Werder (Havel) - Ortsteile

Die Ortsteile der Stadt Werder (Havel)

Ortsteil Petzow
Ortsteil Glindow
Ortsteil Bliesendorf
Ortsteil Plötzin
Ortsteil Phöben
Ortsteil Kemnitz
Töplitz
Derwitz




Übersichtskarte

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Infos über das
KiEZ NSELPARADIES
in Petzow
erhalten Sie unter:
www.
inselparadies-
petzow.de

Werder (Havel) – Ortsteil Petzow

Der südlichste Ort, den Lenné mit seinem "Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam" des Jahres 1833 erfasste, war der Ort Petzow auf der Landbrücke zwischen Schwielowsee und dem Glindower See. Das Dorf Petzow fand 1419 erstmals urkundliche Erwähnung, wurde 1542 zu einem Amtsdorf und ist heute ein Ortsteil der Stadt Werder (Havel). Petzow wurde zum 01.01.1929 der Stadt Werder eingemeindet.

Vor allem mit dem Wirken von Carl Friedrich August Kaehne (ab 1814) wurde der Familienbesitz wesentlich geprägt. Die Leistungen dieser Generation waren u.a. der Bau des Herrensitzes unter Heranziehung von Plänen des Baumeisters Schinkel (1825) und die Parkanlage (um 1838). 1842 ist die neue Petzower Dorfkirche durch Friedrich Wilhelm IV. eingeweiht worden.

Die Dorfkirche Petzow, 1842 erbaut nach den Plänen von Schinkel, ist heute kulturelles Zentrum in Petzow. Hier finden fast regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Theatervorführungen und auch Gottesdienste statt, veranstaltet und organisiert von Kulturvereinen, Künstlern und der Kirche.

Des weiteren besteht die Möglichkeit, hier kirchliche und standesamtliche Trauungen sowie Taufen abzuhalten. Petzow wird auf Grund seiner idyllischen Lage hauptsächlich durch den Tourismus geprägt. Zu erwähnen sind Campingplätze, das Inselparadies, diverse Ferienhaus-Siedlungen, Hotel Schloss Petzow, Gaststätten und Pensionen – also beste Voraussetzungen, um hier Ruhe und Entspannung zu finden.

Waschhaus Petzow
im Schlosspark Petzow




Öffnungszeiten:
1.4. bis 15.10. So 13 – 17 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung
Ansprechpartner: Herr Friedrich
Tel: 03327 - 66 83 79
0177 - 3 05 44 36

Kirche Petzow/Aussichtsturm

Bliesendorfer Straße
14542 Werder / OT Petzow

Öffnungszeiten:
März bis Oktober:
Fr 13 – 18 Uhr
Sa/So 11 – 18 Uhr
November bis Februar:
Sa/So 13 – 17 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung

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Werder (Havel) – Ortsteil Glindow

Glindow wurde 1351 erstmalig schriftlich erwähnt. Die Glindower lebten zu dieser Zeit vorrangig von der Fischerei vom Glindower See. Die ersten Wohnhäuser wurden um den Kiez herum erbaut. Erst in den Jahren 1850 bis 1890 blühte Glindow auf.

Die Mönche aus dem Kloster Lehnin befassten sich mit dem Brennen von Ziegelsteinen in Glindow. In der Zeit, in der Theodor Fontane das Dorf Glindow besuchte, waren mehr als 30 aufragende Schornsteine von Ziegeleien sichtbar.

Die Gemeinde Glindow liegt unmittelbar am Westufer des Glindower Sees. Auf dem Gebiet Freizeit und Tourismus hat Glindow gute Voraussetzungen, zum Beispiel den Campingplatz am Glindower See, die Glindower Alpen und die Ziegelei.

Märkisches Ziegeleimuseum Glindow

In diesem Museum wird der Tonabbau und seine Verarbeitung seit 1462 dargestellt. Auf dem Gelände der angrenzenden Ziegelei befinden sich zwei denkmalgeschützte Hoffmannsche Ringöfen aus dem Jahre 1868. Die Führungen schließen die Besichtigung der Produktion von historischen Baumaterialien ein. Der ebenfalls denkmalgeschützte Ziegeleiturm wurde um 1890 vom Ziegeleibesitzer Krumwiede errichtet. Vom Turm aus reicht Ihr Blick weit in das Märkische Land über den Glindower See und hinein in das Naturschutzgebiet "Glindower Alpen".

Regelmäßige Ausstellungen von Künstlern und Kulturschaffenden sind Bestandteil des Museums. Mit dem "Alpenexpress" haben Sie die Möglichkeit, einige Runden zu fahren. Unmittelbar an dem Museum beginnen die "Glindower Alpen" mit dem sehenswerten Naturlehrpfad. Das Museum ist mit allen Verkehrsmitteln, im Sommerhalbjahr auch mit dem Schiff, zu erreichen.

Förderverein Historische Ziegelei Glindow e. V.

Alpenstraße 47,
14542 Glindow
Tel/Fax: 03327 - 669395

Internet:
www.ziegeleimuseum-glindow.de


Öffnungszeiten:
März bis Oktober
Mi-So 10–16 Uhr und nach Vereinbarung

Naturlehrpfad "Glindower Alpen"

Der Lehrpfad beginnt rechts der Alpenstraße, vor dem Ziegeleiturm. Vorbei an Kleingärten erreichen wir den ersten Aufstieg. Dort empfängt uns eine Sandfläche, unterbrochen von Trockenrasen, Moosen und Flechten. Wir sind auf der höchsten Erhebung der Glindower Alpen. Unsere Augen streifen über die Kleingärten zum Glindower See, über die Jugendhöhe in Werder, den Funkturm in Phöben, wir können Käfer, Eidechsen, Schmetterlinge und andere Tiere beobachten. Der Uferbereich ist mit dichtem Gebüsch, Farnen und Bäumen bewachsen.

Heimatmuseum Glindow – das Koch’sche Haus

1769 wurde das Büdnerhaus von den Eheleuten Dürre erbaut. Es steht heute unter Denkmalschutz.
Besondere Attraktionen: die im Urzustand erhaltene "verrußte schwarze Küche", in der einst auf offenem Feuer gekocht wurde. Viele Ausstellungsstücke aus dem vergangenen Jahrhundert, wie alte Möbel, Geschirr, Gerätschaften, Bilder usw. wurden von den Bewohnern Glindows und der umliegenden Gemeinden zur Verfügung gestellt.

Kunsthof Glindow
Dorfstr. 40
14542 Glindow
Telefon: 0 33 27/7 00 06
Fax: 0 33 27/73 01 01
Internet: www.kunsthof-glindow.de
e-mail: kunsthof-glindow@web.de

Seidenmal-Werkstatt und Galerie
Jahnufer 7
14542 Glindow
Telefon: 0 33 27/4 93 60
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Heimatmuseum Glindow
Kontakt über Ingrid Baitz
Telefon: 0 33 27/4 01 42
Öffnungszeiten: Sa/So 11–17 Uhr und nach Vereinbarung

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Werder (Havel) – Ortsteil Bliesendorf

Die erste urkundliche Erwähnung Bliesendorfs existiert von 1296, als die Gemeinde noch den Namen "Blisendorp" trug. Etwa ein Jahrhundert später wandelte sich die Bezeichnung "Blisendorp", später "Blysendorp" (bis 1580), dann Bliesendorf.

Um 1727 wurde die Kirche Bliesendorf am Rande des Angers erbaut. Sie wurde um 1860 durch einen Backsteinturm ergänzt. In den Jahren 1996/97 wurde sie saniert. Außer dem Gottesdienst finden dort im Sommer und in der Adventszeit Konzerte statt.

Nicht nur die Kirche, sondern der gesamte Ort erfuhr in den Jahren 1996-98 eine Schönheitskur. Die alte Schule (1905 erbaut) erstrahlt ebenfalls in "altem Glanze" und ist der Treffpunkt für die örtlichen Vereine.

Bliesendorf besitzt eine Fläche von ca. 1300 ha und hat ca. 380 Einwohner. Der Ort selbst liegt eingebettet in viel Wald und einige Obst- und Ackerflächen. Die ausgedehnten Waldflächen werden alljährlich von vielen Pilzsuchern bevölkert. In Richtung Busendorf liegt der winzige, abgelegene Ortsteil Resau, einst gutsherrschaftliches Vorwerk. Dort leben heute noch 4 Familien. Die Handvoll Häuser gehört amtlich zur Gemeinde Bliesendorf.


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Auf dem Weg dorthin muss man an den "3 dicken Männern von Bliesendorf" vorbei, drei großen Findlingen.

Veranstaltung:
Zum 1. Advent – Adventssingen in der Kirche


Die Gemeinde Bliesendorf war bis 1998 eine selbständige Gemeinde, die dem Amt Werder zugeordnet war. Die Gemeindevertretung und die Bürger von Bliesendorf haben sich per Bürgerentscheid dazu bekannt, sich ab 31.12.1998 der Stadt Werder (Havel) anzuschließen.

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Ortsteil Plötzin

Der Ortsteil Plötzin kann auf acht Jahrhunderte ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1179 zurückblicken.

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1187 hieß das Dorf "Reinholdesdorp" und Markgraf Otto II. übergab es mit allen Rechten und dem Kirchenpatronat dem Domkapitel Brandenburg, welches es 1726 an den Minister von Görne verkaufte.

1817 ging es an den Oberamtmann Bennecken aus Aken über, von dem es 1831 die Witwe des Predigers Tiebe aus Gollwitz und 1872 schließlich die von Rochows erwarben. Den Zisterziensermönchen aus Lehnin ist es zu verdanken, daß sich neben der Landwirtschaft auch der Obstbau entwickelte.

Heute sind in der Umgebung des Dorfes die großen Obstplantagen zu finden, die zur Zeit der Baumblüte in malerischem Weiß erstrahlen. Obstzüchter laden zur Erntezeit zum Kaufen und Selberpflücken des sonnengereiften Obstes ein.

Die Dorfkirche, ein rechteckiger Feldsteinbau aus dem 18. Jahrhundert, wahrscheinlich auf Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert gebaut, steht mitten auf dem Dorfanger, umgeben von einem kleinen Friedhof. Ihr Westturm spiegelt sich im Dorfteich. Kirche, Dorfteiche und alte Bauernhäuser vermitteln ein Stück Dorfromantik und lassen vermuten, wie es in der "guten alten Zeit" gewesen ist.

In Plessow finden wir eine neugotische Kirche aus dem Jahre 1866. Wappen, Gedenktafeln, Grabsteine und das Innere der Kirche bergen Erinnerungen an die Gutsbesitzerfamilie von Rochow. Zu erreichen ist Plötzin über die Bundesstraße 1, aber auch auf ausgeschilderten Radwegen.

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Werder (Havel) – Ortsteil Phöben

Die Gemarkung ist nachweislich seit 4000 Jahren besiedelt. Um das Jahr 700 erreichten die Slawen das leere Havelland. Sie nannten sich nach ihrer Urheimat, der baltischen Ostseeküste, "Heveller". Daher stammt auch der Name des Flusses "Havel".

Die Heveller gründeten um 800 das erste zusammenhängende Dorf mit dem Räuberberg als Burg. Der Räuberberg war in jener Zeit nur von Sumpf und Wasser umgeben. Daher war es mit der damaligen Kriegstechnik nicht möglich, die Burg anzugreifen. Erst Heinrich I. gelang es im Jahre 929 im ersten Winterfeldzug, die Burg zu erobern und niederzubrennen.

Phöben wurde erstmals 1305 als Phöbener Furt (Furt über den Grenzgraben) erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung, bereits als Pfarr- und Kirchdorf, erfolgte 1313.

Der Ortsteil Phöben erstreckt sich entlang des linken Havelufers nordwestlich von Werder. Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich die Gemeinde Töplitz. Abgeschirmt wird der Ort durch den Nordhang des zu den Phöbener Bergen gehörenden Haakberges und des Wachtelberges. Der Haakberg und der Wachtelberg sind in der näheren Umgebung mit 87 m und 84 m die höchsten Erhebungen.

Zum ältesten Teil des Ortes gehört die Fährstraße sowie einzelne Gebäude um die Kirche. Die Kirche ist ein rechteckiger Putzbau mit Apsis und quadratischem Turm. Sie wurde 1758 neu errichtet und im 19. Jahrhundert verändert.

In den Jahren 1994 bis 1996 ist in der Gemarkung Kemnitz und Phöben ein Golfplatz mit einer 27-Loch-Anlage entstanden. 1994 wurde mit der Planung einer Polo- und Reitanlage begonnen. 1998/99 wurden Polofelder angelegt und im Jahre 2000 erstmals bespielt. Seit August 2000 sind eine Stallanlage für 130 Pferde und eine Reithalle in den Abmaßen 30 m x 90 m in Betrieb.

Auf dem Gelände der Agrargenossenschaft in Richtung Schmergow hat sich ein Reiterhof angesiedelt.

Durch den Ort führen ausgeschilderte Radwanderwege. Im Ort gibt es in der Seestraße eine auch von Gästen gern besuchte Naturbadestelle.

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Werder (Havel) – Ortsteil Kemnitz

Kemnitz selbst dürfte wohl eine slawische Gründung sein. Zumindest weist der aus dem Slawischen stammende Dorfname, welcher "Steinfeld" oder "Steinacker" bedeutet, darauf hin.

Eine erste schriftliche Erwähnung erfuhr Kemnitz im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1357. Als "Kemnitz" wurde es dort verzeichnet. Das Dorf gehörte Wichard von Rochow aus Golzow. Dieser hatte das Obergericht und die Wagendienste verkauft. Später muss die Familie von Rochow diese Rechte und Dienste wieder zurückgekauft haben, denn 1493 verpfändete Hans von Rochow das gesamte Dorf mit allen Abgaben und Diensten an Hans Retzow. Joachim von Rochow verschrieb 1530 das Dorf mit der Gerichtsbarkeit seiner Ehefrau Barbara zum Leibgedinge. 1598 kaufte Thomas von Görne das Dorf der Familie von Rochow ab, die es aber schon 1608 zurückerwarb.

In der Zeit nach dem 30jährigen Krieg wechselte das Rittergut in Kemnitz mehrfach den Besitzer, bis es schließlich 1735 in den Besitz der Familie von Brietzke gelangte. Diese Familie blieb dann bis 1945 Gutsbesitzer auf Kemnitz.

Wenige Schritte vom Gutshof entfernt steht die alte Kemnitzer Dorfkirche mit einem kurzen quadratischen Fachwerkturm. Die Innenausstattung dieser Kirche ist schlicht und einfach. Ein Kanzelaltar mit dem Wappen der Familie Brietzke, eine U-förmige Empore sowie einige Gedenktafeln von 1813 und 1871 bilden das Inventar.

Das moderne Kemnitz lädt alle Golfer und solche, die es werden wollen, auf seine in den Jahren 1994–1996 erbaute 27-Loch-Anlage ein. Zahlreiche Ferienwohnungen, Privatzimmer und Pensionen bieten Unterkunft und ausgezeichnete Küche in reizvoller Umgebung.

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Töplitz

Nur wenige Kilometer westlich der Landeshauptstadt Potsdam, hinter dem Fluß Wublitz, liegt die Insel Töplitz. Eingebettet in eine malerische Flußlandschaft mit vielen Seen findet man hier diejenigen landschaftlichen Eigenarten vereint, die das Havelland prägen. Ausgedehnter Wald, Flachmoore, Hecken und Wiesen und schilfbewachsene Uferzonen mit versteckten Badestellen. Die kahlen Bergrücken mit Trockenrasen ermöglichen dem Betrachter weitreichende Blicke über das Havelland, von Berlin bis weit über Ketzin hinaus. Töplitz als Landschaftsgarten - weidende Pferde und Rinder auf ausgedehnten Wiesen, bestellte Felder und endlos scheinende Obstplantagen. Vom dichten Unterholz an den Wegen bis hin zu Bruchwäldern an den Ufern der Seen. Wer auf den gut ausgeschilderten Radwegen die Landschaft erkundet, gelangt auch durch die 4 Orte der Insel. Am äußersten nordwestlichen Zipfel erreicht man Göttin mit seinen 14 Häusern. Göttin ist geprägt von Ackerbau und Fischfang. Vom Dorfanger hat man einen unverwechselbaren Blick auf den Göttiner See. Wer Göttin im Herbst oder Winter besucht, erlebt ein Schauspiel ganz besonderer Art. Tausende von Wasservögeln benutzen den See und die ufernahen Felder als Überwinterungs- und Rastplatz während ihrer Reise in die wärmeren Regionen.

Nach wenigen Minuten Fahrzeit über den Göttiner Damm kommt der Radler nach Neu Töplitz. Dieser Ort wird geprägt durch seine großen Vierseitenhöfe, die wie aus dem Boden gestampft plötzlich in der Landschaft auftauchen. Neu Töplitz ist ein von Schweizer Kolonisten gestalteter Ort, die vor mehr als 300 Jahren die Insel Töplitz und die Nachbarortschaften Nattwerder und Golm besiedelten. Fast ohne Übergang erreicht man den jetzigen Hauptort der Insel, Alt Töplitz. Auch in Alt Töplitz ist die Handschrift der Schweizer Kolonisten unverkennbar. Auf einer Sanddüne südwestlich der Havel, direkt auf der Grenze zwischen ursprünglicher Natur und der jetzigen Ortslage, wurden die Höfe errichtet. An vielen dieser Gebäude nagt der Zahn der Zeit. Doch nach und nach wird mit der Erneuerung begonnen. Doch der ehemals landwirtschaftlich geprägte Ort hat in den letzten Jahren den stärksten Wandel vollzogen.

Zahlreiche Gaststätten, Hotels und Ferienhausanbieter bemühen sich, allen Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Jahreszeitlich abgestimmte Arrangements, wie Schlachte- oder Sommerfeste, sind feste Bestandteile ihrer Angebote. Reit- und Kegelsport, Kutschfahrten, Rad- und Bootsverleih bieten ihre Dienste an.

Mit dem Fahrgastschiff von Töplitz bis Berlin und der Fähre nach Werder, geführte Wanderungen "Auf den Wegen der Maler" und "Schweizer Kolonistendörfer" runden das touristische Angebot ab.

Wer Spaß an gutem Essen hat, Bewegung in frischer Luft genießen will und Lust auf kulturelle Höhepunkte der Region verspürt, der sollte die Insel Töplitz als Startplatz aussuchen.

Die flache Umgebung ist ideal für Radtouren entlang der Havel über Wublitz, Golm, Nattwerder und Geltow nach Werder (Havel) - eine der schönsten Radwanderwege.

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Derwitz

Derwitz wurde 1348 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Ableitung des Ortsnamens ist bis heute nicht eindeutig geklärt.

1371 wurde Derwitz von Albrecht von Lindow und dessen Mutter, Domina Ketzin von Lindow, an das Kloster Lehnin verkauft. Ab 1371 bis 1859 war das Dorf Derwitz zum Amt Lehnin gehörig.

Die Derwitzer Kirche ist eine alte Wehrkirche, deren ältester Teil der Ostgiebel ist und aus der Zeit der Lehniner Mönche stammt. Der mittelalterliche Feldsteinbau mit seinem reich gegliederten Blendgiebel (um 1500) hatte ursprünglich keinen Turm. Die jetzigen Turmobergeschosse entstanden erst im 19. Jahrhundert.

1542 - zur Reformationszeit - wurden die Klostergüter vom Kurfürsten eingezogen.

Am Post- und Handelsweg von Brandenburg nach Potsdam (heute Bundesstraße 1) befindet sich eine Pferdewechselstation, später bekannt als Gasthaus "Fliegendes Ross".

1846 erfolgt die Eröffnung der Bahnstrecke von Potsdam nach Magdeburg. Alle Einwohner der Dörfer Derwitz und Krielow versammelten sich auf dem Spitzberg, um der Vorbeifahrt des ersten schnaufenden und dampfenden Zuges zuzusehen. Die Bahnstrecke verläuft durch die Dörfer Derwitz und Krielow.



1891 - Otto Lilienthal erreicht bei seinen Fluggleitversuchen vom 64 m hohen Spitzberg aus die Rekordweite von 30 m. Das Lilienthaldenkmal ist heute zu besichtigen. Vom Denkmal hat man einen herrlichen Rundblick in das Krielower Luch, eine noch fast unberührte Naturlandschaft, wo sich auch die Großtrappe wohlfühlt.

Um die Jahrhunderwende, aber auch noch viele Jahre danach, wurden in beiden Dörfern Dorffeste durch traditionelle Höhepunkte, wie "Hahnenreiten" oder "Hammelkegeln" bereichert. Beim "Hahnenreiten" ritten die Burschen des Dorfes im Galopp an einem hängenden Gegenstand vorbei und mussten diesen mit der Hand berühren.
Beim "Hammelkegeln" wurde als Preis ein Hammel ausgesetzt.

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