„Wir brauchen Atemschutzmasken - wer hilft nähen?“

Die Weiterleitung einer Bitte des Bergmann-Klinikums brachte Nähwillige aus Marquardt, Töplitz und Werder an die Nähmaschinen

Eine Krise bringt das Schlechteste und Beste im Menschen hervor. Dieser Ansicht ist am Freitag sogar der Bundestag gefolgt. In den Gemeinden des Pfarrsprengels Töplitz bringt der gelebte Zusammenhalt das Beste hervor. Hier zeigt sich Solidarität und Unterstützung als eine Form der Krisenbewältigung.

„Wir brauchen Atemschutzmasken - wer hilft nähen?“ Gerade einen Tag ist der Aufruf zur Hilfe alt, der aus dem Ernst-von-Bergmann-Klinikum im Pfarramt einging. Die Weiterleitung der Bitte brachte Nähwillige aus Marquardt, Töplitz und Werder an die Nähmaschinen. Vor allem die von Frau Scheerer muss Funken gesprüht haben.

40 Atemschutzmasken in 6 Stunden hergestellt - das ist atemberaubend! So konnten schon 20 Masken in Werder abgegeben werden und 20 ins Bergmann-Klinikum nach Potsdam gehen. Ein herzliches Dankeschön! Auf diese schöne Art hat das von Ortsvorsteher Frank Ringel ins Leben gerufene Hilfsforum einen erfolgreichen Start geschafft.

Auch der Aufruf, Stoff und Gummiband zu spenden, traf auf offene Ohren. Es kann weitergehen. Machen Sie doch auch mit! Informationen erhalten Sie bei Pfarrerin Almut Gaedt im Pfarramt Alt Töplitz unter (033202) 60207. Eine Nähanleitung ist im Internet zu finden (z. B. unter www.naehtalente.de)

Lassen Sie uns das Beste aus uns herausholen und gemeinsam stark sein. Helfen Sie!

(Text: Frank Ringel)

Werder (Havel), 29.03.2020