Blütenstadt Werder (Havel)

Gut vorsorgen mit dem Notfallregister

Kostenfrei, freiwillig, im Notfall eine Unterstützung: Das Notfallregister speichert wichtige Daten zu gesundheitlichen Einschränkungen und individuellen Bedarfen, die im Krisenfall abgerufen werden.

Foto: Stadt Werder (Havel)/fro
In den Rathäusern liegen Flyer aus.

Angenommen: Der Strom fällt plötzlich aus und ein medizinisches Gerät versagt oder eine mobilitätseingeschränkte Person kann sich nicht selbst in Sicherheit bringen. Für genau solche Situationen gibt es das Notfallregister. Dabei handelt es sich um ein kostenfreies und freiwilliges Angebot für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die für Not- und Krisensituationen besser vorsorgen möchten.

Ziel ist es, Einsatzkräfte durch das Register im Ernstfall mit wichtigen Informationen zu unterstützen, damit Hilfe bedarfsgerecht und möglichst zielgerichtet organisiert werden kann. Das Angebot wird vom Verein Notfallregister e.V. getragen.

Es richtet sich auf der einen Seite an Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und auf der anderen Seite an Einrichtungen wie Seniorenheime, Dialysezentren oder Intensivpflegezentren.

Nur berechtigte Stellen haben Zugriff

Im Register können Angaben zur Person, zur Erreichbarkeit, zur Wohnsituation, zu Gesundheitsdaten und zu individuellen Bedarfen hinterlegt werden. Diese freiwillig bereitgestellten Daten werden datenschutzkonform aufbewahrt und sind nur für berechtigte Stellen zugänglich. Das sind zum Beispiel Rettungs- und Einsatzkräfte, aber auch Behörden wie die Stadt Werder (Havel) im Rahmen ihrer unterstützenden Tätigkeit im Bereich des Bevölkerungsschutzes.

Ob bei einem länger andauernden Stromausfall, einer Evakuierung oder anderen Krisenlagen: Zusätzliche Informationen können helfen, Prioritäten zu erkennen und Hilfe besser zu koordinieren.

Weitere Informationen zum Notfallregister finden Interessierte unter www.notfallregister.eu

Werder (Havel), 29. Juli 2026