Archiv – Neuigkeiten 01.09. - 30.09.2018

Ausstellung „Mahlzeit“
im Kunst-Geschoss
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Richtfest
für neues
Besucherzentrum
mit Bürgerservice
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Entsorgung
des Laubs
der Straßenbäume
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Parkhaus wegen
Reinigungsarbeiten
gesperrt
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Information
zum neuen
Übergangswohnheim
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Fast 100 Bürger
beim Stadtgespräch
zur Stadtentwicklung
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Beschlüsse der
Stadtverordneten
vom Donnerstagabend
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Werders
Stadtverordnete
tagen am
20. September
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Weltkindertagsfeier
am 23.9.
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Stadtgespräch
zur Stadtentwicklung
am 25.9.
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Ampelregelungen
an Baustellen
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Erfolgreicher
Wirtschaftstag
zum Thema
Ausbildungschancen
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Tunnel sollte
Chefsache der
Ministerin werden
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Warnung vor
Astabbrüchen
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Umstellung
des IT-Systems
im Landratsamt
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Schließtage der
Stadtbibliothek
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Gedenken
an verstorbene
Feuerwehrkameraden
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Bürgerdialog
mit Pfarrer und Bürgermeisterin
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Regenbogenflagge
vor dem Rathaus
gehisst
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Aktionswoche
für ein weltoffenes
Werder
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Herbstruderregatta
in Werder (Havel)
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Verkehrsbehinderung
in der Potsdamer
Straße
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Wirtschaftstag
zum Thema
Ausbildungschancen
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Zuschuss für
Abiturienten
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12. Parkfest
in Petzow
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Werderaner
Gespräche
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Ausstellung „Mahlzeit“ im Kunst-Geschoss



„Mahlzeit“ – so ungewöhnlich der Titel für die neue Ausstellung in der Stadtgalerie „Kunst-Geschoss“ in Werder (Havel), so ungewöhnlich ist auch das Sujet der Fotografen Ingo Kuzia und Walter Schönenbröcher. Beide Fotografen bearbeiten selbstgestellte Themen, die sie nach ihrem fotokünstlerischen Empfinden umsetzen. Mit der Bearbeitung eines Themas gehen sie über die generelle und gebräuchliche fotografische Ablichtung hinaus und bekräftigen damit die Fotografie als Bestandteil der Bildenden Kunst.

Seit dem Mittelalter gilt die Tischgemeinschaft zu bestimmten Tageszeiten als zentraler Punkt der Sozialisation, welche über die simple Nahrungsaufnahme hinausgeht. Sich in einer Gemeinschaft treffen, sich auf diese und die Konversation am Tisch vorbereiten, die investierte Zeit für die Zubereitung der Speisen sind Hingabe an diese Personen und Bestandteile des Mahls.

Was bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts Gültigkeit hatte, scheint für die modernen Nomaden des 21. Jahrhunderts aufgehoben. Mehr und mehr lösen sich die klassischen Zeiten und Reihenfolgen auf. Frühstück, Mittag, Abendbrot als historische Abfolge in unserem Sprachraum werden mehr und mehr den Situationen des Alltages angepasst. Schnelle und ständige Nahrungsaufnahme haben sich mit „fast“ und „to go“ als Normalität etabliert. Mit der Möglichkeit, Fertiggerichte aufzuwärmen oder liefern zu lassen, gehen auch die vorher genannten sozialen Komponenten der Mahlzeit teilweise verloren.

Ab 2013 fotografiert Walter Schönenbröcher nach einem Arbeitsessen den Tisch in einem Restaurant. Nach seinen Worten ist es oftmals schwer, das Personal daran zu hindern, dass Geschirr und andere Spuren vorzeitig zu beseitigen. Durch die weltweit entstandenen Fotos, aus immer gleicher Perspektive, gibt uns Schönenbröcher eine bildliche Soziologie der Nahrungsaufnahme in anderen und eigenen Kulturkreisen. Die Ästhetik dieser Fotografien spricht für sich und verlangt vom Betrachter Toleranz vor landestypischen Sitten und Gebräuchen.

Die tierische Nahrungsaufnahme und das soziale Fressverhalten seiner Katze war für Ingo Kuzia Stimulus zur Bildserie „Katzenfutter“. Um Anerkennung zu erlangen, legt ihm seine Katze ihre Beute vor. Mit dem geschulten Auge des Fotografen war sich Ingo Kuzia des Potentials dieser Bildserie bewusst. Mit äußerstem Detailreichtum und immer gleichem Hintergrund ist es ihm gelungen, die tierischen Beutefragmente in einer sezierenden Ästhetik wieder zu geben, die uns eher neugierig als abstoßend stimmt.

Beide Fotoserien werden in diesem Umfang und in Verbindung miteinander zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. In dieser Ausstellung stehen menschliches und tierisches Fress- und Essverhalten im bildlichen Vergleich. Was dem Tier als Instinkt nachgesagt wird, begegnet der Mensch mit angeblichem Bewusstsein – eine gewisse Nachdenklichkeit bei den Ausstellungsbesuchern ist erwünscht.

Ausstellung bis 11. November 2018 immer Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr im Kunst-Geschoss, Uferstraße 10, Werder (Havel).
Der Eintritt ist frei.


Werder (Havel), 28. September 2018

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Richtfest für neues Besucherzentrum mit Bürgerservice



Das Lindowsche Haus ist noch eingerüstet. Dieser Tage wird die neue Dachkonstruktion des Haupthaues montiert, ein Teil steht bereits. Bei der Remise dahinter sind die Bauleute schon weiter: Sie ist schon wieder mit alten Biberschwanzziegeln aus Ton eingedeckt. Am Freitag ist auf der Baustelle Richtfest gefeiert worden. Das denkmalgeschützte Obstbauerngehöft soll zum neuen Besucherzentrum und Bürgerservice der Stadt Werder (Havel) werden.

Die Sanierung hat zum Jahreswechsel 2017/2018 begonnen. Ziel des Bauprojektes sei es, einen zentraleren Anlaufpunkt der Stadtverwaltung für die Bürger, aber auch einen besser gelegenen und größeren Standort der Tourist Information für die Gäste der Stadt bieten zu können, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Auch mit Blick auf die Haveltherme wird sich unser Staatlich anerkannter Erholungsort im touristischen Bereich in den kommenden Jahren noch breiter aufstellen“, sagte die Bürgermeisterin.

Das Lindowsche Hauses hat drei Flügel, bestehend aus Wohnhaus, Stall und Remise. An der offenen Seite entsteht ein moderner Neubau. Die Nutzfläche wird sich dadurch von 400 auf 475 Quadratmeter erhöhen, erklärte Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Er erläuterte zum Richtfest den Gästen die Raumaufteilung.

Die Tourist Information solle im Vorderhaus, dem früheren Wohnhaus, unterkommen. Dort ist auch eine Ausstellung regionaler Produkte geplant. Für den Bürgerservice sollen künftig die Remise und der Neubau bereitstehen. Der frühere Stall, der Remise und Wohnhaus verbindet, ist zur gemeinsamen Nutzung beider Bereiche vorgesehen.

Bei der Sanierung erhalten bleiben nicht nur eine historische Räucherkammer, die Kellergewölbe, die historischen Fensterläden und Original-Fenster aus der Bauzeit. Auch das frühere Plumpsklo mit Herzausschnitt in der Tür wird wieder draußen aufgestellt. „Die künftige Gestaltung des Außenbereichs mit Obstkulturen wird zudem an die frühere Nutzung der Anlage erinnern“, so Christian Große weiter.  Der neue Standort schaffe eine Achse zwischen Altstadt, Schuffelgärten, Galgenberg und Bismarckhöhe.

Das Lindowsche Haus ist eines der ältesten Obstbauerngehöfte im Festlandbereich von Werder (Havel). Benannt ist das Haus nach dem Obstzüchter Friedrich Lindow, Eigentümer von 1902 bis 1937. Das Gehöft am Hang des Galgenbergs ist aber bereits seit 1839 vorhanden. Es gilt als Beispiel für die Obstzüchtergehöfte, wie sie für die Vorstadtbereiche von Werder im 19. und frühen 20. Jahrhundert charakteristisch waren, und steht unter Denkmalschutz.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 2,7 Millionen Euro, 80 Prozent werden von der Städtebauförderung des Landes Brandenburg gefördert. Eine Fertigstellung ist bis Mitte des kommenden Jahres geplant. Die noch ausstehenden Bauaufträge sind fast alle erteilt.

Werder (Havel), 28. September 2018

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Entsorgung des Laubs der Straßenbäume

Die Stadt Werder (Havel) wird ab Mitte Oktober das Laub ihrer Straßenbäume entsorgen lassen. Bewohner von Straßen mit alleeartigem Baumbestand sind im Rahmen der Straßenreinigungspflicht aufgefordert, das Laub zusammenzuharken. Es wird durch die Firma Ruwe im Auftrag der Stadt abgeholt.

Das geharkte Laub ist frei von Astholz und sonstigem Unrat im Baumstreifenbereich auf Haufen zu den Entsorgungsterminen zu deponieren. Die Entsorgungstermine sind voraussichtlich an folgenden Samstagen: 20. Oktober, 27. Oktober, 10. November, 24. November, 8. Dezember. Sollten die genannten Termine witterungs- oder kapazitätsbedingt nicht eingehalten werden können, so erfolgt die Laubentsorgung  an einem Werktag in der darauffolgenden Woche. Auch bei geringem Laubanfall können Entsorgungstermine geändert werden.

Folgende Straßenzüge werden abgefahren:

Potsdamer Straße (Polizei – Schule)
Eisenbahnstraße
Phöbener Straße bis Bahnübergang
Elsastraße
Am Zernsee
Plantagenplatz
Bahnhofsvorplatz
Kesselgrundstraße
Kemnitzer Straße und Kemnitzer Chaussee bis Ernst-Haeckel-Gymnasium
Carmenstraße
Unter den Linden
Uferstraße
Mühlenbergstraße und Am Mühlenberg
Lindenstraße
B1 Strengbrücke bis  Ortsausgang Glindow in Richtung Brandenburg
Puschkinstraße
Klaistower Straße, Dr.-Külz-Straße


Im Ortsteil  Bliesendorf wird in der  Bliesendorfer Dorfstraße und Anger jeweils am 10. November und 8. Dezember die Laubentsorgung durchgeführt. In den Ortsteilen Plötzin, Plessow, Kemnitz, Töplitz und Phöben werden Sammelplätze für das Laub von kommunalen Straßenbäumen eingerichtet, sie sind entsprechend gekennzeichnet.

Der Service gilt nur für das Laub von Straßenbäumen, für privaten Grünabfall sind die Grundstückseigentümer selbst zuständig. Wer sein privates Laub nicht kompostieren möchte, der kann es von der Kreisabfallenstorgung APM gegen eine Gebühr abholen lassen. Dafür werden im Wertstoffhof  der APM in den Havelauen, Hans-Grade-Straße 1, Laubsäcke verkauft. Die Abholtermine der APM für privates Laub sind dem APM-Abfallkalender zu entnehmen oder dem Internet unter http://www.apm-niemegk.de/tourenplan-2017-vorab.

Werder (Havel), 28. August 2018


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Parkhaus wegen Reinigungsarbeiten gesperrt

Für Reinigungsarbeiten muss das Parkhaus am Bahnhof Werder (Havel) von Donnerstag, 4. Oktober, 18 Uhr bis Freitag,  5. Oktober, 15 Uhr, komplett gesperrt werden. Am Donnerstag um 18 Uhr wird das Eingangstor geschlossen. Die Beschilderung ist zu beachten.

Werder (Havel), 27. September 2018

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Information zum neuen Übergangswohnheim

Das Landratsamt informiert


Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat mit der Stadt Werder (Havel) den 10. Oktober 2018 um 18 Uhr verabredet, um die interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt über die geplante Eröffnung der Gemeinschaftsunterkunft in der Schubertstraße zu informieren.

Die Veranstaltung wird im Saal auf der Bismarckhöhe stattfinden. Aufgrund der dort begrenzten Platzkapazitäten bleibt die Teilnahme ausschließlich den Werderanern vorbehalten. Neben Vertretern der Kreis- und Stadtverwaltung wird auch der für die Gemeinschaftsunterkunft beauftragte Träger der Sozialarbeit, der Internationale Bund e.V., anwesend sein.

Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2018 um 18 Uhr
Adresse: Bismarckhöhe, Hoher Weg 150, 14542 Werder (Havel)

Informationen zur Unterbringung Geflüchteter im Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie hier.

Werder (Havel), 27. September 2018

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Fast 100 Bürger beim Stadtgespräch zur Stadtentwicklung



Fast 100 Werderaner haben sich am Dienstagabend an der Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (InSek) für die Blütenstadt beteiligt. An Themeninseln konnten sie sich zu den Themen „Wohnen und Leben in Werder (Havel)“, „Tourismus, Land(wirt)schaft und Region“ sowie „Mobilität und Wirtschaft“ einbringen und Inhalte benennen, die ihnen am Herzen liegen. Zudem konnten an einer Tafel beliebte und auch unbeliebte Orte in der Stadt gekennzeichnet werden. Als „unbeliebtester Ort“ kristallisierte sich schnell der Bahnübergang und der Stadtbahnhof hinaus, während sich viele der Teilnehmer besonders gern zum Beispiel auf der Inselstadt aufhalten.

Das Stadtgespräch wurde von Mitarbeitern der complan Kommunalberatung aus Potsdam moderiert, die von der Stadt mit der Aufstellung des InSek beauftragt worden ist. Aktuell läuft die Analyse des Ist-Zustandes, aus der die zukünftigen Prioritäten und Aufgaben der Stadtentwicklung abgeleitet werden sollen. Als nächstes sind im Oktober Ortsteilspaziergänge, anschließend Expertengespräche und Fachworkshops geplant, bevor es im kommenden Jahr ein zweites Stadtgespräch zu den Inhalten des InSek geben wird.

Die ersten durch complan am Dienstagabend im Schützenhaus vorgestellten Zahlen galten der rasanten Bevölkerungsentwicklung. So hatte die Stadt (in der heutigen Ortseilstruktur) im Jahr 1990 rund 18.000 Einwohner. Im Jahr 2000 waren es 22.000 und 2017 bereits 26.000 Einwohner. Das Büro prognostiziert ein weiteres Wachstum auf 29.000 bis 30.000 Einwohner bis zum Jahr 2030. Wie dieses Wachstum weiter verträglich gestaltet werden kann, ist eine der Fragen, die mit dem InSek beantwortet werden soll.  

Eine interaktive Befragung der Teilnehmer am Dienstagabend zeigte schon mal, wie wichtig es sein wird, den heimatlichen Charme der Stadt im Blick zu behalten. Denn es ist das Heimatgefühl was die Werderaner zuvorderst mit ihrer Stadt verbinden. 53 Prozent benannten es als Priorität, während sie die Stichworte „Stadt am Wasser“ mit 28 Prozent sowie „Obst und Weinbau“ und „Blütenstadt“ mit 7 und 6 Prozent mit Werder verbinden. Als wichtigste Herausforderung wurde von den Teilnehmern  angesehen, „das Wachstum zu gestalten“ (37 Prozent) und „die Verkehrssituation zu verbessern“ (33 Prozent).

Das Stadtgespräch wurde an den drei Themeninseln fortgesetzt. An der Themeninsel „Mobilität und Wirtschaft“ wurde sich vor allem gewünscht, den Fahrradverkehr in der Stadt sicherer zu gestalten. Als Ideen zur Verkehrsentlastung wurden zum Beispiel ein Nulltarif für den ÖPNV und ein Wassertaxi genannt. An der Themeninsel „Wohnen und Leben“ wurde das Für und Wider neuer Wohnflächen abgewogen. Welche Restriktionen werden notwendig sein, um den Charakter der Stadt zu wahren?, war eine der Fragestellungen.

Am Thementisch „Tourismus, Land(wirt)schaft und Region“  ging es unter anderem um die Gestaltung des Bahnhofsbereichs und die Frage des Flächenverbrauchs in der Stadt. Obstbau und Landwirtschaft zu bewahren wurde ebenso als Wunsch geäußert wie der Ausbau touristischer Angebote. Und das Blütenfest, so hieß es, sollte gemütlicher und kleiner werden.

Öffentliches Stadtgespräch als PDF-Datei


Werder (Havel), 26. September 2018

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Beschlüsse der Stadtverordneten vom Donnerstagabend

An dieser Stelle informieren wir über einige Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung vom 20. September.

Die Stadtverordneten haben die Stadtverwaltung einstimmig beauftragt, die Hauptsatzung hinsichtlich der Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgern zu ändern. Vor dem Hintergrund des  „Ersten Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg“ zum Ausbau der Beteiligungsmöglichkeiten vom 3. Juli 2018 sollen insbesondere die Einwohnerbefragung als Möglichkeit der Einwohnerbeteiligung sowie Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in die Hauptsatzung aufgenommen werden.

Die kommunalen Grundschulen in Werder (Havel) sollen zur Anschaffung digitaler Ausstattung im Haushaltsjahr 2018/2019 zusätzlich 60.000 Euro erhalten. Zum selben Zweck sollen die weiterführenden Schulen zusätzlich 140.000 Euro erhalten. Ein entsprechender Beschlussantrag ist in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig verabschiedet worden.

Ein externes Büro soll die Umsetzung des früheren Vertrages zum Bau der Blütentherme prüfen.  Zusätzlich soll das Rechnungsprüfungsamt der Stadt prüfen, ob Zahlungen an den früheren Projektpartner vertragskonforme Zahlungsereignisse zugrunde gelegen haben. Zwei entsprechende Beschlussanträge haben die Stadtverordneten mehrheitlich angenommen.

Die Stadtverordneten unterstützen die „Brandenburger Erklärung“ zur Windenergie. Die Unterzeichner fordern unter anderem, die Regionalpläne hinsichtlich der Nutzung von Windenergie zu ändern. So sollen zu Wohnnutzungen ein Mindestabstand von 1500 Metern festgelegt und Windräder in Wäldern untersagt werden. Mehrere Bürgermeister haben die Brandenburger Erklärung bereits unterzeichnet, Bürgermeisterin Manuela Saß wird sich nun anschließen.

Zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 26. Mai 2019 wird das gesamte Stadtgebiet einen Wahlkreis bilden. Anika Lack wird als Wahlleiterin einberufen werden. Beides haben die Stadtverordneten einstimmig beschlossen.

Die Stadtverordneten haben einer Weitergabe des Entwurfs des Lärmaktionsplans (3. Stufe) zur Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit einstimmig zugestimmt. Gegenstand des Lärmaktionsplans bildet das Hauptstraßennetz. Bei der Beurteilung der Betroffenheit wurden in der Stadt mehrere Lärmschwerpunkte identifiziert und Lärmminderungsmaßnahmen vorgeschlagen. Alle Anwohner können sich im Zuge der Auslegung mit ihren Hinweisen und Anregungen in den Lärmaktionsplan einbringen.

Werder (Havel), 21. September 2018

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Werders Stadtverordnete tagen am 20. September

Werders Stadtverordnete treffen sich am Donnerstag, 20. September, um 18.30 Uhr im Saal des Schützenhauses, Uferstraße 10, zu ihrer nächsten Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Unterzeichnung der „Brandenburger Erklärung“ zum Thema Windenergie, die Wahlkreiseinteilung und Berufung der Wahlleiterin zur Kommunalwahl 2019, die Basisanalyse zur Integrierten Kita- und Schulbedarfsplanung und die Auslegung des Lärmaktionsplans, 3. Stufe. Am Ende der Sitzung gibt es eine Einwohnerfragestunde. Die vollständige Tagesordnung ist hier http://www.werder-havel.de/content/allris/allris_sitzungskalender.php zu finden.

Werder (Havel), 17. September 2018

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Weltkindertagsfeier am 23.9.

Zur Weltkindertags-Feier wird am kommenden Sonntag, 23. September, von 14 bis 17 Uhr auf den Sportplatz Werderwiesen und an die Regattastrecke in Werder (Havel) eingeladen. Das Motto: Kinder brauchen Freiräume. Vereine und Institutionen stellen sich vor und bieten Mitmachangebote. Es gibt Kinderschminken, Basteln, Spiele, Hüpfburg, Testsurfen, Kletterwand, Wiesenwerkstatt und vieles mehr. Feuerwehr und Polizei sind mit ihrer Technik dabei und erklären den kleinen Besuchern ihre Aufgaben. Es handelt sich um eine Veranstaltung der Stadt im Rahmen der Sozialraumarbeit.

Werder (Havel), 17. September 2018

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Stadtgespräch zur Stadtentwicklung am 25.9.

Havel, Obst und Wein, Altstadtflair und gemütliche Dörfer rundherum: Das alles macht Werder (Havel) zu einer liebens- und lebenswerten Stadt. Hier wird gewohnt und gearbeitet, hier werden Gäste herzlich empfangen. Angebunden an Potsdam und Berlin gehört Werder (Havel) zu den wachsenden Zentren der Metropolenregion. Damit verbunden sind Herausforderungen wie Wohnungsnachfrage, Pendlerverflechtungen und wirtschaftliche Profilierung. Soziale Einrichtungen und die Infrastrukturen müssen mit dem Wachstum mithalten. Viele wachsende Kommunen des Landes Brandenburg denken deshalb über Strategien für die weitere Stadtentwicklung nach.

Mit Unterstützung der complan Kommunalberatung GmbH erarbeitet auch die Stadt Werder (Havel) ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“. Themen, wie Wohnen, Siedlungsstruktur, Verkehr, Gewerbe, Handel und Landwirtschaft, Tourismus, Freizeit und Kultur, Bildung und Soziales, Umwelt werden hierbei gesamtstädtisch betrachtet. Am Dienstag, dem 25. September, sind interessierte Bürger, Institutionen, Vereine und sonstige Akteure dazu eingeladen, sich in die Diskussion über das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ einzubringen.

Wie wirken sich die demografischen, infrastrukturellen und digitalen Veränderungen auf die Stadt in Zukunft aus? Wo liegen Handlungsbedarfe? Wie wollen die Bürger der Stadt zukünftig in Werder (Havel) leben und arbeiten? Was sind also die Zukunftsaufgaben? Diese und weitere Fragen sollen gemeinsam an drei „Themeninseln“ und auf Basis erster Analyseergebnisse diskutiert werden. Die Themeninseln heißen „Wohnen und Leben in Werder (Havel)“, „Tourismus, Land(wirt)schaft und Region“ sowie „Mobilität und Wirtschaft“. Die Ergebnisse des Abends sollen in das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ einfließen.

Alle Werderaner und Interessierte sind eingeladen, sich an dem öffentlichen Stadtgespräch zu beteiligen und mit eigenen Ideen einzubringen. Die Veranstaltung wird am Dienstag, den 25. September von 18 Uhr bis ca. 20.15 Uhr im Schützenhaus, Uferstraße 10, stattfinden.

Werder (Havel), 17. September 2018

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Ampelregelungen an Baustellen

In der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) müssen in der kommenden Woche, 17. bis 21. September, weitere Rohrnetzspülungen durchgeführt werden. Betroffen ist der Bereich zwischen dem Scala-Kulturpalast und dem Rathaus. Tiefbauarbeiten erfolgen nächste Woche auch in der Potsdamer Straße. Auf der B1 in Höhe Glindower Gartenstraße sind in der kommenden Woche nach einem Rohrbruch ebenfalls Bauarbeiten erforderlich. Der Verkehr wird jeweils wechselseitig mittels Ampel an den drei Baustellen vorbeigeführt.

Werder (Havel), 14. September 2018

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Erfolgreicher Wirtschaftstag zum Thema Ausbildungschancen



Mehr als 300 Schüler informierten sich am 13. September beim Werderaner Wirtschafstag im Innovationcenter von Herbstreith & Fox. Der Tag stand unter dem Motto „Wirtschaft in Werder (Havel), Deine Ausbildungs-Chancen“. „Einige Schüler sehen die Schilder von Unternehmen in der Stadt, wissen aber nicht genau, welche Möglichkeiten sich dahinter verbergen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß zur Eröffnung. Deshalb sei der Wirtschaftstag unter das Motto „Ausbildungs-Chancen“ gestellt worden.  Das Glück liege manchmal direkt vor der Haustür, ergänzte die Moderatorin des Tages, Ellen Fehlow. Das treffe auch auf Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten in Werder (Havel) zu.

Als Aussteller beteiligt sind u.a. die Agentur für Arbeit, das Autohaus Schachtschneider, der Campingplatz Riegelspitze, der Fruchterlebnisgarten Christine Berger, Herbstreith & Fox, das Hotel Zum Rittmeister, die IHK Potsdam, die Karina Hauskrankenpflege, die Firma Promontan, Rainer Wohlthat Entertainment, die regiobus Potsdam Mittelmark, das Seniorenheim Casa Reha, die Stadtverwaltung Werder (Havel), die Tierarztpraxis in den Havelauen, Weinbau Dr. Lindicke und Werder Frucht.

Schüler der Carl-von Ossietzky-Schule waren die ersten, die die Beratungsmöglichkeiten an den Ständen nutzen. Andrang gab es unter anderem bei der regiobus, dem größten Nahverkehrsunternehmen in Brandenburg. Dort bestand zum  Beispiel die Möglichkeit, mit einem Fahrsimulator die Busstrecke zwischen Stahnsdorf und Potsdam abzufahren. Vor der Tür stand ein echter Havelbus, in dessen Fahrerkabine die Schüler Platz nehmen und Durchsagen machen konnten.  Auch Mädchen sind bei der regiobus als Busfahrer gefragt. Außerdem bildet das Unternehmen Kfz-Mechatroniker aus.

Elektroniker, Industriemechaniker, Chemielaborant, Chemikant, Produktionsfachkraft Chemie oder Industriekaufmann – die Liste der Berufe, die allein bei Herbstreith & Fox ausgebildet werden, ist lang. Für den Hersteller von Pektin für die Lebensmittel- und Non-Food-Industrie gibt es Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet. Doch das Unternehmen würde sich auch Bewerber aus Werder (Havel) wünschen, die sich zum Beispiel nicht erst eine Wohnung suchen müssen oder lange Fahrwege haben. Die Schüler nutzten am Stand die Möglichkeit, direkt mit Lehrlingen aus dem Unternehmen ins Gespräch kommen.

Neben der Carl-von-Ossietzky-Schule informierten sich u.a. Schüler des Oberstufenzentrums, des Ernst-Haeckel-Gymnasiums und der Förderschule am Plessower See über die Ausbildungschancen in der Region. So konnten sie auch mehr zu den Ausbildungsmöglichkeiten des Campingplatzes Riegelspitze erfahren. Seit zehn Jahren wird in dem Familienunternehmen eine Duales Studium der Freizeitwirtschaft angeboten. „Studieren wo andere Urlaub machen?“, wird auf einem Ausbildungsflyer des Campingplatzes gefragt. „Dann bist Du bei uns genau richtig.“

Werder (Havel), 13. September 2018

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Tunnel sollte Chefsache der Ministerin werden

Nach der Vorstellung des Landesnahverkehrsplans hat sich Werders Bürgermeisterin Manuela Saß in dem nachfolgenden offenen Brief an Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, gewandt. Thema ist das mit dem Landesnahverkehrsplan verbundene und drängende Projekt für einen Bahntunnel in Werder (Havel).

Sehr geehrte Frau Ministerin Schneider,

mit dem neuen Landesnahverkehrsplan sollen spürbare Verbesserungen des Schienenverkehrsangebotes für das Land Brandenburg erreicht werden. Davon soll auch die Strecke des RE1 zwischen Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel profitieren, auf der ab Dezember 2022 drei statt zwei Fahrten pro Stunde in der Hauptverkehrszeit angeboten werden sollen. Der dichtere Takt kann die Situation auf dem RE1 angesichts der aktuellen Einwohnerentwicklung und der durch den VBB erwarteten Nachfragesteigerung sicherlich nicht nachhaltig entspannen, wird sie aber auch in Werder (Havel) abfedern.

Dafür würde ich mich gern bedanken. Aber ich muss gestehen, dass ich in der Angelegenheit als Bürgermeisterin gespalten bin. Denn ohne Tunnel ist der dichtere Bahntakt des RE1 ein Geschenk an die Bürger mit einem bitteren Beigeschmack. Gerade zur Hauptverkehrszeit, in der jetzt bereits die Schranke besonders oft geschlossen ist, ist auch der Autoverkehr auf der Landesstraße 90 in Werder (Havel) am stärksten. Mit zusätzlichen Zügen wird die jetzt schon unzumutbare Situation nicht mehr tragfähig sein.

Deshalb möchte ich Sie darum bitten, die Zusage Ihres Ministeriums, in diesem Jahr mit dem Planfeststellungsverfahren für einen Tunnel zu beginnen, einzuhalten und die Glaubwürdigkeit der Landespolitik in Brandenburg nicht zu beschädigen. Bitte machen Sie den Tunnel in Werder (Havel) zur Chefsache!

Ihr Ministerium hat die Notwendigkeit des Tunnels wiederholt bestätigt und den Planungsstart seit neun Jahren mehrmals terminiert. Im Juni 2017 - bei einer Veranstaltung mit Landesvertretern auf Einladung der Stadtverordneten - hat der Sie vertretende Abteilungsleiter mit einer geänderten Planung einen Start des Planfeststellungsverfahrens für Ende 2018 angekündigt. Darauf möchten wir uns berufen.

Eine zügige Planung und der anschließende Bau des Tunnels sind nach der Vorstellung des Landesnahverkehrsplanes 2018 ein zwingender Schritt. Die Stadt Werder (Havel) hat dazu bereits umfangreiche und weit über das übliche Maß gehende Vorleistungen, etwa hinsichtlich der erforderlichen Grundstückskäufe, erbracht. Es gibt aus Sicht der Stadt eine tragbare Lösung für die Eisenbahnkreuzung, auch wenn die Bahn zuletzt für alle Beteiligten überraschend Zweifel daran angemeldet hat. Der städtebauliche Spielraum wurde gründlich ausgelotet.

Unser Eindruck ist, dass auch in Ihrem Ministerium und im Landesbetrieb Straßenwesen die aktuelle Planungsvariante als gangbarer und städtebaulich verträglicher Weg angesehen wird. Wir setzen auf einen Start des Planfeststellungsverfahrens in diesem Jahr und darauf, dass Sie sich persönlich dafür stark machen und Ihre Zusage durchsetzen werden. Bitte lassen Sie nicht zu, dass die Verkehrssituation im Norden von Werder kollabiert!

Gern lade ich Sie dazu ein, sich vor Ort selbst ein Bild von den Zuständen zu machen.

Offener Brief als PDF-Datei

Freundliche Grüße
Manuela Saß

Werder (Havel), 11. September 2018

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Warnung vor Astabbrüchen

Vor allem ältere Straßenbäume leiden unter der anhaltenden Trockenheit. Deshalb kommt es an den Straßen des Landes immer wieder zu Astabbrüchen. Darunter sind auch Kronenteile und stärkere Äste. Bislang wurden bereits über 500 Abbrüche registriert. Der Landesbetrieb  Straßenwesen Brandenburg rät allen, die per Auto, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Die Ursache der Astabbrüche ist in der Regel eine nicht ausreichende Wasserversorgung. Dadurch lassen in den Ästen der Zelldruck und damit die Spannung im Holz nach, wodurch es zum Ausbrechen ansonsten völlig gesunder und belaubter Äste kommen kann. Bei diesen Grünastabbrüchen handelt es sich um unvorhersehbare Ereignisse, die auch durch die regelmäßig durchgeführten Baumkontrollen nicht vorhergesagt oder vermieden werden können, so das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg in einer Mitteilung.

Werder (Havel), 4. September 2018

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Umstellung des IT-Systems im Landratsamt

Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Am Freitag, dem 14. und Freitag, dem  21. September 2018 ist die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark durch die Umstellung des IT-Systems stark eingeschränkt. Betroffen davon sind alle Fachbereiche der Kreisverwaltung, insbesondere alle IT-gestützten Fachverfahren. Genutzt werden für das Abschalten des alten Systems, das Kopieren des gesamten Datenbestandes und die Inbetriebnahme der neuen Serverinfrastruktur zudem die beiden sich anschließenden Wochenenden 15./16.09. und  22./23.09.2018.

Deshalb bleiben am Freitag, dem 14. September 2018 und am Freitag, dem 21. September folgende Verwaltungseinrichtungen an allen Standorten des Landkreises  für den Publikumsverkehr geschlossen:

MAIA Jobcenter
Kfz-Zulassungsstelle und  Fahrerlaubnisbehörde mit Sitz in Werder (Havel)

Die untere Bauaufsichtsbehörde mit Sitz in Teltow, Potsdamer Straße 18 kann in der 37. und 38. Woche, also vom 10. bis 21. September 2018, generell  keine Auskünfte zu Bauvorhaben oder dem Stand der Bearbeitung von Bauanträgen geben, da in der gesamten Zeit das Programm ProBauG und bauen online nicht verfügbar ist.

Alle anderen Fachdienste sind zumindest telefonisch erreichbar, haben aber keine Möglichkeit auf Daten im Netz zurückzugreifen. Zu beachten ist auch, dass der Besucherraum des Kreisarchives vom 10.-14. September aufgrund von Sanierungsarbeiten für den Besucherverkehr geschlossen bleibt.

Werder (Havel), 4. September 2018

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Schließtage der Stadtbibliothek

Aufgrund einer Serverumstellung bleibt die Stadtbibliothek Werder (Havel) am Freitag, 14. September, und Freitag, 21. September, geschlossen. Für diesen Zeitraum entstehen keine zusätzlichen Gebühren.

Der Onlinekatalog (WebOpac) ist hiervon nicht betroffen und zugänglich. Diese Möglichkeit kann zum Verlängern der Ausleihzeiten entliehener Medien genutzt werden. Der Link zum Onlinekatalog ist hier zu finden: www.werder-havel.de/stadtbibliothek.

Werder (Havel), 4. September 2018

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Gedenken an verstorbene Feuerwehrkameraden

Im Gedenken an die vor einem Jahr verstorbenen Feuerwehrleute aus Kloster Lehnin werden am Mittwoch, 5. September, um 20 Uhr die Sirenen der Werderaner Feuerwachen ertönen. Die Freiwilligen Feuerwehren beteiligen sich damit an einer kreisweiten Aktion. Bei der Werderaner Ortswehrführerberatung und in vielen Wehren sind Schweigeminuten geplant.

In der Nacht zum 5. September 2017 waren zwei Lehniner Feuerwehrkameraden verstorben , als sie auf der A2 Leben retten wollten. Ein Lkw fuhr in die Unfallstelle, ein Einsatzfahrzeug kippte um und begrub den 38-jährigen Wehrführer Sebastian K. sowie den 23-jährigen Feuerwehrmann Philipp R. unter sich.

Werder (Havel), 3. September 2018

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Bürgerdialog mit Pfarrer und Bürgermeisterin



„Toleranz als Kitt der Gesellschaft“ ist der Titel eines Bürgerdialogs, der im Rahmen der "Aktionswoche für ein weltoffenes Werder" am Mittwoch, 5. September, um 19 Uhr im Saal des Schützenhauses in Werder (Havel), Uferstraße 10, stattfinden wird. Bürgermeisterin Manuela Saß und der Pfarrer der evangelischen Heilig-Geist-Gemeinde Georg Thimme werden sich mit den Gästen darüber unterhalten, wie ein Miteinander  unterschiedlicher Ansichten, Lebenseinstellungen und Kulturen in Werder (Havel) gelingen kann. Die Veranstaltung wird von Vanja Budde von Deutschlandradio moderiert.

Werder (Havel), 3. September 2018

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Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst



Die LesBiSchwule T*our 2018 hat am Freitag Station in Werder (Havel) gemacht. Um 10.30 Uhr hisste Bürgermeisterin Manuela Saß mit Mitarbeitern der „Landeskoordinierungsstelle für LesbiSchwule & Trans* Belange“ vor dem Rathaus in der Eisenbahnstraße die Regenbogenfahne.  Die Fahne gilt als Symbol für lesbischen und schwulen Stolz und die Vielfalt der Lebensweise von Lesben und Schwulen.

Werder (Havel) ist seit neun Jahren „Ort der Vielfalt“. In der Stadt und ihren Institutionen, in den Schulen und Vereinen sei Vielfalt gelebter Alltag, sagte die Bürgermeisterin. Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen sei auch in der bevorstehenden „Woche für ein weltoffenes Werder“ ein wichtiges Thema. „Insofern ist das schon ein kleiner Startschuss für die kommende Woche.“

Werder (Havel) war die sechste Station der diesjährigen „LesBiSchwulen T*our“. Nach dem Hissen der Regenbogenflagge machten sich die Teilnehmer zu einem Infostand am Plantagenplatz auf. Dort informierten sie zum Thema lesbische, schwule, bisexuelle und trans*Lebensweisen und zu Beratungsangeboten im Land Brandenburg.

Werder (Havel), 31. August 2018

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Aktionswoche für ein weltoffenes Werder



Organisiert vom Aktionsbündnis Weltoffenes Werder und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Manuela Saß findet in Werder (Havel) vom 1. bis 8. September die erste „Aktionswoche für ein weltoffenes Werder“ statt. Das Bündnis aus zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen will damit ein Zeichen setzen für eine offene und solidarische Gesellschaft und gegen Rassismus, Diskriminierung und Hass.

Rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen nutzen das Thema Flucht und Migration, um Feindseligkeit zu schüren, unsere Demokratie und das Zusammenleben in Vielfalt in Frage zu stellen. Das passiert leider auch in Werder (Havel). Das Aktionsbündnis will Mut machen, diesem gesellschaftlichen Rechtsruck und jeder Form von Diskriminierung, Beleidigung und Hass entgegenzutreten und für ein demokratisches, solidarisches und friedliches Miteinander aufzustehen.

Im September 2017 fand das erste Konzert gegen Rassismus in der Heilig-Geist-Kirche in Werder statt. Eine Vielfalt von Bands aus Werder und Umgebung beteiligten sich und verschiedene Akteure präsentierten ihre antirassistische Arbeit. Anknüpfend an diesen erfolgreichen Auftakt wird das Konzert in diesem Jahr wiederholt und ist eingebettet in eine ganze Woche politischer und kultureller Veranstaltungen.

Getragen von einem breiten Kreis an Initiativen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Schulen, Unternehmen, Parteien und Einzelpersonen aus Werder, finden im Rahmen der  Aktionswoche Lesungen, eine Filmreihe, eine Ausstellung, Projekttage an Schulen, Stadtführungen, ein Bürgerdialog und weiteren Aktivitäten statt. Höhepunkt und Abschluss der Woche ist das Konzert für ein weltoffenes Werder am 8. September mit lokalen und internationalen Bands und einem vielfältigen inhaltlichen und kulturellen Programm.

Mit der Aktionswoche macht das Bündnis deutlich: In Werder ist kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung, rechte Verschwörungstheorien und anderes menschenfeindliches Gedankengut. Werder ist eine weltoffene und solidarische Stadt, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird.

Weitere Informationen der Website: www.weltoffenes-werder.de

Werder (Havel), 29. August 2018

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Herbstruderregatta in Werder (Havel)

Aufgrund der Herbstruderregatta wird es im Zeitraum vom 7. bis 9. September in Werder (Havel) zu einem verstärkten Verkehrsaufkommen im Bereich der Inselstadt kommen. Besonders betroffen sind der Hartplatz hinter dem Ärztehaus, der teilweise den Wettkämpfern zur Verfügung stehen wird, der Parkplatz Mühlenberg, die Uferstraße und der Parkplatz Werder-Wiesen gegenüber dem Sportplatz.

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Wettbewerbe von Samstag bis Sonntag an der Regattastrecke zu verfolgen. Gäste werden gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, da die Inselstadt für die Sportveranstaltung verkehrsfrei gehalten wird. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters, dem Ruder-Klub Werder (Havel) 1918, unter www.ruder-klub-werder.de.

Werder (Havel), 29. August 2018

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Verkehrsbehinderung in der Potsdamer Straße

In den ersten beiden Septemberwochen ist vereinzelt mit Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Potsdamer Straße auf Höhe der Wasserschutzpolizei zu rechnen. Hier werden Hausanschlüsse hergestellt, die Verkehrsregelung erfolgt tageweise mittels einer Baustellen-Ampel.

Werder (Havel), 29. August 2018

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Wirtschaftstag zum Thema Ausbildungschancen



Unter dem Motto „Wirtschaft in Werder (Havel), Deine Ausbildungs-Chancen“ wird am Donnerstag, 13. September, der Werderaner Wirtschaftstag veranstaltet. Schüler und Interessenten können sich im Innovation-Center von Herbstreith & Fox, Mielestraße 1, von 10 bis 16 Uhr, über die Ausbildungsmöglichkeiten verschiedener Unternehmen in der Stadt informieren. „Der Tag steht ganz im Zeichen der Nachwuchsgewinnung für unsere regionalen und überregionalen Unternehmen“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große.

Private und kommunale Unternehmen und Öffentliche Verwaltungen werden sich an Messeständen im Innovationcenter präsentieren und Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder geben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ausbildungs- und Karrierechancen. Firmenvertreter werden sich auf einer Bühne den Fragen der Moderatorin Ellen Fehlow stellen. Außerdem wird es eine Stellenbörse und Fachvorträge zu Ausbildungsmöglichkeiten, u.a. der IHK Potsdam, geben.

Ein kostenloser Busshuttle wird Interessierte von der Kesselgrundstraße, der Bismarckhöhe und der Bushaltestelle Post (Ersatzhaltestelle Kemnitzer Straße) aus zum Innovationcenter fahren. Mehrere Werderaner Schulen werden am Wirtschaftstag dort erwartet. Der Informationstag ist aber für alle Interessierten geöffnet, die mehr über die beruflichen Möglichkeiten in der regionalen Unternehmenslandschaft erfahren möchten. Neben dem Schwerpunkt Ausbildung sind auch Gespräche zur Arbeitsvermittlung möglich.

Als Aussteller beteiligt sind u.a. Weinbau Dr. Lindicke, Karina Hauskrankenpflege, Fruchterlebnisgarten Christine Berger, Precise Resort Schwielowsee, Campingplatz Riegelspitze, Regiobus Potsdam Mittelmark, Werder Frucht GmbH, Herbstreith & Fox GmbH, Promontan, Zum Rittmeister, Rainer Wohlthat Entertainment GmbH, Landratsamt Potsdam-Mittelmark, Agentur für Arbeit, IHK Potsdam und die Stadtverwaltung Werder (Havel).

Werder (Havel), 23. August 2018

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Zuschuss für Abiturienten

Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Das Land Brandenburg unterstützt die schulische Bildung von Schülerinnen und Schülern aus einkommensschwachen Familien. Anspruch auf die Landesausbildungsförderung haben Schülerinnen und Schüler, die den Bildungsgang der gymnasialen Oberstufe oder einen zweijährigen Bildungsgang zum Erwerb der Fachhochschulreife in Vollzeitform besuchen.

Die Landesausbildungsförderung wird grundsätzlich für die Dauer des Schulverhältnisses einschließlich der unterrichtsfreien Zeit von Beginn des Monats geleistet, in dem der Eintritt in einen der genannten Bildungsgänge erfolgt. Sie muss zeitnah beantragt werden. Wird der Antrag erst nach Eintritt in den Bildungsgang gestellt, so wird die Landesausbildungsförderung vom Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag eingereicht wurde.

Die Höhe der Ausbildungsförderung beträgt monatlich 100 Euro.

Anspruchsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, deren Eltern

Kinderzuschlag nach dem Kindergeldgesetz,
Wohngeld,
Arbeitslosengeld II,
Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII,
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder
Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII


erhalten.

Für die Beratung sowie die Bearbeitung des Antrages ist das Amt für Ausbildungsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark  zuständig (Telefon: 033841/ 91368). Nähere Informationen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Homepage des Landkreises Potsdam-Mittelmark www.potsdam-mittelmark.de unter der Rubrik Bürgerservice, Stichwort Ausbildungsförderung.

Werder (Havel), 22. August 2018

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12. Parkfest in Petzow



Zum 12. Petzower Parkfest am Sonntag, den 16. September, laden Heimatverein und Ortsbeirat auch in diesem Jahr wieder herzlich ein. Von den Organisatoren vor einigen Jahren terminlich auf den „Fahrradsonntag am Schwielowsee“ abgestimmt, empfangen die Petzower in stimmungsvoller Umgebung im Lennépark neben Hunderten von Radfahrern auch viele andere Gäste aus fern und nah zu ihrem beliebten Live-Programm.

Traditioneller Beginn ist wie immer das Eröffnungskonzert um 11 Uhr in der Schinkelkirche. Diesmal werden die nicht nur vom letztjährigen Petzower Silvesterkonzert bekannte Cellistin Romy Nagy und die Geigerin Katja Schott im Duo als „Thalia Two“ mit virtuosen und witzigen Bearbeitungen klassischer Meisterwerke, gemixt mit Jazz-Elementen, einen knapp einstündigen, stimmungsvollen Auftakt bilden.

Auf der Festwiese am Waschhaus gibt es ab 11 Uhr gastronomische Versorgung von „Ralles Imbiss“ und am 12 Uhr Kaffee und Kuchen von den Petzower Waschweibern. Von 13 bis 17 Uhr gibt es auch in diesem Jahr Livemusik mit der Amateur-Coverband „Middlestreet Music“. Traditionell und nicht wegzudenken ist der Werderaner Schachverein, der seit dem ersten Parkfest im Jahre 2006 immer mit seinen Schachbrettern am Haussee dabei ist und das Fest stets bereichert.

Ortsbeiratsmitglied Gunter Schinke und seine Mitarbeiter vom Petzower Verein „Inselparadies“ bieten wie immer allerlei kurzweilige Unterhaltung sowie Denk- und Geschicklichkeitsspiele für Kinder und Eltern an.

Es lohnt sich einmal mehr, sich die Ausstellungen im Museum „Waschhaus am Haussee“ anzusehen. Den Besucher erwarten zwei gut strukturierte Expositionen zur Ortsgeschichte und zur Kulturgeschichte der Wäschepflege, die von sachkundigen Mitgliedern des Heimatvereins erläutert werden. Hier wie auch zuvor bereits nach dem Konzert in der Kirche liegen wie jedes Jahr erstmals Anmeldelisten für das Petzower Silvesterkonzert aus. "Heute Nacht oder nie" ist der vielsagende Titel des beliebten Events, welches in diesem Jahr bereits das 16. Mal stattfindet.

Die Veranstaltung im Petzower Park wird wie schon im Vorjahr von Tina Tzschoppe moderiert.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungsteilen ist frei, gern werden Spenden entgegengenommen, sie unterstützen die Finanzierung des Events.

Das Petzower Parkfest ist eine Veranstaltung des Heimatverein Petzow e.V. in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat Petzow und mit Unterstützung der Stadt Werder (Havel). Im nächsten Jahr wird das Parkfest ganz im Zeichen des 600-jährigen Ortsjubiläums stehen. Petzow wurde 1419 erstmals urkundlich erwähnt.

Werder (Havel), 20. August 2018

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„Werderaner Gespräche“ am 13. September



„fake news und alternative Fakten – welche Rolle spielen Medien in unserer Gesellschaft?“

Das ist das Thema der  „Werderaner Gespräche“ mit prominenten Gästen am 13. September um 18 Uhr im Ernst-Haeckel-Gymnasium. Veranstalter ist das Gymnasium. In der Ankündigung heißt es: „Spätestens seit der überraschenden Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten ist in vielen westlichen Gesellschaften eine Diskussion erkennbar, die sich um die Rolle der Medien dreht. Immer öfter wird diesen zugeschrieben, dass sie nur ,fake news‘ veröffentlichen und keine Wahrheiten mehr verbreiten, es ist eine regelrechte Abwendung von den herkömmlichen Medien entstanden und eine Zuwendung zu alternativen Fakten. Doch wie arbeiten Medien überhaupt? Wie nehmen sich die Akteure selbst wahr und wie gehen sie mit der gesellschaftlichen Entwicklung um. Über diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam sprechen mit Florian Gathmann (Spiegel online), Arndt Henze (ARD-Hauptstadtstudio), David Biesinger (Inforadio) u.a.“

Wann: Donnerstag, 13. September, 18 Uhr
Ort: Foyer des Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder (Havel), Kesselgrundstraße 62-68
Von: Hr. Kabisch, Politiklehrer am EHG
Für: alle Interessierten Schüler/in, Lehrer/in, Eltern, Politiker/in


Werder (Havel), 20. August 2018

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durch Werder (Havel)


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