Werders Kinder malen Osterbilder für andere Menschen

Wir basteln daraus eine Osterkette, hängen sie an den Zaun der Tourist-Information oder geben sie an Leute weiter, die sich darüber freuen

Foto: nazarovsergey  / stock.adobe.com
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Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Schulen und Kindertagesstätten - Ausnahmezustand weltweit und auch in unserer schönen Stadt Werder (Havel). Das Osterfest am Sonntag, 12., und Montag, 13. April, steht dennoch vor der Tür, es wird aufgrund der Coronakrise ein Besonderes werden.

Besuche fallen aus, fröhliches Eiertrudeln mit Verwandten und Freunden muss ausfallen, Osterfeuer sind abgesagt. Innerhalb der Familie gibt es sicherlich Möglichkeiten, sich vorzubereiten. Gerade hier bieten sich viele Möglichkeiten an, gemeinsam zu basteln, Eier zu färben, zu dekorieren oder schlicht zu bemalen, einen Osterstrauß zu schmücken oder Bilder zu zeichnen.

Innerhalb unserer Aktion „Werder - gemeinsam auf Abstand“ wollen wir zu Ostern in Werder ein Zeichen setzen. Ein Zeichen des Miteinanders und der Verbundenheit. Werderaner Kinder, die uns ein Osterbild malen, Werderaner und Werderanerinnen, die ihren Osterstrauß oder den geschmückten Osterstrauch im Garten fotografieren und uns das Foto senden, können an unserer Aktion teilnehmen und ein schönes österliches Zeichen der Solidarität setzen.

Wir werden die Bilder laminieren und daraus eine bunte Ostergruß-Kette am Zaun der Tourist-Information und des Bürgerservice’ am Plantagenplatz 9 befestigen. Damit grüßen die Einwohner unserer Stadt alle anderen Bürger, zeigen ihre Verbundenheit mit allen anderen Menschen, mit ihrer Stadt.

Zudem könnte eine laminierte und somit den hygienischen Anforderungen entsprechend abwaschbare Bilderreihe als Ostergruß in die Seniorenresidenzen der Stadt Werder (Havel) gebracht werden. Ein schöner Gruß an alle Seniorinnen und Senioren, die derzeit keinen Besuch empfangen dürfen.

Alle Bilder, die uns erreichen, werden andere Menschen erfreuen - ob nun bei unseren älteren Mitmenschen oder direkt am Zaun unseres Besucherzentrums.

(Text: Ellen Fehlow)

Werder (Havel), 1.04.2020