Rehe auf dem Neuen Friedhof: Stadt strebt Lösung an
Die Situation auf dem Neuen Friedhof in der Kemnitzer Straße bleibt aus Sicht der Stadt Werder (Havel) unbefriedigend. Seit längerem halten sich dort drei bis vier Rehe auf. Sie suchen Nahrung und Ruhe – und verursachen dabei immer wieder Schäden an Grabbepflanzungen.
Die bislang ergriffenen Maßnahmen, etwa Vergrämung und bauliche Anpassungen, haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Deshalb richtet die Stadt den Blick nun auf weitergehende Schritte. Ziel ist es, die Situation spürbar zu verbessern und die Beeinträchtigungen für Angehörige zu verringern.
Bejagung wird vorbereitet
Im Austausch mit der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark wird aktuell geprüft, unter welchen Voraussetzungen eine Bejagung möglich ist. Da es sich beim Friedhof um einen befriedeten Bereich handelt, ist hierfür eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Zudem sind die gesetzlichen Schonzeiten zu beachten.
Die Stadt arbeitet daran, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und eine rechtssichere Lösung zu erreichen.
Hinweise für Grabpflege
Unabhängig davon können Angehörige versuchen, ihre Grabstätten besser zu schützen. Dazu gehören angepasste Bepflanzungen, vorübergehende Abdeckungen oder geeignete Mittel aus dem Fachhandel. Eine verlässliche Wirkung lässt sich jedoch nicht garantieren.
Die Stadt bittet um Verständnis und wird über weitere Entwicklungen informieren.
