Rohbau für Familienbadanbau steht

Laut PST konnten unlängst die Rohbauarbeiten für den Anbau des Familienbades abgeschlossen werden. Auch im Bestandsgebäude gehe es weiter

Luftbild der Baustelle vom 4. Dezember 2019

Die Bauarbeiten für die Havel-Therme gehen planmäßig voran. Darüber informierte Stefan Kulczak vom Ingenieurbüro PST in der Badausschusssitzung am Dienstagabend. Das Büro ist von der Stadt mit dem Vertragscontrolling der Baustelle beauftragt worden.

Laut Stefan Kulczak konnten noch in diesem Januar die Rohbauarbeiten für den Anbau des Familienbades abgeschlossen werden. Im Februar 2020 solle die Hülle des Bades mit Sunshinedach und Fassade geschlossen sein.

Auch im Bestandsgebäude gehe es weiter: Nach den erforderlichen Rück- und Rohbaubauarbeiten haben im Dezember die Estricharbeiten begonnen. Fast alle Ausbaugewerke haben zum Jahreswechsel ihre Arbeit aufgenommen.

Die Gewerke zur technischen Gebäudeausrüstung sind bereits seit Sommer auf der Baustelle tätig. Nach aktuellem Stand kann die Havel-Therme laut PST bis zum 28. Februar 2021 fertiggestellt werden.

Vom Globalpauschalfestpreis von 24,78 Millionen Euro seien bis Januar 7,05 Millionen Euro von der Stadt an den Projektpartner, die Havel-Therme GmbH von Andreas Schauer, nach Prüfung durch PST gezahlt worden.

Laut Vertrag muss der Partner bei den Bauarbeiten in Vorleistung gehen, der vom Projektpartner angegebene tatsächliche Leistungstand liege deshalb bereits bei 9,55 Millionen Euro.  

 

Währenddessen ist im Dezember 2019 der Antrag für einen Saunasteg gestellt worden, der aus zwei Plattformen bestehen soll, wie aus dem PST-Bericht hervorgeht: Eine der Plattformen wird ein integriertes Becken mit Havelwasser haben. Eine zweite Plattform ist zum Sonnenbaden geplant.

Zu den Kompensationsmaßnahmen für den Saunasteg soll der Rückbau der Dampferanlegestelle an der Eisenbahnbrücke gehören, die als solche nie genutzt werden konnte und die sanierungsbedürftig ist.

Wenn der Steg für die Havel-Therme genehmigt ist, wird auch mit der Konzeptionierung der Seesauna fortgefahren und ein Bauantrag dafür gestellt, wie auf der Sitzung informiert wurde.

Eine Bushaltestelle an der Therme ist ebenfalls in Planung, außerdem wird über eine Erweiterung des Parkplatzes von aktuell genehmigt 300 auf 450 bis 500 Stellplätze nachgedacht. Dazu müsste ein Parkdeck entstehen. Auch über eine ergänzende Wohnbebauung, unter anderem für die Mitarbeiter der Therme, ist in Überlegung.

Neben den wöchentlichen Baubesprechungen, bei denen die Stadt als Bauherr vertreten ist, finden zweiwöchentlich Begehungen mit den Fachleuten von PST zum Fortschritt und zur Qualität der Bauarbeiten statt. Die Ergebnisse werden protokolliert und fließen in die monatlichen Berichte von PST ein.

Bislang, so PST-Geschäftsführer Stefan Kulczak, gebe es an den vertraglichen Leistungen der Havel-Therme GmbH nichts zu bemängeln.

Werder (Havel), 30.01.2020