|
|
![]() |
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das Obst- und Weinanbaugebiet Werder (Havel) |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im Frühjahr blüht ganz Werder (Havel) in einem Meer von Obstbäumen. Rund um Werder liegt aufgrund des milden Klimas eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands. Damit verbunden ist ein außergewöhnlicher Augen- und Gaumenschmaus. Insbesondere der leckere Obstwein ist weit über unsere Stadt hinaus bekannt. Ein jährlicher Höhepunkt ist das (be)rauschende Baumblütenfest Ende April. Übrigens wird in Werder nicht nur Obst, sondern auch Wein angebaut und zwar auf dem nördlichsten Weinberg der Welt dem Wachtelberg. Weinbau Der Weinbau ist nach der Fischerei das zweitälteste Gewerbe unserer Stadt. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts gab es in Werder (Havel) über 100 ha Reben. Davon allein am Wachtelberg 20 ha.Heute beträgt die Fläche des Weinberges auf dem Wachtelberg ca. 7 ha. Das Gebiet hat aus weinbaulicher Sicht eine vorzügliche Lage, mit ausreichender Hangneigung in südlicher und südöstlicher Richtung, umgeben von den Havelseen und mit rasch erwärmbaren kies- und schluffreichen Sandböden.
Der Weinberg liegt mit 52°23´n. Br. jenseits der Polargrenze des deutschen Weinanbaus und ist damit die nördlichste weingesetzlich erfasste Reblage der Welt.Vorzüglich gedeihen die roten Weine Regent und Dornfelder, ein sehr edler Tropfen ist der erste Sekt Brandenburgs aus weißen Trauben der Rebsorte Müller-Thurgau. Einen Weinberg mitten in der Stadt, wer hat das schon? Er ist sogar zu Fuß gut zu erreichen: Vom Bahnhof mit dem Bus 631 oder 635 bis Haltestelle Werder-Post aussteigen links gehen 1. Ampelkreuzung rechts Brandenburger Str. nächste Ampelkreuzung links und den Hinweisschildern folgen zum Weinberg. Hier auch unser Link zum Stadtplan. Neugierig geworden? Dann möchten Sie sicher unseren Werderaner Wein auch kosten? Die Weintiene auf dem Werderaner Wachtelberg hat für Sie geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Die Öffnungszeiten der Weintiene sind:Freitag ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr ab Mitte August auch Montag bis Donnerstag 14 bis 20 Uhr Weinausschank ab Ostern bis Mitte Juni: Freitag ab 14.00 Uhr und Samstag/ Sonntag ab 10.00 Uhr Und natürlich lädt Sie Deutschlands nördlichste Straußwirtschaft über das Jahr zu vielen Höhepunkten ein: Osterfeuer auf dem Weinberg Pfingstfrühschoppen Mitte Juni Beginn der Straußwirtschaft Juli- Winzerfest August Federweißerfest Oktober Saisonausklang auf dem Weinberg Schauen Sie bei uns vorbei, genießen Sie die wunderschöne Aussicht über die Insel und erfahren Sie mehr über den Weinbau und die Weinherstellung. Zwei Weinlehrpfade mit den verschiedensten Rebsorten in weiß und rot führen Sie durch die Geschichte und Gegenwart des Weinbaus. Für Gruppen ab 10 Personen ist eine Weinbergsführung mit Weinprobe nach Voranmeldung möglich. Wenn Sie vielleicht auf den Geschmack gekommen sind, können Sie ein gutes Tröpfchen auch mit nach Haus zu nehmen. Hier erhalten Sie den hervorragenden Wein vom Werderaner Wachtelberg: Kleine Weltlaterne, Werderpark, Das Lädchen auf der Inselstadt am Markt, Einkaufsmärkte im Zentrum, Weinhandlung Alfred und Otto. Und natürlich finden Sie Einkaufsmöglichkeiten und weitergehende Informationen rund um unseren leckeren Wein unter www.wachtelberg.de |
![]() Wenn Sie vielleicht auf den Geschmack gekommen sind, können Sie ein gutes Tröpfchen auch mit nach Haus zu nehmen. Hier erhalten Sie den hervorragenden Wein vom Werderaner Wachtelberg: Kleine Weltlaterne, Werderpark, Das Lädchen auf der Inselstadt am Markt, Einkaufsmärkte im Zentrum, Weinhandlung Alfred und Otto. Und natürlich finden Sie Einkaufs- möglichkeiten und weitergehende Informationen rund um unseren leckeren Wein unter www. wachtelberg.de |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Obstanbau
Wissen Sie noch, wie wunderbar frische Erdbeeren schmecken? Haben Sie schon einmal selbst Äpfel gepflückt? Kommen Sie nach Werder (Havel) in die Obstplantagen, ernten Sie selbst Obst und Gemüse, probieren Sie die ständig frischen heimischen Produkte und kaufen Sie sie direkt vom Feld beim Erzeuger.Um die reichhaltigen Produkte der Stadt Werder (Havel) direkt erlebbar zu machen, wurde in den vergangenen Jahren der „Panoramaweg Werderobst“ angelegt. Von diesem rund 15 Kilometer langen Weg erschließt sich die ganze Pracht der Kultur- und Obstlandschaft. Von den Höhen des Fuchs- bzw. Telegrafenberges und des Karfunkelberges kann man den Blick über weitläufige Obstflächen und die herrliche Havelseelandschaft schweifen lassen. Direkt am Wegesrand kann eine nach historischen Vorbildern neu angelegte Etagenobstfläche und eine Obstwiese genau so bewundert werden wie eine der größten zusammenhängenden Süßkirschenanlagen Deutschlands. Die Beschilderung entlang des Panoramaweges informiert über die Sehenswürdigkeiten und leitet direkt zu den vermarktenden Betrieben unserer Region. |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Das vielfältige Angebot in den eigenen Hofläden und auf den Märkten ist eine Reise zu neuen und auch fast vergessenen Sorten, hier eine kleine Übersicht unseres reichhaltigen Sortiments: Spargel: Mitte April, Mai, Juni Erdbeeren, Süßkirschen: Juni, Juli Himbeeren, Johannisbeeren: Juli, August, September Sauerkirschen: Juli, August Pflaumen: August, September Äpfel, Birnen: September, Oktober Verkauf ganzjährig
Aber auch der traditionelle Werderaner Obstwein mit seiner berauschenden Wirkung ist für viele Gäste unvergleichlich. Hergestellt wird er nicht nur auf den Obsthöfen sondern auch von vielen privaten Obstzüchtern.Haben sie Lust bekommen auf unsere heimischen Produkte? Dann gibt Ihnen die folgende Liste Aufschluss über die Standorte und Angebote unserer wichtigsten Erzeuger. Unsere Obstzüchter ermöglichen Ihnen gern die Besichtigung ihrer Obstgärten. Außerdem erfahren Sie hier, wo Sie das Obst selbst pflücken oder direkt vom Feld oder Hof erwerben können. Da das Werderaner Obst über unsere Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, finden Sie im Folgenden auch einige Angaben zu den überregionalen Märkten, auf denen sie unsere Erzeugnisse erhalten können.
Und natürlich können Sie die frischen Produkte aus „erster Hand“ auch auf unseren ortseigenen Märkten erstehen: Markt Unter den LindenMarkttag: Freitags Stadtplan Werderaner Obst- und Gemüsemarkt Direkt an der B1 am Werderpark Marktzeiten: Die - Sa: 8 - 17 Uhr So: 10 - 17 Uhr Infos: WDA GmbH, Hr. Schwarze Tel.: 03327-730620 Stadtplan Zur Baumblüte öffnen die Obsthöfe in und um Werder (Havel) ihre Türen. Neben dem Auto oder dem Fahrrad sind manche von ihnen sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Havelbusgesellschaft bietet Baumblütenfahrten ab Bahnhof Werder (Havel) an und führt die Gäste direkt in die Plantagen. Außerdem sind folgende reguläre Buslinien zu empfehlen: Mit dem 633 Bus Richtung Glindow vom Bahnhof oder Mit dem 580 Bus Richtung Belzig von Werder/Schule Infos unter: www.havelbus.de oder www.VGBelzig.de Die Schönheit der blühenden Obstgärten und Plantagen im Frühling, deren Höhepunkt das jährlich stattfindende Baumblütenfest ist, der Duft und der hervorragende Geschmack reifer Früchte im Herbst laden Sie stets zu einem Besuch ein. Und natürlich versteht man auf den Werderaner Obsthöfen nicht nur viel vom Arbeiten, man versteht es auch, Feste zu feiern. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der besonderen Anlässe unserer Obsthöfe:
|
Übersicht "Obsthöfe" 2011 als PDF (ca.1,5 MB) Weitere Infos unter: www.obstbau verein-werder.de |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Historisches zum Obstanbau
Die Stadt Werder, die ihren Beinamen „Blütenstadt“ in erster Linie ihren blühenden Obstbäumen verdankt, kann auf eine alte obstbauliche Tradition zurückblicken. Ausgehend von den ersten Obst- und Weinbergen der Zisterzienser Mönche des Klosters Lehnin entwickelte sich die Region um Werder bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zur Obst- und Gemüsekammer der nahe gelegenen Städte Berlin und Potsdam. Der traditionelle Obstanbau behielt stets seine Bedeutung, auch in der DDR, damals bildete Werder das Zentrum des Havelländischen Obstanbaugebietes.Die Geschichte des Werderaner Obstbaus finden Sie eindrucksvoll dokumentiert im Obstbaumuseum. Darüber hinaus hat unsere historische Altstadt vielerlei Eigentümliches zu bieten. So zählt die ca. 200 Jahre alte Bergamotte vor dem Gehöft in der Fischerstr. 29 (Stadtplan) auf Grund Ihres Alters, ihres Standortes und ihres Wuchses zu einer Besonderheit. Ohne Übertreibung kann man diesen Birnbaum als Touristenattraktion bezeichnen. Unter anderem wurde er anlässlich des 1. Ernte- und Schützenfestes als Sieger bei der Suche nach dem ältesten und markantesten Obstbaum in Werder gekürt. |
Flyer „Historische Obstgehölze“ als PDF (ca.2MB) |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Regionale Spezialitäten
Sanddorn Die "Zitrone des Nordens"Das Gebiet rund um Werder ist nicht nur interessant für Obstliebhaber, im Ortsteil Petzow wird schon seit langer Zeit Sanddorn angebaut und verarbeitet. Die unscheinbaren Blüten kann man von März bis Mai sehen, die leuchtend orangefarbenen Beeren gibt es sortenabhängig von Ende August bis Ende Oktober. Ein Besuch der Orangerie lädt zum gemütlichen Verweilen. Sie werden erleben, welche reichhaltige Produktpalette Ihnen aus Sanddorn geboten werden kann. Hier der Link zu unserem Stadtplan. |
Weitere Informationen unter: www. sandokan.de |

Alternativ:
Alternativer
Download des Veranstaltungs-
plans 2013
als PDF-Datei
Tourismus-
Navigations-
Assistent

Der Weinbau ist nach der Fischerei das zweitälteste Gewerbe unserer Stadt. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts gab es in Werder (Havel) über 100 ha Reben. Davon allein am Wachtelberg 20 ha.
Der Weinberg liegt mit 52°23´n. Br. jenseits der Polargrenze des deutschen Weinanbaus und ist damit die nördlichste weingesetzlich erfasste Reblage der Welt.
Die Öffnungszeiten der Weintiene sind:
Wissen Sie noch, wie wunderbar frische Erdbeeren schmecken? Haben Sie schon einmal selbst Äpfel gepflückt? Kommen Sie nach Werder (Havel) in die Obstplantagen, ernten Sie selbst Obst und Gemüse, probieren Sie die ständig frischen heimischen Produkte und kaufen Sie sie direkt vom Feld beim Erzeuger.
Aber auch der traditionelle Werderaner Obstwein mit seiner berauschenden Wirkung ist für viele Gäste unvergleichlich. Hergestellt wird er nicht nur auf den Obsthöfen sondern auch von vielen privaten Obstzüchtern.
Markt Unter den Linden
Die Stadt Werder, die ihren Beinamen „Blütenstadt“ in erster Linie ihren blühenden Obstbäumen verdankt, kann auf eine alte obstbauliche Tradition zurückblicken. Ausgehend von den ersten Obst- und Weinbergen der Zisterzienser Mönche des Klosters Lehnin entwickelte sich die Region um Werder bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zur Obst- und Gemüsekammer der nahe gelegenen Städte Berlin und Potsdam. Der traditionelle Obstanbau behielt stets seine Bedeutung, auch in der DDR, damals bildete Werder das Zentrum des Havelländischen Obstanbaugebietes.
Sanddorn Die "Zitrone des Nordens"