Bekenntnis zur Bismarckhöhe

Der Standort soll nach dem Willen der Stadtverordnetenversammlung zum Kultur- und Tagungszentrum mit Gastronomie entwickelt werden.

Foto: Artem Heißig
Foto: Artem Heißig

Die Stadt Werder (Havel) wird mit einem Interessenbekundungsverfahren nach einem strategischen Partner für die Entwicklung der Bismarckhöhe suchen. Die Stadtverordneten haben die Bürgermeisterin heute Abend mit der Vorbereitung eines solchen Verfahrens beauftragt. Der Standort soll demnach zum Kultur- und Tagungszentrum mit Gastronomie entwickelt werden.

Die Stadt Werder sieht als Eigentümerin der Bismarckhöhe, dass dieser Standort vielfältiges Entwicklungspotenzial aufweist", heißt es im Beschlusstext. „Sie bekennt sich zu einer Entwicklung des Geländes, der Bestandsgebäude und dem Potenzial für Neubauten. Ein Verkauf der Bismarckhöhe ist nicht beabsichtigt."

Die Stadt hatte die völlig verfallene Anlage im Jahr 2002 erworben und den Großen Ballsaal mit Aussichtsturm, unterstützt vom Freundeskreis Bismarckhöhe in Werder (Havel) e.V. und vielen Förderern, schrittweise saniert. 2007 wurde hier erstmals wieder der Blütenball gefeiert. Inzwischen finden regelmäßig Veranstaltungen statt, am Standort befinden sich das Christian Morgenstern Literaturmuseum, ein Biergarten und im Aussichtsturm eine Galerie.

Werder (Havel), 4.07.2023