Mehr Platz für Werders Sportvereine
Ein schneller Pass, ein Sprungwurf – der Handball kracht ins Tor. Beim Volleyball wird um jeden Ball gekämpft, Cheerleader feilen an ihren Choreografien. In Werders Sporthallen geht es nachmittags und abends hoch her. Auch Tischtennisspieler, Badmintonspieler, Bogenschützen und Kickboxer sind hier aktiv. Und für all das gibt es in diesem Winter mehr Platz als bisher.
Mit der neuen Wettkampfarena am Hoffbauer Bildungscampus Glindow haben sich die Trainingsmöglichkeiten für die Sportvereine im gesamten Stadtgebiet deutlich verbessert. Die zusätzliche, teilbare Halle schafft nicht nur neue Trainingsplätze in Glindow. Sie ermöglicht auch eine bessere Verteilung der Hallenzeiten an den anderen Standorten.
Das Ergebnis zeigt der neue Winterhallenplan der Stadtverwaltung: Die wöchentlichen Trainingszeiten steigen gegenüber dem Vorjahr von 156,5 auf 195,5 Stunden. Das sind 39 Stunden mehr – ein Zuwachs von rund 25 Prozent.
Mehr Raum für den Vereinssport
Die zusätzlichen Möglichkeiten kommen ganz unterschiedlichen Sportarten zugute – vom Handball und Volleyball über Tischtennis bis zum Kinder- und Jugendsport. Sie schaffen mehr Raum für bestehende Trainingsgruppen und ermöglichen neue Angebote.
„Unsere Sportvereine bringen Menschen jeden Alters in Bewegung. Hier lernen Kinder Wettkampfgeist, hier entstehen Freundschaften, hier engagieren sich viele Ehrenamtliche“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Deshalb freue ich mich, dass wir mit der neuen Halle in Glindow die Trainingsbedingungen für viele Vereine massiv verbessern konnten.“
Neue Arena bietet Platz für 400 Zuschauer
Die Stadt Werder (Havel) hat die Erweiterung der ursprünglich geplanten Campus-Halle zur Wettkampfarena mit 2,8 Millionen Euro unterstützt. Damit wurden auch die Voraussetzungen für größere Sportveranstaltungen geschaffen. Bis zu 400 Zuschauer finden dort Platz, um ihre Mannschaften anzufeuern. Die Vereine können so künftig auch größere Wettkämpfe vor heimischem Publikum austragen.
Sieben Sportstätten umfasst der Winterhallenplan: die neue Arena am Bildungscampus Glindow, die Sporthalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums, die Havelauenhalle und die Dümichen-Halle der Grund- und Oberschule Carl von Ossietzky sowie die Sporthallen der Karl-Hagemeister-Grundschule, der Grundschule Glindow und der Inselschule Töplitz.
Bedarf im Winter besonders groß
Von November bis März ist der Andrang besonders groß. Dann benötigen auch Vereine Hallenzeiten, deren Sportler in den wärmeren Monaten überwiegend im Freien trainieren. Die Zahl der Hallennutzer verdoppelt sich im Winter auf 20. Die Stadtverwaltung stimmt die Belegung mit den Vereinen ab und verteilt die verfügbaren Trainingszeiten.
Einige Vereine können darüber hinaus am Wochenende trainieren, sofern keine Wettkämpfe oder Veranstaltungen stattfinden. Diese zusätzlichen Zeiten sind im Hallenplan überwiegend nicht erfasst.
Kostenlose Hallennutzung für die Vereine
Für die Sportvereine ist die Hallennutzung kostenlos. „Unsere Vereine leisten mit großem ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Werder“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Mit der kostenlosen Bereitstellung der Sporthallen schaffen wir beste Voraussetzungen für den Breiten- und Wettkampfsport.“
