Archiv – Neuigkeiten 01.03. - 31.03.2019

Erhebliche Verkehrs-
einschränkungen
auf der L90
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Austellung
„30 – Eine Generation"
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1. Tourismustag
in Werder (Havel)
mit rund 50 Gästen
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Neuer Spielplatz
entsteht
an der Regattastrecke
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Beschlüsse der
Stadtverordneten
vom 21. März
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Unsichere
E-Mail-Anlagen
werden aussortiert
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Amtliche
Bekanntmachung
der Stadt Werder (Havel)
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Neue Leiterin
des Fachbereichs 4
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Zwei Einträge
in das Goldene Buch
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IT-Ausstattung
an Werderaner Schulen
kann sich sehen lassen
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Verkehrs-
beeinträchtigungen
in der Eisenbahnstraße
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1. Werderaner
Tourismustag
am 20. März
nach touristischem
Rekordjahr
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Ausbau der L90
beginnt im April
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Lindowsches Haus
ist Denkmal
des Monats
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Neue Bodenrichtwerte
des Landkreises
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Kartenvorverkauf
für Lesung mit
Karin Kalisa
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Amtliche
Bekanntmachung
der Stadt Werder (Havel)
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Bekanntmachung
der Wahlleiterin
der Stadt Werder (Havel)
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Blütenstadt
sucht
Blütenkönigin
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Erhebliche Verkehrseinschränkungen auf der L90

Der Landesbetrieb Straßenwesen teilt mit

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat gemeinsam mit der Stadt Werder (Havel) und dem Wasser- und Abwasserverband Werder-Havelland den Zuschlag für den Ausbau der Landesstraße 90, beginnend am Kreisverkehr Elsastraße in Werder bis zum Ortsauseingang Phöben, auf einer Länge von ca. 3,5 km an die Firma Matthäi Bauunternehmen aus Michendorf erteilt.

Die Fahrbahn wird zur Führung des Radverkehrs beidseitig markierte Schutzstreifen erhalten, vor den Häusern wird ein neuer Gehweg gebaut und die Straßenbeleuchtung ergänzt.
Der bereits vorhandene Radweg wird in diesem Zusammenhang saniert und angepasst.
Neben der Ertüchtigung der Fahrbahn wird auf der bisher schon zum Parken genutzte Fläche an der Autobahnauffahrt Richtung Autobahndreieck Werder ein Mitfahrerparkplatz angelegt.

Die Baumaßnahme dient der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sowohl auf der durchgehenden Fahrbahn, als auch für den Radverkehr und Pendler. Im Rahmen der Baumaßnahme erneuert der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder–Havelland eine Schmutzwasserleitung und Trink- und Schmutzwasserhausanschlüsse. Für die Firma Herbstreith & Fox wird ein die L 90 querender Regenwasserkanal erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am 1. April 2019 und sollen bis April 2020  beendet sein. Gebaut wird in mehreren Bauabschnitte.

Mit Beginn der ersten Bauabschnitte wird ab 01.04.2019 bis zum 20.06.2019 vom Kreisverkehr bis in Höhe der Einmündung Otto-Lilienthal-Straße die L 90 voll gesperrt und der Verkehr zeitweilig durch die Havelauen geführt. Teilweise parallel wird vom 15.04.2019 bis 27.04.2019 die Einmündung „Zur Uferaue“ voll gesperrt, der durchgehende Verkehr auf der L 90 wird am Baubereich vorbei geführt und mit LSA geregelt. Der Verkehr über die Straße „ Zur Uferaue“ wird rückseitig über die entsprechende Beschilderung geregelt.

Es ist vorgesehen, die weiteren Bauabschnitte (von der Otto-Lilienthal-Straße bis Einmündung „Zur Uferaue“) vom 21.06.2019 bis zum 02.10.2019 ebenfalls unter Vollsperrung mit Umleitung des Verkehrs durch die Havelauen zu realisieren. Da auch im Bereich der Autobahnrampen Bauarbeiten erforderlich sind, müssen diese ebenfalls zeitweilig voll gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Nord (Autobahndreieck Havelland) ist in den Sommerferien 2019 (20.06. bis 03.08.) vorgesehen.

Weiterhin soll in den Herbstferien 2019 (04.10. bis 18.10.) die Autobahnrampe Richtung Süd (Autobahndreieck Werder) voll gesperrt werden.  Während der Sperrung der Autobahnrampen wird der Verkehr bis zur nächsten Autobahnauffahrt geführt und wendet dort.

Auf der restlichen Baustrecke wird die Fahrbahn in Einzelabschnitten halbseitig gesperrt, der Verkehr wird jeweils wechselseitig  mittels LSA geregelt.   Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert, über die aktuellen Termine der abschnittsweisen Sperrungen erfolgen Informationen in der Tagespresse. Alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten.

Werder (Havel), 27. März 2019

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Austellung „30 – Eine Generation"



Die Mauer ist mittlerweile länger verschwunden, als sie Deutschland geteilt hat. Statistisch sind dreißig Jahre eine Menschengeneration. Unter dem Titel „30 – Eine Generation“ werden ab dem 28. März in einer Ausstellung in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder (Havel) Fakten, Fragmente und Fotografien gezeigt, die die Stadt vor und nach 1989 darstellen. „Es handelt sich um eine Exkursion in die jüngere Geschichte von Werder (Havel), die zeigt, wie die Werderaner die Geschicke im Wendejahr 1989 und mit der ersten freien Kommunalwahl 1990 selbstbewusst und selbstbestimmt in die eigenen Hände nahmen“, so Kurator Frank W. Weber.

Für die Ausstellung wird eine Diashow von DDR-Bildern gezeigt, die die unlängst verstorbene Heimatkundelehrerin Ilse Hahn Anfang der 1980er-Jahre für den Unterricht aufgenommen hat. Sie zeigen Werderaner Sehenswürdigkeiten – und deren damaligen Zustand. Weitere Fotos mit Stadtansichten aus der Zeit um 1989 hat Frank W. Weber aus dem Stadtarchiv zusammengestellt. Einigen der bemerkenswerten Altstadtaufnahmen werden aktuelle Aufnahmen aus derselben Perspektive gegenübergestellt, die der Fotograf Jürgen Steinberg eigens für die Ausstellung erstellt hat.

Ergänzt wird die Schau mit „Wandzeitungen“ zur Gründung des Neuen Forums in Werder und dem ersten Runden Tisch. „Als am 29. Oktober 1989 im Werderaner Evangelischen  Gemeindehaus die Unterschriften der Gründungsmitglieder des Neuen Forums geleistet wurden, stand noch die Stasi vor der Tür und schrieb die Autonummern auf“, erinnert sich Frank W. Weber, der als städtischer Künstler selbst zu den 21 Unterzeichnern gehörte. Einige Wende-Bilder von ihm und ein großformatigen Gemälde des Potsdamers Wolfgang Liebert zeugen von der Stimmung, die damals unter den DDR-Intellektuellen herrschte.

Außerdem wird ein Transparent gezeigt, dass zur Demonstration in Werder am 3. Dezember 1989 hochgehalten wurde. „Keine Führungsrolle für die SED“, ist darauf zu lesen. Frank W. Weber erinnert sich, wie die Demonstration an jenem nebligen Tag von der Insel zum Stadtbahnhof gezogen ist.  „Damals ging es darum, die erreichten Positionen zu sichern und mit den Veränderungen nicht locker zu lassen.“

In der Ausstellung können die Besucher an einem Quiz zur Wendezeit teilnehmen, Hauptgewinn ist die siebenbändige Chronik von Werder (Havel) und anderes mehr. „Die Ausstellung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, sagt Kurator Weber. „Die Altgeneration erkennt die Situation von damals, die Neugeneration bekommt einen Eindruck, wie sich Werder verändert hat – eine Identität fördernde Ausstellung.“

30 EINE GENERATION. Vom Donnerstag, 28. März, bis Ostermontag, 22. April, immer Donnerstag, Samstag, Sonntag von 13-18 Uhr geöffnet. Nicht am Karfreitag geöffnet!
Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS, Uferstraße 10, 14542 Werder (Havel) Inselstadt, Eintritt frei!


Werder (Havel), 26. März 2019

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1. Tourismustag in Werder (Havel) mit rund 50 Gästen


Pausengespräch mit Frank Ringel vom gleichnamigen Yachthafen in Töplitz

Regionalität ist das Topthema im Tourismus. „Je mehr sie sich auf die Besonderheiten ihrer Region spezialisieren, je authentischer sie dabei sind, desto zufriedener werden ihre Gäste sein“, sagt Patrick Berger. Der Leiter der Klassifizierungsabteilung des Deutschen Tourismusverbands war am 20. März einer der Referenten des 1. Werderaner Tourismustages im Werderaner Tannenhof.

Den etwa 50 Teilnehmern aus der Werderaner Tourismusbranche erläuterte er, wie sie ihre Angebote u.a. durch gezieltes Marketing und zielgruppengerechte Ansprache optimieren können. Ein großes Thema: Regionalität. „Die Gäste wollen keine Austauschbarkeit, sie wollen ein authentisches Reiseerlebnis“, so Patrick Berger.

Vieles drehte sich um die Themen Regionalität und Qualität an diesem Nachmittag, zu dem Werders 1. Beigeordnete Christian Große die Gäste am Anfang begrüßte. Nach einem touristischen Rekordjahr mit 326.486 Übernachtungen - ein Plus von 18 Prozent - wolle die Stadt stärker mit den touristischen Anbietern in den Austausch über die Aktivitäten der Stadtverwaltung und das Leistungsspektrum der Anbieter treten.

Christian Große betonte, welche Bedeutung der Tourismus als Wirtschaftszweig des Staatlich anerkannten Erholungsortes habe: 14 Hotels und Pensionen, 7 Marinen, 2 Campingplätze, ein Reisemobilplatz und ein Wasserwanderrastplatz in der Altstadt, ein weiterer Wasserwanderrastplatz in Phöben, eine Jugendherberge und rund 120 private Ferienunterkünfte gebe es in der Stadt.

Im Wettbewerb der Reiseregionen rücke die Qualität der Angebote stärker in den Fokus. Die Stadt selbst arbeitet in dieser Hinsicht an neuen Standards: Vivien Riehn vom Sachgebiet Tourismus der Stadtverwaltung erläuterte die Pläne für den Umzug der Tourist Information ins Lindowsche Haus, der für den Mai geplant ist. „Wir werden uns nicht nur räumlich vergrößern, sondern teilweise komplett aufstellen“, so Vivien Riehn.

Gäste erwarteten in der Tourist Information über die Beratung zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten hinaus auch Inspirationen für ihren Aufenthalt. Die wolle man durch die Gestaltung des Hauses unter dem Arbeitstitel „Willkommen im Wohnzimmer der Obstzüchter“ auch bieten. So soll neben den Themen Beratung, Information, Multimedianangeboten und Souvenirverkauf in einem der Räume auch an die Geschichte des alten Obstzüchterhauses und die Werderaner Obstbautradition erinnert werden.

Juraj Petrov vom Sachgebiet Kultur erläuterte die gemeinsamen Pläne, die die Stadt Werder (Havel) mit dem Nachbarerholungsort Schwielowsee für das Jubiläumsjahr fontane.200 entwickelt hat. Theodor Fontane hat in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ auch der Region Werder (Havel) ein Denkmal gesetzt. Die beiden Kommunen würdigen das mit zu seinem Geburtsjubiläum mehr als 40 Veranstaltungen.

Neben Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Hörerlebnissen mit einer „Lauschtour“ werden an fünf Terminen die Erlebnistouren „Fontane und der Obstbau“ und „Fontane auf See“ angeboten, so Juraj Petrov. Es sind Zeitreisen durch die Schuffelgärten  und die Altstadt von Werder, denen sich eine Schifffahrt über den Schwielowsee anschließt.

Die Vorträge boten in den Pausen viel Stoff für Gespräche. Der Tourismustag soll sich nach der erfolgreichen Premiere als feste Veranstaltung etablieren - um mit den Partnern im Austausch zu bleiben und das touristische Netzwerk in Werder weiter auszubauen, wie Christian Große sagte.

Werder (Havel), 25. März 2019

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Neuer Spielplatz entsteht an der Regattastrecke


Simulation: Spielart GmbH

An der Regattastrecke in Werder (Havel) wird ein neuer Spielplatz gebaut. Der derzeitige, rund 15 Jahre alte Spielplatz wird zuvor abgerissen. „Die jährliche Sicherheitsinspektion hat ergeben, dass eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich wäre“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Deshalb werde für 70.000 Euro ein komplett neuer Spielplatz entstehen. Die Planung und Ausführung übernimmt die Hammer SHM GmbH  aus Kloster Lehnin.

Die Abrissarbeiten für den alten Spielplatz werden nächste Woche beginnen, die neue Anlage  soll direkt im Anschluss gebaut werden. Es wird sich um eine Spiel- und Kletterkombination der Firma Spielart zum Thema Havel und Wassersport mit stilisierten Rudern, Surfbrettern und einer Möwe handeln. Für das kleine Seeabenteuer stehen voraussichtlich unter anderem ein Turm, Rutschen, Balancierstämme, Hüpfpalisaden, Kletternetze und Schaukeln bereit (siehe Anhang).

Nach der Baumblüte geht es mit dem Spielplatzbauprogramm der Stadt dann gleich weiter: Im Mai werden die Bauarbeiten für den neuen Spielplatz auf der Jugendhöhe beginnen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im September abgeschlossen werden. Geplant hat den Spielplatz die  Ardoris GmbH aus Werder (Havel), die Bauausführung übernimmt die  Mallinger Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Werder (Havel).

Durch die Gestaltung und Aufstellung eines Großspielgerätes, vier kleinerer Spielgeräte und weiterer Einrichtungen werden nicht nur hochattraktive Spielangebote für Kinder, sondern auch Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für ältere Zielgruppen entstehen. Der alte Spielplatz wird sich in seiner Fläche verdoppeln, auch durch eine Spiel- und Liegewiese sowie einen Ruheplatz.

In den kommenden Jahren wird die Stadt in die Ausstattung und Erneuerung ihrer Spielplätze jeweils rund 200.000 Euro investieren. Christian Große: „Werder ist in den vergangenen zehn Jahren rasant gewachsen. Viele junge Familien sind zu uns gezogen, es kommen aber auch mehr Kinder zur Welt. Der Erhalt und Ausbau unserer Spielplätze ist uns deshalb ein besonderes Anliegen.“

Werder (Havel), 25. März 2019

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Beschlüsse der Stadtverordneten vom 21. März

Die Stadtverordneten haben Werders Bürgermeisterin Manuela Saß einstimmig beauftragt, Kaufverhandlungen zum Erwerb des Scala Kulturpalastes aufzunehmen. Damit solle ein Anstoß zur Sicherung der Bausubstanz und der kulturellen Nutzung des denkmalgeschützten Hauses gesetzt werden. Erste Verhandlungsergebnisse sollen den Stadtverordneten noch vor der Sommerpause vorgelegt werden. Der Scala Kulturpalast wird seit 2015 durch den Pächter Gösta Oelstrom erfolgreich als Veranstaltungsort mit Konzerten, Comedy, Lesungen, Kino und Gastronomie betrieben. Unlängst ist der Freundeskreis Scala Kulturpalast Werder e.V. gegründet worden.

Die Werderaner Stadtbibliothek soll ihren zentralen Standort in der Brandenburger Straße 1a behalten. Die Stadtverordneten haben einstimmig einen entsprechenden Nachtrag zum Mietvertrag beschlossen. Der Mietvertrag vom April 2000 ist bis zum Jahr 2021 befristet. Durch den Nachtrag soll eine neue Festlaufzeit von weiteren 20 Jahren festgeschrieben werden. Die Miete wird von 3454 auf 4140 Euro monatlich steigen. Im Gegenzug wird es u.a. technische Verbesserung im Netzwerk geben und eine Klimaanlage installiert werden. Eine Suche nach geeigneten  Alternativstandorten für die Bibliothek war zuvor erfolglos verlaufen. Der jetzige Standort sei durch seine zentrale Lage konkurrenzlos und verbinde viele Vorteile miteinander, wie es hieß.

Vor dem Hintergrund des  „Ersten Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg“ zum Ausbau der Beteiligungsmöglichkeiten vom Juli 2018 werden die Einwohnerbefragung als Möglichkeit der Einwohnerbeteiligung sowie Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in die Hauptsatzung der Stadt Werder aufgenommen. Die Stadtverordneten haben die entsprechenden Änderungen einstimmig beschlossen. Zur praktischen Umsetzung der Änderungen wird in der Stadtverwaltung demnächst eine neue Stelle "Einwohnerbeteiligung" besetzt.

Mehrheitlich haben die Stadtverordneten den Nachtragshaushalt für den Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen. Die Haushaltszahlen mussten neuen Anforderungen und Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung angepasst werden. So ist nach den Waldbränden im vergangenen Jahr der Etat zur Herstellung von Löschwasserbrunnen auf 70.000 Euro verdreifacht worden.  Außerdem sind Planungsgelder für die Erweiterung der Grundschulkapazitäten eingestellt worden. Trotz steigender Baupreise können mit den Nachträgen auch wichtige Bauprojekte der Stadt weitergeführt und abgeschlossen werden. So entstehen für das Besucherzentrum im Lindowschen Haus mit Tourist Information und Bürgerservice Mehrkosten von knapp 500.000 Euro. Die Aufwendungen im Ergebnishaushalt steigen von 52 auf 55 Millionen Euro. Der Haushalt bleibt wegen steigender Steuereinnahmen dennoch ausgeglichen.

Die Stadtverordneten haben mehrheitlich eine ordnungsbehördliche Verordnung für drei verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr beschlossen. Demnach dürfen Geschäfte im Stadtgebiet von Werder (Havel) (ohne Ortsteile) am 2. Juni aus Anlass des German Masters Championats, am 25. August aus Anlass der Kunstinsel und am 1. Dezember aus Anlass des Weihnachtsmarktes von 13 bis 20 Uhr öffnen. Die Termine wurden unter Berücksichtigung der regelmäßig wiederkehrenden, besonderen Anlässe in der Stadt sowie der zu erwartenden Besucherzahlen abgestimmt.

Auf dem Alten Weinberg in Töplitz sollen Erholungseinrichtungen und Ferienwohnungen geschaffen werden. Ergänzend sollen ein Seminarbetrieb sowie gastronomische Nutzungen möglich werden. Die Stadtverordneten haben mehrheitlich die Satzung des entsprechenden Bebauungsplans beschlossen. Der Grundeigentümer beabsichtigt, die Nutzungsmöglichkeiten des 1,15 Hektar großen Plangebiets für Erholungssuchende zu verbessern. Das Gelände befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Potsdamer Wald- und Havelseen. Die ursprünglich geplanten Bauflächen sind im Bebauungsplanverfahren in Abstimmung mit dem Umweltministerium reduziert worden. Pflanzungen sollen ergänzt und Freiflächen freigehalten werden. Aktuell sind die Gebäude auf dem früheren LPG-Gelände in einem schlechten Bauzustand und werden zum Teil nicht genutzt.

Die Stadtverordneten haben den Entwurf des Bebauungsplans „Bildungscampus Glindow“ mehrheitlich gebilligt. Ziel des Bebauungsplanes ist es,  planungsrechtliche Voraussetzungen für die Errichtung eines Bildungscampus‘ im Ortsteil Glindow zu schaffen. Auf einer 5,3 Hektar großen Intensiv-Grünlandfläche an der Klaistower Straße sollen eine Kita mit 120 Plätzen, eine Grundschule für 300 Schüler und eine Gesamtschule für 450 Schüler entstehen. Zusätzlich sind Betriebsunterkünfte für Pädagogen und weiteres Personal vorgesehen. Aktuell beabsichtigt die Hoffbauer-Stiftung, die Bildungseinrichtungen zu realisieren. In den Entwurf des Bebauungsplans sind bereits die Hinweise aus dem frühzeitigen Beteiligungsverfahren eingearbeitet worden. Jetzt wird das Planverfahren mit der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange fortgesetzt.

Die Stadtverordneten haben einer Änderung des Bebauungsplanes „05/1993 Dr.-Külz-Straße“ in Glindow mehrheitlich zugestimmt. Damit wird dem Inhaber eines Autohauses die dringend erforderliche Erweiterung seines Betriebsgeländes ermöglicht. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wurde dazu im Westen und Norden erweitert. Zur besseren landschaftlichen Einbindung der geplanten Bebauung wird ein fünf Meter breiter Pflanzstreifen mit heimischen Gehölzen angelegt.

Werder (Havel), 25. März 2019

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Unsichere E-Mail-Anlagen werden aussortiert

Die Stadtverwaltung Werder (Havel) erreichen vermehrt Spam-E-Mails beziehungsweise  E-Mails mit Anlagen, die einen Schadcode enthalten. Unsichere und veraltete Dateiformate werden schon seit Längerem im Posteingang gefiltert. Die Stadtverwaltung bittet deshalb darum, für E-Mail-Anhänge ausschließlich pdf-Dateien sowie Textdateien (rtf oder txt) bzw. aktuelle Office Formate wie docx und xlsx zu verwenden. Bilddateien werden in den Formaten tif, jpg, jpeg und bmp akzeptiert.

Anlagen in veralteten und unsicheren Office-Formaten wie doc und xls werden aus dem Posteingang automatisch entfernt. In Dateianhängen darf auch kein ausführbarer Code, automatisierte Abläufe, Programmierungen (Makros) oder ein Kennwortschutz verwendet werden. Sollten Dateianhänge nicht verarbeitet werden, wird das den Absendern umgehend mitgeteilt. Die Gesamtgröße von E-Mails inklusive aller Anhänge darf eine Größe von 20 Megabyte nicht überschreiten. Größere E-Mails werden ausnahmslos abgewiesen.

Werder (Havel), 25. März 2019

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Amtliche Bekanntmachung der Stadt Werder (Havel) über das Widerspruchsrecht nach Bundesmeldegesetzes (BMG)

Der Bürgerservice Werder (Havel) macht alle Werderanerinnen und Werderaner darauf aufmerksam, dass Sie das Recht haben, die Weitergabe der Meldedaten zu widersprechen.

Amtliche Bekannmachung als PDF-Datei


Werder (Havel), 22. März 2019

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Neue Leiterin des Fachbereichs 4



Aline Braun hat am 1. März den Fachbereich 4 der Stadtverwaltung Werder (Havel) übernommen. Die 37-Jährige Diplom-Verwaltungsbetriebswirtin (FH) hat damit die Nachfolge von Ralf Schwarzer angetreten und ist für die Bereiche Sanierung, Bauverwaltung, Bauleitplanung und Tiefbau sowie für die Straßenverkehrsbehörde und den Bauhof verantwortlich.

Aline Braun stammt aus der Hansestadt Salzwedel (Sachsen-Anhalt). Nach  Stationen in der Bezirksregierung in Hannover und im niedersächsischen Finanzministerium war sie fast neun Jahre in der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Lüchow-Dannenberg im Bereich des Bauplanungsrechts tätig.

Vor zwei Jahren zog sie mit ihren beiden Töchtern in die Heimatstadt ihres Lebenspartners nach Werder (Havel) und arbeitete zunächst im Finanzministerium des Landes Brandenburg. Die Blütenstadt hat sie mittlerweile kennen- und lieben gelernt und freut sich auf die neue Aufgabe in der Stadtverwaltung.

Sie sei in ihrem bisherigen Berufsleben sowohl in der Kommunal- als auch in der Landesverwaltung tätig gewesen, sagt Aline Braun. „Mir liegt das Kommunale und der unmittelbare Bezug zum Bürger.“

Werder (Havel), 19. März 2019

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Zwei Einträge in das Goldene Buch

Manuela Saß, Hermann Bobka, Christian Große

Helmut Nier

In Würdigung ihrer Verdienste um die Stadt Werder (Havel) haben sich Hermann Bobka und Helmut Nier am 12. März im Schützenhaus in das Goldene Buch der Stadt Werder (Havel) eintragen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Bläserensemble „Saxomania“ der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck.

In seiner Laudatio würdigte Werders Ehrenbürger Werner Große, wie sich Hermann Bobka seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Funktionen für kommunale Belange und die Brauchtumspflege in Werder (Havel) und Glindow engagiert hat und auch als 70-jähriger Ruheständler weiter engagiert.

Hermann Bobka sei ein echter Glindower, habe bei einem örtlichen Ofenbaumeister gelernt und eine Gärtnerlehre angeschlossen. Schließlich habe er eine Ausbildung als Berufsfeuerwehrmann absolviert und sein Berufsleben vor allem der Feuerwehr gewidmet.

Seit 1993 habe sich Hermann Bobka kommunalpolitisch engagiert: Als Glindower Bürgermeister, als Fraktionschef der Werderaner Stadtverordnetenversammlung und seit 2008 im Kreistag wurde und werde er für seine Sachkenntnis und seine Hartnäckigkeit geschätzt. Werner Große erinnerte an Hermann Bobkas Engagement für die Ziegelbahn  durch die Glindower Alpen, für die er immer noch kämpfe.

Zudem sei Hermann Bobka 1992 Gründungsmitglied des Fördervereins seines Heimatquartiers Elisabethhöhe gewesen, bis vor wenigen Jahren war er Vorsitzender. Er habe, zum Beispiel mit dem Siedlerfest,  großen Anteil daran, dass in Elisabethhöhe ein intaktes Gemeinwesen bestehe.

Hinzu kämen wichtige Funktionen u.a. in der Glindower Jagdgenossenschaft, im Vorstand der Unfallkasse, im Aufsichtsrat der HGW  und im Kreisvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung. „Das alles ginge nicht ohne die Unterstützung durch deine Frau und deine Familie“, betonte Werner Große.

Bürgermeisterin Manuela Saß hielt die Laudatio auf Helmut Nier. Mit 88 Jahren sei er Zeitzeuge eines Geschehens, dass wir heute oft nur aus Geschichtsbüchern kennen, so Manuela Saß.

1946 sei Helmut Nier von Schlesien nach Brandenburg gekommen, habe zunächst in der Maschinen-Traktoren-Station in Glindow und nach einem Studium als Diplom-Agraringenieurökonom gearbeitet.

Ins Goldene Buch eintragen durfte er sich für sein ehrenamtliches Engagement im Förderverein „Historische Ziegelei Glindow“. Bis zu seinem 87. Lebensjahr habe er die Geschäfte des Fördervereins geführt, danach noch interimsweise für einige Monate den Vereinsvorsitz übernommen.

Er habe einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass die denkmalgeschützte Ziegelmanufaktur mit dem Ziegeleimuseum erhalten geblieben ist. Beide zeugten davon, dass Ziegeleien einst das Antlitz der Region geprägt hatten.

„Nur ein Betrieb, der in Glindow, hat all die Höhen und Tiefen des Industriezweigs überlebt“, so Manuela Saß. Ziegelmanufatur und Museum lockten jährlich viele Gäste nach Glindow. Helmut Nier vermittle ihnen mit Begeisterung seine umfangreichen Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Ziegelei.

Er leiste so einen wesentlichen Beitrag für den Erhalt des historischen Erbes und den Tourismus im Ortsteil Glindow, so die Bürgermeisterin. Helmut Nier habe sich auch als Gemeindevertreter für die Entwicklung Glindows verdient gemacht. Familiär freue er sich mit seiner Frau auf das bevorstehende 70. Ehejubiläum.

Werder (Havel), 13. März 2019

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IT-Ausstattung an Werderaner Schulen kann sich sehen lassen


Werderaner Schulen sind in den vergangenen Jahren komplett mit W-LAN-Netzwerken ausgestattet worden. Die Stadt Werder (Havel) hat dafür in den vergangenen Jahren 564.000 Euro aus dem kommunalen Haushalt aufgebracht. In fast sämtlichen Klassenräumen sind sogenannte Access Points eingerichtet worden, die die Nutzung von Notebooks und Interaktiven Tafel im Unterricht möglich machen. Zudem gibt es mittlerweile an allen Schulen gut ausgestattete Medienkabinette und Notebookwagen mit Klassensätzen.

„Die IT-Ausstattung unserer Schulen kann sich sehen lassen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß am Montag bei einem Pressegespräch in der Karl-Hagemeister-Grundschule. Die Stadt habe frühere Förderprogramme genutzt und selbst einen siebenstelligen Betrag in die IT-Ausstattung ihrer Schulen investiert. Zuletzt hatten die Stadtverordneten im vergangenen Jahr beschlossen, 200.000 Euro zusätzlich dafür in den Haushalt einzustellen.

Schon seit sechs Jahren habe die Stadt einen jährlichen Haushaltsposten von 65.000 Euro, der ausschließlich dafür geschaffen wurde, alle fünf Jahre die Rechnerausstattung an den Schulen zu modernisieren. „Das zeigt, dass wir schon seit einigen Jahren mit diesem Thema unterwegs sind“, so die Bürgermeisterin. Die digitale Revolution halte auch an Werders Schulen Einzug. Die IT-Ausstattung spiele für die Vermittlung von Lerninhalten und die Vorbereitung der Schüler auf ihr Berufsleben eine immer größere Rolle.

Das bestätigte die Schulleiterin der Hagemeister-Grundschule, Anja Lidzba. So werde das Medienkabinett mit der Interaktiven Tafel nicht nur zur Wissensvermittlung über Computer und Internet, sondern auch für den Fachunterricht genutzt. Der Notebookwagen werde verwendet, um Lernprogramme im Unterricht zur Anwendung zu bringen. Zweiwöchentlich finde eine AG Computer statt, in der die Schüler ihren Medienführerschein ablegen können.

Am Montag nutzten Kinder der Klasse 3d die Notebooks, um ihre Morgenkreisgeschichten aufzuschreiben. Die Texte wurden in ersten Anfängen formatiert. Die fertigen Texte werden später vorgelesen, ausgestellt und zum Schluss zu einem Geschichtenbuch zusammengestellt.

Bürgermeisterin Saß begrüßte, dass sich der Landkreis Potsdam-Mittelmark - stellvertretend für die Kommunen - um Mittel aus dem Programm „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ bemüht. Nach einer vorläufigen Förderzusage erwartet der Landkreis in den nächsten Wochen einen endgültigen Förderbescheid.

Aus den von Bund, Land und Landkreis (50/40/10 %) bereitgestellten Geldern sollen weiße Flecken im Breitbandnetz des Landkreises geschlossen werden und sämtliche Schulen mit 1 Gbit ans Breitbandnetz angeschlossen werden. „Aktuell stehen an vielen unserer Schulen nur 16 Mbit zur Verfügung. Je schneller ein ordentlicher Breitbandanschluss kommt, desto besser für unsere Kinder“, so die Bürgermeisterin.

Ein weiteres Programm, von dem auch Werder (Havel) profitieren wird, ist der im Februar vom Bundestag beschlossene Digitalpakt Schule. Am 15. März soll er im Bundesrat beschlossen werden. Bundesweit sollen dann 5 Milliarden Euro Fördermittel für IT-Ausstattung an Schulen bereitgestellt werden. Im Land Brandenburg sollen mit Kofinanzierung des Landes (10 Prozent) 160 Millionen Euro bereitstehen, Werder könnte demnach mit gut 1 Million Euro profitieren.

Manuela Saß: „Wir benötigen das Geld nicht mehr für eine Grundausstattung, sondern können weiterdenken, z.B. bei den Themen Interaktive Tafeln und der Weiterbildung des Personals.“


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Werder (Havel), 13. März 2019

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Verkehrsbeeinträchtigungen in der Eisenbahnstraße

Wegen Asphaltarbeiten sind vom Montag, 18. März, bis Samstag, 23. März, Verkehrsbeeinträchtigungen in der Eisenbahnstraße in Werder (Havel) zu erwarten. Die Straße muss nächste Woche in Höhe Abzweig Adolf-Damaschke-Straße  halbseitig unter Ampelregelung gesperrt werden.

Werder (Havel), 13. März 2019

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1. Werderaner Tourismustag am 20. März nach touristischem Rekordjahr


Gemeinsamer Messestand an der ITB, Foto: Stadt Werder (Havel)

Die Stadt Werder (Havel) hat 2018 ein touristisches Rekordjahr erlebt. „Erstmals seit der Erhebung der Landesstatistik haben wir die Zahl von 300.000 Übernachtungen geknackt“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Und das mit einem Riesensprung.“ Nach 276.810 Übernachtungen im Jahr 2017 hatte der Staatlich Anerkannte Erholungsort im vergangenen Jahr 326.486 Übernachtungen. „Das ist ein Plus von  18 Prozent - ein toller Erfolg für die Gastgeberbranche und unseren Fachbereich Tourismus mit der Tourist Information“, so Christian Große.
 
Insgesamt gab es in Werder (Havel) im vergangenen Jahr 99.574 Gästeankünfte, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 3,3 Tage. Einmal mehr zeige sich, dass Werder keine Schlafstadt sei, sondern auch Chancen im wirtschaftlichen Bereich wahrnehme. „Dazu gehört im Tourismus, Entwicklungen positiv zu begleiten, Angebote zu schaffen und Akzente zu setzen, damit die Gäste von ihrem schönen Aufenthalt erzählen und wiederkommen“, so Christian Große.
 
Beim 1. Werderaner Tourismustag am 20. März will die Stadt zu wichtigen aktuellen Themen mit der Branche in den Dialog treten. Tourismusunternehmer sind dazu von 14 bis 18 Uhr in den Werderaner Tannenhof, Lehniner Chaussee 19, eingeladen (Anmeldung erbeten unter Tel. 03327-783 374 oder E-Mail tourismus@werder-havel.de). Themen sind unter anderem der neue Standort der Tourist Information. Sie wird im Mai von der Kirchstraße in das denkmalgeschützte Lindowsche Haus ziehen, aktuell laufen dort noch die Sanierungsarbeiten.
 
Außerdem soll es um gemeinsame Marketingaktivitäten und das Jubiläumsjahr fontane.200 gehen. Theodor Fontane hat in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ auch der Region Werder (Havel) ein Denkmal gesetzt. Die Stadt würdigt das unter dem Titel „Fontane am Schwielow“ mit der Nachbargemeinde Schwielowsee mit rund  40 Veranstaltungen. Abschließend wird es beim Tourismustag ein Seminar mit Patrick Berger, dem Leiter der Klassifizierungsabteilung des Deutschen Tourismusverbands, geben. Thema:  „Bin ich der optimale Gastgeber? Impulse für die zukunftsfähige Optimierung des eigenen Angebotes.“
 
„An den vielfältigen Themen sieht man, dass es einiges zu besprechen gibt“, so Christian Große. Nicht zuletzt sei der Tag eine Möglichkeit, das touristische Netzwerk in der Stadt weiter auszubauen. „Den erfreulichen Trend bei den Übernachtungszahlen der vergangenen Jahre möchten wir nutzen und den Austausch über laufende und anstehende Projekte und Aufgaben weiter verbessern.“
 
Auch die Vermarktung der Stadt sei ein gemeinsames Thema: Aktuell präsentiert sich der Staatlich anerkannte Erholungsort Werder (Havel) gemeinsam mit dem benachbarten Erholungsort Schwielowsee, der Stadt Brandenburg an der Havel und der Tourismusregion Havelland auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

Einladung zum Werderaner Tourismustag als PDF-Datei


Werder (Havel), 8. März 2019

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Ausbau der L90 beginnt im April

Gemeinsame Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenwesen und der Stadt Werder (Havel)

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat mit der Stadt Werder (Havel) den Zuschlag für den Ausbau der Landesstraße 90 beginnend am Kreisverkehr Elsastraße bis zum Ortsausgang Werder (Havel) auf rund 300 Meter Länge an die Firma Matthäi aus Michendorf erteilt. Die Fahrbahn wird zur Führung des Radverkehrs beidseitig markierte Schutzstreifen erhalten. Die Stadt Werder (Havel) wird innerörtlich die Gehwege und das Straßenbegleitgrün neu anlegen. Außerdem wird die Straßenbeleuchtung erneuert und erweitert.

Im weiteren Verlauf wird die L 90  bis zum Ortseingang Phöben auf rund 3,2 Kilometer Länge durch den Landesbetrieb erneuert. Der vorhandene Radweg wird in diesem Zusammenhang saniert und angepasst. Neben der Ertüchtigung der Fahrbahn wird im Bereich der Autobahnauffahrt zur A10 ein Linksabbiegerstreifen angelegt und im Auftrag des Bundes ein Mitfahrerparkplatz angelegt. Dafür dient die bisher schon zum Parken genutzte Fläche.

Zudem werden im Rahmen dieser Baumaßnahme im Auftrag des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Werder – Havelland eine Schmutzwasserleitung und Trink- und Schmutzwasserhausanschlüsse verlegt. Für die Firma Herbstreith & Fox wird ein querender Regenwasserkanal erneuert.

Die Bauarbeiten beginnen im April 2019 und werden im April 2020 abgeschlossen sein. Die Baumaßnahme dient der Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sowohl auf der durchgehenden Fahrbahn, als auch für den Radverkehr und Pendler. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten ausgeführt, vom Kreisverkehr bis in Höhe der Einmündung „Zur Uferaue“ wird der Verkehr zeitweilig durch die Havelauen geführt. Im Weiteren wird die Fahrbahn abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird mittels Ampel geregelt.  

Da auch im Bereich der Autobahnrampen Bauarbeiten erforderlich sind, müssen diese zeitweilig voll gesperrt werden. Diese Sperrungen sind in den Sommerferien 2019 vorgesehen. Die jeweiligen Umleitungsstrecken werden ausgeschildert, über die aktuellen Termine der abschnittsweisen Sperrungen erfolgen Informationen in der Tagespresse.

Alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten.

Werder (Havel), 7. März 2019

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Lindowsches Haus ist Denkmal des Monats


Foto: Übergabe der Plakette von Herrn Drost an Frau Saß

Das Lindowsche Haus in Werder (Havel) ist am 28. Februar rstag als „Denkmal des Monats Februar“ der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. AG-Geschäftsführer Hathumar Drost übergab die Plakette mit der Auszeichnung an Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Oft werde die an fertige Gebäude verliehen. „Es freut mich, dass wir heute mittendrin auf einer Baustelle sind“, sagte Hathumar Drost.

Die 31 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft hätten in den 20 Jahren, in denen die Auszeichnung verliehen wird, viel im Umgang mit Denkmälern gelernt. „Hier in Werder sieht man, wie es zur Anwendung kommt“, sagte der Geschäftsführer. Es sei eine sehr gute Entscheidung der Stadt gewesen, ein denkmalgeschütztes Obstzüchterhaus als Tourist Information und Bürgerservice umzubauen. Das Projekt könnte besser nicht passen zum diesjährigen Jahresmotto der AG: „Stadtwärts! Zu Gast in der Mark“.

Projektsteuerer Steffen Lehmann sprach von der Gratwanderung zwischen Denkmalpflege und bautechnischen Anforderungen bei dem Projekt. Das Haus sei im Kern bereits 1751 errichtet und dann schrittweise erweitert worden. Bei der Sanierung werden unter anderem historische Fenster und Türen, eine Räucherkammer, ein alter Fliesenspiegel, eine historische Kochstelle und eine Wandbemalung erhalten. Auch die Gestaltung des Außenbereich soll an die frühere Nutzung erinnern. Als Wartebereich für den Bürgerservice wird ein Neubau in den Gebäudehof integriert.

Hintergrund:

Im 19. Jahrhundert erlebte der Obstbau in Werder seine erste Blüte. Die Obstbauern konnten sich im ausgehenden Jahrhundert teilweise mondäne Anwesen mit aufwändigen Stuckfassaden leisten. Diese Architektur prägt bis heute das Stadtbild, in dem das Lindowsche Haus eine Ausnahme bildet. Es gilt als eines der letzten erhaltenen Obstbauerngehöfte des alten, urwüchsigen Typs. Ende 2017 begannen Umbau und Sanierung durch die Stadt Werder (Havel). Die denkmalgeschützte Anlage wird mit Tourist Information und Bürgerservice zum neuen Besucherzentrum der Blütenstadt. Die Sanierung soll in diesem Jahr in zwei Schritten abgeschlossen werden. Zunächst soll im Frühjahr die Tourist Information in das Vorderhaus einziehen, dann im Herbst der Bürgerservice in die Remise.


Werder (Havel), 05. März 2019

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Neue Bodenrichtwerte des Landkreises

Das Landratsamt Potsdam-Mittelmark teilt mit:

Am 30.01.2019 hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Potsdam-Mittelmark 353 Bodenrichtwerte für baureifes Land und drei Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Flächen ermittelt.

Davon entfallen auf:
- historisch gewachsene Ortslagen 290 Bodenrichtwerte,
- Wohnparksiedlungen 42 Bodenrichtwerte,
- Gewerbegebiete 20 Bodenrichtwerte und
- Sondergebiete Erholung 1 Bodenrichtwert
- Ackerland, Grünland und Forstflächen je 1 Bodenrichtwert.

Von den insgesamt 353 Bodenrichtwerten haben sich 212 in ihrem Wert geändert. Drei Bodenrichtwerte sind um 4 €/m² bis 10 €/m² gesunken, hingegen wurden 209 Bodenrichtwerte um 1€/m² bis 130 €/m² angehoben. 132 Bodenrichtwerte blieben auf Vorjahresniveau. Für neun Gebiete wurden erstmals Bodenrichtwerte ermittelt.

Die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbauland sind wie in den letzten Jahren in der Region um die Landeshauptstadt Potsdam und angrenzend an die Bundeshauptstadt Berlin zu finden.Hier bewegen sich die Bodenrichtwerte z.B. in Kleinmachnow zwischen 280 €/m² und 790 €/m², in Stahnsdorf von 300 €/m² bis 490 €/m², in Teltow von 190 €/m² bis400 €/m², in Bergholz-Rehbrücke zwischen 145 €/m² und 310 €/m² und in Werder (Havel) von 180 €/m² bis 270 €/m²für Wohnbauflächen.
 
Die höchsten absoluten Anhebungen gab es in Stahnsdorf, Kleinmachnow, Schwielowsee und Werder (Havel). Hier wurden Bodenrichtwerte um bis zu 130 €/m² angehoben.
 
Im Weiteren Metropolenraum wurden die Bodenrichtwerte um bis zu 60 €/m² angehoben. Die größte prozentuale Steigerung um 93 % gab es in Borkheide von 44 €/m² auf 85 €/m², gefolgt von Göhlsdorf um 90 % von 42 €/m² auf 80 €/m² und in Seddin um 55 % von 110 €/m² auf 170 €/m².

Die höchsten Bodenrichtwerte in Gewerbegebieten sind in Kleinmachnow und Teltow mit Werten zwischen 135 €/m² bis 310 €/m².

Neben den Bodenrichtwerten für baureife Grundstücke hat der Gutachterausschuss Bodenrichtwerte für landwirtschaftlich genutztes Ackerland und Grünland sowie für Forsten incl. Aufwuchs ermittelt. Der Bodenrichtwert für Ackerland ist von 0,72 €/m² auf 0,80 €/m² um 11 % gestiegen, der Bodenrichtwert für Grünland von 0,52 €/m² auf 0,60 €/m² um 15 % gestiegen und der Bodenrichtwert für forstwirtschaftliche Flächen ist um 22 % gestiegen, absolut von 0,49 €/m² auf 0,60 €/m².

Die öffentliche Bekanntmachung der Bodenrichtwerte erfolgt in den Amtsverwaltungen und den amtsfreien Gemeinden des Landkreises. Die Bodenrichtwerte sind im Bodenrichtwertportal BORIS des Land Brandenburg unter der Internetadresse www.boris-brandenburg.de zur Information frei zugänglich eingestellt. Ab 01.03.2019 ist das Abrufen von Bodenrichtwertinformationen im PDF-Format aus dem Bodenrichtwert-Portal gebührenfrei.
 
Ebenso kann jedermann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses Auskünfte über Bodenrichtwerte erhalten. Telefonische Auskünfte sind gebührenfrei, schriftliche dagegen gebührenpflichtig (in der Regel 15 EUR).
 
Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 03328 318-314 oder -313
 
Sitz der Geschäftsstelle:
Landkreis Potsdam-Mittelmark
Fachdienst Kataster und Vermessung
Potsdamer Straße 18A
14513 Teltow
die Postanschrift lautet: Postfach 11 38
14801 Bad Belzig
Sprechzeiten: dienstags von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr und
von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Liste der Bodenrichtwerte in Potsdam-Mittelmark als PDF-Datei
Liste der Bodenrichtwerte in Werder (Havel) als PDF-Datei


Werder (Havel), 5. März 2019

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Kartenvorverkauf für Lesung mit Karin Kalisa



Die Berliner Autorin Karin Kalisa liest im Rahmen der „Märkischen Literaturtage“ am Mittwoch, 20. März 2019, um 19 Uhr  in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Str. 1a, aus ihrem Buch „Sungs Laden“. Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern erzählt Karin Kalisa von traumhaften Verwandlungen im Berlin unserer Tage.

Ausgehend vom kleinen vietnamesischen Laden des studierten Archäologen Sung nimmt eine Völkerverständigung der ganz eigenen Art ihren Lauf. Urberliner und Nachkommen der vietnamesischen Vertragsarbeiter verbünden sich in einer spielerischen Alltagsrevolution. Und das Unglaubliche geschieht: Gute Laune herrscht in der Metropole!

Zu dieser Veranstaltung lädt die Stadtbibliothek alle Interessierten herzlich ein. Ab sofort startet der Vorverkauf der Eintrittskarten. Der Eintritt kostet 8 Euro. Die „Buchhandlung Hellmich“ organisiert einen Buchverkauf, so dass nach der Veranstaltung die Möglichkeit besteht, das Buch zu erwerben und signieren zu lassen.

Werder (Havel), 21. Februar 2018

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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

Aufforderung an die Parteien, politischen Vereinigungen und Wählergruppen zur Benennung von Beisitzern für den zu bildenden Wahlausschuss

Bekanntmachung als PDF-Datei


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Amtliche Bekanntmachung der Stadt Werder (Havel)

über die Berufung einer Wahlleiterin und einer stellvertretenden Wahlleiterin für das Wahlgebiet der Stadt Werder (Havel)

Die Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel) hat gemäß §15 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz in ihrer Sitzung am 20.09.2018, Frau Annika Lack zur Wahlleiterin und Frau Carola Bischof als ihre Stellvertreterin für das Wahlgebiet der Stadt Werder (Havel) berufen.

gez.
Manuela Saß
Bürgermeisterin


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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

für die Wahlen der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Werder (Havel), der Ortsbeiräte der Ortsteile Petzow, Bliesendorf, Plötzin, Kemnitz, Phöben, Glindow, Töplitz und Derwitz am 26. Mai 2019

Bekanntmachung als PDF-Datei


gez.
Annika Lack
Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)


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Bekanntmachung der Wahlleiterin der Stadt Werder (Havel)

Gemäß § 4 Absatz 1 der Brandenburgischen Kommunalwahlverordnung (BbgKWahlV) mache ich Folgendes bekannt:

Bekanntmachung als PDF-Datei


gez.
Annika Lack
Wahlleiterin


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Blütenstadt sucht Blütenkönigin



Die Grüne Woche in Berlin steht bevor, dort wird auch Werders Blütenkönigin Peggy Sinning nicht fehlen. In der Brandenburghalle hat sie gleich mehrere Auftritte, natürlich ist sie auch am 22. Januar zum Werder-Tag auf der Bühne mit dabei. Seit dem Baumblütenfest 2018 hat Peggy Sinning bereits an zahlreichen Messen, Veranstaltungen, Präsentationen und weiteren Terminen teilgenommen, bei denen es um die Repräsentation der Stadt, des Obstbaus und der Wirtschaft ging.

Sie macht mit ihrer guten Laune, ihrer Freundlichkeit und ihrem Lachen einen tollen Job für unsere Stadt“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Doch bald ist das Jahr auf dem Blütenthron mit vielen interessanten Begegnungen und Erfahrungen für Peggy Sinning schon wieder vorbei.  Wenn das 140. Baumblütenfest (27. April bis 5. Mai) traditionell am letzten Samstag im April eröffnet wird, wird das ihre Nachfolgerin tun.

Werder sucht eine Baumblütenkönigin 2019/2020. Sie soll in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen, mindestens 18 Jahre alt sein  und Spaß daran haben, der Blütenstadt ein Gesicht zu geben. Gefragt sind eine natürliche Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit und ein sympathisches Auftreten. Außerdem sollten sich  die Bewerberinnen dem Werderaner Havelland besonders verbunden fühlen und etwas Zeit für diese Aufgabe mitbringen.

Alle Bewerberinnen werden einer Jury vorgestellt. Kenntnisse zur Stadtgeschichte, zum Obstbau, zur Fischerei, zum Weinbau und zum Blütenfest sind von Vorteil, um bei der Jury zu punkten. Für die Bewerberinnen gibt es auch viel zu diesen Themen zu lernen. Zu sehen ist die neue Blütenkönigin dann erstmals bei der Pressekonferenz Mitte April, auf der das Programm zum Baumblütenfest vorgestellt wird. Den Platz auf dem Blütenthron nimmt sie beim Baumblütenball auf der Bismarckhöhe am Freitag vor dem Beginn des Festes ein, also in diesem Jahr am 26. April.

Alle Bewerberinnen können nur gewinnen und bekommen als Dankeschön Einkaufsgutscheine für angesagte Boutiquen oder Parfümerien in Werder“, wie Christian Große ankündigt. Auf die Gewinnerin warte dann zusätzlich ein traumhaftes Kleid, ein professionelles Fotoshooting an einem touristischen Ort in Werder und ein spannendes Jahr als Majestät.

Die schriftliche Bewerbung sollte neben einem Lebenslauf auch ein aktuelles Foto beinhalten und die Verbundenheit zur Region ausdrücken. „Kreativität ist dabei ausdrücklich erwünscht“, so Werders 1. Beigeordneter. Bewerbungen können ab sofort schriftlich bei der Stadt eingereicht werden.

Stadt Werder (Havel)
Bereich Marketing
Eisenbahnstraße 13 - 14
14542 Werder (Havel)
oder per E-Mail an: marketing@werder-havel.de.

Werder (Havel), 17. Januar 2019

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