Ab 2. Juni eingeschränkte Regelbetreuung

Mit den Vorgaben des Landkreises ist es möglich, fast alle Kinder zumindest zeitweise in den Kindertagesstätten und Horten aufzunehmen

Werders 1. Beigeordneter Christian Große hat die Kitaausschüsse am gestrigen Donnerstag über die eingeschränkte Regelbetreuung in den kommunalen Kitas und Horten in Werder (Havel) informiert. Sie wird am kommenden Dienstag, 2. Juni, beginnen. Voraussetzung dafür war die am 28. Mai veröffentlichte neue „Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark über die Übertragung der Entscheidung über die Aufnahme in die eingeschränkte Regelbetreuung“.

„Mit den Vorgaben des Landkreises ist es uns möglich, fast alle Kinder zumindest zeitweise in den Kindertagesstätten und Horten aufzunehmen“, so Christian Große. „Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass wir uns weiterhin in einer außergewöhnlichen Situation befinden.“

Um einen größtmöglichen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona- Virus zu erreichen, werden eine Reihe von Maßnahmen in den Einrichtungen umgesetzt. So wird es konstante Gruppen mit festem Personal geben. Erweiterte Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen werden veranlasst. In den Bringe- und Abholsituationen sollen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden.  Kinder mit Covid-19-Symptomen oder Kinder, die Kontakt zu Infizierten hatten, dürfen nicht in die Einrichtungen gebracht werden. Eltern müssen dafür täglich in der Kita unterschreiben.

Um sicherzustellen, dass das pädagogische Personal den Alltag in den einzelnen Gruppen gestalten kann, werden die Öffnungszeiten ab dem 2. Juni in allen Einrichtungen auf eine gemeinsame Zeit von 7 bis 16 Uhr angepasst. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass dies für Eltern, die ihre Kinder bereits in der Notbetreuung haben, auch zu Problemen und Einschränkungen führen kann“, so Christian Große. „Organisatorisch ist unter den gegebenen Umständen eine eingeschränkte Regelbetreuung aber leider nicht anders für uns umzusetzen.“

Mit dem Maßnahmenpaket könne – zusätzlich zu Notbetreuung - eine Betreuung fast aller anderen der Kinder an ein und zum Teil auch zwei Tagen in der Woche für jeweils sechs Stunden ermöglicht werden, erklärt der 1. Beigeordnete weiter. Für Vorschulkinder werde eine Betreuung an zwei bis drei Tagen für jeweils sechs Stunden ermöglicht. Die Eltern werden seit Donnerstag von den Einrichtungen kontaktiert und über die jeweilige Betreuungszeiten für ihr Kind informiert.

Werder (Havel), 29.05.2020