Blütenstadt Werder (Havel)

Radverkehrskonzept der Stadt Werder (Havel)

Mit dem Radverkehrskonzept sollen Netzlücken im Radwegenetz geschlossen und bestehende Verbindungen verbessert werden.

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Symbolbild.

Worum es beim Radverkehrskonzept geht

Das Radverkehrskonzept bildet die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs in Werder (Havel). Es zeigt auf, wie das Radwegenetz verbessert und der Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen erhöht werden kann.

Im Fokus stehen die Suche nach alternativen Radwegeführungen, die Identifikation von Mängeln sowie die Verbesserung bestehender Radverkehrsverbindungen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Anbindung der einzelnen Ortsteile an die Kernstadt sowie deren Verknüpfung mit dem Bahnhof Werder (Havel).

Erarbeitung des Konzepts

Nachdem im Sommer 2025 ca. 850 Personen an der Umfrage zum Radverkehrskonzept teilgenommen haben, hat die Verwaltung zusammen mit einer Arbeitsgruppe und dem beauftragten Planungsbüro einen umfangreichen Entwurf eines Maßnahmenkatalogs erarbeitet.

Übergeordnete Planungen, wie der Verkehrsentwicklungsplan, das Radverkehrskonzept Potsdam-Mittelmark sowie die Radverkehrsstrategie des Landes Brandenburg wurden neben zahlreichen Beiträgen von Nutzern berücksichtigt. Für den Entwurf dieses Maßnahmenkonzepts, der derzeit ca. 60 Einzelmaßnahmen enthält, wurde nun die sogenannte TöB-Beteiligung durchgeführt. Dabei wurden unter anderem Nachbarkommunen, Ortsbeiräte und der Landesbetrieb Straßenwesen um Stellungnahmen zum vorliegenden Entwurf gebeten.

Geplante Maßnahmen

Mit dem Radverkehrskonzept sollen Netzlücken im Radwegenetz geschlossen und bestehende Verbindungen verbessert werden. Das Konzept wird neben kleineren, punktuellen Maßnahmenvorschlägen auch Vorschläge zum Bau neuer Radwege und Fahrradstraßen enthalten. So sind neben einfachen Markierungen von Radverkehrsfurten auch die Einrichtung von Fahrradstraßen, zum Beispiel in der Adolf-Damaschke-Straße oder der Elisabethstraße in Glindow, im derzeitigen Entwurf vorgesehen.

Aktueller Stand

Derzeit erfolgt die Auswertung des Beteiligungsverfahrens. Die eingegangenen Stellungnahmen werden geprüft und abgewogen. Im Anschluss werden die Maßnahmenentwürfe finalisiert und durch das beauftragte Planungsbüro BERNARD zum vollständigen Radverkehrskonzept zusammengeführt. Die abschließende Beschlussfassung ist für den Herbst 2026 vorgesehen.

Grundlage für die Umsetzung

Das beschlossene Radverkehrskonzept bildet die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln zur Umsetzung der Maßnahmen. Die begleitende Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der Fraktionen, der Werderaner Ortsgruppe des ADFC sowie der Verwaltung.

Zuletzt aktualisiert:

Werder (Havel), 30. Juni 2026