Sanierung der Brauchwasserversorgung
Mit einer Millionenförderung des Landes konnten die Anlagen erneuert werden. Für den Obstbau in Werder sind sie unentbehrlich
Die Sanierung des Brauchwasserwerks in Glindow ist abgeschlossen. Damit wurde eine zentrale Infrastruktur für den Obstanbau in der Region Werder (Havel) modernisiert und für die kommenden Jahre gesichert. Zentrale Anlagen am Pumpwerk wurden erneuert, die Steuerung digitalisiert und der Gebäudeteil instandgesetzt, in dem sich das Werk befindet. Bereits im Vorfeld der Maßnahme wurde der Zufluss vom Glindower See verbessert.
Ziel der Arbeiten war es, die Leistungsfähigkeit des Brauchwasserwerks zu sichern und die Versorgung der angeschlossenen Flächen langfristig stabil zu halten. Mit der Modernisierung besteht außerdem die Möglichkeit, in einem weiteren Schritt die Frostschutzberegnung auf den Plantagen auszubauen. Sie kann helfen, Ernteverluste durch Spätfröste im Frühjahr zu verringern.
Das Land Brandenburg hat das Sanierungsprojekt mit 1,7 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtkosten lagen bei rund 2 Millionen Euro, die Stadt Werder (Havel) hat einen Eigenanteil von 300.000 Euro getragen.
Wissenschaftliche Begleitung liefert klare Befunde
Die Sanierung wurde durch eine hydrologische Studie der Technischen Universität Dresden begleitet. Der Abschlussbericht umfasst 74 Seiten und untersucht Möglichkeiten und Grenzen einer wassersparenden Bewässerung im Obstbau. Analysiert wurden unter anderem das Wasserverteilungsnetz, die Verdunstungswerte der vergangenen Jahre sowie das lokale Klima.
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