Ein Stück Werder zum Mitnehmen
Vom Werder-Wein bis zu Blütenstadt-Socken: Die Tourist-Information bietet Regionales, Souvenirs und Geschenkideen.
Regionale Spezialitäten, Blütenstadt-Socken oder ein Strampler für kleine Lokalpatrioten: In der Tourist-Information im Lindowschen Haus gibt es Werder (Havel) nicht nur als Reiseziel. Vieles aus den Regalen lässt sich essen, trinken, anziehen oder verschenken.
Ein Teil des Angebots kommt von Produzenten aus Werder und der Region. Dazu gehören Wein vom Wachtelberg, Produkte von Christine Berger, vom Kaffeekontor, vom Tannenhof oder vom Rittmeister. Hinzu kommen Ketchup von Werder Feinkost, Honig vom Phöbener Waldrand oder regional produzierter Tee von Candé Natura.
Was gefragt ist, hängt auch von der Jahreszeit ab. „Im Sommer läuft der Ketchup für den Grillabend gut. Wenn es kälter wird, werden eher Tee, Kaffee oder Schokolade mitgenommen“, sagt Nicole Kriegler von der Tourist-Information. Sie kümmert sich mit dem Tourismus-Team des Rathauses um das Sortiment.
Blütenstadt zum Anziehen
Neben den regionalen Erzeugnissen hat sich eine eigene Werder-Linie entwickelt. Die Blütenstadt gibt es auf Basecaps, Beuteln und Strickmützen. Auch Regenschirme sowie Kapuzenhandtücher gehören dazu. „Wir wollen keine Souvenirs, die nach dem Urlaub in irgendeiner Schublade verschwinden“, sagt Nicole Kriegler. „Die Sachen sollen an Werder erinnern und gleichzeitig im Alltag etwas taugen.“
Das scheint besonders bei den Allerjüngsten zu funktionieren. Der Babystrampler verkauft sich so gut, dass eine zweite Auflage bestellt werden musste. Auch die blau-weißen Tassen mit Werder-Silhouette sind gefragt. Vor Weihnachten greifen viele Kunden zu den Blütenstadt-Socken.
Manchmal entstehen aus den Produkten ganz eigene Ideen. Ein Hochzeitspaar kaufte unlängst eine ganze Reihe kleiner Flaschen Werder-Wein, versehen mit einem Nougathappen, als Aufmerksamkeit für seine Gäste. Das Memory mit Werder-Motiven landet nicht nur im Kinderzimmer: Auch Seniorenheime haben es bereits gekauft. Das zum 700. Stadtjubiläum entstandene Wimmelbild nutzen Schulen der Stadt gern bei Besuchen von Partnerschulen.
Die Klassiker bleiben
Bei aller Auswahl behaupten sich auch die traditionellen Reiseandenken. Ansichtskarten verkaufen sich nach wie vor besonders gut. Kartenmaterial wird vor allem von älteren Besuchern gern mitgenommen.
„Bei uns schauen nicht nur Touristen vorbei“, sagt Nicole Kriegler. „Gerade wenn ein Geschenk mit Bezug zur Heimat gesucht wird, kommen auch viele Werderaner zu uns.“
Für Übernachtungsgäste gibt es schließlich noch ein kleines Extra: Gegen Vorlage der Gästekarte können sie sich in der Tourist-Information ein kleines Geschenk aussuchen – zum Beispiel eine Parkscheibe oder ein Brillenputztuch.
