere! Zum ersten Mal möchte der Landkreis Potsdam-Mittelmark den JugendKulturPreis verleihen. Gesucht werden Beiträge die sich mit dem diesjährigen Motto „Das Leben ist schön“ auseinandersetzen, d.h. schöpferische Leistungen zur Förderung der aktiven Auseinandersetzung mit Toleranz, kultureller Vielfalt und der nachhaltigen, künstlerischen Betätigung. Dabei können alle Formen der künstlerischen Darbietung gewählt werden, wie z.B. Musik (Bands oder Einzelinterpreten), Theater, Tanz, Poetry Slam, Fotografie, Literatur, Film, Pantomime, Clownerie, Comedy, Musical.

Mit ihren Projekten können sich im Landkreis Potsdam-Mittelmark tätige Einzelpersonen, Jugendinitiativen, Jugendgruppen, Jugendvereine, Jugendverbände und Träger von Jugendfreizeiteinrichtungen, der mobilen Jugendarbeit und der Sozialarbeit an Schulen, Kitas, Horte oder Schulen bewerben.

Folgende Angaben sollten die Bewerbungsunterlagen enthalten:

Angaben zum Projekt (Träger mit Adresse),
kurze Projektbeschreibung
wie viele Kinder und Jugendliche waren beteiligt und
unter welchen Rahmenbedingungen die Leistung erbracht wurde (personeller, räumlicher und zeitlicher Aufwand, Kosten, Kooperationen)


Die Wettbewerbsbeiträge sind bis spätestens 15. Oktober 2018 (Posteingang) an den

Landkreis Potsdam-Mittelmark,
Fachdienst Kinder/Jugend/Familie
Jugendförderung
Postfach 1138
14801 Bad Belzig

zu senden.

Die feierliche Präsentation der Ergebnisse und die Preisverleihung finden am 24. November um 14 Uhr auf der Bühne des Scala Kulturpalastes in Werder (Havel) statt.

Weitere Auskünfte erteilt Frau Moritz, Tel. (03381) 533 303
E-Mail: paula.moritz@potsdam-mittelmark.de

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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Förderung "Aktiv sein im Alter"

Das Landratsamt Potsdam-Mittemark teilt mit:

Die Projektförderung -„Aktiv sein im Alter“ läuft weiter. Die „Generation 55+“ soll animiert werden, Angebote und Aktivitäten vor Ort zu entwickeln und im Sinne einer generationenübergreifenden Arbeit zu veranstalten. Der Landkreis ruft weiterhin zur Projektinitiative mit der Zielstellung auf, die Begegnung von Bürgerinnen und Bürgern anzuregen, die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

Konzeptideen für das Jahr 2018 können ab sofort beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung erhalten Sie direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder unter www.potsdam-mittelmark.de. Abgabeschluss für das Jahr 2018 ist der 31. August 2018.

Ansprechpartnerin im Fachdienst Soziales und Wohnen:
Frau Daniela Berlin
Telefon: 033841 91-368
sozialamt@potsdam-mittelmark.de

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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An Werders Straßenrändern wird es bunt



Es ist eine bunte Vielfalt, die sich entlang des Obstpanoramwegs in den vergangenen Jahren entwickelt hat: Wildpflanzen wie Lichtnelke, Strochenschnabel, Edelwicke, Purpurkraut Nachtkerze, Schafgarbe oder Hasenklee sorgen vom Frühjahr bis zum Herbst für eine bunte Vielfalt. Schon seit drei Jahren läuft hier ein Versuch der Stadt, der inzwischen auch auf anderen Straßen und Wege ausgeweitet wurde: Die Straßenränder werden nicht mehr regelmäßig gemäht, sondern unter ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet.   

Am Obstpanoramweg kann man gut sehen, wie es funktioniert: Rechts und links wird lediglich ein etwa ein Meter breiter Streifen mit etwa drei Mähgängen pro Jahr kurz gehalten, auf dem restlichen Randstreifen können sich farbenfrohe Wildkräuter entfalten. Nur Gehölze werden bei Kontrollgängen entfernt. Außerdem wird am Jahresende entschieden, ob die Ränder gemulcht werden. Das führt zu erweiterten Blühzeiten und noch mehr Pflanzenvielfalt.

„Es dauert eine Zeit, bis es funktioniert und die richtige Mischung entsteht. Aber am Obstpanoramaweg kann man an einigen Stellen schon sehr schön die Erfolge der ökologischen Randstreifenpflege beobachten“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Mehr Blütenfülle sei ein Beitrag gegen das Bienensterben, in der Obstbaustadt Werder ein nicht zu unterschätzender Effekt. „Außerdem schaffen wir Lebensräume für Insekten und Nützlinge, die gegen Schadorganismen wirksam werden können.“ Der Wasserhaushalt werde verbessert, Bodenerosion verhindert.

Weil diese Effekte am Obstpanoramaweg so gut sichtbar wurden, hat man mittlerweile weitere Straßen in den städtischen Außenbereichen und Ortsteilen in die „ökologische Randstreifenpflege“ aufgenommen. Dazu gehören der Holzweg in Glindow, die Lange Straße auf der Glindower Platte, der Fuchsbergweg in Kemnitz, der Radweg zwischen Strengbrücke und Petzow oder der Derwitzer Winkel. Dabei werde es voraussichtlich nicht bleiben, kündigt der 1. Beigeordnete an. „Wir haben weitere Ecken, wo das funktionieren kann.“

Christian Große räumt ein, dass auch der geringere Aufwand ein Faktor sei, der solche  Überlegungen befördert. Um rund 80 Prozent werde der Aufwand durch die ökologische Randreifenpflege gesenkt, die Ressourcen könnten für andere wichtige Aufgaben bei der Ortsbildpflege eingesetzt werden. Dort werden sie dringend gebraucht: Rund 500.000 Quadratmeter öffentliche Grünflächen sind in der wachsenden Stadt und den Ortsteilen mittlerweile intensiv zu pflegen, und mit dem Baugeschehen kommen noch neue hinzu.

Im Schnitt der vergangenen Jahre waren es rund 220.000 Euro, die dafür aufgebracht werden mussten. Im laufenden Trockenjahr wird das Geld voraussichtlich nicht reichen. Für die Bewässerung mussten vier Fachfirmen hinzugezogen werden, und selbst die kommen mit dem Gießen nicht mehr hinterher. Deshalb sind bereits Aufrufe an die Bürger gegangen, mitzumachen. „Wir sind froh, dass das unsere Werderaner erreicht und viele Bürger für Straßenbäume und Grünanlagen vor ihrer Tür zur Gießkanne greifen.“

Die ökologischen Randstreifen blühen derweil ohne Zutun weiter – die Trockenheit scheint ihnen weniger anzuhaben.

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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Rettungsplan für Werders Friedenseiche



Die Friedenseiche auf dem Markt in Werder (Havel) benötigt Hilfe. In den vergangenen Jahren sind in der Krone immer wieder Äste abgestorben. Die lange Trockenheit in diesem Jahr hat die Situation trotz intensiver Bewässerung weiter verschlimmert. Die Lebenskraft der Eiche lässt nach, erkennbar ist das auch an der lichter werdenden Belaubung. Ein Baumgutachten hat nun bestätigt: Ohne unterstützende Maßnahmen wird der alte Baum nicht mehr lange stehen.

Am Freitag, 27. Juli, werden deshalb umfangreiche Pflegearbeiten an der Eiche beginnen. Die prächtige Krone muss um etwa ein Drittel eingekürzt werden, um die „Transportwege“ innerhalb der Krone zu verkürzen, wie es im Gutachten des Sachverständigenbüros Roland Dengler heißt. Die Lichterkette, die die Eiche besonders im Advent geschmückt hatte, musste bereits abgebaut werden. Das nahe Licht könne sich negativ auf den Stoffwechsel des Baums auswirken.

Die Friedenseiche gehört zu den prächtigsten Bäumen in der Altstadt. Mit dem Markt bildet sie ein geschlossenes Ensemble, und das seit dem 19. Jahrhundert. Eine erste Eiche wurde nach dem deutsch-französischen Krieg am 12. März 1871 gepflanzt, als „Erinnerung an die großen Ereignisse“ und „aus Anlass des glorreichen Friedens“, wie es in einem in der Werder-Chronik veröffentlichten Verwaltungsbericht heißt. Sie war ein Geschenk des Petzower Rittergutbesitzers von Kaehne, vertrocknete jedoch. Unmittelbar darauf wurde eine neue Eiche „aus der Kämmerei-Forst“ gepflanzt – der heutige Baum.

In den 1990er-Jahren wurde der Marktplatz neu gepflastert, der Eichenstandplatz wurde dabei geschont. Doch seit den Trockenjahren 2003 und 2006 verschlechterte sich der Zustand des Baumes sichtbar. Historisch betrachtet ist es auch kein einfacher Standort für einen Baum, wie das Sachverständigenbüro herausarbeitete: Denn an eben dieser Stelle stand einmal das alte Rathaus der Stadt. Es wurde vor langer Zeit abgerissen, doch das Fundament wurde im Boden belassen und mit Abraum und Sand, später auch mit Humus aufgefüllt.

Umso wichtiger ist es, dass der schmale Bodenraum über dem alten Fundament Nährstoffe und Wasser an den Baum liefert. Im Gutachten werden jahreszeitliche Empfehlungen für Bodenverbesserungsmaßnahmen gegeben, die vom Fachbereich Grünflächen der Stadtverwaltung Werder in den nächsten Monaten schrittweise umgesetzt werden sollen.

Die gute Nachricht des Gutachterbüros: Die Eiche ist standsicher. Bei entsprechender Unterstützung werden ihre Zukunftschancen auf mindestens 15 bis 20 Jahre geschätzt. „Möglicherweise dauert die Reststandzeit noch länger an.“ Die Inselbewohner und Gäste würden es zu schätzen wissen.

Werder (Havel), 25. Juli 2018

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Grünes Licht für Badebetrieb in der Havel - Hinweisschilder beachten

DAS LANDRATSAMT POTSDAM-MITTELMARK TEILT ZUR HAVARIE VOM 19. JULI MIT:



Nach Sichtung der einzelnen Badestellen an der Havel und des Schwielowsees und der Entnahme von weiteren Wasserproben durch das Team Hygiene/ Umweltmedizin gibt der Landkreis heute Grünes Licht zum Baden.
Trotzdem wird mit Hilfe von Aushängen und Hinweisschildern an den Badestellen erklärt, dass es in der vergangenen Woche eine Havarie in der Havel gegeben hat.

Jeder Badegast ist angehalten zu prüfen, ob eine erkennbare Verschmutzung der Oberfläche des Wassers vorliegt. Wenn ja, wird vom Baden abgeraten!
Bis heute Nachmittag lagen immer noch keine Ergebnisse des Labors vor. Der Landkreis hofft, dass die Analysen morgen eintreffen und damit eine verlässliche Aussage gemacht werden kann, welcher Stoff die Verschmutzung verursacht hat.

Die Warnhinweise werden entfernt, sobald negative Laborbefunde vorliegen und der Vorgang damit abgeschlossen werden kann.

Werder (Havel), 25. Juli 2018

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Kemnitzer Chaussee voll gesperrt

Voraussichtlich ab dem 30. Juli muss die Kemnitzer Chaussee in Werder (Havel) für etwa zwei Monate zwischen Hans-Sachs-Straße und Kesselgrundstraße voll gesperrt werden. Grund sind Leitungsarbeiten des Wasser- und Abwasserzweckverbandes.

Der Verkehr von und in Richtung Kemnitz muss für diesen Zeitraum über die Hans-Sachs-Straße und die Brünhildestraße umgeleitet werden. Auch der Busverkehr muss diese Umleitung nutzen. Für Anwohner der Umleitungsstrecke kann es zu Einschränkungen im Parkverkehr kommen, zur ungehinderten Befahrung müssen Haltverbote aufgestellt werden.

Werder (Havel), 23. Juli 2018

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Schadstofffilm auf der Havel aufgelöst

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt zur Havarie vom vergangenen Donnerstag mit:

Inzwischen ist von dem ölhaltigen Film auf der Havel nichts mehr zu sehen. Selbst an der Austrittsstelle ist das Wasser inzwischen wieder klar. Es wird davon ausgegangen, dass der hauchdünne Film verdunstet ist bzw. die ausgetretene Flüssigkeit so verdünnt wurde, dass keine gesundheitsschädigenden Gefahren davon ausgehen.

Trotzdem besteht für den Bereich der Havel Eisenbahnbrücke - Insel - Baumgartenbrück (gesamte Havel Werder-Glindow-Geltow-Wildpark) immer noch ein Abraten vom Baden, bis  unbedenkliche Nachproben entnommen wurden. Am Mittwoch ist damit zu rechnen, dass wieder unbeschwert gebadet werden kann. 

Trotzdem ist darauf zu achten, eventuelle Hinweisschilder an den Badestellen zur Kenntnis zu nehmen.

Werder (Havel), 24. Juli 2018

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Quelle der Havelverunreinigung gefunden, Badeverbot ausgeweitet



Die Quelle der Havelverunreinigung in Werder (Havel) ist am Freitagnachmittag gefunden worden: Es handelte sich um ein Fass. Es lag im Hafenbecken einer Marina, die sich in der Nähe der Eisenbahnbrücke befindet. Vom Landratsamt beauftragte Berufstaucher fanden das Fass, das noch am Nachmittag durch einen Schaufelbagger geborgen wurde. Zusätzlich wurde der Boden im Bereich der Fundstelle ausgehoben, wie der Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes mitteilte.

Als Inhalt des Fasses wird ein teerhaltiges Holzschutzmittel vermutet, die Laboruntersuchungen fokussieren sich auf die entsprechenden Inhalts- bzw. Gefahrenstoffe.

Für den Bereich der Havel zwischen Eisenbahnbrücke Werder bis Inselstadt ist ein Badeverbot ausgesprochen und mittlerweile bis zur Baumgartenbrücke ausgeweitet worden. Auch für die angrenzenden EU-Badestellen im Glindower See und im Schwielowsee wird vom Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes bis auf Weiteres  vom Baden abgeraten, und zwar bis die Stoffe ermittelt bzw. gereinigt und eine unbedenkliche Nachprobe entnommen wurde.

Sachstand Freitag, 20. Juli 2018, um 20 Uhr

Werder (Havel), 20. Juli 2018

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Unbekannter Stofffilm in der Havel bei Werder, Stadt rät vom Baden und Hautkontakt ab



Nach einer Havarie in der Marina Vulkanwerft rät die Stadt Werder (Havel) aktuell davon ab, im Bereich der Havel zwischen Eisenbahnbrücke und Inselstadt zu baden oder  mit dem Havelwasser in Kontakt zu kommen. Es handelt sich um eine vorsorgliche und mit dem Landratsamt abgestimmte Maßnahme. Auf der Wasseroberfläche hat sich ein Film ausgebreitet, dessen Zusammensetzung noch nicht bekannt ist. Fachleute des Landratsamtes arbeiten gemeinsam mit den Feuerwehren der Stadt Werder und der Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Teltow mit Hochdruck an der Ursachenermittlung und einer Lösung des Problems.

In der Marina hatte ein Boot am Donnerstagabend im flachen Wasser den Motor hochgefahren, dabei ist im Wasseruntergrund unmittelbar an der Kaimauer ein unbekanntes Stoffreservoir aufgebrochen. Etwa 50 Liter der unbekannten Flüssigkeit traten an die Wasseroberfläche und breiteten sich auf der Havel zwischen Eisenbahnbrücke und Inselstadt aus. Feuerwehrleute lokalisierten und sperrten die Austrittstelle am Donnertagabend ab, so dass keine weitere Flüssigkeit in die Havel entweichen kann. Ein Havariedienst konnte zunächst nicht die Stoffherkunft klären. Eine Wasserprobe wurde entnommen, die nun untersucht werden soll.  

Sachstand Freitag, 20. Juli 2018, um 9.45 Uhr

Werder (Havel), 20. Juli 2018

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Ausstellung im Kunst-Geschoss: Zufall versus Design

Nach der diesjährig vielbeachteten Ausstellung „pas de deux I“ mit den keramischen Objekten von Corinna Dahme und der Malerei von Hans-Georg Käberich, werden jetzt im Jubiläumsjahr der Stadtgalerie unter dem Titel „pas de deux II“ Malerei in kleinen Formaten von Ann-Louise Schwieger geb. Carlsson und keramische Schwarz-/Rauchbrand Objekte von Wolfram Boden gezeigt.



Die Schwedin Ann-Louise Schwiegerlebte viele Jahre in Hamburg und zog mit persönlichen Veränderungen Ende der 90er-Jahre nach Werder (Havel), wo sie immer noch ihren Zweitwohnsitz hat. Die Künstlerin hat ein frohes Gemüt und liebt die hellen und sonnigen Farben, welches wohl auf die langen und dunklen Wintermonate in Schweden zurückzuführen ist.

Wer der Künstlerin beim Arbeiten zu sieht, ist erstaunt mit welcher Unbefangenheit sie an das Werk geht. Großflächige Aquarellbögen werden mit klaren und leuchtenden Farben und großen Pinseln regelrecht eingeschwemmt. Die dabei produzierten Zufälligkeiten sind eine Inspiration für weitere Arbeitsschritte. Die Künstlerin lässt diese Bögen längere Zeit liegen. Nach Tagen, Wochen oder Monaten werden sie aus der Vergessenheit geholt und beginnen inhaltlich mit ihr „zu sprechen“. Jetzt kommt die eigentliche Arbeitsphase. Aus den Zufälligkeiten entwickelt die Künstlerin das Motiv, welches sie mit grafischen Techniken umsetzt.

Die Arbeit mit dem Zufall ist für die Künstlerin ein wichtiger Aspekt. In ihrer Acryltechnik nutzt sie ihre Papierpaletten mit dem zufällig gemischten Farbduktus, um daraus ebenfalls in grafischer oder collagierender Technik Bildinhalte zu entwickeln. Neben diesen „Farbexplosionen“ sind die kleinen Bildformate, für die sie ihre Großformate ganz bewusst zerschneidet, ein Markenzeichen von Ann-Louise Schwieger geworden. Die Künstlerin lebt in Schweden auf der Insel Tjörn, nahe dem nordischen Aquarellmuseum in Skärhamn und betreibt in den Sommermonaten eine eigene Produzentengalerie.

Völlig anders geht der Colditzer Keramiker Wolfram Boden ans Werk. Der ausgebildete Kerameinrichter hat an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg studiert. Der Studienort spricht bei Kennern für sich. Anfangs beschäftigte sich Wolfram Boden mit Vasen und Gefäßen. Später entwickelte sich die Liebe zu baugebundenen Wandplatten, die mittlerweile sein Erkennungsmerkmal sind.



Den Aufbau seiner Platten überlässt der Künstler nicht dem Zufall, es sind keramische Designobjekte, die in klarer Form und Ästhetik zu uns „sprechen“. Der vollendende Prozess ist der Brennvorgang, den Wolfram Boden im offenen Feuer lenkt. Durch Feuer verschiedener Intensität wird eine bestimmte Färbung der Keramik erzielt, der Rauch- und Schwarzbrand erzeugt differenzierte Oberflächen, die dem künstlerischen Anliegen förderlich sind.

In der Ausstellung vereinen sich die klaren keramischen Objekte von Wolfram Boden mit den vielen kleinen Formaten von Ann-Louise Schwieger und bilden einen wohltuenden Ruhepol im Raum - im Jahr 2018 ein zweiter „pas de deux“ in der Stadtgalerie. 

Eröffnung: Mittwoch 18. Juli 2018, um 19 Uhr. Ausstellung, vom 19. Juli bis 2. September 2018 jeweils Donnerstag, Samstag, Sonntag von 13-18 Uhr geöffnet.
Eintritt frei


Werder (Havel), 10. Juli 2018.

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Stadt ruft Bürger zum Gießen der Straßenbäume auf

Der Aufwand für die Bewässerung von Grünanlagen in Werder (Havel) ist so groß wie selten: Zurzeit wird der Bereich Grünflächen des Rathauses von vier Fachfirmen dabei unterstützt. „Die technischen und personellen Ressourcen sind ausgeschöpft“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Wegen der langen Trockenheit reiche das Wasser für die Gehölze und Grünanlagen dennoch nicht aus. Statt wie in den vergangenen Wochen Wärme und Trockenheit herrsche nun auch noch Hitze und Trockenheit. Und die Wetterprognose verheiße nichts Gutes.

Die Stadt appelliert deshalb - wie bereits Ende Mai - erneut an die Werderaner, die Bewässerung der öffentlichen Grünanlagen, Straßenbäume und Sträucher vor den Hausgrundstücken und Wohnungen zu unterstützen. Viele Werderaner waren schon beim Gießen vor ihren Häusern zu sehen, wofür Christian Große seinen Dank ausspricht. „Wir sind eine Blütenstadt. Es ist es toll, wenn die Bürger auch in einer solchen Situation mitmachen.“

Er würde sich freuen, wenn sich weitere Werderaner der Gießhilfe anschließen könnten. Jeder kleine Gang mit der Gießkanne oder dem Wassereimer können helfen, um die Gehölze und Grünanlagen zu erhalten. Nicht nur Neupflanzungen leiden unter der Sommerhitze: Inzwischen ist auch bei Bäumen und Sträuchern das Wasser knapp, die schon etwas älter sind.

Statt täglich kleine Mengen zu gießen sei es sinnvoller, einmal in der Woche ordentlich zu bewässern. So kann das Wasser tief eindringen und verdunstet nicht sofort. „Als Richtschnur gilt in unserem Bereich Grünflächen eine wöchentliche Bewässerung mit 50 Litern für einen Baum“, so Christian Große. Grundsätzlich gelte aber das Motto: Jeder Liter Wasser hilft, Bäume und Pflanzen in öffentlichen Grünanlagen zu erhalten.

Werder (Havel), 10. Juli 2018

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Zuschlag für Vergabe des Bads an schauer & co. gebilligt



Werders Stadtverordnete haben am Mittwochabend die Zuschlagserteilung im Vergabeverfahren für die neue Therme gebilligt. Demnach soll die schauer & co. GmbH als wirtschaftlichster Bieter des Vergabeverfahrens den angefangene Badbau am Zernsee vollenden, erweitern und dann betreiben. Die Bürgermeisterin wird in dem Beschluss beauftragt und ermächtigt, die Verträge mit dem Unternehmen aus Überlingen (Baden-Württemberg) zu schließen und umzusetzen.

Die Entscheidung fiel mit 20 Ja- und 8 Neinstimmen, ein Stadtverordneter enthielt sich der Stimme. Vor Unterzeichnung ist die finale Fassung der Verträge laut Beschlusstext dem Badausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen.

Ausgefertigter Beschluss SVV als PDF-Datei
Beschlussvorlage SVV als PDF-Datei


Werder (Havel), 4. Juli 2018

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"Fit für den Schulweg" in Werder (Havel)



Zwei Mädchen flitzen mit Dreirädern über die schmale Spielstraße auf dem Kitagelände der Werderaner Früchtchen. Am aufgemalten Fußgängerüberweg warten drei gleichaltrige Jungs mit ausgestreckten Armen. Stopp! Die Mädchen bremsen kurz vor den Streifen, die Jungs flitzen rüber. „Gut gemacht“, sagt eine Polizistin. Die „großen“ Kinder der Kitas Werderaner Früchtchen und Eichenhof absolvieren am Dienstag ein Schulwegtraining, und zwar gemeinsam mit Mitarbeitern der Polizei, des Ordnungsamts der Stadt und ihren Erzieherinnen. Denn: Am 18. August werden sie eingeschult!

Die 50 Kinder testen das richtige Verhalten am Fußgängerüberweg, lernen mit Fahrrädern den Unterschied zwischen rechter und linker Fahrbahn kennen und reflektieren die gesammelten Erkenntnisse in bunten Ausmalbildern und Kreidekunstwerken. An einer Station erklären Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Bedeutung von dort aufgebauten Verkehrsschildern. Flankiert von Polizisten probieren die Kinder sogar den echten Weg zwischen ihrem künftigen Hort und der Grundschule aus.

„Fit für den Schulweg“ heißt das Programm, das in der Kita bereits im vierten Jahr durchgeführt wird, erklärt Anja Mischur vom Sachgebiet Prävention der Potsdamer Polizeiinspektion. „Im Stationsbetrieb können wir den Kindern ein paar Wochen vor dem Schulstart wichtige Dinge spielerisch vermitteln.“ Die Veranstaltung in Werder (Havel) gehöre nur zu einer von zahlreichen anderen Präventionsveranstaltungen, die die Polizeiinspektion, bisweilen gemeinsam mit den Ordnungsämtern, auch für Kinder durchführt.

Es sei wichtig, vor dem Schulbeginn mit den künftigen Abc-Schützen über den Schulweg zu sprechen. Für die Polizei ist das ein Dauerthema. Dieselben Polizisten der Wache Werder, die den Kindern an diesem Tag Kenntnisse vermitteln, würden in den ersten Wochen nach dem Schulstart verstärkt vor den Schulen stehen, aufpassen und auch mal einen Hinweis geben. „Das ist ein großer Vorteil, dass die Kinder sie dann schon kennen“, so Anja Mischur.

Als alle Stationen geschafft sind und das kleine Stempelbuch voll ist, bekommen die Kleinen Kinderpolizeiausweise und Eis am Stiel. Die Leiterin der Kita Werderaner Früchtchen, Katrin Weimann, findet, dass der Tag ein schöner Abschluss für das Thema Schulweg ist. „Wir trainieren ja schon vorher im Straßenverkehr, wenn wir zum Beispiel an unserem wöchentlichen Wald- und Werdertag in der Stadt unterwegs sind.“ Bei den Kindern komme es prima an, dass jetzt Mitarbeiter des Ordnungsamtes und uniformierte Polizisten die Inhalte vermitteln. „Die staunen, wie viele Frauen es bei der Polizei gibt“, lacht Katrin Weimann.

Zum Abschluss fragt Anja Mischur noch: „Was habt ihr denn heute gelernt?“ Kinderarme schießen nach oben: „Dass man nicht über die Straße rennt“ „Dass man am Zebrastreifen trotzdem gucken muss.“ „Dass man nicht an der Straße spielen soll.“ Und wo darf man dann spielen?, fragt Anja Mischur zurück. Auf dem Spielplatz, im Garten, auf der Spielstraße, im Indoorspielplatz, im Kindergarten, rufen die Kinder. Die Polizisten und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes lächeln zufrieden: Ziel erreicht.

Werder (Havel), 4. Juli 2018

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Ab 9. Juli Umleitung von Buslinien in Werder (Havel)



Wegen halbseitiger Sperrung der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) in Höhe Plantagenplatz für die Erneuerung einer Trinkwasserleitung (siehe auch HIER) müssen die Buslinien in diesem Bereich ab Montag, den 9. Juli 2018 bis voraussichtlich Sonntag, den 19. August 2018 umgeleitet werden. Das teilt die regiobus Potsdam Mittelmark mit.

Die PlusBus-Linie 580 (Potsdam – Werder (Havel) – Lehnin – Bad Belzig) wird in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Haltestellen Werder (Havel), Strengbrücke und Werder (Havel), Glindower Eck über die Berliner Straße (B 1) umgeleitet. Die Haltestellen Wachtelburg, Am Gutshof, Kölner Str., Brandenburger Str. und Lietzes Weg werden dadurch nicht bedient. Ersatzweise halten die Busse an den Haltestellen Moosfennstr. und Kugelweg.

Die Linie 630 wird in Fahrtrichtung Stadtrandsiedlung/Kemnitz zwischen den Haltestellen Wachtelwinkel und Post über die Potsdamer Straße umgeleitet. Die Haltestelle Kölner Str. wird in dieser Fahrtrichtung nicht bedient. Die Busse halten zusätzlich an der Haltestelle Am Gutshof.
 
Die Linie 631 (Potsdam – Werder (Havel)) wird in Fahrtrichtung Werder (Havel), Bahnhof zwischen den Haltestellen Werder (Havel), Strengbrücke und Werder (Havel), Post über die Potsdamer Straße umgeleitet. Die Haltestellen Moosfennstr., Kugelweg, Lietzes Weg, Brandenburger Str. und Kölner Str. werden dadurch in Fahrtrichtung Werder (Havel) Bahnhof nicht bedient. Die Haltestellen Wachtelburg und Am Gutshof werden in Richtung Werder (Havel) Bahnhof zusätzlich bedient.

Die Linien 633 (Werder (Havel) – Glindow – Bliesendorf) und 635 (Werder (Havel) – Groß Kreutz – Schmergow) werden in Fahrtrichtung Werder (Havel), Post bzw. Bahnhof zwischen den Haltestellen Werder (Havel), Glindower Eck und Werder (Havel), Post über Berliner Straße (B 1) und Potsdamer Straße umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Lietzes Weg, Brandenburger Str. und Kölner Str. Zusätzlich halten die Bussen entlang der Umleitungsstrecke an den Haltestellen Kugelweg, Moosfennstr., Strengbrücke, Wachtelburg und Am Gutshof.

Im Haltestellenbereich Werder (Havel), Post sind die Haltepositionen verändert und überwiegend zu Ersatzhaltestellen verlegt:

·   Die Linien 607 und 631 in Fahrtrichtung Potsdam sowie die Linie 635 in Fahrtrichtung Schmergow halten am nordwestlichen Ende des Plantagenplatzes in der Straße Plantagenplatz vor der Einmündung in den Hohen Weg.
·   Die Haltestelle der Linie 631 in Fahrtrichtung Bahnhof befindet sich in der Kemnitzer Straße hinter dem Plantagenplatz und der Feuerwache.
·   Die Linien 630 und 633 in Fahrtrichtung Bahnhof/Stadtrandsiedlung/Kemnitz halten in der Eisenbahnstraße hinter der Einmündung Hoher Weg.
·   Die Linien 630 in Fahrtrichtung Werderpark und die Linie 633 in Fahrtrichtung Glindow/Bliesendorf halten an der planmäßigen Haltestelle.


Aktuelle Baustellenfahrpläne gibt es auch auf der Website www.regiobus-pm.de sowie über die elektronischen Fahrgastinformationssysteme und an den Haltestellen.

Pressemitteilung Regiobus als PDF-Datei


Werder (Havel), 2. Juli 2018

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Renommiertes Bäderberatungsbüro empfiehlt schauer & co. als Partner für Werders Therme



Das renommierte Hamburger Bäderberatungsbüro PROFUND hat der Stadt Werder (Havel) die schauer & co. GmbH als neuen Partner für die Therme am Zernsee empfohlen. Der Bestbieter aus dem EU-weiten Vergabeverfahren gehöre zu den „nachgewiesenermaßen erfolgreichsten Betreibern von Bäderanlagen in Deutschland“, heißt es in einer Expertise des Büros, die die Stadt vor der bevorstehenden Vergabeentscheidung angefordert hatte.

Der Auftrag an PROFUND war, das von der schauer & co. GmbH vorgelegte Konzept sowie die wirtschaftlichen Parameter für die neue Therme zu bewerten. Diese Analyse erfolgte zusätzlich zur Bewertung, die das Bielefelder Bäderbüro Constrata innerhalb des Vergabeverfahrens vorgenommen hatte, in welchem schauer & co. als wirtschaftlichster Bieter ermittelt wurde. Es ging um eine zweite Meinung aus gutachterlicher Sicht, ob das Projekt Havel-Therme markttauglich ist und zukünftig ohne Betriebskostenzuschüsse auskommen kann.

Die Antwort von PROFUND: Das vorgelegte Konzept von schauer & co. überzeuge durch „eine breite Zielgruppenansprache, eine hohe Aufenthaltsqualität, eine Wetterunabhängigkeit sowie ein Alleinstellungsmerkmal." Sowohl Angebote für sportlich orientierte Schwimmer, Familien mit Kindern als auch für Erholungssuchende bzw. Saunaliebhaber würden in der neuen Havel-Therme realisiert. Sport- und Familienbad mit Cabriodach, Vitalbad, Sauna, Spa-Bereich, großzügige Außenbereiche und die Seesauna werden als Erlebnisbereiche  benannt. „Damit erfolgt von vornherein kein Ausschluss einer bestimmten Zielgruppe.“

Die Bevölkerungs- und Tourismuspotenziale für die Therme im Einzugsgebiet mit Berlin könnten mit dem Konzept „voll ausgeschöpft“ werden. Die von der schauer & co. GmbH eingereichte Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie Besuchsprognose von 285.000 Besuchern im ersten Jahr seien realistisch.  „Sollten keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, wird die schauer & co. GmbH die Havel-Therme erfolgreich am Markt etablieren“, wie es in der Expertise heißt.

Das sei schauer & co. auch an anderen Standorten gelungen: Liegt der durchschnittliche Kostendeckungsgrad der Freizeitbäder und Thermen in Deutschland bei 74,3 Prozent, so wiesen alle vier Anlagen der schauer & co. GmbH  einen Kostendeckungsgrad von durchweg über 100 Prozent auf, so PROFUND in der Analyse. Teilweise werden die 100 Prozent sogar deutlich überschritten. PRO-FUND weiter: „Die von der schauer & co. GmbH geführten Anlagen weisen alle eine hohe bis sehr hohe Attraktivität auf und benötigen für den Betrieb allesamt keine Betriebskostenzuschüsse.“ Das soll auch für Werder (Havel) vereinbart werden.

PROFUND hatte einige der Ergebnisse aus der Untersuchung bereits am 7. Juni bei einer Informationsveranstaltung zum Bestbieter auf der Bismarckhöhe interessierten Bürgern vorgestellt.

Werder (Havel), 2. Juli 2018

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Klarstellung zum  Blickpunkt vom 23. Juni 2018

In Ausgabe Nr. 25/2018 hat der Blickpunkt zu den Pläne des Landkreises Potsdam-Mittelmark zur Unterbringung von Geflüchteten in Werder und Michendorf berichtet. Im Blickpunkt hieß es: „Werder hat es bisher immer vermeiden können, Flüchtlinge aufzunehmen.“ Dazu stellt die Stadt Werder klar: Die Aufnahme und vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe des Landkreises Potsdam-Mittelmark und entzieht sich der Einflussnahme der Stadt Werder. Im Blickpunkt hieß es weiter: „Selbst als Ende 2015 angekündigt wurde, dass die Eisenhütter Erstaufnahmeeinrichtung in Ferch eine Außenstelle plant, waren in Werder die Sorgen und Widerstände weitaus größer als in Schwielowsee“. Soweit hier der Eindruck entsteht, dass Schwielowsee und nicht Werder (Havel) die von der Erstaufnahmeeinrichtung betroffene Kommune war, stellt die Stadt Werder klar: Die Erstaufnahmeeinrichtung befand sich zwar in der Gemarkung des Schwielowsee-Ortsteils Ferch, aber unmittelbar an die bebaute Ortslage des Werder-Ortsteils Glindow angrenzend. Die Fercher Ortslage ist vom betreffenden Standort etwa drei Kilometer weit entfernt.

Werder (Havel), 2. Juli 2018

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Wasserschutzpolizei kontrolliert Jetski-Raser in Region Werder

DIE POLIZEIDIREKTION WEST TEILT MIT


„Auch dieses Jahr haben wir uns entschlossen, auf den Wasserstraßen der Polizeidirektion West all diejenigen zu kontrollieren, die in dem Irrglauben unterwegs sind, dass auf dem Wasser keine Regeln und Vorschriften gelten, sondern der Spaß im Vordergrund und die Sicherheit anderer Menschen im Hintergrund stehen", so Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West. Schwerpunktmäßig stünden bei diesen Kontrollen Wassermotorräder im Fokus. Um die Chaoten und potentiellen Raser besser lokalisieren und später antreffen zu können, waren Polizisten am Freitag und Samstag zu Wasser, auf dem Land und in der Luft unterwegs.

Ein Jetski verleitet aufgrund der Motorisierung und Wendigkeit zum schnellen und risikoreichen Fahren. Doch das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und die Missachtung der geltenden Vorschriften auf Binnengewässern Brandenburgs ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit Bußgeldern von 150 und 250 Euro geahndet werden. Da in der Vergangenheit festgestellt werden musste, dass Jetski auch immer mehr auf Binnengewässern benutzt werden und die Polizeidirektion West tatsächlich ca. 300 Kilometer schiffbare Wasserstraße zu kontrollieren hat, sind die Wassermotorräder ein Themengebiet, welches die Direktion zunehmend beschäftigt.

Zur Einhaltung der geltenden Vorschriften führte die Wasserschutzpolizei am Freitag und Samstag spezielle Kontrollen im Bereich Werder (Havel) durch. Da die Sonne strahlte und die Temperaturen die Menschen ans Wasser zogen, herrschte reger Sportbootverkehr. Mit mehreren, teils auch zivilen WSP-Booten, der schwimmenden Leitzentrale WSP 1 sowie zeitweise auch mit einem Polizeihubschrauber und Kollegen an Land auf Motorrädern, kontrollierten die Polizisten insgesamt 48 Wasserfahrzeuge, wovon 12 der Kontrollen Jetski galten.


Foto: PD West

Beim Flug über die Havel konnte der Polizeihubschrauber einen Jetski feststellen, der 3- bis 4-mal so schnell fuhr wie erlaubt. Zu allem Überfluss hatte er auch seinen Sohn mit auf dem Wassermotorrad. Durch die gelungene Vernetzung der Kollegen in der Luft mit denen auf dem Wasser, konnte der Mann wenig später durch die Kräfte auf dem Wasser angetroffen werden. Der Mann muss mit einer Entziehung seiner Fahrerlaubnis rechnen.

22 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden geahndet, wobei 13 Verstöße im Bußgeldbereich lagen und 12 hiervon wiederum Verstöße gegen die Wassermotorräderverordnung darstellten. Am Samstag wurde außerdem ein Mann angetroffen, der sein Boot mit 1,43 Promille führte. Er wurde zur Blutprobe an die Kollegen auf dem Land übergeben. In insgesamt drei Fällen wurde eine Mitteilung zum Ruhen bzw. des Entzuges des Sportbootführerscheines gefertigt.

Die Wasserschutzpolizei beabsichtigte mit der Kontrolloffensive, das höhere Gefahren- und Belästigungspotenzial der Wassermotorräder aufzuzeigen und bei den Nutzern ein selbstkritisches Verständnis für Ihren fahrbaren Wasseruntersatz  zu erreichen. Denn Jetski können nicht nur sehr laut sein, sondern für Menschen, insbesondere für Schwimmer, Badende, Erholungssuchende aber auch für Flora und Fauna nicht unerhebliche Gefahren sowie Belästigungen erzeugen.

Deshalb hat der Gesetzgeber für das Nutzen eines Jetskis auf Binnenschifffahrtsstraße gewisse Regeln aufgestellt und Grenzen aufgezeigt, die in der Wassermotorräder-Verordnung festgelegt worden sind. Da sich manche Fahrer der Wassermotorräder vor dem Fahren auf Binnengewässern nicht mit den geltenden Regeln vertraut machen, sollten die zurückliegenden Kontrollen auch einen aufklärenden Charakter haben. So hielten die Kollegen auch Fahrer von Wassermotorrädern  an, die sich korrekt verhielten, es wurden hier zum Beispiel Hinweise auf Änderungen in den geltenden Vorschriften gegeben und Fragen beantwortet.

Zur Erklärung: Schnelle Wasserfahrzeuge dürfen nur auf besonders gekennzeichneten und dafür freigegebenen Wasserflächen gefahren werden. Im Land Brandenburg sind bisher keine Wasserflächen (Binnenschifffahrtsstraßen) zum Fahren mit Wassermotorrädern freigegeben. Insofern können die Wassermotorräder nicht wie normale Sportboote betrieben werden, sondern dürfen erst in unmittelbarer Nähe einer freigegebenen Binnenwasserstraße überhaupt ins Wasser gesetzt werden.

Das schnelle Fahren auf Wasserskistrecken ist – ohne einen Wasserskiläufer zu ziehen - ebenfalls nicht zulässig. Weiterhin sind grundsätzlich die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten und lediglich ein Geradauskurs zu fahren. Mehrmalige Hin- und Herfahrten in kurzer Zeit sind ebenfalls nicht zulässig. Bei jeglichen Fahrten darf kein anderer gefährdet, behindert oder über Gebühr belästigt werden.

Werder (Havel), 1. Juli 2018

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Öffentliche Sitzung des Badausschusses in Werder (Havel) am Montag

Am 7. Juni ist der Bestbieter für Fertigstellung und Betrieb der Therme in Werder (Havel), die schauer & co. GmbH, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Am Montag, dem 2. Juli, wird Geschäftsführer Andreas Schauer im Badausschuss der Stadtverordnetenversammlung erwartet. Sitzungsthema ist die Billigung der Zuschlagserteilung an sein Bäderunternehmen aus Überlingen (Baden-Württemberg). Der Ausschuss tagt erstmals seit dem Start des EU-weiten Vergabeverfahrens in öffentlicher Sitzung. Sie beginnt um 18 Uhr im Schützenhaus, Uferstraße 10. Der öffentliche Sitzungsteil beginnt und endet mit einer Einwohnerfragestunde. Das Thema steht dann am Mittwoch, 4. Juli, auf der Tagesordnung einer außerplanmäßigen Stadtverordnetenversammlung.

Werder (Havel), 29. Juni 2018

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Doppelhaushalt mit Badprojekt von Kommunalaufsicht genehmigt

Die Kommunalaufsicht des Landkreises hat den Doppelhaushalt der Stadt Werder (Havel) für die Jahre 2018/2019 genehmigt. Darüber informierte Bürgermeisterin Manuela Saß die Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung. Vor der Genehmigung hatte die Kommunalaufsicht bei der Stadt Informationen zur Wirtschaftlichkeit des Thermenprojektes erfragt und den Vergleich zu Alternativen wie der Fertigstellung im ursprünglich geplanten Rahmen erbeten. Wie berichtet sind im Haushalt 30 Millionen Euro für die Fertigstellung und Erweiterung der Therme am Zernsee eingestellt worden.

In der Antwort an die Kommunalaufsicht legte die Bürgermeisterin erfolgreich dar, dass das Konzept des Bestbieters des Vergabeverfahrens, der schauer & co. GmbH aus Überlingen, einen wirtschaftlichen Badetrieb ermöglichen werde. Demnach soll die Therme für 28,3 Millionen Euro fertiggestellt und u.a. um einen Familienbereich, zusätzliche Saunaangebote und eine Seesauna erweitert werden. Gegenüber einer reinen Fertigstellung des Bestandsbaus bringe das wirtschaftliche Vorteile für die Stadt mit sich, so Manuela Saß.

Zwar wäre die Anfangsinvestition für die reine Fertigstellung des Bestandsbaus zunächst günstiger. Allerdings würden gerade die geplanten Erweiterungen des Bestbieter-Konzeptes absichern, dass sich die Therme erfolgreich am Markt etablieren und wirtschaftlich arbeiten kann. So sieht der Vertragsentwurf mit der schauer & co. GmbH vor, dass die Stadt keine Betriebskostenzuschüsse zahlen und Pachteinnahmen in jährlich sechsstelliger Höhe erzielen wird. Demgegenüber entstünden durch geringere Pachteinnahmen und hohe Betriebskostenzuschüsse in der Variante "reine Fertigstellung" laut einer Modellrechnung massive wirtschaftliche Nachteile für die Stadt.

"Gemessen an der Laufzeit des Pachtvertrages von 30 Jahren spart die Stadt mit dem Erweiterungkonzept mehr als 10 Millionen Euro gegenüber der Variante einer reinen Fertigstellung des Bestandsbaus", betont Bürgermeisterin Manuela Saß. "Für den Haushalt der Stadt Werder (Havel) zeigt sich, dass eine Erweiterung trotz der höheren Anfangsinvestition wirtschaftlicher ausfällt." So entstünden für jede Wahlperiode der Stadtverordnetenversammlung zusätzliche Spielräume in Millionenhöhe.

>Diese Schlussfolgerung decke sich mit den Ergebnissen einer Machbarkeitstudie und einer Markterkundung, die die Stadt vor dem Vergabeverfahren durchgeführt habe, so die Bürgermeisterin. Die Entwicklung des Staatlich anerkannten Erholungortes als beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel der Hauptstadtregion werde durch das Thermenprojekt weiter befördert. 

Werder (Havel), 1. Juli 2018

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