Gestohlene Feuerwehrtechnik größtenteils wieder zurück
Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen konnten die meisten der im Februar entwendeten Geräte sichergestellt werden.
Der überwiegende Teil der beim Einbruch in das Feuerwehrgerätehaus Glindow gestohlenen Ausrüstung ist wieder bei der Feuerwehr. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen konnten die meisten der im Februar entwendeten Geräte sichergestellt und im Juni an die Ortsfeuerwehr zurückgegeben werden. Das Ermittlungsverfahren wird mittlerweile von der Staatsanwaltschaft geführt.
Die Einbecher hatten Rettungs- und Arbeitsgeräte im Wert von rund 40.000 Euro gestohlen. Trotz des Diebstahls war die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr in Glindow jederzeit gewährleistet. Fehlende Ausrüstung konnte vorübergehend durch die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz Brandenburg bereitgestellt werden.
Diebstahlschutz an Feuerwehrgerätehäusern verstärkt
Der Diebstahl war Anlass, den Schutz der Feuerwehrgerätehäuser in Werder (Havel) weiter zu verstärken. In den vergangenen Monaten wurden zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Standorte umgesetzt. Dazu gehören eine erweiterte Alarmüberwachung, Investitionen in den baulichen Schutz sowie die Unterstützung durch einen Wachschutz. Ein Einbruchsversuch im Feuerwehrgerätehaus in Töplitz konnte durch die Maßnahmen bereits vereitelt werden.
Feuerwehr-Vize: „Solche Taten können Sicherheit gefährden“
„Wer in ein Feuerwehrgerätehaus einbricht, stiehlt nicht einfach nur Werkzeug oder Technik. Er nimmt Ausrüstung mit, die im Ernstfall Leben retten kann“, sagt der stellvertretende Stadtwehrführer Stefan Bohnebuck. Der Diebstahl habe deshalb weit über den materiellen Schaden hinausgereicht
„Solche Taten können die Sicherheit der Bevölkerung und unserer Einsatzkräfte gefährden. Deshalb freue ich mich, dass die Stadt den Schutz unserer Standorte weiter verbessert hat“, so Stefan Bohnebuck.
