„Das WIR schützen“

„Werder setzt die Maske auf“: Was Unterstützer der Aktion der Bürgermeisterin und des 1. Beigeordneten zum Thema Community-Maske sagen

Fotos: privat
Fotos: privat

Für die Aktion „Werder setzt die Maske auf“ haben sich mittlerweile eine Reihe von Unterstützern bei der Stadt gemeldet. Ein erstes Youtube-Video mit ihren Fotos wurde bereits veröffentlicht.

Einige Unterstützer haben uns auch ihre Meinung zu dem Thema und zu der Aktion mitgeteilt, die wir hier gern mit ihrer Erlaubnis weitergeben:

 „Ich trage die Maske im öffentlichen Umgang wie empfohlen, aus Respekt und als Vorsichtsmaßnahme meinen Mitmenschen gegenüber. Man bekommt ja zunächst nichts mit von einer möglichen Infektion, außerdem bricht man sich keinen Zacken aus der Krone. In diesen Zeiten ist für mich das Allgemeinwohl wichtiger. Der ICH-Gedanke sollte in den Hintergrund treten. Wir sind schließlich nicht allein auf dieser Welt.

Dr. Katrin Groß-Riemann  Kinderärztin

„Für mich ist es besonders wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen bald wieder ihrem Sport nachgehen, das ist bekanntlich die schönste Nebensache der Welt. Und dass sie auch zur Schule gehen können. Den Kindern fällt zu Hause bald die Decke auf den Kopf. Lockerungen werden nicht gehen, wenn wir uns nicht alle an ein paar neue Regeln wie das Masken-Tragen halten.“

Klaus-Dieter Bartsch, Vorsitzender des Stadtsportbundes Werder (Havel) 

„Man sieht zwar etwas gruselig aus, aber je mehr es tragen, desto besser schützen wir uns alle. Daher beim Einkaufen und im Großraumbüro: Maske aufsetzen!“ 

 Attila Weidemann, rbb-Wetterreporter

„Ich trage auch beim Einkaufen eine Maske, um die Generation meiner Eltern zu schützen. Eine Generation, die in harten Zeiten Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut hat und die auf viel verzichtet hat, damit unsere Generation eine gute Ausbildung und ein gutes Leben haben konnten. Wir alle sind im Laufe der Zeit funktionierende Mitglieder einer hochindividualisierten Ich-Gesellschaft geworden. Dabei hat das ICH im Laufe der Zeit verlernt persönliche Nachteile hinzunehmen, um das WIR zu schützen. Ich finde, dass wir das wieder lernen müssen und dabei könnte diese Krise eine Chance sein.“

Reinhard Jarka, Allgemeinmediziner 

„Ich trage die Maske weil ich gesund bleiben möchte, aber auch um niemanden anzustecken falls ich es unwissentlich nicht mehr bin. Gebt Corona keine Change, bleibt gesund!“

Kerstin Otto, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des historischen Weinbaus im Raum Werder (Havel)

„In Werderscher Mundart:
Wenn ick jetzt det Haus verlasse,
denn ick muss an eene Kasse,
is et höflich und kommt jut,
wenn ick mir son Ding verpasse!“

Karsten Perenz, Werdersänger

„Wir unterstützen die Bürgermeisterin und den 1. Beigeordneten und freuen uns, dass es sich hier nicht um eine Anordnung, sondern um eine Bitte zum Schutz auch aller Töplitzer handelt.“

Michael Behrens, Vereinsvorsitzender SG Töplitz 1922  

„Kaum ist die Empfehlung Masken zu tragen veröffentlicht, sind die ersten Patienten mit diesen gekommen. Wir haben uns sehr darüber gefreut.“ 

Dr. Anja Gross Kinderärztin  

 „Auch wir Cheerleader können derzeit nicht trainieren, aber zum Glück gibt es mittlerweile online Trainings und Zoom, wo sich alle treffen zum trainieren.“

Jessica Witt, Abteilungsleiterin Cheerleading beim HV Grün-Weiß Werder  

 „Ich trage die Maske im öffentlichen Umgang wie empfohlen, aus Respekt und als Vorsichtsmaßnahme meinen Mitmenschen gegenüber. Man bekommt ja zunächst nichts mit von einer möglichen Infektion, außerdem bricht man sich keinen Zacken aus der Krone. In diesen Zeiten ist für mich das Allgemeinwohl wichtiger. Der ICH-Gedanke sollte in den Hintergrund treten. Wir sind schließlich nicht allein auf dieser Welt.“

Torsten Jost, Herausgeber Werder life

„Wir vom BeST Verein finden diese Aktion einfach toll und versuchen selbst durch unsere Aktion „#stayhome #playgames“ schon seit Mitte März den Menschen eine Alternative zum Rausgehen anzubieten. Vor allem ist es uns wichtig, dass Werderaner Kinder und Jugendliche, die so oder so Videospiele spielen, mit uns kontrolliert spielen und so den besseren Umgang mit Videospielen erlernen können. Davon mal abgesehen achten wir darauf, auch wenn Spielen für uns eine sinnvolle Beschäftigung ist, dass unsere Teilnehmer nicht den ganzen Tag nur zocken sondern auch den Ausgleich durch lernen oder andere Aktivitäten suchen. Wir selbst haben alle unsere Kurse in die digitale Welt verlegt, so ist die Ansteckungsgefahr für Teilnehmer 0%.“

Gregory Gosciniak, Präsident Brandenburger eSport Team Verein  

Werder (Havel), 22.04.2020