Ausbau der Eisenbahnstraße
Ab 10. August 2026 wird die Eisenbahnstraße in Werder (Havel) weiter ausgebaut. Die Baumaßnahmen werden unter Vollsperrung durchgeführt.
Foto: Stadt Werder (Havel) / fro
Das Vorhaben beinhaltet die Erneuerung der Fahrbahn und der Nebenanlagen sowie den Neubau der Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung.
Ab Montag, 10. August 2026, wird die Eisenbahnstraße (L 90) in Werder (Havel) saniert und grundhaft ausgebaut. Die Arbeiten führen der Landesbetrieb Straßenwesen gemeinsam mit der Stadt Werder (Havel) und weiteren beteiligten Medienträgern durch. Bauausführende Firma ist die STRABAG AG.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis April 2028 und werden in mehreren Abschnitten durchgeführt. Mit der Maßnahme wird der Ausbau der Ortsdurchfahrt abgeschlossen.
Was wird gemacht?
Die Eisenbahnstraße wird zwischen Unter den Linden und An der Föhse auf einer Länge von rund 780 Metern erneuert. Die Straße weist aktuell starke Schäden auf. Darunterliegende Leitungen sind sanierungsbedürftig.
Auf einer Länge von etwa 350 Metern wird die Fahrbahndecke erneuert. Im restlichen Bereich wird die Straße komplett neu aufgebaut inklusive des Austauschs sämtlicher Leitungen. Erneuert werden außerdem: Gehwege, Grundstückszufahrten, Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung. Radverkehrsanlagen und Querungsmöglichkeiten werden hergestellt.
Bauarbeiten unter Vollsperrung
Die Eisenbahnstraße wird unter Vollsperrung ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen in vier Abschnitten. In welchem Bereich die Vollsperrung jeweils liegt, ist den Plänen zu entnehmen.
Erster Bauabschnitt:
Unter den Linden bis Kemnitzer Straße
- Zeitraum: 10. August bis 24. August 2026
- Maßnahme: Fahrbahn erhält neue Deckschicht
Grafik: Landesbetrieb Straßenwesen
Erster Abschnitt: Unter den Linden/Brandenburger Str. bis Kemnitzer Str.
Zweiter Bauabschnitt:
Kastanienweg bis An der Föhse
- Zeitraum: 24. August 2026 bis voraussichtlich Mitte Mai 2027
- Maßnahme: grundhafter Ausbau der Straße
Grafik: Landesbetrieb Straßenwesen
Zweiter Abschnitt: Kastanienweg bis An der Föhse
Dritter Bauabschnitt:
Kastanienweg bis Bernhard-Kellermann-Str.
- Zeitraum: voraussichtlich Mitte Mai 2027 bis März 2028
- Maßnahme: grundhafter Ausbau der Straße
Grafik: Landesbetrieb Straßenwesen
Dritter Abschnitt: Kastanienweg bis Bernhard-Kellermann-Str.
Vierter Bauabschnitt:
Kemnitzer Straße bis Bernhard-Kellermann-Straße
- Zeitraum: voraussichtlich April 2028 (vier Wochen)
- Maßnahme: Fahrbahn erhält neue Deckschicht
Grafik: Landesbetrieb Straßenwesen
Vierter Abschnitt: Kemnitzer Str. bis Bernhard-Kellermann-Str.
Verkehr und Umleitungen
Erster Bauabschnitt:
- Umleitung wird über B1 und A10 (Groß Kreutz-Phöben) ausgeschildert
- Radverkehr wird innerörtlich umgeleitet (Hoher Weg und Plantagenplatz)
- Busverkehr wird über die Kemnitzer Straße/Kemnitzer Chaussee und Kesselgrund umgeleitet und Ersatzhaltestellen eingerichtet
Weitere Bauabschnitte:
- Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen: Umleitung durch Kemnitz
- Fahrzeuge über 7,5 Tonnen: weiträumig über B1 und A10
- Busverkehr wird über die Kemnitzer Straße/Kemnitzer Chaussee und Kesselgrund umgeleitet
Der Schulweg bleibt grundsätzlich zugänglich. Fahrräder müssen im Baustellenbereich geschoben werden. Es wird um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit gebeten.
Hinweise für Anwohner
Die Baufirma STRABAG AG hält Anwohner und anliegende Gewerbetreibende fortlaufend informiert. Vor Baubeginn des dritten Abschnittes ab 24. August 2026 erhalten die betreffenden Personen ein Informationsblatt. Darin wird ein Ansprechpartner vor Ort benannt.
Versorgung und Entsorgung werden für die Bauzeit sichergestellt. Die Grundstückszufahrten werden soweit möglich gewährleistet. Sollte es zu Änderungen oder Einschränkungen kommen, informiert die Baufirma vorab.
Für Anwohner und anliegende Gewerbetreibende im Bereich Bernhard-Kellermann-Straße bis An der Föhse können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Ersatzparkplätze beantragt werden. Antragsberechtigt sind Personen, die im Schicht- oder Bereitschaftsdienst tätig und auf den Parkplatz angewiesen sind. Für die Beantragung muss eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden. Die Parkflächen befinden sich im Hohen Weg neben dem ehemaligen „Rauenstein“. Die Plätze sind begrenzt. Anträge können per E-Mail an genehmigung@werder-havel.de gestellt werden.
Hintergrund
Die Maßnahme ist Teil des gesamten Ausbaus der Ortsdurchfahrt Werder (Havel). Ein erster Abschnitt wurde bereits im Jahr 2020 fertiggestellt.
Beteiligte:
- Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg
- Stadt Werder (Havel)
- WAZV Werder-Havelland (Trink- und Abwasser)
- e.dis (Strom) und edistherm (Fernwärme)
- Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB)
Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 3,943 Millionen Euro, davon 1,525 Millionen Euro für das Land Brandenburg und 971.000 Euro für die Stadt Werder (Havel). Der Kostenanteil der Stadt ist förderfähig. Die restlichen Kosten tragen die Medienträger.
Quellen: Landesbetrieb Straßenwesen / Stadt Werder (Havel)
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