Archiv – Neuigkeiten 01.05. - 31.05.2019

Eilentscheidung
zu Kitapersonal
in Werder
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Bürgermeisterin
dankt Stadtverordneten
für Engagement
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Schiffshochzeit
auf der MS Bismarckhöhe
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90 Jahre
Feuerwehr Plötzin
Feier am 18. Mai
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Zwei neue Spielplätze
für Werder (Havel)
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Erster Spatenstich
für Haveltherme
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Erster Spatenstich
für Thermenanbau
am 11. Mai
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Erster Spatenstich
für weitere neue Kita
in Werder (Havel)
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Stadt veröffentlicht
Muster-Stimmzettel
für SVV- und Ortsbeiratswahl
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Probleme bei
Zustellung der
Wahlbenachrichtigung
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Eilentscheidung zu Kitapersonal in Werder

Werders Stadtverordnete haben in ihrer Sitzung am Donnerstagabend einer Eilentscheidung von Bürgermeisterin  Manuela Saß und der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Annette Gottschalk vom 18. April zugestimmt. Hintergrund ist der Neubau der Kita in der Poststraße in Glindow für 100 Kinder, in der neun Erzieherinnen und Erzieher beschäftigt sein sollen.

Mit der Eilentscheidung ist es möglich, Mitarbeiter  für die neue Einrichtung schon vor der geplanten Inbetriebnahme im November 2019 einzustellen. Aktuell liegen viele Bewerbungen für Erzieherstellen vor, wie es in der Eilentscheidung heißt. Zudem würden viele Erzieherinnen und Erzieher im Juli ihre Ausbildung beenden.

Für die neue Einrichtung in Glindow soll frühzeitig pädagogisches Personal gebunden werden, das sonst womöglich bei anderen Kitaträgern beginnen würde. Die Eilentscheidung macht es möglich, bereits ab 1. September neue Kita-Mitarbeiter einzustellen, die über das notwendige pädagogische Personal der Werderaner Kitas hinausgehen.

Werder (Havel), 20. Mai 2019

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Bürgermeisterin dankt Stadtverordneten für Engagement

In der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der laufenden Wahlperiode hat sich Bürgermeisterin Manuela Saß bei den ehrenamtlichen Mandatsträgern bedankt. „Sie haben Ihre Freizeit in den Dienst der Stadt Werder (Havel) und ihrer Bevölkerung gestellt“, so die Bürgermeisterin.

Die Stadtverordneten hätten sich in der endenden Wahlperiode in 32 Sitzungen insgesamt 62 Stunden für die Stadt engagiert. „Hinzu kommt die Zeit, die Sie in Ausschuss- und Fraktions-Sitzung verbracht haben und natürlich die persönliche Vorbereitung auf jede einzelne Sitzung.“ In den Stadtverordnetenversammlungen habe es insgesamt 598 Tagesordnungspunkte gegeben, die inhaltlich debattiert und diskutiert wurden, um letztendlich Beschlüsse zu fassen.

„Sie haben in den Jahren 2014 bis 2018 ein Haushaltsvolumen in Höhe von rund 217 Millionen Euro bewegt“, so Manuela Saß weiter. Mit den Haushaltsbeschlüssen sei der Grundstein für ein Investitionsvolumen in Höhe von knapp 30 Millionen Euro gelegt worden.

Auch bei den Ortsvorstehern und den sachkundigen Einwohnerinnen bedankte sich die Bürgermeisterin. „Ich wünsche Ihnen allen für die Zukunft vor allem Gesundheit und bin davon überzeugt, dass sie sich auch weiter für unsere Blütenstadt Werder (Havel) ehrenamtlich engagieren, sei es in diesem Gremium, sei es in einem der zahlreichen Vereine oder in anderer Art und Weise.“

Werder (Havel), 20. Mai 2019

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Schiffshochzeit auf der MS Bismarckhöhe



Foto: Elvira Schröder vom Standesamt und Patrick Kuhl auf der MS Bismarckhöhe.

In Werder (Havel) gibt es eine neue Möglichkeit der Eheschließung auf der Havel. Paare, die gern heiraten wollen, können das von Mai bis September an jedem dritten Freitag im Monat auf der MS Bismarckhöhe tun. Die erste Werderaner Schiffshochzeit fand am Freitag, den 17. Mai, statt. Bis dahin traute Werders Standesamt Paare im Alten Rathaus oder in der Petzower Kirche, sagt Werders langjährige Standesbeamte Elvira Schröder.

Von den jährlich bis zu 170 Trauungen finden rund 60 Prozent im Rathaus, 40 Prozent in der Kirche statt, sagt Elvira Schröder. Mit der neuen Variante möchte man Heiratswilligen nun einen dritten attraktiven  Ort bieten, um den Bund fürs Leben zu schließen. „Ich glaube, dass das von den Leuten gut angenommen wird.“ Die ersten Paare, die sich angemeldet haben, hätten ihr von ihrer Verbindung zum Wasser und zur Natur erzählt, so Elvira Schröder weiter. „Die finden unsere Idee richtig schön.“

Partner der Havelhochzeit ist die Reederei Bernd Kuhl. Sie bietet mit der MS Bismarckhöhe seit Jahren Ausflugsfahrten durch die Werderaner Havelregion an und verchartert das Fahrgastschiff auch für Feiern und Events. Das Team von Geschäftsführer Patrick Kuhl stattet für die Termine den Salon im Bug des Motorschiffs entsprechend festlich aus. Bis zu 16 Gäste haben im Trauzimmer Platz, insgesamt passen 70 Personen aufs Schiff. Wenn die Ringe getauscht werden, ertönt das Typhon.

Da es sich um einen amtlichen Akt handelt, muss der Steuermann eine wichtige Regel beachten: Er muss in der Gemarkung Werder bleiben. „Schließlich steht ja ,Werder (Havel)‘ auf der Eheurkunde“, sagt Elvira Schröder. Da gebe es keinen Spielraum. „Zum Glück ist die Fahrrinne von der Insel auf Werderaner Seite, aber wenn wir durch die Baumgartenbrücke fahren, wird es schwierig“, sagt Patrick Kuhl augenzwinkernd. Rund 45 Minuten soll die Fahrt mit Trauung dauern. Die Gäste haben auf Wunsch die Möglichkeit, anschließend eine längere Runde zu drehen und auf dem Schiff zu feiern.

Der 60 Tonnen schwere Kahn wird von Dieselmotoren aus den 1970er-Jahren angetrieben, „Damit sind wir eher gemütlich unterwegs“, so Patrick Kuhl. Neun bis zwölf Kilometer schnell fahre die MS Bismarckhöhe, in diesem Jahr werden neben den üblichen Tagesfahrten erstmals auch Linienfahrten mit den Stationen Resort Schwielowsee in Petzow und dem Schiffsanleger in Töplitz angeboten. In Werderaner Heimathafen liegt die MS Bismarckhöhe direkt auf der Inselstadt südlich der Inselbrücke.

Die Idee der Trauung an Bord, erzählt Patrick Kuhl noch, gehe ursprünglich auf seinen Vater Bernd Kuhl zurück, der 2016  verstorben ist. Die Reederei trägt seinen Namen. Als gute Erinnerung und zum Stolz seiner Mutter hat er die Idee übernommen und setzt sie nun mit dem Werderaner Standesamt in die Praxis um.

Werder (Havel), 20. Mai 2019

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90 Jahre Feuerwehr Plötzin - Feier am 18. Mai



90 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 20 Jahre Jugendfeuerwehr – in Plötzin werden am 18. Mai gleich zwei Feuerwehrjubiläen den ganzen Tag lang zünftig gefeiert. „Für den Bürger ist es selbstverständlich, dass die Feuerwehr da ist, wenn sie gerufen wird“, sagt Ortswehrführer Florian Wilke. Doch hinter jedem einzelnen Einsatz stehe das persönliche Engagement von Männern und Frauen und auch ihrer Familienangehörigen.

Zur Jubiläumsfeier wolle man sich bei diesen Menschen einmal offiziell bedanken und der Hoffnung Ausdruck geben, dass es in Zukunft immer genügend junge und idealistische Menschen gibt, die den Fortbestand der Plötziner Feuerwehr sichern. Es soll aber auch um einen Rückblick gehen. Denn die Plötziner Kameraden pflegen und bewahren ihre Geschichte.

Davon zeugt eine bemerkenswerte Chronik mit einer Fülle von Daten, deren Inhalte Teil des Festaktes am Vormittag sind. So erfährt man vom Bombenangriff im Januar 1943 oder vom Absturz eines Hubschraubers im Jahre 1961. Löscheinsätze mit Pferdefuhrwerken und Tragkraftspritzen sind dargestellt, außerdem die Entwicklung der Technik seit der Anschaffung des ersten Motorfahrzeuges im Jahre 1951.

Auch der größte Brandeinsatz der Kameraden wird geschildert: In einer Sommernacht des Jahres 1930 brannte Willi Schultzes Scheune. Rasend schnell griff das Feuer auf Nachbargebäude über. Das Vieh konnte gerettet werden, doch Tauben und Hühner kamen um. Die Feuerwehr holte sich Unterstützung von Nahbarwehren, gemeinsam konnte eine noch größere Katastrophe verhindert werden. Zwei Scheunen und drei Stallgebäude waren aber nicht mehr zu retten.

Erst im Jahr zuvor war 1929 die Plötziner Freiwillige Feuerwehr gegründet worden. Ein Spritzenhaus sowie ein Wasserwagen und eine Handdruckspritze waren damals bereits vorhanden. Jetzt bekam die Brandbekämpfung eine organisierte Struktur. Bürgermeister Franz Flade übernahm die Führung. Weitere Gründungsmitglieder waren Fritz Wils, Reinhold Große, Otto Schultze und Albert Neumann.

Brandschutztechnik, Brandbekämpfung sowie sonstige Aufgaben der Feuerwehr haben sich seit der Gründung entwickelt und verändert. „Geblieben ist der Glaube und der Elan der Kameraden der ersten Stunde“, so Ortswehrführer Wilke. 16 Einsatzkräfte sind heute in der Freiwilligen Feuerwehr des 350-Enwohner-Dorfs aktiv, die Jugendfeuerwehr hat aktuell 8 Mitglieder.

Zur technischen Ausstattung gehören ein Löschgruppenfahrzeug 8/6 mit Löschwassertank und Feuerwehrtechnik sowie ein Mehrzweckfahrzeug zum Transport von Einsatzmaterialien und Feuerwehrleuten. Zum Doppeljubiläum in diesem Jahr wird das 2004 errichtete Feuerwehrdepot renoviert.

Zur Jubiläumsfeier werden Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordnete Christan Große in Plötzin erwartet. Es sei gerade auch die hohe Einsatzbereitschaft von kleinen Ortswehren wie in Plötzin, die die Freiwillige Feuerwehr Werder (Havel) zu einer schlagkräftigen Truppe machten, wie beide betonen. Das Jubiläum am Samstag sei ein schöner Anlass, für das 90-jährige Engagement zu danken.

Infos zur Jubiläumsfeier

Am Samstag, 18. Mai, um 11 Uhr findet der offizielle Festakt am neuen Feuerwehrdepot auf dem Festplatz (vor dem Ortsausgang Richtung Göhlsdorf, Alte Dorfstraße 28a) mit Verlesung der Chronik und historischen Bildern statt, es wird Danksagungen und Ehrungen geben. Ab 14 Uhr wird zu einem gemütlichen Familiennachmittag mit Blasmusik eingeladen, ab 19 Uhr ist Disco mit der Eventcrew.

Den ganzen Tag ist für das leibliche Wohl gesorgt: Es gibt Schwein am Spieß, Leckeres vom Grill, selbstgebackenen Kuchen und vieles mehr. Für kleine Gäste gibt es Spiel und Spaß mit der Jugendfeuerwehr, Kinderschminken und viele Spiele mit kleinen Überraschungen. Das Rauchdemohaus und das Brandschutzerziehungsteam ist auch vor Ort.

Für alle Technikinteressierten gibt es eine Ausstellung der drei Plötziner Feuerwehr-Oldtimer und natürlich auch der neuen Technik. Zusätzlich kann man sich über den Feuerwehrsport und die Feuerwehrchronik der Freiwilligen Feuerwehr Plötzin informieren.


Werder (Havel), 17. Mai 2019

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Zwei neue Spielplätze für Werder (Havel)



Am 15. Mai haben mit einem 1. Spatenstich die Bauarbeiten für den neuen Spielplatz auf der Jugendhöhe begonnen. Sie sollen voraussichtlich im September abgeschlossen werden. Durch die Gestaltung und Aufstellung eines Großspielgerätes, vier kleinerer Spielgeräte und von sechs Fitnessgeräten werden hochattraktive Spielangebote für Kinder, aber auch Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für ältere Zielgruppen entstehen.

„Das wird nicht nur ein Spielplatz, sondern ein neuer kommunaler Treff für Spiel, Bewegung und Kommunikation“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Der alte Spielplatz werde sich in seiner Fläche verdoppeln, auch durch eine Spiel- und Liegewiese sowie einen Ruheplatz.

Geplant hat den Spielplatz die  Ardoris GmbH aus Werder (Havel), die Bauausführung übernimmt die  Mallinger Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Werder (Havel). An den Baukosten von 280.000 Euro beteiligen sich die Wohnungsgenossenschaft „Havelblick“, die kommunale HGW und die Recona Holding GmbH.

Werder sei seit dem Jahr 2013 um 9 Prozent auf gut 26.000 Einwohner gewachsen. Die Altersgruppe von 0 bis 12 Jahren sei besonders stark daran beteiligt und sogar um fast 20 Prozent angestiegen. „Deshalb steht diese Altersgruppe im Fokus der Planungen für die städtische Infrastruktur“, so die Bürgermeisterin. Allein den Bau von Spielplätzen sollen in den kommenden Jahren jährlich 200.000 Euro fließen.

So ist im kommenden Jahr beispielsweise geplant, den Spielplatz auf dem Dorfplatz Glindow durch eine neue Spielanlage zu ersetzen. Anfang Mai sind zudem die nachfolgenden Planungsaufträge für Spielplatzerweiterungen in weiteren Ortsteilen ausgelöst worden:

Plötzin: neue Wippe auf dem vorhandenen Spielplatz  
Phöbener Uferspielplatz: zusätzlicher Kletterturm mit Rutsche
Phöben, Bolzplatz: zusätzliches Karussell und Sandspielplatz
Bliesendorf: Erweiterung des alten Spielplatzes am Dorfplatz um Spielkombination (Doppelturm mit Rutsche)
Dewitz: Erweiterung des vorhanden Spielplatzes am Dorfplatz um Sandspielplatz, Tischtennisplatte, Schaukel


Zieltermin für die Fertigstellung aller Projekte ist in zwei Wochen der Kindertag am 1. Juni. Bis dahin soll auch der gerade fertig gestellte Spielplatz an der Regattastrecke noch um eine Sitzgruppe und Spielgeräte für die ganz kleinen Kinder erweitert werden.

Der alte Spielplatz an der Regattastrecke war vor der Baumblüte abgerissen und für rund 70.000 Euro durch einen neuen Spielplatz ersetzt worden, der am 15. Mai ebenfalls eingeweiht wurde. Es handelt sich um eine Spiel- und Kletterkombination zum Thema Havel und Wassersport mit stilisierten Rudern, Surfbrettern und einer Möwe handeln.

Für das kleine Seeabenteuer stehen unter anderem ein Turm, Rutschen, Balancierstämme, Hüpfpalisaden, Kletternetze und Schaukeln bereit. Kinder der  Evangelischen Kita Inselstadt haben die  Spielgeräte am Mittwoch zur Einweihung begeistert eingeweiht – und bekamen als Dankeschön Eisgutscheine von der Bürgermeisterin.

Werder (Havel), 16. Mai 2019

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Erster Spatenstich für Haveltherme



Am Samstag, den 11. Mai, haben die Bauarbeiten für die Havel-Therme begonnen. Rund 150 Gäste waren beim 1. Spatenstich dabei. „Im ersten dreiviertel Jahr unserer Partnerschaft mit schauer & co ist sehr viel passiert“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß. „Die Vorbereitungen durch Andreas Schauer mit seinen Mitarbeitern und Fachfirmen zur Fortsetzung der Bauarbeiten sind gut und schnell gelaufen.“ Für die kooperative Zusammenarbeit im Baugenehmigungsverfahren bedankte sie sich auch bei Landrat Wolfgang Blasig und den beteiligten Behörden.

Die Therme sei das wichtigste Zukunftsprojekt für die Entwicklung des Staatlich anerkannten Erholungsortes, so die Bürgermeisterin weiter. „Eingebunden in die wunderschöne Havellandschaft werden die Gäste der Therme neben zahllosen Gesundheits- und Wellnessangeboten auch einen hochattraktiven Familienbereich erleben können. Dass sich gerade auch Familien in unserer Therme wohl fühlen, gehörte zu den wichtigsten Intentionen der Stadtverordnetenversammlung bei der Vertragsgestaltung mit schauer & co.“

Andreas Schauer erklärte: „Wir starten direkt mit den Bauarbeiten, die Unternehmen sind beauftragt.“ Die Havel-Therme soll zum Frühjahr 2021 fertig werden. „Sie wird viele Gäste aus Nah und Fern anziehen, weil sie eine überregionale Bedeutung haben wird. Wir sehen Berlin als Quellmarkt und setzen natürlich auch auf den Tourismus. Standort und Konzept sind einfach gut.“ Er möchte vor den Toren Berlins eine mediterrane Erlebniswelt und ein Erholungspara­dies schaffen. Den Gästen solle ein perfekter Urlaubstag mit Mittelmeer-Feeling in den Ha­velauen geboten werden, so Schauer weiter.

Geprägt auch von der Mentalität der Südländer, werde die Havel-Therme mit Angeboten wie einem Wildbach oder der Breitwellenrutsche sehr kinder- und familienfreundlich ausgerichtet sein. „Es ist der wirklich beste Bauplatz direkt vor den Toren Berlins, und das mit direktem Seezugang für die Sauna“, zeigte sich Andreas Schauer beim Spatenstich erneut überzeugt vom Standort. „Wir und viele Werderaner freuen uns bereits jetzt auf die Therme.“

Werder (Havel), 13. Mai 2019

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Erster Spatenstich für Thermenanbau am 11. Mai

Für den Anbau des Familienbereichs der neuen Therme wird am Samstag, den 11. Mai, um 10 Uhr der 1. Spatenstich erfolgen. Zu diesem Termin sind alle Werderaner von der Stadt und der schauer & co GmbH herzlich eingeladen. „Mit dem 1. Spatenstich soll der Startschuss für einen Anbau erfolgen, in dem es zahlreiche Kinderattraktionen geben wird“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. Außerdem werden die Arbeiten zur Fertigstellung und Erweiterung des Bestandsbaukörpers beginnen.

„Auf der Baustelle sind die ersten Arbeiten in der vorigen Woche bereits aufgenommen worden“, so Andreas Schauer. Zahlreiche Bauaufträge seien bereits an die beteiligten Fachfirmen erteilt worden. Zum 1. Spatenstich werde es von 10 bis 12 Uhr umfangreiche Informationen zu den künftigen Angeboten in der Therme geben. „Natürlich beantworte ich auch gern die Fragen der Bürger zu diesem schönen Projekt.“ Die Therme soll im Frühjahr 2021 eröffnet werden.

Zum Spatenstich wird es aufgrund der Baustellensicherheit laut Andreas Schauer leider nicht möglich sein, Besucher durch den Thermenrohbau zu führen. Voraussichtlich zum Jahresende sei aber ein Tag der offenen Baustelle geplant.

Werder (Havel), 10. Mai 2019

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Erster Spatenstich für weitere neue Kita in Werder (Havel)



Mit einem ersten Spatenstich haben am 7. Mai um 10 Uhr offiziell die Bauarbeiten für eine neue Kita in Glindow begonnen. Die kommunale Haus- und Grundstücksgesellschaft wird im Auftrag der Stadt einen Neubau für ca. 100 Kitaplätze errichten. Die Kosten dafür betragen 3,6 Millionen Euro, die HGW hat dafür einen Kredit bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg aufgenommen.

Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück wird nicht nur Platz für den eingeschossigen Kitaneubau, sondern auch für großzügige Spiel- und Tobeflächen für Kita- und Krippenkinder sein. Der Neubau wird als Modulbau von der Firma ALHO errichtet.  Die Anlage hat die Kita Havelzwerge in der Adolf-Damaschke-Straße zum Vorbild, die 2017 ebenfalls in Partnerschaft mit der HGW entstanden ist.

Auch wenn die Kitasituation in Werder unbefriedigend ist und Plätze fehlen, sei die Stadt in den vergangenen Jahren nicht untätig gewesen beim Ausbau der Infrastruktur, betont Bürgermeisterin Manuela Saß. Die Werderaner Bevölkerung sei seit dem Jahr 2013 um 9 Prozent auf gut 26.000 Einwohner gewachsen. Die Altersgruppe von 0 bis 12 Jahren sei besonders stark daran beteiligt und sogar um fast 20 Prozent angestiegen.

„Das zeigt, dass Werder auch wächst, weil die Stadt ein nachbarschaftliches und familienfreundliches Klima hat.“ Der Landkreis reagiere mit seiner Baugenehmigungspraxis auf den Wohnungsbedarf. Von einem solchen Einwohnerschub sei Werder (Havel) wie viele andere Gemeinden im Speckgürtel allerdings zunächst überrascht worden, zumal sie in massivem Widerspruch zu früheren Landesprognosen stehe (siehe PDV).

So sei die Prognose des Landesamtes für Bauen und Verkehr für das Jahr 2030 für Werder in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 5000 Einwohner nach oben korrigiert worden. Bürgermeisterin Saß: „Eine solcher Sprung macht in einer Stadt von unserer Größenordnung schon einen Unterschied in der langfristigen Planung. Statt Schrumpfung wird uns nun Wachstum prognostiziert.“ In der Kitabedarfsplanung des Landkreises sei die neue Einwohnerentwicklung erst spät abgebildet worden.

„Wir haben in den vergangenen Jahren dennoch auf die Entwicklung reagiert und massiv am Aufbau neuer Kitaplätze gearbeitet. Das werden wir natürlich auch weiter tun“, so die Bürgermeisterin. Dazu bestünden auch Kooperationen mit Freien Trägern. So seien allein seit dem Jahr 2012 seien in Werder 420 neue Kitaplätze entstanden. 55 weitere Kitaplätze seien zunächst durch Ausnahmegenehmigungen in den kommunalen Einrichtungen geschaffen worden.

Die Stadt hat nicht nur in die kommunalen Kitas, sondern auch in die bauliche Infrastruktur für neue Kitas Freier Träger investiert und bezuschusst deren Betrieb. Folgende Entwicklungen gab es in dem Bereich seit 2012:

2012
neue Kita Hanna Legoranto in den Havelauen mit 106 Plätzen (Freier Träger)

2012
30 neue Kitaplätze bei Stadtstrolchen im Hohen Weg durch Ausbau

2012/ 2013       
Ausnahmeanträge auf Kapazitätserhöhung in allen kommunalen Einrichtungen, 55 zusätzliche Plätze

2014
Neubau Kita Inselnest in Töplitz mit 20 zusätzlichen Plätzen

2016
60 Plätze in neuer Kita Abenteuerland (Freier Träger)

2016
23 neue Kita- und Krippenplätze bei den Stadtstrolchen im Hohen Weg

2017
neue Kita Havelzwerge mit 96 Plätzen

2012-2018
In der Waldorf-Kita wird die Kapazität in mehreren Schritten um 85 Plätze erhöht

2019
Baubeginn für zusätzliche Kita in Glindow/ Poststraße mit 100 Plätzen

Perspektive 2019
-Planungsbeginn für zweiten Kitaneubau in der Adolf-Damaschke-Straße mit 200 Plätzen
-Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens für Bildungscampus Glindow mit 120 Kitaplätzen als Ersatz für Kita Inselstadt. 42 zusätzliche Kitaplätze

Offizielle Bevölkerungsprognosen bis 2030 für Werder (Havel) als PDF-Datei


Werder (Havel), 7. Mai 2019

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Stadt veröffentlicht Muster-Stimmzettel für SVV- und Ortsbeiratswahl

Die Stadt Werder (Havel) veröffentlicht die Muster der Stimmzettel zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte am 26. Mai. „Da an diesem Tag auch noch die Wahl zum Europaparlament und zum Kreistag stattfindet, möchten wir, dass sich unsere Bürger mit den Stimmzetteln vertraut machen können“, so Wahlleiterin Annika Lack. „Vielleicht können wir dazu beitragen, dass es in der Wahlkabine keine größeren Verzögerungen gibt.“

Zudem bestehe wieder die Möglichkeit der Briefwahl, so die Wahlleiterin weiter. „Die Briefwahlunterlagen können postalisch, direkt in unserem Bürgerservice oder im Internet auf unserer Homepage beantragt werden“, so Annika Lack. Der Link zur Beantragung von Briefwahlunterlagen lautet:
https://www.wahlschein.de/IWS/startini.do?mb=12069656

Musterstimmzettel Stadtverordnetenversammlung als PDF-Datei
Musterstimmzettel Bliesendorf als PDF-Datei
Musterstimmzettel Derwitz als PDF-Datei
Musterstimmzettel Glindow als PDF-Datei
Musterstimmzettel Kemnitz als PDF-Datei
Musterstimmzettel Petzow als PDF-Datei
Musterstimmzettel Phöben als PDF-Datei
Musterstimmzettel Plötzin als PDF-Datei
Musterstimmzettel Töplitz als PDF-Datei


Werder (Havel), 7. Mai 2019

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Probleme bei Zustellung der Wahlbenachrichtigung

Bei der Zustellung des Wahlbenachrichtigungsbriefes in Werder (Havel) ist es vereinzelt  zu Unregelmäßigkeiten beim beauftragten Zustelldienst gekommen. Darüber informiert Wahlleiterin Annika Lack. Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung noch nicht erhalten haben, werden gebeten, sich schnellstmöglich  beim Bürgerservice in der Uferstraße 10 zu melden unter Tel. (03327) 783 153.

Werder (Havel), 7. Mai 2019

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