MUSEEN

DAS OBSTBAUMUSEUM WERDER (HAVEL)
BOCKWINDMÜHLE INSELSTADT
ZWEIRAD- UND TECHNIKMUSEUM WERDER (HAVEL)
CAFE MUCKERSTUBE
DAS MÄRKISCHE ZIEGELEIMUSEUM GLINDOW
HEIMATMUSEUM GLINDOW
LILIENTHALDENKMAL IN DERWITZ
WASCHHAUS PETZOW




OBSTBAUMUSEUM WERDER (HAVEL)

Das Obstbaumuseum Werder (Havel) wurde 1959 von Gartenbaudirektor Langner und Adolf Kassin senior gegründet.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Stadtgefängnis (Inselstadt) und ist das einzige seiner Art in Deutschland. Den Besuchern wird die Entwicklung des Obstbaus, der Fischerei und des Weinbaus anhand von Bildern, Büchern, Dokumenten, Kleidungsstücken, Geräten usw. gezeigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Foto vom Verladeplatz. Dorthin brachten die umliegenden Obszüchter ihre Tienen (Vorläufer des Spankorbes) verpackten Früchte. Diese wurden auf bereitstehende Transportmittel verladen. Anfänglich waren es Schuten, die per Hand bis nach Berlin gerudert wurden. Dann übernahm der Raddampfer "Luise" und später Lastkraftwagen und Eisenbahn den Transport. Weiterhin kann man viele verschiedene Pflückgefäße und aus Weiden, geflochtene Körbe und Kiepen betrachten.



Die Bekämpfung der Schädlinge und Krankheiten spielte eine wichtige Rolle, hing doch oft die Existenz vieler Obstzüchter davon ab. Ausgestellt sind alte Spritzgeräte, von der Handspritze, Faß- und Rückenspritze bis hin zur "Grütznerschen" Karrenspritze. Auf Obstausstellungen erhaltene Diplome, Ehrenbriefe und Medallien wurden von Bürgern aus Werder (Havel) und Umgebung gestiftet; auch mehrere Berlinkoffer, in denen Proviant und andere notwendige Dinge verstaut wurden, wenn es hieß, das Schuten verladene Obst nach Berlin zu begleiten. In liebevoller Kleinarbeit fertigte Karl Große das Modell einer Obsthütte um 1700 an. Fotos, eine Weinpresse und andere Materialien weisen auf die in Werder (Havel) beheimatete Verarbeitungsindustrie hin. Im Innenhof geben größere Arbeitsgeräte der Obstzüchter einen Einblick in deren Arbeit, auf Wunsch kann dies anschaulich demonstriert werden.

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OBSTBAUMUSEUM WERDER (HAVEL)


Kirchstraße 6/7
14542 Werder (Havel)
Tel.: 03327-783374

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag & Donnerstag:
10:00 bis 14:00 Uhr

BOCKWINDMÜHLE INSELSTADT

Der Typ der Bockwindmühle ist in Mittel- und Norddeutschland stark verbreitet, ebenso in Osteuropa und Skandinavien. Es ist anzunehmen, dass in der Blütenzeit der Mühlen (vor Motor- und Elektroenergie) auf allen Anhöhen Mühlen standen.
Die erste Erwähnung der Mahlrechte in Werder (Havel) war um 1500.
Man hört oft die Bezeichnung "Mühlenberg" für eine Anhöhe. Auf der Inselstadt befanden sich mehrere Mühlen, die letzte brannte am 13. Dezember 1973 ab, Ursache war Brandstiftung.
Diese, nun hier stehende Mühle, wurde im desolaten Zustand (ohne Flügel und Bremsrad) von der Stadtverwaltung für 6.000,00 DM (DDR) gekauft.

Im November 1985 wurde diese Mühle in Klossa, einem Ort ca. 100 km von Werder (Havel) entfernt, abgebaut und alle Teile (ca. 50 cbm Holz aller Längen ) an verschieden Orten der Stadt gelagert und fachgerecht holztechnisch gehandelt. 1987 wurde das technische Instrumentarium rekonstruiert. Am 21.September 1987 begann der Wiederaufbau der Bockwindmühle auf dem Mühlenberg.

Am 23. September 1991 war die Hülle einschließlich der Flügel fertiggestellt. Weiterer Ausbau, insbesondere des Bremsrades und der noch fehlenden Sterz (Drehvorrichtung), werden noch erneuert.

Insgesamt mußten 15.000 Leistungsstunden erbracht werden. In diesem Zusammenhang sollte man erwähnen, daß diese Mühle nur aufgrund der Bemühungen und der Einsatzbereitschaft heimatverbundener Bürger der Stadt Werder (Havel) wieder aufgebaut werden konnte.

Über einen großen Zeitraum wurden die Arbeiten von zwei Handwerkern, Herrn Görrissen und Reiner Grigull ausgeführt, die sich mit viel Akribie in die "neue" - alte Kunst des Mühlenbaus hineindenken und umsetzen mußten. Vorgaben und Litaratur waren nur sehr wenig vorhanden. Der Wiederaufbau glich einem Puzzlespiel. Im August 1993 drehten sich im Rahmen unseres ersten Mühlenfestes zum erstenmal die Mühlenflügel für die Öffentlichkeit.
Alle Jahre wieder feiern nun die Werderaner und ihre Gäste das Mühlenfest im August.

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BOCKWINDMÜHLE INSELSTADT


Tel.: 03327-783374

Öffnungzeiten:

Während des Winters
in der Zeit vom 16.10. bis zum 14.04. bleibt die Bockwindmühle
generell geschlossen!

ZWEIRAD- UND TECHNIKMUSEUM

Das Zweirad- und Technikmuseum hat seit 31. Oktober 2012 für immer seine Türen geschlossen. Wir alle werden uns bestimmt gern an die großartigen Aktivitäten in und um das Museum erinnern.

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"CAFE MUCKERSTUBE"- die Heimatstube von Werder

Das Heimatstübchen "Cafe Muckerstube" in Werder (Havel), dessen Geschichte und Geschichtchen mit dem Jahre 1910 beginnen, lebt von den Aussteuerstücken und Gebrauchsgegenständen einer Obstzüchterfamilie.

Die "Gute Stube" und die "Wohnküche" laden die Gäste zum Verweilen ein. Nach den Rezepten der Oma´s und Uroma`s wird gebacken und gekocht und die Familientische werden nach alter Tradition eingedeckt. Schellackplatten vermitteln das Ambiente von 1910. Zur jährlichen Baumblütenfestwoche bedient die "Muckersche" im historischen Kostüm und mit Witz und Humor trägt sie den Vortrag "die Muckersche erzählt" vor. Zwischen den Tafelrunden können sich die Gäste Werder´s mittels eines Altstadtrundganges, eines abendlichen Inspektionsganges mit dem Nachtwächter oder einer Vorstadtführung von der Geschichte beeindrucken lassen.


Auch ein Kaffeeklatsch mit Theodor Fontane lässt erleben, wie der Dichter 1869 Werder kennen lernte. Auch das von ihm geschätzte, herzhafte Abendbrot wird den Gästen serviert. Lassen Sie sich von dieser Zeitreise einfangen.

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CAFE MUCKERSTUBE


Brandenburger
Str. 164
14542 Werder (Havel)
Tel.: 03327-42961

www.
muckersche.de


MÄRKISCHES ZIEGELEIMUSEUM GLINDOW

Die Ausstellung des Märkischen Ziegeleimuseums beschreibt und illustriert nicht nur den technologischen Prozeß der Ziegelherstellung, sondern veranschaulicht mit vielen Dokumenten auch die Geschichte des Glindower Ziegeleigewerbes, von dem seit 1462 verbrieften Tonabbau bis zur Wiederbelebung fast vergessenen handwerklichen Knowhows. Sie macht sie mit den einstigen Arbeits- und Lebensbedingungen der Einheimischen und der aus dem Lippisch-Westfälischen gekommenen Ziegler bekannt, stellt Ihnen frühere Ziegeleibesitzer vor und vermittelt darüber hinaus einen Einblick in die Ziegeleiindustrie im Raum Glindow-Werder-Rädel und in der gesamten Region.

Das besondere an diesem Museum ist indes, dass der Besucher die geschichtlich dokumentierte Ziegelfertigung noch in Aktion erleben kann.
Auf dem Gelände befinden sich zwei der denkmalgeschützten Ringöfen aus dem Jahre 1868, gebaut nach dem Patent von Friedrich Eduard Hoffmann. Einer davon ist der einzige in Europa noch originalgetreu erhaltene, kreisrunde Ringofen, wie er in der Hoffmannschen Patentschrift dargestellt ist. Er wurde 1962 stillgelegt und zerfiel zusehends. Seit 1991 jedoch begannen hier erste Restaurationsarbeiten.
Der andere größere Ofen wurde 1967 rekonstruiert und seitdem treibt man hier Feuer wieder ununterbrochen im Kreis.

Die zunächst für die Herstellung von Kohlespreßlingen und später Blumentöpfen genutzte Produktionsstätte verlassen seit 1990 wieder Ziegel- und Formsteine, von denen jeder seiner handwerklichen Fertigung wegen gleichsam ein Unikat darstellt. Besonders begehrt sind die in Form und Farbe vielfältigen Tonziegel bei Restauratoren und Denkmalpflegern.

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MÄRKISCHES ZIEGELEIMUSEUM GLINDOW


Alpenstraße 47
14542 Glindow
Tel.: 03327-669395

Kontakt:
Herr Firl
Tel.: 03327-40014

www.ziegelei
museum-
glindow.de


Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag, Sonntag, Feiertag
10.00 - 16.00 Uhr
und nach
Vereinbarung
HEIMATMUSEUM GLINDOW

Am 28. September 1997 übergab die Gemeinde Glindow das sanierte "Haus Koch" zur Nutzung als Heimatmuseum an den Heimatverein.

Das unter Denkmalschutz stehende Büdnerhaus wurde von den Eheleuten Dürre als Doppelwohnhaus im Jahre 1769 erbaut. Die letzte Eigentümerin des Hauses war Frau Aneliese Koch, geb. Döring, die das Grundstück mit Haus, nach ihrem letzten Willen, der Gemeinde Glindow übereignete, sofern die Gemeinde dieses Haus als Museum einrichtet. Eine besondere Attraktion ist die im Urzustand erhaltene "verrußte schwarze Küche in der einst auf offenem Feuer gekocht und gebraten wurde. Bevor der Rauch durch die Öffnung in der Decke abziehen konnte, schwärzte er im Laufe der vielen Jahre die Wände und die Decke der Küche.

Viele Ausstellungstücke vergangener Zeiten, wie alte Möbel, Geschirr, Gerätschaften, Fotos und alte Bilder, wurden von den Bewohnern Glindows und den umliegenden Gemeinden zur Verfügung gestellt.

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HEIMATMUSEUM GLINDOW


Koch´sche Haus
Kietz 3
14542 Werder (Havel)/OT Glindow
Tel. 03327-570688

Kontakt:
Frau Neumann
Tel.: 03327-40197
für Gruppen nach Vereinbarung

Öffnungszeiten:
Sa-So 11.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung

LILIENTHALDENKMAL IN DERWITZ



Das Lilienthaldenkmal in Derwitz wurde auf dem 64 m hohen Spitzberg zu Ehren Otto Lilienthals errichtet, der hier bei seinen Flugversuchen 1891 die Rekordweite von 30m erreichte.

Ein Rastplatz mit Aussicht über die herrliche Wiesen- und Weidenlandschaft, den Krielower Luch lädt zur Pause ein.

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LILIENTHAL-
MUSEUM

DERWITZ
Am Derwitzer Dorfplatz
14542 Werder(Havel)
Tel.: 033207-50449
oder
Tel.: 033207-70267

geöffnet auf Anfrage

www.potsdam-mittelmark.de

WASCHHAUS PETZOW



Bis zur Elektrifizierung des Dorfes Petzow, wurde in diesem Gebäude, das markant am Rande des Haussees steht, noch gewaschen und gemangelt. Das kleine Museum beherbergt nicht nur Informationen zur Ortsgeschichte sondern auch zur Geschichte des Waschens überhaupt.

Hier können sie erfahren, wie man eine weiße Weste bekommt.

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WASCHHAUS
PETZOW
Im Schlosspark
Tel.: 03327-668379 u.
0177-3054436

Öffnungszeiten:
15.April-15.Oktober
So 13.00 - 17.00 Uhr

und für Gruppen ganzjährig nach Vereinbarung

www.petzow-online.de
www.wetter.net





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Navigations-
Assistent




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