Guter Platz für Werder

In einer Untersuchung zu Bildungsangeboten mittelgroßer Städte in Deutschland konnte die Stadt Werder (Havel) erneut einen guten Platz erringen

In einer Untersuchung zu Bildungsangeboten mittelgroßer Städte in Deutschland konnte die Stadt Werder (Havel) erneut einen guten Platz erringen. Gemeinsam mit der Redaktion der Zeitschrift Kommunal hat die Contor GmbH mit ihrem Standortanalysetool Contor-Regio ermittelt, in welchen Kommunen mit 20.000 bis 75.000 Einwohnern der Erziehung, dem Unterricht und der Ausbildung von Menschen ein besonders breiter Raum gegeben wird.

Dazu wurden von 585 Städten Daten zum Bevölkerungsanteil junger Menschen, zur Entfernung zu einer Universität, zur Zahl der Schulabbrecher, zum Anteil an Abiturienten und zum Anteil der Beschäftigten im Bereich Erziehung und Unterricht erhoben. Besonders Mittelstädte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen konnten sich als Bildungshochburgen behaupten.

Platz 1 bekam Landau (Rheinland-Pfalz), Werder (Havel) errang den Platz 67. Aus Brandenburg schafften es mit Werder noch Kleinmachnow (Platz 3), Frankfurt (Oder) (Platz 10), Königs Wusterhausen (Platz 64) und Eberswalde (Platz 65) in die Top 100. Erst im November kam Werder in einer Contor-Analyse zu den  Zukunftsaussichten in Deutschlands Mittelstädten auf Platz 1.

Zur aktuellen Untersuchung erklärt Werders 1. Beigeordneter Christian Große: „Kein Thema hat in der Werderaner Kommunalpolitik einen höheren Stellenwert als das Thema Bildung. Dass wir im Vergleich von deutschen Mittelstädten die Nase vorn haben zeigt uns, dass sich alle bisherigen Anstrengungen gelohnt haben. Dennoch stehen wir vor neuen Herausforderungen und werden uns nicht zurücklehnen. In den kommenden Jahren will die Stadt laut Doppelhaushaltsentwurf insgesamt 26 Millionen Euro in die Bildungsinfrastruktur investieren."

Werder (Havel), 18.02.2020