Archiv – Neuigkeiten 01.11. - 30.11.2018

Neue
Außensportanlage
für die
Inselschule Töplitz
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Spendenscheck für
Tee- und Wärmestube
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10 Jahre
Kunst-Geschoss
in Werder
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Bürgermeisterin
liest zum Vorlesetag
"Kannawoniwasein!"
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Entlastung
für viele Eltern
durch neue
Kitabeitragssatzung
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Tag der
offenen Baustelle
im Lindowschen Haus
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Baumfällmaßnahmen
für neuen
Hochbehälter
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Lösungsvorschlag
für Neubau des
Bahnhofstunnels
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Zulassungsstelle
geschlossen
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Start der
Karnevalssaison
in Werder
um 14.14 Uhr
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Gedenken zum
80. Jahrestag
der Pogromnacht
in Werder (Havel)
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Gottesdienst und
Kranzniederlegung
zum Volkstrauertag
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Ablesung der
Wasserzähler
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Rathaus-Parkplatz
für drei Tage gesperrt
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Neue Außensportanlage für die Inselschule Töplitz



Die neue Außensportanlage der Inselschule Töplitz ist am heutigen Dienstag zur Nutzung übergeben worden. Der alte Schotterplatz habe nicht mehr den modernen Anforderungen an den Sportunterricht und den Ganztag genügt, sagte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. „Jetzt stehen den Kindern tolle Möglichkeiten für Mannschaftssport, Gymnastik, Weitsprung und Sprint zur Verfügung.“

Die Außensportanlage bilde das i-Tüpfelchen auf dem durchsanieren Schulgebäude. Das Schulhaus, zu dem auch eine neue Mensa gehört, sei auf dem neuesten Stand: Zuletzt fanden Malerarbeiten in den Fluren statt, drei Räume wurden in den Herbstferien mit Schallschutzeinbauten ausgestattet. Die Stadt investiere in die Bildung ihrer Kinder, das gelte auch für die Zukunft. So könnten durch ein Sonderprogramm demnächst vier interaktive Tafeln für die Inselschule angeschafft werden.

Die Bauarbeiten für die 2400 Quadratmeter Außensportanlage hatten im März begonnen, ergänzte Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Eine böse Überraschung habe es gegeben, als bei den Abbrucharbeiten unter dem Schotter des alten Sportplatzes Hochofenschlacke als Unterbau entdeckt wurde.

Fast 1000 Tonnen Schlacke mussten als Sondermüll teuer entsorgt werden. Für die Kinder habe zwar bei der früheren Nutzung keine Gefahr bestanden. Die Bauarbeiter mussten aber bei den Abbrucharbeiten zeitweise mit Atemschutz arbeiten. Insgesamt hätten sich die Baukosten – nicht zuletzt durch die DDR-Altlasten - auf 394.000 Euro summiert.

„Das ist sehr gut angelegtes Geld“, betonte Christian Große. Neben dem 1230 Quadratmeter großen Tartanplatz mit Tor- und Ballfanganlage sei eine 950 Quadratmeter große Rollrasenwiese entstanden. Den Inselschülern stünde somit ein 22x44 Meter großes Kleinspielfeld (Fußball, Handball, Volleyball, Streetball), eine zweifach-Weitsprunganlage mit 40-Meter-Anlaufbahnen, eine 50-Meter-Sprintstrecke mit drei Bahnen und eine Gymnastikwiese zur Verfügung.
 
Zudem wurde eine 44 Meter lange Entwässerungsrinne angelegt – womit auch die Pfützen, die sich auf dem alten Platz nach Regengüssen gebildet hatten, der Vergangenheit angehören.

Werder (Havel), 20. November 2018

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Spendenscheck für Tee- und Wärmestube


Foto: Martina Müller und Bürgermeisterin Saß bei der Übergabe des Spendenschecks.

Die Leiterin der Tee- und Wärmstrube in Werder (Havel), Martina Müller, hat am heutigen Donnerstag von Bürgermeisterin Manuela Saß einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro entgegengenommen. Sie verzichtet seit dem Amtsantritt auf das Versenden von Weihnachtspost und spendet das ersparte Porto an die Tee- und Wärmestube, die Beratungszentrum, Tafel und Treffunkt für sozial bedürftige Menschen ist.

„Es ist ein großes Glück, dass wir die Tee- und Wärmestube mit Frau Müller und den vielen Ehrenamtlichen hier bei uns in Werder haben“, so die Bürgermeisterin. In diesem Jahr hilft die Stadt unter anderem auch, indem sie die Reparatur des Tafel-Transporters bezahlt, dessen Lenkung defekt ist. Außerdem wurden durch die Stadt neue Boxen für die Tafel-Lebensmittel gesponsert.

Die Bürgermeisterin brachte am Donnerstagnachmittag auch einen kleinen Weihnachtsbaum inklusive Kugeln, Beleuchtung und Weihnachtsbaumständer mit. Der Werderaner Tannenhof hat damit einen Wunsch der sozialen Einrichtung erfüllt, die sich in Trägerschaft des Ernst von Bergmann Sozial gGmbH befindet.

„An sich wollte ich den Baum an sich am Dienstag beim Start der Weihnachtsbaumsaison kaufen. Aber als die Inhaber Gerald Mai und Karin Lorenz hörten, dass es für die Tee- und Wärmestube ist, wollten sie kein Geld dafür haben und haben gleich noch den Baumschmuck mitgegeben“, so die Bürgermeisterin.

Solche Bereitschaft, ihre Einrichtung zu unterstützen, sei ganz typisch für die Stadt, sagte Martina Müller. „Die Werderaner haben ein großes Herz, dafür bin ich sehr dankbar.“ Auch die 300 Euro der Bürgermeisterin waren sehr willkommen, sie werden unter anderem in Kinderprojekte fließen. Aktuell freut sich die Tee- und Wärmestube übrigens über gespendete Winterkleidung.

Werder (Havel), den 16. November 2018

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10 Jahre Kunst-Geschoss in Werder



Vor zehn Jahren ist im Schützenhaus in Werder (Havel) das Kunst-Geschoss eröffnet worden. „Mit der Stadtgalerie setzte unsere Stadt einen landesweit markanten Akzent für die Präsentation von neuzeitlicher Kunst“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Werder. „Wir haben damit optimale Ausstellungsbedingungen für die Kunstpräsentation verschiedener Sparten geschaffen.“

Auf einer Ausstellungsfläche von 230 Quadratmetern wird internationale, nationale und regionale Kunst mit einer bemerkenswerten stilistischen Bandbreite präsentiert, und das nun schon erfolgreich seit dem 30. August 2008. „Kurator  ist von Anbeginn der bildende & konzeptionelle Künstler Frank W. Weber. Ihm gelingt es mit seinen Ausstellungen, den Bogen von weithin bekannten Größen der Kunstwelt bis hin zu bedeutsamen Künstlern aus der Region zu spannen“, so die Bürgermeisterin.


Foto: Altbürgermeister Werner Große, in dessen Amtszeit das Kunst-Geschoss eröffnet wurde, mit Bürgermeisterin Manuela Saß und Kurator Frank W. Weber mit Werken aus dem Fundus der Stadtgalerie

Seit der Eröffnung der Stadtgalerie hat es dort 57 Ausstellungen gegeben. Hinzu kommen 17 kleinere Fotoausstellungen „Am Glas“ im zweiten Geschoss, sechs Ausstellungen im Foyer, wo unter anderem Plastiken gezeigt wurden und werden und drei Internationale Pleinairs mit Künstlern aus den Partnerstädten von Werder.

„Jeder Künstler, der in der Galerie ausstellt, lässt dafür ein Werk zurück“, so Kurator Frank W. Weber. So ist im Fundus des Kunst-Geschosses inzwischen eine ansehnliche Sammlung von 98 Arbeiten zusammengekommen, die ab Ende November in der Ausstellung "10 Jahre - Der Fundus" gezeigt werden. Vernissage ist am Mittwoch, 28.11., um 19 Uhr, die Künstler sind extra dazu eingeladen.

Die Stadt besitzt damit Werke von bekannten Größen der Kunstwelt, wie Prof. Eberhard Linke, Prof. Matthias Koeppel, Barbara Raetsch und vielen anderen mehr. Der Bogen spannt sich von international über national und lokal.

Mindestens ebenso wichtig sind die zweijährlichen Bestandsaufnahmen, zu denen abwechselnd Textilkunst und Kunsthandwerk oder Malerei, Grafik und Plastik vorgestellt werden, betont Frank W. Weber – selbst  wenn es davon keine Erinnerungen im Fundus gibt. Jeder, der sich künstlerisch berufen fühlt und aus Werder kommt, Amateur oder Profi, kann sich dazu bewerben.

„Fast alle Werderaner Berufskünstler haben erkannt, dass es Sinn macht, hier bei uns gemeinsam auch in so einem Kreis auszustellen, weil wir damit das künstlerische Spektrum unserer Stadt präsentieren“, sagt Frank W. Weber.

Zur Eröffnung des Kunst-Geschosses im Jahr 2008 war der Ausstellungsbetrieb mit der 1. Bestandsaufnahme Malerei, Grafik und Plastik gestartet. Diese fiel mit dem 160. Geburtsjubiläum von Karl Hagemeister zusammen. Die Stadt habe damit gezeigt, dass der künstlerische Geist des Ehrenbürgers auch heute gepflegt wird.  „Diese Mischung“, meint Bürgermeisterin Saß, „hat ganz wesentlich zum Erfolg des Kunst-Geschosses beigetragen, dafür vielen Dank!“

Werder (Havel), den 16. November 2018

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Bürgermeisterin liest zum Vorlesetag "Kannawoniwasein!"



Zum bundesweiten Vorlesetag hat Werders Bürgermeisterin Manuela Saß am Freitagmorgen in der Karl-Hagemeister-Grundschule aus dem Kinderbuch „Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften“ gelesen. Es handelt sich um das im Mai erschienene Kinderbuchdebüt des Drehbuchautors Martin Muser. Im August wurde das Buch von der Zeit und Radio Bremen mit dem Kinder- und Jugendliteraturpreis „Luchs des Monats“ ausgezeichnet. Auch von der Stadtbibliothek Werder (Havel) gibt es für die 169 Seiten dicke Detektiv-und-Abenteuer-Geschichte, die in Berlin und Brandenburg spielt, eine Leseempfehlung.

Das Buch erzählt die Geschichte von Finn, der zum ersten Mal allein mit dem Zug fährt. Bei der Fahrt wird ihm der Rucksack geklaut, darin die Fahrkarte.  Weil der Schaffner ihm diese Geschichte nicht abnimmt, wird er beim nächsten Halt von der Polizei abgeführt. Im Polizeiauto trifft er auf das Mädchen Jola, die ebenfalls in Schwierigkeiten steckt. Beiden gelingt die Flucht…

Wie jedes Jahr am dritten Freitag im November rufen Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung dazu auf, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen. In Werder (Havel) gab es mehrere Leseveranstaltungen. Werders Bürgermeisterin las am Vormittag auch in der Glindower Grundschule aus dem oben genannten und in der Literaturkritik viel gelobten Buch.

Werder (Havel), 16. November 2018

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Entlastung für viele Eltern durch neue Kitabeitragssatzung

In Werder (Havel) sollen ab dem 1. Januar 2019 rund 80 Prozent der Eltern in Werder (Havel) – zusätzlich zum beitragsfreien Kitajahr – bei der Kinderbetreuung finanziell entlastet werden. Der Hauptausschuss hat am Donnerstagabend einstimmig die neue Kitabeitragssatzung befürwortet. Mit großer Mehrheit wurde zudem eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Beitragsstaffelung befürwortet. Die Beiträge liegen demnach zwischen 14 und maximal 315 Euro und richten sich nach dem Nettogehalt der Eltern, der Kinderzahl und der Betreuungszeit.

Der neuen Beitragsstaffelung zufolge werden besonders Geringverdiener und Eltern mit mehreren Kindern zum Teil deutlich entlastet. Dafür sollen Familien mit gutem, mittlerem und hohem Einkommen, die ein Kind haben, etwas höhere Beiträge zahlen. Bis Ende 2019 gilt eine Übergangsregelung, laut der die monatliche Mehrbelastung 40 Euro nicht überschreiten soll. Freie Träger können die neuen Beitragsordnung übernehmen.

Die Kitabeitragssatzung ist mit diesen und weiteren Neuregelungen den aktuellen rechtlichen Anforderungen angepasst worden. Insgesamt werde die Stadt aus den Kitabeiträgen – gemessen an den Vorjahren - etwa dieselben Einnahmen erzielen wie mit der alten Satzung, wie Werders 1. Beigeordneter Christian Große betonte. Wie bisher werde sich die Stadt in Größenordnungen selbst an der Kitafinanzierung beteiligen.

So seien in den Jahren 2010 bis 2017 rund 13 Millionen Euro aus dem Haushalt in die kommunalen Kitas geflossen. „Die  Stadt wird ihre Kitas weiter mit jährlich ein bis zwei Millionen Euro bezuschussen und damit in die Zukunft unserer kinderfreundlichen Stadt investieren“, so Christian Große. Hinzu kämen die Zuschüsse für die Kitas in freier Trägerschaft gemäß der gesetzlichen Verpflichtungen.

Die neue Beitragssatzung ist in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Elternschaft, der Stadtverordnetenversammlung, der Stadtverwaltung und des Landratsamtes entstanden. Auch die freien Träger wurden beteiligt. Die Elternschaft hatte eine alternative Beitragsstaffelung vorgeschlagen, die im Hauptausschuss keine Mehrheit gefunden hat. Abschließend entscheiden die Stadtverordneten am  13. Dezember.

Werder (Havel), 16. November 2018

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Tag der offenen Baustelle im Lindowschen Haus

Die Stadt Werder (Havel) lädt zu einem Tag der offenen Baustelle im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9, ein. Er findet am Samstag, 24. November, von 10 bis 14 Uhr statt. Das denkmalgeschützte Obstbauerngehöft soll zum neuen Besucherzentrum der Stadt mit Bürgerservice und Tourist Information werden. Die Sanierung hat zum Jahreswechsel 2017/2018 begonnen und soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Ziel des Bauprojektes ist es, einen zentraleren Anlaufpunkt der Stadtverwaltung für die Bürger, aber auch einen besser gelegenen und größeren Standort der Tourist Information für die Gäste der Stadt bieten zu können. Das Lindowsche Haus ist eines der ältesten Obstbauerngehöfte im Festlandbereich von Werder (Havel). Benannt ist es nach dem Obstzüchter Friedrich Lindow, Eigentümer von 1902 bis 1937.

Werder (Havel), 16. November 2018

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Baumfällmaßnahmen für neuen Hochbehälter

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland plant in den Jahren 2019 bis  voraussichtlich 2021, den Hochbehälter auf der Friedrichshöhe in Werder (Havel) durch einen Neubau zu ersetzen. Zur Baufeldfreimachung sind Baumfällungen erforderlich. In unmittelbarer Nähe werden Ersatzpflanzungen stattfinden. Für die Maßnahmen liegt eine naturschutzrechtliche Genehmigung vor. Die Fällarbeiten finden im Zeitraum vom 18. November bis 7. Dezember statt.

Werder (Havel), den 16. November 2018

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Lösungsvorschlag für Neubau des Bahnhofstunnels



Im Ringen um das Projekt Bahntunnel in Werder (Havel) ist eine Lösung gefunden worden, die einen schnellen Beginn des Planfeststellungsverfahrens möglich macht. In einem Gespräch zwischen Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und Bürgermeisterin Manuela Saß wurde vereinbart, dass statt der Deutschen Bahn AG die Stadt Werder (Havel) die Baulastträgerschaft für den neuen barrierefreien Fuß- und Radwegtunnel am Bahnhof übernehmen wird. Das Land kann den Bau auf diese Weise mit Fördermitteln unterstützen, die Bahn wird entlastet. Gleichzeitig wird die Stadt bei den Planungen für die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes und beim Bau eines zweiten Parkhauses vom Land unterstützt. Für den geplanten Kraftfahrzeugtunnel im Verlauf der L90 bleibt es bei der gesetzlichen Drittelfinanzierung von Land, Bund und Bahn.

„Für die Verkehrsteilnehmenden in Werder ist das eine gute Lösung. Allen, die mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen, steht zukünftig der neue Tunnel unter dem Bahnhof zur Verfügung, Autos und LKW werden, wo sich heute noch die Bahnschranken befinden, durch einen zweiten Tunnel geleitet. Jetzt kommt es darauf an, die Planungen zügig zu Ende zu bringen, damit die Umsetzung Anfang der 20er Jahre starten kann“, sagte Ministerin Schneider.

„Ein Ende der langen Wartezeiten an der Bahnschranke ist das wichtigste verkehrspolitische Thema in Werder (Havel). Stadt und Land haben die Hürden, die von der DB Station & Service AG  zuletzt gesehen wurden, beseitigt, damit endlich mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden kann. Das Mobilitätskonzept der Stadt kann nun weiter entwickelt werden. Die Havelauen können endlich zu einem zeitgemäß angebundenen Stadtteil von Werder werden“ sagte Bürgermeisterin Saß.

In Vorbereitung auf das Planfeststellungsverfahren hatte sich gezeigt, dass der Platz für einen neuen Tunnel am Bahnübergang nur für Kraftfahrzeuge ausreichen wird. Deshalb wird ein zweiter Tunnel unter dem Bahnhof für Fußgänger und Radfahrer gebaut, der zukünftig auch den barrierefreien Zugang zum gegenüberliegenden Bahnsteig ermöglicht. Auch bei Besucherandrang, wie z.B. beim Baumblütenfest, können die Besucherströme dann besser und sicherer geleitet werden.

Werder (Havel), 15. November 2018

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Zulassungsstelle geschlossen

Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Kfz-Zulassungsbehörde am Montag, dem 19. November 2018 geschlossen Aufgrund einer Fortbildungsmaßnahme bleibt die Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises mit Sitz in Werder (Havel), Am Gutshof 1-7 am Montag, dem 19. November 2018 geschlossen. Am 20.11. steht der Service wie gewohnt zur Verfügung.

Werder (Havel), 15. November 2018

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Start der Karnevalssaison in Werder um 14.14 Uhr

Prinzessin Doris und Prinz Bernd und die Kinderkarnevalisten Prinzessin Kassandra und Prinz Jonas

Bürgermeisterin Manuela Saß und ihr 1. Beigeordneter Christian Große

Die Sänger des KCW

Wer hat an der Uhr gedreht? Der Werderaner Karneval ist am Sonntag erst um 14.14 Uhr gestartet. Mit Rücksicht auf das sonntägliche Mittagessen, wie es seitens des KCW hieß. Als der Umzug der Karnevalisten am Schützenhaus angekommen war, um den Rathausschlüssel in Empfang zu nehmen, war die Tür allerdings verschlossen. Daran ein Zettel, unterschrieben von Bürgermeisterin Manuela Saß. „Lieber KCW, wir haben gewartet bis 12.12 Uhr. Dann mussten wir leider zum Mittagessen. Das versteht ihr bestimmt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, dann hoffentlich wieder um 11.11 Uhr. Viel Spaß und eine lustige Karnevalssaison!“

Irritation und Gelächter. Als das Programm vor dem Schützenhaus mit der Tanzvorführung beginnen sollte, lösten Bürgermeisterin Saß und ihr 1. Beigeordneter Christian Große den Scherz mit einer Konfettikanone auf. Für die beeindruckenden Vorführungen der Knospen, der Apfelblüten und der KCW-Sänger waren sie dann doch froh, gewartet zu haben. Die trellerten fröhlich: „Gott hat die Erde nur einmal geküsst - genau an dieser Stelle, wo jetzt Werder ist!“

Die Regentschaft über die Stadt übernehmen zur 58. KCW-Saison Prinzessin Doris und Prinz Bernd und die Kinderkarnevalisten Prinzessin Kassandra und Prinz Jonas, die vor dem Schützenhaus unter großem Getöse vereidigt wurden. Sie müssen besonders lange durchhalten, denn Aschermittwoch ist diesmal erst am 6. März. Von den karnevalistischen Veranstaltungen wurden am Sonntag bereits erste Kostproben gegeben. Zu den Saisonhöhepunkten zählen die KCW-Gala am 17. November und der von drei Werderaner Karnevalsvereinen gestaltete Rosenmontagsball am 4. März.

Werder (Havel), 12. November 2018

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Gedenken zum 80. Jahrestag der Pogromnacht in Werder (Havel)



Zum Jahrestag der Pogromnacht haben Bürgermeisterin Manuela Saß und der Historiker Hartmut Röhn am 9. November 2018 um 10 Uhr mit Zehntklässlern der Carl-von-Ossietzky-Schule an die Zerstörung jüdischen Eigentums in Werder (Havel) erinnert. Das Gedenken fand an den beiden Werderaner Stolpersteinen statt, die vor vier Jahren für Ruth und Hans-Peter Olschowski  in der Brandenburger Straße verlegt wurden.

Hartmut Röhn hat 40 Jahre in der Lehre und Forschung, zuletzt an der Berliner Humboldt-Universität, gearbeitet. Er recherchiert seit seiner Pensionierung auch zu geschichtlichen Themen in Werder (Havel). Hartmut Röhn war mit einer Arbeitsgruppe an der Verlegung der insgesamt acht Stolpersteine in Werder beteiligt und ist Herausgeber des  Gedenkbuchs „Jüdische Schicksale in Werder“, dass durch die Stadt auch den Werderaner weiterführenden Schule zur Verfügung gestellt worden ist. Der Historiker erinnerte am Freitag vor den Schülern an das Schicksal der Olschowkis und besonders an das von Hans-Peter Olschowski, der zum Zeitpunkt der Pogromnacht 15 Jahre alt, also im Alter der Schüler,  gewesen war. In der Pogromnacht wurden die Rollläden des Textilgeschäftes seiner Eltern in der Brandenburger Straße mit Äxten zerschlagen und die Schaufenster zerschmettert.

Der Vater, Curt Olschowski, war SPD-Mitglied und wurde nach dem Pogrom für einen Monat im KZ Sachsenhausen inhaftiert, danach war er Zwangsarbeiter im Berliner Eisenbahnbau. Die Mutter Ruth Olschowski flüchtete mit ihren Kindern Anita, Heinz und Hans-Peter aus dem heimatlichen Werder nach Berlin. Hans-Peter kam als Gärtnerlehrling unter, bevor er die Reichshauptstadt im April 1943 mit dem „37. Osttransport“ verlassen musste. Das Ziel: das Vernichtungslager Auschwitz.

Unmittelbar vor der Befreiung des Lagers durch die Sowjetarmee wurde Hans-Peter Olschowski von Auschwitz nach Mittelbau-Dora in Thüringen verschleppt, wo in den letzten Kriegsmonaten Flugbomben produziert wurden. Er kam bei einem Todesmarsch ums Leben, als sich im April 1945 die Amerikaner dem Lager näherten. Seine Mutter Ruth Olschowski wurde in Auschwitz umgebracht. Die beiden anderen Kinder und Curt Olschowski überlebten den Vernichtungsfeldzug der Nazis. Curt Olschwoski war von 1958 bis 1961 Bürgermeister der Stadt Werder (Havel).

In der Stadtverwaltung Werder (Havel) gibt es zur Pogromnacht ein besonderes Dokument: Eine Bauakte, in der die Schäden an  Wohn- und Geschäftshäusern acht jüdischer Familien in Werder dokumentiert sind. Bürgermeisterin Saß verlas zum Abschluss des Gedenkens die Liste der Schäden, die am Kaufhaus der Olschowskis entstanden sind. Eine Kopie der Bauakte wurde von der Bürgermeisterin dem Fachbereich Geschichte der Carl-von-Ossietzky-Schule zur Verfügung gestellt.

Werder (Havel), 9. November 2018

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Gottesdienst und Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Die Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder (Havel) und das Evangelische Militärpfarramt Schwielowsee veranstalten zum Volkstrauertag, 18. November, um 10.30 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche zu Werder. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Georg Thimme, Pfarrer Michael Schröder und einem Team aus dem Evangelischen Militärpfarramt Schwielowsee und der Ortskirchengemeinde vorbereitet. Unabhängig von weltanschaulichen Positionen soll der Frage nachgegangen werden, wie angesichts zweier vergangener Weltkriege in einer Gegenwart verantwortlich gelebt werden kann, in der Gewalt immer selbstverständlicher zu werden scheint. Bürgermeisterin Manuela Saß wird an dem Gottesdienst teilnehmen. Im Anschluss wird sie gegen 11.30 Uhr am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt einen Kranz niederlegen.

Werder (Havel), 9. November 2018

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Ablesung der Wasserzähler

Auch in diesem Jahr erhalten Kunden des Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland zur Selbstablesung der Wasserzähler mit der Post ein Anschreiben inklusive Selbstablesekarte. Anschließend bestehen verschiedene Möglichkeiten, den Wasserzählerstand zu melden: Die Ablesekarte kann ausgefüllt zurückgesendet oder der Stand kann telefonisch, per E-Mail oder Fax gemeldet werden.

Als zusätzlichen Service bietet der WAZV die komfortable Onlineablesung an. Diese können WAZV-Kunden nach Erhalt des o.g. Schreibens jederzeit online nutzen. Sie rufen über die Internetseite des WAZV (www.wazv.de) das Portal „Onlineablesung“ auf und haben die Möglichkeit, bequem den Zählerstand zu übermitteln.

Darüber hinaus beabsichtigt der WAZV auf vielfachen Wunsch der Kunden sowie zur Optimierung betriebsinterner Prozesse, ab 2019 die Zahlungsweise für unterjährige Abschlagszahlungen umzustellen: von bisher zweimonatliche auf monatliche Abschlagszahlungen. Bisher gab es fünf Abschlagszahlungen. Zukünftig wird der WAZV insgesamt zehn Abschlagszahlungen erheben, die jeweils zum 15. der Monate März bis Dezember fällig werden.

Bei Kunden, die eine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden die Abschlagsbeträge automatisch zu den neuen Abschlagsterminen von Ihrem Bankkonto abgebucht. Kunden, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden gebeten, eventuelle Daueraufträge bei der Bank entsprechend zu ändern.

Bei Fragen rund um die Ablesung des Wasserzählers sowie zur Umstellung stehen WAZV-Mitarbeiter unter der Telefonnummer (03327) 7375-17/-12 oder per E-Mail unter mail@wazv.de gerne zur Verfügung..

Werder (Havel), 9. November 2018

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Rathaus-Parkplatz für drei Tage gesperrt

Aufgrund von Bauarbeiten muss der Parkplatz vor dem Rathaus in der Eisenbahnstraße 13/14 ab dem kommenden Montag, 12. November, für voraussichtlich drei Tage gesperrt bleiben. Für Fußgänger bleibt der Haupteingang des Rathauses in der Eisenbahnstraße erreichbar.

Werder (Havel), 7. November 2018

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