Archiv – Neuigkeiten 01.02. - 28.02.2019

Wolf auch
in Werder (Havel)
auf dem Vormarsch
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Partner für
Couponheft 2019/2020
gesucht
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Kitakinder besuchen
Bürgermeisterin
in ihrem Büro
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Bauzustand
der Therme
ist bekannt
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Jugendschutzteams
beim nächsten
Blütenfest im Einsatz
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Pendlerparkplatz
für 2 Tage
voll gesperrt
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Schuke seit
15 Jahren
in Werder (Havel)
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„Hertha hautnah“
im Olympiastadion
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Jahreshauptversammlung
der Feuerwehren
in Werder (Havel)
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Neues
Gastgeberverzeichnis
für wachsende
Gästezahl
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Parkplatzzufahrt
für zwei Tage
gesperrt
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Beteiligung der
Öffentlichkeit
am Lärmaktionsplan
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Wolf auch in Werder (Havel) auf dem Vormarsch



Im Dezember haben die Werderaner Stadtverordneten einen appellativen Beschluss zur Regulierung des Wolfsbestandes gefasst www.werder-havel.de/content/allris/allris_vorlagen.php. Auch Werderaner Jagdgenossen und Jagdpächter sehen angesichts der Entwicklung in der Region die Notwendigkeit, die Bestände zu regulieren. Über kurz oder lang sei das in einer dicht besiedelten Region im Berliner Ring wahrscheinlich unvermeidbar, wie es beim jüngsten Treffen der Werderaner Jägerschaft mit Bürgermeisterin Manuela Saß hieß.

Sowohl zum Schutz der Bevölkerung als auch der Weidehaltung sei es angezeigt, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, steht im SVV-Beschluss vom Dezember. In dünner besiedelten Regionen sollten derweil Wolfsschutzzonen ausgewiesen werden. Das sehen die Jäger ähnlich, in der Region Werder (Havel) ist Isegrim ihnen zufolge mittlerweile ein Dauergast.

Von mehreren Begegnungen war bei dem Treffen die Rede. Die Jäger haben die Tiere inzwischen auch immer wieder auf der Wildkamera. Die Präsenz hat Auswirkungen auf das Schalenwild: Es habe zahlenmäßig abgenommen und sei scheuer geworden. Es lasse sich seltener sehen, weiche auf Landschaftsränder und Wohngebiete aus oder suche den Schutz von Maisfeldern, wie Jagdpächter Wolfgang Brückner sagte. Wildschweine seien teilweise in Ortslagen gezogen, wo sie Futter in Hausabfällen finden. Besonders der Rehwild-Bestand sei zurückgegangen.

Auch wenn kein Grund zur Unruhe  bestehe, müsse man die Entwicklungen beobachten. „Auch die Bevölkerung muss informiert sein“, so der Glindower Jagdvorsteher Hermann Bobka. Grob fahrlässig handelten Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner - selbst nachts - unangeleint im Wald laufen lassen. Dies verstoße nicht nur gegen Rechtsvorschriften wie dem Landeswaldgesetz. Sich allein bewegende Hunde könnten von Wölfen auch als Eindringlinge betrachtet werden.

Fast flächendeckend ist der Wolf den Jägern zufolge inzwischen im Werderaner Landschaftstraum unterwegs. Im Bereich Plötzin/ Plessow  wird seit einem halben Jahr eine Wolfsfamilie aus fünf Jungwölfen mit Eltern von Jagdpächter Heiner Gorgas mit der Wärmebildkamera beobachtet. Nachts würden die Eltern, die Nase nach oben, die Wege entlang traben. Witterten sie Rehe, galoppierten sie hinterher. Im Bliesendorfer Revier sind inzwischen mehrere Wölfe ständig präsent, so Jagdvorsteher Fritz Buckow: zwei im Nordosten und fünf bis sechs im Südwesten.

Im Januar wurde auf der Insel Töplitz erstmals ein Wolf gesichtet und seine Spur bis zum Schlänitzsee zurückverfolgt. Anfang Februar wurde vermutlich der gleiche Wolf im Göttiner Busch von einer Wildkamera aufgenommen, wie ein Töplitzer Jagdpächter berichtete. Wahrscheinlich habe das Tier die Eisdecke auf dem Schlänitzsee genutzt, um auf die Insel zu gelangen. Aus Derwitz wurde schon beim vorherigen Jägertreffen von Sichtungen erzählt.

Bei der Versammlung ging es auch um Naturschutzthemen: So begrüßten die Jäger das erfolgreiche Volksbegehren für Artenvielfalt in Bayern. Besonders die Forderung, mehr Blühwiesen anzulegen, ist auch in Werder aktuell ein Thema. Landwirte werden von der hiesigen Jägerschaft jetzt schon bei der Anlage von Blühwiesen auf Brachflächen unterstützt.  Jäger in Derwitz organisieren Aktionen, um Müllabladeplätze im Wald zu beräumen.

Bürgermeisterin Saß berichtete von den städtischen Aktivitäten zur ökologischen Randstreifenpflege, die ausgeweitet werden sollen. Sie begrüßte, dass sich die hiesigen Jäger im Naturschutz engagieren. Letztendlich sei auch eine flächendeckende Ausbreitung des Wolfes in Brandenburg, wie sie der aktuelle Wolfsmanagementplan vorsehe, naturschutzfachlich nicht sinnvoll.

Hintergrund:

In der jüngsten Auswertung des Landesumweltamtes ist von 38 Wolfsrudeln im Land Brandenburg die Rede https://lfu.brandenburg.de/info/wolf . Das nächste Rudel zu Werder liegt demnach in Kloster Lehnin. Als Schwerpunktraum für Verkehrsopfer kristallisierte sich laut Landesumweltamt der Abschnitt vom Autobahnkreuz Potsdam bis zur Abfahrt Ferch auf der A 10 heraus, in dem bisher 7 Tiere überfahren wurden. In Werder sind Wölfe nach Beobachtung der Jäger erstmals vor drei Jahren in der Bliesendorfer Heide von Wildkameras dokumentiert worden. Damals soll es sich um streunende Jungwölfe des Lehniner Rudels gehandelt haben.


Werder (Havel), 28. Februar 2019

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Partner für Couponheft 2019/2020 gesucht

Kurbeitragspflichtige Gäste der Stadt Werder (Havel) sollen auch in der bevorstehenden Saison die Möglichkeit haben, für touristische Angebote Ermäßigungen zu bekommen. Dazu wird die Stadt wieder ein Couponheft herausgeben und sucht dafür nach Partnern. Der Eintrag in das Couponheft ist kostenlos und steht allen Interessenten offen.

Hauptsächlich richtet sich das Angebot an die touristisch relevanten Anbieter. Ob Kulinarik, Shopping oder Ausflüge, vieles ist für die Gäste interessant. Mit einem Coupon können sie gezielt auf sich aufmerksam machen. Die Gültigkeit des Couponheftes beträgt ein Jahr und gilt somit für die kommende Sommer- und Wintersaison vom 15.4.2019 bis zum 14.4.2020.

Ein Mitspracherecht bei der gestalterischen Umsetzung besteht nicht. Vorstellungen bei der Gestaltung werden aber versucht, mit aufzunehmen. Der Coupon sollte eine Rabattierung auf touristisch relevante Produkte bzw. einen reduzierten/ freien Eintritt mindestens in einer Höhe von 1,50 Euro enthalten.

Interessenten melden sich bitte bis zum 13. März per E-Mail bei a.ackermann@werder-havel.de oder telefonisch unter (03327) 783 374. Hinweis: Mit Abgabe der Interessensbekundung besteht kein Anspruch auf Eintrag in das Couponheft.

Werder (Havel), 28. Februar 2019

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Kitakinder besuchen Bürgermeisterin in ihrem Büro



Kinder der Kita Werderaner Früchtchen schauten am 12. Februar im Büro der Bürgermeisterin Manuela Saß vorbei. Der Besuch war Teil des Projektes „So leben wir“ der Stachelbeergruppe mit Erzieherin Petra Pietsch. Die Drei- bis Sechsjährigen haben in dem Projekt bereits einiges über verschieden Orte in der Stadt gelernt. So waren sie in der Kirche, der Bibliothek, im  Obstbaumuseum, im Stadtwald, auf dem Kastanienberg oder im Seniorenzentrum.

Von der Bürgermeisterin wollten sie mehr über ihre Arbeit erfahren. Manuela Saß erzählte, dass die Stadtverwaltung beispielsweise dafür sorgt, dass die Kitas im Winter schön warm und geheizt sind und die Straßen sauber bleiben. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um der Bürgermeisterin ihre Sicht auf die Stadt darzustellen. So würde ihnen besonders gefallen, dass es in Werder so viel Wasser gibt.

Gar nicht  schön fänden sie, auf dem Spielplatz in die Hinterlassenschaften von Hunden zu treten.  Hunde gehörte da gar nicht hin, erklärte die Bürgermeisterin. Das stehe auch auf Schildern. Zum Thema Wasser erkundigte sie sich, welche Kinder schwimmen könnten. Alle!, lautete die Antwort. Das sei prima und wegen des vielen Wassers besonders wichtig, so Manuela Saß.

Zum Abschluss sang die Stachelbeer-Gruppe noch einige Lieder, darunter den Buttermilchsong, und bedankte sich für die Werderaner Äpfel und Birnen von Bauer Lindicke, die die Bürgermeisterin den zehn „Früchtchen“ mit auf den Rückweg zur Kita gab.

Werder (Havel), 21. Februar 2019

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Bauzustand der Therme ist bekannt

Zu den jüngsten Presseberichten über den Bauzustand der Therme erklärt die Stadtverwaltung Werder (Havel):

Im Zusammenhang mit der Vollendung und Erweiterung der Therme in Werder (Havel) hat die Constrata Ingenieurgesellschaft mbH mit Datum vom 4. Juni 2018 einen Bauzustandsbericht zum unvollendeten Bau erstellt. Er ist Bestandteil des Bauvertrags, den die Stadt mit der schauer & co GmbH, dem neuen Partner für das Badprojekt, abgeschlossen hat.

„Ziel des Gutachtens war es, erkennbare Baumängel gemeinsam mit dem Vertragspartner sachlich abzugrenzen“, so Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Defizite bzw. Unfertigkeiten wurden dokumentiert. Deren Beseitigung sei vertraglich vereinbart, für unentdeckte Mängel ein Finanzpuffer vereinbart worden.

„Bei dem Gutachten handelt es sich um einen Zustandsbericht über einen Baukörper, der nicht betriebsbereit und nicht abgenommen ist“, betont die Bürgermeisterin.

Die Fertigstellung und Erweiterung der Therme sei ein von der Mehrheit der Stadtverordneten getragenes Projekt. Manuela Saß: „Die Stadtverwaltung wird die entsprechenden Beschlüsse gemeinsam mit dem Projektpartner konsequent weiter umsetzen.“

Werder (Havel), 21. Februar 2019

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Jugendschutzteams beim nächsten Blütenfest im Einsatz

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der Stadt Werder (Havel)


Für die präventive Jugendarbeit sollen zum 140. Baumblütenfest in Werder (Havel) Jugendschutzteams aus Sozialarbeitern zum Einsatz kommen. Das sieht eine Projektskizze vor, die die Stadt gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises und dem Jugendhilfeträger Stiftung JOB erstellt hat. Sie wird zum nächsten Blütenfest vom 27. April bis 5. Mai erstmals umgesetzt. Zwei Sozialarbeiterteams mit jeweils zwei Fachkräften sollen dann im Festbereich unterwegs sein, auf womöglich gefährdete Jugendliche zugehen, sie gezielt ansprechen und pädagogisch wirksam werden.

Die an den T-Shirts erkennbaren Teams sollen eigenständig im Rahmen ihres Auftrags agieren. Sie können bei Bedarf jedoch Sicherheitskräfte oder medizinische Hilfe hinzuziehen. Ständig unterstützt werden sie  durch eine Jugendhilfefachkraft, die an einem festgelegten Ort bei Bedarf eine Nachbetreuung und Vermittlung an die Personensorgeberechtigten oder eine Kriseneinrichtung übernimmt. Das freiwillige Angebot soll gesetzliche Jugendschutz- und Ordnungsmaßnahmen ergänzen.

Mit den Jugendschutzteams sollen Alkoholmissbrauch und Betäubungsmittelkonsum möglichst eingedämmt werden.  In entstehenden Konfliktsituationen sollen die Teams deeskalieren. Das Angebot schaffe „zusätzliche Ansprechpartner für die Zielgruppe selbst, aber auch für Anwohner und andere Festbesucher und ergänzt wahrnehmbar das Sicherheitskonzept für einen abgegrenzten und oftmals in der öffentlichen Kritik stehenden Themenbereich“, heißt es in der Projektskizze.

Bernd Kreissl, Jugendschutzbeauftragter des Landkreises Potsdam-Mittelmark:
„Für Polizei und Ordnungskräfte ist es nicht immer einfach, einen pädagogisch wirksamen Zugang  zu Jugendlichen herzustellen, welche sich in Ausnahmesituationen befinden. Auf diesem Gebiet geschulte Sozialarbeiter haben mit ihren freiwilligen Angeboten oft andere Möglichkeiten, präventiv oder deeskalierend aktiv zu werden. Das Jugendliche beim Blütenfest Alkohol trinken oder Drogen konsumieren, werden wir zwar nicht verhindern können. Ich denke aber, dass das neue Angebot ein Gewinn für den präventiven Jugendschutz ist. Wir haben da gemeinsam mit der Stadt und der Stiftung JOB etwas Gutes auf den Weg gebracht.“

Thomas Lettow, Vorstand der Stiftung JOB:
„Das Baumblütenfest ist eine Veranstaltung ohne Zaun und Eintritt. Für die Organisatoren ist es eine Herausforderung, in einem offenen Festbereich wirksame Akzente für einen besseren Jugendschutz zu setzen. Als in Werder (Havel) tätiger Träger haben wir uns mit verantwortlich gefühlt, die Stadt hier zu unterstützen. Die freiwilligen Angebote sind ein neuer Baustein, um auf das Thema Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum bei der Baumblüte zu reagieren. Wir können Kräfte zum Einsatz bringen, die die Jugendlichen in Werder kennen und mit der Materie vertraut sind.“

Christian Große, 1. Beigeordneter der Stadt Werder (Havel):
„Der Alkoholmissbrauch und der Drogenkonsum von Jugendlichen sind kein Werderaner Phänomen. Es handelt es sich um ein gesellschaftliches Problem, dem sich die Stadt als Veranstalter des Baumblütenfests verstärkt stellen muss. Wir tun das gemeinsam mit dem Landkreis als Träger der Jugendhilfe und der Stiftung JOB, mit der wir bereits sehr erfolgreich zusammenarbeiten. Kinder und Jugendliche begegnen dem Thema aber nicht nur an unseren neun Festtagen. Es ist Aufgabe der ganzen Gesellschaft und der Eltern, mit jungen Menschen dazu im Gespräch zu bleiben.“

Werder (Havel), 11. Februar 2019

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Pendlerparkplatz für zwei Tage voll gesperrt

Vom 11. Februar bis 8. April werden zur Vorbereitung eines Landesstraßenausbaus Suchschachtungen im Seitenbereich der Phöbener Chaussee in Werder (Havel) durchgeführt. Der Pendlerparkplatz im Bereich der Autobahnbrücke (von Werder kommend in Richtung Phöben) ist deshalb am 18. und 19. Februar voll gesperrt.

Werder (Havel), 6. Februar 2019

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Schuke seit 15 Jahren in Werder (Havel)

Foto: Michael Schuke, Manuela Saß, Johannes Schuke und Werkstattleiter Hans Scheffler

Zum 15. Jubiläum von Alexander Schuke Orgelbau am Standort Werder (Havel) hat Bürgermeisterin Manuela Saß das Unternehmen am heutigen Montagmorgen besucht und sich nach den laufenden Arbeiten für die Restaurierung und Erweiterung der Orgel der St. Katharinen in Brandenburg (Havel) erkundigt. Die Arbeiten haben vor wenigen Wochen begonnen und sollen im Frühjahr 2020 mit einem Einweihungskonzert in der Kirche abgeschlossen werden, wie Schuke-Geschäftsführer Michael und Johannes Schuke informierten. Die Orgel wird gereinigt und restauriert und soll ein kleines Extrawerk bekommen.

In den 15 Jahren am Standort Werder (Havel) seien bereits zahlreiche Orgelrekonstruktionen erfolgreich abgeschlossen worden, so Johannes Schuke. Einige der historischen Instrumente seien mehr als 400 Jahre alt gewesen. Zudem seien mit den Orgeln für den Magdeburger und für den Kaliningrader Dom die beiden größten Orgelneubauten der Firmengeschichte in Werder entstanden. Das im Jahr 1820 in Potsdam gegründete Unternehmen ist auf der Suche nach einem größeren Standort im Januar 2004 in die Havelauen  umgezogen.  

Bürgermeisterin Manuela Saß erinnerte daran, dass die Nachricht vom Umzug „einige Werderaner erst gar nicht glauben wollten“. Damals waren nur wenige Unternehmen im neuen Gewerbegebiet angesiedelt, so eine  Gartenbaufirma, die Busgesellschaft des Landkreises und ein Postdienstleister. „Das Schuke aus Potsdam nach Werder zieht, hat viele Wirtschaftsleute auf den Standort aufmerksam gemacht“, so die Bürgermeisterin. So konnte zunächst der Stichhafen entwickelt und dann auch die restlichen Flächen verkauft werden. 2011 waren bereits 40 Prozent des Gewerbegebietes vermarktet, heute ist es voll ausgelastet.

Presseinformation der Firma Schuke als PDF-Datei


Werder (Havel), 5. Februar 2019

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„Hertha hautnah“ im Olympiastadion

Foto: Hertha BSC Kinder gegen Wolfsburg

Das Fanprojekt „Hertha hautnah“ wird 15 Jahre alt: Die Stadt Werder (Havel) ist seit 2004 Partnerstadt von Hertha BSC und war eine der ersten Partnerstädte des Bundesligisten. Die Franz-Dümichen-Grundschule in Werder (Havel), heute  Carl-von-Ossietzky-Oberschule mit angegliederter Primarstufe,  wurde dann am 25. September 2007 zur ersten Partnerschule von Hertha BSC ernannt. Der Fußballverein erweiterte sein erfolgreiches Partnerschaftsprojekt damit seinerzeit um eine wichtige Facette.

Das 15. Jubiläum von „Hertha hautnah“ ist am Samstag im Olympiastadion gebührend gefeiert worden. Vertreter und Schüler aus allen 21 Partnerstädten waren zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg eingeladen. So machten sich auch Werders Hertha-Botschafter Klaus-Dieter Bartsch, die Lehrerinnen Jasmin Urbanek, Franziska Hausdorf und über 300 Werderaner Kinder und Eltern auf den Weg ins Olympiastadion, um ihren Partnerverein lautstark anzufeuern.

Vor Spielbeginn wurde Klaus-Dieter Bartsch zum Partnerprojekt interviewt, das Gespräch wurde auf der Videowall des Stadions übertragen. „Bartschi“ wünschte „Hertha hautnah“ weiter alles Gute und träumte davon, Hertha einmal in der Champions League spielen zu sehen. Einige Schüler  durften dann noch als Einlauf- und Spalierkinder sowie als Fahnenträger ganz in der Nähe der Profis aktiv werden.

„Das war ein tolles Erlebnis für die Kids“, bedankt sich Klaus-Dieter Bartsch bei Hertha BSC. Er lobte zudem die tolle Zusammenarbeit mit Hertha-Projektleiterin Theresa Henschel-Böse. Trotz der lautstarken Unterstützung zahlreicher Fans aus den Partnerstädten unterlag Hertha BSC etwas unglücklich mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg. Klaus-Dieter Bartsch: „Die Stadt Werder (Havel) wünscht Hertha BSC für die nächsten Spiele im Pokal und in der Meisterschaft viel Erfolg.“

Werder (Havel), 5. Februar 2019

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Jahreshauptversammlung der Feuerwehren in Werder (Havel)



Werders Freiwillige Feuerwehren sind im vergangenen Jahr zu insgesamt 386 Einsätzen ausgerückt. Das berichtete Werders stellvertretender Stadtwehrführer Stephan Kranig bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Werder (Havel) am Freitagabend im Schützenhaus. 170-mal seien die Kameraden zu Bränden ausgerückt, 216-mal zu technischen Hilfeleistungen. Das Jahr sei für die Feuerwehrleute von den Großbränden in Fichtenwalde und Treuenbrietzen im Sommer geprägt gewesen, bei beiden waren Kräfte aus Werder eingebunden.

Stephan Kranig erinnerte aber auch an andere große Einsätze, die häufig ebenfalls im Sommer lagen: So musste im Juni nach einem Blitzeinschlag der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Töplitz gelöscht werden. Im selben Monat musste ein komplett brennender Bagger in der Glindower Chausseestraße gelöscht werden. Im Juli wurde die Feuerwehr zur A10 gerufen, als zwischen den Dreiecken Werder und Glindow ein mit einem Traktor beladener Anhänger brannte.

Im selben Autobahnabschnitt war im Juni ein Kleintransporter auf einen Gefahrguttransporter aufgefahren. Im Juli kam die Feuerwehr zum Einsatz, als ein altes Fass mit Holzschutzmitteln im Uferschlamm durch einen Bootsmotor aufgeworfen wurde. Die giftige Flüssigkeit lief in der Havel aus. Im Dezember mussten die Kameraden  ausrücken, als sich ein Fahrzeug in Petzow überschlagen hatte und auf einem Flüssiggastank am Straßenrand landete.

Autobahn, Bundesstraße, Wald und Wasser – die Kameraden müssen auf eine ganze Bandbreite von Einsatzbereichen und deren Gefahren vorbereitet sein. Werders 1. Beigeordneter Christian Große dankte den Feuerwehrleuten für die vielen ehrenamtlichen Einsatzstunden und den Familien für das Verständnis. Für das Jahr 2019 kündigte er u.a. die Renovierung des Feuerwehrhauses in Plötzin, den Bau eines Bootshauses für das Mehrzweckboot in Werder und den Planungsstart für die Ertüchtigung des Feuerwehrhauses Derwitz an.

Zudem stehe der Baustart des neuen Feuerwehrhauses in Plessow an. Ein mittleres Löschfahrzeug für Plessow, ein Einsatzleitwagen und ein Dienstfahrzeug für den Stadtgerätewart sollen angeschafft werden, so Christian Große weiter. Außerdem ist die Erstellung eines Löschwasserkonzeptes, die Instandsetzung von Löschwasserbrunnen und die Installation von zwei neuen  Löschwasserbrunnen geplant.

Stadtjugendwartin Jane Lubinas sprach über die Erfolge der Jugendarbeit der Feuerwehren, in der 104 Kinder und Jugendliche aktiv sind. Jugendwarte und ihre Stellvertreter und Betreuer würden versuchen, diese gute Zahl weiter zu erhöhen. Schließlich stammten mehr als 50 Prozent der heutigen Einsatzkräfte aus den Jugendfeuerwehren der Stadt, so Jane Lubinas. Deren gute Arbeit wurde im Gefahrenabwehrbedarfsplan der Stadt ausdrücklich hervorgehoben.

Die Veranstaltung wurde auch zur Beförderung und Ehrung verdienter Feuerwehrleute genutzt. Unter den rund 180 Gästen waren u.a. der Landesbranddirektor Heinz Rudolph und die Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig. Mehrere Werderaner Stadtverordnete richteten sich mit Grußworten an die Freiwilligen Feuerwehrleute. Der Stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk berichtete, dass die Zahl der aktiven Kameraden zwischen 2017 und 2018 von 144 auf 168 gestiegen ist.

Werder (Havel), 5. Februar 2019

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Neues Gastgeberverzeichnis für wachsende Gästezahl

Foto Björn Stelley

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) und der Gemeinde Schwielowsee

Das neue Gastgeberverzeichnis und die Neuauflage des Reisejournals für Werder (Havel) und Schwielowsee sind erschienen. Die beiden Kommunen sind Staatlich anerkannte Erholungsorte. Die Publikationen werden veröffentlicht, um Gäste über das Angebot an 170 Gastgebern, über interessante touristische Ziele und wichtige Veranstaltungen zu informieren.

Im Gastgeberverzeichnis gibt es eine Auswahl an Unterkünften vom 4-Sterne-Hotel bis zur kleinen Ferienwohnung oder Campingplatz, gemütliche Cafés und edle Cuisine sowie eine große Auswahl an Freizeitmöglichkeiten für den Aufenthalt. Im Reisejournal wird mit den Möglichkeiten für den Rad- und Wassertourismus, für Kunst- und Kulturerlebnisse sowie den jahreszeitlichen Höhepunkten der Erholungsregion geworben.

Wie aus den Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervorgeht, konnten Schwielowsee und Werder (Havel) ihre Gästezahlen im vergangenen Jahr deutlich steigern. So gab es in Schwielowsee allein zwischen Januar und November 94.758 Übernachtungen, im gesamten Jahr 2017 waren es 81.752 Übernachtungen. In Werder (Havel) gab es von Januar bis November 310.379 Übernachtungen, im gesamten Vorjahr waren es 276.810.

Spitzenmonat bei den Übernachtungszahlen war in beiden Erholungsorten der Monat Juli mit 18.739 (Schwielowsee) und 44.226 (Werder) Übernachtungen. Auch die Gästezahlen sind in beiden Kommunen weiter angewachsen, wobei auch hier der Juli mit 5.948 (Schwielowsee) und 13.648 (Werder) Gästeankünften der beste Monat war.

Bürgermeisterin Manuela Saß: „Die Zahlen zeigen uns, dass es Sinn macht, unsere Urlaubsregion gemeinsam mit Schwielowsee zu vermarkten. In der Reiseregion Havelland setzen wir damit ein gemeinsames Ausrufezeichen. Wir arbeiten an Angeboten, um auch die Auslastung der Gastgeber in der kalten Jahreszeit weiter zu verbessern.“  

Bürgermeisterin Kerstin Hoppe: „Der Tourismus ist in unserer Region ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. An den Zahlen ist zu sehen, dass von der touristischen Zusammenarbeit von Schwielowsee mit Werder (Havel) beide Kommunen profitieren. Das gilt über unsere beiden Erholungsorte hinaus auch für die Wassertourismusinitiative WIR.“

Zum Gastgeberverzeichnis
Zum Reisejournal


Werder (Havel), 4. Februar 2019

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Parkplatzzufahrt für zwei Tage gesperrt

Die Zufahrt von der Straße Unter den Linden zum Parkplatz „Hartplatz“ in Werder (Havel) ist vom 4. bis 5. Februar wegen Wartungsarbeiten voll gesperrt. Der Hartplatz ist in diesem Zeitraum nur von der Bernhard-Kellermann-Straße aus zu erreichen.

Werder (Havel), 30. Januar 2019

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Beteiligung der Öffentlichkeit am Lärmaktionsplan

Ab Montag, 7. Januar 2019, bis einschließlich Freitag, 8. Februar 2019, liegt der Berichtsentwurf der dritten Stufe der Lärmaktionsplanung für die Stadt Werder (Havel) im Rathaus in der Eisenbahnstraße 13/14, Fachbereich 4, Zimmer 27 zu jedermanns Einsichtnahme öffentlich aus. Es besteht die Möglichkeit, sich an der weiteren Planung zu beteiligen.

Zum Berichtsentwurf ist zuvor in den Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am 5. September 2018 und im Hauptausschuss am 6. September 2018 beraten worden. Den Empfehlungen folgend hat die Stadtverordnetenversammlung am 20. September 2018 die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zum Berichtsentwurf beschlossen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht eingegangene Einwände unberücksichtigt bleiben können.

Berichtsentwurf Lärmaktionsplanung der Stadt Werder (Havel) 3. Stufe als PDF-Datei


Werder (Havel), 03. Januar 2019

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