Guter Start für Anlaufstelle

Insgesamt 69 Patienten wurden heute in der Anlaufstelle für Atemwegserkrankte versorgt. Der Start ist nach Einschätzung der Beteiligten gut verlaufen

Der erste Tag in der neuen Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegsinfektionen in Werder (Havel) ist nach Einschätzung der beteiligten Ärzte und der Stadtverwaltung gut verlaufen. Die Patienten waren alle sehr diszipliniert, selbst wenn es für normale Erkältungsfälle teilweise zu längeren Wartezeiten kam. Insgesamt 69 Patienten wurden in der Anlaufstelle versorgt.

30 Besucher wurden aufgrund ihrer leichten Erkältungsbeschwerden wieder nach Hause geschickt. Sie wurden auf die Möglichkeit verwiesen, ihren Hausarzt anzurufen. Aktuell reicht ein solches Telefonat, um für bis zu sieben Tage eine Krankschreibung zu bekommen.

Die Anlaufstelle ist eine gemeinsame Initiative von Hausärzten aus dem Raum Werder (Havel) mit der Stadt und ist mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abgestimmt. Ziel ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit potenziellen Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen.

Dr. Christine Falk ist eine der 20 Hausärzte aus dem Raum Werder, die das Konzept der Anlaufstelle inhaltlich und personell mittragen. Sie dankte gestern den Helfern der Stadtverwaltung, die die Arbeit der Anlaufstelle vor und hinter den Kulissen freiwillig unterstützen. „Von den Leuten, die sich um die Bereitstellung des Desinfektionsmittels kümmern bis hin zu denen, die die Patienten befragen und ordnen, wurde super gearbeitet.“

Die Anlaufstelle für Einwohner des Raumes Werder (Havel)  ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Nach einem Screening werden  die Patienten nach Symptomen und Schwere der Erkrankung in einen der drei Wartebereiche gewiesen, die in der Turnhalle bestehen. Die Stühle stehen hier in weitem Abstand zueinander. Corona-Verdachtsfälle haben einen eigenen Wartebereich und werden als erstes behandelt und sofort wieder entlassen.

Die Untersuchung und Behandlung erfolgt in mehreren Behandlungsräumen. Patienten mit Verdacht auf Covid-19 haben eigene Behandlungsräume, mit ihnen werden gegebenenfalls gesonderte Abstimmungen getroffen.

Keine Fotos oder Videos erlaubt!

Bitte beachten Sie, dass in der Anlaufstelle mit Rücksicht auf die Patienten, Mitarbeiter und Ärzte keine Presseberichterstattung erlaubt und keine Foto- oder Dreherlaubnis erteilt werden kann. Auch private Foto- oder Videoaufnahmen sind nicht gestattet. Die Stadt Werder (Havel) wird hier gegebenenfalls ihr Hausrecht durchsetzen. 

Werder (Havel), 18.03.2020