Mehr Spielraum für AstraZeneca

Im Einzelfall können Personen über 60 Jahren ohne Vorerkrankung nun mit AstraZeneca in den Pilotarztpraxen geimpft werden

Foto: Feydzhet Shabanov / stock.adobe.com
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Das Brandenburger Impfkabinett hat beschlossen, dass der Impfstoff von AstraZeneca im Einzelfall nun auch an Personen zwischen 60 und 70 Jahren ohne Vorerkrankung verimpft werden darf. Für weitere Personengruppen der Priorisierungsstufe 3 („erhöhte Priorität“) der Impfverordnung des Bundes gibt es noch keine Freigabe für eine Impfung.

AstraZeneca wird derzeit ausschließlich in den Praxen des Modellprojekts der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) „Impfen in den Arztpraxen“ eingesetzt. Den Impfstoff stellt das Land den Hausärzten zur Verfügung. Aktuell beteiligen sich landesweit 217 Hausarztpraxen am Projekt.

In diesen Praxen werden die eigenen Patienten gemäß der geltenden Priorisierung geimpft. Die Praxen sprechen ihre Patienten direkt an und vereinbaren Impftermine. Daher gibt es keine landesweit einheitliche Terminvergabe und Wartelisten für die Impfungen in den Praxen. Diese Freigabe gilt nicht für die Impfangebote in Impfzentren.

Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

 

Werder (Havel), 9.04.2021