187 iPads für Werders Schulen

Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit: Stadt stellt Endgeräte für das Lernen zu Hause für Kinder aus sozial benachteiligten Familien bereit

Foto: Stadt Werder (Havel) / dma
Foto: Stadt Werder (Havel) / dma

187 iPads für den Fernunterricht: In der vorigen Woche konnte den kommunalen Schulen der Stadt Werder neue hochwertige Endgeräte für das Lernen zu Hause bereitgestellt werden. Die Mittel dafür kommen aus einem Sofortprogramm des Bundes und der Länder. Damit  sollen besonders Schüler unterstützt werden, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, ihren Kindern ein mobiles Endgerät zu kaufen.

Für die Fördersumme von 130.000 Euro wurde durch die Stadt zugleich ein Wartungsvertrag für die Geräte gesichert, die mit Tastatur und Pen ausgestattet sind. Die Software kann den Anforderungen der Schulen entsprechend zentral auf die Einzelgeräte aufgespielt werden (Mobile Device Management). Die Lagerung erfolgt in Boxen mit Ladezyklus und automatischen Updates.

„Digitale Lernmittel sind in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Lage unentbehrlich für die Schüler geworden“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Mit den hochwertigen Tablets, die unseren Schulen bereitgestellt werden konnten, wird ein wirkungsvoller Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit geleistet.“

Folgende Anzahlen von iPads sind den Schulen bereitgestellt worden:

Grund- und Oberschule Carl von Ossietzky  = 48 Stück
Karl-Hagemeister-Grundschule-Schule =  48 Stück
Grundschule Glindow =  27 Stück
Inselschule Töplitz  =  32 Stück
Ernst-Haeckel-Gymnasium =  32 Stück

Gleichzeitig erhielt die Stadt Werder (Havel) vorige Woche den Zuwendungsbescheid für die Anschaffung von weiteren Endgeräten aus einem im Januar diesen Jahres aufgelegten Programm des Landes Brandenburg. Auch dessen Ziel ist es, Schulträger bei der Anschaffung von Endgeräten zur Absicherung des Distanzunterrichts zu unterstützen.

Zum Förderbetrag von 168.000 Euro kommt ein von der Stadt zu leistender zehnprozentiger Eigenanteil hinzu. „Wir werden damit erneut eine erhebliche Zahl von Endgeräten erwerben und auf die Schulen verteilen können“, so Manuela Saß. „Der Bund und das Land Brandenburg setzen mit den Programmen in dieser schwierigen Lage ein richtiges und wichtiges Zeichen für Kinder aus sozial benachteiligten Familien.“

Werder (Havel), 24.03.2021