Archiv – Neuigkeiten 01.08. - 31.08.2018

Neues
Gastgeberverzeichnis
wird vorbereitet
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Mehr Verkehrssicherheit
zum Schulanfang
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Förderung
von Schul- und
Kitaangeboten
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Wahlleiterin
weist Vorwurf
der Stadtmitgestalter
zurück
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Verträge
für neue Therme
in Werder (Havel)
unterzeichnet
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Badausschuss billigt
Verträge für Therme
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Viele Einsätze
für Werders Feuerwehren
auch wegen
der Trockenheit
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Christian Große
zu Plänen für ein
Flüchtlingsheim
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Rathaussprechzeiten
verkürzt
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Das Chaos
am Bahnübergang
muss ein Ende haben
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Stadt ruft
Werderaner auf,
zur EM nach Berlin
zu fahren
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Nächste
Anglerprüfung
am 23. August
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Mühlenfest
in Werder
am 11. August
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Neues Gastgeberverzeichnis wird vorbereitet

Die Arbeiten zum gemeinsamen Gastgeberverzeichnis 2019 für die Region Schwielowsee und Werder (Havel) haben begonnen. Die Broschüre wird für die Vermarktung touristischen Angebote auf Tourismus-Messen und Reisemärkten eingesetzt sowie bei den zahlreichen individuellen Gästeanfragen versandt bzw. im Internet zum Download zur Verfügung gestellt. Neben Unterkünften, Campingplätzen und Gastronomie sind auch zahlreiche Freizeit- und Kulturangebote, Dienstleister und Geschäfte vertreten.

Touristische Anbieter sowie Geschäfte oder Dienstleistungsunternehmen können ihre Angebote mit textlicher Beschreibung und Preisangaben in einem Listeneintrag darstellen und/oder eine gewerbliche Anzeige buchen. Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt bei der für die Akquise zuständigen Agentur Tourismuskontor. (Frau Heydenreich, Tel. 03381-619 882, gastgeber@tourismus-kontor.de)

Das aktuelle Gastgeberverzeichnis können Sie unter Tourismus/Übernachten herunterladen. Ansichtsexemplare erhalten Sie auch in den Tourismusbüros.

Werder (Havel), 29. August 2018

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Mehr Verkehrssicherheit zum Schulanfang


Foto: Kinderwarnschilder vor der Grundschule in Glindow


Mit bunten Kinderfiguren aus Sperrholz macht die Stadt Werder vor ihren Schulen, Kitas und Horten Kraftfahrer darauf aufmerksam, dass sie auf einem Schulweg unterwegs sind. Die lustigen Kinderwarnschilder werden ab dieser Woche aufgestellt, zudem sind Polizei und Ordnungsamt zu gemeinsamen Streifen vor den Einrichtungen unterwegs.

„Wir wollen damit gerade zur Zeit des Schulanfangs die Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr erhöhen“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Kraftfahrer würden durch die Schilder um erhöhte Aufmerksamkeit und Temporeduzierung gebeten.

Bereits vor dem Schulstart hatte es an der Kita Werderaner Früchtchen ein Sicherheitstraining mit Polizei und Ordnungsamt für große Kitakinder gegeben, aktuell ist gerade an den Grundschulen die Verkehrserziehung der Abc-Schützen ein Thema.

Grundsätzlich sei zum Schulbeginn der Straßenverkehr durch Berufspendler dichter. Doch der Bringeverkehr der Eltern trage mit zum gefährlichen Durcheinander vor den Einrichtungen bei, so die Bürgermeisterin. „Eltern sollten es deshalb vermeiden, ihre Kinder mit dem Auto bis unmittelbar vor das Schuleingangstor zu fahren.

Laut Landesverkehrswacht Brandenburg verunglücken Kinder zwischen sechs bis zehn Jahren zu 36 Prozent als Fußgänger und zu 34 Prozent als Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Die Gruppe der als Mitfahrer im Pkw verunglückten Kinder ist am größten und beträgt 45 Prozent, und zwar vor allem auf dem Schulweg.

„Das bedeutet, dass Kinder am sichersten unterwegs sind, wenn sie mit dem Schulbus, dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule gehen“, so Manuela Saß. Dies sollte gerade zum Schulanfang durch eine Verkehrserziehung der Eltern mitbegleitet werden.

Werder (Havel), 23. August 2018

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Förderung von Schul- und Kitaangeboten

Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Zu Beginn des neuen Schuljahres möchte der Landkreis Potsdam-Mittelmark erneut auf das  Bildungs- und Teilhabepaket aufmerksam  machen. Es soll dazu beitragen, dass  auch Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen Angebote und Aktivitäten in Kitas und Schulen sowie in der Freizeit nutzen können.

Das Bildungs- und Teilhabepaket umfasst  Zuschüsse zum Mittagessen in Kita und Schule  sowie die Übernahme von Kosten für ein oder mehrtägige Kita- und Schulausflüge. Wenn Schülerinnen und Schüler zum Erreichen ihres Lernziels eine Förderung außerhalb der Schule benötigen, können sie durch Nachhilfeunterricht unterstützt werden. Auch Beiträge für den Sportverein, die Musikschule oder für andere angeleitete kulturelle Aktivitäten zählen dazu.

Für das laufende Schuljahr werden insgesamt 100 Euro für den Schulbedarf gewährt, 70 Euro im ersten Schulhalbjahr und 30 Euro im zweiten Schulhalbjahr.

Anspruch auf das Bildungs- und Teilhabepaket haben Empfänger von Leistungen nach  dem

Wohngeldgesetz
Sozialgesetzbuch II und XII
Asylbewerberleistungsgesetz
sowie Empfänger eines Kinderzuschlags nach dem Bundeskindergeldgesetz


Nähere Informationen und Antragsformulare erhalten Sie u.a. auf der Homepage des Landkreises Potsdam-Mittelmark (www.potsdam-mittelmark.de) in der Rubrik Bürgerservice unter dem Stichwort Bildungspaket.
Telefonisch ist der zuständige Fachdienst über 033841/ 91368 zu erreichen.

Werder (Havel), 22. August 2018

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Wahlleiterin weist Vorwurf der Stadtmitgestalter zurück

Die Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel), Annika Lack, stellt zu den vom Initiativsprecher Elmar Schlenke wiederholt erhobenen Vorwürfen des angeblich unsensiblen Umgangs mit den Unterschriftenlisten des Bürgerbegehrens der „Stadtmitgestalter“ zur Therme Folgendes klar:

„Die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz wurden und werden zu jedem Zeitpunkt eingehalten. Dem Zugriff unbefugter Dritter auf die Unterschriftenlisten wird durch zahlreiche Maßnahmen vorgebeugt und die Einsichtnahme der Stadtverordneten in diese Listen erfolgt ausschließlich in Vorbereitung auf den zu fassenden Beschluss am 23.08.2018. Die Listen werden in einem gesondert verschlossenen Raum und dort in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt. Der Zugriff ist nur einem Personenkreis von vier ausgewählten Mitarbeitern der Verwaltung möglich. Informationen zu den Unterschriftenlisten werden nicht herausgegeben.

Einzig die zur Kontrolle bestimmten und zur Verschwiegenheit verpflichteten Stadtverordneten haben die Möglichkeit, unter Aufsicht in die Listen Einsicht zu nehmen. Dies erfolgt im Rahmen ihrer Mandatsausübung. Denn am 23.08.2019 sollen sie einen Beschluss dazu fassen, ob die notwendige Anzahl an Unterschriften vorliegt.
Zwar ist bereits eine Vorprüfung durch die stellvertretende Wahlleiterin, Frau Carola Bischof erfolgt. Aber an dieses Ergebnis sind die Stadtverordneten gem. § 15 Abs. 2 Satz 2 der Brandenburgischen Kommunalverfassung in Verbindung mit § 81 Abs. 6  Satz 2, Halbs. 2 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz nicht gebunden.

Zudem muss sich jeder Unterzeichner einer Unterschriftenliste darüber im Klaren sein, dass das Abstimmungsgeheimnis im Umfang der zulässigen Einsichtnahme gerade nicht geschützt ist. Es ist daher hinzunehmen, dass die Unterschriftsleistung von einem nachfolgenden Unterzeichner, vom Wahlleiter und dessen beauftragten Mitarbeitern sowie den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihrer Entscheidung über die Zulässigkeit oder später im Abstimmungsverfahren zur Kenntnis genommen und überprüft werden darf.

Jeglicher Vorwurf des nicht ordnungsgemäßen Umganges mit diesen Unterschriftenlisten wird daher zurückgewiesen.“

Werder (Havel), 21. August 2018

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Verträge für neue Therme in Werder (Havel) unterzeichnet


Bürgermeisterin Manuela Saß, 1. Beigeordneter Christian Große, Geschäftsführer Andreas Schauer

Die Partnerschaft für den Fertigbau und Betrieb der neuen Therme in Werder (Havel) ist am heutigen Dienstag, den 21. August, besiegelt worden. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß, der 1. Beigeordnete Christian Große und schauer & co-Geschäftsführer Andreas Schauer haben den Planungs- und Bauvertrag sowie den Betriebs- und Instandhaltungsvertrag für Werders Bad am Zernsee unterschrieben. „Damit kann dieses für die Werderaner und ihre Gäste wichtige  Projekt fortgesetzt werden“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.

Sie begrüßte, dass der Badausschuss am Montagabend die finalen Verträge mit einer Mehrheit von sechs zu eins Stimmen abschließend gebilligt hat. Unter diesem Vorbehalt hatten die Stadtverordneten die Bürgermeisterin bereits am 4. Juli ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. „Von uns wird jetzt verlangt, Beschlüsse der Stadtverordneten im Interesse aller Werderaner umzusetzen“, so Manuela Saß. Das neue Bad werde der Daseinsfürsorge und der Förderung des Tourismus im Staatlich anerkannten Erholungsort dienen. „Jetzt beginnt die Arbeit.“

„In der Vorbereitung durch die Stadt Werder (Havel) fühle ich mich für dieses Projekt so gut wie selten aufgestellt“, sagte Andreas Schauer. Alle Vorbereitungen seien getroffen, dass der im ersten Haveltherme-Magazin veröffentlichte Zeitplan eingehalten werden kann. Demnach soll noch in diesem Jahr ein Bauantrag gestellt werden. Ein Baubeginn sei im Sommer 2019, die Eröffnung im Frühjahr 2021 geplant.

Nach der Unterzeichnung der Verträge könne sein Planungsteam jetzt mit der Ausfertigung der Bauantragsunterlagen loslegen, sagte Andreas Schauer. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der Stadt. „Der Standort direkt am Großen Zernsee ist einmalig und wird wahrscheinlich der schönste Bauplatz für eine Therme in Deutschland sein“, so der neue Projektpartner. „Ich bin sicher, dass die Havel-Therme mit ihrer Ausrichtung und ihrem Standort viele Gäste anlocken wird.“

Werder (Havel), 21. August 2018

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Badausschuss billigt Verträge für Therme

Der Badausschuss der Stadtverordnetenversammlung von Werder (Havel) hat die finale Fassung der Verträge für den Fertigbau und den Betrieb der neuen Therme gebilligt. Die Stadtverordneten hatten die Bürgermeisterin bereits am 4. Juli beauftragt und ermächtigt, der schauer & co. GmbH als Bestbieter des Vergabeverfahrens den Zuschlag zu erteilen und die Verträge zu schließen. Letzte Vertragsanpassungen sollten dem Badausschuss zur Billigung vorgelegt werden, was am Montagabend geschehen ist.

Sie sei zuversichtlich, dass die Therme am Zernseeufer mit dem neuen Partner zum Erfolg geführt werden kann, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. „Nach vielen Gesprächen mit Bürgern gehe ich davon aus, dass damit nicht nur Mehrheitspositionen der Stadtverordneten, sondern aller Werderaner umgesetzt werden.

Zugleich begrüßte die Bürgermeisterin, dass das Verwaltungsgericht Potsdam die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens mit dem Beschluss vom heutigen Montag zügig geklärt hat, nachdem die Vergabekammer des Landes Brandenburgs bereits  die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens bestätigt hatte. Manuela Saß: „Einer Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Partner für unsere Therme steht nunmehr nichts mehr im Wege.

Werder (Havel), 20. August 2018

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Viele Einsätze für Werders Feuerwehren - auch wegen der Trockenheit

Werders Feuerwehren sind im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 191-mal ausgerückt. 76-mal kam es zu Brandeinsätzen, häufig waren Feuer aufgrund der langanhaltenden Trockenheit entflammt, informierte der stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig. Bis einschließlich Juli gab es fast 240 Einsätze. Eine der schwierigsten Einsatzlagen war der Großbrand bei Fichtenwalde am letzten Juli-Wochenende.

Die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Werder (Havel) waren die ersten am Einsatzort. „Das lag daran, dass die Alarmierung zunächst unter dem Stichwort ,Autobahn‘ für unseren A9-Abschnitt erfolgte“, so Stephan Kranig. Wenige Minuten später seien die Kameraden aus Fichtenwalde eingetroffen, innerhalb kurzer Zeit auch die Brandschutzeinheit des Landkreises und weitere Wehren.

An der Bekämpfung des Großbrandes waren 35 Feuerwehrleute aus Werder und den Ortsteilen an drei Einsatztagen beteiligt. „Das war schon eine besondere Lage“, so Stephan Kranig. Zwar habe es in den 2000er-Jahren schon einmal einen großen Waldbrand am Dreieck Potsdam gegeben. „Die Ausdehnung auf 50 Hektar, die Bedrohung einer Ortslage und die Munitionsbelastung ergaben aber diesmal eine Gefahrensituation, die wir so zum Glück nicht oft erleben.“

Werders Feuerwehren könnten sich in solchen Lagen auf gut ausgebildeten Mannschaften verlassen, sagte der stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk. Zurzeit absolvierten 13 neue Kameradinnen und Kameraden ihre Truppmannausbildung 1. Der Feuerwehrnachwuchs ist willkommen. „In den kommenden Jahren wird uns eine ganze Anzahl von Kameraden altersbedingt verlassen“, so Sebastian Schenk.

Die Mitgliedergewinnung sei kein Selbstläufer mehr, die Feuerwehrführung müsste die Leute aktiv ansprechen, um das Interesse zu wecken, so Sebastian Schenk, der als Ortswehrführer der Plessower Wehr auf diesem Weg selbst acht neue Leute geworben hat. Eine wichtige Quelle des Nachwuchses seien auch die Jugendfeuerwehren, ergänzt Stephan Kranig. Nicht zuletzt seien es Unternehmer und Selbstständige, die die Einsätze der Ehrenamtlichen durch Freistellungen ermöglichten.

Werders 1. Beigeordneter Christian Große bedankte sich für die hohe Einsatzbereitschaft der mehr als 150 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Werder (Havel). Aufgabe der Stadt sei es, die Ausstattung der Feuerwehren auf einem hohen Niveau zu halten. So würden allein in die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge bis zum Jahr 2020 mehr als 2 Millionen Euro investiert.

Werder (Havel), 10. August 2018

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Christian Große zu Plänen für ein Flüchtlingsheim

Zu den aktuellen Plänen des Landkreises Potsdam-Mittelmark für eine Gemeinschaftsunterkunft in Werder (Havel) äußert sich der 1. Beigeordnete der Stadt Werder (Havel) wie folgt:
 
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Werder (Havel),

viele von Ihnen werden es der Presse entnommen haben. Der Landkreis plant die Eröffnung einer Flüchtlingsunterkunft in Werder (Havel). Als Einzugsdatum ist der Stadt vor einigen Tagen schriftlich der Monat Oktober angekündigt worden. Viele andere wichtige Informationen werden uns aber seit Monaten vorenthalten.

Die Stadt Werder (Havel) wird eine Eröffnung eines Flüchtlingsheims im Oktober deshalb nicht unterstützen. Auch an einer vom Landkreis auf den 11. September terminierten Einwohnerversammlung werden wir uns organisatorisch nicht beteiligen. Eine solche Veranstaltung wäre ebenso verantwortungslos wie eine Eröffnung des Heimes in dieser Frist.

Die Zuwanderungsstrategie des Landkreises hat das Ziel, eine umsichtige und vorausschauende Migrations- und Integrationspolitik sowie eine Willkommens- und Anerkennungskultur zu ermöglichen. Wie der Landkreis als Verantwortlicher der Flüchtlingsunterbringung derzeit bei diesem Thema agiert, ist weder vorausschauend noch umsichtig. Die Stadt Werder (Havel) hatte bislang keine Möglichkeit, sich auf die Gemeinschaftsunterkunft vorzubereiten.

Im April 2018 hat die Stadtverwaltung erstmals in einem Flurgespräch von den Plänen erfahren. Im selben Monat hat Bürgermeisterin Manuela Saß den Landrat schriftlich um nähere Informationen gebeten, vor allem zur Frage des Heimkonzepts und dazu, wer und wie viele Menschen untergebracht werden sollen. Solche Fragen sind der Stadt auch in einer ersten schriftlichen Information des Landkreises am 2. August noch nicht beantwortet worden.

Vielmehr haben wir wie Sie der Presse entnommen, dass bis zu 240 Flüchtlinge in Werder (Havel) aufgenommen werden sollen, eine Sicherheitskonferenz und ein durchgängiger Wachschutz geplant sind. Auch vom Plan, vorrangig Familien unterzubringen, wissen wir bislang nur aus der Presse. Bevor wir solche und weitere Informationen mit angemessener Vorbereitungsfrist nicht sicher aus erster Hand erhalten, kann es keine Unterstützung für eine neue Flüchtlingsunterkunft in Werder (Havel) geben.

In einer hektischen Situation wie im Herbst 2015 waren Kommunikationsausfälle  nachvollziehbar gewesen. Als die Entscheidung für eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Werder (Havel) fiel, standen aber Plätze in Flüchtlingsunterkünften des Landkreises frei, es wurden Heime aufgegeben. Wenn in Werder dennoch eine große Flüchtlingsunterkunft entstehen soll, kann das gemäß der Zuwanderungsstrategie des Landkreises ordentlich mit uns vorbereitet werden.

Dabei geht es um Sicherheits- und Integrationsfragen, aber unter anderem auch darum, womöglich Kita- und Schulplätze bereitzustellen. In der Presse gab es Signale, dass diese Erwartung an die Stadt besteht. Es wird unmöglich sein, bis Oktober pädagogisches Personal dafür zu bekommen, geschweige denn in einer schon angespannten Situation die räumlichen Kapazitäten zu schaffen.

Werder ist tolerant und weltoffen, wir sind ein Ort der Vielfalt und bereit, hilfsbedürftige Flüchtlinge willkommen zu heißen. Dennoch hoffen wir, dass Sie unsere Entscheidung, das Eröffnungsdatum aktuell nicht zu unterstützen, anhand der ausgeführten Gründe nachvollziehen können.

Christian Große, 1. Beigeordneter

Werder (Havel), 8. August 2018

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Rathaussprechzeiten verkürzt

Aufgrund der anhaltenden Hitze werden die Sprechzeiten der Rathäuser, des Bürgerservices und des Stadtarchivs in Werder (Havel) am morgigen Dienstag, 7. August 2018, um zwei Stunden verkürzt. Die Einrichtungen werden statt um 18 Uhr bereits um 16 Uhr schließen.

Werder (Havel), 6. August 2018

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Das Chaos am Bahnübergang muss ein Ende haben

Wann kommt endlich der Tunnel an der Bahnstrecke? Es ist eine Frage, die viele Werderaner bewegt. Zum aktuellen Stand erklärt Bürgermeisterin Manuela Saß:

Foto: Stadt Werder (Havel)

Die Stadt kämpft seit über zehn Jahren um den Tunnel zum nördlichen Quartier Havelauen, dessen Einwohnerzahl sich in zehn Jahren auf 2400 Einwohner verfünffacht hat. Der Einsatz wurde in der Presse dokumentiert. Die Schranke trennt beide Stadtbereiche und führt regelmäßig zu massiven Staus. Sie sind gerade im Berufsverkehr häufig so lang, dass es nicht gelingt, zwischen zwei Schließzeiten den Bahnübergang zu passieren. Es gibt unter den politischen Kräften in Werder (Havel) Konsens, dass der Tunnel aktuell das wichtigste Verkehrsinfrastrukturprojekt der Stadt ist.

Das Problem: Die Stadt hat selbst keinen Einfluss auf den Projektstart.

Der Tunnel wird laut Eisenbahnkreuzungsgesetz von Bund, Bahn und dem Land Brandenburg als Straßenbaulastträger finanziert, das Land muss den Tunnel zunächst planen. Einen Planungsstart sagte der damalige Verkehrsminister Dellmann erstmals im Jahr 2008 zu, danach gab es mehrere weitere solcher Zusagen vom Land. Ein Planfeststellungsverfahren hat allerdings bis zum heutigen Zeitpunkt nicht begonnen.

Der Bahnübergang in Werder ist laut Landesangaben der am stärksten frequentierte Bahnübergang im Landesstraßenbereich. Die Schrankenanlage ist täglich bis zu elf Stunden geschlossen. Da sowohl auf der Bahnstrecke als auch auf der Landesstraße die Frequenz zum Berufsverkehr am höchsten ist, kommt es in diesen Zeitfenstern zu Schließzeiten von mehr als 30 Minuten pro Stunde, auch diese Angaben stammen vom Land.

Hilfsfristen für lebensrettende Einsätze können nicht mehr eingehalten werden, Verabredungen verschieben und Geschäftstermine verzögern sich, weil die Schranken einen Gutteil des Tages geschlossen sind. So entsteht seit Jahren ein erheblicher volkswirtschaftlicher und womöglich gesundheitlicher Schaden. Der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes prüft derzeit sogar eine zweite Rettungswache auf der anderen Bahnseite.

Die Sicherheit und die Abwicklung des Verkehrs sind längst nicht mehr gewährleistet.

Das Land Brandenburg hat die Notwendigkeit des Tunnels wiederholt bestätigt, zu Ergebnissen hat das bislang nicht geführt. Bereits im Jahr 2009 wurden mit der Vorstellung von Bauvarianten begonnen, seinerzeit ging das Land von einem Baustart 2012 aus. Es wurde sich wegen der städtebaulichen Verträglichkeit für eine Tunnelvariante entschieden. Danach gab es wiederholt Angaben des Landes zum Planungsstart, die dann nicht eingehalten wurden, das Jahr 2015 als Beginn des Planfeststellung wurde wiederholt genannt.

Im Juni 2017 – bei einer Veranstaltung mit Landesvertretern auf Einladung der Stadtverordneten - hat das brandenburgische Verkehrsministerium einen Start des Planfeststellungsverfahrens für Ende 2018 angekündigt. Wegen des Bebauungsdrucks und der zu erwartenden Widerstände habe man sich im Januar 2016 von der Idee verabschiedet, die Unterführung in einer Kurve durch die Hausgärten auf die Elsastraße und von dort auf den neuen Kreisel zu führen. Die Unterführung soll nun in der bestehenden Straßenachse der L90 entstehen.

Die anliegenden Grundstücke sollen durch Einbahnstraßen seitlich vom Tunnel erschlossen werden. Durch die neue Troglage der L90 werde es für die Anlieger erheblich leiser werden. Platz für Rad- und Gehwege in der Unterführung werde es wegen der engen Grundstückssituation nicht geben. Vielmehr sollen Fußgänger und Radfahrer entlang der Eisenbahnstraße zum Bahnhof geführt werden, wo neben dem vorhanden ein neuer und breiterer Tunnel mit Rampen entstehen soll, der sowohl als Unterführung als auch zur Anbindung der Bahnsteige dienen wird.

Es gibt damit aus Sicht der Stadt Werder (Havel) eine gute und für alle Beteiligten tragbare Lösung für die Eisenbahnkreuzung.

Allerdings hat nun wiederum die Deutsche Bahn AG nach anfänglicher Zustimmung Diskussionsbedarf angemeldet. Gespräche mit der Bahn ziehen sich seit Monaten in die Länge. Für weitere Diskussionen bleibt angesichts der jahrelangen Verzögerungen, der Tatsachen am Bahnübergang und der Zeichen der Stadtentwicklung allerdings keine Zeit mehr.

Am Bahnübergang Werder herrscht ein entsetzliches Chaos. Eine weitere Verzögerung des Planfeststellungsverfahrens ist aus Sicht der Bürger und der Stadt nicht hinnehmbar. Der städtebauliche Spielraum wurde mehr als gründlich ausgelotet. Anpassungen der vorliegenden Planung sind möglich, wenn sie das Projekt nicht noch weiter verzögern. Wir setzen auf einen Start des Planfeststellungsverfahrens in diesem Jahr und darauf, dass sich die Einsicht in diese dringende Notwendigkeit auch beim Bahnvorstand einstellen wird.

Bund, Bahn und Land stehen in der Verantwortung, das Chaos an unserem Bahnübergang endlich zu beenden.

Manuela Saß, Bürgermeisterin
Werder (Havel), 1. August 2018

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Stadt ruft Werderaner auf, zur EM nach Berlin zu fahren


Christopher Linke auf der Mühle in Werder (Havel)
Foto: Stadt Werder (Havel)



Klaus Dieter Bartsch, Olaf Linke, Ronald Weigel, Christopher Linke, Christian Große Foto: Stadt Werder (Havel)

Einen solchen Wettbewerb wird es so schnell nicht wiedergeben. Eine Leichtathletik-Europameisterschaft in Deutschland, ja sogar vor der Haustür in Berlin, sagt SC-Potsdam-Trainer Ronald Weigel. „Das ist was besonders.“ Und für die Werderaner nur ein Katzensprung. In einer halben Stunde können sie mit der Bahn am Bahnhof Zoo und damit so gut wie am Breitscheidplatz sein, wo ihr Werderaner Geher Christopher Linke am 11. August gegen die europäischen Elite antreten wird.

Im Training funktioniere alles sehr gut, sein Schützling sei in Form, sagt Ronald Weigel. Keine Verletzungen, er sei auch schneller geworden. Am 11. August nun komme es auf Kleinigkeiten an: auf die Form, die Einstellung, das Glück und auf die Stimmung. Und da kommen die Werderaner ins Spiel. „Ich hoffe, dass möglichst viele Werderaner am 11. August an der Strecke stehen und unseren Top-Athleten unterstützen werden“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Vielleicht wird das ja ein historischer Moment für unsere Stadt.“

Schon jetzt steht fest, dass sich einige Dutzend Werderaner im Bereich des Start- und Zielpunktes am Breitscheidplatz bemerkbar machen werden. Der Vater von Christopher Linke, Olaf Linke, hat einen Bus mit 50 Plätzen gechartert, er wird gefüllt sein mit Freunden und Verwandten des Sportlers, darunter vom Werderaner Handballclub HV Grün-Weiß. Auch die Trommler der Handballer werden nach Berlin fahren. Einige Fans werden auch mit dem Regionalexpress anreisen. „Werderaner, die uns suchen, brauchen einfach nur den Trommeln hinterher“, so Olaf Linke.

Christopher Linke zeigte sich gestern beim Abschied im Werderaner Rathaus gelassen und ganz auf die EM fokussiert. Sein 20-Kilometer-Training hatte er am Vormittag absolviert. Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf das Zusammenspiel mit dem Trainer beim Erfrischen mit der Wasserflasche gelegt. Gut gemeinte Ratschläge aus dem Radio, sich bei diesem Wetter besser nicht draußen zu bewegen, haben für Spitzensportler wie ihn keine Gültigkeit. Im Gegenteil, er hoffe auf Wärme am 11. August - sein Wettkampfwetter.

Christopher Linke freut sich auf jeden Werderaner am Streckenrand zwischen Gedächtniskirche und Bikini Berlin. Die Reise nach Rio sei vor zwei Jahren selbst für seine Eltern zu teuer gewesen, bei der WM in London war derweil schon ein ansehnliches Grüppchen Lokalpatrioten mitgereist. „Diesmal können alle dabei sein, die mich beim Wettkampf sehen wollen“, sagt er. Danach soll, egal wie es ausgeht, mit den Fans gefeiert werden. Das Teamhotel ist zwar für Gäste gesperrt, „da darf nicht mal meine Freundin rein“, sagt Christopher Linke. Papa Olaf Linke hat aber eine Gaststätte in der Nähe gebucht.

Der Wirt habe eine Saalrunde versprochen, wenn eine Medaille für den Werderaner rausspringt. Stadtsportbundchef Klaus-Dieter Bartsch hofft fest darauf. „Die Ausgangsbedingungen sind gut“, sagt er. Beim Geher-Meeting im tschechischen Podebrady holte Christopher Linke im April Gold in der 20-Kilometer-Distanz, ein paar Tage später in Naumburg seinen dritten deutschen Meistertitel in Folge. Als Erstplatzierter beendete der Olympiafünfte unlängst auch die 20 Kilometer beim Geher-Festival im litauischen Alytus, zählt Klaus-Dieter Bartsch auf.   

„Bartschi“ beobachtet den Olympiakader schon seit Jahren. Seine ersten sportlichen Erfolge hatte Christopher Linke beim Baumblütenlauf im Stadtwald in Werder (Havel), den der Stadtsportbund organisiert und an dem der 29-Jährige gelegentlich immer noch teilnimmt. Die Wettkampf in Berlin lässt sich „Bartschi“ natürlich nicht entgehen und bittet alle Werderaner Sportfans, sich die Zeit einzuprägen: „Am 11. August um 10.55 Uhr sehen wir uns am Breitscheidplatz in Berlin!“

Werder (Havel), 31. Juli 2018

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Nächste Anglerprüfung am 23. August

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Wer im Land Brandenburg die Raubfischangel auswerfen möchte, benötigt den unbefristeten Fischereischein. Voraussetzung für diesen Fischereischein ist das Bestehen einer Anglerprüfung. Die untere Fischereibehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark führt am Donnerstag, dem 23. August, um 17 Uhr in der Kreisverwaltung, Potsdamer Straße 18 in 14776 Brandenburg an der Havel eine Anglerprüfung durch. Im Anschluss kann der Fischereischein gleich in Empfang genommen werden.

Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und an dieser Anglerprüfung teilnehmen möchte, meldet sich in der unteren Fischereibehörde bis zum 13.08.2018 schriftlich an. Das Antragsformular sowie die Links zum Fragenpool und zum Onlinetest sind im Internet unter www.potsdam-mittelmark.de (Bürgerservice > Dienstleistungen A -Z > Anglerprüfung-Zulassung/Prüfungsteilnahme) eingestellt. Die Prüfungsgebühr beträgt 25 Euro.

Weitere Fragen zur Anglerprüfung werden gern unter der Telefon-Nr. (03381) 533-149 beantwortet.

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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Mühlenfest in Werder am 11. August



Es ist das kleine feine Fest der Inselstadt: Am 11. August wird das 26. Mühlenfest in Werder (Havel) stattfinden. Es beginnt um 13 Uhr an der historischen Bockwindmühle, die zur Besichtigung geöffnet ist. Die Gäste erwartet ein vielseitiges Famlimienprogramm mit Hüpfburg. Ab 14 Uhr sorgt die Potsdamer Dixielandband „Alte Wache“ für Stimmung. Ab 18 Uhr bittet die Liveband „Inspired“ zum Tanz. Musikalisch abgerundet wird die Veranstaltung durch DJ Marco von MW Events.

Das Mühlenfest wird durch den Werderaner Stadtsportbund mit seinen Vereinen unterstützt.  Für die Versorgung der Gäste sorgen das Colonialcafé und die Fleischerei Bothe.

Werder (Havel), 26. Juli 2018

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