Bismarckhöhe
Die Lage war ideal: Von hier aus öffnete sich der Blick über die Flussarme, die Gärten und die Höhenzüge bis weit ins Havelland. Vier Jahrzehnte lang entwickelte sich die Bismarckhöhe zu einem beliebten Ziel für Tagesgäste und Wanderer. Hier wurde gegessen, gefeiert und getanzt – viele Feste sind bis heute in Erinnerung geblieben.
Vom Verfall zur Wiederbelebung
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Gaststätte an Bedeutung, die Gebäude verfielen im Laufe der Jahre. Als die Stadt Werder (Havel) die Anlage 2002 übernahm, war sie in einem stark beschädigten Zustand. Doch die Grundidee blieb: Die Bismarckhöhe sollte wieder ein Ort werden, an dem Gäste zusammenkommen – so wie vor hundert Jahren.
Turm, Ausstellungen und ein Blick weit ins Land
Eine Ausstellung im Turm erinnert daran, dass Dichter Christian Morgenstern hier seine ersten „Galgenlieder“ verfasst hat. Der Turm selbst ist erneut begehbar. Wer die Stufen hinaufsteigt, erreicht die Dachplattform – einen der schönsten Aussichtspunkte über das Werderaner Havelland.
Ein lebendiger Veranstaltungsort
Heute verfügt die Bismarckhöhe über mehrere Räume: den großen Ballsaal, einen kleineren Salon, die rustikale Bismarck Lounge und eine weitläufige Panoramaterrasse mit Biergarten. Hier finden Feste, Konzerte, Vorträge und Aufführungen statt. Viele Vereine und Veranstalter aus Werder nutzen das Haus für ihre Programme.
Auch beim Baumblütenfest spielt die Bismarckhöhe wieder eine wichtige Rolle. Sie zählt zu den prägenden Orten des Festes – und knüpft damit direkt an ihre Gründungsgeschichte an.
