Werder macht beim Warntag mit
Am 10. September ist um 11 Uhr auch in Werder (Havel) Probealarm. Die Stadt testet ihre zwölf Sirenen und die Warnung über ein Lautsprecherfahrzeug des Ordnungsamtes.
Am Donnerstag, 10. September 2026, heulen um 11 Uhr auch in Werder (Havel) die Sirenen. Die Stadt beteiligt sich am bundesweiten Warntag und testet neben ihren zwölf Sirenen auch die Warnung über ein Lautsprecherfahrzeug des Ordnungsamtes. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.
Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme und die dafür vorgesehenen Abläufe. Um 11 Uhr löst der Bund eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem aus. Die Warnung wird unter anderem über Cell Broadcast auf Mobiltelefonen, Warn-Apps sowie Rundfunk und Fernsehen verbreitet. Parallel können die Kommunen ihre örtlichen Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherfahrzeuge auslösen. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung.
Zwölf Sirenen im Stadtgebiet
In Werder (Havel) werden zum Warntag alle zwölf Sirenen ausgelöst. Das Sirenennetz der Stadt ist im vergangenen Dezember um zwei Anlagen erweitert worden. Die neuen Sirenen befinden sich am Bahnhof und in den Havelauen.
Die Sirenen können zwei wichtige Signale zur Warnung der Bevölkerung geben:
- Warnung: Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet, dass eine Gefahr besteht. Wer dieses Signal hört, sollte sich über weitere Warnkanäle informieren, beispielsweise über Rundfunk, Warn-Apps oder die Internetangebote der Behörden.
- Entwarnung: Ein einminütiger gleichbleibender Heulton bedeutet, dass die Gefahr vorüber ist.
Beim Bundesweiten Warntag handelt es sich ausschließlich um eine Probewarnung.
Ordnungsamt testet Warnung per Lautsprecher
Zusätzlich erprobt die Stadt die Warnung mit einem Dienstfahrzeug des Ordnungsamtes. Das Fahrzeug wird mit einer Warneinrichtung ausgestattet und ist ab 11 Uhr im Stadtbereich südlich der Bahnstrecke und nördlich des Ernst-Haeckel-Gymnasiums unterwegs. Es fährt dabei mit angepasster Geschwindigkeit.
Über die Lautsprecher wird folgende Botschaft übertragen:
„Achtung! Hier spricht das Ordnungsamt. Es wurde eine Bevölkerungswarnung über die Sirenen und weitere Alarmierungssysteme herausgegeben. Es handelt sich hierbei um eine Probewarnung anlässlich des bundesweiten Warntages.“
Die Warnbotschaft wird während der Fahrt bis etwa 11.45 Uhr regelmäßig wiederholt. Mit dem Test soll erprobt werden, wie die Bevölkerung in einem begrenzten Stadtgebiet über ein Lautsprecherfahrzeug erreicht werden kann.
Warnwege kennenlernen
Der Bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. Er soll zum einen zeigen, ob die verschiedenen Warnsysteme und Abläufe funktionieren. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Warnung vertraut werden. Sirenen haben dabei vor allem einen Weckeffekt: Sie machen auf eine Gefahr aufmerksam. Genauere Informationen zur Gefahrenlage und zum richtigen Verhalten werden über andere Warnkanäle verbreitet.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe begleitet den Warntag mit einer Online-Befragung. Vom 10. bis 17. September können Bürger dort mitteilen, ob und über welche Wege sie die Probewarnung wahrgenommen haben. Die Ergebnisse fließen in die weitere Verbesserung der Warninfrastruktur ein.
Zur Umfrage geht es HIER.
Signaltöne
- Warnung der Bevölkerung: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Bedeutung: Es besteht eine Gefahr. Radio einschalten bzw. andere Informationskanäle nutzen und auf Verhaltenshinweise achten.
- Entwarnung: 1 Minute gleichbleibender Dauerton. Bedeutung: Die Gefahr besteht nicht mehr.
- Feueralarm: drei Töne von jeweils 15 Sekunden mit jeweils 7 Sekunden Pause. Dieses Signal dient der Alarmierung der Feuerwehr.
